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  • Rainer

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Einblicke in die Expansionsrate des Universums mit eROSITA 14 Feb 2021 12:26 #70

  • Micha Müller
  • Micha Müllers Avatar Autor
Hallo liebes UWudL-Team,

Herr Wilms spricht bei ungeführ 36:40 Min. über das Diagramm von Rosati et al. Hier sagte er, dass die Anzahl von Galaxienhaufen pro Volumen im Universum früher einen kleineren Wert hatte als heute. Explizit sagte er, die rote Kurve (omega_m=1) deutet darauf hin, dass die Formation von Materieklumpen (Galaxienhaufen) schneller vonstatten ging als man von der blau-getrichelten Kurve (omega_m=0,3, omega_lambda=0) ablesen kann, weil die rote Kurve einen höheren Massenanteil berücksichtigt. Bei z. B. z=0,8 lese ich für die Konzentrationen für rot ca. 0,0002 und für blau ca. 0,1 ab. Das bedeutet für mich, dass das Universum bei z=0,8 für Modell rot weniger Galaxienhaufen gebildet hat als für Modell blau, obwohl für rot eine höhere Materiedichte vorausgesetzt wird. Wo liegt da mein Denkfehler?

Vielen Dank für das schöne Video!
Micha

Einblicke in die Expansionsrate des Universums mit eROSITA 28 Feb 2021 22:38 #209

  • Josef M. Gaßner
  • Josef M. Gaßners Avatar
  • Offline
  • Beiträge: 34
Die Fragestellung ist ein bisschen anders.

In der Grafik wird von einem bestimmten Ist-Zustand (heute) ausgegangen. Da sich bei einer höheren Materiedichte (Ωm=1) schneller Galaxienhaufen bilden, wären bei dieser Variante rückblickend weniger vorhanden gewesen als bei niedrigerer Dichte (Ωm=0,3) vorhanden gewesen sein müßten, um den heutigen Zustand darzustellen.

Anders herum könnte man natürlich sagen, dass bei hoher Dichte (Ωm=1) heute viel mehr Galaxienhaufen existieren müßten als mit niedriger Dichte (Ωm=0,3, ΩΛ=0,7) real beobachtet werden.

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