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THEMA: Sinn im Universum

Sinn im Universum 06 01. 2020 14:23 #63385

Hallo und frohes, neues Jahr.

Ich würde sehr gerne mit euch über die Astrophilosophie sprechen und schreiben. Was all das einen Sinn hat, das ganze Universum, sowie auch unsere Erde und ob wir alleine die Schöpfung sind, die im Universum sind.

Sicherlich stellen sich viele Astrophysiker diese Frage. auch Steffen Hawking seinerzeit. Sicherlich auch Dr. Lesch und Dr. Gaßner.
Mr. Hawking lehnte ja einen Gott ab und wandte sich mehr den rein wissenschaftlichen Zuständen des Universums.

Ich hingegen frage mich, welche Sinn all das haben könnte, wenn wir Sonnen, Planeten, Galaxien etc.im Spiel der Natur betrachten. All die Energie, die- sagen wir verschwändet- wird.

Wir kommen da an einem Punkt, wo selbst Astrophysiker nicht weiter wissen. An einem Punkt, wo wir Menschen nicht blicken und forschen können.
In diesem Sinne----
Johannes Schütte


Mod-Hinweis: Thread-Titel geändert. ra-raisch
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Sinn im Universum 06 01. 2020 14:39 #63389

Einige Fragen, die du aufwirfst, sind Fragen, die Astrophysiker nicht beantworten können. Die Frage nach der Existenz/Nichtexistenz eines Gottes gehört dazu.

Zur Frage, ob wir alleine im Universum sind, gibt es derzeit keine Antwort. Eine Antwort "Ja" könnten wir niemals gehen, da das Universum zu groß ist, um es dahingehend untersuchen zu können. Theoretisch ist also nur die Antwort "Nein" möglich, nämlich genau dann, wenn wir einen zweiten belebten Planet entdeckt haben. Derzeit ist dies aber nicht der Fall. Somit können wir hier derzeit nur spekulieren.

Bleibt die Frage, welchen Sinn die Beobachtung des Weltalls macht. In meinen Augen ja, aus verschiedenen Gründen:

- Neugier
- Beobachtung und Abwehr von kosmischen Gefahren
- Wissen um die Unmöglichkeit, auf eine zweite Erde auszuweichen
- Schaffung einer gewissen Demut vor der Natur
- Versuch grundlegende Fragen zu benantworten (ausschließen von unrealistischen Weltbildern)

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.
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Sinn im Universum 06 01. 2020 15:48 #63398

pascar-schuette schrieb: Was all das einen Sinn hat, das ganze Universum, sowie auch unsere Erde und ob wir alleine die Schöpfung sind, die im Universum sind.

Sicherlich stellen sich viele Astrophysiker diese Frage. auch Steffen Hawking seinerzeit. Sicherlich auch Dr. Lesch und Dr. Gaßner.
Mr. Hawking lehnte ja einen Gott ab und wandte sich mehr den rein wissenschaftlichen Zuständen des Universums.

Man muss zwischen Glauben und faktenbasierter Logik unterscheiden. Logisch kann man die Notwendigkeit oder die Wahrscheinlichkeit eines Gottes vielleicht ausschließen, glauben kann man es trotzdem. Solange dieser Unterschied nicht allen klar ist, sollte man darüber gar keine Diskussion beginnen.

Ich frage mich nur, woher dieser Glauben kommt. Ursprünglich war das wohl eine Vermenschlichung der Naturgewalten, um ihnen den Schrecken zu nehmen, weil man diese ja dann durch Opfergaben oder Wohlverhalten besänftigen und Unglück abwenden kann. Daher bekam natürlich jede Naturgewalt ihr eigenes Gesicht und es entstand eine Götterfamilie. Letztlich ist es wohl die Sparsamkeit nach Ockhams Rezept, die zum Monotheismus führt, aber natürlich auch das Eigenleben der Mitglieder der Götterfamilie wie man sie ja zB aus der griechischen Mythologie kennt. Vereinheitlicht man aber die Götter zu Bots oder Klonen, dann ist man praktisch schon beim Monotheismus.

Sinn und Zweck sind damit natürlich eng verbunden, aber die Suche danach rechtfertigt nicht die Annahme eines Gottes, dafür wäre zuerst ein Sinn und Zweck nachzuweisen, um diesen dann zB durch einen Gott zu erklären. Wenn man Darwins Evolution und Mendelssons Vererbung verstanden hat, dann muss man verstehen, dass es viele mögliche Entwicklungen gibt und diese zwangsläufig aber zufällig ablaufen, ohne Sinn und Verstand.
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Sinn im Universum 06 01. 2020 20:28 #63418

ra-raisch schrieb: Ich frage mich nur, woher dieser Glauben kommt. Ursprünglich war das wohl eine Vermenschlichung der Naturgewalten, um ihnen den Schrecken zu nehmen, weil man diese ja dann durch Opfergaben oder Wohlverhalten besänftigen und Unglück abwenden kann. ...

Nunja... Diskussionen über Relion und Götter sind erfahrungsgemäß etwas problematisch hier im Forum.
Von mir nur soviel: Ich denke Glauben und Religiosität im weitesten Sinne spielt eine sehr wichtige Rolle in der Entwicklung menschlicher Zivilisationen.Sie bringen größere Gruppen (größer als die Sippe, größer als ca. 150 Leute) dazu sich zusammenzutun, sich zu organisieren und an gemeinsamen Zielen zu arbeiten. Vieleicht ist ein gewisser Trend dazu sogar genetisch verankert. Das muss ja nichtmal Religion im Sinne von Glauben an irgendwelceh Götter sein, Es reicht ja schon zu sehen wie sich Leute verhalten wenn Zwickau gegen Aue spielt^^

assume good faith
assume good faith
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Sinn im Universum 07 01. 2020 01:21 #63441

Ra-raisch schrieb:

Man muss zwischen Glauben und faktenbasierter Logik unterscheiden. Logisch kann man die Notwendigkeit oder die Wahrscheinlichkeit eines Gottes vielleicht ausschließen, glauben kann man es trotzdem. Solange dieser Unterschied nicht allen klar ist, sollte man darüber gar keine Diskussion beginnen.

Mein Glaube basiert auf historischen Fakten und logischen Schlussfolgerungen daraus. Natürlich kann man gegen all das Atheist sein, man muss eben Atheismus und faktenbasierter Logik unterscheiden. Solange dieser Unterschied nicht allen klar ist, sollte man darüber gar keine Diskussion beginnen. :)

Ich frage mich nur, woher dieser Glauben kommt. Ursprünglich war das wohl eine Vermenschlichung der Naturgewalten, um ihnen den Schrecken zu nehmen, weil man diese ja dann durch Opfergaben oder Wohlverhalten besänftigen und Unglück abwenden kann.

Ein schöner Mythos, den Du da erzählst. Beweisbar ist er nicht. Es sitz der typische Mythos, den Naturwissenschaftler erzählen,
Die Archäologie hat noch andere Antworten bereit: Älteste Götterstatuen sind Fruchtbarkeitsgöttinnen. Demnach hätten Religion und Sex viel miteinander zu tun. Schon beim Neanderthaler gibt es Grabbeigaben. Das könnte mit dem Glauben an ein Leben nach dem Tod zusammen hängen, Dann wäre Religion und Tod eng verbunden. Auch sind kultische Jagdszenen eine der ältesten Kulturgüter der Menschheit. Dann könnte Religion im Zusammenhang der Jagd entstanden sein.
Die ältesten sprachlichen Überlieferungen der Menschheit, die Mythen, haben da noch ganz anderes auf Lager. Da geht es um das Selbstverständnis des Menschen. Der Mensch wird in seiner Widersprüchlichkeit (ZB Mischung aus Titanischem und Göttlichem), bzw. um sein gebrochenes Weltverhältnis (Ur-Untat) beschrieben. Da hat Religion etwas damit zu tun, dass der Mensch Selbst- und Weltverhältnis braucht. Darauf gehen zumindest alle Erlösungsreligionen zurück. Und welche Weltreligion ist nicht Erlösungs-Religion?
Dein Mythos lässt sich jedenfalls religionsgeschichtlich nicht halten. Was hat er auf einem wissenschaftlichen Forum zu suchen? Was Du da bringst ist eine private Theorie, für die nach den Forumsregeln hier kein Platz ist.
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Auch Deine Ausführungen zum Monotheismus sind historisch nicht haltbar. Entstanden ist er aus Monolatrie, d. h. eine Sippe / Stamm / Volk hatte einen Gott, der persönlich für sie zuständig war und der war auch für alle neuen Lebensbereiche und Dimensionen zuständig, wenn die auftauchten (so, als Deportierte im Zweistromland neuen religiösen Fragestellungen begegneten).
Deine völlig unhaltbare Sicht, Religion als Welterklärung zu verstehen, führt eben zu abstrusen Vermutungen, wie das in der Religionsgeschichte gelaufen ist, was sich historisch leicht widerlegen lässt.
Auch hier gilt: Du verbreitest Deine wissenschaftlich nicht haltbaren Privathypothesen, für die in diesem Forum kein Platz ist.

Sinn und Zweck sind damit natürlich eng verbunden, aber die Suche danach rechtfertigt nicht die Annahme eines Gottes, dafür wäre zuerst ein Sinn und Zweck nachzuweisen, um diesen dann zB durch einen Gott zu erklären. Wenn man Darwins Evolution und Mendelssons Vererbung verstanden hat, dann muss man verstehen, dass es viele mögliche Entwicklungen gibt und diese zwangsläufig aber zufällig ablaufen, ohne Sinn und Verstand.

Richtig ist, dass es auf naturwissenschaftlicher Basis keinen Sinn gibt. Naturwissenschaften sind nämlich für die wichtigen Fragen absolut nicht zuständig.
Ansonsten ist das nicht logisch, was Du da schreibst. In allen Kulturen ist es so, dass der Sinn im Leben an der Gottheit hängt. Und da gibt es sehr unterschiedliche Konzepte. Dass es einen religionslosen Sinn gegeben hat, ist eine Fiktion, die man nicht beweisen kann. Auch diese These fußt auf der unwissenschaftlichen Sicht, dass Religion Welterklärung ist.
Bleibt noch Deine Sicht von Opfern als Besänftigung von Göttern. Der Religionswissenschaftler Carl Heinz Ratschow sieht darin ein Verfallsprodukt vom Opfergedanken. Opfer sind nach Carl Heinz Ratschow immer Selbstopfer, immer stellvertretend. Das kann man ausführlich im Buch Leviticus nachlesen. In der Bibel jedenfalls ist das Opfer als Selbstopfer der rote Faden und taucht explizit so auch im Neuen Testament auf.
Es geht darum, dass der Mensch nicht tragbar ist, weil er die Welt versehrt, er muss weg. So ist es unerträglich, dass der Mensch tötet, um Fleisch zu essen, aber selber dadurch dem Tod nicht entgeht, sondern ihn nur aufschieben kann.
Dies ist der Unsinn, der über dem menschlichen Leben waltet. Da braucht es ein Töten des Menschen, um im Leben wieder einen Sinn zu sehen. So ist die christliche Taufe ein Ersäufen und Absterben – wenn auch nicht physisch wortwörtlich.
Was Du unter Religion verstehst, hat mit real existierenden Religionen wenig bis gar nichts zu tun.
Also hör bitte auf Dein Gemisch aus Mythen, Fakes und Halbwahrheiten zu verbreiten.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
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Sinn im Universum 07 01. 2020 02:13 #63443

Martin-O schrieb: Ein schöner Mythos, den Du da erzählst. Beweisbar ist er nicht.

Ich habe weder einen Mythos erzählt noch kommt es mir in den Sinn irgend etwas davon beweisen zu wollen, was für mich plausibel war. Ich nehme interessiert zur Kenntnis, was Du an historischen Fakten erzählst. Ganz überzeugt es mich zwar noch nicht, weil das eine ja nicht das andere ausschließt und auch eine zeitliche Reihenfolge möglich ist. Dass es Totenkult gab und Fruchtbarkeitskult, sind sicherlich weitere Aspekte, das ist ja klar, es gibt auch viele weitere Ausformungen wie den Jagdkult und sicher noch einige andere und auch die Meditation wäre zu erwähnen etc. Das bedeutet aber alles nicht, dass das falsch wäre, was ich mir vorgestellt habe. Das würde mich auch näher interessieren, falls es dazu Fakten gäbe. Aber von meiner Seite hat es damit sein Bewenden, da ich dazu nichts weiter beitragen kann als meine bereits vorgetragene derzeitige Meinung. Es interessiert mich auch nicht so sehr, dass ich danach forschen würde. Von einem religionslosen Sinn habe ich allerdings nichts erwähnt, ich wüßte gar nicht, was das sein sollte. Ich habe auch gar nicht über Kult sondern nur über Glauben an Götter gesprochen. Dass es da enge Zusammenhänge gibt, ist schon klar, dennoch ist es nicht einfach dasselbe, wie zB beim Totenkult und Fruchtbarkeitskult.
Martin-O schrieb: Was hat er auf einem wissenschaftlichen Forum zu suchen? Was Du da bringst ist eine private Theorie, für die nach den Forumsregeln hier kein Platz ist.

Es ist kein Platz für alternative naturwissenschaftliche Theorien, aber über Ideen und Verständnisfragen wird in allen Zweigen des Forums diskutiert, und was daran falsch oder richtig ist. Ich werde den Unterschied hier nicht weiter ausführen, das ist im Einzelfall sicher immer eine schwere Entscheidung und diese wurde hier im Forum noch nie leichtfertig getroffen. Ich treffe solche Entscheidungen sowieso nicht, ich kann und muss nur warnen, wenn es nach meiner Meinung in diese Richtung geht.

Merilix schrieb: Nunja... Diskussionen über Relion und Götter sind erfahrungsgemäß etwas problematisch hier im Forum.
Von mir nur soviel: Ich denke Glauben und Religiosität im weitesten Sinne spielt eine sehr wichtige Rolle in der Entwicklung menschlicher Zivilisationen.

Da stimme ich zu. Auch die Entwicklung der Moral und die Gesetzgebung wurden durch die Religion übernommen. Da gäbe es noch viel zu erwähnen, aber mir ging es eher darum, wie der Glauben an Götter entstanden ist. Das muss aber nicht das Thema dieses Threads sein, zumal ich dazu nicht mehr als meine Vermutung beitragen kann.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Sinn im Universum 07 01. 2020 08:27 #63445

a.) Astrophilosophie ist eine nach Duftkerzen riechende, esoterische, alternative Theorie, das hier verboten ist.
b.) Sinnfragen sind keine Naturwissenschaftlichen, und Philosophie ist, wie ihr wisst, hier ebenfalls nicht erlaubt.

Pascar, du wurdest schon einmal von mir gesperrt wegen Missachtung unserer Forenregeln, die nächste wären 4 Wochen. Das möchte ich aber ausdrücklich nicht.

Ich bitte unser Team, solche Themen adäquat zu intervenieren und nicht noch voranzutreiben.

Somit schließe ich das Thema.

Danke




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