07.01.2019
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Kleinstsatelliten - leistungsfähig durch Kooperation • Live im Hörsaal | Klaus Schilling

Traditionell wurden in der Raumfahrt die Satelliten immer größer, um die Leistungsfähigkeit zu steigern. Heute eröffnen alternative "New Space"-Ansätze mit verteilten vernetzten Kleinst-Satelliten spannende Anwendungen in der Telekomunikation und Erdbeobachtung, aber auch bei der wissenschaftlichen Erkundung des Weltraums.

Der Vortrag geht auf die zu lösenden technischen Herausforderungen für diese Sensornetze im Weltraum, aktuelle Arbeiten in Würzburg zum Formationsflug von Kleinst-Satelliten und kommerzielle Perspektiven ein.

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  • Während des Vortrags habe ich mir Gedanken dazu gemacht, welche Anwendungsgebiete für diese Kleinstsatelliten noch möglich wären. Wäre es denn möglich mit diesen Satelliten Solarenergie zu gewinnen und diese per Laserstrahl zur Erde zu "übermiteln"? Also quasi viele viele Kleinstsatelliten, die mit Hilfe von großen Solarsegeln Sonnenenergie gewinnen und diese dann per Laser an einen vielleicht geostationären "normalen" Satelliten weiterleiten, der die Energie wiederum bündelt und an die Erde weiterleitet. Hier unten wäre dann so etwas wie ein Solarthermie-Kraftwerk, das den Laserstrahl "empfängt" und in Wärme zur Stromerzeugung umwandelt.
    Ja, ich weiß, dass es zwischen Satellit und Erdboden Wolken geben kann. Auch Flugzeuge, Fallschirmspringer und ähnliches sollten hier berücksichtigt werden ;-) . Aber wäre das prinzipiell möglich und mit vertretbarem Aufwand auch effizient genug?
    Wenn eine solche Energiegewinnung möglich wäre, könnte man das Laserlicht ja evtl. auch dazu verwenden, um einem visionären Raumschiff den nötigen Schub zu verpassen, um weite Entfernungen zurückzulegen oder Reisen schneller zu machen.