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schwarze Materie und zu schnell rotierende Galaxien u. Quantencomputer 08 Jun 2022 22:35 #2149

  • Heiko Göritz
  • Heiko Göritzs Avatar Autor
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich bin 61 Jahre alt und kein Akademiker.
Aber als Kind habe ich schon Hoimar von Ditfurth gelauscht.

Wegen der schwarzen Materie und zu schnell rotierender Galaxien:

Kann es sich um einen Beobachtungfehler oder Messfehler handeln?
Kann es sein, das die Materie in einer anderen Dimension steckt und deshalb nicht sichtbar ist?

[gekürzt]

Über die Beantwortung meiner Fragen würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank, mit freundlichem Gruß!
Heiko Göritz (Berlin)
Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

schwarze Materie und zu schnell rotierende Galaxien u. Quantencomputer 09 Jun 2022 12:11 #2150

Beobchtungsfehler sind zwar denkbar, da es sich ja um Schätzung einer unsichtbaren Menge anhand des Sichtbaren handelt, doch besteht grundsätzlich kein Zweifel an dem fehlenden Faktor, denn auch in der Milchstraße wird eine entsprechende Menge an DM benötigt, was auch immer sich hinter der DM verbergen mag.

Außerdem ergeben sich ungefähr die gleichen Zahlen aus der Entwicklung des Universums, wie diese in der Hintergrundstrahlung sichtbar ist. Ohne DM, also eine Energieform, die nicht mit Strahlung wechselwirkt, wäre die Verklumpung der Materie zur Ausbildung von Sternen und Galaxien nicht erklärbar, diese benötigt ohne eine Substanz wie DM viel zu lange, und könnte zum Zeitpunkt der Entstehung der Hintergrundstrahlung noch keine derartigen Dichtefluktuationen gebildet haben.

Ein weiterer Aspekt ist die für die Erkärung des Verlaufs der Expansion notwendige Gesamtmasse im Universum, Diese "unsichtbare" Menge stimmt genau mit den anderen beiden Parametern überein, bzw alle drei Aspekte treffen sich in einem sehr engen Parameterbereich.

Auch die Flachheit des Universums ergibt sich mit diesen Zahlen.
Letzte Änderung: von Rainer Raisch.

schwarze Materie und zu schnell rotierende Galaxien u. Quantencomputer 15 Jun 2022 00:22 #2171

  • jükel
  • jükels Avatar Autor
ich grüsse euch,

das zu dem "Verlauf(s) der Expansion notwendige Gesamtmasse" etwas fehlt ist klar, dieses zeigt auch die grössenordnung des "bekanntem". die lösung, "eine Substanz wie DM" als "fehlenden Faktor" zu sehen, teilchen, etc,... (?) sehr konkret! (LHC). letztlich "nur" ne kraft, ein wechselspiel von bekannten größen? ist da noch luft drin???

jükel
mönchengladbch

schwarze Materie und zu schnell rotierende Galaxien u. Quantencomputer 15 Jun 2022 11:46 #2175

DM wirkt gravitativ und ist unsichtbar. Soweit gäbe es viele Denkansätze.

Dies wird dadurch eingeschränkt, dass sich DM grob verdichtet, ohne jedoch unmittelbar zu klumpen. Die erste Eigenschaft deutet auf massebehaftete Teilchen hin. Die zweite Eigenschaft korrespondiert gut damit, dass DM unsichtbar ist, also keine Ladung trägt.

Derartige ähnliche Teilchen sind als Neutrinos bekannt. Auch SL weisen diese Eigenschaften auf. Beides wird jedoch mehr oder weniger ausgeschlossen.

Ich persönlich halte Neutrinos nach wie vor für einen Kandidaten, weil sie einerseits durch die Expansion deutlich an Geschwindigkeit verloren haben könnten, was in der Kosmologie nicht berücksichtigt wird, und andererseits in viel größerer Zahl existieren könnten, als gemäß Hintergrundstrahlung angenommen wird. Die erste Frage hängt allerdings von der noch ungeklärten Masse der Neutrinos ab. Die zweite Frage hängt von der Entstehung der Neutrinos ab, die 1 s nach dem Urknall entkoppelt haben und dann noch weiter produziert wurden. Dennoch erscheint die Menge der Neutrinos insgesamt bei Weitem ungenügend, wenn es nicht eine zusätzliche stabile schwerere Sorte gibt.

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