Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Greta Thunberg in Davos und Klimawandel

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 11 03. 2019 18:43 #49615

@ HubertS
dieses Thema ist zu wichtig, als dass es emotionalisiert wird.
Deshalb spare Dir bitte Deine emotionalen Spitzen gegen Greta Thunberg. Sie ist übrigens Asperger-Autistin und nicht gerade in der Gefahr, überemotional zu sein.
Dass es nicht ihr Ding war, sondern dass sie von den Erwachsenen instrumentalisiert wurde, ist eine böswillige und haltlose Unterstellung, bitte informiere Dich sachlich!
Dein pessimistisches Gefühl in Ehren, aber es geht ja gerade darum, dass man nicht bei seinem Wohlstand bleibt, sondern umschwenkt. Was sind Deine Vorschläge, wie man mit weniger Energieverbrauch auskommt – Einzeln, als Gesellschaft, weltweit?
Es wäre schön, wenn Du Dich z. B. indiesder Weise konstruktiv einbringst.
Natürlich gibt es einen Puffer: Die Wasserstofftechnik. Seit Jahrzehnten wird gesagt, es fehlt nicht viel, dann ist sie großflächig einsetzbar. Hier muss man eben investieren, das ist eine Zukunftstechnologie.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 11 03. 2019 19:27 #49617

HubertS schrieb: Hallo Alle dieses Thema ist zu wichtig, als dass es emotionalisiert wird. Wieder einmal vorzugsweise durch Kinder, was ich persönlich als eher abstoßend empfinde. Kinder vor den Karren eigener Interessen zu spannen halte ich schlicht für schäbig.
Das zum Thema 'Greta Thunberg in Davos….'

Warum sollten nur Erwachsene politisch sein.
Zu unterstellen, Sie sei dazu gedrängt worden halte ich für ebenso unzulässig, wie ein Vorwurf Kinder dieses Alters sollen mehr Verantwortung übernehmen.

HubertS schrieb: Dem Rest geht es im Allgemeinen dreckig, zu großen Teilen sehr dreckig. Wir alle wollen aber, dass es ALLEN Menschen so gut geht wie uns, oder? Ganz sicher würde die kleine Greta auch dafür auf die Straße gehen und demonstrieren (ich entschuldige mich für diese kleine Spitze, ich konnte sie mir nicht verbeißen).
Wenn man das will, muss man akzeptieren, dass der Wohlstand einhergeht mit verfügbarer Energie (ganz egal welcher Art).

Nein, es ist nicht egal, welcher Art.
Fossile Energie, die seit Jahrmillionen eingelagert wurde darf nicht innerhalb weniger Jahre verbrannt werden, sodass die Rückstände in die Atmosphäre entlassen werden.

HubertS schrieb: Selbst wenn man bedenkt, dass es sicher noch technische Errungenschaften geben wird, die unseren (Wohlstands)Energieverbraucht weiter senkt, wird ein weltweiter Mehrverbrauch an Energie (und zwar eine enormer) unweigerlich stattfinden und damit der Verbrauch an fossilen Energieträgern.
Diese Energieträger sind aber endlich. Die nächste Generation vielleicht noch nicht, aber spätestens die Übernächste wird in die Situation knapper werdender fossiler Energien kommen.

Das ist zu befürchten, aber ganz sicher nicht wünschenswert.
Wir werden vielleicht nicht alles erreichen. Wir werden jedoch nichts erreichen, wenn wir uns still verhalten.

HubertS schrieb: Vielleicht wird dann die erwachsene Greta vor einer Tankstelle stehen mit dem Schild 'ich will billigeres Benzin', oder besser, sie schickt ihre Kinder vor (upps, schon wieder, sorry).

Woher eigentlich dieses aggressive Verhalten gegenüber Greta.
Ist es so schwer auszuhalten, dass sie etwas tut, während wir die Füße stillhalten?

HubertS schrieb: Spätestens dann muss eine andere Energiequelle die fossilen Quellen ersetzt haben, ansonsten wird es ganz sicher ungemütlich werden. Und das ist mein Grund dieses Thema für wichtig zu halten.
Sonne und Wind sind an sich eine Alternative und man könnte damit die benötigte Energie locker erzeugen (das ist eine einfache Rechenübung) aber, es sind nun mal volatile Energieträger. Und das sich selbst versorgende Dorf hat garantiert noch eine Stromanschluss für nachts und schlechtes Wetter.
Man brauchen also einen Puffer. Und hier sehe ich weit und breit keine wirklich brauchbare Lösung. Auch das wäre ein interessantes neues Diskussionsthema.
Mein Fazit: es werden noch etliche Jahrzehnte gesteigert fossile Energieträger genutzt werden bis dieser Trend sich umdreht. Um wieviel sich die mittlere Temperatur bis dahin erhöht hat, steht in den Sternen (vielleicht 3-5Grad).

Wenn wir die bestehende Netz-Infrastruktur nutzen, dann habe wir unterschiedliche Energieformen in unterschiedlichen Regionen. Ich denke ein gut ausbalanciertes Netz aus Windkraft, Photovoltaik und Wasserkraft kann viele natürliche Schwankungen kompensieren. Darüber hinaus benötigen wir Speicher, die über die Kapazität von Stauseen hinausgehen.
Für solche Speicher gibt es bereits gute Ansätze. Z.B. kann überschüssige Energie genutzt werden CO2 umzuwandeln und in das bestehende Erdgasnetz einzuleiten.
Auch die Gewinnung von Wasserstoff kann als Energiespeicher dienen.
Oder Pumpkraftwerke – oder – oder – oder.
Alles Technologien, die einer kurzfristigen Nutzung zugeführt werden können – wenn der Wille dazu besteht. Das ist der kritische Punkt. Daher muss die Öffentlichkeit erreicht werden.

HubertS schrieb: Ob diese Erwärmung gut oder schlecht ist, wäre auch ein schönes Thema für eine neue Diskussion. Man weiß es nämlich nicht, obwohl einige meinen es zu wissen.

Nun es gibt viele Hinweise dafür, dass dies schlecht ist. Dazu gehören Extremwetter und bereits im Meer versinkende Inseln. Es ist leicht, darüber hinwegzusehen, wenn man selbst nicht dort wohnt.
Hinweise dafür, dass die Erwärmung gut ist sehe ich zur Zeit nicht.

Auch wenn unser Wissen in Bezug auf das Klima noch nicht vollständig ist, sehe ich deutliche Risiken für den Fall, dass nichts geschieht.
Es gibt Kipp-Punkte an denen riesige Mengen Methan-Eis in den Meeren und in Sibirien ihren Aggregatzustand ändern und zur beschleunigten Erderwärmung beitragen.
Alle Prognosen sprechen dafür, dass dies verheerende Auswirkungen hat.

HubertS schrieb: Ich mache mir also keine Sorgen wegen des Klimas, sondern wegen der sich abzeichnenden Energiekrise in 50 bis 100 Jahren. Und das obwohl ich zur älteren Generation gehöre, der in einigen Beträgen hier abgesprochen wird, sich um das Wohl ihrer Kinder und Kindeskinder zu sorgen.
Der kleine Greta wünsche ich noch, dass sie diesen Hype unbeschadet übersteht.

Ich glaube eine Energiekrise, die ich nicht sehe, können wir besser bewältigen, als entfesselte Naturgewalten.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 11 03. 2019 21:49 #49622

Ollelinse,

die These ist nicht gewagt und basiert auf folgender Überlegung:
Die Hiroshima Bombe hatte 3 kg U 235 an Bord. Davon sind lediglich 1% in Energie umgewandelt worden, also 3 g. Diese Energieentfaltung geschah in Millisekunden. Der Rest von 2997 g wurde pulverisiert in die Atmosphäre geschleudert und dort fein verteilt, je nach Windrichtung .

Übertragen auf deine 180 t Spaltmaterial, heißt das, dass faktisch 180.000 kg U 235 in der Atmosphäre verteilt würden.

Die Gewalt der Explosionen würde zwar viel Leben vernichten und die Folgen des radioaktiven Fallouts wären schon lange zu spüren. Aber Millionen von Jahren, ganz bestimmt nicht.
200 - 300 Jahre, länger kaum vorstellbar.

Denk an Tschernobyl. Da gab es eine deutlich höhere Konzentration an U 235, als die, die von einer Spaltbombe freigesetzt würde, in unmittelbarer Umgebung. Heute beobachtet man, dass dort viele Arten leben, die sich der Strahlenbelastung recht gut angepasst haben.

Das lässt den Schluss zu, dass das Ereignis selbst durch seine abrupte Energieentfaltung sehr zerstörerisch wirkt, die Folgen aber innerhalb relativ kurzer Zeit durch Anpassungsprozesse abgemildert werden.

Die Temperaturerhöhung, verursacht durch die Erhöhung der Treibhausgaskonzentrationen wirken langfristig. Und überleg mal: Die ständig positivere Energiebilanz unserer Atmosphäre führt zwangsläufig zu mehr Stürmen mit immer höheren Windgeschwindigkeiten, zum Ansteigen des Meeresspiegels, zu Dürren und Schlimmen Überschwemmungen.
Ganze Länder werden verschwinden.

Der vermehrte Energieeintrag in die Atmosphäre, gerechnet über zB 100 Jahre übersteigt alle Kernwaffenexplosionen zusammen um ein mehrtausendfaches.

Natürlich kann man das nicht exakt berechnen. Aber grob abschätzen kann man das schon. Und natürlich werden die Fehlerbalken größer, je weiter man in die Zukunft extrapoliert.

Insofern ist meine These keinesfalls von der Hand zu weisen.

Die Greta und ihre Mitstreiter scheinen das auch schon zu spüren oder vielleicht sogar schon zu wissen, wer weiß.

Thomas
Folgende Benutzer bedankten sich: Marvin
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 11 03. 2019 22:38 #49624

  • Philzer
  • Philzers Avatar
  • Offline
  • Forum Meister
  • Forum Meister
  • 4D Kognition versus 3D Kognition
  • Beiträge: 930
  • Dank erhalten: 82
Pentillionen und Oktilliarden

Hi badhofer,

badhofer schrieb: ... Name ist: EURO 79.884 Milliarden-Quadrillionen
Ich weiß eh, das ist so wahnwitzig, dass man lange braucht, um es fassen zu können. Ich habe Jahre dazu gebraucht.
.


Richtig, die meisten schnallen es dagegen nie was das eigentliche Problem ist.
Sie generieren immer wieder nur Hoffnung mit neuem Opportunismus. (instrumenteller Vernunft)

Ich habe es ins Modell gebracht.

Andere wollen aussteigen :-)

...ok, die Völker des Westens sind eh (verdient) tot, nur die Massen Alten tattern da noch etwas herum), aber ob die Völker der zurückgebliebenen Kulturen sich dann auch so entscheiden ... :-)


Lebensraumübernutzung ist das Merkmal allen untermächtigen Lebens. - Philzer

Untermächtig heißt, Leben das kognitiv und/oder verhaltensmässig keine/zu geringe vierdimensionale Fähigkeiten aufweist, aber ja trotzdem in einer vierdimensionalen Welt ist!



mvg Philzer

Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen
Anhänge:
Folgende Benutzer bedankten sich: badhofer
Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 11 03. 2019 23:12 #49626

Philzer schrieb:
www.spiegel.de/karriere/verena-brunschwe...iegen-a-1256963.html

Auszug aus dem Text:
Demnach könne man jährlich 58,6 Tonnen CO2 einsparen, "wenn wir nur ein Kind weniger in die Welt setzen"

Muss man sowas wirklich im Kopf aushalten? Ja, muss man, aber nicht mehr lange.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 11:31 #49634

badhofer schrieb:
Sonni1967 schrieb:
Man könnte ja evtl. das . . . . .
Damit könnte man ja vielleicht auch das . . . . .

Oder man könnte vielleicht einfach nur die Erwachsenen aufwecken


Wieso brauchst du ein 16-jähriges, krankes Mädchen (Greta leidet am Asperger-Syndrom), um dich "aufzuwecken"? Hast du bisher geschlafen? War dir nicht bewusst, dass wir gegenwärtig so gut wie alle erreichbaren fossilen Vorräte der Erde, die sie in Milliarden Jahren angelegt hat, aufbrauchen? War dir ohne die mahnenden Worte dieses bedauernswerten Geschöpfs, das von allerhand anderen Menschen, unter anderen auch ihren Eltern, institutionalisiert und ausgebeutet wird, um zu Geld, Einfluss und Reichtum zu kommen, das alles nicht bewusst?

Schäm dich.

Nebenbei ist sie auch noch ein Vorbild für andere Kinder, am Freitag die Schule zu schwänzen (und unsere Kultusministerin findet das auch noch gut, stachelt zu Nachahmen an), ist das etwa lobenswert?

Da sie ja per Zug (wegen der Umweltfreundlichkeit) zu ihren ausländischen Vorträgen fährt, benötigt sie wohl mehr freie Tage, als nur den Freitag, sie schwänzt also mehrere Tage die Schule. Was ein leuchtendes Vorbild unserer Jugend.

Beschwert euch nicht, wenn diese zukünftige Generation kaum noch Schulabschlüsse schafft, wenn sie immer dümmer wird und bleibt, meiner Meinung nach ist diese junge Dame ein falsches Signal, ein falsches Beispiel für unsere Jugend, stattdessen sollte man den Jugendlichen sagen, sie sollten in der Schule aufpassen, viel lernen, qualifizierte Abschlüsse machen, damit möglichst viele studieren können, womöglich etwas in der Richtung Physik, um die massiven Probleme unserer Zukunft eventuell gemeinverträglich zu lösen.

Gerade das brauchen wir in der nächsten Zukunft: Junge Menschen mit Sachverstand und viel Wissen, die Probleme nicht nur erkennen, sondern diese auch lösen.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert
Folgende Benutzer bedankten sich: Yukterez
Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 11:46 #49635

Thomas schrieb: Ollelinse,
die These ist nicht gewagt und basiert auf folgender Überlegung:
Die Hiroshima Bombe hatte 3 kg U 235 an Bord. Davon sind lediglich 1% in Energie umgewandelt worden, also 3 g. Diese Energieentfaltung geschah in Millisekunden. Der Rest von 2997 g wurde pulverisiert in die Atmosphäre geschleudert und dort fein verteilt, je nach Windrichtung .

Übertragen auf deine 180 t Spaltmaterial, heißt das, dass faktisch 180.000 kg U 235 in der Atmosphäre verteilt würden.

Die Gewalt der Explosionen würde zwar viel Leben vernichten und die Folgen des radioaktiven Fallouts wären schon lange zu spüren. Aber Millionen von Jahren, ganz bestimmt nicht.
200 - 300 Jahre, länger kaum vorstellbar....

Hallo Thomas,
ich verstehe deine Überlegungen, stehe ihnen aber trotzdem zweifelnd gegenüber. Das mag auch hauptsächlich damit zusammenhängen, dass ich diesen Vergleich und das daraus resultierende „Ranking“ schon als solches ablehne. Wenn du meine Beiträge durchsiehst ist ja leicht erkennbar wie hoch ich die Dringlichkeit des Umwelt- und Klimaschutzes setze.
Aber mehrere Variablen in deiner „Aufrechnung“ scheinen mir nicht ausreichend berücksichtig oder fehlen ganz. Auch was ich jetzt aufführe sind nur Stichpunkte zum Thema Atomkrieg, die mir gerade durch den Kopf gehen.

- Die Sofortwirkung: ob nun Millionen oder eine Größenordnung höher – Menschen würden einen grausamen Tod finden. Es gäbe nicht die geringste Möglichkeit einer Anpassung, Familienplanung oder Zeit für Vorsorge, die wichtigsten Errungenschaften des einzelnen Individuums werden ausgelöscht. Wer unmittelbar betroffen, durch Hitze- und Druckwellen aber „nur“ verletzt ist, kann kaum auf Hilfe hoffen. Kein Strom, keine Heizung, kein Licht, keine Kommunikation oder Information, keine Verkehr, Zerstörung der Infrastruktur – man bedenke was heute noch geht, wenn nur ein paar Zentimeter Schnee gefallen sind.
Welche Szenarien sich unmittelbar auftun könnten, darüber mag man gar nicht nachdenken: Naturkatastrophen, die für sich alleine schon das menschliche Leben auf der Erde bedrohen (als Beispiel – Erdbeben oder Ausbruch von Supervulkane wie Yellowstone) könnten künstlich in Gang gesetzt werden. Staudämme brechen ein, Super Gau in Kernkraftwerken und so weiter…
Das Versorgungssystem bricht auch durch die Zerstörung von Häfen und Kollaps des Bankensystem zusammen. Die hohe Opferzahl erstickt die noch möglichen Hilfeversuche.

- Die Folgewirkung (kurzfristig): Der moderne Mensch ist nicht darauf eingerichtet sich selbst zu versorgen. Regionale Versorgung der Überlebenden ist nur für wenige Tage möglich, Plünderungen und Anarchie.
Die von dir beschriebenen Folgen durch den radioaktiven Fallout, Strahlenkrankheit, Kontamination von Nahrungsvorräten ect. erwähne ich nur einmal nebenbei.
Was noch auf den Felder steht ist verseucht und könnte eh nur zu einem geringen Anteil noch eingebracht werden (wenn überhaupt). Durch den folgenden nuklearen Winter dürfte sich über Jahrzehnte hinziehen. Die gesamte Pflanzen- und Tierwelt wäre betroffen. Nahrungsketten und Abhängigkeiten brechen weltweit zusammen.

- Die Fernwirkung: Nach einem Atomkrieg könnte es (wenn nicht der schlimmste Fall eintritt) kleine Gruppen schwerst traumatisierter Menschen geben, zurückgeworfen in das Zeitalter vor der Industrialisierung. Im ungünstigsten Fall (und den hatte ich ins Feld geführt) kann sich der Rest der Menschheit nicht durchsetzen und die Evolution muss einen neuen Weg suchen intelligentes Leben zu erschaffen.
Es geht mir also nicht darum, wie hoch die Strahlenbelastung 300 Jahre nach einem totalen Atomkrieg wäre, sondern wie hoch das Leid und die Überlebenschancen unserer, aber auch der anderen Spezies unseres Planeten wären.
Also: die dringende Warnung, alles zu tun um die uns bekannten nicht wieder gut zumachenden Konsequenzen einen menschen gemachten Klimawandels abzuwenden oder zumindest zu minimieren steht außer Frage! Ich möchte meine Kinder und Enkel erst gar nicht vor die Frage stellen, ob das Eine oder das Andere eine höhere Priorität hat und ich kann diese Frage selbst gar nicht beantworten.
Folgende Benutzer bedankten sich: Sonni1967
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 12:04 #49639

@udogigahertz,
wenn du so ein "aufgewecktes" Bürschchen bist, warum tust du dich dann damit so schwer, dich in die Sichtweise und Belange dieser jungen Generation zu versetzen? Und hör bitte auf, die, die sich da engagieren als dümmlich und manipuliert zu diffamieren. Das Gegenteil ist der Fall - und wenn du das nicht siehst, könnte es nicht vielleicht auch an dir liegen?[/quote]
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 12:09 #49640

udogigahertz schrieb:
Schäm dich.

Ich schäme mich zutiefst dafür, dass ich nicht schon längst aufgewacht bin.

Nebenbei ist sie auch noch ein Vorbild für andere Kinder, am Freitag die Schule zu schwänzen (und unsere Kultusministerin findet das auch noch gut, stachelt zu Nachahmen an), ist das etwa lobenswert?

Genau. Diese Gfaster sollen nicht die Schule schwänzen, sondern gefälligst in die Schule gehen und lernen, wie sie mithelfen können, ihre und unsere Zukunft noch schneller kaputt zu machen! :evil: :evil: :evil:

Jetzt gehts los

scilogs.spektrum.de/klimalounge/12-000-w...treikenden-schueler/

12 000 Wissenschaftler stellen sich hinter die streikenden Schüler

Unter anderen:
Die Direktorin des Alfred-Wegener Instituts für Polar- und Meeresforschung, Antje Boetius. Die Direktoren des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, Jochem Marotzke und Martin Claußen. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, Markus Reichstein. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Chemie, Meinrat Andreae. Der Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, John Schellnhuber. Die Direktorin der Biologischen Anstalt Helgoland, Karen Wiltshire. Der Direktor des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, Clemens Hoffmann. Der Direktor des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung, Ulrich Bathmann. Der Generaldirektor des Forschungsinstituts und des Naturmuseums Senckenberg, Volker Mosbrugger.

Und viele weitere Professoren wie Wolfgang Cramer, Ulrike Herzschuh, Claudia Kemfert, Mojib Latif, Claus Leggewie, Reinhold Leinfelder, Peter Lemke, Anders Levermann, Gerrit Lohmann, Ulrike Lohmann, Wolfgang Lucht, Georg Kaser, Claudia Kemfert, Reto Knutti, Hans-Otto Pörtner, Volker Quaschning, Ulf Riebesell, Christian Schönwiese, Thomas Stocker, Martin Visbeck, Heinz Wanner, Ernst Ulrich von Weizsäcker, usw. usf

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 14:04 #49645

Danke, Badhofer, für den Link. Diese Nachricht kam heute Morgen gerade rechtzeitig.
Ich habe in letzter Zeit einige sinnlose Diskussionen (offline) mit Klimaleugnern geführt, es ist abenteuerlich. Dazu kam noch ein KiTa-Kind, mit dem ich über meine gelbe Fahrradweste ins Gespräch kam und das meinte, dass man ein Auto braucht (ich hatte es für mich verneint).

Wenn man bei dem Link weiterklickt auf s4f, dann kann man auch eine kurze Zusammenfassung in 24 Sätzen finden: Fakten auf s4f

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 15:25 #49651

  • Philzer
  • Philzers Avatar
  • Offline
  • Forum Meister
  • Forum Meister
  • 4D Kognition versus 3D Kognition
  • Beiträge: 930
  • Dank erhalten: 82
Der gelebte Opportunismus

Hi Martin-O,
Martin-O schrieb: auf s4f, dann kann man auch eine kurze Zusammenfassung in 24 Sätzen finden: Fakten auf s4f


Klar, nur eben keine Lösungen. Typisch.

- Globalstaat
- logarithmische Besteuerung des Pro-Kopf-Verbrauchs an Welt (auf allen Gebieten, ohne Ausnahme, egal ob Auto oder Genkopie oder oder)
- bspw. logarithmische Entfernungssteuer für 'sinnlose' (nur dem Kapital und den Surplusprofitempfängern dienende) Warentransporte rund um die Welt ...u.v.m.

Normauto

Du glaubst eben, und das ist der Fehler!
Du glaubst sie würden vernünftig :) , ich hatte schonmal gefragt:
Du glaubst also auch, Tikopia hätte ebenso funktioniert, wenn alle dort gesagt hätten:
Ja, eigentlich wäre es ganz schön, auf Grund der Kleinheit unseres Lebensraumes, wenn nur der jeweils erstgeborene wieder Kinder zeugen würde ...

...alle würden dies sagen, keiner/fast keiner würde sich daran halten, das ist die globale Situation.
Alle reden, alle wissen, nur keiner will verzichten. Auf Nichts.
... und so wachsen sie sinnlos vor sich hin, an Zahl, und an Pro Kopf Verbrauch ... die quadrierte Unendlichkeit auf einem endlichen Planeten ...

Wo ist der Fehler in Deinem Glauben?
Ein Ansatz könnte sein zu verstehen, dass eben bei Freiwilligkeit (von der Du ausgehst) die Ungerechtigkeit turmhohe Wellen schlägt.
Denn der, der sich nicht daran hält, weil er sagt: nach mir die Sintflut, hat den gelebten Vorteil.

Auf Tikopia war den Starken selbst (solange sie abgeschieden gelebt haben) klar, mehr haben wir nicht, also haben sie darauf geachtet, dass auch ihr Lebensraum erhalten bleibt.
Dem global alles zermatschenden Kapital (und weitestgehend auch den Völkern in seinen Surplusprofitdemokratien - sonst wär das System nicht stabil) ist dagegen gar nichts negatives empirisch bekannt, sie leben in ihren abgeschiedenen Reichtumsoasen und spüren nichts von alldem.
Für sie sind das alles nur zu vernutzende Ressourcen, egal ob Gold, Lithium oder Humanressource ....


mvg Philzer

Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen
Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 19:14 #49659

Philzer schrieb: ... Alle reden, alle wissen, nur keiner will verzichten. Auf Nichts...

Du hast in dich in diesem Thema schon so oft und auch mit vielen nicht von der Hand zu weisenden Tatsachen zu Wort gemeldet. Nur wie du nun zum eigentlichen Diskussionsmittelpunkt "Greta Thunberg" stehst, hat sich dabei für mich noch nicht erschlossen. Bist du tatsächlich der Meinung, Protestbewegungen, Aufklärung und Verbreitung von Wissen ist nutzlos, da eh alles zu spät ist? Für mich erwächst aus der aktuellen Bewegung schon mehr als eine das Gewissen beruhigende Hoffnung, abgeleitet auch aus meinem natürlich eher bescheidenden dörflichen Umfeld.
Ja, es sind noch die überwiegenden Massen, die denken es betreffe sie nicht oder sagen "warum denn ich?", das hatten wir auch auch schon in diesem Thread. Nur mit einer radikalen und weltweiten Geburtenkontrolle bekommen wir das Problem auch nicht in der erforderlichen Zeitspanne in den Griff. Und deshalb ist der Druck von der Straße auf Politik und Wirtschaft so wichtig. Nicht die Lösung - aber ein möglicher Katalysator. Und wenn die Kinder uns das vor Augen führen, dürfen wir nicht wegsehen! Die Proteste werden größer und wie hier in Brüssel schon längst nicht mehr auf die Schüler beschränkt.
www.watson.de/imgdb/4360/Qx,A,0,0,4878,3...526/1970621914589410
Ich gebe dir auch darin Recht, dass man nicht allein auf Freiwilligkeit setzen kann. Aber auch das kann ohne Druck von der Straße kaum durchgesetzt werden. Und deshalb ist jede mobilisierte Stimme wichtig und natürlich auch, dass die Protestbewegung nicht nur schreit, sondern im Rahmen der Möglichkeiten umwelt- und klimaschonend lebt (vorzugsweise auch ohne Zwang).
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 19:21 #49660

ollelinse schrieb: Auch was ich jetzt aufführe sind nur Stichpunkte zum Thema Atomkrieg, die mir gerade durch den Kopf gehen....

Da fällt mir gerade die Antwort von Albert Einstein ein als man ihn fragte mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg geführt werden könnte.
Er sagte:

Ich bin mir nicht sicher mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg geführt wird, aber im vierten werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen

ollelinse schrieb: Also: die dringende Warnung, alles zu tun um die uns bekannten nicht wieder gut zumachenden Konsequenzen einen menschen gemachten Klimawandels abzuwenden oder zumindest zu minimieren steht außer Frage! Ich möchte meine Kinder und Enkel erst gar nicht vor die Frage stellen, ob das Eine oder das Andere eine höhere Priorität hat und ich kann diese Frage selbst gar nicht beantworten.

Ich möchte da auch niemand fragen was da mehr Priorität hat. Sich beides vorzustellen ( den Klimawandel oder ein nuklearer Weltkrieg) wäre die
totale Katastrophe in jeder hinsicht für alles Leben auf der Erde.

Im Moment haben viele Menschen mehr "angst" vor dem Klimawandel weil so langsam jeder in seiner Umwelt (in der er lebt) die Veränderung
des Klimas selbst wahrnehmen kann. Der "kalte Krieg" und die damit verbundene nukleare Katastrophe ist bei den meisten Menschen zur Zeit
(hierzulande) in den Hintergrund getreten. Die Gefahr ist aber nach wie vor da! Man brauch sich nur mal vorzustellen was passieren würde wenn
solche Waffen in die Hände von irgendeinem verrückten Diktator landen ( was hätte wohl Adolf Hitler gemacht wenn er "die Bombe"
in den Händen gehabt hätte?)
Er hätte sie ( da bin ich mir sicher) skrupellos eingesetzt :evil: .

Naja, aus meiner Sicht gibt es Szenarien die mindestens genauso gefährlich sind für die Menschheit, aber die sind klein und unsichtbar,
liegen in der Natur selbst, und bis heute gibt / gab es nix was den homo sapiens in seiner evolutionären Geschichte mehr "dahingerafft" hat.
Es sind die Vieren und Bakterien. Tuberkulose, Pest, Pocken usw......die spanische Grippe ( sie forderte von 1918-1920) 25 Millionen
(Dunkelziffer 50 Millionen) Todesopfer. Es könnte passieren dass irgendwo auf der Welt ein Virus (oder eine Bakterie) mutiert und uns
ganz schnell in den Abgrund stürzt. Die Erde ist heute viel dichter besiedelt als früher und Krankheitserreger verbreiten sich in windeseile
über die Welt ( hat man ja an der Schweinegrippe gesehen wie schnell die sich von Mexiko über die ganze Erde verbreitet hat).
Zum Glück war die "harmlos", könnte aber morgen schon anders sein und eine Pandemie könnte in kürzester Zeit große Teile der
Menschheit dahinraffen.

Von biologischen Waffen (genmanipulierten Vieren / Bakterien) die irgendwelche Verrückte in die Hände bekommen und auf die
Menschheit loslassen fange ich garnet erst an :( (von verheerenden Vulkanausbrüchen, Kometeneinschlägen usw. usf.. die
auf uns zu kommen könnten auch net).

Egal, ich kann mir trotzdem vorstellen (egal was passiert z.B. Pandemien, nuklearer Krieg, Klimakatastrophe, usw...)
Das Leben auf der Erde ist nicht so leicht auszulöschen und auch der homo sapiens könnte in irgendwelchen Nischen überleben.
Das wird er bestimmt ( auch die Dino`s sind noch da in Form von unseren Vögelchen). Auch die "ausgestorbenen" Menschenrassen
sind noch da in unseren Genen ( wir tragen z.B. die Gene des Neandertalers, die des Denisova Menschen und wahrscheinlich viele
andere in uns). Der Mensch war rückblickend evolutionär gesehen sehr anpassungsfähig, neben den Ratten, usw....hihi....,
auch dann geht die Evolution weiter (und wenn nicht hier auf der Erde, dann halt woanders in unserem riesigen Universum) .
Wieso sollte es heute anders laufen in der Natur (die uns hervorgebracht hat) wie in den vergangenen jahrmillionen der Evolution?
Aus altem entsteht neues, evtl. ist der homo sapiens nur so was wie eine "Zwischenstation" :silly: der Evolution , usw....
Lieber Gruß Sonni :)

.

Einszweidrei, im Sauseschritt ! Läuft die Zeit; wir laufen mit (Wilhelm Busch)
Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind (Albert Einstein)




Folgende Benutzer bedankten sich: ollelinse
Einszweidrei, im Sauseschritt ! Läuft die Zeit; wir laufen mit (Wilhelm Busch)
Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind (Albert Einstein)




Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 21:17 #49663

  • Philzer
  • Philzers Avatar
  • Offline
  • Forum Meister
  • Forum Meister
  • 4D Kognition versus 3D Kognition
  • Beiträge: 930
  • Dank erhalten: 82
Misanthrop und Zigeunermusik

Hi ollelinse,

ollelinse schrieb:

Philzer schrieb: ... Alle reden, alle wissen, nur keiner will verzichten. Auf Nichts...

... Nur wie du nun zum eigentlichen Diskussionsmittelpunkt "Greta Thunberg" stehst, hat sich dabei für mich noch nicht erschlossen.


Ist auch nicht so leicht.
Ich hatte weiter vorn in etwa geschrieben:

Es sind junge unwissenschaftliche (was man in dem Alter noch verzeihen kann/muss) Kämpfer.
Der Begriff Kämpfer ist ganz wichtig. Denn Kampf ist eine Strategieübernahme aus dem Tierreich.
Die besten von Ihnen werden vom System mit guten Posten assimiliert. (Wetten? :-) )
...schau Dir die Grünen an ....

ollelinse schrieb: Bist du tatsächlich der Meinung, Protestbewegungen, Aufklärung und Verbreitung von Wissen ist nutzlos, da eh alles zu spät ist?


Ich wünschte ich hätte unrecht, und vielleicht ist das ja auch so ... allerdings:

Schau Dir die Reaktionen hier im Forum auf mein Normauto an, und dabei hätte ich größere Autos noch nicht einmal verboten, nur eben logarithmisch besteuert ... nee, wenns praktisch ans Eingemachte geht, ist mit der Masse nichts zu machen. Ich bin Misanthrop.
( Schopenhauers Mutter hat ihren Sohn immer nicht gern an der Festtafel gesehen, weil er alle ringsherum 'fertig gemacht' hat :-) .)

Schopenhauer:

Die große Mehrzahl der Menschen ist so beschaffen, daß, ihrer ganzen Natur nach, es ihnen mit nichts Ernst seyn kann, als mit Essen, Trinken und sich Begatten.

Gut, der Kapitalismus mit seiner totalitären Individualisierung hat nun noch ein paar Kleinigkeiten ergänzt wie Flatscreens, 8K-Video (ca hundertmal SD-Auflösung, macht also nur entweder über Brillen die es nicht gibt, oder 20 Quadratmeter Bildschirme im Wohnzimmer - die es ebenfalls nicht gibt - Sinn - was aber der Masse egal ist - sie will es trotzdem) und Offroader - Panzer fürs Volk - hinzugefügt.


Rebers sagt hier u.a. auch was zu den Panzern des Volkes ...


Ganz einfach weil das der Autopoiesis des Kapitalisten, also der Kapitalakkumulation hilft.

( ich sage immer: der Pantheist kauft schonmal Autos für die Zeit nach den Strassen ... was die Frage aufwirft: ist er etwa doch 'vierdimensional' ? SCNR )

Sie verzichten dafür sogar auf das Weiterleben ihrer Gene, wie primitiv doch dieses Leben organisiert ist. :-)
Kaum ist durch die Vernunftleistung die Triebabfuhr von der Fortpflanzung abgekoppelt, verreckt es ...

ollelinse schrieb: Für mich erwächst aus der aktuellen Bewegung schon mehr als eine das Gewissen beruhigende Hoffnung, abgeleitet auch aus meinem natürlich eher bescheidenden dörflichen Umfeld.


Dein Wort in Gottes Ohr ... o.s.ä.
Ich gebe nur zu Bedenken, dass der Club of Rome schon vor 50 Jahren Alarm geschlagen hat (wenn auch mit überspitzten Prognosen - was dann die Opportunisten zum Anlass für weiteres Nichtstun nehmen - ok soweit sind wir sicher einig), seitdem hat sich diese bewusstseinsarme Masse schon wieder verdoppelt und ihr Pro-Kopf-Verbrauch bestimmt verdreifacht .... (nur geschätzt)


mvg Philzer

Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen
Folgende Benutzer bedankten sich: ollelinse
Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 21:39 #49665

Alles mit einem Schlag und gleich jetzt zu schaffen, weil es sonst nix ist, ist vielleicht schon sehr unserem Kulturkreis geschuldet. Ich denke, auch hier darf man etwas anfangen, ohne unbedingt noch den Erfolg erleben zu können. Bei dem Thema gibt es eben oft mehr Steine als Brot zum Essen. Ich erinnere mich da an eine Geschichte aus dem Tao:
Ein Bauer erlebt es als ärgerlich, dass er, um ins Dorf zu kommen und seine Ware zu verkaufen, immer um einen recht hohen Berg herum muss. Er beschließt daher, dass er den Berg abtragen will. Er hat natürlich nur bescheidene Mittel. Verwundert stellt ihm ein vorbeikommender Weiser die Frage warum er das mache, weil ganz sicher er es nicht erleben wird, dass der Berg abgetragen wird. Der Bauer antwortet ihm ruhig, dass das nichts ausmache, wenn er es nicht erlebt, dann seine Kinder, oder deren Kinder und so weiter. Jedenfalls wird der Berg irgendwann einmal abgetragen sein und der Weg ins Dorf sehr kurz. Nur muss ich eben damit anfangen. Ich glaube, ein bisschen etwas von der Einstellung könnte uns auch hier nicht schaden.


Folgende Benutzer bedankten sich: ollelinse

Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 12 03. 2019 22:41 #49668

D.Rajic
Wie du weißt, nennt man dies nachhaltiges Handeln.
Und das ist nicht lukrativ.
Die Dividende recht klein, Laufzeiten sehr hoch.

Ein Berg abtragen, und das über Generationen? Undenkbar, wo doch Mikrosekunden in der Börse jährlich hunderte Millionen mehr bringen.
Der Shareholder wäre da not amused, he´d be mad, würden doch seine Gelder (seine!) für das Klima, also uns, also auch sich selbst, verschwendet würden.

Auch der ethische und vernünftige Umgang mit Ressourcen wird sich eben hinten anstellen müssen,
die Erde und das Klima kann sich doch wieder erholen.
Zwar ohne uns, aber es gibt ja genug Kakerlaken.

Ich hole diese Karikatur in Erinnerung: Shareholder

Was zum lachen:
urknall-weltall-leben.de/forum/private-p...deos-und-bilder.html
"Wenn du nicht die Zeitung liest, bist du uninformiert; wenn du Zeitung liest, bist du falsch informiert." Mark Twain

Firma: It Prisma
Webentwicklung, Web- und Grafik-Design
www.itprisma.de
info [ @ ] itprisma.de
urknall-weltall-leben.de/team
Was zum lachen:
urknall-weltall-leben.de/forum/private-p...deos-und-bilder.html
"Wenn du nicht die Zeitung liest, bist du uninformiert; wenn du Zeitung liest, bist du falsch informiert." Mark Twain

Firma: It Prisma
Webentwicklung, Web- und Grafik-Design
www.itprisma.de
info [ @ ] itprisma.de
urknall-weltall-leben.de/team
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 06:22 #49672

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Forum Profi
  • Forum Profi
  • Beiträge: 1148
  • Dank erhalten: 137
Da ich es oft sehr unkonventionell mag und neue Wege bevorzuge, weshalb sollte man den ganzen Berg abtragen, oft genügt es ein Loch durch diesen Berg zu graben... Die Römer haben das in recht kurzer Zeit für ihre Wasserleitungen gemacht...
Um das auf das Klimaziel herunterzubrechen..
Weshalb setzt man nicht entsprechende bekannte Geoengineering-Maßnahmen ein? Nur weil sie unkonventionell sind? Weshalb stellt man riesige bürokratische Hürden auf, wenn man in seinem Garten eine kleine Windkraftanlage bauen möchte (ich warte beispielsweise schon über einem Jahr auf den entsprechenden Bescheid)?

MfG
WL01
MfG
WL01
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 09:45 #49678

Sonni1967 schrieb: ...Egal, ich kann mir trotzdem vorstellen (egal was passiert z.B. Pandemien, nuklearer Krieg, Klimakatastrophe, usw...)
Das Leben auf der Erde ist nicht so leicht auszulöschen und auch der homo sapiens könnte in irgendwelchen Nischen überleben.
Das wird er bestimmt ( auch die Dino`s sind noch da in Form von unseren Vögelchen). Auch die "ausgestorbenen" Menschenrassen
sind noch da in unseren Genen ( wir tragen z.B. die Gene des Neandertalers, die des Denisova Menschen und wahrscheinlich viele
andere in uns). Der Mensch war rückblickend evolutionär gesehen sehr anpassungsfähig, neben den Ratten, usw....hihi....,
auch dann geht die Evolution weiter (und wenn nicht hier auf der Erde, dann halt woanders in unserem riesigen Universum) .
Wieso sollte es heute anders laufen in der Natur (die uns hervorgebracht hat) wie in den vergangenen jahrmillionen der Evolution?
Aus altem entsteht neues, evtl. ist der homo sapiens nur so was wie eine "Zwischenstation" :silly: der Evolution , usw....

Das ist ja nun wenig tröstlich. Bis zu einem Zeitpunkt X wird sich das Leben auf der Erde natürlich immer wieder einen Weg bahnen, ob nun mit oder ohne menschlicher DNA. Jeder Spezies liegt es in den Genen für die Erhaltung ihrer Art zu kämpfen und auch zu sterben. Der Mensch ist da schon etwas Besonderes. Er tötet aus niederen Beweggründen, in seiner Gier nach Macht und Reichtum rottet er alles aus was ihm oder seinem Glauben im Weg steht, oder sieht bewusst aber tatenlos zu wie sich die eigene Spezies die Lebensgrundlagen entzieht.
Wissenschaft und Moral entwickeln sich leider nicht im Gleichschritt. Macht und Vernunft scheinen sich antagonistisch gegenüberzustehen. Wenn das evolutionäre Experiment "Homo sapiens" nicht vorschnell beendet sein soll, muss Moral und Vernunft über die destruktiven Kräfte Oberhand gewinnen.
Zum Glück wächst die Bewegung weiter. Nun auch durch Unterstützung von mehr als 12.000 Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 10:36 #49681

Philzer schrieb: ... Schau Dir die Reaktionen hier im Forum auf mein Normauto an, und dabei hätte ich größere Autos noch nicht einmal verboten, nur eben logarithmisch besteuert ... nee, wenns praktisch ans Eingemachte geht, ist mit der Masse nichts zu machen...

Eine "Massenreaktion" habe ich aber nicht gesehen, ist vielleicht in diesem Thread auch nicht zu erwarten, weil - es streift das Thema nur am Rande. Aber um selbst dazu Stellung zu nehmen... Die Idee ist durchaus interessant (ich wäre dabei!), da unabhängig von technologischen Entwicklungen und sofort per Gesetz umsetzbar. Ein Problem sehe ich aber wenn es sich uneingeschränkt auch auf Bestandsfahrzeuge auswirken würde. Es käme praktisch zu "Enteignungen" für Bevölkerungsschichten, die weder die steuerliche Mehrbelastung tragen könnten, geschweige sich einen Neuwagen zu kaufen in der Lage wären. Wo das dann auch noch mit der unmittelbaren Berufsausübung zusammentrifft, hätten wir ein Problem...
Aber für Erstzulassungen und den Gebrauchtwarenhandel könnte das schon eine brauchbare Maßnahme sein.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 10:45 #49682

schrieb: D.Rajic
Wie du weißt, nennt man dies nachhaltiges Handeln.
Und das ist nicht lukrativ.
Die Dividende recht klein, Laufzeiten sehr hoch.
....
Auch der ethische und vernünftige Umgang mit Ressourcen wird sich eben hinten anstellen müssen,
die Erde und das Klima kann sich doch wieder erholen.
Zwar ohne uns, aber es gibt ja genug Kakerlaken.

Da wir hier nicht vorrangig über Wohl und Überleben der Kakalaken diskutieren, müssen wir darüber sprechen wie nachhaltiges Handeln lukrativ werden kann!
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 14:42 #49684

ollelinse schrieb: Zum Glück wächst die Bewegung weiter. Nun auch durch Unterstützung von mehr als 12.000 Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.


Zum Glück? Eher doch wohl zum Unglück, denn was bringen solche Demonstrationen gegen den Klimawandel? Sagt nicht ein Prof. Dr. Harald Lesch immer wieder, dass man mit der Natur eben NICHT verhandeln kann? Insofern bringen da auch Demonstrationen nichts, die Natur lässt sich davon nicht beeinflussen, nicht im Mindesten!

Als klar denkender Mensch muss man doch wissen, dass es immer Klimaschwankungen gab, gibt und geben wird, das ist doch ein längst bewiesenes Faktum, auch ohne Zutun des Menschen wird das so sein, da es schon immer so war.

Sollte da was dran sein, am menschengemachten Klimawandel per Einleitung von zusätzlichem, aus fossilen Brennstoffen gewonnenem CO² in die Atmosphäre, so wäre ein abrupter Stopp nur bei uns in Mitteleuropa ganz und gar unwesentlich, weil nämlich andere Länder auf anderen Kontinenten sehr viel mehr und zunehmend CO² freisetzen werden, ob wir das gut finden oder nicht, ob wir das wollen oder nicht, Demonstrationen hier bei uns und Schuleschwänzen bringen da nichts, gar nichts.

Außerdem, falls diese Hypothese mit dem CO² stimmt, ist es für eine Umkehr längst zu spät, der Zug ist bereits abgefahren, der Drops ist gelutscht, dann wurde längst der Hebel in Richtung Erwärmung umgelegt. Daran würde dann auch ein abrupter Stopp weltweit nichts mehr ändern.

Diese Behauptung ist genauso "wissenschaftlich", da unbeweisbar, wie sämtliche anderen Behauptungen in dieser Sache zum Klima.

Es gibt im Internet auf Youtube einen sehr interessanten Bericht über das Waldsterben in den 80er Jahren, wo "seriöse" Wissenschaftler vorausgesagt hatten, dass es in wenigen Jahren keinen Wald in Deutschland mehr geben würde, wenn wir nicht sofort Verbote erlassen würden.

Die flächendeckende Ausrüstung aller Kohlekraftwerke mit wirksamen Schwefelfiltern war schon VOR dem Großereignis "Waldsterben" durch die Politik veranlasst worden, es wurde lediglich die Abschaffung des verbleiten Benzins und die Einführung von Katalysatoren beschlossen bzw. dieser Beschluss früher gefasst als ursprünglich vorgesehen und man einigte sich europaweit auf Abgasnormen für die Automobilindustrie. Insofern hatten diese damaligen Massenproteste etwas Positives.

Aber auch ohne diese Massenproteste wegen dem Waldsterben, das nie stattfand, hätten wir heute eine sehr ähnliche Situation.

Irgendwie erinnert mich diese heutige Hysterie und der Hype um dieses bedauernswerte kranke Mädchen an eben diese sehr ähnliche Hysterie von damals, viel Lärm um nichts.

Ich sehe es schon kommen: Der Freitag wird allgemein schulfrei und Protesttag. Wir sind in einem Irrenhaus.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert
Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 15:46 #49686

Udo schreibt:

Zum Glück? Eher doch wohl zum Unglück, denn was bringen solche Demonstrationen gegen den Klimawandel? Sagt nicht ein Prof. Dr. Harald Lesch immer wieder, dass man mit der Natur eben NICHT verhandeln kann? Insofern bringen da auch Demonstrationen nichts, die Natur lässt sich davon nicht beeinflussen, nicht im Mindesten!

Es hat wirklich keinen Sinn mit dir zu diskutieren. Das ist doch eine fast schon unverschämte Verdrehung. Die Schüler demonstrieren nicht gegen die Natur, sondern doch wohl gegen diejenigen, die vielleicht mit ihr verhandeln wollen oder sogar nur so tun. Die Argumentation Leschs pervertierst du ins Gegenteil.

Irgendwie erinnert mich diese heutige Hysterie und der Hype um dieses bedauernswerte kranke Mädchen an eben diese sehr ähnliche Hysterie von damals, viel Lärm um nichts.

Es gefällt dir Greta in die pathologische Ecke zu stellen. Dein Bedauern ist scheinheilig. Asperger hat sicher ein paar soziale Folgen, aber absolut keine Auswirkung auf die Intelligenz. Glaubst du, Asperger diskreditiert die Sache? Na. vielleicht im Gegenteil. Menschen mit Asperger können schon sehr beharrlich sein und lassen sich durch deine Argumentation wohl nicht beeindrucken. Wie gut!

Ich sehe es schon kommen: Der Freitag wird allgemein schulfrei und Protesttag. Wir sind in einem Irrenhaus.

Da könntest du recht haben, aber wohl im gegenteiligen Sinne, wie du das annimmst.


Folgende Benutzer bedankten sich: ollelinse

Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 16:23 #49689

udogigahertz schrieb:

ollelinse schrieb: Zum Glück wächst die Bewegung weiter. Nun auch durch Unterstützung von mehr als 12.000 Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.


Zum Glück? Eher doch wohl zum Unglück, denn was bringen solche Demonstrationen gegen den Klimawandel?...

Vielleicht ist "Glück" tatsächlich nicht das perfekt gewählte Wort. Aber es bezog sich natürlich darauf, dass die Schüler von ernst zu nehmender Seite nicht wie von dir als Schulschwänzer abgekanzelt werden, sondern von der Wissenschaft tatkräftig unterstützt werden. Diese 12.000 sind sicher erst ein Anfang und ihre Aktion nicht zu vergleichen mit der von den 100 schlecht informierten Lungenärzten (von 3.400 angeschriebenen) zum Thema Feinstaub.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 17:02 #49690

udogigahertz schrieb: ... Es gibt im Internet auf Youtube einen sehr interessanten Bericht über das Waldsterben in den 80er Jahren, wo "seriöse" Wissenschaftler vorausgesagt hatten, dass es in wenigen Jahren keinen Wald in Deutschland mehr geben würde, wenn wir nicht sofort Verbote erlassen würden...

Wenn du nicht noch tiefer mit dieser Problematik beschäftigst wirst du erfahren, dass nicht zuletzt auf Grund von Protesten und der Warnungen der Wissenschaftler die SO2-Emissionen erheblich reduziert wurden (um ca. 80%). Aber wenn du denkst, das Thema ist komplett vom Tisch, liegst du auch auf der falschen Seite. Gesunde Wälder, wie es sie einmal gab, kannst du mit der Lupe suchen. Der "Waldumbau" wie er in den 90er Jahren betrieben wurde, fällt uns inzwischen auch schon wieder vor die Füße. Die gleichartigen Nadelbaumreinbestände fördern die Massenvermehrung von Borkenkäfern und stellen eine erhöhte Gefahr von Windwürfen dar. Zug um Zug bemüht man sich deshalb wieder um den natürlichen Mischwald.
Übrigens... auch die gewissenlose Abholzung des Regenwaldes trägt erheblich zum Klimawandel bei und wir hier in Deutschland haben u.a. durch unsere maßlose Massentierhaltung gleich im doppelten Sinn eine erhebliche Aktie daran.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 17:44 #49692

Also Udo, ich bitte dich.
Klimaänderung tust du doch nicht kritisch hinterfragen" wie ich unten auch zitiere.

Wenn du Hufgeräusche hörst, (1. Semester. Medizin), denk an Pferde, nicht an ein Zebras.
Der menschliche Klimawandel IST bewiesen. Unmissverständlich.

NASA: climate.nasa.gov/evidence/
Harward Uni: climatechange.environment.harvard.edu/
Zeit: www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-05/klimaw...iegel-fakten-beweise
Usw.

Konjunktive wie "sollte" und "falls" ...kommuniziert für dich nur, dass du nicht daran glaubst.

- Udo: "Sollte da was dran sein, am menschengemachten Klimawandel ..."
- Udo: "Außerdem, falls diese Hypothese mit dem CO² stimmt.."


Ergo ist deine Aussage:
- Nasa: weiß nicht genau oder lügt
- Harward: weiß nicht genau oder lügt
- "Die Zeit"- ist eh die "Lügenpresse" oder weiß nicht genau
- ebenso andere Quellen

Kritisch hinterfragt man mit streng-wissenschaftlichen Gegenbeweisen und nicht mit Konjunktiven.

Auch nicht Wenn du Greta Thunberg auf deine weise bedauerst (somit diskreditierst):
- "bedauernswerte kranke Mädchen"

Was zum lachen:
urknall-weltall-leben.de/forum/private-p...deos-und-bilder.html
"Wenn du nicht die Zeitung liest, bist du uninformiert; wenn du Zeitung liest, bist du falsch informiert." Mark Twain

Firma: It Prisma
Webentwicklung, Web- und Grafik-Design
www.itprisma.de
info [ @ ] itprisma.de
urknall-weltall-leben.de/team
Folgende Benutzer bedankten sich: ollelinse
Was zum lachen:
urknall-weltall-leben.de/forum/private-p...deos-und-bilder.html
"Wenn du nicht die Zeitung liest, bist du uninformiert; wenn du Zeitung liest, bist du falsch informiert." Mark Twain

Firma: It Prisma
Webentwicklung, Web- und Grafik-Design
www.itprisma.de
info [ @ ] itprisma.de
urknall-weltall-leben.de/team
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 20:28 #49696

www.focus.de/politik/deutschland/neue-ur...rin_id_10450170.html

Ich zitiere den Anfang:
Die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther ist gegen Autos mit Verbrennungsmotor. Sie wünsche sich ein Berlin ohne Autos. Dafür aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Carsharing und Fahrrädern. Sie sagte am Mittwoch der Zeitung „die Welt“: „Diese Fahrzeuge werden hoffentlich in naher Zukunft in keiner Stadt mehr fahren, auch nicht in Berlin.“ Das Konzept der autogerechten Stadt stoße „erkennbar an seine Grenzen“.
Den Autos müsse künftig weniger Platz zur Verfügung stehen. Es gehe nun um ein Konzept für „neue urbane Mobilität“. Schon Anfang März sorgte Verkehrssenatorin Regine Günther mit ihrem Anliegen für Aufmerksamkeit: „Wir möchten, dass die Menschen ihr Auto abschaffen.“


Für mich ist so ein Konzept nicht wählbar, da es in der Praxis für mich eine sehr starke Reduzierung des Lebensstandards bedeuten würde.

Ich unterstütze einen deutlichen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Wo immer öffentliche Fahrten halbwegs zeitlich und von der transportierten Menge dem Auto gleichwertig sind, nutze ich den öffentlichen Nahverkehr, etwa auf meinem Arbeitsweg.

Eine Umstellung der Antriebsenergie von Autos von fossilen Brennstoffen auf Alternativen (insbesondere Wasserstoff) unterstütze ich ebenfalls. Gerade Wasserstoff müsste man in großen Solarkraftwerken in der Sahara ganz gut herstellen und dann nach Europa transportieren können.

Eine Abschaffung des persönlichen Autos bedeutet für mich aber das Ende von größeren Familieneinkäufen, privater Transporte und spontaner Mobilität. Zudem füchte ich, dass die Carsharing Autos für mich als großer Mensch nicht fahrbar sein werden.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.
Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 20:44 #49697

  • Marvin
  • Marvins Avatar
  • Offline
  • Forum Meister
  • Forum Meister
  • Per Analter durch die Galaxis
  • Beiträge: 420
  • Dank erhalten: 111
Oh Claus
Dazu sollte erwähnt werden in welchen Zeiträumen wir sprechen.
Wohnorte ohne Autos sind mein Traum.
Strassen auf denen sich Menschen frei und ungezwungen bewegen kommunizieren leben und das ohne Abgase Mikrostäube ohne Gefahr usw
Das ist erstrebenswert.
Keine zugeparkten Flächen kein Individualverkehr.
Träum weiter....

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!
Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 23:10 #49703

Am Montag wurde in unserer Stadt das neue, viel gepriesene Flugtaxi vorgestellt. Am Rathausplatz. 2500 Besucher waren da und natürlich die Politikprominenz.

Es wurden Reden gehalten und es fielen die üblichen Schlagworte: Zukunftstechnologie, Digitalisierung, Neue Arbeitsplätze, Cargodienste....

Wenn man weiß, dass dieses Flugtaxi, batteriebetrieben, nur 5 Minuten fliegen kann und dann wieder landen muss, weil die Energiereserven aufgebraucht sind, dann sieht man, dass man die Physik nicht betrügen kann.
Dass man es aber versucht, konnte man hier bestens beobachten. Star Treck auf dem Rathausplatz!
Diesen Zusammenhang hat nur keiner erwähnt. Man hat einen existierenden Prototyp in einen visionären Zusammenhang gebracht, der aus physikalischen Gründen völlig irrwitzig erscheint.
Mit Batterien geht so etwas einfach nicht. Will man mehr Energie mitnehmen, wächst das Gewicht schneller als die Energiemenge, die man mitnehmen kann.
Um so ein Flugtaxi ökonomisch vernünftig zu betreiben, müsste man schon wieder fossile Energieträger verwenden, da deren Energiedichte ein solches Fliegen erst wirtschaftich macht.

Wir hören einfach nicht auf, in Sackgassen zu rennen und uns selbst zu betrügen.

Die Grundlagen unserer Existenz sind die elementaren Grundbausteine, siehe dasPeriodensystem und die Energie, die uns die Sonne zukommen lässt.

Darauf aufbauend hat sich überhaupt Biologie entwickelt.

Aus diesen Überlegungen heraus sollten wir nur soviel Technologie einsetzen, die mit Sonnenenergie befriedigbar ist.

Vielleicht wäre ja für ein solches Flugtaxi die Brennstoffzelle die richtige Antriebsart. Wasserstoff , gewonnen aus solaren Energiequellen.

Konsequenterweise gehören fossile Brennstoffe als Brennstoffe genauso einer Ächtung unterworfen wie Kernwaffen.

Denn wenn es stimmt, dass die kommenden Temperaturerhöhungen von größerer Tragweite sind als ein Kernwaffenkrieg, dann ist das Verbrennen von fossilen Energiereserven ächtenswerter als der Besitz von Kernwaffen.

Ich demonstriere am Freitag auch. Nicht gegen etwas, sondern fürs Aufwachen.

Thomas
Folgende Benutzer bedankten sich: badhofer, Marvin
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 03. 2019 23:40 #49704

@ Philzer
Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]
Handeln kann man nur, wenn man einen Sinn darin sieht. Wenn man keine Hoffnung hat, dass Handeln sich lohnt, wird man auch nichts tun – warum auch? Hoffnung im Sinne von Handlungsermöglichung brauchen Menschen und es ist unabhängig davon, ob man damit die Welt retten kann oder nicht. Menschen, Ökosphäre, Erde: Alles wird vergehen. Unabhängig von dieser Analyse kommt es darauf an, das zu gestalten, was bis dahin geschieht.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 14 03. 2019 06:19 #49706

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Forum Profi
  • Forum Profi
  • Beiträge: 1148
  • Dank erhalten: 137

Marvin schrieb: Oh Claus
Dazu sollte erwähnt werden in welchen Zeiträumen wir sprechen.
Wohnorte ohne Autos sind mein Traum.
Strassen auf denen sich Menschen frei und ungezwungen bewegen kommunizieren leben und das ohne Abgase Mikrostäube ohne Gefahr usw
Das ist erstrebenswert.
Keine zugeparkten Flächen kein Individualverkehr.
Träum weiter....

Grundsätzlich kann ich nur aus eigener Erfahrung sprechen. Ich habe bis vor 20 Jahren in einer Großstadt gewohnt und die letzten 20 Jahren am Land.
Tatsächlich in der Stadt benötigt man kein Auto, man kann alles "öffentlich" erreichen. Die Problematik beginnt nur dann, wenn man aus diesen Grenzen hinaus will, oder Großeinkäufe tätigen will. Großmärkte sind immer an den Rändern der Stadt und ohne Auto kann man da nie einkaufen und die Ware sinnvoll abtransportieren. Auch wenn man Ausflüge oder Urlaub machen will, ist ein Fahrzeug mit großer Reichweite unabdingbar.
Und am Land ist man ohne Individualverkehr chancenlos. Kein Erreichen des Arbeitsplatzes, kein Einkauf, kein Besuchen von Veranstaltung, man ist von der Umwelt "abgeschnitten", da die Distanzen einfach zu groß sind und öffentliche nur in zu großen Intervallen verkehren und dann noch nur bei bestimmten Orten zugänglich sind. Ältere Personen, die den Führerschein zurückgeben mussten, sterben da zumeist einen einsamen Tod.
Also wenn man Städter "in den Städten halten will" (und sie nicht rauslassen will) sind solche Ideen auch umzusetzen. Sonst allerdings nicht.

Feinstaubbelastung:
Laut neuesten Studien ist die Feinstaubbelastung in den Wohnräumen sogar oft höher , als auf den Straßen (Kerzen, Räucherstäbchen, Erwärmen von etherische Ölen, Öfen fördern dies; man müsste rund um die Uhr einen Staubsauger und einen Luftabsorber laufen haben). Und die meisten Staubpartikel werden auf der Straße durch Zermalmen und Aufwirbeln von Splitt- und Salzstaub erzeugt.

Elektroautos:
Also ich hätte kein Problem damit, wenn sie im gleichen Preissegment, wie Verbrennungsmotoren lägen, und ich mir meinen Strom selbst erzeugen dürfte. Ein Photvoltaikanlage habe ich und im Sommer bin ich mit meinem Batteriepufferspeicher auch (wenn die Sonne scheint) autark. Nur in den sonnenarmen Monaten benötige ich einen zusätzlichen Stromerzeuger. Nur meinen Antrag um Baugenehmigung einer kleinen Windkraftanlage wird von der Gemeinde schon über ein Jahr hinausgezögert. Hier im Kleinen fängt der Karren zum Bremsen an, nicht bei den "großen Klimazielen", die ohnedies nie erreicht werden!

MfG
WL01
MfG
WL01
Dieses Thema wurde gesperrt.
Powered by Kunena Forum