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THEMA: Greta Thunberg in Davos und Klimawandel

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Dez 2019 18:19 #61752

Ein Batteriespeicher macht es möglich:
Eine Gemeinde mit 4000 Haushalte trennt sich vom Netz.
Es geht schon was, wenn man will.
www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstei...1_nTuqTPBUlCT-uA3qJs

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Dez 2019 21:06 #61774

Kurz vor dem Klimagipfel gibt es die neusten Wasserstandsmeldungen.
Anfang letzter Woche stand in der Zeitung, dass bezogen auf die Lufttemperaturen in Deutschland bereits 1,5 Grad-Erwärmung bereits eingetreten ist.
In Nature weisen Leute wie Johan Rockström und Stefan Rahmstorf darauf hin, dass Kippunkte wahrscheinlich viel schneller erreicht werden, einige wohl schon erreicht sind und verweisen auf das rasante Abschmelzen des Polareises und veränderte Meeresströmungen, die diesen Effekt verstärken.
Aber was erwarten wir von Portugal? Heute im Gottesdienst klang es so: Harte Verhandlungen, aber windelweiche Ergebnisse, bewegende Worte, aber bewegungslose Regierungen (o. s. ä.)
Die Frage, ob sich Engagement überhaupt lohnt angesichts zB der chinesischen Kohlekraftwerke wird zu einer zentralen gesellschaftlichen Frage.
Wenn man rein rational denkt, lohnt es sich nicht, etwas für das Ökosystem zu machen. Denn irgendwann geht dieser Planet sowieso hopps, vorher erlischt hier sämtliches Leben und davor wird auch die Menschheit nicht mehr sein.
Es ist alles eine Frage der Zeit. Warum ist es das wert?
Die Antwort wird auf individueller Ebene von der Mehrheit der Bevölkerung so gegeben: Wenn es eh zu Ende geht und man nur noch Schmerzen hat, dann ist die Vernichtung des eigenen Lebens besser. Dann sollte man doch lieber die kurze Zeit damit verbringen, intensiv zu leben, selbst wenn dann Chancen auf Verlängerung nicht genutzt werden.
Auf das Ökosystem bezogen: Jetzt gilt es, gut zu leben, die Menschheit wird eh bald untergehen. Da ist es doch besser, vor dem Untergang noch alles in vollen Zügen zu genießen.
Oder mit einem Sprichwort zu sagen. Besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Dies ist rational-logisch gedacht. Dagegen hilft, dass Menschen sich nicht selbst gehören, sondern sich von einem größeren Kontext verstehen. Die Menschheit als Ganzes kann (s. obiger Gedankengang) nicht diese Größe sein. Traditionell sind es religiöse Größen wie das Reich Gottes.
Wenn man sich von daher versteht, werden alle Apfelbäumchen-Sätze auch gut begründet.
Menschen lassen sich durch Weltuntergangs-Szenarien und durch moralische Appelle nicht beeindrucken. Sie brauchen eine Hoffnung, die viel weiter reicht als der rationale Horizont.
F4f wird ja auch als quasi-religiöse Bewegung mit einer Kultfigur wahrgenommen. Das Problem ist immer, dass dann Menschen erkannte Wahrheiten so verabsolutieren, dass sie jegliche Grenze überschreiten. So die gewaltbereiten Aktionen, wo Gewalt mit der Rettung der Welt gerechtfertigt wird. Das sind ja von Inquisition bis Antifa bekannte Muster.
Oder anders gesagt: Wenn man bestimmte Menschen oder weltliche Macht mit dem Reich Gottes gleich setzt, wie es nicht nur seit Marx Mode geworden ist.
Menschen brauchen ein positives Ziel, mit dem sie sich identifizieren können.
Wenn jetzt Kipppunkte erreicht werden, verschwinden solche Ziele aus realistischen Szenarien. Dann bleibt Panik oder Resignation.
Die Abgründigkeit der Menschen betrifft alle seine Dimensionen, auch seine langfristig denkende Ratio. Wer das leugnet, hat das Problem noch nicht richtig erkannt.
Beispiel: In einer Stadt braucht kein Mensch einen PKW, um private laufende Einkäufe zu erledigen. Alles andere ist Mythos. Rational ist das leicht zu zeigen, schließlich können Familien es ohne PKW schaffen. Es ist nur eine Frage, ob man bereit ist, sein eigenes Leben in Frage zu stellen und bereit ist, sich zu verändern.
Natürlich wollen alle das Beste für den Planeten und kommende Generationen, es wäre Blödsinn, den Menschen zu unterstellen, sie würden da gar nicht dran denken. Aber konkret das eigene Leben in Frage zu stellen ist eben sauschwer. Ich merke, dass ich als Mieter das Thema Wohnen vor mir her geschoben habe und hier die schwächste Stelle ist bei der Berechnung meines ökologischen Fußabdruckes. Man kommt sich ja schnell wunder wie gut vor, wenn man besser ist als der Durchschnitt, aber es ist auch wichtig wahrzunehmen, dass man bei sich selber auch ein enormes Beharrungsvermögen hat, dass der Kampf mit dem „inneren Schweinehund“ weiter gehen muss.
Wir werden innerhalb dieses Jahrhunderts enorme Einschnitte machen müssen was Wohnen, Mobilität, Besitz und Verbrauch von Gütern und speziell von Maschinen angeht. Solange Wörter wie Verzicht und sich-selbst-verlieren negativ besetzt sind, solange Menschen keine Hoffnung haben, die über die biologischen Funktionen ihres Lebens (genießen, erleben, besitzen, konsumieren usw.) hinausgehen, wird es schwierig werden.
Natürlich sind Gesetze und internationale Abkommen zu Besteuerungen und anderen Lenkungsmaßnahmen sowie Infrastruktur-Maßnahmen wie zB Rad-„Autobahnen“ auch unabdingbar, auch technische Verbesserungen (die gezielte Förderungen benötigen) will ich nicht ausblenden. Aber man darf den Kopf der Menschen als Ort der öko-Revolution nicht vergessen.
Die Wissenschaft gibt die Botschaft aus: Es sieht alles ganz schlimm aus. Der Effekt ist der von Knockin’ on Heaven’s Door.
Gesucht ist eine Hoffnung, die stärker ist als der Tod.
(Das sind einige Gedanken zum Klimawandel aus dem heutigen Gottesdienst).
Ich wünsche allen einen gesegneten 1. Advent!

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Dez 2019 21:58 #61809

Martin O,

Das Prinzip Hoffnung also. Naja, sie stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber offenbar stirbt sie irgendwann auch.

Ist schon eine Kurskorrektur eines Tankers mit viel Energie und Zeit verbunden (Newtons Trägheit), um wieviel mehr Trägheit ist dann erst eine Kurskorrektur der ganzen Menschheit verbunden?

Die Kurskorrektur eines Tankers ist Nichts gegen eine gesteuerte Kurskorrektur der ganzen Menschheit. Ob wir diese Kurskorrektur hinkriegen und in welcher Zeit, erscheint als Kaffesatzleserei.

Wenn wir es nicht hinkriegen, dann korrigiert die Natur unser Fehlverhalten..

Thomas

PS: Greta befindet sich etwa 250 sm nordöstlich von Lissabon. Sie machen gute Fahrt, um die 9 kt.
Das Tief zieht nach Osten ab, also wird es auf den letzten Metern spannend, ob sie bis in den Hafen noch genügend Wind haben werden und nicht am Ende auch noch in eine Flaute geraten.

Auch wenn sie morgen Abend ihr Ziel, Lissabon, erreichen sollten, werden die Reisenden noch mindestens zwei Tage spüren, dass es drei Wochen nur geschaukelt hat.

Die Strapazen der Reise sind nicht so leicht abzuschütteln.

Und dann noch in den Nachtzug nach Madrid. Das ist heftig, kann ich da nur sagen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Dez 2019 23:24 #61816

@ Thomas
Die Evolution auf diesem Planeten wird durch die Eingriffe des Menschen nicht völlig ausgelöscht werden (1) , auch wird vermutlich nicht die ganze Menschheit aussterben, zumindest ein kleiner Rest wird übrig bleiben. (2)
Wie wir heute leben, wird Auswirkungen haben, wie krass die Ökokatastrophe sich in den nächsten Jahrhunderten gestaltet. (3)
Aus 1-3 folgt: Es ist nicht egal, wie wir jetzt leben. (4) Unsere Anstrengungen heute sind nicht vergeblich, da alles sich auswirken wird. (5)
Genau das meine ich mit Hoffnung: Es ist nicht vergeblich, was wir tun.
Ich habe sie mal für Dich in eine logische Sprache übersetzt, auch wenn jede Übersetzung Mängel hat. Jedenfalls berührt es sich mit Deinem „Die Natur stellt Rechnung aus und lässt nicht mit sich handeln“.
Ein Unterschied ist, dass Hoffnung sich durch Berechnungen und Prognosen, ja, auch vom Misserfolg, nicht marginalisieren lässt, weil auch Kleinigkeiten Sinn bekommen.
So ist es absolut wirkungslos, sich als einzelne Person mit einem Pappschild hinzustellen. Dadurch ändert sich gar nichts, sagt der berechnende Verstand.
Erst recht bringt so ein Thread wie dieser nichts.
Da Du aber diesen Thread eröffnet hast und weiter da schreibst, handelst Du aus einer Hoffnung heraus. Begründet hast Du diese Hoffnung nicht.
Ohne Hoffnung kann man gar nichts machen.
Das sind nur mal so Gedankenanstöße, vertiefen will ich das nicht weiter.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Dez 2019 23:45 #61821

Martin O,

du kannst das Evolutionsprinzip nicht auslöschen.

Die Natur fängt immer mit den Gegebenheiten etwas an, die sie gerade vorfindet.

Wenn auf dein Haus ein Felsen kracht, dann ist die Zerstörung groß. Aber trotzdem wird die Zeit für eine weitere Entwicklung sorgen.

Übertragen auf die Klimaproblematik:

Auch wenn die Ökosysteme dieser Welt kollabieren, wird die Evolution dafür sorgen, dass sie mit den dann noch vorhandenen Bausteinen weitermacht. Und das unter den dann vorhandenen äußeren Bedingungen.

Dieses Prinzip wird sich nicht ändern, egal was passiert.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 00:03 #61825

@ Thomas
Schön, dass Du meiner 1. These zustimmst. Wir reden nur unterschiedlich, weil ich Evolution im engeren (biologischen) Sinne im Blick habe.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 16:26 #61843

Thomas schrieb: Martin O,

du kannst das Evolutionsprinzip nicht auslöschen.

Die Natur fängt immer mit den Gegebenheiten etwas an, die sie gerade vorfindet.

Wenn auf dein Haus ein Felsen kracht, dann ist die Zerstörung groß. Aber trotzdem wird die Zeit für eine weitere Entwicklung sorgen.

Übertragen auf die Klimaproblematik:

Auch wenn die Ökosysteme dieser Welt kollabieren, wird die Evolution dafür sorgen, dass sie mit den dann noch vorhandenen Bausteinen weitermacht. Und das unter den dann vorhandenen äußeren Bedingungen.

Dieses Prinzip wird sich nicht ändern, egal was passiert.

Thomas


Nur wird die Erde dann für uns Menschen unbewohnbar sein wenn das ganze Methan sich freisetzt.
Die Evolution braucht den Menschen nicht.
Die Erde braucht den Menschen nicht. Und wird sich auch erholen.

...und die Bühne frei machen für eine neue Spezies

Hör auf Stephen, ist schon mal ein guter Ansatz.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 16:44 #61849

gravitationistalles schrieb: Nur wird die Erde dann für uns Menschen unbewohnbar sein wenn das ganze Methan sich freisetzt.
Die Evolution braucht den Menschen nicht.
Die Erde braucht den Menschen nicht. Und wird sich auch erholen.

...und die Bühne frei machen für eine neue Spezies


Glaubst du nicht, dass auch bei einer deutlichen Erwärmung noch Plätze auf der Erde übrig bleiben, in denen Menschen überleben können?

Zwischen einer deutlichen Bevölkerungsreduzierung und einem Aussterben ist ein Unterschied.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 16:53 #61853

Das Methan hat sich schon mal freigesetzt in der Vergangenheit. Eines der drei großen Artensterben nach den Dinos und dem Gammastrahl. Das wird ziemlich heftig und ungemütlich werden. Ich glaub da haste wenig Chancen

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 16:57 #61854

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gravitationistalles schrieb: ...und die Bühne frei machen für eine neue Spezies


Hab ich als Möglichkeit mit im Modell

N. d. N.

ClausS schrieb: Glaubst du nicht, dass auch bei einer deutlichen Erwärmung noch Plätze auf der Erde übrig bleiben, in denen Menschen überleben können?
Zwischen einer deutlichen Bevölkerungsreduzierung und einem Aussterben ist ein Unterschied.


Möglich.
Frage was nach dem 'Verteilungskrieg/Endzeitkrieg' übrigbleibt.


mvg Philzer

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Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 17:49 #61862

Philzer schrieb:

gravitationistalles schrieb: ...und die Bühne frei machen für eine neue Spezies


Hab ich als Möglichkeit mit im Modell

N. d. N.

ClausS schrieb: Glaubst du nicht, dass auch bei einer deutlichen Erwärmung noch Plätze auf der Erde übrig bleiben, in denen Menschen überleben können?
Zwischen einer deutlichen Bevölkerungsreduzierung und einem Aussterben ist ein Unterschied.


Möglich.
Frage was nach dem 'Verteilungskrieg/Endzeitkrieg' übrigbleibt.


mvg Philzer


Es gibt keinen Krieg. Kein Land ist so dumm das es den Erstschlag macht. Wozu auch ? Die Länder haben dann eigene Probleme genug. Könnte nur Krieg um sauberes Trinkwasser geben
(Empfehle den Dreiteiler von Claus Kleber – „Der erschöpfte Planet“)
Chaos und Plünderungen wird es geben. Zu Anfang. Dann bricht auch das Wasser, Gas und Stromnetz zusammen. Aber alles Peanuts gegen das Methan in der Luft. Wie willst du überleben wenn du die Luft nicht mehr Atmen kannst. Da hilft kein Bunker und kein Verteilungskrieg.
Zurück aber zum Thema Klima. Ich glaub der Zug ist eh abgefahren und rast ohne Bremsen. Auch wenn wir ab Sofort alle Auto, Flugzeuge, Schornsteine usw..stillegen würden. (Lach) Dann wäre die nahende(n) Katastrophe(n) eh nicht mehr aufzuhalten.
Schade um die ganzen Mühen und den Zirkus mit der Klimakonferenz und der Politik.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 17:55 #61863

gravitationistalles schrieb: Aber alles Peanuts gegen das Methan in der Luft. Wie willst du überleben wenn du die Luft nicht mehr Atmen kannst. Da hilft kein Bunker und kein Verteilungskrieg.


Mit welchem finalen Mathan-Anteil in der Atmosphäre rechnest du? Ab wann wäre Methan toxisch?

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 17:59 #61864

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ClausS schrieb:

gravitationistalles schrieb: Aber alles Peanuts gegen das Methan in der Luft. Wie willst du überleben wenn du die Luft nicht mehr Atmen kannst. Da hilft kein Bunker und kein Verteilungskrieg.


Mit welchem finalen Mathan-Anteil in der Atmosphäre rechnest du? Ab wann wäre Methan toxisch?


Hmmm, ich hab da auch keine Ahnung ...

Methan


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 18:02 #61865

Thomas schrieb: Und dann noch in den Nachtzug nach Madrid. Das ist heftig, kann ich da nur sagen.

Greta ist in Lissabon angekommen und will erst am Freitag zur Klimademo weiter reisen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 20:52 #61870

Rainer,
sie sitzt bereits im Zug und kommt morgen früh in Madrid an. Dort kann sie sich dann etwas Zeit lassen, denn ihr nächster Auftritt ist dann am Freitag.
Beeindruckt hat mich die junge Profiseglerin, die heute in Lissabon auch ans Mikrofon trat. Eine tolle junge Frau, die weiß, was sie tut und dieses Schiff sicher im Bewusstsein der Risiken über den Atlantik gesteuert hat. Zu dieser Jahreszeit und bei diesen Wetterverhältnissen mit einem Kat eine großartige Leistung. Einige grenzwertige Situationen scheint es ja auch gegeben zu haben, wenn man den Worten des Schiffseigners Glauben schenken mag.

Wichtig ist aber, was jetzt in Madrid passiert und wie konkret und verbindlich man wird.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 21:06 #61871

Thomas schrieb: Rainer,
sie sitzt bereits im Zug und kommt morgen früh in Madrid an. Dort kann sie sich dann etwas Zeit lassen, denn ihr nächster Auftritt ist dann am Freitag.

Im Radio heißt es, dass sie sich Lissabon in Ruhe ansehen will und erst am Freitag den Zug nimmt.

FAZ
In Lissabon will sich Greta Thunberg erst einmal in einem Hotel ausruhen. Sie hat sich noch nicht festgelegt, wann und wie es nach Spanien weitergehen soll. Zunächst hatte es geheißen, sie werde noch am Abend in den Nachtzug von Lissabon nach Madrid steigen. Mit dem „Trenhotel“ wäre sie am Mittwochmorgen in der spanischen Hauptstadt angekommen...
Die schnelle Weiterreise gestaltet sich aber schwieriger als erwartet. Verkehrspolitisch liegt zwischen den Städten Lissabon und Madrid, die nur gut 600 Kilometer voneinander entfernt liegen, ein Entwicklungsland. Wer es eilig hat, fliegt. Wegen der Wirtschaftskrise ist aus einer geplanten Schnellbahnlinie, die schon vor sechs Jahren fertig sein sollte, nichts geworden. Die Bahnverbindungen sind bis heute nicht komplett elektrifiziert. Das stellt die junge Aktivistin vor ein Problem: Von der spanischen Grenze an zieht den Nachtzug gut 100 Kilometer lang eine alte Diesellok....
Auch die zweite Strecke über die spanische Extremadura-Region bietet keine klimafreundliche Alternative. Dreimal muss man umsteigen, wenn man tagsüber von Lissabon nach Madrid will. Die gesamte Fahrt dauert 13 Stunden. Die Regionalregierung von Extremadura bot Greta Thunberg ein Elektrofahrzeug an. Mit einem Auto fährt man nur sechs Stunden.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Dez 2019 21:26 #61875

Rainer,

kann tatsächlich so sein, wie du das schilderst. Heute Nachmittag war der Nachtzug noch das Thema.
Kann mir aber gut vorstellen, dass man nach einer Atlantiküberquerung erst einmal ankommen will und sich an festen Boden und eine höhere Anzahl von Menschen gewöhnen muss.
Macht auch Sinn.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Dez 2019 14:31 #61904

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Dez 2019 16:13 #61909

Martin-O schrieb: @ Thomas
Erst recht bringt so ein Thread wie dieser nichts.
Da Du aber diesen Thread eröffnet hast und weiter da schreibst, handelst Du aus einer Hoffnung heraus. Begründet hast Du diese Hoffnung nicht.
Ohne Hoffnung kann man gar nichts machen.
Das sind nur mal so Gedankenanstöße, vertiefen will ich das nicht weiter.


Dieser Thread bringt aufjedenfall etwas, er macht auf Probleme bewusst und bringt Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema. Außerdem hilft es mir als Laien etwas mehr zu verstehen ohne jedes mal zu kommentieren. Ich diskutiere nicht mehr mit Leuten die kein Bock auf Umweltschutz haben und jedes Argument irgendwie umdrehen oder sich in Ihrer Persönlichkeit angegriffen fühlen. Anfang nächsten Jahres mache ich eine Kampagne in und mit Hamburgern zum Thema Umweltschutz u.a. inspiriert durch Thomas und allen anderen sehr geduldigen Menschen hier im Forum:-) Sobald ich mehr dazu sagen kann, gebe ich euch gerne Bescheid wenn es euch interessiert. Bis dahin beste Grüße und macht weiter so mit eurer Aufklärung.

Glg Subrahmanyan

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Dez 2019 19:28 #61917

@ Subrahmanyan
Du hast den Zusammenhang oin meinem Beitrag übersehen:

Dadurch ändert sich gar nichts, sagt der berechnende Verstand.

Wer sich nur auf den berechnenden Verstand zurückzieht, 3D verteufelt und deshalb nicht bei 4D, sondern bei 1D landet, der kann nur im Zynismus enden, dass die Menschheit eh nichts auf die Reihe bekommt. Das ist genau das Gegenteil von dem, was nötig ist.
Rationale Überlegungen und Hoffnung. Politische Rahmenbedingungen und persönliches Umdenken und entsprechendes handeln: Das dürfen keine Gegens#tze sein, alles wird benötigt.

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1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Dez 2019 20:17 #61921

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Liebe Kommentatoren,

nehmt es mir bitte nicht übel, aber Eure Beiträge zu Greta Thunbergs Reise lesen sich exakt so wie die Kommentare, die Jules Verne 1873 den Mitgliedern des Reform-Clubs in London in den Mund legte, als diese sich über den Fortgang der Reise des Phileas Fogg unterhielten. Genau, es geht um "In achtzig Tagen um die Welt".

Ich mag Jules Verne, er ist ein wunderbarer Erzähler. Aber jetzt und heute geht es um das Klima auf diesem Planeten, und nicht um die Wette eines exzentrischen Engländers.

Spontaneität will gut überlegt sein

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Spontaneität will gut überlegt sein

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Dez 2019 23:16 #61931

Hab da noch einen aktuellen Link zum Thema:

Prof. Stefan Rahmstorf, einer unserer profiliertesten Klimaforscher vom Klimafolgenforschungszentrum in Potsdam äußert sich sehr detailliert über sein Fachgebiet und darüber hinaus.

Googelt mal Prof Rahmstoft , dann YouTube Jung &naiv Folge 447.

Dauert zwar zwei Stunden knapp, aber jeder Satz ist wichtig, da überlegt und fundiert.
Der Beitrag ist erst 4 Tage alt.

Thomas
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Dez 2019 08:49 #61941

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4D versus 3D

Hi,

Martin-O schrieb: Wer sich nur auf den berechnenden Verstand zurückzieht, 3D verteufelt und deshalb nicht bei 4D,


Nur weil Du nicht wahrhaben willst, dass eben die aus dem Kernbewusstsein generierte Irrationalität, das evolutionär aus dem Tierreich 'mitgenommene' defizitäre 3D-Bewusstsein, Qualia etc. zudem noch als Bewusstseinshoheit (Instanzenmodell) dieser 'explodierenden' Spezies, die Ganze und Einzige Ursache des 'Schlamassels' ist?
Köstlich.

Der Verstand ist nicht 'nur berechnend', das trifft auf die rein instrumentelle Vernunft des 'Giermonsters' zu, sondern der Verstand an sich ist in der Lage die Welt zu erkennen, Kausalität etc.
Und er wäre, wenn nicht von der Tierheit der Spezies versklavt, auch in der Lage Vernunft als Prinzip und nicht nur Vernunft als Handlungsstrang der Gier zu generieren.


Instrumentelle Vernunft ist diejenige Teilmenge der Vernunfterkenntnis, die sich widerspruchsfrei unter die irrationalen Strebungen des Kernbewusstseins subsumieren lässt. - Philzer

Martin-O schrieb: sondern bei 1D landet, der kann nur im Zynismus enden, dass die Menschheit eh nichts auf die Reihe bekommt.


Einfach nur wieder billige Kampfrhetorik ohne sachlichen Inhalt. :-)

Da sie nur Fühlen können und wollen, Greta vermutlich durch ihre persönliche Konstitution verstärkt, werden sie erst handeln, wenn sie fühlen.
D.h. wenn der Sturm ihnen wöchentlich das Haus abdeckt (die Versicherung längst nicht mehr zahlt...etc), oder der Endzeitkrieg bereits begonnen hat.
Daher war ich bissl entsetzt als ich, paar Beiträge weiter oben, aus der Klimakonferenz verlinkte, dass D.nun gar auf Platz drei der Betroffenen-Liste gelandet ist.

Denn dies wird wohl eher kontraproduktiv von den Menschen aufgenommen.
Hier geht es allen gut, die Offroader erlangen einen Absatzrekord nach dem anderen, andere Typen sind weit abgeschlagen, der Flugverkehr wächst und wächst, und wenn hier die höchste 'Betroffenheitsstufe' durch Weltvernutzung herrscht - na dann sind das ja nur irgendwelche Spinner, was also sollte hier wohl schief laufen ....
... und hier ist eben ein Thread für so ein paar verrückte, lasst sie doch spielen ... :-) SCNR

(..."Hallo Herr Müller - sind sie noch dran? .... Ja ich überlege mir gerade ob ich die 400 oder doch lieber die 490 PS Version nehme ... vielleicht können Sie mal für beide ein Angebot unterbreiten .... Schönen Tag noch." )

Martin-O schrieb: Das ist genau das Gegenteil von dem, was nötig ist.
Rationale Überlegungen und Hoffnung. Politische Rahmenbedingungen und persönliches Umdenken und entsprechendes handeln: Das dürfen keine Gegens#tze sein, alles wird benötigt.


Keine Widerrede.
Die geplanten Autos werden aber, derweil der Thread hier läuft, immer größer und größer ... etc etc
... und Du wirst mir doch nicht erklären wollen, dass man mit 10 Milliarden E-Autos a 2 Tonnen Leermasse den Planeten 'retten' kann, oder dass man mit diesen 'religiösen Ersatzhandlungen' irgendein Umdenken in der Konsumirrationalität erreichen könne ? ...

... mit PS-Monstern wie diesen Teslas, wird gerade ein neuer Konsumrausch zur sinnlosen Zernutzung von Welt erzeugt!
Und das reine Gewissen wird gleich mit Verkauft.
Das braucht, das will das Kapital, und das wollen auch die Menschen.


( dialektische Einheit von Volk und Herrscher )


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Dez 2019 10:22 #61942

Philzer schrieb: dass man mit 10 Milliarden E-Autos a 2 Tonnen Leermasse den Planeten 'retten' kann

Du meinst also, dass 10 Milliarden Menschen 60.000 € hinblättern können?

Philzer schrieb: ... mit PS-Monstern wie diesen Teslas, wird gerade ein neuer Konsumrausch zur sinnlosen Zernutzung von Welt erzeugt!

Ich bin kein Fan von immer teurer werdenden Autos aber immerhin verwirklicht Tesla das E-Auto. Es wird auch immer einen Ferrari unter den E-Autos geben, warum soll er nicht Tesla heißen? Wäre es Dir lieber, wenn Ferraris auch in Zukunft mit Sprit laufen?

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Dez 2019 10:26 #61943

@ Philzer
Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]

Du hast zugestimmt, dass wir Hoffnung brauchen, darauf kam es mir an und das muss jetzt nicht durch philosophisches Geplänkel zerredet werden.
Auf dieser Grundlage kann man sich ja wieder dem Thema zuwenden.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Dez 2019 13:06 #61948

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Martin-O schrieb: @ Philzer
Du hast zugestimmt, dass wir Hoffnung brauchen, darauf kam es mir an und das muss jetzt nicht durch philosophisches Geplänkel zerredet werden.
Auf dieser Grundlage kann man sich ja wieder dem Thema zuwenden.


Einerseits Konsens, andererseits akzeptiere ich nur Hoffnung die zumindest Strategien/Hypothesen aufzeigt, die Ganzheitlich zum Erfolg führen könnten.

Eine dagegen vernunftfrei nur aus der Autopoiesis (nackter Lebenswille o.s.ä.) generierte Hoffnung, ist nichts anderes als die Fortführung der Sorglosigkeit aus dem nichtselbstbewussten Leben. o.s.ä.

Zu dem anderen, ok, überleg ich mir mal etwas, bring ich aber dann nicht hier...


@ ra-raisch:

Warum siehst Du nur das Jetzt, und nicht den Prozess?

Du weisst selbst, hattest selbst zugestimmt, dass der Produktionsprozess im Kapitalismus die Kisten innerhalb weniger Jahre/Jahrzehnte extrem verbilligen wird, warum kaufen sie heute Offroader hier? Weil sie sie kaufen können. Hätten sie vor 50 Jahren noch nicht bezahlen können.
Über diesen 'Weg' wird es nie zu einem den Planet erhaltenden Konsumverhalten kommen.
Ich dachte das hätten wir abgehakt.


mvg Philzer

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Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Dez 2019 17:20 #61953

Philzer schrieb: Du weisst selbst, hattest selbst zugestimmt, dass der Produktionsprozess im Kapitalismus die Kisten innerhalb weniger Jahre/Jahrzehnte extrem verbilligen wird,

Aber genau darum geht es doch: ohne Tesla (oder/und andere) wird die neue Technik nicht (so schnell) billiger werden.
Die ersten müssen die Entwicklungskosten bezahlen, sonst kann es später nicht billiger werden. Wer sich das leisten kann, will auch zumindest den gewohnten Komfort haben.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Dez 2019 17:39 #61954

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ra-raisch schrieb:

Philzer schrieb: Du weisst selbst, hattest selbst zugestimmt, dass der Produktionsprozess im Kapitalismus die Kisten innerhalb weniger Jahre/Jahrzehnte extrem verbilligen wird,

Aber genau darum geht es doch: ohne Tesla (oder/und andere) wird die neue Technik nicht (so schnell) billiger werden.
Die ersten müssen die Entwicklungskosten bezahlen, sonst kann es später nicht billiger werden. Wer sich das leisten kann, will auch zumindest den gewohnten Komfort haben.


Eben, und dann gibt es (irgendwann) 10 Milliarden E-SUVs zwischen je 2 und 3 Tonnen Leermasse, wenn die ersten schon fast 500 PS haben wird es dort sicher auch nicht stehenbleiben, und die Welt ist gerettet.

Alles wird gut. :-)


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Dez 2019 18:29 #61955

Philzer schrieb: Eben, und dann gibt es (irgendwann) 10 Milliarden E-SUVs zwischen je 2 und 3 Tonnen Leermasse

Pflege Deine Phobien ruhig weiter.

Betet für Tesla! Nur wenn Tesla bleibt, erlebt das Elektroauto den Durchbruch
Welt 24.10.2019 www.welt.de/wirtschaft/article202425448/...-den-Durchbruch.html
Das Problem ist nur, dass das Überleben dieser Autos unsicherer denn je ist. Denn das Unternehmen wagt seit Jahren einen finanziellen Kraftakt. Der große Plan, mit den E-Autos den Massenmarkt zu erobern, erfordert riesige Investitionen, die den immer noch jungen Autobauer überfordern könnten.
Sicher ist jedoch, dass die automobile Welt den Antreiber Tesla braucht. Denn es ist vor allem dem amerikanischen Pionier zu verdanken, dass sich die großen Autobauer inzwischen tatsächlich ernsthaft mit alternativen Antrieben beschäftigen.
Wenn Tesla verschwindet, verschwindet auch der große Antreiber.


14.11.2019, t3n.de/news/elektroauto-effizienz-tesla-3-1219448/
Das Tesla Model 3 ist jetzt das effizienteste Elektroauto, wenn es nach der Wertung der US-Umweltschutzbehörde EPA geht. Von 2016 an hatte der Hyundai Ioniq das Ranking angeführt.
Mit seinem 28-Kilowattstunden-Akku und einer Reichweite von 200 Kilometern hatte der Hyundai Ioniq seit seinem Marktstart 2016 die Effizienzwertung der US-Umweltschutzbehörde EPA angeführt. Darin berechnet die EPA, wie weit ein Elektroauto mit 33,7 Kilowattstunden kommen würde.
Konkret bedeutet das, dass ein Tesla Model 3 mit dem elektrischen Äquivalent einer Gallone Benzin fast 230 Kilometer weit kommt. In Litern gerechnet wären das 1,7 Liter auf 100 Kilometer. In der Stadt sind sowohl Tesla Model 3 als auch Hyundai Ioniq noch effizienter als auf der Autobahn. Im Stadtverkehr kommen sie auf einen Wert von 148 beziehungsweise 145 MPGe. Die jährlichen Ladekosten für die beiden Effizienzmeister gibt die EPA mit 450 beziehungsweise 500 US-Dollar an.


Aber ich sehe gerade, wir sind ja gar nicht im Tesla-Thread, wieso kommst Du hier auf das Thema?

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Dez 2019 19:06 #61956

Philzer schrieb:
Eben, und dann gibt es (irgendwann) 10 Milliarden E-SUVs zwischen je 2 und 3 Tonnen Leermasse, wenn die ersten schon fast 500 PS haben wird es dort sicher auch nicht stehenbleiben, und die Welt ist gerettet.

Es wird jahrelang konstruiert, Modelle gebaut, bis zur Serienreife entwickelt, dann kommen sie auf den Markt, werden von der Werbebranche beworben und niemand trägt bis jetzt eine Verantwortung für die Folgen. Und dann werden diese Autos gekauft und plötzlich sind die Käufer verantwortlich für die negativen Folgen. So kann es doch nicht sein. Niemand kauft einen 5000 kg SUV mit 1500 PS, obwohl es viele Käufer dafür geben würde. Und warum kauft niemand so ein Auto? Weil solche Autos nicht produziert werden. Es liegt doch die Verantwortung beim Produzenten und nicht beim Käufer. Die Anbieter von Suchtmitteln sind verantwortlich für alle Folgen und nicht die Süchtigen.

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