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Gesucht wurde: Higgsfeld
04 Dez 2019 16:04

Thomas schrieb:Ich wundere mich, warum mir keiner heftig widersprochen hat, als ich die Idee, man könne die 4 Urkräfte wegdenken, oben ins Feld geführt habe.
Eigentlich hatte ich gehofft, dass jemand über die Konsequenzen nachdenkt.


Für mich lassen die sich überhaupt nicht wegdenken, kann ich garnet. Für mich sind sie Grundeigenschaften die in der "Urenergie" von
Anfang an da und angelegt waren.

Thomas schrieb: Es geht natürlich nicht ohne diese 4 Grundkräfte. Es hätte weder Protonen noch deren Antiteilchen geben können ohne die starke Kraft. Und es hätte auch keine Annihilsation stattfinden können ohne den Elektromagnetismus und ohne gravitative Wirkungen wäre eine Strukturbildung auch nicht möglich geworden.


Denke ich mir auch so. Nix konstruktives wäre aus dem Urknall entstanden ohne diesen "informativen Urkeim" der bereits
evtl. angelegt war bevor die Uhr begann zu ticken (der Zeitpfeil).
Naja, so denke ich mir das gerade im Moment als Laie. Könnte ja sein dass als die "Uhr" auf 0 stand alles hochsymmetrisch war.

Das Higgsfeld und die Urkräfte sollten also gleichzeitig ihre Wirkungen entfaltet haben.
Das eine bedingte ja das andere.


Nee, ich denke dass die "Urkräfte" als Grundeigenschaft (in Form von Naturgesätzen) schon von Anfang an da waren
und das Higgs-Feld durch Phasenübergang aus ihnen resultierte (bildlich wie Wasserdampf der bei Abkühlung zu Wasser
und bei weiterer Abkühlung zu Eis kondensiert).

Die Frage, die im Hintergrund lauert, ist doch die: warum verhilft das Higgsfeld den Elementarteilchen zu ihrer Existenz, den 4 Elementarkräften aber nicht, obwohl sich doch beide bedingen.


Das Higgsfeld ist ja wegen dem Temperaturabfall nach dem Urknall aus-kondensiert. Das konnte es aber nur weil es bereits
Eigenschaften (Informationsgehalte) in sich trug in Form von dem was wir als Naturgesetzte interpretieren.

Könnten wir den ganzen Mechanismus umkehren und das Universum wieder auf seine Ursprungstemperatur ("vor" Urknall) aufheizen
dann wäre die Welt wieder symmetrisch. Dann wäre die Symmetriebrechung des Higgs-Feldes wieder aufgehoben und die
schweren Eichbosonen (W und Z Bosonen) der schwachen Wechselwirkung wären masselos genau wie die Photonen.
Die wären dann nicht mehr zu unterscheiden (hab ich gelesen). Sie wären dann gleich (die elektroschwache
Wechselwirkung als ein Teil der 1. Urkraft).

Auweia, ich :unsure: tzzzzzzz

LG
04 Dez 2019 11:00
Hallo,

Thomas schrieb: Ich wundere mich, warum mir keiner heftig widersprochen hat, als ich die Idee, man könne die 4 Urkräfte wegdenken, oben ins Feld geführt habe.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass jemand über die Konsequenzen nachdenkt.

Ich schrieb: Meiner Meinung nach bliebe ein unstrukturiertes Substrat des Vakuums ohne Vakuumfluktuationen, welche Eigenschaften von "Teilchen" aufweisen.

Den Ansatz ohne die vier Grundkräfte halte ich für fundamental und vertrete ihn seit langer Zeit.

Thomas schrieb: Es geht natürlich nicht ohne diese 4 Grundkräfte. Es hätte weder Protonen noch deren Antiteilchen geben können ohne die starke Kraft. Und es hätte auch keine Annihilsation stattfinden können ohne den Elektromagnetismus und ohne gravitative Wirkungen wäre eine Strukturbildung auch nicht möglich geworden.

Schade, dass wir den Gedanken ohne superponierbare Kräfte hier momentan nicht weiter verfolgen.

Thomas schrieb: Das Higgsfeld und die Urkräfte sollten also gleichzeitig ihre Wirkungen entfaltet haben.
Das eine bedingte ja das andere.

Die Frage, die im Hintergrund lauert, ist doch die: warum verhilft das Higgsfeld den Elementarteilchen zu ihrer Existenz, den 4 Elementarkräften aber nicht, obwohl sich doch beide bedingen.

Thomas

Als Teil eines Ansatzes sehe ich die Ergänzung des Themas um Demokrit und auf der anderen Seite die Schleifenquantengravitation.

Untersuchungen einfacher Objekte eines Substrats des Vakuums können mit einem ersten bewegten Uratom beginnen. Nach Lemaître wäre alle Materie eng zusammen gepresst, nach der Schleifenquantengravitation kann die Beschreibung mit einem ersten bewegten Objekt beginnen, welches in folgenden Kontakten weiteren Raum und Zeit aufspannt. Quantitative Zusammenhänge entstehen bei Durchschnittsbildung. Chaotische Stöße postulierter Planckobjekte erzeugen Erhaltungssätze und andere Naturgesetze im ganz Kleinen. Erste Strukturen entstehen in Form von Scheiben kalter Dunkler Materie durch Gravitation unter Erzeugung von Dunkler Energie. Dunkle Galaxien bilden sich zuerst, emittieren Jets, welche bei ihrer Expansion Elementarteilchen und dann auch Moleküle,... kondensieren lassen. In den Molekülwolken kollabieren Teile zu Sternen, Planeten,..., die Galaxien entwickeln sich in ihrer bunten Vielfalt. Aus der Dunklen Phase des Universums wird unsere beobachtbare bunte Evolutionsphase mit ihrem dunklen Hintergrund. Diese ist Gegenstand der Standardphysik, auf welche hier hingeleitet werden soll. Beginnend mit Demokrit über Aristoteles und Galilei, wird seit Leibniz und Newton bis zu Einstein sowie den Schöpfern der Quantentheorie, die Infinitesimalrechnung ohne Kenntnis von deren Ursache verwendet. Eine "nullte Wechselwirkung" durch Stöße soll das jetzt ändern.
MfG
Lothar W.
03 Dez 2019 21:44
Ich wundere mich, warum mir keiner heftig widersprochen hat, als ich die Idee, man könne die 4 Urkräfte wegdenken, oben ins Feld geführt habe.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass jemand über die Konsequenzen nachdenkt.

Es geht natürlich nicht ohne diese 4 Grundkräfte. Es hätte weder Protonen noch deren Antiteilchen geben können ohne die starke Kraft. Und es hätte auch keine Annihilsation stattfinden können ohne den Elektromagnetismus und ohne gravitative Wirkungen wäre eine Strukturbildung auch nicht möglich geworden.

Das Higgsfeld und die Urkräfte sollten also gleichzeitig ihre Wirkungen entfaltet haben.
Das eine bedingte ja das andere.

Die Frage, die im Hintergrund lauert, ist doch die: warum verhilft das Higgsfeld den Elementarteilchen zu ihrer Existenz, den 4 Elementarkräften aber nicht, obwohl sich doch beide bedingen.

Thomas
02 Dez 2019 22:29
Struktron,

diese 270 Seiten, die dein Link beinhaltet, lese ich jetzt sicher nicht.

Meine Zeilen hatten lediglich zur Voraussetzung, dass das Higgsfeld kurz nach dem Urknall seine Wirkung entfaltet hat. Sonst Nichts, Die Bosonen koppeln nicht an das Higgsfeld, nur die Elementarteilchen.
Trotzdem hab ich neben den Elemtarteilchen auch die Bosonen als ins Leben gerufen betrachtet, sind ja selbst strenggenommen nur Felder, denn sonst hätte die Annihilsation zw der Materie und der Antimaterie ja nicht stattfinden können.

Hab also nur darüber nachgedacht, wie die Welt aussähe, ohne die 4 Grundkräfte.

Thomas
02 Dez 2019 21:14
UN,
erst mal danke für den Videolink. Hab’s mir vorhin auch angeschaut. Wirklich erstaunlich, welche Präzision man da inzwischen erreicht hat.

Aber nochmal zurück zur Eingangsfrage:
Wenn man die Asymmetrie als gegeben nimmt, also der Überschuss von Materie im Verhältnis zur Antimaterie, dann stellt sich doch trotzdem die Frage, wie denn nun nicht nur die Elementarteilchen in die Welt kamen (Kopplung ans Higgsfeld), sondern gleichzeitig auch deren Wechselwirkungen, also die vier Urkräfte.
Würde man gedanklich die Kräfte weglassen, dann blieben lediglich die Quarks, die Elektronen und die Neutrinos auf der materiellen Seite und die Gluonen, die W und Z Bosonen und die Photonen übrig.
Dieses Gemisch hätte ohne die Urkräfte doch auch weiter existieren können. Ein Quark Gluon Elektronplasma mit umherirrenden Photonen und Neutrinos.

Woher kommen also die Spielregeln des Zusammenwirkens dieser Bestandteile? Und natürlich damit gleich die Frage nach deren unglaublich präzisen Abgestimmtheit aufeinander.

Und da fällt auch auf, dass aus Symmetriegründen eigentlich auch die DM einen Antipartner haben sollte, also Susy und Antisusy zum Beispiel. Und wenn dem so wäre, gäbe es dann in der Welt der DM und der Anti- DM auch den Prozess der Annihilisation? Das hätte doch sicher Folgen. Oder ist ein Annihilationsprozess nur an Ladungen geknüpft? Beobachtung eines solchen Vorgangs jedenfalls Fehlanzeige!
Vielleicht sind die DM Gebiete auch nur Dichteschwankungen des Photonensees, der aus den Temperaturschwankungen der Hintergrundstrahlung resultiert. (Vorsicht, letzteres stammt von mir, und ist meiner Phantasie geschuldet!)

Rätsel über Rätsel.

Ich will damit nur auf die Grenzen unseres Wissens hinweisen.

Thomas
01 Dez 2019 05:05
Derwestermann schrieb:
„Daher denke ich, das Higgsfeld war schon vor der Inflation“

UN-Antwort:
Die Inflation (Energie=10^14 GeV; Temperatur des Universums=10^27 K) begann etwa bei 10 hoch −35 Sekunden und dauerte bis zu einem Zeitpunkt zwischen 10 hoch −33 Sekunden und 10 hoch −30 Sekunden nach dem Urknall.
de.wikipedia.org/wiki/Inflation_(Kosmologie)

Danach, bei etwa 10 hoch −10 Sekunden:
Symmetriebruch des Higgs-Feldes (Energie=110 GeV; Temperatur des Universums=10^15 K)
Higgs-Feld tritt seinen Dienst an und verleiht Elementarteilchen ihre Ruhemasse.
urknall-weltall-leben.de/forum/aktuell/n...n.html?start=0#52395
30 Nov 2019 21:53
Am Anfang gab es nur Raum, Zeit und Energie. Letztere in hoch konzentrierter Form. Von Temperatur, glaube ich, kann man da eigentlich noch nicht sprechen, denn Temperatur setzt ja die Bewegung von Teilchen voraus. Und die gab es da noch nicht.
Das Higgsfeld sollte seine Funktion unmittelbar nach dem Beginn angetreten haben, also innerhalb von Bruchteilen der ersten Zeiteinheit. Andernfalls hätte die vorhandene Energie nicht gewusst, wie sie sich organisieren sollte.
Was soll aus Energie werden, wenn keine Spielregeln da sind, nach denen sie sich richten kann?
Dann entstehen keine Photonen, keine Gluonen, keine W und Z Bosonen und auch keine Higgsbosonen und natürlich auch keine Elementarteilchen.
Wenn das so stimmt, sollte das gesetzgeberische Higgsfeld unmittelbar nach der Zündung aktiv geworden sein.
Unser Mexican Hut beschreibt genau diesen Vorgang.
Warum der Mexican Hut genau diese Potentialtiefe erreichte und dann zum „Stehen“ kam, und sich auch nicht mehr seitdem verändert hat, wissen wir nicht.
An dem Punkt, glaube ich, haben wir das Universum noch nicht verstanden.

Jetzt setzen wir mal das Higgsfeld als aktiv voraus.
Jetzt erst weiß die Energie, was sie mit sich selbst anfangen kann. Sie gibt der Zeit Möglichkeiten vor, nach welchen Regeln jetzt gespielt werden kann.
Und was entsteht? Ein Quark - Gluon Plasma, bestehend aus Materie und Antimaterie.
Der Begriff Temperatur scheint jetzt erst sinnvoll zu werden, da Teilchen und Energie im Austausch sind.

Und jetzt erst kommt es bei weiter fallender Temperatur zu dieser Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie.

Wenn man sich diese Asymmetrie jetzt wegdenkt, als habe sie nicht stattgefunden, die Materie und Antimaterie wäre zu gleichen Teilen entstanden und anschließend zerstrahlt, dann hätte das Universum zwar einen Energieinhalt, aber eine Strukturbildung hätte es nicht gegeben, zumindest nicht der sichtbaren Materie. Danach wären die 4 Grundkräfte vielleicht existent, aber ohne strukturbildende Funktion. Warum sollte die Natur etwas ins Leben rufen, wenn es nicht zur Anwendung kommt?........


Wie sich die DM in diesem Szenario entwickelt hätte, bleibt da selbstverständlich auch ein Geheimnis.

Wie man leicht sieht, stoßen wir überall auf Grenzen unseres Wissens.

Thomas
30 Nov 2019 17:25
Das Higgsfeld ist das, was entsteht, wenn Energieniveaus wechselwirken. Ich sehe da auch einen direkten Bezug zur Lichtgeschwindigkeit. Für Wechselwirkung braucht es Raumzeit, in der die Wechselwirkung stattfindet. Das Higgsfeld ist die Ebene, um die alle Wechselwirkungen schwanken und das generiert Raumzeit. Diese Linie sollte sich unterhalb c befinden, aber vielleicht läßt es ja Luft, wenn man das Higgsfeld auf c niveliert.
Na jedenfalls Ist, nach meiner Theorie, die Neutrinooszillation so ein beobachtbares Schwingen um diese Higgsfeldebene. Ein Photon, oder jedes andere ruhemasselose Quant, sollte ebenfalls so oszillieren, nur viel kurzwelliger und amplitudenärmer, was wir noch nicht beobachten können, zu dicht an der Planklänge vielleicht.
Ausgangspunkt meiner Annahme ist das Sinnieren über die Umstellung von E=mc^2 nach C.
Masse ist die Abbremsung eines Quants auf unter c und das wird im Higgsfeld beschrieben.
Daher denke ich, das Higgsfeld war schon vor der Inflation, denn es ist das Ergebnis einer stattzufindenden Wechselwirkung.

Und wenn das Higgsfeld eine Grundlinie unterhalb von C einnimmt, könnte dies auch erklären, warum das Energieniveau des Higgsfeldes nicht Null ist.
30 Nov 2019 09:22

Thomas schrieb: Oder anders gefragt: gäbe es diese Grundeigenschaften (Grundkräfte) auch dann, wenn es keine Energie in konzentrierter Form (Materie) gäbe? Wäre dann ein Higgsfeld trotzdem aktiv oder nötig?


Wenn es nur Photonen gäbe und keine Protonen, Neutronen oder Elektronen, dann wären die elektromagnetische Kraft, die starke und die schwache Kernkraft in der Praxis nicht wirksam. Dennoch gäbe es in meinen Augen keinen physikalischen Grund, warum es diese Kräfte dann nicht prinzipiell geben sollte. Es gibt sie ja auch offensichtlich in Vakuumbereichen, in denen es keine entsprechenden Teilchen gibt. Genauso sehe ich keinen physikalischen Grund, warum es dann kein Higgsfeld geben sollte.
30 Nov 2019 00:41
Da hab ich noch etwas, das ich in den Raum stellen möchte.

Nehmen wir mal an, es wäre alles symmetrisch geblieben, vom Anbeginn der Zeit.
Materie und Antimaterie hätten sich die Waage gehalten. Kein Überschuss an Materie, keine Asymmetrie!

Dann hätten die vier Grundkräfte überhaupt keine Veranlassung gehabt, sich in ihre Existenz zu werfen. Sie wären einfach nicht nötig gewesen.

Wieso ist die Ausgestaltung der 4 Grundkräfte an diese Asymmetrie gebunden?

Oder anders gefragt: gäbe es diese Grundeigenschaften (Grundkräfte) auch dann, wenn es keine Energie in konzentrierter Form (Materie) gäbe? Wäre dann ein Higgsfeld trotzdem aktiv oder nötig?

Also jede Menge Grund zum Nachdenken in diesem Thema.

Thomas
20 Nov 2019 00:53

Thomas schrieb: schon, aber nur bis zur Garderobe.

Sehr gut! :lol:
19 Nov 2019 23:36
Naja, die Frage, die hinter der Frage steht ist doch die: wie verträgt sich ein Skalarfeld mit einem Vektorfeld, wenn letzteres einen extremen Zustand einnimmt, also sich quasi aus der Raumzeit verabschiedet.
Überlebt das Skalarfeld diesen extremen raumzeitlichen Zustand, oder nicht.
Also ist es hinter dem Ereignishorizont noch wirksam oder nicht.

Oder noch anders: am Ereignishorizont trifft das Standardmodell die ART und fragt: darf ich eintreten? Die ART sagt, schon, aber nur bis zur Garderobe.

Thomas
18 Nov 2019 14:06
Wie komme ich eigentlich darauf, dass Zeit den Kreislauf des Universums darstellt?

Es ist eine Stufenpyramide. Strings, Quanten, Teilchen, Atome,Molelüle, Materie, Higgsfeld(Teilchen) und auch Gravitation.
Zeit ist all das , was wir zusammenfassen und wenn eins fehlt, dann ist der Kreislauf unterbrochen:

1.Strings.

Die sind so in ihrer Dimension, dass ein String so klein ist, als ob ein Baum im Sonnensystem steht. Sie sind aber die Schwingungen, die Materie in verschiedenen Niancen in Schwung setzt. So wie die Saiten einer Gitarre. Jede Art von Materie und Element, haben eine Schwingung, die von den Strings bewirkt ist.

2, Quanten

Sind der kleinste Aufbau der Materie und benehmen sich im kleinsten der Atome chaotisch und ordnen aber dann unser System, woraus die Materie besteht.

Sie setzen sich im Makrobereich im Ganzen und geordnet zusammen und ihre Ortung ist unbestimmt, denn wenn wir sie nicht beobachten, dann sind sie dort, wo wir es nicht vermuten und wenn wir es beobachten, dann sind sie wellenförmig.Schrödinger und Planck sind die Väter der Quanten. Aber auch Prof, Zellinger aus Wien. Quanten sind verschränkt und immer im Doppel unterwegs. Verschränkt sind sie auf große Entfernungen. Sie können also zur gleichen Zeit an zwei Orten sein, die weit auseinander liegen können. Sie sind der Kleister des Universums. Aber wie ist es zu verstehen, dass Quanten sich in dieser Makrowelt so verhalten und warum ordnen sie sich in unser 3 D System geordnet ein. Vorher verhalten sie sich so, als wenn wir sie nicht erwischen können, um dann in unser Universum sich der Materie in einem 3D Raum /Raumzeit anzupassen? Ich glaube, es steckt doch kein Chaos dahinter, sondern hängt mit der Zeit zusammen, die ein Molekül braucht, um Materie zu bilden.

3. Teilchen

Elementarteilchen und andere Teilchen, bauen auch das Atom für die Materie auf.Sie sind neben den Quanten der kleinste Teil eines Atoms.

4.Materie aus den Atomen

Die Materie gibt es in Wirklichkeit nicht, denn 99% der Materie ist Luft. Würden wir die Luft aus dem Eiffelturm herausnehmen, dann würden wir nur noch ein Staubkorn haben. Der Rest sind Atome.

5. Higgsteilchen.Feld.

Jedes Teilchen, dass eine Masse hat, muss durch dieses Feld. Es bringt Masse in die Materie und in ein Teilchen, das auch nicht massenlos ist. Ausser Photonen, die dann auf Anhieb Lichtgeschwindigkeit erreichen können.

6. Gravitation und dunkle Energie halten die Masse zusammen. Sie entspricht der geographischen Form der Masse des Universums. Masse und Gravitation bilden eine Einheit. Masse ist von der Gravitation abhängig und umgekehrt. Ohne Masse keine Gravitation und ohne Raum keine Masse.

7. Die Zeit.

Nur durch sie existiert alles. Wenn eines der Punkte fehlt, die ich auführte, ist der Kreislauf des Universums unterbrochen. Zeit exisiert überall und ist relativ zu der Entfernung, die es zurücklegt. Jede Strecke, ob nun im Planckbereich, Mikrobereich, Makrobereich , ist relativ zu der Entfernung, die eine andere Zeiteinheit mit sich bringt. Wir schauen- auch im Bereich der Quanten- immer in einer anderen Zeiteinheit. Wir Menschen haben daraus eine Uhr, einen 24 Stunden Tag als Krücke gemacht. Und wir sind als Mensch auch von der Zeit abhängig durch unsere Gestaltung eines Tagesablauf und der Empfindung auf unsere Neuronen in Gehirn.Aber Zeit ist von der Masse und den o.g. Faktoren abhängig. Sie ist nicht im esoterischen Bereich zu finden, sondern in der Physik und dem Brain -Gehirn-des Menschen und sein Verhalten/Empfinden gegenüber der Zeit.
Die Frage ist also, ob wir Menschen von der Zeit, die wir als physikalische Größe erkennen, abhängig sind. Ich meine damit unser Verhalten im Zeitgefüge, das im gesamten Universum zu finden ist un dem wir uns unterorten müssen. Zeit ist relativ zur Entfernung, die es zurücklegt.Gibt es also einen direkten Zusammenhang zwischen uns Menschen und dem Wesen der Zeit?

Johannes Schütte
Kategorie: 2.4 Die Zeit
17 Nov 2019 19:59
Arrakai:

Ra-raisch:
ra-raisch schrieb: Und wenn ich mir G so ansehe, muss ich sagen, dass Trägheit und Schwere beachtlich wenig äquivalent sind.

Was willst du denn damit sagen?!

Da schließe ich mich ganz deiner Frage an, würde mich auch interessieren.
Wären das starke und daraus folgende schwache Äquivalenzgesetz nach Newton im Eimer, dann könnte wir auch die Feldgleichungen der ART mit in die Tonne treten, die Einstein zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen machte.
Weitere dann auftretende Phänomene, falls sich bei mir kein Denkfehler eingeschlichen hat:
Keine Schwerelosigkeit im freien Fall.
Unterschiedlich schwere Körper würden nicht mehr gleich schnell beschleunigen bzw. fallen.
Auf einer gewissen Höhe fallen alle Körper unabhängig von ihrer Masse mit gleicher Geschw. stabil um einen Zentralkörper. Das würde auch nicht mehr gelten, da beim Gleichsetzen der Gleichungen für die Grav-Kraft und der Fliehkraft sich die Masse des Orbiters nicht mehr rauskürzen ließe.

Zur Frage des Threads ist mein Stand folgender (ganz grob):
Teilchen mit Ruhemasse koppeln mit dem Higgsfeld. Nun besteht ein z.B. Proton aber nur aus 1% Ruhemasse, Rest Bindungs-und Bewegungsenergie ohne Ruhemasse. Trotzdem herrscht Äquivalenz mit schwerer Masse, obwohl da das Grav-Gesetz auf Masse und Energie wirkt.
Ich habe noch nirgends gelesen, dass dies wirklich jemand erklären kann, muss einfach empirisch hingenommen werden.
Trivial gesprochen stelle ich es mir so vor, dass die an die Ruhemasse "geketteten" Energien, obwohl sie nicht mit dem Higgsfeld selber wechselwirken, dennoch mit von dieser Ruhemasse "mitgeschleppt" werden, wenn diese durch Beschleunigung durch das Higgsfeld einen Widerstand erfährt, den wir als Trägheit deuten.

Weiß da jemand mehr oder es besser? Würde mich echt interessieren (habe die vorherigen Posts nicht gelesen, steht vll. ja schon was drin?)
16 Nov 2019 13:56
Ich habe mir gerade erst das Video angesehen und hatte Deine Frage im Hinterkopf.

Man könnte sich natürlich überlegen, ob die Teilchen beim Sturz ins SL nicht die nötigen GUT-Energien erreichen, um sich ähnlich wie nach dem Urknall zu verhalten,

Zwar steigt die kinetische Energie mit der Geschwindigkeit, doch im selben Maße sinkt die potentielle Energie, die Gesamtenergie bleibt gleich. Auch aus Sicht des Teilchens ändert sich ncht viel, denn es bemerkt zwar unmittelbar nichts von dem veränderten Potential aber es betrachtet sich selbst als ruhend.

Doch die Energie war ja gar nicht der springende Punkt für die Messung der nackten Ladung bei den running constants sondern die hohe Geschwindigkeit, um nahe an das zu messende Teilchen heranzukommen.

Auch hier sehen wir, dass aus der Ferne die Fallgeschwindigkeit immer mehr shapiroverzögert ist und das Teilchen sich selbst als ruhend betrachtet. Für eine Messung müßten wir auch ein anderes Teilchen benützen, ausschlaggebend ist ja die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden Teilchen. Somit wird sich auch nahe rs wohl auch keine bessere Sichtbarkeit der nackten Ladung ergeben, fürchte ich. Dementsprechend ist die Situation auch nicht mit oder nahe dem Urknall zu vergleichen. Somit kann man da auch nichts bis ins Innere des SL extrapolieren, was auf das Higgsfeld Rückschlüsse liefern könnte.
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