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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 14:38 #34022

dann haben - je nach Grundladung der Galaxie - die P 2 Sterne entweder einen Antimateriekern umhüllt mit Materie oder umgekehrt.


P 2 Sterne haben keinen Antimateriekern mehr und Anti P2 Sterne haben keinen Materiekern mehr.

Sterne annihilieren ihre Kerne im Laufe ihres Lebens. Das Ganze dauert etwa 10 Milliarden Jahre dann ist der Kern weg und der Stern nahezu elektrisch neutral

Wenn die P 1 Sterne ständig von den Antimateriesternen zurückgeworfen werden, warum mündet das nicht in eine völlig ungeordnete Struktur?


Wie ich ja oben schon gesagt habe, verlieren die Pop 1 Sterne langsam ihre elektrische Ladung weil der Antimateriekern annihiliert wird die Sterne wandern also bei ihrer Geburt erst langsam Richtung Bulge , bleiben eine Weile an der Bulgegrenze altern dabei immer mehr und verlieren ihre elektrische Ladung langsam immer mehr und wandern dann, weil sie immer weniger elektrisch an die Galaxie gebunden sind, wieder langsam in den Spiralarmen nach außen.
Es stauen sich also nicht alle Pop 1 Sterne an der Bulge /Scheiben Grenze

"Es ist Alles möglich im Universum, Hauptsache es ist genügend unvernünftig. Nils Bohr"
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 14:40 #34023

Dieter schrieb

Deshalb diekutiere ich lieber die einfache Lösung Anitmateierie ist ein Scheinmaterie nämlch dere Bewegungsanteil also nur die Diiferenz zweier bewegter Körper.
Warum wollen Sie unbedingt ein so einfach Lösung nicht diskutieren?


weil es jetzt hier nicht zum Thema passt

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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 14:46 #34024

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Dieter sagt: "NUr von Kritik kann man lernen und ich will das"

Nur kurz, um den Thread von Nachdenker nicht mit Nebenwegen zu belasten: Meine Kritik ist, dass dein Weltbild schon deshalb nicht in Ordnung sein kann, weil du nur eine einzige - von dir aufgestellte - Naturkonstante zulässt. Die etablierten nachgewiesenen Naturkonstanten werden einfach weggewischt. Daher wirkt auf mich dein Ansatz wie ein Glaubensdogma.
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 14:56 #34027

Lilith schrieb: Dieter sagt: "NUr von Kritik kann man lernen und ich will das"

Nur kurz, um den Thread von Nachdenker nicht mit Nebenwegen zu belasten: Meine Kritik ist, dass dein Weltbild schon deshalb nicht in Ordnung sein kann, weil du nur eine einzige - von dir aufgestellte - Naturkonstante zulässt. Die etablierten nachgewiesenen Naturkonstanten werden einfach weggewischt. Daher wirkt auf mich dein Ansatz wie ein Glaubensdogma.

Das ist eben Ihr Fehler beim berachten meines Weltbildes, Ich lasse nicht nur iene Naturkonstanet zu sonmdern habe festgestellt, dass alle anderen nur Normbewegungsabhängigkein des eT sind also man aus diedem alle die Naturkonstanten berechenen kann.
Wenn die schon diskutieren, dann bitte mit der Wahrheit!
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 15:00 #34028

Nachdenker schrieb: Dieter schrieb

Deshalb diekutiere ich lieber die einfache Lösung Anitmateierie ist ein Scheinmaterie nämlch dere Bewegungsanteil also nur die Diiferenz zweier bewegter Körper.
Warum wollen Sie unbedingt ein so einfach Lösung nicht diskutieren?


weil es jetzt hier nicht zum Thema passt

Natürlch passt da szum Thema!
Ich erkläre was Antimaterie wirklich ist und wie sie dann reagiert, bzw. reagieren kann.
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 15:01 #34029

Hallo Nachdenker,
das ist dein Thread. Damit erst einmal Punkt. Klar, deswegen muss man nicht zum Meinungsdespoten werden. Das kann ich bei dir auch nicht feststellen. Die Störungen durch Dieter Grosch nehmen tatsächlich immer mehr zu (aus meiner Sicht nicht nur in deinem Thread). Soweit du eine Info an den Moderator erwägst: Meine Unterstützung hast du.
Gleich werde ich wieder mit meinen Fragen lästig. ;)


Folgende Benutzer bedankten sich: Nachdenker

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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 15:11 #34030

Rajic schrieb

Gleich werde ich wieder mit meinen Fragen lästig.

deine Fragen sind nicht lästig, deine Fragen passen zum Thema und ich merke du denkst mit

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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 15:14 #34031

Hallo Nachdenker,
Du schriebst:

Sterne annihilieren ihre Kerne im Laufe ihres Lebens. Das Ganze dauert etwa 10 Milliarden Jahre dann ist der Kern weg und der Stern nahezu elektrisch
neutral

Das war bisher nicht zu entnehmen. Wie bekommen die P-1-Sterne, das den hin, dass sie so eine langsame Anihilation erfahren? Das widerspricht doch jeder bisherigen Erfahrung, die nur eine unmittelbare Anihilation zeigt. Das wiederum würde doch auch eigentlich den Stern zerreißen. Deshalb hier auch noch einmal die Frage wiederholt, wie die Erstsymbiose überhaupt funktionieren soll ohne Zerstörung.



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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 15:21 #34032

D.Rajic schrieb: Hallo Nachdenker,
das ist dein Thread. Damit erst einmal Punkt. Klar, deswegen muss man nicht zum Meinungsdespoten werden. Das kann ich bei dir auch nicht feststellen. Die Störungen durch Dieter Grosch nehmen tatsächlich immer mehr zu (aus meiner Sicht nicht nur in deinem Thread). Soweit du eine Info an den Moderator erwägst: Meine Unterstützung hast du.
Gleich werde ich wieder mit meinen Fragen lästig. ;)

Was heißt hier Störung, ich srelle nur eine Einfacher Lösung vor , Warum wollen Sie diese nich diskutieren?
Wenn Sie nicht darüber diskutieren wollen, oder können, dann dan antworten Sie eeb nicht.
Es ist abe rWichtig, das Auch andere Leser dei Meinung lesen Können Den diese Fürum hat mehr Le4ser als mitglieder und die sind auch an anderen Meinungen interessiert als nur an den des Autors also auch am Widerspruch zu seiner Meinung.
So sind gerads 10 Mitglieder online aber 300 Gäste
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 15:25 #34033

ich habe vergessen den Link zu meiner Homepage hier zu posten.
Hatte das nur im VorstellungsThreadbereich getan. deshalb hier der Link nochmal von meiner Homepage http://antimaterie-stern.simplesite.com/

Dort findest du alle Videos die ich bisher zu diesem Thema gemacht habe.
Ich geh jetzt erstmal in den Garten, ich melde mich Heute Abend wieder

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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 15:33 #34034

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Dieter sagt: "Das ist eben Ihr Fehler beim berachten meines Weltbildes, Ich lasse nicht nur iene Naturkonstanet zu sonmdern habe festgestellt, dass alle anderen nur Normbewegungsabhängigkein des eT sind also man aus diedem alle die Naturkonstanten berechenen kann.
Wenn die schon diskutieren, dann bitte mit der
Wahrheit!
"

Muss leider nochmal antworten (Nachdenker bitte entschuldige)

In einem anderen Thread (Bewegt sich die Zeit wirklich nur in eine Richtung) schrieb Dieter bei #32893:

"Die Bekanten Naturkonstanetn sind leglich solch Die auf der Erde gelten, wegen deren Bewegung. und eben nicht auf andere Systeme übertagbar sind, also Erdkonstanten sind,und kein kosmoligisch geltenden Naturkonstanten. "

Somit ist geklärt, du akzeptierst die Naturkonstanten lediglich auf der Erde, was die Sache nicht besser macht.
Letzte Änderung: von Lilith. (Notfallmeldung) an den Administrator
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 15:40 #34035

Nachdenker schrieb: ich habe vergessen den Link zu meiner Homepage hier zu posten.
Hatte das nur im VorstellungsThreadbereich getan. deshalb hier der Link nochmal von meiner Homepage http://antimaterie-stern.simplesite.com/

Dort findest du alle Videos die ich bisher zu diesem Thema gemacht habe.
Ich geh jetzt erstmal in den garten, ich melde mich Heute Abend wieder

Danke für den Hinweis kann nur mit Videos in dieser Form nicht viel anfangen, ich brauche solche von Experimenten die etwas beweisen.
Da Sie sich aber mit "Neuer Physik" beschäftigen, sollten Sie mit mir auf meiner Facebook Gruppe die diese Bezeichnung hat mitdiskutieren.Sie können sich ruhig anmelden.
Ich erwarte Ihre alternativen Ansätze!
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 22:08 #34056

Rajic schrieb :

Das war bisher nicht zu entnehmen. Wie bekommen die P-1-Sterne, das den hin, dass sie so eine langsame Anihilation erfahren? Das widerspricht doch jeder bisherigen Erfahrung, die nur eine unmittelbare Anihilation zeigt. Das wiederum würde doch auch eigentlich den Stern zerreißen. Deshalb hier auch noch einmal die Frage wiederholt, wie die Erstsymbiose überhaupt funktionieren soll ohne Zerstörung.


Alle denken immer es muss eine große Explosion geben wenn Materie auf Antimaterie trifft. Aber das ist nicht so.
Ich habe das eigentlich schon im Eingangsvideo (Teil 1 der Videoreihe) mit den 2 Äpfeln versucht zu erklären, aber ich mach es mal noch etwas ausführlicher.
stell dir mal 2 Äpfel vor . Einer ist aus Materie und einer aus Antimaterie.
Jetzt bringst du die beiden Äpfel vorsichtig zusammen.
Sobald sich die ersten Atome und Antiatome berühren ensteht ein starker Gammablitz, der die beiden Äpfel sofort voneinander trennt.
Der Gammablitz muss nur gerade so viel Energie haben, dass sich die beiden Äpfel ein paar Mikrometer trennen, denn dann berühren sich ja keine Atome und Antiatome mehr. Deshalb hört die Annihilation sofort wieder auf.
Ich weiß es ist schwierig das zu glauben wenn überall in den Medien erklärt wird wie viel Energie freigesetzt wird wenn auch nur ein paar Gramm Materie mit Antimaterie annihilieren. Dan Brown mit Illuminati hat da auch gute Arbeit geleistet.
Es ist auch nicht falsch wenn man sagt, dass wenn man auf der Erde ein paar Gramm Anti-wasserstof freilassen würde, dass es dabei eine starke Explosion geben würde. Aber stell die vor der Anti-wasserstoff der am Cern erzeugt und auf der Erde fereigelassen würde, ist ja nur von Luft also einem Materiegas umgeben.
Der Anti-wasserstoff würde sich mit der Luft ( Materie ) vermischen und es würden sehr schnell sehr viele Teilchen und Antiteilchen annihilieren und das gibt dann einen großen Knall.
Wenn ein Antimateriegas und ein Materiegas gezwungen wird miteinander zu annihilieren ist die Energiefreisetzung also sehr hoch.
Es kommt aber im Universum kaum vor , denn dass Gas im Universum ist extrem dünn ( Auf der Erde würden wir dieses Gas z.B. in H2 Regionen immer noch als Hochvakuum bezeichnen) Selbst wenn da eine Wolke aus Materie auf eine aus Animaterie treffen würde, was ja theoretisch noch unwahrscheinlicher wird wenn sie sich gravitativ abstoßen) gibt es da keinen Knall sondern eher ein glühen.

Sobald man aber einen festen Part hat, egal ob jetzt Materie oder Antimaterie, können sich die Teilchen und Antiteilchen nicht vermischen.
Es kann wenn man z.B. eine Anti-Eisen-Kugel hat, die von einem Materiegas umgeben ist, immer nur die oberste Atomlage annihiliert werden, weil ja nur die Materieteilchen diese Antiatome direkt berühren können.
Sobald aber z.B. die oberste Anti-Atomlage annihiliert wird, ensteht so viel Gammastrahlung die einen Strahlungsdruck erzeugt der vom Antiobjekt wegzeigt, dass es kein Materiegas mehr schafft auf das Antiobjekt zu treffen. Erst wen die Gammastrahlung sich verdünnisiert hat, kann wieder Materiegas auf den Antimateriekern treffen. Es kann also ein paar Sekunden dauern bis erneut eine Anti-atomlage annihiliert werden kann.
Sagen wir mal du hast einen Stern wie die Sonne, der Antimateriekern in der Sonne hat einen Durchmesser von etwa 10 000km und von diesem Kern annihiliert alle paar Sekunden immer nur eine Atomlage. Wenn du dir ausrechnest wie viele Atomlagen dieser Antimateriekern hat, kannst du dir in etwa ausrechnen wie lange es dauert bis der Antimateriekern vollständig annihiliert ( weg ) ist.

So ich hoffe das war jetzt ausführlich genug :)

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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 23:11 #34059

Hallo Nachdenker,
wie kommst du zu der Überzeugung?
Du schreibst:

Ich weiß es ist schwierig das zu glauben wenn überall in den Medien erklärt wird wie viel Energie freigesetzt wird wenn auch nur ein paar Gramm Materie mit Antimaterie annihilieren. Dan Brown mit Illuminati hat da auch gute Arbeit geleistet.

Ich kenne übrigens weder das Buch noch den Film bzw. lediglich nur aus Sekundärberichten. Glaubst du tatsächlich, dass die Wissenschaftler sich von so was beeinflussen lassen? Ich kenne nur Berichte in anerkannten Medien, die genau von dieser unmittelbaren Zerstrahlung sprechen. Wie kommst du darauf, dass die Zerstrahlung sozusagen unterbrochen nur nach und nach atomare Schichten betrifft? Also, ich denke, da solltest du etwas mehr aufzeigen als bloße Annahmen.

Wenn die Wissenschaft über die mögliche Existenz von Anti-Materie spricht, die bisher nur in völlig untergeordneten Mengen entstanden ist, dann spricht sie ähnlich wie auch stm hier schon davon, dass sie sich jedenfalls trennen muss um Bestand zu haben (und sicher für beide Materieformen).



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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 23:35 #34060

Ich kenne übrigens weder das Buch noch den Film bzw. lediglich nur aus Sekundärberichten. Glaubst du tatsächlich, dass die Wissenschaftler sich von so was beeinflussen lassen? Ich kenne nur Berichte in anerkannten Medien, die genau von dieser unmittelbaren Zerstrahlung sprechen.

Die Wissenschaftler gehen immer von 2 Gasen aus die sich vernmischen können. Da man am Cern bisher ja nur Anti-wasserstoff erzeugt hat.
Ich habe ja gesagt dass es bei 2 Gasen zu einer Explosion kommt. Also dass auch die Explosion bei Iluminati richtig ist.

Aber über z.b. 2 feste Körper haben sie sich scheinbar noch keine Gedanken gemacht, weil es ja z.B. Antieisen in der heutigen Physik noch garnicht gibt.

Wie kommst du darauf, dass die Zerstrahlung sozusagen unterbrochen nur nach und nach atomare Schichten betrifft?


Vielleicht hast du die Paarvernichtung noch nicht richtig verstanden, damit Materie und Antimaterie zerstrahlt muss genau ein Proton auf ein Antiproton oder ein Elektron auf ein Positron treffen. Wie sollen sich denn 2 feste Körper vermischen, damit alle Antiatome des einen Körpers genau einen Gegenpartner finden dass alle Teilchen gleichzeitig annihilieren? Damit es eine große Explosion gibt.

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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 26 05. 2018 23:45 #34061

Wie schnell fällt ein Apfel aus Antimaterie?

mit dem Gravitationsverhalten von Antimaterie beschäftigt man sich schon seit vielen Jahren.
ganz sicher sind sich wohl aber auch führende Wissenschaftler noch nicht.

dort unter anderem:
Bisher gibt es zu Fallbewegungen von Antimaterie kein einziges Experiment. Walz und seine Kollegen sind einer solchen Überprüfung inzwischen allerdings recht nahe gekommen. Und sie müssen dazu noch sehr viel stärker ihrem Verstand als allein den Messungen trauen, haben sie doch mit noch viel mehr Widrigkeiten der Natur zu kämpfen als seinerzeit Galilei.

www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundhe...imaterie/405466.html

oder
www.wissenschaft.de/allgemein/extrem-exotisch-explosiv/

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 27 05. 2018 00:20 #34064

Hallo Nachdenker,
Du schreibst:

Vielleicht hast du die Paarvernichtung noch nicht richtig verstanden, damit Materie und Antimaterie zerstrahlt muss genau ein Proton auf ein Antiproton oder ein Elektron auf ein Positron treffen. Wie sollen sich denn 2 feste Körper vermischen, damit alle Antiatome des einen Körpers genau einen Gegenpartner finden dass alle Teilchen gleichzeitig annihilieren? Damit es eine große Explosion gibt.

Na, wenn du es richtig verstanden hast, wird ja alles gut. Natürlich gilt hier die Paarbildung, wurde im Thread ja schon thematisiert.

Aber über z.b. 2 feste Körper haben sie sich scheinbar noch keine Gedanken gemacht, weil es ja z.B. Antieisen in der heutigen Physik noch garnicht
gibt.

Echt jetzt? Wo hast du denn dein Wissen her, wenn es keinen Festkörper aus Antimaterie gibt?
Was lässt dich annehmen, dass sich Gase im Anihilierungsprozess vermischen? Ich behaupte, dass die beiden Materieformen auch im Gas sich nicht vermischen können. Treffen die jeweiligen Elementarteilchen aufeinander, dann anihilieren diese doch unmittelbar. Dennoch bestätigst du eine Explosion.



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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 27 05. 2018 05:53 #34071

Nachdenker schrieb: Alle denken immer es muss eine große Explosion geben wenn Materie auf Antimaterie trifft. Aber das ist nicht so.

Denken das Alle?
Also ich nicht. Ich denke aber es müsste eine charakteristische Strahlung geben wenn eine Wolke aus Materie auf eine Wolke aus Antimaterie träfe. Keine "Explosion" aber eine sehr energiereiche Strahlung die man beobachten könnte.

PS:
Denkt auch jemand daran das die Reaktion anders aussieht wenn Proton auf Antiproton trifft als wenn "nur" Elektron auf Positron trifft? Protonen bestehen aus Quarks, Antiprotonen aus Antiquarks; alle noch mit unterschiedlichen Farbladungen. Die Reaktionsmöglichkeiten sind vielfältig, lassen sich statistisch berechnen und ergäben eine Signatur die man der entstehenden Strahlung ansehen könnte. Deshalb "charakteristisch".

assume good faith
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 27 05. 2018 06:20 #34072

Merilix schrieb. Denken das Alle?
Also ich nicht. Ich denke aber es müsste eine charakteristische Strahlung geben wenn eine Wolke aus Materie auf eine Wolke aus Antimaterie träfe. Keine "Explosion" aber eine sehr energiereiche Strahlung die man beobachten könnte.

Ja und zwar zwei Quanten in entgegengesetzet Richtung also Quant un Antiquant.Sowie um die Lehrmeinung zu korrigieren die zwei eT, oder deren Cluster, als Neutrinos.
Daraus geht hervor, dass man nie einen Momd-Quant beobachten kann, es sind immer nur viele Paare von eT-Quanten..
Das ist eben das Problem, was die Lehrmeinung nicht erklärt.
Weshalb es immer so viele Spekulationen, wie hier gibt.
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 27 05. 2018 08:25 #34073

Merilix schrieb:

Denkt auch jemand daran das die Reaktion anders aussieht wenn Proton auf Antiproton trifft als wenn "nur" Elektron auf Positron trifft? Protonen bestehen aus Quarks, Antiprotonen aus Antiquarks; alle noch mit unterschiedlichen Farbladungen. Die Reaktionsmöglichkeiten sind vielfältig, lassen sich statistisch berechnen und ergäben eine Signatur die man der entstehenden Strahlung ansehen könnte. Deshalb "charakteristisch".


so etwas gibt es: Antiprotonenannihilation als Ursache für Gammahintergrund der Milchstraße
Ich habe den Artkel aber leider nur in Englisch und mein Englisch ist nicht so gut.
Wenn Jemand des Englischen mächtig ist, könnte er mir den Artikel mal kurz auf deutsch zusammenfassen.

Und bei der Annihilation von einem Elektron mit einem Positron entstehen 2 Quanten mit je 511 keV. Diese Strahlung wird in der Milchstraße ebenfalls beobachtet
511 keV Strahlung aus Galxieninneren

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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 27 05. 2018 09:27 #34074

Rajic schrieb :

Na, wenn du es richtig verstanden hast, wird ja alles gut. Natürlich gilt hier die Paarbildung, wurde im Thread ja schon thematisiert.

nicht Paarbildung sondern das Gegenteil Paarvernichtung

Echt jetzt? Wo hast du denn dein Wissen her, wenn es keinen Festkörper aus Antimaterie gibt?


Ich denke dass es eine Symetrie zwischen Materieteilchen und Antiteilchen gibt, bisher hat man da auch noch keinen Unterschied außer der ladungsvertauschung festgestellt. Deshalb sollte es das gleiche Periodensystem der Elemente auch aus Antiteilchen geben.
Bisher hat man aber im Labor nur Anti-Wasserstoff erzeugt.

Was lässt dich annehmen, dass sich Gase im Anihilierungsprozess vermischen? Ich behaupte, dass die beiden Materieformen auch im Gas sich nicht vermischen können.

Wie kommst du darauf dass sich die beiden Gase nicht vermischen?

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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 27 05. 2018 12:07 #34088

Hallo Nachdenker,
um das noch einmal klarzustellen: Ich bin kein Lehrender, sondern Fragesteller. Insoweit werde ich gar nicht versuchen, dich eines Besseren aus meiner Wissenskiste zu belehren. Ich werde eher versuchen die Konsistenz deiner Aussagen zu prüfen.

nicht Paarbildung sondern das Gegenteil Paarvernichtung

Über die Terminologie werde ich sicher keinen Diskurs starten wollen. Wir verstehen uns. Im Übrigen könnte ich hier hinsichtlich des Prozesses feststellen, dass sich diese Paare erst einmal in einer logischen Sekunde finden müssen, bevor sie sich vernichten. Ansonsten hätten wir hier die Möglichkeit, dass Kausalität nicht gilt, was wiederum die Möglichkeit offen lässt, dass Vernichtung unendlich schnell geschieht.

Wie kommst du darauf dass sich die beiden Gase nicht vermischen?

Nun, eine Vermischung würde voraussetzen, dass sich Materie und Antimaterie in ausreichender Dauer nebeineinander "ungestört" lagern. Dafür gibt es bisher aber keine Anzeichen. Ich habe gelesen, dass der sogenannte Wirkungsquerschnitt sogar deutlich größer ist als ursprünglich erwartet (je nach Größe des Wirkungsquerschnitts Zerstrahlung reziprok zu Latenz oder Zeit zwischen nahe kommen und Reaktion). Aus meiner Sicht ist daraus keine Vermischung zu erwarten allenfalls an den jeweiligen Berührungslinien vielleicht eine kleine diffuse "Zone". Im Übrigen: Für mich an sich eine vergleichbare Sicht, wie du sie für Festkörper annimmst.

Ich denke dass es eine Symetrie zwischen Materieteilchen und Antiteilchen gibt, bisher hat man da auch noch keinen Unterschied außer der ladungsvertauschung festgestellt. Deshalb sollte es das gleiche Periodensystem der Elemente auch aus Antiteilchen geben. Bisher hat man aber im Labor nur Anti-Wasserstoff erzeugt.

Da stimme ich dir zu. Allerdings erschließt sich mir noch nicht, warum dann die Zerstrahlung in einzelnen atomaren Schichten vor sich gehen soll.
Wie ich sagte, bin ich Frager und würde nicht behaupten wollen, dass ich den Artikel der Lomonosow-Universität zu Ende verstanden habe. Was ich erkenne ist aber, dass die Wissenschaftler hier eine rein theoretische Position einnehmen, die stark von Konditionalkonstruktionen abhängt. Empirisch ist da eher nichts. Tatsächlich halten es die Wissenschaftler für möglich - ähnlich wie du -, dass aus der Frühzeit der Sternbildung Antimaterie-Sterne überlebt haben. Allerdings kann das nicht in Form einzelner stellarer Objekte erfolgt sein, da sich diese gegen den Druck der Materie nicht hätten behaupten können. Überleben dieser Objekte ist nur in Kugelsternhaufen denkbar. An sich sieht das auch nach einer Alternativ-Hypothese zur DM aus (wird auch so angedeutet). Die Heimat solcher Kugelsternhaufen wird wohl deshalb auch im Halo angenommen. Ein Überleben dieser Antimaterie-Sterne halten die Wissenschaftler in der galaktischen Scheibe für unmöglich. So wäre der Aufenthalt der antimateriellen Kugelsternhaufen in der höheren Gasdichte der Scheibe mit max. 1 % der Umlaufzeit anzunehmen. Wovon ich nichts gelesen habe, ist die Durchdringung der beiden Materieformen. Ich würde sogar sagen, dass man genau das Gegenteil aus dem Artikel herauslesen kann.



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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 27 05. 2018 12:46 #34094

Nachdenker schrieb. Und bei der Annihilation von einem Elektron mit einem Positron entstehen 2 Quanten mit je 511 keV.

Das ist eben nicht ganz richtig, denn auch diese Reaktion kann in 3 Quanten erflolgen,wenn z.B. das zerfallendE Positronium als Wasserstoffanlogon in einer chemischen Verbindung sich befindet , dann ist die Energieaufspaltung und der Winkel der drei Quanten vom Bindungszustand abhängig, siehe.
Angew. Chem. 84. (1972) Nr..8 S. 234
"Chemie des Positrons und des Positroniums"
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 27 05. 2018 19:17 #34105

Rajic schrieb:

Aus meiner Sicht ist daraus keine Vermischung zu erwarten allenfalls an den jeweiligen Berührungslinien vielleicht eine kleine diffuse "Zone". Im Übrigen: Für mich an sich eine vergleichbare Sicht, wie du sie für Festkörper annimmst.

na dann sind wir jetzt ja fast einer Meinung, ich hätte auch kein Problem damit wenn sich 2 Gase wie du sagst nicht vermischen können.

Wie kommst du dann aber darauf dass es trotzdem ein große Explosion gibt? Wenn immer nur Teilchen und Antiteilchen im Grenzbereich der beiden Gase oder auch Festkörper zerstrahlen können?

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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 27 05. 2018 20:02 #34106

Nachdenker schrieb:

na dann sind wir jetzt ja fast einer Meinung, ich hätte auch kein Problem damit wenn sich 2 Gase wie du sagst nicht vermischen können.
Wie kommst du dann aber darauf dass es trotzdem ein große Explosion gibt? Wenn immer nur Teilchen und Antiteilchen im Grenzbereich der beiden Gase oder auch Festkörper zerstrahlen können?

Da berufe ich mich auch auf Aussagen aus dem CERN. Auf die Explosion lege ich aber auch keinen Wert. Wie Merilix schrieb, wäre zumindest ein großes Glühen zu erwarten, das man dann aber auch an sich sehen und messen können müsste. Wichtig ist mir, dass wir nicht von einer Durchdringung ausgehen können.
Ich platziere mal die nächste Frage (im Übrigen möchte ich keinen zeitliche Stress erzeugen):
Du führtest aus, dass die P-1-Sterne an das Eindringen in den Bulge durch die Antimaterie der Protosterne rund um ein SL gehindert werden. Meine Frage geht gar nicht dahin, ob überhaupt Antimaterie-Sterne sich im Bulge befinden. Auch die Lomonosov-Wissenschaftler gehen ja davon aus, dass sie sich nicht in der Scheibe halten könnten. Lassen wir das einmal außen vor. Wenn die Materiesterne von den inneren Anti-Materiesternen abgestoßen würden, erhalten sie einen Impuls, der eine vektorielle Größe ist und dann in Richtung vom Bulge wegweist. Er rast damit auf Sterne zu, die nun gerade auf dem Wege zum Bulge sind. Sicher, den Betrieb darf man sich nicht so vorstellen, dass nun die Objekte unentwegt in Gefahr sind sich zu treffen.
Der Bulge der Milchstraße ist eher spärisch, sodass kleine Abweichungen auf den Bahnen beim "Auftreffen" zu sehr divergierenden Richtungen der abgestoßenen Materiesterne führen müssten. Aus meiner Einschätzung müsste das eine chaotische Anordnung in den Spiralarmen erzeugen, die an sich schon gar keine Spiralarme sein dürfen. In einem vorigen Post hatte ich schon erwähnt, dass in deiner Hypothese noch kein Umgang mit der Drehimpulserhaltung zu erkennen ist.
Wenn ich mir aber die zu beobachtenden Spiralgalaxien anschaue, sind solche chaotischen Anordnungen nicht zu erkennen, sondern im Gegenteil herrscht Ordnung in der Rotationsebene der Galaxis.



Letzte Änderung: von D.Rajic. Begründung: eine sachliche (P1-statt P2) und orthografische Korrekturen (Notfallmeldung) an den Administrator
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 27 05. 2018 21:11 #34109

Der Bulge der Milchstraße ist eher spärisch, sodass kleine Abweichungen auf den Bahnen beim "Auftreffen" zu sehr divergierenden Richtungen der abgestoßenen Materiesterne führen müssten. Aus meiner Einschätzung müsste das eine chaotische Anordnung in den Spiralarmen erzeugen, die an sich schon gar keine Spiralarme sein dürfen. In einem vorigen Post hatte ich schon erwähnt, dass in deiner Hypothese noch kein Umgang mit der Drehimpulserhaltung zu erkennen ist.
Wenn ich mir aber die zu beobachtenden Spiralgalaxien anschaue, sind solche chaotischen Anordnungen nicht zu erkennen, sondern im Gegenteil herrscht Ordnung in der Rotationsebene der Galaxis.


Darüber wie Spiralarme und die galaktische Scheibe sich bilden habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.
In meinen Videos habe ich es noch nicht erklärt, aber der Halo der Milchstraße ist quasi nur ein erweiterter etwas dünner besidelter Bulge und die Halosterne sind wie die Bulgesterne alte elektrisch neutrale Antisterne (Population 2).
Diese Halosterne bewegen sich spärisch, wie in einem Bienenschwarm um das Galaxienzentrum.
Auf ihren Bahnen um die Galaxie müssen sie zwangsläufig ab und zu die Galaktische Scheibe kreuzen.
Die Materiewolken und die Scheibensterne werden dadurch gezwungen so wenig wie möglich Platz einzunehmen, damit die Halosterne die Scheibe kreuzen können. Deshalb bilden sich dann die Spiralarme aus, durch dessen Zwischenräume die Halosterne kreuzen.
Wenn es in einer Galaxie nur sehr wenige Halosterne gibt, müssen die Spiralarme nur wenig Platz wischen den Spiralarmen lassen, damit die Halosterne kreuzen können. Eine solche Galaxie hat dann viele Spiralarme die eng anliegen. Wenn aber eine Galaxie viele Antisterne im Halo besitzt gibt es nur wenige Spiralarme die dann auch weit geöffnet sind.

Ich versuche das Ganze mal noch mit einer Analogie etwas deutlicher zu machen.
Stell dir vor du hast eine eine Galaxie mit einem Runden Halo der aus Antisternen besteht, das soll jetzt mal eine Avokado sein.
Und du hast Materiegas, dass in diesen Halo von außen her eindringen möchte, weil es ja von Sag A elektrostatisch angezogen wird.
Dieses Gas soll jetzt einmal ein Messer sein. Deine Aufgabe ist es jetzt mit dem Messer an den Kern der Avokado zu gelangen.
Du könntest jetzt die flache Messerseite nehmen und sie an die Avokado drücken, so kommst du aber nicht an den Kern, du müsstest schon gewaltige Kraft aufwenden um die Avokado zu zerdrücken.
Einfacher ist es wenn du mit der Klinge des Messers die Avokado bis zum Kern einschneidet. Genau das gleiche machen die Materiewolken in der galaktischen Scheibe.
Jetzt stell dir vor, die Avokado wäre zu hart um sie einzuschneiden , dann gibt es nur noch die Möglichkeit mit der Messerspitze hineinzustechen und genau das machen die Spiralarme, nur dass die Spiralarme, wegen der Rotation der Galaxie dann etwas gebogen werden.

"Es ist Alles möglich im Universum, Hauptsache es ist genügend unvernünftig. Nils Bohr"
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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 28 05. 2018 10:37 #34124

Hallo Nachdenker,
insgesamt kann ich dir hier nicht mehr folgen. Es ehrt dich, dass du versuchst, aus deiner Hypothese heraus, die Phänomene zu erklären. Aber hier wird es doch für mich etwas zu sehr Story telling. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass dein Weltbild hier noch nicht konsistent ist. Eingehen will ich doch darauf so kurz wie möglich.
Du beschreibst den Halo als erweiterten Bulge. Deine Beschreibung lässt mich vermuten, dass du den Halo als den Bereich außen rum in der Galaxie verstehst. Er ist allerdings so gestaltet, dass der Halo die Galaxie so umschließt, dass damit der ganze innere Bereich (einschl. der Galaxie) einbezogen ist.
Du führst aus, dass die "Halo-Sterne" (Antimaterie-Sterne) wohl eine Kreisbahn um das Zentrum ziehen, die die Kreisbahn der Materiesterne der Scheibe schneidet, damit also deutlich gegen die Horizontal-Rotation versetzt ist. Da eine Spiralgalaxie mindestens 2 "Arme" hat (unsere Milchstraße wohl 4), müssten die Halo-Sterne auf 2 bis 4 oder bis n (Haupt-)Rotationsebenen verteilt sein. Wie soll das geschehen? Je größer die Divergierung der Halo-Sterne, umso mehr sind sie dem Risiko der Annihilation ausgesetzt.
Dein Ansatz der Erklärung lässt vermuten, dass du so etwas wie eine Vorfahrt für Halo-Sterne annimmst. Da bei der Antigravitation der alte Newtonsche Grundsatz actio gleich reactio gelten muss, leuchtet das nicht ein. In den Spiralarmen ist der Anteil der Gase bzw. der daraus folgenden Protosterne hoch. Grds. geht die Astrophysik wohl davon aus, dass die Sterne sukzessive ihr Entstehungsgebiet verlassen, jedoch besonders massereiche/strahlungsintensive Sterne wegen ihrer geringen Lebensdauer kaum die Spiralarme verlassen. Der Raum zwischen den Spiralarmen ist alles andere als ein großer Void zu verstehen. Der Raum dazwischen ist weniger leuchtstark, aber nicht im gleichen Sinne massearm. Also die Frage: Wieso verdrängen die Halo-Sterne offensichtlich "unbeschadet" die Materiesterne und wieso gibt es bei den versetzten Rotationsebenen in der Galaxis kein latentes oder tatsächliches außerordentliches Kollisionsszenario?
Meine Ausgangsfrage war hier aber eigentlich nicht die Entstehung der Spiralarme. Die ist gewissermaßen die Draufsicht auf die Galaxie. Meine Frage war aber, wieso die Materiesterne in der Rotationsebene der Galaxie in der Scheibe bleiben.



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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 03 06. 2018 11:24 #34603

Hallo Nachdenker,
ich habe jetzt eine gewisse Zeit nichts von dir in diesem Post gelesen, obwohl du wohl wiederholt im Forum warst. Daraus kann man Verschiedenes schließen:
1. Du möchtest hier grds. nicht weitermachen.
2. Du hattest noch nicht die richtige Motivation.
3. Du hältst das Teilgebiet erst einmal für abgeschlossen und wartest vielleicht auf eine weitere Frage von mir.

Ich wähle mal 3.- Der nächsten Frage, der wir uns widmen könnten, ist schon etwas älter. Es wurde die Frage gestellt, warum wir von der extremen Ladung des SL in der Mitte der Galaxie nichts messen. Unser Sonnensystem ist so ca. 27.000 LJ vom Zentrum der Milchstraße entfernt. Andromeda ist so 2,5 Mio. LJ entfernt. Du führtest aus, dass wir die Ladung wegen der Entfernung zum SL wegen nicht messen können. Das ist für mich erst einmal nicht konsistent, wird doch die größte Galaxie in unserer Lokalen Gruppe von der Ladung angezogen.



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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 05 06. 2018 20:53 #34690

Hallo Rajic

Du hattest geschrieben, dass du meine Erklärung zur galaktischen Scheibe und den Spiralarmen nicht nachvollziehen kannst.
Ich wusste nicht wie ich es noch einfacher erklären sollte.
Dachte du wolltest dich nicht mehr länger mit meinem Weltbild befassen.

Zu der Anziehung von Milchstraße und Andromeda dachte ich das wäre abgehakt, aber ich erkläre es nochmal.

Sagittarius A ist mit 10^32C elektrisch negativ geladen, das ergibt in einem Abstand von 27000 Lj auf der Erde eine Feldstärke von 0,0016 V/m
Diese Feldstärke kann man aber auf der Erde nicht messen, da die Erde ein eigenes Feld von etwa 130V/m besitzt.
Das verschwindet quasi im Rauschen der Erde.

Wenn man aber jetzt Sag A mit -10^32 C nimmt und das zentrale SL von Andromeda ebenfalls so stark geladen ist aber positiv, also +10^32C und der Entfernung Milchstraße -Andromeda 2,5 Mio Lj
kann man mit dem Coulombgesetz ausrechnen wie stark diese sich elektrisch anziehen.

Dabei komme ich auf eine Anziehung von 3,812x10^51 N, das ist also eine schon gewaltige Anziehung.
Ich könnte mir sogar vorstellen das Sag A sogar noch weniger stark geladen ist. 10^30C könnte denke ich auch noch ausreichen um Andromeda anzuziehen

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Was ist Antimaterie und wie reagiert sie auf Materie 05 06. 2018 21:20 #34694

Hallo Nachdenker,
meiner Meinung nach wäre es unredlich, wenn man aus einer Inkonsistenz bereits dein komplettes Weltbild ad absurdum führen würde.

Ich wusste nicht wie ich es noch einfacher erklären sollte.

Na, ich denke, dass du es eben nicht erklärt hast. Meine Gegenrede hat von dir keine Erwiderung erfahren. Insoweit bleibt diese Inkonsistenz eben stehen.
Zu meiner folgenden Frage - die Nicht-Feststellung der Ladungsenergie des SL auf der Erde - bin ich allerdings doch schon gespannt. Zur Erinnerung: Wie kann eine Ladung auf 10^32 - 10^36 auf der Erde unbemerkt bzw. unmessbar bleiben, obwohl sie ausreicht eine wesentlich größere Galaxis als die Michstraße anzuziehen?



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