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THEMA: Der kleinste gemeinsame Nenner

Der kleinste gemeinsame Nenner 11 Mär 2018 15:55 #29119

.
.....Das Grundprinzip

Axiom 1) Dass nicht ausschließlich nichts ist, ist unbestritten.
Wäre ausschließlich nichts, wir wären nicht da.

Axiom 2) Wäre jemals ausschließlich nichts gewesen, es wäre immer ausschließlich nichts
geblieben. Aus Nix wird nix bleibendes. Auch können keine Erhaltungssätze
entstehen, denn sonst würden Erhaltungssätze bereits durch den Vorgang ihrer
Entstehung brechen. Erhaltungssätze können weder entstehen noch vergehen.

Axiom 3) Es ist nicht ausschließlich nichts, sondern auch etwas. Dieses ETWAS war schon
immer da, denn wenn es erst entstanden wäre, wäre vor seiner Entstehung
ausschließlich nichts gewesen und es wäre immer so geblieben (siehe Axiom 2).
Ein einziges, absichtsloses, sinnbefreites ETWAS war schon immer da. Dieses ist
zugleich ALLES, es gibt sonst nichts anderes. Die Gesamtheit alles Vorhandenen
hat als Grundlage dieses ETWAS. Ohne diesem ETWAS wäre nicht einmal nichts.

Axiom 4) Das NICHTS = Unendlich viele, gleichberechtigte, theoretische Möglichkeiten.
Eine einzige Möglichkeit von den unendlich vielen, theoretischen Möglichkeiten
existiert auch in der Praxis als ein ETWAS. Würde keine einzige Möglichkeit
praktisch existieren, würde grundsätzlich auch keine weitere theoretische
Möglichkeit praktisch möglich werden können. Dann würde auch theoretisch
nichts existieren. Ohne einer Möglichkeit wäre nicht einmal nichts. Auf die Frage,
was NICHTS überhaupt sein soll, existiert dann auch keine Antwort, denn es
wäre nichts da, was nichts sein könnte. Ein ETWAS war deshalb schon immer als
„Ausnahme“ (Fehler) im NICHTS vorhanden.

ETWAS + NICHTS sind deshalb der kleinste gemeinsame Nenner.
Kleiner wäre weniger als nichts.

Ohne diesem Etwas wäre nicht einmal nichts.



.....Der kleinste gemeinsame Nenner

Die Dualität: Alles ist dual (ETWAS/NICHTS)

Die Komplementarität: Ein ETWAS verursacht einen Fehler im NICHTS und bedingt dadurch das Fundament des Grundprinzips, die Fehlerhaftigkeit. Das ETWAS kann sich dem von ihm bedingten Grundprinzips selbst auch nicht entziehen und ist dadurch ebenfalls fehlerhaft. NICHTS trägt als Gegenteil ein ETWAS in sich, ETWAS trägt als Gegenteil ein NICHTS in sich. Beide verursachen gegenseitige Komplementarität.

Die Dualität als Komplementarität: Die Dualität ist komplementär, so ungefähr auch im
Yin Yang symbolisiert: Das NICHTS trägt ein ETWAS in sich, das ETWAS trägt ein NICHTS in sich. Das ETWAS ist die Ausnahme (Fehler) im NICHTS, ein NICHTS ist die Ausnahme (Fehler) im ETWAS. Was auch immer sich nach dem Urknall ergibt, wird fehlerhaft sein, denn sein kleinster gemeinsame Nenner ist bereits fehlerhaft. Niemals kann deshalb etwas perfekt werden. Alles bleibt unvollkommen. Vom kleinsten bis zu größten, alles ist fehlerhaft.
(Auszug aus: www.ungefaehr.at , Seite 2)

***********************************************************

Nachdem es in diesem Forum keine Sparte „alternativlos“ gibt, habe ich es unter „alternative Weltbilder“ geschrieben, obwohl es nicht alternativ, sondern alternativlos ist.
Ich bin ein überzeugter Esoteriker. War ich immer schon und werde es wahrscheinlich auch immer bleiben, zumindest teilweise. Esoteriker sind leicht zu entlarven. So ist die allgemeine Meinung. Was auch stimmt. Aber nicht immer. Manchmal ist das nicht so leicht. Es gibt auch Ausnahmen.

Wer kann das Grundprinzip (symbolisiert im Yin Yang) widerlegen? Den kleinsten, gemeinsamen Nenner, in dem alles grundlegend vereint ist und aus dem nur unvollkommenes (fehlerhaftes) entstehen kann?

(Aufgrund der folgenden 90 Beiträgen habe ich diesen Beitrag überarbeitet am 07.08.2018)
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Letzte Änderung: von badhofer.

Der kleinste gemeinsame Nenner 11 Mär 2018 23:02 #29128

Hi badhofer,

Du:
Wer kann das Grundprinzip (symbolisiert im Yin Yang) widerlegen? Den kleinsten, gemeinsamen Nenner, in dem alles grundlegend vereint ist und aus dem nur unvollkommenes (fehlerhaftes) entstehen kann?


ich denke so.
wäre die Welt vollkommen und wir vollkommene Wesen in dieser Welt, glaube mir, wir würden, wenn wir könnten eine unvollkommene Welt schaffen,um in dieser zu leben.
Und zwar deshalb, um der unendlichen Langeweile, des alles zu Können und alles zu Wissen zu entkommen. Um Abenteuer zu erleben und Neugier zu kennen und auch um Gefühle zu erfahren.
Also um zu leben.

Gruß Brooder

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Der kleinste gemeinsame Nenner 12 Mär 2018 13:58 #29149

Alles ist dual


Schon mal was von Symmetriebruch gehört? Oder Gravitation?

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Der kleinste gemeinsame Nenner 12 Mär 2018 14:03 #29150

badhofer schrieb: .Ich bin ein überzeugter Esoteriker.
.


"Wenn ich behaupte im Kühlschrank ist Bier drin, und sehe nach, dann bin ich Wissenschaftler. Wenn ich das behaupte und nicht nach sehe, dann bin ich Theologe. Wenn ich nach sehe und feststelle, dass kein Bier da ist, ich die Tür zu mache und behaupte es sei trotzdem welches da, dann bin ich Esoteriker!"
- Vince Ebert

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Der kleinste gemeinsame Nenner 12 Mär 2018 14:26 #29152

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In dem Fall bekenne ich mich auch zur Esoterik. Dann hab ich immer Bier in Haus.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 12 Mär 2018 16:28 #29161

:lol: :lol: :lol:

Werd‘ ich geboren wird es wenig kühl.
Bin ich ewig ist ewig für mich jetzt.
Was ist liegt vor mir und ist dennoch hier.
Mein Tod mag Bahnen stören doch sorgt er für Niveau.
Pflanz‘ ich mich fort bin ich nicht attraktiv.
Doch bin ich beides und auch beides nicht.

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Werd‘ ich geboren wird es wenig kühl.
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Pflanz‘ ich mich fort bin ich nicht attraktiv.
Doch bin ich beides und auch beides nicht.

Der kleinste gemeinsame Nenner 12 Mär 2018 17:24 #29171

badhofer schrieb: Axiom 1) Das nicht ausschließlich nichts ist, ist unbestritten. Wäre ausschließlich nichts, wir wären nicht da.
Axiom 2) Wäre jemals ausschließlich nichts gewesen, es wäre immer ausschließlich nichts geblieben.
Axiom 3) Ein ETWAS war schon immer da, denn wenn es erst entstanden wäre, wäre vor seiner Entstehung ausschließlich nichts gewesen und es wäre immer ausschließlich nichts geblieben (siehe Axiom2)
Axiom 4) Dieses ETWAS ist zugleich ALLES.


Die Urknalltheorie geht von einem Beginn der Zeit in unserem Universum aus, daher halte ich diese Axiome keinesfalls für alternativlos. Im Gegenteil, sie beruhen auf Begriffen unserer Alltagserfahrung und sind daher mit denselben Fehlern behaftet wie diese.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 12 Mär 2018 23:00 #29215

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@Brooder
Ein perfekter (fehlerfreier) Stürmer (er schießt bei jedem Schuss ein Tor) trifft auf einem perfekten (fehlerfreien) Tormann (er lässt nie einen Ball ins Tor) Was würde geschehen? Diese Frage erschlägt sich selbst. Die Unvollkommenheit (die Fehlerhaftigkeit) als Teil des Grundprinzips ist allgegenwärtig. Sie lässt nicht einmal die Frage über Perfektion (Fehlerfreiheit) zu.
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Madouc99 schrieb: Schon mal was von Symmetriebruch gehört? Oder Gravitation?

Die Naturwissenschaft stellt Fragen an die Natur. Die Natur gibt Antworten, vorausgesetzt, man stellt die Frage in der richtigen Kategorie. Die Dualität als Komplementarität (Für/Wider/Ausnahme) kennt 5 Kategorien:
Kategorie 1) Was ist die Antwort auf die Frage Für/Wider? Die Antwort ist: Ausnahme.
Kategorie 2) Was ist die Antwort auf die Frage Für? Die Antwort ist: Wider/Ausnahme.
Kategorie 3) Was ist die Antwort auf die Frage Wider? Die Antwort ist Für/Ausnahme.
Kategorie 4) Was ist die Antwort auf die Frage Ausnahme? Die Antwort ist Für/Wider.
Kategorie 5) Was ist die Antwort auf die Frage Für/Wider/Ausnahme? Da existiert keine Antwort. Die Frage, warum das Grundprinzip schon immer da war, ist nicht zu beantworten. In`s letzte Fenster können wir nicht hineinsehen. Niemals.

@Madouc Symmetriebruch? Gravitation? Wenn du die Frage in der richtigen Kategorie stellst, bekommst du Antworten. Antworten, die keine neuen Fragen erzeugen. Stellst du die Frage in der falschen Kategorie, erhältst du Antworten, welche neue Fragen erzeugen, welche wiederum bei ihrer Beantwortung immer mehr Fragen erzeugen. Fragen die vorher nicht existierten. Ein endloses Unterfangen, bei dem du am Ende weniger weißt, als zu Beginn. Eine persönliche Vermutung: Burkhard Heim hat seine Grundfragen in der falschen Kategorie gestellt. Seine Antworten haben immer mehr Frage erzeugt, die er immer mehr beantworten musste. Letztendlich ist alles so umfangreich und kompliziert geworden, dass er am Ende die Welt weniger verstanden hat wie am Anfang. Aber, wie schon gesagt, das ist eine reine Vermutung von mir.
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ClausS schrieb: Die Urknalltheorie geht von einem Beginn der Zeit in unserem Universum aus, daher halte ich diese Axiome keinesfalls für alternativlos. Im Gegenteil, sie beruhen auf Begriffen unserer Alltagserfahrung und sind daher mit denselben Fehlern behaftet wie diese.

Die Frage bezüglich des Urknalles ist meines Erachtens eindeutig in der Kategorie 4 zu stellen. Der Urknall ist in der Gesamtheit alles Vorhandenen die Ausnahme.
Für: Vor dem Urknall keine Zeit bis auf eine Ausnahme, ein Takt (wie eine Pendeluhr ohne Zeiger)
Ausnahme: Urknall
Wider: Nach dem Urknall der Takt als Pfeil (Zeit)

Da könnte ich jetzt beliebig viele Beispiele nennen, wie sich der Urknall im Grundprinzip als Ausnahme einfügt. Ich denke mir, am Urknall nicht zu zweifeln.
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Der kleinste gemeinsame Nenner 13 Mär 2018 11:25 #29234

Hast du wieder die kleinen roten in die Pilzsuppe getan?

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Der kleinste gemeinsame Nenner 13 Mär 2018 18:49 #29278

badhofer schrieb: Ein perfekter (fehlerfreier) Stürmer (er schießt bei jedem Schuss ein Tor) trifft auf einem perfekten (fehlerfreien) Tormann (er lässt nie einen Ball ins Tor) Was würde geschehen? Diese Frage erschlägt sich selbst. Die Unvollkommenheit (die Fehlerhaftigkeit) als Teil des Grundprinzips ist allgegenwärtig. Sie lässt nicht einmal die Frage über Perfektion (Fehlerfreiheit) zu.


Dies Beispiel hinkt, da es einen logischen Widerspruch erzeugt, indem es zwei perfekte Gegner gegeneinander antreten lässt.

Wenn ein Vorgang im Rahmen der Naturgesetze immer gleich abläuft, sind die Naturgesetze in dem Sinne dann nicht perfekt (= fehlerfrei)?

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Der kleinste gemeinsame Nenner 13 Mär 2018 19:51 #29284

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ClausS schrieb: Wenn ein Vorgang im Rahmen der Naturgesetze immer gleich abläuft, sind die Naturgesetze in dem Sinne dann nicht perfekt (= fehlerfrei)?

Nein, sind sie nicht. Perfektion im Sinne völliger Fehlerfreiheit kann es nur in formalen Systemen geben - und selbst dort gibt es Grenzen (-> Gödel). Wo experimentiert und gemessen werden muss, wo experimentiert und gemessen werden kann, kann es keine Perfektion geben. Die Naturgesetze sind per Induktionsschluss erraten. Da ist Perfektion prinzipiell ausgeschlossen. Oder wie Harry gerne anmerkt: "Die Wissenschaft irrt sich empor".

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Der kleinste gemeinsame Nenner 13 Mär 2018 22:26 #29287

Madouc99 schrieb: Hast du wieder die kleinen roten in die Pilzsuppe getan?


:lol: :lol: :lol:

Kardinalsuppe?

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 13 Mär 2018 22:27 #29288

stm schrieb: Da ist Perfektion prinzipiell ausgeschlossen. Oder wie Harry gerne anmerkt: "Die Wissenschaft irrt sich empor".


Ausserdem gewinnt sowieso immer Heisenberg, auch von Harry.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 14 Mär 2018 00:04 #29295

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ClausS schrieb: Dies Beispiel hinkt, da es einen logischen Widerspruch erzeugt, indem es zwei perfekte Gegner gegeneinander antreten lässt.

Und warum hinkt dieses Beispiel? Weil dem Für und dem Wider die Ausnahme fehlt. Es gibt nur ein Für (Stürmer), ein Wider (Tormann), aber keine Ausnahme (Fehler). Wären der Stürmer und der Tormann nicht perfekt (fehlerfrei), sondern fehlerhaft, würde das Beispiel nicht hinken, denn dann hätten das Für und das Wider auch ihre Ausnahme.

Das Grundprinzip braucht man nicht verstehen lernen. Jeder trägt es von Geburt an in sich. Man braucht es nur zu beachten. Man beachtet es jedoch nicht, weil es niemand beachtet und niemand beachtet es, weil es allgegenwärtig ist. Man sieht vor lauter Bäume keinen Wald. Aber es beeinflusst unser Leben immer und überall, deshalb wäre es ratsam, es zu beachten, denn das Nichtbeachten zwingt uns einen Lebensexistenzkampf auf. Beachtet man das Grundprinzip, verschwindet der Lebensexistenzkampf bis auf wenige, immer wiederkehrende, eher sich banal anfühlende Ausnahmen.
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Der kleinste gemeinsame Nenner 14 Mär 2018 03:29 #29298

@ badhofer
zu Axiom 4) Dieses ETWAS ist zugleich ALLES.

man könnte nun auch sagen....genau dieses " ETWAS" ist genau das Vollkommene (welches du verneinst). In Ihm eingebettet, existiert alles Andere, (auch das Fehlerhafte)
Nur die Existenz dieses Vollkommenen hält überhaupt die Welt zusammen. Ohne dem "Etwas" wäre die Welt ( als Bestandteil desselben) bereits auf Grund ihrer Fehlerhaftigkeit kollabiert.
die Naturgesetze sind ein Wink dieser Vollkommenheit.

Natürlich übernehme ich, als fehlerhaftes Wesen, keine Gewähr für "Diese" meine Aussage ;)

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Der kleinste gemeinsame Nenner 14 Mär 2018 08:51 #29309

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badhofer schrieb: Ein perfekter (fehlerfreier) Stürmer (er schießt bei jedem Schuss ein Tor) trifft auf einem perfekten (fehlerfreien) Tormann (er lässt nie einen Ball ins Tor) Was würde geschehen?

ClausS schrieb: Dies Beispiel hinkt, da es einen logischen Widerspruch erzeugt, indem es zwei perfekte Gegner gegeneinander antreten lässt.

badhofer schrieb: Und warum hinkt dieses Beispiel?.

Das Beispiel hinkt, weil "perfekt" und "nicht perfekt" in Bezug auf die Natur keine sinnvollen Kategorien sind. Die Natur ist, wie sie ist. Punkt. Perfekt oder nicht perfekt ist sie allenfalls im Hinblick auf bestimmte Vorstellungen, die wir an sie herantragen. Der perfekte Stürmer muss ja nicht der sein, der immer sein Tor schießt. Vielleicht ist der perfekte Stürmer der mit den meisten Tätowierungen?

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Der kleinste gemeinsame Nenner 15 Mär 2018 00:23 #29330

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stm schrieb: Die Natur ist, wie sie ist.

Genau. Wir aber wollen, dass sie anders ist. Auch wir sind Teil der Natur. Auch wir wollen, dass wir anders sind, nämlich fehlerfrei. Mit dem Drang, unsere Fehler zu verringern vermehren wir sie.
Ich glaube, das perfekteste, was es gibt ist die Mathematik. Doch auch da gibt es Ausnahmen. Periodische Ergebnisse z.B wären meines Erachtens so eine Ausnahme.
Trotzdem ist die Mathematik wesentlich weniger fehlerhaft als die Realität. Darum deckt sie sich auch nicht ganz perfekt mit der Realität, wenn auch der Unterschied zumindest in unserem wahrnehmbaren Bereich vernachlässigbar ist.
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Brooder schrieb: @ badhofer
zu Axiom 4) Dieses ETWAS ist zugleich ALLES.

Da ist gemeint, dass es außer diesem ETWAS sonst nichts anderes gibt.
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man könnte nun auch sagen....genau dieses " ETWAS" ist genau das Vollkommene (welches du verneinst). In Ihm eingebettet, existiert alles Andere, (auch das Fehlerhafte)

So würde ich das auch sagen.

Was ist die Antwort auf die Frage: Ist die Gesamtheit perfekt?
Die Antwort liegt in der Kategorie 2 (zur Erinnerung: Kategorie 2: Was ist die Antwort auf die Frage Für? Die Antwort ist: Wider/Ausnahme.
Das Für: Als Gesamtheit ist sie perfekt
Das Wider und die Ausnahme: Im Detail (Wider) ist sie fehlerhaft (Ausnahme)

Nachsatz: Die Gesamtheit könnte nicht perfekt sein, wäre sie im Detail nicht fehlerhaft. Die Dualität ist nun mal komplementär.
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Letzte Änderung: von badhofer.

Der kleinste gemeinsame Nenner 15 Mär 2018 10:59 #29339

badhofer schrieb: .Wir aber wollen, dass sie anders ist. [...] wir wollen, dass wir anders sind, nämlich fehlerfrei.

Woher nimmst du dein Wissen um den allgemeinen Willen?

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Der kleinste gemeinsame Nenner 15 Mär 2018 11:58 #29342

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badhofer schrieb: Wir aber wollen, dass sie [die Natur] anders ist.

Nein das will ich nicht, das wäre ja auch dämlich. Harry macht gerne mal nen Kalauer über eine Debatte im Europäischen Parlament, wo ein Abgeordnerter den Antrag stellte, ein ihm unbequemes Naturgesetze zu ändern. Schließlich sei das Parlament ja der Gesetzgeber... Wissenschaftler wollen verstehen und anwenden, nicht ändern.

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Letzte Änderung: von stm.

Der kleinste gemeinsame Nenner 15 Mär 2018 12:13 #29344

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Und warum akzeptieren wir dann nicht unsere Unvollkommenheit und die Unvollkommenheit von der Welt, in der wir leben? Warum wollen wir ständig verbessern und bemerken nicht, dass die Grenze teilweise schon überschritten ist und wir schon dort und da anfangen, zu verschlechtern? Stichwort Lebensmittel!

Madouc99, stimmt, man kann das nicht verallgemeinern.

stm, , niemand will die Naturgesetze verbessern. Wir sprechen hier von dem, was durch die Naturgesetze entstanden ist. Das empfinden wir nicht gut genug.
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Letzte Änderung: von badhofer.

Der kleinste gemeinsame Nenner 15 Mär 2018 19:21 #29356

badhofer schrieb: Das empfinden wir nicht gut genug.


Wenn das für alle, oder zumindest viele gölte, hätten wir aber signifikant weniger Probleme auf diesem Planeten.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 15 Mär 2018 19:22 #29357

Ich fürchte, der kleinste gemeinsame Nenner ist: Fressen, ficken fernsehen....

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Der kleinste gemeinsame Nenner 15 Mär 2018 23:30 #29424

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derwestermann schrieb: Wenn das für alle, oder zumindest viele gölte, hätten wir aber signifikant weniger Probleme auf diesem Planeten.

Also, du meinst auch, dass das, was die Naturgesetze hervorbringen, nicht gut genug ist und wir das deshalb verbessern sollten. Das glaube ich auch. Das geht jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. Dann fängt es an, sich um zudrehen. In einigen Bereichen hat es sich schon umgedreht. Es gibt schon Bereiche, die wieder schlechter werden. Global gesehen gibt es sogar schon sehr viele Bereiche, in der vieles schon wieder schlechter wird. Die haben wir jedoch sehr gut in der 3. Welt versteckt.
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Der kleinste gemeinsame Nenner 16 Mär 2018 16:07 #29428

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Ich kann noch nicht so recht erkennen, was die Ausbeutung der sogenannten 3. Welt durch uns mit Naturgesetzen zu tun haben könnte. Ich halte es auch nicht für sinnvoll zu sagen, die Naturgesetze würden etwas hervorbringen. Dinge passieren und wir entdecken im Geschehen Gesetzmäßigkeiten, die wir Naturgesetze nennen. Diese Naturgesetze beschreiben also, was passieren kann. Wir entscheiden, was wir draus machen.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 16 Mär 2018 21:49 #29433

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stm schrieb: Ich kann noch nicht so recht erkennen, was die Ausbeutung der sogenannten 3. Welt durch uns mit Naturgesetzen zu tun haben könnte.

Es liegt an den Naturgesetzen, dass wir nicht alles haben können, was wir wollen. Es wird immer Ausnahmen geben. Wir akzeptieren jedoch nicht, dass wir nicht alles haben können und so stehlen wir es unseren Nachbarn. Aber dort finden wir auch nicht alles, was wir haben wollen, denn es liegt an den Gesetzen der Natur, dass nicht alles erreichbar ist.
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ClausS schrieb: daher halte ich diese Axiome keinesfalls für alternativlos.

Bei welchem Axiom ist Platz für eine Alternative. Das stellt sich noch gar nicht die Frage, welche Alternative das sein soll, die Frage ist vorerst, wo da ein Platz ist?

Axiom 1) Das nicht ausschließlich nichts ist, ist unbestritten. Wäre ausschließlich nichts, wir wären nicht da.
Das ist unbestritten. Selbst wenn wir nur eine Illusion wären, wäre das schon mehr als nichts.

Axiom 2) Wäre jemals ausschließlich nichts gewesen, es wäre immer ausschließlich nichts geblieben.
Aus nix kommt nix. Oder gibt es ein Beispiel, wo das nicht so ist? Ist schon jemals wo aus nichts etwas geworden?

Axiom 3) Ein ETWAS war schon immer da, denn wenn es erst entstanden wäre, wäre vor seiner Entstehung ausschließlich nichts gewesen und es wäre immer ausschließlich nichts geblieben (siehe Axiom2)
Das ergibt sich nun mal aus den beiden ersten Axiomen.

Axiom 4) Dieses ETWAS ist zugleich ALLES. Das ETWAS umfasst alles, was es gibt.
Wenn es doch noch etwas anderes geben würde, würde das genauso zu dem ETWAS gehören.

Wo ist da noch Platz für eine Alternative?
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Der kleinste gemeinsame Nenner 17 Mär 2018 09:39 #29438

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Die Expansion der Universums kann als Gegenbeispiel zu deinem zweiten Axiom gelesen werden. Bei der Expansion muss ständig neuer leerer Raum entstehen. Und man kann wohl argumentieren, dass auch leerer Raum ein Etwas ist und kein Nichts.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 17 Mär 2018 17:01 #29450

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stm schrieb: Die Expansion der Universums kann als Gegenbeispiel zu deinem zweiten Axiom gelesen werden. Bei der Expansion muss ständig neuer leerer Raum entstehen. Und man kann wohl argumentieren, dass auch leerer Raum ein Etwas ist und kein Nichts.

Du hast ein Grundstück mit einem Haus. Das Grundprinzip wie folgt: Dual: Haus / Grundstück, Komplementär: Das Haus zerstört die Perfektion des Grundstückes.

Du kannst das Grundstück beliebig vergrößern durch dehnen, neuen Grund hinzufügen usw. Auch ist es bedeutungslos, ob das Haus mitwächst, gleich bleibt oder schrumpft. Grundprinzip bleibt das selbe. Ein Haus zerstört die Perfektion des Grundstückes. Und ist es kein Haus, dann ein Mausloch oder ein Maulwurfshügel oder sonst irgendwas. Ein perfektes Grundstück gibt es nämlich nicht. Das lässt das Grundprinzip nicht zu.
Also, dein Argument ist meines Erachtens keine alternative.

Harald Lesch sagt in einer seiner Film „Die Wissenschaft ist nichts anderes, als der verzweifelte Versuch, Kontrolle über die Natur zu gewinnen". Bingo, genauso ist es. Aber eher weniger die Wissenschaft als eher unser gesamtes Streben. Wobei man das noch etwas einschränken könnte auf: Unser Streben ist der verzweifelte Versuch, das Grundprinzip auszuhebeln.

Wir pflanzen ein Kornfeld. 80% wird Korn wachsen, 20 % Unkraut. Das Unkraut zerstört die Perfektion des Kornfeldes. Und genau das wollen wir nicht. Deshalb setzen wir Maßnahmen gegen das Unkraut. Das Unkraut jedoch wehrt sich. Es kann gar nicht anders, es muss das Grundprinzip erfüllen. Je mehr Maßnahmen wir gegen das Unkraut setzen, desto mehr wird das Unkraut resident dagegen. Nach 100 Jahren ist das Land so vergiftet und verseucht, dass in den nächsten 100 Jahren überhaupt kein Korn mehr wächst.

Hätte man die 200 Jahre dem Unkraut ihren natürlichen Raum gelassen, würde die Ernte in Summe nach 200 Jahre die gleiche gewesen sein als wie, wenn man die ersten 100 Jahre eine bessere Ernte gehabt hat und die zweiten 100 Jahre nichts ernten konnte. Das Ergebnis ist das selbe, die ganzen Maßnahmen gegen das Unkraut hätte man sich jedoch erspart.
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Super Film von Harald Lesch.
Minute 06:10

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Der kleinste gemeinsame Nenner 17 Mär 2018 19:12 #29453

badhofer schrieb: .Also, du meinst auch, dass das, was die Naturgesetze hervorbringen, nicht gut genug ist und wir das deshalb verbessern sollten.[/quote

Nein. das glaube ich nicht!!! Die Naturgesetze beschreiben einen Ist-Zustand, keinen interpretierten. Wir können gar nichts an den Naturgesetzen ändern, sie unterliegen nicht unserer Legislative, sondern sind imanent.


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Der kleinste gemeinsame Nenner 17 Mär 2018 19:14 #29454

badhofer schrieb: Hätte man die 200 Jahre dem Unkraut ihren natürlichen Raum gelassen, würde die Ernte in Summe nach 200 Jahre die gleiche gewesen sein als wie, wenn man die ersten 100 Jahre eine bessere Ernte gehabt hat und die zweiten 100 Jahre nichts ernten konnte. Das Ergebnis ist das selbe, die ganzen Maßnahmen gegen das Unkraut hätte man sich jedoch erspart.


Genau so!!!

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Der kleinste gemeinsame Nenner 17 Mär 2018 23:15 #29465

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der westermann schrieb: Wir können gar nichts an den Naturgesetzen ändern, sie unterliegen nicht unserer Legislative, sondern sind imanent.

Natürlich können wir nichts an die Naturgesetze ändern. Das ist eh unbestritten. Wir können aber in das, was die Naturgesetze hervorbringen, eingreifen.

Es ist ein Naturgesetz, dass, wenn du eine Pelzhaube aufgesetzt hast, deine Ohren heiß werden. Auch ist es ein Naturgesetz, dass bei minus 30 Grad dir die Ohren gefrieren. Wenn du aber die Auswirkungen beider Naturgesetze gegeneinander ausspielst, in dem du bei minus 30 Grad eine Pelzhaube aufgesetzt hast, dann füllst du dich wohl. Damit greifst du in die Auswirkungen beider Naturgesetze ein, ohne das du in die Naturgesetze eingreifst.

Aber, um das geht es gar nicht. Es geht darum, dass die Unvollkommenheit ein fundamentales Naturgesetz ist. Was immer auch existiert, die Unvollkommenheit baut einen Fehler ein, sodass nichts vollkommen (fehlerfrei) ist. Und je mehr man versucht, diese Fehler zu verringern, desto mehr vermehren sie sich. Belässt man die Ur-Fehler, bleiben sie immer gleich.

Wir leben in einem Zeitalter, in dem wir fast nur mehr Fehler beheben. Fehler, die erst gar nicht entstehen, wenn man die Ur-Fehler nicht behebt (siehe das Beispiel mit dem Kornfeld und dem Unkraut.)
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