Die Gewinner des UWudL-Quiz vom Dezember 2018 Zu den Gewinnern

05.10.2018
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Ritt auf dem Lichtstrahl, spezielle Relativitätstheorie (2/2) • Live im Hörsaal | Andreas Müller

Im Einstein 28, dem neuen Bildungszentrum der Volkshochschule München, referierte Andreas Müller (Langjähriger Wissenschaftler am Exzellenzcluster Universe und ORIGINS, sowie Chefredakteur von »Sterne und Weltraum«) über die Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie, die 1905 von Albert Einstein veröffentlicht wurde. Andreas Müller spannt den Bogen von den Voraussetzungen für die Entwicklung der Relativitätstheorie über dazu durchgeführte Experimente bis hin zur Beschreibung der daraus folgenden Konsequenzen. Er erklärt das Zwillingsparadoxon und zeigt die Probleme bei "Zeitreisen" bzw. bei Reisen mit Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit auf. Desweiteren geht er auf die Bedeutung von E = mc² ein und erläutert die "relativistische Massenzunahme".

Fortsetzung vom Freitag.

Mit freundlicher Genehmigung der VHS München Nord.

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Personen in dieser Konversation

  • Hallershof 1, 91238 Offenhausen, Germany

    Mir gefällt der begriff Zeitreise nicht da ich in meinem Inertialsystem nicht durch die zeit reise . Wen dann müsste man Inertialsystemreise sagen da man von seinem in ein anderes mit anderer Lorenz Transformation übertritt .

  • Hallo UWudL-Team,
    sehr interessanter Vortrag - auch wenn für mich persönlich relativ viel Bekanntes aufgearbeitet wurde – perfekt vorgetragen. Vom mir schon mal ein großes Lob an unseren Dr. Müller.
    Was ist zu schätzen wisse: angenehmer flüssiger Redefluss, ruhige Sprache, gute Sprechpausenbildung, kaum irgendwelche Versprecher oder Korrekturen beim Sprechen – als dies sind für mich Zeichen, dass der Vortragende (im Allgemeinen gesehen) hinter der Sache steht, den Vortrag gut vorbereitet und gedanklich (vielleicht sogar praktisch) im Ablauf mehrfach durchexerziert hat. So muss es sein!
    Ungeachtet des relativ viel Bekanntem gab es für mich sehr positive Highlights und der Darstellung und Erklärung. Allein die präzisierte „Einstein“-Formel: E²=(pc)²+(mc²)² im Kontext der Lichtteilchen (ca. 30:00) hat eine weitere geistige Tür bei mir geöffnet. Hier wurde mir ad hoc klar, warum Lichtteilchen trotz keiner Masse eine Energie haben und andere Teilchen eine Energie mit Ruhemasse plus kinetischer Energie. Besser hatte ich es noch nicht dargestellt bekommen.
    Sehr gut „endlich“ auch mal die Crux mit der oft gehörten relativistischen Massenzunahme in die Kritik zu stellen. Diese Crux hatte ich seit Jahren begleitet und gehört - wie erwähnt - durchaus in alter Literatur oder gar Unterrichtsmaterialen korrigiert. Es sei denn es gäbe nachweisliche Wechselwirkungen in der Umwandlung der kinetischen Energie in elementarteilchengebundene Ruhemasse im Bereich relativistisch relevanter Geschwindigkeiten.
    Vor mir also zwei Daumen hoch für den Beitrag.

    PS: Die Sache mit dem Bild im 1. Teil war für mich praktisch vernachlässigbar.
    PPS: Wenn unser Dr. Müller noch ein klein wenig an einem hippen Erzählstiel so als Mix von Gassner/Lesch arbeitet, rückt ein perfekter Nachfolger auf ?