Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
×

Erweiterte Suche

Suche nach Stichwort
Suche nach Benutzername
×

Suchoptionen

Finde Beiträge von
Ergebnisse sortieren nach
Suche zu einem bestimmten Zeitpunkt
Zu Resultat springen
Suche in Kategorien
×

Suchergebnis

Gesucht wurde:
02 Dez 2019 10:57

Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.

Marcus Tullius Cicero

Herzliche Grüße Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
27 Nov 2019 22:20
Hi Philzer,

Das Sehen (die Qualia) ist nicht das Entscheidende.
Das kann jedes höhere Tier.


Nun, den Begriff Qualia halte ich für äußerst ungeeignet, hat er doch mM. eher mit sowas wie, "im Dunkeln tappen" zu tun.
Du hättest sogesehen (diskussions offen, angedeutet) auch mit, "Nein*", antworten können. Qualia erklärt mM. rein garnichts*, ausser die Historie derer die sich scheinbar von dem "Allerweltsbegriff" nicht verabschieden konnten (das ist doch schon mal was). Und was wissen wir schon was Tiere "sehen", manche weniger, andere viel mehr, als sich manch Einer vorzustellen gedenkt.

Es ging auch nicht um Rezeption sondern primär um geistige Konstruktionen, die im erweiterten Sinne auf Kognition und alle damit aktuell assoziierten Vorgänge beruhen. Im ureigentlichen, wurde mit, "siehst du", das "Bewusstsein" selbst befragt... Möglichst frei jeder Vorgabe. In so fern ist die Antwort ja auch "geglückt", da zunächst ein nicht näher deffiniertes "Etwas" folgte, welches sodann selbst, wie auch kann es anders sein, nach Unterscheidungen, Spezifikationen innerhalb des "Etwas" fragt.

Was unterscheidet uns aber davon?


Nichts. Es gibt "dort" nur Gemeinsamkeiten innerhalb all dem "Etwas", da jenes einem einzigen Konstrukt entspringt.
Das was sich wirklich unterscheidet ist Licht und Dunkelheit.

"Dem Licht muss notwendigerweise Finsternis vorangegangen sein." - Giacomo Casanova

Meld mich noch mit weltlicherem, der Hell-Seher" ;)
HG Z.
24 Nov 2019 04:08
24 Nov 2019 02:35
Hi Lulu,

Zum Thema "Konkurrenz und Markt" : komme ich drauf zurück, aber fehlt mir heut die Zeit.


Freu mich schon drauf...

Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.

A.E.


G. Z.


Ps:

Daseins-Wettbewerb zu übersetzen


Natürlich, die beiden nach der Katastrophe stehen im Wettbewerb / Nahrung.
Der andere konkurriert mit den Wellen.
Und der Einzelne rivalisiert mit der Umwelt.

Hatten wir ja schon.

Was bedeutet der alt-englische Ausdruck "concurrency"? Einem britischen Lexikon aus dem Jahr 1893 kann entnommen werden, dass der Begriff bereits damals eine Doppel-Bedeutung hatte: 1. Kompetition, Rivalität und 2. Kooperation, Übereinstimmung.

urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu....html?start=90#61308
G.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
23 Nov 2019 21:13
Hi Philzer,

recht vielen Dank für die Anregung sich gemeinsam der Analyse, natürliche vs. menschengemachte "Konkurrenz", zu widmen.

Ich dachte schon das Kooperation, ein hier vielleicht unbekannter Begriff!?

Ich stell mal was zusammen... ;)
Bis sehr bald.
HG Z.
Hi Sönnchen,
Sorry Sonni dass du bisher auf Antwort warten musstest..
KKD Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
23 Nov 2019 14:59
Hi Lulu,

Das Kapitel über die natürliche Selektion überschreibt Darwin von diesem Zeitpunkt an mit: „Natural Selection; or The Survival of the Fittest“. Darwin sah sich zu diesem Schritt gezwungen, da sein Werk On the Origin of Species by Means of Natural Selection direkt nach Erscheinen 1859 massiven Vorwürfen ausgesetzt war, mit dem Begriff Natural Selection personifiziere es die Natur.*

Das entscheidende Argument für die erweiterte Begrifflichkeit lieferte dann Darwins Mitstreiter Alfred Russel Wallace, der an Darwin schrieb, der Begriff Natural Selection sei eigentlich ein metaphorischer Ausdruck für Herbert Spencers Survival of the Fittest. Natural Selection sei deshalb unangemessen, da sich in der Evolution nicht so sehr eine Selektion begünstigter, als vielmehr eine Elimination unvorteilhafter Individuen ereigne.
Dieser Kritik stimmte Darwin zu und übernahm den Begriff.

Fit oder Fitness beschreibt im Darwinschen Sinne den Grad der Anpassung an die Umwelt (also die adaptive Spezialisierung), oder auch die Reproduktionsfähigkeit trotz geringer Spezialisierung, und nicht die körperliche Stärke und Durchsetzungsfähigkeit im Sinne einer direkten Konkurrenzverdrängung unter Einsatz von Gewalt. Dies bedeutet, dass nicht jene Art überlebt, die allem trotzt und andere Arten verdrängt, sondern diejenige, welche sich entweder der Umwelt anpasst oder es schafft, sich trotz widriger Umweltbedingungen kontinuierlich zu vermehren.

Auf die Kritikalität, die Mehrdeutigkeit und die Missbrauchsmöglichkeiten der Spencerschen Begrifflichkeit – schon in der englischen Originalsprache – hat Darwins Mitstreiter Thomas Henry Huxley in einer frühen Phase der Diskussion hingewiesen.[1]

Evolutionsbiologen vermeiden heute den Begriff, da er die aktuelle Vorstellung von der Evolution nicht angemessen beschreibt. Zum einen suggeriert er eine Kontinuität in der Evolution hin zu immer größerer Fitness. Heutige Arten wären dann „fitter“ als ausgestorbene, was nicht der Fall ist. Zum zweiten ignoriert er das Prinzip der sexuellen Selektion.


Im nachhinein ist man immer schlauer. Ich denke das Räwel, das sehr gut erkannt hat. MM. bestätigt obige Interpretation, die anfängliche Grundhaltung Darwins die Natur zu personifizieren* (wie er dies zB. bereits 20 Jahre vorher von Malthus übernommen (siehe Zitat Darwin Autobiografie 1838)) und diesen Gedanken schliesslich auf biotische Systeme auszuweiten (Umwelt, Pflanzen, Tiere....).

Es geht mir hier wirklich nicht darum Darwin zu interpetieren, sondern darum die Qualitativen-Unterschiede, natürlicher und hausgemachter Konkurrenz (Wirtschaftsysteme) hervorzuheben. In diesem Sinne stehe ich Räwlers Interpretation, eines durch die Natur optimierten Vorganges, welcher laut Räwler schliesslich die Begrenzung konkurriender Eigenschaften bewirkt (s. Prinzip sexueller Selektion), positiv gegenüber. Während mir die Hausgemachte Konkurrenz als deskruktives Werkzeug erscheint, insofern sie als grundlegendes Marktprinzip gesehen, vehement als Antriebskraft des Wirtschftassytem eingeführt, eher Zerstörung, statt optimierte Anpassung bewirkt......

Vlt dazu noch später..

Bzgl. meines vorhergehend kurzen Post und natürlich begrenzter Konkurrenz: Beispiel:
de.wikipedia.org/wiki/Konkurrenz_(%C3%96kologie)

Generell scheint es in der Ökologie sehr viele Fälle zu geben, in denen zwei Arten miteinander koexistieren, obwohl eine von ihnen (vermeintlich oder tatsächlich) konkurrenzüberlegen ist. Diese Fälle sind für die ökologische Theorie jeweils eine Herausforderung, weil ein erklärender Faktor gefunden werden muss.


Gruß Z..
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
23 Nov 2019 13:38
Hi Philzer,

wollte, da Philosphie, mehr auf folgendes hinaus : ".......und Gott sah, dass das Licht gut war."
Angesicht der für uns unüberschaubaren Komplexität und Potentialität, die mit der Existenz dieses "Lichts" verbunden, ein finales Urteil zu fällen wie, grob, "der Mensch wie das Tier... oder das Tier wie der Mensch", ist m.M. unmöglich. Stark vereinfacht, neige ich jedoch dazu, dem Licht tatsächlich etwas gutes zuzusprechen, alleinig dessen "Existenz" wegen. Das Gegenteil wäre doch allzu langweilig, sowie auch ein Schrödinger oder Phil(z)er unmöglich.. ;)

Nebenbei, hat mir das Leben bisher...mehr Freude als Unbehagen bereitet.
HG mein lieber...
22 Nov 2019 22:46
Guten Abend Lulu,
"Komplementär"

Stehen Ziele zueinander im Konflikt (konkurrierende Ziele), dann ist es sinnvoll, in einem nächsten Schritt mit einer Präferenzmatrix die Wichtigkeit der einzelnen Ziele zu analysieren, um sich auf die wesentlichen Ziele konzentrieren zu können.

de.wikipedia.org/wiki/Zielbeziehungsmatrix
HG Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
22 Nov 2019 20:58

es ist wie ein Schalenbrennen in einem Stern, es läuft eben einfach ab ..

So ist es... und es ward Licht!
(Amen)

HG Z.
22 Nov 2019 19:13
Hallo Philzer,
mein Ellbogen scheint angekommen!?
Zunächst einmal Danke für deine Selbstbeherrschung.

Du schreibst: Also das genaue Gegenteil von dem was ich mache.


Ich denke bei allem was ich bereits von dir lass, wie zB. diesem hier....

Das interessiert natürlich die allerwenigsten, denn die Welt ist eben für sie einfach nur da um vernutzt zu werden.
Das ist sooo selbstverständlich, mehr interessiert einfach nicht.

.... dass du den Menschen sozusagen für ein "Tier" hälst, welches in der Masse losgelöst von Verstand und Ratio, über diesen Planeten herfällt.*

Obiges, obwohl insofern.. "das Gegenteil" von Anthropomorphismus, entspräche (wirklich ohne unhöflich werden zu wollen, wie könnt ich auch) einer meiner Meinung genauso abwegigen, wackeligen Konklusion, wie dessen Gegenteil, mit dem bereits Malthus und Darwin liebäugelten, wohl, weil ihnen nichts besseres einfiel.

Ich glaube zu wissen woran das * liegt, als alter Einzelgänger, oder was rief mir mal eine ziemlich aufgeweckte 7 Jährige auf dem Giebel eines 2 stöckigen Hauses sitzend zu, "Aussenseiter"... Sag das bloss nicht weiter.

Meld mich noch.
HG Z.
22 Nov 2019 13:37
Hi Cim,

liest sich für mich wie Dein persönliches Fazit aus vielen Beiträgen.

Nein, kann es nicht, bei so vielen unterschiedlichen Themenbereichen, die hier und im Greta Thread behandelt wurden.
Selbst wenn wir nur von diesem Thread hier ausgehen. Ausserdem bitte ich dich daran zu denken wie Zeitaufwendig das ganze ist.
Deshalb bat ich schon vor Seiten um mehr Zusammenarbeit/Kooperation. Dazu noch später...

Nach Deinen umfangreichen Analysen zu Evolution, Spieltheorie, Kooperation und Konfrontation ist das ein erstaunlich eindimensionales
Fazit: Markt-Konkurrenz ist böse.

Da es kein Fazit ist, kann es auch nicht "erstaunlich eindimensional" sein.

Leider machst Du keine expliziten Angaben, auf welchen der vielen Märkte Deine Kritik zielt.

Schon besser. Doch mache ich:
Beispiel 1. Wertpapierhandel/Derivate/Unkontrollierte Märkte
urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu....html?start=30#60888
urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu....html?start=30#60904
urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu....html?start=60#61105

Beispiel 2. Fehlgeleite Steuerpolitik zu Lasten des Verbrauchers/bzw. zur ungerechtfertigten Steuer-Entlastung der Industrie.
Steuerschlupflöcher/Betrug/Handlungsunfähigkeit der Politik/Raubbau an Steuergeldern/

urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu...z.html?start=0#60799
urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu...z.html?start=0#60811
urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu...z.html?start=0#60841

Beispiel 3. Passiert das alles weil der Mensch an sich nur seinen natürlichen Trieben folgt?
Oder weil das bestehende, von wenigen gesteuerte und manipulierte neoliberale Gelds-System, sich druchgesetzt hat?
was sagt zB. Einstein dazu.

urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu....html?start=90#61196
urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu....html?start=90#61276
urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu....html?start=90#61293
urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu....html?start=90#61308
etc...

Was glaubst du, dass ich meine Sekretätin damit beauftrage, diesen ganzen Kram zu Analysieren und hier einzustellen...??
Dein Fazit, mein Fazit wäre eindimensional = Markt-Konkurrenz ist böse.... lässt, in Anbetracht des von mir getätigten Aufwandes (alleinig auf den ersten 4 Seiten diese Threads), bei mir nicht gerade die Hoffnung auf Kooperation aufkommen. Im Gegenteil bestätigt sich immer mehr....
Einstein:***

Diese Lähmung der Einzelnen halte ich für das größte Übel des Kapitalismus.


Zb. wie die Diskussionspartner, teils "auf Deibel komm raus versuchen" dem Mensch an sich auf Grund vermeintlicher "natürlicher Ursachen", die Schuld an der Misere zu geben. Anstatt die vorgelegten Daten und Fakten selbst mal in Ruhe zu Analysieren und sich ein eigenes Bild zu machen...... dass wir es hier mit nur wenigen, scheinbar irregeleiteten Akteuren zu tun haben, die ohne jede Moral, Mitgefühl und Verstand, ihre Machtpositionen auszubauen versuchen.

Bei manchen kommt das an:
urknall-weltall-leben.de/forum/forum-neu...tml?start=2010#61314
Eben weil sie sich bereits eigene Gedanken gemacht haben. Ich verstehe meine Aufgabe eher so, die nötigen Daten und Fakten bereitzustellen... in der Hoffnung die bereits bis zur Unkenntlichkeit manipulierten und somit atomisierten, Gedankengänge der Bevölkerung... wiederzubeleben.

Auf den Markt der Gene, auf dem sich ♀ und ♂ begegnen, um die Nachkommenschaft auszuhandeln ? Dein Bezug auf Darwin könnte das nahelegen

Eben gerade nicht siehe 3.

Oder ist es der Markt der Wissenschaftler ? Der Kampf um Forschungs- und Fördergelder ist ein heißes Terrain.

Beispiel. Eben gerade nicht, den Wissenschaft lebt a priori von Kooperation. Sie muss sich eher gerade mit "neoliberalen Einflüssen" (natürlich auch historisch beweisbarer Einflüsse der Herscherklassen) herum schlagen, die unsere Kinder bereits in den Schulen auf Konkurrenz statt Kooperation trimmen.

Oder ist es der Markt für Güter und Dienstleistungen ? Ich vermute, auf den stellst Du ab. Dazu muss ich Dir sagen, dass Deine Anklage so nicht zutrifft. Du stellst sämtliche Marktteilnehmer auf eine Stufe und fällst ein pauschales und damit irreführendes, falsches Urteil.

Eben noch eine Frage und dann schon eine Unterstellung mit dem entsprechender Kritik? Selbstkritik?
so einfach wollen wirs uns doch nicht machen. ;)

Um zu verstehen wo der Dreh und Angelpunkt, empfehle ich sich mit dem Geldsystem an sich zu beschäftigen...
Hier mal ein wenig "durchgeknallter" (liebevoll) Prof. der anhand seiner einfach zuverstehenden Sprache, recht verständlich aufzeigt wo die Krux bereits in der Geldschöpfung vergraben.. Wer die Regeln macht, wer Geld schöpfen darf.... regiert die Welt .... nicht die die es tatsächlich erarbeiten, Produkte schaffen, sich den Hintern aufreissen...tagtäglich.

www.franzhoermann.com/uploads/2/0/1/9/20..._ende_des_geldes.pdf

Natürlich ist Franz auf Grund seines Auftretens und seiner Intentionen, leicht angreifbar, aber was er mitzuteilen hat ist es WERT darüber nachzudenken.

Selbstverständlich brauchen wir Konkurrenz auf den Märkten. Das Bessere ist der Feind des Guten. Wobei das Bessere nicht zwingend das sein muss, was dem Verbraucher mehr Freude bereitet, sondern auch das, was mit Ressourcen schonender umgeht. Der aufgeklärte Markt honoriert das.


Ich glaub du verstehst da was anders.... Sie lassen die "Massen konkurrieren" (auch in Kriegen), erzählen ihnen das wäre natürlich, während sie selbst den Markt monopolisieren....und dem Rest der Welt (99%) somit jeden Handlungsspielraum entziehen, sich gegen Fehlentwicklungen in gemeinschaftlicher kooperativer Weise, zu wehren. Was du wahrscheinlich mit Konkurrenz meinst, ist vlt. der Umstand, wenn mehrere Autofrmen am Markt, werden derer Produkte besser... Zu schön um Wahr zu sein.. Dies war einmal....Heute: Dieselskandal. Man hat sich schon so an die Manipuation gewöhnt, das der Betrug im grossen Stil bereits Gang und Gebe. Hallo wach.

Oder werden die Produkte billiger..... zum welchem Preis frage ich werden sie "billiger". Nein auf Grund der Schäden, die ganz nebenbei von den Hauptakteuren zu Lasten der Natur und unserer Lebensqualität vorangetrieben werden, steigen die Kosten soweit, das sie bald unbezahlbar. Merken werden "wir" diese Auslagerungstaktik wohl erst dann, wenn die Meere umkippen, Landstriche durch Fracking verwüsten, kein insekt mehr unsere Felder bestäubt und Panzer in den Innenstädten stehen, um die aufgebrachte Bevölkerung im Zaum zu halten. Und zur Ukraine ists nicht weit mein lieber.... ganze 600 Km...

Der Fortschritt ist kein Resultat der Konkurrenz, sondern eines der Kooperation. Einstein ist da ein sehr gutes Beispiel... muss man sich allerdings selbst erarbeiten. Sorry.

Und selbstverständlich brauchen wir und gibt es überall Kooperation. Kein einziges Unternehmen kann ohne Kooperation überleben. Aber das ist so trivial, dass man sich kaum traut es hinzuschreiben.


Na dann Danke für die Deinige... Komisch dass ich gerade hier das was man kooperation nennt so stark vermisse... hm.
Einstein muss wieder mal geirrt haben*** Und ja, selbst die Mafia "kooperiert". Aber ich glaube wir müssen nochmal drüber reden, was mit Kooperation gemeint.

Unser Leben spielt sich überwiegend in der konkreten Realität und nicht in Elfenbeintürmen ab.

Das Gegenteil ist der Fall...

Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten als ein Vorurteil.

LG Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
22 Nov 2019 10:24
Guten Morgen Lulu,

bzgl. der Aussage von Räwler:

Ideengeschichtlich war es so, dass Darwin zunächst auf soziale Verhältnisse bezogene Theorien, insbesondere die Vorstellungen Thomas Robert Malthus', auf "natürliche" Gegebenheiten, biotische Verhältnisse übertrug


Der du widersprichst:

So war es ideengeschichtlich definitiv nicht.


From Darwin's "Autobiography":
members.optusnet.com.au/exponentialist/Darwin_Malthus.htm

Darwin schrieb: "In October 1838, fifteen months after I had begun my systematic inquiry, I happened to read for amusement Malthus on Population, and being prepared to appreciate the struggle for existence which everywhere goes on, from long-continued observation of the habits of animals and plants, it at once struck me that under these circumstances favourable variations would tend to be preserved, and unfavourable ones to be destroyed. The result would be the formation of a new species."


G. Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
22 Nov 2019 00:54
Moin lieber Heinz, (ich hoffe die Ansprache geht in Ordnung)
Ja es geht um verdammt viel..

de.statista.com/statistik/daten/studie/3...-ausstoss-seit-1751/

Und es wird immer mehr statt weniger. Deshalb sind Projekte wie Heliogen (oben) oder Sun to Liquid, so wichtig.
www.sun-to-liquid.eu/

Auch wenn an Heliogen ein Konzern für Waffentechnologie finanziell beteiligt.
So gesehen.. Man stelle sich mal vor Trumps 700 Mrd. Dollar flößen ausschliesslich in solche Art Projekte.

LG Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
22 Nov 2019 00:27
Hi Sonni,

Ich erlebe das seit Jahren jeden Tag in meinem Arbeitsalltag. Bei uns gibt es auch eine kleine Konkurrenz untereinander
(keiner will ja als Depp vor dem anderen dastehen) und deshalb strengt sich jeder an seine Arbeit so gut wie möglich zu
machen.


Was hat "(keiner will ja als Depp vor dem anderen dastehen)" mit Konkurrenz zu tun?????
Ich bin dumm mir muss alles erklärt werden. Ich bitte darum.
KKD Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
22 Nov 2019 00:19
Hallo Lulu,

Hallo Z.,
weder schwierig zu lesen noch lohnend.

Ach so glücklich bin ich immer über deine selbstgerechten Seitenhiebe, du glaubst gar nicht wie. :silly:
Und dabei beweisen deine eigenen Ausführungen gerade selbst, das es anscheinend weder einfach zu lesen noch zu verstehen ist. ;)

Du zitierst NATURE welche Darvin zitiert:

1.

Darwin says: “I suspect that the German term, Kampf etc., does not give quite the same idea. The words 'struggle for existence' express, I think, exactly what 'concurrency' does. It is correct to say in English that two men struggle for existence, who may be hunting for the same food during a famine, and likewise when a single man is hunting for food; or again it may be said that a man struggles for existence against the waves of the sea when shipwrecked.”


2. Übersetzen wir Darwins Aussagen mal grob ins Deutsche:
"Ich vermute, dass der deutsche Begriff Kampf etc. nicht ganz die gleiche Idee vermittelt. Die Worte "'struggle for existence" drücken meiner Meinung nach genau aus, was "concurrency" bedeutet. Es ist richtig, auf Englisch zu sagen, dass zwei Männer um die Existenz "kämpfen", die während einer Hungersnot nach der gleichen Nahrung1 suchen, und ebenso, wenn ein einzelner Mann nach Nahrung sucht2; oder es kann wieder gesagt werden, dass ein Mann um die Existenz gegen die Wellen des Meeres3 "kämpft", wenn er Schiffbruch erleidet."

3. Zum Begriff "'concurrency':

Was bedeutet der alt-englische Ausdruck "concurrency"? Einem britischen Lexikon aus dem Jahr 1893 kann entnommen werden, dass der Begriff bereits damals eine Doppel-Bedeutung hatte: 1. Kompetition, Rivalität und 2. Kooperation, Übereinstimmung.


Nun willst du mir doch sicher nicht erzälen, das Darwin mit "struggle for existence" auf Kooperation abstellte, wenn er dessen Definition bzgl."concurrency" heranzieht und im folgenden erklärt....: Übersetzt: "Es ist richtig, auf Englisch zu sagen, dass zwei Männer um die Existenz "kämpfen", die während einer Hungersnot nach der gleichen Nahrung suchen".. :cheer:

Zudem könnte man meinen, das du zu erklären versuchst, Darwin hätte den Begriff "struggle for existence", den er statt dem deutschen Begriff Kampf, gerne mit "concurrency", sprich definitv mit "Kompetition, Rivalität" ersetzt hätte siehe 123, diesen Vorgang nicht gleichzeitig auch auf andere Lebensformen zu erweitern gedacht...

Erschwerend kommt bei deiner Art der "Analyse" hinzu, das du die eigentlichen und wichtigen Aussagen aus Räwel´s Artikel gar nicht erst angehst.
Dies ist mM. schon e weng lasch und sieht mir nach rein rhetorischen Massnahmen aus. Den Artikel von Räwel betreff, nur auf Darwin abzustellen, er hätte da was falsch verstanden. Nein eine ausgezeichnt kurz und bündige Analyse hat er da erarbeitet, der Räwel.

Was weiterhin verwundert, ist die Art Rhetorik die du nicht nur mir und Räwel, sondern am Ende auch Felber zuzuteilen gedenkst.

Felber war vor ein paar Wochen auch im Philosophischen Radio und am Ende war ich vollkommen überzeugt, dass das nie und nimmer funktioniert.

Sehr aufschlussreich, damit kann man natürlich arbeiten.

Konkurrenz und Kooperation sind nicht alternativ, sondern komplementär, so wie Welle und Teilchen, Würstchen und Kartoffelbrei, und ,wer weiß, vielleicht irgendwann mal auch Lulu und Z.!

Sehr nett, ich nehme alles zurück.

Ich, in meiner unendlichen Naivität, sehe keine Analogie, bzw näherungsweise Äquivalenz, betreff natürlicher und Marktspezifischer "Konkurrenz". Wie bereits weit drüber ausgeführt. Markt-Konkurrenz bedeutet, Raubbau, Nullsummenspiel, unnötige Rivalität, Umweltzerstörrung, Krieg und vlt das Ende der Menscheit. So etwas wie natürliche "Konkurrenz" erzeugt Synergieeffekte in komplexen Systemen und führt zu Variationen (lebendigen Lösungen die sich dem Lebensraum anpassen), schliesslich zu einem hochkomplexen Gehirn, das fähig ist die eigenen Fehler zu erkennen... und zu beseitigen. Wir wollen doch nicht die uns von der Natur gegebenen Freiheitsgrade auch noch für die ..... , die wir damit anstellen, verantwortlich machen.

Mir am Ende weiss zu machen, das Konkurrenz (vor allem die Marktspezifische um die es hier apriori ging) und Kooperation komplementär wären, ist in Anbetracht der gegebenen Situation auf der Welt... gelinde gesagt............... (nein ich schreibs auch zum zweiten mal nicht hin Mustafa). als hätten wir noch 3 Welten im Kofferraum um die wir konkurrieren könnten. Nö wir müssen endlich kooperieren um die Eine zu erhalten.

Plakativ lässt sich konstatieren, dass nicht destruktiver Wettbewerb bzw. Konkurrenz charakteristisch ist für Evolution, sondern konstruktive Einschränkung von Konkurrenz. Evolution minimiert den Einfluss von Umwelteinflüssen, während das sozialevolutionär entwickelte Prinzip der Konkurrenz es darauf anlegt, Umwelteinflüsse zu maximieren, um möglichst hohen Veränderungsdruck zu erzeugen.

Zitat Räwel.

Ja die "Umwelteinflüsse" zu maximieren.... da ist sie gut für "deine" Konkurrenz..die eher komplementär mit Dummheit. (allgemein)
Nichts für ungut. Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
21 Nov 2019 19:39
observer.com/2019/11/bill-gates-invest-c...olar-power-emission/
deutsch:
www.golem.de/news/solarenergie-heliogen-...gen-1911-145110.html

Heliogen hat eine Solaranlage entwickelt, die es ermöglichen soll, energieintensive industrielle Anwendungen mit Solarenergie zu betreiben. Ziel ist, den Einsatz fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energien zu ersetzen.

Solutions....
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
21 Nov 2019 18:21
Hi badhofer,

konsequent und korrekter Weise, hätte man auch das D entfernen müssen.
Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
21 Nov 2019 18:09
Hi sonni,
ich stelle mal einen mM. treffenden Beitrag zum Thema "Konkurrenz" ein, der sehr schön zeigt wie schnell man bei der Hand (philzer) ist menschgemachte Meschanismen zu unterstellen, sie wären auf natürlicher Basis vorhanden und lediglich vom Menschen adaptiert worden.

www.heise.de/tp/features/Konkurrenz-und-...anismen-3367896.html

Damit bestätigt sich einmal mehr, wie schon aus der Ideengeschichte der Evolution nahegelegt, dass es sich beim erklärungsmächtigen Prinzip der Konkurrenz um einen Anthropomorphismus handelt. Diesem Prinzip kommt derzeit offenkundig eine eminente Bedeutung in der Disposition sozialer Systeme zu, es würde jedoch in der Behauptung einer gleichsam "natürlichen" Verankerung in der Evolution lebender Systeme seine Bedeutung unsachgemäß verzerren. Es kann also keine Rede davon sein, dass der Kapitalismus in Anwendung des Prinzips der Konkurrenz auf wirtschaftspolitische Belange auf "naturgesetzlichem Fundament" stehen würde.


Schwierig zu lesen und zu verstehen..... aber es lohnt sich.
Ein Danke für den ausgezeichneten Beitrag, lieber Jörg Räwel
MFG Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
21 Nov 2019 13:40
Hallo Sonni.
Rudimentäres Beispiel: (In Teil 1. (hier nicht zitiert) werden die zu beseitigenden Ursachen des fehlgeleiteten Finanzmarktes übersichtlich gelistet)
www.bawo.at/fileadmin/user_upload/public...kurrenz_Zusfassg.pdf

10. Kooperation statt Konkurrenz
Der aktuelle Zustand der Welt ist durch verschiedene Bedingungen charakterisiert, die den Übergang zu einer neuen Ordnung begünstigen. Die Wissenschaft ist hoch entwickelt, die Technik an einem hohen Stand angelangt, es herrscht großer ökonomischer Reichtum und trotzdem stehen wir einer Vielzahl verschiedener Krisen gegenüber (Lebensmittel, Energie, Finanz, Wirtschaft, Verteilung, Demokratie, Umwelt). Die Ausrichtung an Konkurrenz kann als mögliche Ursache dieser Missstände angesehen werden.

Die Überzeugung, dass Konkurrenz zielführend ist, wurde durch folgende Mythen unterstützt, in der Gesellschaft verankert und akzeptiert, wobei es in jedem Bereich tragende Beweise dafür gibt, dass kooperierendes Verhalten ebenso möglich und vielfach besser geeignet ist:

Mythos 1: Der Mensch neigt von Natur aus zur Konkurrenz
Ob sich ein Mensch zu Kooperation oder Konkurrenz entscheidet hängt stark von der kulturellen Prägung ab und kulturelle Prägung kann umgelernt werden. Freiwillige Arbeit ist nicht wider der menschlichen Natur.

Mythos 2: Konkurrenz führt zu hoher Leistung
Neun von zehn Studien belegen, dass Kooperation durch positive emotionale Erfahrungen und intrinsischer Motivation zu höherer Leistung führt. Konkurrenz dagegen bedient sich den Motivationsfaktoren Angst, Druck uns Stress (somit extrinsischer Motivatoren) was zu negativen Gefühlen führt.

Mythos 3: Konkurrenz macht Spaß
In diesem Bereich wird oftmals die Parallele zum Sport gezogen. Ist Konkurrenz allerdings zentral, spielt nicht mehr der Prozess eine Rolle, sondern das Ergebnis (der Sieg). Da es allerdings immer nur einen Gewinner und viele Verlierer gibt, wird nur ein Teilnehmer beglückt, wobei alle anderen keine Bewunderung erfahren.

Mythos 4: Konkurrenz wirkt charakterbildend
Studien haben ergeben, dass erfolgreiche SportlerInnen wenig an der Unterstützung durch andere interessiert sind, sich wenig um Andere sorgen und nur schwache Teamfähigkeiten haben. Freundlichkeit, Uneigennützigkeit und Sympathie zählen ebenso wenig zu den Charakterzügen erfolgreicher SportlerInnen. Kurz zusammengefasst von der Psychologin Karen Horney:
„Wettbewerbsorientierung führt zu Neid gegenüber den Stärkeren, zu Verachtung gegenüber den Schwächeren und zu generellem Misstrauen gegenüber allen.“

Mythos 5: Konkurrenz stärkt das Selbstwertgefühl
Eher gegenteiliges ist festzustellen. Personen mit ausgeprägtem Selbstwertgefühl neigen eher dazu, kein Bedürfnis an Konkurrenz zu haben. Personen mit ausgeprägter Wettbewerbsorientierung neigen dagegen eher dazu ein schwach ausgeprägtes Selbstwertgefühl zu haben.

Fazit: Wettbewerb und Konkurrenz stellen mehr Gefahr als Mittel zum Zweck dar und sollten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur verbannt werden. Kooperation dagegen, die gegenteilig zu solidarischem Verhalten, Zuneigung, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Sicherheit führt, sollte an deren Stelle rücken. Charakterisiert durch mehr Spaß und weniger Stress sollte Kooperation zum neuen Prinzip des Zusammenlebens werden.


Übersicht zur These:
ao-psy.univie.ac.at/fileadmin/user_uploa...er/FLS_Effizienz.pdf

Später noch..
HG Z.

Ps: Danke. Es geht langsam aber sicher voran... betr. e³den.

Pss: Ausserdem wäre der Begriff "Konkurrenz" noch genauer zu definieren.
Das in der Natur beobachtete K-Verhalten, darf nicht einfach so mit dem vom Menschen eingeführten "Konkurrenzverhalten" gleichgesetzt werden.
Die Behauptung, in der Natur beobachtete konkurriende Systeme, entsprächen oder glichen automatisch den vom Menschen umgesetzten K-Mechanismen und diese führten zu gleichen, System fördernden Resultaten, ist augenscheinlichst ein Trugschluss.

Natürlich basierte Konkurrenz bewirkt grundsätzlich die Bildung sich gegenseitig stabilisierender Systeme, es resultiert ein komplexes Ökosystem, dass das Leben und dessen Variationen insgesamt fördert und nicht vernichtet!

Wohingegen Konkurrenz, wie sie betr. Marktwirtschaft überhängig verstanden wird, ua. eindeutigst zur Zerstörrung der Umwelt und somit zum Abbau an Variationen führt. Auch wenn es kurzfristig so aussieht, als wären die vom Menschen (manchen Menschen) eingeführten K-Mechanismen, den natürlichen gleich, sprich Lebens-, bzw. System-fördernd.... ist mM. das Gegenteil der Fall. Letzteres ist ein leicht beweisbares Faktum und somit starke Evidenz dafür, dass das K-Prinzip der Natur bisher missverstanden wurde. Die angeblich rein von der Natur übernommenen und somit allgemein geglaubt, "adaptierten Mechanismen", entspringen dem gemäss, eher einer mangelhaften Analyse natürlicher Vorgänge. Oder besser, die anliegend natürlichen Mechanismen , werden auf Grund der Allgemenheit unbekannter Faktoren missbraucht, um mit unnatürlichem Kokurrenzverhalten Mensch und Märkte zu beherrschen...
Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
21 Nov 2019 00:24

Zudem hat er Glück, dass ihn die Windrichtungen im Augenblick direkt auf die Azoren zutreiben.


Seit min. 12 h haben wir ~ 21 kn WG -> Azoren.
Geduld muss man haben...
Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
1 - 20 von 1440 Ergebnissen angezeigt.
Powered by Kunena Forum