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Messung von GW mit Laserinterferometer 18 01. 2020 20:13 #64062

Ich würde gern einmal anfragen, wie groß eigentlich der Einfluss der Gravitationswellen auf die verwendeten Laserstrahlen in Ihren resonanten Kavitäten ist. Andreas weist ja gern darauf hin, das Licht gegen das Garavitationspotential ankämpfen muss wenn es sich z.B. nach „oben“ im Sinne des Potentials ausbreitet. Wir wissen ja auch vom Gravitationslinseneffekt etc. das auch das Licht beeinflusst wird. Auf der Website von LIGO steht nur sehr kurz das dieser Einfluss vernachlässigbar klein ist.

Könntet Ihr da vielleicht mal ein kurze Abschätzung machen über die Größenordnung. Andreas macht das doch gern an einer perfekt gewischten Tafel.
Vielen Dank

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Messung von GW mit Laserinterferometer 18 01. 2020 20:47 #64064

Nach der Theorie entsteht überhaupt keine Zeitdilatation

ds² = -c²d.t² +(1+h×+h+)d.x²+(1-h×+h+)d.y²+d.z²

Bezogen auf das Mittelpotential gleichen sich Wellenberg und Wellental wohl ohnehin nahezu aus. Die Lösung ist ja auch nur eine Näherung, soweit ich mich erinnere.

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Messung von GW mit Laserinterferometer 18 01. 2020 21:53 #64069

Das Licht der Laserstrahlen muss nicht gegen ein Gravitationspotential kämpfen.
Die Arme der Interferometer sind ja nicht nach oben oder unten gerichtet. Sie liegen auf der Oberfläche der Erde, also auf einer Äquipotentialfläche.
Insofern spielt eine gravitationsbedingte Rotverschiebung keine Rolle.

Thomas

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Messung von GW mit Laserinterferometer 18 01. 2020 22:13 #64073

Thomas schrieb: Das Licht der Laserstrahlen muss nicht gegen ein Gravitationspotential kämpfen.
Die Arme der Interferometer sind ja nicht nach oben oder unten gerichtet. Sie liegen auf der Oberfläche der Erde, also auf einer Äquipotentialfläche.
Insofern spielt eine gravitationsbedingte Rotverschiebung keine Rolle.

Gemeint waren wohl Potentialunterschiede, die durch die GW verursacht werden.
Da sich die GW ja in einer Richtung strecken und zugleich in der Querrichtung stauchen, dürfte sich ein etwaiger Effekt auch auf diesem Wege unmittelbar ausgleichen, denke ich.

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Messung von GW mit Laserinterferometer 18 01. 2020 22:47 #64077

Rainer,
Gravitationswellen verändern durch ihre Wellennatur nur das für sie örtlich gegebene Potential.
Sie verändern es wellenartig durch ihren Energieinhalt. Aber nur lokal, eben dort, wo die Welle schwingt.
Fällt die GW in einen Potentialtopf eines Himmelskörpers, gewinnt sie Energie, und muss sie da wieder raus klettern, verliert sie wieder Energie.
Wie bei den Photonen, das machen die auch so.

Thomas

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Messung von GW mit Laserinterferometer 18 01. 2020 23:20 #64078

Thomas schrieb: Fällt die GW in einen Potentialtopf eines Himmelskörpers, gewinnt sie Energie, und muss sie da wieder raus klettern, verliert sie wieder Energie.
Wie bei den Photonen, das machen die auch so.

Ja das ist klar, aber darum ging es torkot ja nicht.

Thomas schrieb: Gravitationswellen verändern durch ihre Wellennatur nur das für sie örtlich gegebene Potential.

Ich denke, dass dies torkots Frage war, ob GW das lokale Potential verändern und dadurch die Messung über die Längenänderung hinaus beeinflussen.
Nach der Formel verändern sie das Potential jedoch nicht. Das ergibt sich so aus den Feldgleichungen. Die Längenänderung bleibt relevant, die Potentialänderung ist demgegenüber zu minimal. Höhere Ordnungen wurden dabei vernachlässigt.

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