16.02.2018
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Unser Sonnensystem und die Entstehung der Planeten (2/2) • Live im Hörsaal | Harald Lesch

Teil 2 zum Vortrag von Harald Lesch im Rahmen des Astronomischen Kolloquiums der Sternwarte Rosenheim über die Entstehung des Sonnensystems und ...
Lassen Sie sich überraschen.

Zum Ende gibt es noch die Fragerunde.

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  • Hallo UWL-Team,

    ein typischer „Lesch“! Man kann unserem Prof. Lesch ja vieles nachreden, langweilig sein sicherlich nicht. Heimlich frage ich mich immer: Was nimmt dieser Mann vor seinen Vorträgen? Ist das frei erhältlich? Spassss drum! Jetzt mit neuer deutscher Rechtschreibung 4.0 – weil mit vier „S“ am Ende – damit zieht die Rechtschreibung endlich mit der Industrie 4.0 gleich – endlich ist Deutschland wieder Vorreiter.

    Die Ankündigung durch Prof. Gassner dieses Mal (für mich gefühlt) auffällig zurückhaltender. (ist hier was im Busche?) Im Gegensatz zu früheren Beiträgen kein „Harry“ mehr, sondern ein „Harald Lesch“ – wenn es beim nächsten Mal heißt „Herr Prof. Dr. Harald Lesch“ – dann hat es wohl wie bei der SPD geknallt. Frau Andrea Nahles sprich seit neuem öffentlich auch nicht mehr von „Martin“, sondern von „Herrn Schulz“.

    Vom Verständnis her war der Beitrag angenehm leichte Kost (ähnliches gab es in früheren Beiträgen hier auf dem Kanal schon früher). Daher wirkte der Redeschwall von Harald Lesch nicht nachteilig. Für mich war daher alles im grünen Bereich – mehr als einen Überblick und eine Zusammenfassung von bekannten hätte den Rahmen der Veranstaltung sicherlich gesprengt.

    Sehr sehr positiv nehme ich die Ansichten von „Harry“ über das Weltraumprogramm der zwei US Milliardäre inkl. Marsmission und in Sachen Mondbesiedlung auf. Hier decken sich seine Ansichten mit den von mir postulierten Ansichten (frühere Kommentare hier von mir). Ob wirtschaftlicher Erfolg in der IT Branche besser auf dem Mars aufgehoben ist, gilt mehr als zu bezweifeln. Aber so sind Menschen halt – wenn man viel viel Geld hat, dann müssen einige Menschen halt einfach was machen, was andere nicht können – ob sinnvoll oder nicht spielt dabei keine Rolle. Da werden Erwachsene zu kleinen Kindern, die gern Raketen in die Luft schießen, weil sie das Geld dazu haben. Da geht es auch nicht um Erforschung, sondern nur um Prestige. Verantwortungsvoll und nachhaltig gegenüber der Menschheit ist das bei Leibe nicht.

    Seine Schlussworte am Vortragsende runden diese Ansicht brillant ab - mehr kann man (fast) nicht zu dem Thema der gesellschaftlichen Situation sagen. Doch möchte ich alle Befürworter von „Harry for Bundeskanzler“ bremsen. „Harry“ ist kein Politiker und weil er auch nicht sein (siehe u.a. letzter TERRA X LiveStream). „Harry for Bundeskanzler“ endet so als würde man den schlauesten aller Löwen in ein Gehege mit hundert Hyänen sperren. Deutet man die Worte von „Harry“ tiefgründig, könn(t)en diese Änderungen die in Deutschland anstünden quasi nur als Revolution erfolgen. Ob der Prozess einfach nur mit sanfter Migration zu bewerkstelligen ist, wage ich zu bezweifeln – da sitzen die Machtverhältnisse zu fest im Sattel. Revolution ausrufen – da halte ich „Harry“ für die falsche Person.

    Überrascht hat mich der „Harry“ diesmal mit seiner Honecker Parodie (Lieblingswitz der Kanzlerin) – das hätte selbst Uwe Steimle – bekannt aus Steimles Welt (http://www.ardmediathek.de/tv/Steimles-Welt/Sendung?documentId=17603908&bcastId=17603908 und https://www.youtube.com/watch?v=xB5lgOO6t30&t=37s) nicht besser vortragen können. Vielleicht sollte man die zwei Experten des tiefsinnigen Humors mal in einer Sendung zusammenbringen. Die Weltanschauungen der zwei könnten sich hyperoptimal ergänzen. Der Humor scheint deckungsgleich.

    Zum guten Schluss – die Fragerunde:
    Da warte ich sehnsüchtig auf den Tag, wo einer in der Fragerunde die Frage an „Harry“ stellt: Könnten Sie uns bitte noch einen Honecker Witz erzählen?“
    ... womit wir wieder bei "Harry vs. Laubbläser" angekommen wären.

    Wünsche eine schöne UWL-Woche für alle!