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THEMA: Schwarzes Loch

Schwarzes Loch 06 01. 2020 15:17 #63392

ra-raisch schrieb:
Arrakai schrieb: Noch einmal die Frage: Wie sollte der EH die Raumzeitkrümmung daran hindern, sich nach außen fortzupflanzen?

Jede Information kann sich nur mit c¹={σ²c; c·σ; c·σ}¹ ausbreiten. Hier haben wir nur die radiale Komponente c"=σ²c. Bei rs ist c" = σ²c = c(1-rs/r) = 0. Aber auch für die orbitale Komponente c' = ²(1-rs/r)c = 0 gilt hier dasselbe.


Jede Information kann sich maximal mit c ausbreiten. Die gravitative Zeitdilatation und damit auch die Shapiro-Verzögerung spielen nur für einen entfernten, nicht aber für einen lokalen Beobachter eine Rolle. Unabhängig davon unterliegt die Gravitation selbst nicht der gravitativen Zeitdilatation und damit auch nicht der Shapiro-Verzögerung.

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Schwarzes Loch 06 01. 2020 15:34 #63395

Arrakai schrieb: Unabhängig davon unterliegt die Gravitation selbst nicht der gravitativen Zeitdilatation und damit auch nicht der Shapiro-Verzögerung.

Das war lange Zeit meine Ansicht und zwar genau wegen unserem Thema. Aber dem ist nicht so, da hat mir Yukterez den Kopf ziemlich schnell gewaschen. Sonst wäre Gravitation nämlich lokal schneller als das Licht.

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Schwarzes Loch 06 01. 2020 15:58 #63399

ra-raisch schrieb:
Arrakai schrieb: Unabhängig davon unterliegt die Gravitation selbst nicht der gravitativen Zeitdilatation und damit auch nicht der Shapiro-Verzögerung.

Das war lange Zeit meine Ansicht und zwar genau wegen unserem Thema. Aber dem ist nicht so, da hat mir Yukterez den Kopf ziemlich schnell gewaschen. Sonst wäre Gravitation nämlich lokal schneller als das Licht.


Lokal sicher nicht, da der lokale Beobachter nicht mal das Licht in seinem Bezugssystem Shapiro-verzögert sieht... Generell würde dann ja die Gravitation anziehend auf die Gravitation wirken, die Raumzeitkrümmung würde sozusagen entlang der Raumzeitkrümmung "zurück"-fallen. Wie soll das funktionieren? Wenn du eure Diskussion noch findest, das würde mich interessieren.

Es spielt aber keine Rolle für die Frage, ob die Gravitation "entkommen" kann. Genauso wie das Schwarze Loch wächst, obwohl am EH für den Koordinatenbuchhalter die Zeit stillsteht, wirkt auch die Masse gravitativ "nach außen" (genauer auf die Raumzeit, die sich gar nicht im SL befindet...). Das passt auch zum Schalenmodell, ggf. findet man mit dem ja eine anschauliche Lösung (wo wir bereits beim Wachstum des SL waren...).

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Schwarzes Loch 06 01. 2020 16:08 #63400

Arrakai schrieb: Lokal sicher nicht, da der lokale Beobachter nicht mal das Licht in seinem Bezugssystem Shapiro-verzögert sieht...

Das ist ja die crux, das Licht ist shapiroverzögert, das merkt man lokal natürlich nicht. Doch wenn etwas nicht shapiroverzögert mit c° abläuft, dann wäre es lokal schneller als das Licht c¹.

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Schwarzes Loch 06 01. 2020 16:11 #63402

Arrakai schrieb: Generell würde dann ja die Gravitation anziehend auf die Gravitation wirken, die Raumzeitkrümmung würde sozusagen entlang der Raumzeitkrümmung "zurück"-fallen. Wie soll das funktionieren? Wenn du eure Diskussion noch findest, das würde mich interessieren.

Das war unmittelbar vor oder zwischen den oben zitierten Posts. Ich war allerdings ziemlich schnell einsichtig. Denn ein Gegenargument wiegt 100 Proargumente auf.

Ja das war durchaus auch einer meiner Gedanken und Argumente. Aber wenn man es eben als Raumzeitkrümmug sieht, dann ist eben der Weg länger und die Zeit langsamer. Das ergibt sich übrigens unschwer, wenn man Gravitonen annimmt, aber die stehen ja sowieso nur für eine Informationsübertragung.

Bei GW ist man sich ja ziemlich sicher, dass diese sich nach der Raumzeitkrümmung richten, aber die tragen ja auch Energie wie das Licht.

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