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Wie groß ist der Schwarzschildradius beim Urknall 26 Mai 2021 09:27 #637

  • Günther SR
  • Günther SRs Avatar Autor
Nach einem großen Lob für Urknall-Weltall-Leben als "Gesamtpaket" hier mein Anliegen:

Meine Grundannahmen: Das Universum war unmittelbar nach dem Urknall winzig klein. Gleichzeitig war die enthaltene Gesamtmasse/-energie extrem groß (identisch zur heutigen Gesamtmasse/-energie wegen Masse-/Energieerhaltung). Der zur Gesamtmasse zugehörige Schwarzschildradius ist sehr viel größer als der Durchmesser des Universums unmittelbar nach dem Urknall.

Frage: Wieso konnte Materie das Innere des Schwarzschildradius verlassen und das heutige Universum bilden? Wo liegt mein Denkfehler (Herunterskalierung des Scharzschildradius infolge geringerer Raumausdehnung? Überkompensation der Gravitation durch Inflation? etc.)?

Vielen Dank und beste Wüsche für die Weiterentwicklung von Urknall-Weltall-Leben!!!

Wie groß ist der Schwarzschildradius beim Urknall 26 Mai 2021 17:50 #642

Es ist so, dass der Hubble Radius rH = c/H eines flachen Universums Ω = Ωc = 1 definitionsgemäß immer genau sein Schwarzschildradius rs = rH ist, sonst wäre es gekrümmt, positiv oder negativ, je nach Abweichung.

Das negative Potential von ΦG = -c²/2 am Ereignishorizont eines SL wird exakt durch die DE ausgeglichen ΦΛ = +c²/2, was sich daraus ergibt, dass der Hubble Flow am Rand definitionsgemäß genau v = H·rH = c beträgt. Damit ergibt sich unmittelbar, dass im gesamten auf globaler Skala homogenen Universum das Nullpotential Φ = ΦG+ΦΛ = 0c² herrscht. Man beachte dabei, dass es sich nicht nur um einen rechnerischen Ausgleich wie etwa beim Rotationspotential handelt, sondern sich die Gravitationswirkung insoweit tatsächlich aufhebt, wie gesagt hebt sie sich nur auf, solange die Abstoßung dabei noch überwiegt.

Das bedeutet, dass prinzipiell von Anfang an eine Expansion existiert haben muss, ODER dass am Anfang zumindest überwiegend Vakuum vorhanden war ΩΛ > 2/3, was automatisch zu einer Expansion führt, weil die Abstoßung überwiegt. Hierzu gibt es auch das Modell der Inflation und des Mexican Hat.

Sollte das Universum anfangs merklich (positiv) gekrümmt Ω > 1 gewesen sein, dann wäre dies in die Rechnung der verbleibenden 1-ΩΛ = 1/3 einzurechnen ΩΛ/Ω > 2/3. Nach den Theorien von Inflation, falschem Vakuum und Mexican Hat, das hypothetische Inflatonfeld soll sich ähnlich auswirken, soll das falsche Vakuum anfangs einen anderen deutlich höheren Wert als heute gehabt haben und sich erst später auf das Niveau des heute normalen Vakuum abgefallen sein, woher letztlich auch die Energie des Universums stammt. Daher ergäbe sich automatisch eine anfänglich deutlich stärkere Beschleunigung der Expansion als es die heutige DE bewirken würde. Daher wäre auch eine anfänglich große Krümmung K = 1/R² ≫ 1/m² ohne weiteres überwindbar gewesen, die heute infolge der starken Expansion R/a → ∞m gar nicht mehr zu erkennen ist a²K ≈ 0/m².
Letzte Änderung: von Rainer Raisch. (Notfallmeldung) an den Administrator

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