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Klima ("Wandel" ?) 14 09. 2018 01:24 #42095

@ Cyborg / Thomas

Natürlich spricht die Bibel davon, dass der Mensch das Bild (wörtlich: Statue) Gottes ist. Wie eine Götterstatue die Präsenz des Herrschers und damit seines Gesetzes / Herrscherwillen anzeigt und verwirklicht, so soll der Mensch den Willen Gottes repräsentieren die Schöpfung zu bewahren. Gleichzeitig spricht die Bibel aber vom Menschen als Sünder, der nicht nach seiner Bestimmung lebt, sondern Tod und Verderben streut, statt Leben zu bewahren. Der Sarkasmus ist deshalb schon in der Bibel drin enthalten. Und als drittes spricht das Neue Testament davon, dass Christus das wahre Bild Gottes ist, dem wir gleichgestaltet werden in einem lebenslang unabgeschlossenem Prozess. Oder vereinfacht gesagt: Obwohl wir Sünder sind, macht uns Gott zu seinen geliebten Kindern. Aber nicht, um die lebensfeindliche Ignoranz abzusegnen, sondern um Hoffnung zu geben, sie immer wieder in konkreten Schritten zu überwinden.
Konkret hier: Wir sind mit unserem Leben in Zusammenhänge verstrickt, die dazu führen, dass das Ökosystem gewaltig aus dem Gleichgewicht gerät. Diese Verstrickung und Verblendung geht so weit, dass man selbst vergleichsweise einfache Dinge wie der menschengemachte Klimawandel, der mit etwas Mühe deutlich genug zu erkennen ist, nicht wahrhaben will. Es liegt nicht am Wissen, sondern am Egoismus, dem das Leben der eigenen Ur-Urenkel egal ist, weil man es nicht mehr erlebt.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
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