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Extrem Massereiche Schwarze Löcher in Quasaren 03 Jan 2022 05:14 #1340

  • PeVy
  • PeVys Avatar Autor
Herr Gassner spricht ja in diesem Video von einem sehr massereichen Schwarzen Loch in der Frühzeit des Universums:


Nach meinem Verständnis wachsen diese Objekte ständig weiter und haben (nach Hawking) eine ewig lange Lebensdauer. Wenn das hier besprochene Schwarze Loch schon damals (8 Mrd. LJ) eine Masse von ~3 Milliarden Sonnenmassen hatte, wo sind diese Ultra Massereichen Dinger Heute? Es gibt ja doch eine große Zahl an Quasaren mit Massereichen Schwarzen Löchern in der Frühzeit des Alls. Es müsste doch im heutigen Universum, 8 Milliarden Jahre später, also in relativer Nähe zu uns, eine Unmenge von Galaxien mit solchen Monsterlöchern geben. Allerdings werden in umliegenden Galaxienhaufen ja kaum solche extremen Objekte entdeckt.

Bedanke mich für eine allfällige Antwort und wünsche dem Team von UWudL ein erfolgreiches 2022
mfg
PeVy

Extrem Massereiche Schwarze Löcher in Quasaren 03 Jan 2022 12:16 #1341

Es gibt ja doch eine große Zahl an Quasaren mit Massereichen Schwarzen Löchern in der Frühzeit des Alls.

Das kann man so nicht sagen. Große Zahl oder kleine Zahl ist immer eine relative Aussage. Die Anzahl der sichtbaren Objekte muss in Relation zum fraglichen Raum gesehen werden, insofern ist die Teildichte n=N/V ein Maßstab, der sich wegen der Expansion über die Zeiten hinweg mit dem Faktor 1/a³ verkleinert.

Für den Quasar 3C_273 ergibt sich eine Rotverschiebung z = 0,158, also a = 1/(z+1) = 0.86 somit ergibt sich eine Volumenrelation von a³ = 0,644

Die Dichte sollte also rückblickend knapp doppelt so hoch sein wie heute.

Man darf dabei nicht vergessen, dass sich die Beobachtungen aus unterschiedlichen Entfernungen optisch überlagern und daher eine höhere Dichte vorspiegeln. Man darf daher im Vergleich nur Objekte ähnlichen Alters mit anderen Äras vergleichen. Die Auszählung derartiger Sphären ist durchaus gängige kosmologische Arbeit.
Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Extrem Massereiche Schwarze Löcher in Quasaren 10 Jan 2022 21:58 #1379

  • Patrick
  • Patricks Avatar Autor
Wenn etwas in ein schwarzes Loch fällt, so gibt es zwei Perspektiven. Der fallende Beobachter fällt durch den Ereignishorizont. Dennoch beschleunigt sich der zeitliche Ablauf des restlichen Universums für diesen Beobachter solange er noch vor dem Ereignishorizont ist. Von Außen betrachtet bleibt ein fallendes Objekt am Ereignishorizont hängen. Das ist konsistent, da auch für den fallenden Beobachter eine sehr lange Zeit vergeht in Bezug auf das restliche Universum. Nun aber die Frage. Für uns Äußere Beobachtet bleit die Materie am Ereignishorizont hängen. Wie kann sich dann ein schwarzes Loch wie eine Punktmasse und nicht wie eine hohle Kugel verhalten. Wo ist der Fehler?

Beim Urknall war die Energiedichte wohl hoch genug für ein schwarzes Loch. Wie konnte etwas daraus entkommen, oder hat die Inflation es so stark verdünnt, dass es sich sehr schnell aufgelöst hat?
Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

Extrem Massereiche Schwarze Löcher in Quasaren 10 Jan 2022 22:11 #1381

Wie kann sich dann ein schwarzes Loch wie eine Punktmasse und nicht wie eine hohle Kugel verhalten.

Von außen kann man keinen Unterschied feststellen und niemand kann von innen nachmessen, was "wirklich" passiert.

Beim Urknall war die Energiedichte wohl hoch genug für ein schwarzes Loch.

Wir hatten diese Frage jetzt schon mehrfach.
Das flache Universum hat immer genau die Masse eines SL innerhalb der Hubblesphäre. Infolge der Expansion ergibt sich allerdings netto kein Kollaps sondern eine ewige Expansion. Dadurch herrscht auch im gesamten Universum immer das Nullpotential
Φ = -0c²
Lokal gibt es natürlich Gravitationstrichter durch die Massenverdichtungen.
Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

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