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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 23 08. 2020 23:43 #74987

Hallo Zusammen,

ich bin neu hier im Forum und möchte erst mal alle herzlich Grüßen. :)

Vor kurzem habe ich die YouTube Reihe "Von Aristoteles zur Stringtheorie" angesehen um ein bischen besser zu verstehen, an welchem Punkt sich die Theoretische- und die Experimentalphysik gerade befinden. Zudem wollte die aktuell vorherrschenden Theorien ein wenig besser verstehen, ohne zu tief in die Mathematik dahhinter eintauchen zu müssen. Eines Morgens hatte ich dann eine Idee für eine alternative Theorie, deren Basis auf Ideen aus der Stringtheorie und der Schleifen-Quantengravitation aufbaut.

Nun, Herr Gaßner hat mir in einer Email bereits geschrieben, dass diese beiden Theorien nicht miteinander kompatiebel sind. Dies habe ich natürlich verstanden und glaube auch verstanden zu haben, warum die beiden nicht zusammen passen. Allerdings bat er mich auch, Fragen zu wissenschaftliche Themen hier im Forum zu stellen, damit alle etwas davon haben. Dieser Gedanke ist für mich natürlich nachvollziehbar. :)

Ich glaube, in meiner Email an Herrn Gaßner habe ich das Ganze auch nicht wirklich verständlich beschrieben, daher auch nochmal hier der Versuch, es etwas besser zu machen. Vor allem möchte ich auch noch betonen, dass ich bei dieser Idee nicht daran gedacht habe, die beiden genannten Theorien zu kombinieren (geht ja auch nicht).

Nun, nach dem vielen Prosa am Anfang, möchte ich nun auch meine Idee bzw. Frage an diese Community weitergeben, da ich selbst nicht das mathematische Knowhow habe, einen mathematischen Beweis für oder gegen diese "Theorie" zu erbringen.

Also:
Wäre es denkbar, dass Schwingungen der Raumzeit in allen drei Dimensionen (Stichwort: Knotentheorie) dazu führen, dass Teilchen direkt aus der Raumzeit heraus entstehen können? Quasi die Energie, welche Teilchen hervorbringt, in der Raumzeit selbst steckt?

Um den Gedanken genauer zu erläutern: Nehmen wir an, die Raumzeit wäre ständig in Bewegung (oder besser gesagt am schwingen) und dies würde in allen drei Raumdimensionen stattfinden. In diesem Fall wären auch auf jeder Achse des Raumes unterschiedliche Schwingungen möglich. Wenn nun diese "eindimensionalen" und unterschiedlichen Schwingungen aufeinander treffen, könnte daraus ja ein Knoten (wie in der mathematischen Disziplin "Knotentheorie") entstehen welcher dann, je nach dem wieviel Energie drin steckt, ein bestimmtes Teilchen repräsentiert.

Im Grunde würden also keine Strings durch bestimmte Frequenzen die Teiclhen bilden, sondern die Raumzeit selbst.

Ich hoffe, ich hab das jetzt besser erklärt als beim ersten Versuch. Wie gesagt, ich kenne mich mit den mathematischen Grundlagen nicht genug aus, um das durchzurechnen. Ich glaube auch nicht, dass ich der Erste bin, der auf diese Idee kommt. Schließlich hat man ja soetwas ähnliches bereits mit der Schleifen-Quantengravitation und damit verbundenen quantifizierung der Raumzeit versucht.

Also kann mir hier bestimmt auch jemand anschaulich (gerne auch mit Mathematik) zeigen, warum es so eventuell nicht sein kann. Mehr freuen würde mich allerdings, wenn hieraus eine größere Diskussion entstehen würde. :)

Vielen Dank schonmal für die Zeit, dass zu lesen und zu erahnen, was ich damit zu erklären versucht habe.

Patrik Graf

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Letzte Änderung: von Endlosschleife. Begründung: Schreibfehler in der Themenüberschrift (Notfallmeldung) an den Administrator

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universuns 24 08. 2020 10:35 #75006

Endlosschleife schrieb: Wäre es denkbar, dass Schwingungen der Raumzeit in allen drei Dimensionen (Stichwort: Knotentheorie) dazu führen, dass Teilchen direkt aus der Raumzeit heraus entstehen können?

Das wären dann die Gravitonen einer Theorie der Quantengravitation die wir noch nicht haben.
In einer Quantengravitation müsste nach meinem Verständnis die Raumzeit selber das Feld sein das da angeregt wird.
Andere Teilchen wie Elektronen / Photonen werden meines Wissens als Anregungen des Feldes verstanden zu dem sie gehören...

Endlosschleife schrieb: Quasi die Energie, welche Teilchen hervorbringt, in der Raumzeit selbst steckt?

Irgend etwas müsste die Schwingungen ja erstmal angeregt haben...

assume good faith

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assume good faith

Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universuns 24 08. 2020 10:44 #75008

Endlosschleife schrieb: Schwingungen der Raumzeit

Woher kommt denn eine Schwingung der Raumzeit? Das können nur Gravitationswellen sein.

Bei der Feldtheorie geht es um Schwingungen des Feldes und nicht der Raumzeit. Bei der Stringtheorie geht es um Schwingungen der Strings, wenn ich es richtig verstanden habe. Zumindest in der Feldtheorie ist es tatsächlich so, dass eine ausreichende Schwingung ein Teilchen darstellt. Man muss diese Schwingung nur erst erzeugen = Energie hineinstecken, also nichts Neues, wie man Teilchen synthetisieren kann.

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universuns 24 08. 2020 11:57 #75020

Merilix schrieb: Irgend etwas müsste die Schwingungen ja erstmal angeregt haben...

ra-raisch schrieb: Woher kommt denn eine Schwingung der Raumzeit?

Ich würde als besten Kandidaten für die noch vorhandenen Schwingungen mal den Urknall nominieren. Der ist ja immerhin schuld daran, dass wir Teichen bzw. Masse haben. :)
ra-raisch schrieb: Man muss diese Schwingung nur erst erzeugen = Energie hineinstecken, also nichts Neues, wie man Teilchen synthetisieren kann.

War das jetzt eine positiv gemeintes Analyseergebnis, oder eine eher abfällig gemeinte Bemerkung? Kann das gerade nicht einschätzen. Denn das Energie hineingesteckt werden muss, um Teichen zu synthetisieren, ist ja allgemein bekannt und sollte hier auch nicht anders sein, wenn ich damit beschreiben will was wir beobachten.

Merilix schrieb: Das wären dann die Gravitonen einer Theorie der Quantengravitation die wir noch nicht haben.
In einer Quantengravitation müsste nach meinem Verständnis die Raumzeit selber das Feld sein das da angeregt wird.
Andere Teilchen wie Elektronen / Photonen werden meines Wissens als Anregungen des Feldes verstanden zu dem sie gehören...

Ein Feld könnte hier als Druck abgebildet werden (zumindest, wenn ich es im Kopf visualisiere). Wenn Wellen aufeinander treffen und sich gegenseitig aufheben, gäbe es ja einen Druck in diese Richtung und somit eine Anziehung. Wenn die Wellen sich addieren, ginge der Druck in die andere Richtung und es gäbe eine Abtoßung. In wieweit das mit den Energien unseren virtuellen Austauschteilchen zusammen gebracht werden kann, weiss ich aktuell nicht. Wie bereits erwähnt, bin ich ja kein Profi. :)

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universuns 24 08. 2020 13:08 #75023

Endlosschleife schrieb:

ra-raisch schrieb: Man muss diese Schwingung nur erst erzeugen = Energie hineinstecken, also nichts Neues, wie man Teilchen synthetisieren kann.

War das jetzt eine positiv gemeintes Analyseergebnis, oder eine eher abfällig gemeinte Bemerkung?

Nein, es war nicht ironisch gemeint, sondern soll Dir nur verdeutlichen, woher die Schwingungen des Feldes kommen. Und Schwingungen der Raumzeit (in erster Ordnung nur des Raumes) sind Gravitationswellen und damit bei weitem nicht geeignet, Teilchen entstehen zu lassen sondern in aller Regel so schwach, dass es schwierig ist, sie überhaupt zu messen.

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universuns 24 08. 2020 13:22 #75026

ra-raisch schrieb:

Endlosschleife schrieb:

ra-raisch schrieb: Man muss diese Schwingung nur erst erzeugen = Energie hineinstecken, also nichts Neues, wie man Teilchen synthetisieren kann.

War das jetzt eine positiv gemeintes Analyseergebnis, oder eine eher abfällig gemeinte Bemerkung?

Nein, es war nicht ironisch gemeint, sondern soll Dir nur verdeutlichen, woher die Schwingungen des Feldes kommen. Und Schwingungen der Raumzeit (in erster Ordnung nur des Raumes) sind Gravitationswellen und damit bei weitem nicht geeignet, Teilchen entstehen zu lassen sondern in aller Regel so schwach, dass es schwierig ist, sie überhaupt zu messen.

Ok, ich verstehe. :)

Ich gehe davon aus, dass dieses Thema dann schonmal jemand durchgerechnet hat um herauszufinden, dass Gravitationswellen nicht geeignet sind. Kann mir da eventuell jemand einen Tip geben, wonach ich suchen sollte? Ich hab dazu noch nichts gefunden.

Oder ist das einfach nur zu offensichtlich und ich bin ledigich nicht in der Lage, es zu erkennen... :)

[edit]Die Wirkung der Gravitation ist schwach, soweit komme ich noch mit. Auch, dass die Gravitationswellen die wir hier messen können, sehr schwach sind, ist mir klar. Aber ich hab ja gelernt, dass E = h * c/lambda ist, würde die passende Frequenz auch bei Gravitationswellen eine entsprechende Energie bedeuten. Oder gelten hier andere Regeln?[/edit]

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universuns 24 08. 2020 13:41 #75028

Endlosschleife schrieb: Ich gehe davon aus, dass dieses Thema dann schonmal jemand durchgerechnet hat um herauszufinden, dass Gravitationswellen nicht geeignet sind. Kann mir da eventuell jemand einen Tip geben, wonach ich suchen sollte? Ich hab dazu noch nichts gefunden.

Nun sehe ich Dein Ziel, und ja, es gibt die Theorie der Brill-Wellen die sogar ein SL aus dem "Nichts" entstehen lassen könnten, und ich denke, Du kannst Dir vorstellen, welche Energien an GW dafür nötig wären.... Zu Brillwellen hatten wir schon ein paar Beiträge.
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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universuns 24 08. 2020 13:59 #75036

ra-raisch schrieb:

Endlosschleife schrieb: Ich gehe davon aus, dass dieses Thema dann schonmal jemand durchgerechnet hat um herauszufinden, dass Gravitationswellen nicht geeignet sind. Kann mir da eventuell jemand einen Tip geben, wonach ich suchen sollte? Ich hab dazu noch nichts gefunden.

Nun sehe ich Dein Ziel, und ja, es gibt die Theorie der Brill-Wellen die sogar ein SL aus dem "Nichts" entstehen lassen könnten, und ich denke, Du kannst Dir vorstellen, welche Energien an GW dafür nötig wären.... Zu Brillwellen hatten wir schon ein paar Beiträge.

Ich glaube, das ist genau das, was ich versucht habe mit meinen begrenzten Mitteln zu erklären. Wäre mir auch echt seltsam vorgekommen, wenn die Idee noch niemand anderes gehabt hätte. Von Brillwellen hatte ich bis jetzt noch nie etwas gehört oder gelesen. Auch mit meinem Versuch der Umschreibung dieses Themas, fand ich nichts.

Und jetzt hab ich auch Mathematik dazu, in die ich mich reinarbeiten kann. Perfekt! Danke! :)

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universuns 26 08. 2020 23:50 #75237

Es gibt viele Theorien die Elementarteilchen nur aus Raumzeit zu generieren. Am bekanntesten ist die Geometrodynamik von John A. Wheeler.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universuns 27 08. 2020 08:35 #75243

Das passt noch besser. Vielen Dank! :)

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 28 08. 2020 17:07 #75336

Ich finde die Idee sehr naheliegend - und es gibt tatsächlich Forschung auf dem Gebiet:
www.classicalmatter.org/

Ich kann das natürlich nicht super genau so kurz beschreiben - für Details und Mathe bitte ich euch die Referenzen zu lesen (ich hoffe man darf hier Links posten?). Ich bin gerne bereit jegliche Argumente zu diskutieren :-).

Also kurz gesagt: die Raumzeit von der GR kann man mit einer einfachen Koordinatentransformation so umwandeln, dass daraus ein an sich "normaler" (klassischer) 3D Raum entsteht, aber mit Dichtevariation - also Zeit wird mit Dichte quasi ausgetauscht. Es ist also immernoch ein "gekrümmter" Raum, aber eher wie ein ... "Pudding", der an gewissen Stellen dicker ist als an anderen (sehr salopp formuliert :-)). Genauer genommen ein idealer elastischer "Festkörper". Ich weiss, klingt krass, aber Hagen Kleinert hat bewiesen, dass diese Vorstellung absolut äquivalent zur MInkowsi-Raumzeit ist. Das heisst alle Mathe und so weiter (und auch Experimentelle Aussagen) wären exakt *gleich*. Was sich ändert ist die "Interpretation".

Zu Deinem Post: in dem Modell sind nämlich alle quantenmechanischen Wellenfunktionen tatsächlich echte Wellen, z.B. Solitionwellen, sozusagen Schwingungen dieses... Puddings. Robert Close (und auch andere) (unten im Link) hat da sehr viel hergeleitet und gezeigt, dass man so auf dasselbe Resultat kommt.
Diese Variant ist absolut kompatibel mit der SR und der GR. Ich wage zu behaupten, dass dieses Modell sogar wesentlich einfacher zu verstehen ist als die traditionelle Raumzeit, da nämlich in dem Modell (ist in den Papers alles im Detail beschrieben!) die SR einfach ein Wellenphänomen ist. Kann ich gerne alles genauer erklären, falls erwünscht :-).

Interessant ist ja auch, dass in der Materialforschung Schwingungen in Kristallen (Phononen genannt) genauso quantenmechanisch beschrieben werden wie Photonen. Da sind es eben so wie in dem "soliden" Modell. Falls das Modell richtig ist, würde das bedeuten, dass das Universum (also sagen wir das Vakuum oder auch das "Fabric of space time") eben ein solider, elastischer Körper ist (natürlich nicht aus einem herkömmlichen Material, es müsste was sein, das wir selber nicht messen können). Wir wären in dem Modell alles Schwingungen in dem Klotz. Ich finde das total cool. Was in dem Modell eben auch logisch ist und passt ist dass Materie und Antimaterie einfach ganz genau gespiegelte Wellen sind. Also etwas vereinfacht, ähnlich wie die "Noise cancelling" Kopfhörer, wo Welle und Antiwelle ausgelöscht wird. Ich will hier jetzt nicht seitenweise schreiben (das alles hat natürlich X Details!), aber falls Du einen Aspekt davon diskutieren möchtest (oder sonst wer), bin ich gerne bereit :-).

Defects and Diffusion in the Planck-Kleinert Crystal: users.physik.fu-berlin.de/~kleinert/papers/planckklcZN.pdf
Emerging Gravity from Defects in World Crystal: www.sbfisica.org.br/bjp/files/v35_359.pdf
The Classical Wave Theory of Matter by Robert Close: www.verumversa.com/Science/index.htm

If you would be a real seeker after truth, you must at least once in your life doubt, as far as possible, all things.
René DesCartes, Discours de la Méthode (1637)
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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 28 08. 2020 22:55 #75369

Ich habe schon immer vermutet dass der Raum ein elastisches, megasteifes Medium ist. Man sollte die Kopenhagener Interpretation der Wellenfunktion aufgeben. Das ist in meinen Augen eine Sackgasse, die uns Jahrzehnte an Zeit kostet.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 28 08. 2020 23:18 #75373

korosten schrieb: Ich finde die Idee sehr naheliegend - und es gibt tatsächlich Forschung auf dem Gebiet:

Bist Du Robert A. Close ?
Soweit ich sehe ist er ein Unbekannter, ohne Veröffentlichungen, außer seinen eigenen Büchern.

Ich kann das Ganze nicht so schnell überschlagen und was Du sagst, klingt ja erst einmal interessant. Aber wir wollen nicht über eine Theorie diskutieren, die noch nicht bewährt ist. Es spricht aber vorerst nichts dagegen, diese zu erläutern.

Ich denke, ich habe eine PDF bei arXiv gefunden, was aber noch kein Peerreview ist.
arxiv.org/pdf/0908.3232

Und soeben lese ich auf der Homepage
"...we will not be able to do without the aether in theoretical physics,"
das klingt nicht, als ob es mit ART kompatibel wäre, auch wenn das Zitat von Einstein stammt.

wiki:
Und 1924 in der Arbeit „Über den Äther“ verwendete Einstein für jedes außerhalb der Materie existierende Objekt mit physikalischen Eigenschaften den Begriff Äther. So sei Newtons absoluter Raum der „Äther der Mechanik“, dem später der „Äther der Elektrodynamik“ von Maxwell und Lorentz mit seinem absoluten Bewegungszustand folgte. Auch die spezielle Relativitätstheorie verwende einen „Äther der Elektrodynamik“, doch im Gegensatz zu Newtons absoluten Raum bzw. dem klassischen Lichtäther existiert in diesem Äther kein bevorzugter Bewegungszustand mehr – allerdings müsse weiterhin von einem bevorzugten Beschleunigungszustand gesprochen werden. Dabei sei der Äther der SRT, wie der Äther der Elektrodynamik, als absolut zu bezeichnen, da die in ihm auftretenden raum-zeitlichen bzw. relativistischen Effekte nicht von der Materie mitbestimmt werden. Dieser „absolute Äther“ sei erst durch den „Äther der allgemeinen Relativitätstheorie“ abgeschafft worden, wo dessen Eigenschaften durch die Materie mitbestimmt werden

Und so war es eine neue Generation von Physikern wie Einstein, Laue, Born, Ehrenfest usw., welche nachdrücklich darauf hinwiesen, dass in der speziellen Relativitätstheorie – als eine völlig neue Betrachtungsweise von Raum und Zeit – für einen Äther im klassischen Sinne kein Platz mehr war.[A 1][A 6][A 12][A 8][C 9][C 10][C 11][C 12]
physik.cosmos-indirekt.de/Physik-Schule/..._Relativitätstheorie

Der Aufsatz von Einstein beginnt wie folgt:
www.e-periodica.ch/resources/sng/1924_10...05_1924_105_0202.jpg

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 09:20 #75382

Bist Du Robert A. Close ?

Echt jetzt :-)?! Nein, bin ich nicht, R. Close ist ein amerikanischer Physiker!
Meiner Meinung nach ist er einer der intelligentesten Typen, die es gibt, aber er ist leider ein miserabler "Verkäufer" seiner Arbeit.

Seine Arbeit basiert, wie gesagt, auf dieser hier. Also würde ich halt erst mal das lesen:
Emerging Gravity from Defects in World Crystal: www.sbfisica.org.br/bjp/files/v35_359.pdf
Defects and Diffusion in the Planck-Kleinert Crystal: users.physik.fu-berlin.de/~kleinert/papers/planckklcZN.pdf

Wie wäre es, nicht vorschnell zu urteilen nur weil rin Wort vorkommt, dass Du nicht magst, und Du offenbar nicht so verstehst, wie es gemeint ist? Wenn Du voll auf Mathe und so raus bist, bitte sehr, es ist halt nicht so leserlich wie das Buch! Ist aber nicht so mein Ding, und darüber habe ich auch keine grosse Lust zu diskutieren. Falls Du einen Fehler findest, nur zu:
www.ejtp.com/articles/ejtpv12i33p43.pdf
link.springer.com/article/10.1007/s00006-010-0249-1

Es gibt auch andere, die Arbeiten darüber geschrieben haben, leider auch sehr Mathematisch, darüber lässt sich schlecht diskutieren, aber bitte sehr: link.springer.com/article/10.1007/s10701-008-9262-9

Wie wäre es denn, mal zu prüfen, was Dich so abschreckt. Es geht nämlich nicht um den klassischen Aether, sondern eigentlich um nichts anderes als den "metric tensor" der GR. Das "Fabric of space-time". Nein, das ist kein flüssiger oder gasförmige Ether. Es geht wie gesagt haargenau um eine Koordinatentransformation wie bei Hagen Kleinert beschrieben (die ersten beiden Links oben). Den metric tensor kann man, auch wenn es Dir vielleicht Unbehagen bereitet, auf mindestens zwei Arten interpretieren, und eine davon ist eben als "elastic solid".

Falls Du bei Hagen Kleiner keine Fehler gefunden hast, wäre als nächstes einfache "Thema" die spezielle Relativitätstheorie in dem Modell (das kann ich Dir gerne im Detail selber erklären, wenn es sein muss, es ist wirklich sehr einfach). www.classicalmatter.org/ClassicalTheory/OtherRelativity.pdf

If you would be a real seeker after truth, you must at least once in your life doubt, as far as possible, all things.
René DesCartes, Discours de la Méthode (1637)

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René DesCartes, Discours de la Méthode (1637)

Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 09:29 #75384

Ich habe schon immer vermutet dass der Raum ein elastisches, megasteifes Medium ist. Man sollte die Kopenhagener Interpretation der Wellenfunktion aufgeben. Das ist in meinen Augen eine Sackgasse, die uns Jahrzehnte an Zeit kostet.


Echt? Cool! Wie kommst *Du* darauf? Weisst Du, was Schrödinger zum Thema Kopenhagen usw zu sagen hatte?

“Let me say at the outset, that in this discourse, I am opposing not a few special statements of quantum physics held today (1950s), I am opposing as it were the whole of it, I am opposing its basic views that have been shaped 25 years ago, when Max Born put forward his probability interpretation, which was accepted by almost everybody.”
(Schrödinger E, The Interpretation of Quantum Physics. Ox Bow Press, Woodbridge, CN, 1995).


Schrödinger dachte immer, dass es sich um echte Wellen handelt, nicht nur "Wahrscheinlichkeiten". Ich denke so dumm war Schrödinger nicht :-).

Schau Dir mal das Foto (!!!) hier an von zwei Bose-Einstein Kondensaten, die sich überlagern. Man sieht (!) mit den Augen das Wellenmuster. Da soll mir mal einer sagen, das seien nur Wahrscheinlichkeiten? Die Wellen "kollabieren" auch nicht mal beim Fotografieren:
www.researchgate.net/profile/Joerg_Schmi...nterference_W640.jpg

(Interferometry with atoms: www.researchgate.net/publication/2702788...ferometry_with_Atoms )

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 10:43 #75388

korosten schrieb: Echt jetzt :-)?! Nein, bin ich nicht, R. Close

Gut, soweit war ich inzwischen auch. Aber kannst Du erzählen, wieviel Du von Physik verstehst? Einerseits willst Du den Close-Äther erklären und andererseits kannst Du wenig mit Formeln anfangen. Ich vermute jedenfalls, dass Du keine Naturwissenschaft studiert hast, und damit meine ich vor allem den Doktortiel und nicht ein paar belegte Semestervorlesungen.

korosten schrieb: Wie wäre es, nicht vorschnell zu urteilen nur weil rin Wort vorkommt, dass Du nicht magst, und Du offenbar nicht so verstehst, wie es gemeint ist?

Schmelzer hatten wir auch schon, das war nicht überzeugend.
www.uwudl.de/forum/5-allgemeine-relativi...-ilja-schmelzer.html
www.uwudl.de/forum/aktuell/naturwissensc...-lorentz-aether.html

Es war Einsteins größte Eselei, den "Äther" als Wort für die Raumzeit zu benützen. Er erhoffte sich vermutlich weniger Widerstand von den Ätherjüngern. Stattdessen ist es Wasser auf deren Mühlen.

Was Close unter seinem Äther verstehen will, wolltest Du ja eigentlich erklären "Ich bin gerne bereit jegliche Argumente zu diskutieren ... aber falls Du einen Aspekt davon diskutieren möchtest (oder sonst wer), bin ich gerne bereit". Ich vermute daher auch, dass Dir "β" dann doch bekannt ist. Ohne Formeln wird es aber schwierig werden. Der Wert einer Theorie erweist sich nämlich an den korrekten Formeln und falsche Formeln entlarven eine falsche Theorie, wobei ich knapperen Formeln mit weniger Parametern und allgemeinerer Aussagekraft den Vorzug gebe.

Auch wenn Du die Paper zum zweiten Mal verlinkst, kann ich sie nicht schneller lesen. Vielleicht komme ich ja heute dazu. Ich muss aber dazu sagen, dass ich wenig Ahnung von der Quantenwelt habe und es mir eher um ART und SRT geht. Soweit ich bisher gesehen habe dreht es sich bei Close eher um die Quantenwelt?

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 11:41 #75398

Aber kannst Du erzählen, wieviel Du von Physik verstehst? Einerseits willst Du den Close-Äther erklären und andererseits kannst Du wenig mit Formeln anfangen. Ich vermute jedenfalls, dass Du keine Naturwissenschaft studiert hast, und damit meine ich vor allem den Doktortiel und nicht ein paar belegte Semestervorlesungen.


Da möchte ich dasselbe fragen. In welchem naturwisschenaftlichen Fach hast Du genau den Doktortitel? Laut Deinem Link bist Du Rechtsanwalt?
Ich habe einen Masters in Biochemie und ein PhD in Scientific Computing (Wissenschaftliches Rechnen) der ETH Zürich. Ich hoffe das ist für eine Diskussion auf diesem Forum gerade knapp genügend.
Ausserdem geht es hier nicht um meine Credentials, sondern wenn überhaupt, dann um die von Hagen Kleinert en.wikipedia.org/wiki/Hagen_Kleinert , Professor der Theoretischen Physik. Denkst Du, seine Qualifikationen sind Dir gut genug :-)? Robert Close hat ein PhD in Physik, ich hoffe das ist auch knapp angemessen.
Und überhaupt geht es doch nicht um Credentials, die sagen meiner Meinung sehr wenig aus. Es doch hier ums selber Denken, ums kritische Denken, dazu braucht man kein PhD.

Was genau findest Du denn an Schmelzers Paper falsch? Ich würde Deine Kritik gerne weiterleiten (wir diskutieren auf einem QM Forum). Er wird Dir sicher gerne antworten, wenn Du ganz konkret etwas Falsches findest.
Die Formeln sind alle in den Papers drin, das bringt nichts dasselbe hier nochmals zu posten, und das bringt doch für die Diskussion nichts.
Ich denke wenn Du Hagen Kleinert's Paper verstanden hast, wirst Du sehen, wie einfach das schlussendlich ist.

Es war Einsteins größte Eselei, den "Äther" als Wort für die Raumzeit zu benützen


Vielleicht hat eben Einstein mehr verstanden, als du denkst. So dumm war er nämlich nicht :-). Oder denkst Du, dass Du es besser weißt als er :-)?
Das hat er 1920 gesagt:

Zusammenfassend können wir sagen: Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualitäten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein Äther. Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik.


Es wäre schön, wenn wir jetzt über die eigentliche Idee diskutieren könnten.

Soweit ich bisher gesehen habe dreht es sich bei Close eher um die Quantenwelt?

Ja, das stimmt. Allerdings hängt das ja alles zusammen (GR, SR). Und das Grundmodell ist eben die andere Interpretation der Raumzeit. Also macht es Sinn, mit Hagen Kleinert anzufangen, da dies die Basis ist.
Robert Close hat vorwiegend zum Thema QM publiziert, aber was eben in diesem Forum eher zu diskutieren wäre ist die SR, deshalb der Link zum Buch, wo das genau beschrieben ist (ab Seite 49 hier, falls Dir der andere Link nicht ausreicht: www.verumversa.com/Science/ClassicalWaveTheoryOfMatter.pdf )

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René DesCartes, Discours de la Méthode (1637)

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 11:57 #75400

korosten schrieb: Ich habe einen Masters in Biochemie und ein PhD in Scientific Computing

Danke, es ist manchmal schwierig, das Level von Besuchern einzuschätzen.
Ja, ich bin Anwalt und habe keine Naturwissenschaften studiert. Es hat sich allerdings erwiesen, dass es auch in der Physik sehr nützlich ist, Gesetze auszulegen, ihren Anwendungsbereich zu erfassen und ihren Sinn und Zweck.

korosten schrieb: Was genau findest Du denn an Schmelzers Paper falsch? Ich habe persönlichem Kontakt mit ihm und würde Deine Kritik gerne weiterleiten

Schmelzer ist selbst hier im Forum angemeldet, falls er nicht zwischenzeitlich gesperrt wurde, wovon ich nicht ausgehe.

korosten schrieb: Ich denke wenn Du Hagen Kleinert's Paper verstanden hast, wirst Du sehen, wie einfach das schlussendlich ist.

Soweit ich gesehen habe, geht es dabei um die Quantenwelt, dort kann ich nicht (viel) mitreden.

korosten schrieb:

Es war Einsteins größte Eselei, den "Äther" als Wort für die Raumzeit zu benützen

Das hat er 1920 gesagt:

Zusammenfassend können wir sagen:

Es war 1924 und es wäre schön, wenn Du nicht entstellend nur den Schlusssatz zitieren würdest sondern auch den Einleitungssatz zu seinem Paper wie von mir im Parallelthread verlinkt.
Er hat 1924 den selben Schlusssatz gesagt, aber hier hat er in der Einleitung lgeich klargestellt, wie er es meint, wie ich es bereits im Parallelthread verlinkt hatte

Wenn hier vom Äther die Rede ist, soll es sich natürlich nicht um den körperlichen Äther der mechanischen Undulationstheorie handeln...

www.e-periodica.ch/resources/sng/1924_10...05_1924_105_0202.jpg

Leider ist der Äther unlösbar mit dieser Vorstellung eines mechanischen Gebildes verbunden und daher dieses Wort auch nach 100 Jahren für andere Modelle ungeeinget. In der anerkannten Physik gibt es keinen derartigen "Äther", außer in der Chemie, daher muss jeder sagen, was er meint, wenn er das Wort benützt. Einstein hat das in seiner Veröffentlichung definiert. Den Schlussatz für irgendeinen undefinierten Äther heranzuziehen, ist daher missbräuchlich.

Da Du dich erboten hattest, den Close-Äther zu erklären, möchte ich Dich noch einmal bitten, dies mit wenigen Worten zu umreißen, bevor ich mich der Lektüre der Details widme.

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 12:08 #75401

Es geht dort nicht um die Quantenwelt, sondern um die Raumzeit:

Emerging Gravity from Defects in World Crystal
H. Kleinert
Institut f¨ur Theoretische Physik, Freie Universit¨at Berlin, Arnimallee 14, D14195 Berlin
I show that Einstein Gravity can be thought of as arising from the defects in a world crystal whose lattice
spacing is of the order of the Planck length lP ≈ 10−33cm, and whose elastic energy is of the second-gradient
type (floppy crystal). No physical experiment so far would be able to detect the lattice structure.


Wie gesagt hängt aber alles zusammen. Wenn man nur SR anschaut oder nur GR oder nur QM, dann sieht man das Gesamtbild nicht. Man muss sich wirklich mit allen Themen auf einmal beschäftigen um zu sehen, dass das Modell eben nicht nur in einem Bereich Sinn macht, sondern in allen. Das ist ja genau eines der Probleme im Standardmodell, dass QM und Relativität bisher nicht wirklich zusammenpassen. In dem Modell aber schon, und das finde ich eben spannend.

(Zu Schmelzer :Auch wenn Schmelzer hier angemeldet ist, Du has noch nicht gesagt, was Dir nicht passt. Was soll er denn darauf antworten? "Ist nicht überzeugend" , das scheint mir ein klein wenig ungenau :-)).

Hier ist die ganze Rede von Einstein: DIESE WEBSITE IST HIER VERBOTEN! (gelöscht von Mustafa Basaran)
(korosten: mir ist nicht klar, was an dem Link nicht gut war. Ist der hier ok?
www.kallna.ch/webdata/physik/einstein_leiden_1920_a.html )
(Warum den Anfang? Was ist daran speziell? Er kritisiert die Idee eines "materiellen" Aethers. Ganz klar ist die "Raumzeit" keine "Materie" wie wir sie kennen, und das sagt er eben auch. Trotzdem muss es "etwas" geben, ob Du dem nun Raumzeit sagst oder was anderes ist egal. )

If you would be a real seeker after truth, you must at least once in your life doubt, as far as possible, all things.
René DesCartes, Discours de la Méthode (1637)

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 12:17 #75402

korosten schrieb: Trotzdem muss es "etwas" geben, ob Du dem nun Raumzeit sagst oder was anderes ist egal. )

Anscheinend schon, denn wozu sollten sonst manche Leute das Wort Äther benützen und die Standardphysik das Wort Raumzeit?

Die Raumzeit hat eine Metrik. Hat dies "Dein" Äther auch? Worin liegt dann der Unterschied zur ART?

Die Quantisierung (nach Deinen Links nun "World Crystal") der Raumzeit hatten wir mehrfach hier im Forum und diese erscheint anhand der Kosmologie widerlegt "the pictures are too crisp".

Die Stringtheorie quantisiert den Raum in Form der Länge der Zusatzdimensionen.

Ich persönlich halte wenig von einer Quantisierung des Raumes sondern wende die UR auf jeden betrachteten Raumpunkt an, ohne die Raumpunkte bereits vorher quantisieren zu wollen.

Es ergibt aber wenig Sinn darüber zu spekulieren. Keine der Ideen hat sich bereits durchgesetzt oder gar erwiesen. Grundlage ist daher ein unquantisierter Raum und die UR, eigentlich genau so wie ich es sehe.

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 13:14 #75406

Wow... ich hatte nicht damit gerechnet, dass dies in eine "Mein Hund ist größer als Deiner" (Thema "wer ist hier wohl qualifizierter") ausartet. Aber immerhin blieb es sachlich. :)

Um gleich mal meine Qualifikation klar zu stellen: Ich hab nur Elektrotechnik studiert. Und das nicht mal fertig (war ne harte Zeit damals und heute würde ich meine Prioritäten wahrscheinlich anders setzen). Jetzt arbeite ich seit mehr als17 Jahren als Software Entwickler und IT Consultant und entwickle hauptsächlich im Datawarehouse Bereich für Banken. Ob das ausreicht, um weiter hier mitdiskutieren zu dürfen... kommt wohl darauf an, wen man hier fragt.

Mit so viel Material zum durchlesen (und hoffentlich auch verstehen) hatte ich Anfangs garnicht gerechnet. Ich hatte ziemlich lang (nagelt mich bitte nicht auf eine Zahl fest) gesucht und nichts gefunden.

Vielen Dank für die vielen Links! :)

Mich würde interessieren, wo denn die Schwächen dieser alternativen Betrachtungsweise liegen? Und lassen wir da bitte den "Äther" aussenvor, denn wie ich es bisher verstanden habe, wäre das die falsche Bezeichnung für dieses "Medium namens Raumzeit".

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 13:15 #75407

ra-raisch schrieb: Anscheinend schon, denn wozu sollten sonst manche Leute das Wort Äther benützen und die Standardphysik das Wort Raumzeit?

Die Raumzeit ansich hat Einstein ganz sicher nicht mit seinem "Äther" gemeint.
Die Zitate sagen etwas anderes. Nach meiner Interpretation meint er damit die Felder die in der Raumzeit existieren; ohne die die Raumzeit keine Bedeutung hat.
Ds Zitat von 1920 drückt eigentlich recht gut aus was gemeint ist...

assume good faith

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assume good faith

Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 13:21 #75408

Bitte bleiben wir bei 1924, (der Schlusssatz ist identisch), das war eine deutlich längere und inhaltsreichere Ansprache (Hauptvortrag). Ich meine auch, dass es diese war, die Close zitierte.
www.e-periodica.ch/resources/sng/1924_10...05_1924_105_0117.jpg

Die Rede von Leiden hatten wir übrigens schon im Forum.

Ja, ich denke auch, dass er die Felder meinte. Da wir hier aber über die Raumzeit reden, denke ich, sollten wir uns auf dieses "Feld" beschränken.

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 14:49 #75418

Die Raumzeit hat eine Metrik. Hat dies "Dein" Äther auch? Worin liegt dann der Unterschied zur ART?

Ja, er hat eine Metrik. Der Witz dabei ist ja, dass es praktisch genau dasselbe ist, nur die Interpretation ist anders. D.h. Du wirst kein Experiment finden, dass das widerlegt, und Du wirst auch keine Formel finden, die nicht passt. Es geht um die Interpretation. Was dahintersteckt hinter dem Ganzen.

Das Paper von H.K. beschreibt es natürlich besser als ich es kann. Statt Raumzeit eben Raumdichte.
Analoges Beispiel aus er Materialphysik: weisst Du, was Phononen sind? Die werden wie Photonen beschreiben (auch quantenmechanisch!), es sind ebenfalls Bosonen, wie Photonen, und man beschreibt sie herkömmlich als "Hitzeteilchen" oder "Particles of Sound", es sind Quasipartikel wie Photonen, es sind *reine" Schwingungen in einem Kristall. Der Kristall wäre in dem Fall der "Aether" (Welches Wort hast Du lieber?), oder eben "elastic solid". Die Phononen sind quantisierte Schwingungen im Kristall, die sich fortbewegen wie Photonen (halt in echtem Material). Man kann damit sogar ein Doppelspaltexperiment durchführen, wie mit Photonen. Musste mal googeln, das ist wirklich interessant. Also, wie kann man einen solchen (elastischen) Kristall beschreiben? Mit einem "Metric Tensor", wie in der ART. Statt Raumzeit aber Raumdichte. Also ein 3D Raum (Kristall) mit Dichtevariation.

Anderes Beispiel: in der Optik wird der Metric Tensor von ART übrigens auch verwendet, auch kein Witz! Es gibt dutzende Arbeiten dazu, hier nur ein paar:
"On the gravitational field acting as an optical medium" link.springer.com/article/10.1007%2FBF00758153
"Analogue special and general relativity by optical multilayer thin films: the Rindler space case": www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/09500340.2013.769638
Hier ist also Gravitation analog zu Refraktion. Dieselbe Mathematik, wohlbemerkt. Es gibt sogar "optische schwarze Löcher". Die "Magie" dahinter? Wenn ein optisches Medium dichter wird, ändert sich auch der Refraktionsindex. Licht wird gebeugt. That's it vom Prinzip her.

Analog kann man im "Elastic Solid" Modell der ART die Gravitation mit Refraktion erklären. Dort, wo es mehr Materie hat, ist der "Raum" (Vakuum, whatever), "dichter". Licht beugt sich zum (optisch) dichteren Medium. Da Materie (Elektronen etc) auch mit Wellenfunktionen beschrieben werden (Dirac etc), gilt dasselbe für Materie. Die Wellen werden gebeugt. Die Dichte des Raumes an verschieden Stellen ist wie ein Feld, das die Gravitation beschreibt. Das ist natürlich meine vereinfachte, etwas "salopp" formulierte Erklärung, aber ich hoffe Du erwartest nicht, das ich all die Papers, die es darüber gibt, in ein paar wenigen Sätzen akkurat beschreiben kann! Dazu wäre es besser, Originalpapers zu lesen, vor allem das von Hagen Kleinert als erstes.

Die Quantisierung (nach Deinen Links nun "World Crystal") der Raumzeit hatten wir mehrfach hier im Forum und diese erscheint anhand der Kosmologie widerlegt "the pictures are too crisp".

Hast Du einen Beweise dazu? Es gibt X Folgearbeiten davon, wir haben das auch ausführlich im QM Forum diskutiert, dort hat bisher niemand behauptet, dass H. Kleinert einen Fehler gemacht hat. Was genau ist der Beweis dagegen? Hast Du mir ein paar wissenschaftliche Referenzen? Das würde sicher ganz viele Leute interessieren.

Hier geht es *nicht* um die Quantisierung, das ist ein *Detail*. Es geht erstmal um die Metrik. Ob die quantisiert ist oder nicht hat kaum Einfluss auf das Ganze (eher, ob man das eines Tages messen kann oder nicht. Falls sie quantisiert ist, müsste man das eines Tages experimentell feststellen können, wie Hagen Kleinert auch selber schreibt).

Ich persönlich halte wenig von einer Quantisierung des Raumes sondern wende die UR auf jeden betrachteten Raumpunkt an, ohne die Raumpunkte bereits vorher quantisieren zu wollen.

Wie gesagt, bei dem Thema geht es nicht um die Quantisierung, das ist ein Detail, das hat keinen Einfluss auf das Grundprinzip. Das ist genauso wie wenn Du sagen würdest, Du glaubst nicht, dass die Raumzeit quantisiert ist, also gibt es keine Raumzeit. Das ist nicht korrekt, das ist eine ganz andere Frage.

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 15:47 #75419

Und lassen wir da bitte den "Äther" aussenvor, denn wie ich es bisher verstanden habe, wäre das die falsche Bezeichnung für dieses "Medium namens Raumzeit".


Hast Du einen Vorschlag :-)? Ja das Wort Äther hat zu viele Bedeutungen, von daher wäre es schon besser, etwas anderes zu nehmen. Auf English finde ich den Begriff "Fabric of space-time" nicht schlecht (ist aber etwas lang). Einfach.. Vakuum? Raumgitter? Weltkristall? Es muss auf alle Fälle elastisch sein und solide (viel härter als Stahl, dazu gibt es auch ein Paper :-) (um die Lichtgeschwindigkeit zu ermöglichen muss es sehr hart sein ).

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 16:27 #75420

korosten schrieb: Ja, er hat eine Metrik. Der Witz dabei ist ja, dass es praktisch genau dasselbe ist, nur die Interpretation ist anders. D.h. Du wirst kein Experiment finden, dass das widerlegt, und Du wirst auch keine Formel finden, die nicht passt. Es geht um die Interpretation.

Solange es kompatibel ist, bringt es mir nur etwas, wenn die Formeln einfacher sind.
Die Interpretation ist natürlich immer interessant, aber dafür lese ich nicht zig Paper.
Ich habe noch genügend zu lesen, und zu verstehen, was die Standardphysik betrifft.

Das Problem ist ähnlich wie bei meinem ersten PC, ein Sirius. Es war kein IBM und er war auch höchstens 50% kompatibel. Er war zwar besser, aber eine Totgeburt (Beratungsfehler). Der zweite war ein IBM und deutlich schlechter, aber kompatibel.

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 17:14 #75423

Solange es kompatibel ist, bringt es mir nur etwas, wenn die Formeln einfacher sind.

Das könnt man meinen, es gibt meiner Meinung nach noch den wichtigen Aspekt, ob erstens alles Sinn ergibt, und ob es zweitens alles zusammenpasst (GR, SR, QM ).

Beispiel:
Erklär mir mal, warum genau Uhren langsamer laufen sollen im Standardmodell des SR, sodass es auch ein 6.Klässler verstehen könnte. Ich wette, das kannst Du nicht.
Beim "Elastic Solid" Modell aber schon! Die SR kann man aus allen Wellenmodellen herleiten, dazu kannst Du jedes Wellenmodell verwenden (Sonar in Wasser z.Bsp, wie hier:

(Ich kann es noch einfacher erklären, wenn Du möchtest).

Oder, erklär mir mal, warum sich Materie und Antimaterie auslöschen sollen mit dem Standardmodell? Warum? Auch da gibt es kaum eine logische Erklärung.
Beim "Elastic Solid" Modell ist es einfach: es sind tatsächlich alles Wellen. Welle plus Spiegelwelle löscht sich aus, sehr einfach.

Weiter geht es natürlich mit QM Fragen wie: die kann man das Doppelspalt-Experiment erklären?
Im Standardmodell brauchst Du entweder parallele Unviersen, Kopenhagen, oder sonst etwas sehr Seltsames.
Im "Elastic Solid" Modell? Es sind wirklich Wellen, kann man praktisch in der Badewanne nachmachen :-).

Gravitation? Erklär mir das mal im Standardmodell, so dass es Sinn macht, sodass es jeder versteht.
Im Elastic Solid Modell ist es analog zu Refraktion, was doch wirklich jeder versteht.

Das sind nur einige Beispiele!

Und erklär mir, wie SR und QM zusammenpassen sollen? Geht nicht im Standardmodell, so viel ich weiss. Beim "Elastic Solid" Modell eben schon.
Vor allem in der QM heisst es immer, man könne das nicht verstehen und sagt "shut up and calculate". Das ist doch traurig, oder nicht?
Im "Elastic Solid" Modell ist das eben alles echt physikalisch. z.B. in "Wave Mechanics" wird spin angular momentum erklärt:
www.classicalmatter.org/IntroWaveMech.pdf
"This paper offers a conceptually simple introduction to wave mechanics, the description of elementary particles as consisting of waves. The paper specifically addresses two common misconceptions
by demonstrating that special relativity and spin angular momentum are consequences of classical
wave theory. First, a wave equation is derived for infinitesimal shear waves in an elastic solid. Next,
a change of variables is used to describe the waves in terms of classical spin angular momentum density, which is the field whose curl is equal to twice the classical momentum density. The second-order
wave equation is then converted to a first-order Dirac equation. Conceptually, the Dirac equation
is much easier to understand than the Schr¨odinger equation for two reasons. First, each term has a
well-defined dynamical interpretation, and second, consistency with special relativity is guaranteed
by Lorentz-invariance of the wave equation. Plane wave solutions are presented, and the dynamical
operators of relativistic quantum mechanics are derived. Wave interference gives rise to the Pauli
exclusion principle and electromagnetic potentials.*

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 17:31 #75424

korosten schrieb: Die SR kann man aus allen Wellenmodellen herleiten, dazu kannst Du jedes Wellenmodell verwenden

Man sieht, dass Du wenig Ahnung von SRT hast, denn genau so erklärt SRT den Lorentzfaktor bzw die Zeitdilatation. allerdings natürlich nicht mit Schallwellen sondern selbstverständlich mit Licht.

korosten schrieb: Erklär mir mal, warum genau Uhren langsamer laufen sollen im Standardmodell des SR, sodass es auch ein 6.Klässler verstehen könnte. Ich wette, das kannst Du nicht.

Es ist ganz einfach, und wenn Du es nicht verstanden hast, dann solltest Du Dich nicht mit Alternativen beschäftigen.

Mein Vertrauen in Deine Einschätzung der Close-Theorie ist damit gewaltig gesunken.

Ich zitiere nun innerhalb von zwei Tagen wohl zum dritten Mal meinen Post www.uwudl.de/forum/aktuell/naturwissensc...zeitgkeit.html#73714
Und Für Dich die Grafik nochmals: wie Du siehst, beobachten beide Beobachter, wie die Uhr des anderen langsamer tickt. Es ist ein kinematischer Effekt, der sich, soweit es paradox erscheint, aus der Relativität der Gleichzeitigkeit ergibt. Die beiden unterschiedlichen Ebenen der Gleichzeitigkeit sind als "fühlen" und "wirken" bezeichnet, da sie die Wirkungen beschreiben.

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 17:52 #75426

Außerdem muss ich Dich bitten, keine weitern Links zu alternativen Theorien insbesondere Close-Produkte mehr zu posten. Die Netiquette ist Dir sicher bekannt.

Ich diskutiere in diesem Forum nur Themen der anerkannten Physik, wie sie in Lehrbüchern Anwendung findet, einschließlich Hypothesen und Forschungsergebnissen von anerkannten Fachleuten und Medien.


Diese inflationäre Schwemme ist ein deutliches Zeichen für Alternative. Ich bin sicher nicht der Lektor von Herrn Close. Er mag sich bitte an das Lektorat einer renommierten Zeitschrift wenden.

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Eine alternative Idee zur Funktionsweise unseres Universums 29 08. 2020 17:54 #75427

Es ist ganz einfach, und wenn Du es nicht verstanden hast, dann solltest Du Dich nicht mit Alternativen beschäftigen.


Das hast Du mich wohl komplett falsch verstanden. Ich will keine Erklärung, weil ich es nicht verstehe. Ich meinte, macht es für Dich "Sinn", ist es "logisch", dass das so ist. Kannst Du es erklären, dass es ein Kind verstehen könnte? Kann man es mit gesundem Menschenverstand verstehen?
Meiner Meinung nach sollte man alles in relativ einfachen Worten erklären können, wenn man etwas wirklich verstanden hat.

Das war bei mir wohl der Auslöser, auf der Suche nach etwas Grundlegenderem. Ich habe sogar Einsteins Originalpaper hier, und habe mich immer gefragt, *WARUM* genau soll das so sein? Was ist die physikalische Erklärung *GENAU*? Ich rede doch nicht von der Formel, es geht hier im das Verständnis. Ich meine ein grundlegendes Verständnis, warum etwas ist.

Dein Bild versteht also kaum ein 6. Klässler! Warum verwendest Du beta? Schon im anderen Post? Das macht es doch nur unnötig kompliziert. Verwende doch c und v, so viel mehr tippen musst Du ja nicht deswegen.

Beim Elastic Solid Model brauchst Du nur zu verstehen, dass eine Welle sich mit einer Geschwindigkeit c ausbreitet, viel mehr nicht! Und noch den Pythagoras. Alles andere ist total simpel. (Ich erkläre es gerne morgen, falls das nötig ist. Mal sehen, ob ich heute noch dazukomme )

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