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THEMA: Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen?

Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 08 Jun 2018 15:19 #34885

Nachdem Meister Gaßner ganz klar und deutlich gesagt hat, dass man im Rahmen der Quantenmechanik bei Elementarteilchen von punktförmigen, dimensionslosen Gebilden ausgeht, bin ich immer noch geschockt. Tief in mir drin kann ich das nicht akzeptieren und glaube instinktiv an eine gewisse Ausdehnung mit räumlicher Innenstruktur, ähnlich dem Ansatz von Burkhard Heim. Das würde natürlich bedeuten, dass die Quantenmechanik mit ihren Wahrscheinlichkeitsfunktionen keine grundlegende Theorie ist, sondern weit darunter (in Grössenordnungen der Plancklänge) möglicherweise doch strenger Determinismus vorliegt (Einsteins Traum), wenn wir nicht gerade in einer Computersimulation leben, in der ein Zufallsgenerator einprogrammiert ist. Die Simulationshypothese soll in diesem Thread aber kein Thema sein, daher bitte dazu nichts posten.

In diesem Thread soll zunächst kalkuliert werden, welche Ausdehnung die Elementarteilchen haben könnten, wenn es hypothetisch keine dimensionslosen Punkte sind. Beginnen wir mit dem Elektron...

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 08 Jun 2018 15:37 #34888

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Rechnen kann man bestimmt mit Punkten. Man rechnet ja auch mit Punktmassen.
Die Näherung funktioniert.

Teilchen bedeutet doch nicht zwangsläufig "fest" oder "Materie".
Ein Teilchen könnte genauso gut ein Ort einer Welle (Energie) sein.
Das würde bedeuten man kann beliebig viele Teilchen an einen Ort bringen, die Energie wird dort dann halt größer.

Diese Welle hätte wohl eine Ausdehnung, aber wo hört sie auf?

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 08 Jun 2018 16:14 #34899

Michael D

Nachdem Meister Gaßner ganz klar und deutlich gesagt hat, dass man im Rahmen der Quantenmechanik bei Elementarteilchen von punktförmigen, dimensionslosen Gebilden ausgeht, bin ich immer noch geschockt.

Also ich habe wo gelesen, dass das ja nur eine Modellvorstellung ist, um den math. Formalismus handhabbar zu machen, wobei jedem klar ist, dass es nicht 1 zu 1 der Wirklichkeit entspricht. Dort wurde auch sinngemäß erwähnt, dass dieser Umstand zusammen mit dem Hierarchieproblem der Kräfte und der Tatsache, dass Neutinos doch Ruhemassen haben, obwohl sie es gemäß dem Standardmodell nicht haben dürften, die Krüken sind, mit denen man im Standardmodell, das ja ansonsten vieles gut erklären kann, leben muss.
Vielleicht hinkt der Vergleich, aber im Mittelalter soll es im Rahmen des ptolemäischen Weltbildes auch zahlreiche Astronomen gegeben haben, die sehr wohl bezweifelten, dass sich die Planeten tatsächlich auf Epizyklen bewegen. Man ging halt davon aus, dass sich alles um die Erde bewegt und hatte mit den Epizyklen ein mathematisches Modell, dass die Bewegungen sehr gut kalkulieren konnte. Damals galt wohl schon: Shut up and calculate.....(denn über das Ding an sich weißt du herzlich wenig :( )!
Aber damit du dich von deinem Schock erholst, solltest du erst mal lieber beherzigen: Shut up und contemplate! :cheer:

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Letzte Änderung: von Cyborg.

Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 08 Jun 2018 16:31 #34902

Michael D schrieb:
In diesem Thread soll zunächst kalkuliert werden, welche Ausdehnung die Elementarteilchen haben könnten, wenn es hypothetisch keine dimensionslosen Punkte sind. Beginnen wir mit dem Elektron...

Auch wenn Sie mich jetzt wieder beschimpfen, aber dazu habe ich breits 2007 in Heidfelbrtg vorhetragen und steht auf meiner Homeage so wie ich dann in der späteren Ergänung meines Modelsl auch auf die Hochenregieteilchen des CERN als Hyperqantenzustände beschrieben habe.
Lesen Sie das bitte dort nach,

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 08 Jun 2018 18:53 #34912

Warum kommen den Physikern keine Zweifel? Ich kann das nicht verstehen. Ein Elementarteilchen kann doch real kein Punktteilchen sein. Warum soll die Wellenfunktion nicht das Teilchen sein? Bei einer WW konzentriert sich das ganze Gebilde eben an einem Punkt, dem Kontaktpunkt der WW. Ich seh da gar kein Problem. Es kann doch nicht sein, dass sich die Physiker mit "Shut up and calculate" begnügen. Es deutet doch alles darauf hin, dass die Quantenmechanik so nicht tiefgründig genug ist. Es müsste doch möglich sein, ein Modell zu entwickeln, wie genau die Wellenfunktion im Detail zusammenbricht. Wieso arbeitet niemand daran?

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 08 Jun 2018 19:23 #34915

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Michael D. schrieb: Warum kommen den Physikern keine Zweifel? Ich kann das nicht verstehen. Ein Elementarteilchen kann doch real kein Punktteilchen sein. Warum soll die Wellenfunktion nicht das Teilchen sein? Bei einer WW konzentriert sich das ganze Gebilde eben an einem Punkt, dem Kontaktpunkt der WW. Ich seh da gar kein Problem. Es kann doch nicht sein, dass sich die Physiker mit "Shut up and calculate" begnügen. Es deutet doch alles darauf hin, dass die Quantenmechanik so nicht tiefgründig genug ist. Es müsste doch möglich sein, ein Modell zu entwickeln, wie genau die Wellenfunktion im Detail zusammenbricht. Wieso arbeitet niemand daran?


Hallo Michael,

eine Diskussion in diese Richtung hatte ich auch schon angestoßen. Die haben wir auf Vorschlag von Josef Gaßner auf die Zeit verschoben, wenn die Reihe vAzS rund ein Dutzend Videos weiter, also ungefähr der Quantenmechanik Block abgeschlossen ist.
In diesem Fall liegen wir mal ausnahmsweise nicht so weit auseinander.

www.urknall-weltall-leben.de/forum/6-qua...nfunktion.html#33406

Gruß,
Lulu

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 08 Jun 2018 21:42 #34920

Ach ja, die Bohm'sche Mechanik. Mit der habe ich mich auch schon mal beschäftigt: Teilchen mit Führungswelle. Auch bei der Bohm'schen Mechanik gibts ein Punktteilchen. Und leider zwei Differentialgleichungen. Für meinen Geschmack schon eine zuviel. Ich befürworte eine dritte Interpretation: die Wellenfunktion ist das Teilchen mit räumlicher Ausdehnung und bei einer WW zieht sich die Wellenfunktion auf den Kontaktpunkt der WW zusammen. Der zugrunde liegende Mechanismus wäre aber deterministisch und Grössenordnungen kleiner, im Bereich der Plancklänge. Aus der entsprechend einfacheren Gleichung müsste sich dann letztlich die Dirac-Gleichung ableiten lassen.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 09 Jun 2018 05:28 #34935

Michael D. schrieb: Warum kommen den Physikern keine Zweifel? Ich kann das nicht verstehen. Ein Elementarteilchen kann doch real kein Punktteilchen sein. Warum soll die Wellenfunktion nicht das Teilchen sein? Bei einer WW konzentriert sich das ganze Gebilde eben an einem Punkt, dem Kontaktpunkt der WW. Ich seh da gar kein Problem. Es kann doch nicht sein, dass sich die Physiker mit "Shut up and calculate" begnügen. Es deutet doch alles darauf hin, dass die Quantenmechanik so nicht tiefgründig genug ist. Es müsste doch möglich sein, ein Modell zu entwickeln, wie genau die Wellenfunktion im Detail zusammenbricht. Wieso arbeitet niemand daran?

Woran sollen Sie zweifeln, wenn man mit Mathematik jedes beliebige Messergebnis, wenn notwendig, mit eier "Neuen" Konstante für einen neuen Effekt beschreiben kann. Das ist eben die Möglichkeite der Mathematik.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 10 Jun 2018 16:17 #35047

Michael D. schrieb: Nachdem Meister Gaßner ganz klar und deutlich gesagt hat, dass man im Rahmen der Quantenmechanik bei Elementarteilchen von punktförmigen, dimensionslosen Gebilden ausgeht, bin ich immer noch geschockt. Tief in mir drin kann ich das nicht akzeptieren und glaube instinktiv an eine gewisse Ausdehnung mit räumlicher Innenstruktur, ähnlich dem Ansatz von Burkhard Heim.


Laut wikipedia hat man experimentell bislang zwei Dinge gefunden:
"Die experimentelle Obergrenze für die Größe des Elektrons liegt derzeit bei etwa 10−19 m."
"Anschaulich bedeutet das, dass Ladungs- und Massenmittelpunkt des Elektrons nicht weiter als etwa 10−30 m auseinanderliegen können."

Bislang scheint sich daher die Annahme eines punktförmigen Elektrons zu bestätigen. Zugegebenerweise Weise ist auf der anderen Seite die Planck-Länge noch ein paar Größenordnungen kleiner.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 10 Jun 2018 16:33 #35050

Ich sehe keinen Grund, warum beim Elektron Ladungs- und Massenmittelpunkt auseinanderliegen sollten. Also stehen \(10^{-19} m\) zur Diskussion. Darin hat ein ganzes Universum Platz, nämlich \(10^{14}\) Planck-Längen. Ich glaube kaum, dass man da von punktförmig sprechen kann.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 10 Jun 2018 17:12 #35053

Es ist das Los einer experimentellen Obergrenze, dass sie prinzipiell beide Möglichkeiten offen lässt.

Da ich nicht glaube, dass in den nächsten Jahrzehnten bis hinunter zur Planck-Länge gemessen werden kann, wird diese Frage noch eine ganze Weile offen bleiben.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 10 Jun 2018 17:51 #35054

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Michael D. schrieb: Ach ja, die Bohm'sche Mechanik. Mit der habe ich mich auch schon mal beschäftigt: Teilchen mit Führungswelle. Auch bei der Bohm'schen Mechanik gibts ein Punktteilchen. Und leider zwei Differentialgleichungen. Für meinen Geschmack schon eine zuviel. Ich befürworte eine dritte Interpretation: die Wellenfunktion ist das Teilchen mit räumlicher Ausdehnung und bei einer WW zieht sich die Wellenfunktion auf den Kontaktpunkt der WW zusammen. Der zugrunde liegende Mechanismus wäre aber deterministisch und Grössenordnungen kleiner, im Bereich der Plancklänge. Aus der entsprechend einfacheren Gleichung müsste sich dann letztlich die Dirac-Gleichung ableiten lassen.


Hallo Michael D.,

Bei den zusätzlich gegebenen Konfigurationen in der Bohmschen Mechanik muss es sich keinesfalls zwangsläufig um Positionen von Punktteilchen handeln. Und eine zweite mathematisch präzise gegebene Differentialgleichung ist mir allemal lieber als ein nur postulierter okkulter Mechanismus im Bereich der Planck-Länge, bei dem sich "die Wellenfunktion auf den Kontaktpunkt der WW zusammenzieht". Was immer "Kontaktpunkt der WW" bei Wellenfunktionen bedeuten soll.
Wenn Du den bereits bestehenden Interpretationen der Quantenmechanik eine weitere hinzufügen willst, musst Du Dich bei einer nicht ganz kleinen zweistelligen Anzahl hinten anstellen. Die "dritte" ist das jedenfalls dann nicht.

Gruß,
Lulu

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 10 Jun 2018 18:05 #35055

ClausS schrieb: Es ist das Los einer experimentellen Obergrenze, dass sie prinzipiell beide Möglichkeiten offen lässt.
Da ich nicht glaube, dass in den nächsten Jahrzehnten bis hinunter zur Planck-Länge gemessen werden kann, wird diese Frage noch eine ganze Weile offen bleiben.

Nun ist aber die reale Planck-Länge wie ich schon mehrmals gezeigt habe mit meiner Ruhgravitationskonstanet G_0 dann 7,6E-16 m ergib,t also *pi = Elektronenradius und wenn man statt c auch noch die Erdbahngeschwindigkeit verwendet, sind es 7,5E-10 m und / (4*Pi) = Bohrreadius und bei der Umfagsgeschwindigkeit 3,9E-7 m , allso Größen die in etwa auch bekannten Größen der Teilchenphysik entsprechen.

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Letzte Änderung: von Dieter Grosch.

Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 10 Jun 2018 18:28 #35058

Dieter Grosch schrieb: Nun ist aber die reale Planck-Länge wie ich schon mehrmals gezeigt habe mit meiner Ruhgravitationskonstanet G_0 dann 7,6E-16 m ergib,t also *pi = Elektronenradius und wenn man statt c auch noch die Erdbahngeschwindigkeit verwendet, sind es 7,5E-10 m und / (4*Pi) = Bohrreadius und bei der Umfagsgeschwindigkeit 3,9E-7 m , allso Größen die in etwa auch bekannten Größen der Teilchenphysik entsprechen.

Du zeigst gar nichts , solange deine Formeln und Rechnungen die gleichen werte wie die Standarttheorie liefern ist es nur Schall und Rauch . Du bist nur ein Plagiator der sich Formeln klaut und nur andere Namen benutzt .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 00:39 #35116

Michael D. schrieb: ... Ich befürworte eine dritte Interpretation: die Wellenfunktion ist das Teilchen mit räumlicher Ausdehnung und bei einer WW zieht sich die Wellenfunktion auf den Kontaktpunkt der WW zusammen. Der zugrunde liegende Mechanismus wäre aber deterministisch und Grössenordnungen kleiner, im Bereich der Plancklänge. Aus der entsprechend einfacheren Gleichung müsste sich dann letztlich die Dirac-Gleichung ableiten lassen.

Interessant war für mich in diesem Zusammenhang: An electron model with synchrotron radiation von G.Poelz, Formeln (6) und (7).
Persönlich favorisiere ich die Erklärung des Elektrons als Wolkenwirbel sehr kleinner Kugeln (Plancklänge), welche gerade freie Weglängen der Comptonwellenlänge besitzen und durch Stöße mit Kugeln der Umgebung die wirbelartige Struktur erhalten, welche als Spin zu bezeichnen ist. In eigenen Simulationen vieler Stöße zeichnet sich die Erzeugung der Feinstrukturkonstante ab. Das führt vermutlich auf die Fixpunktiteration von de Vries, welche auch Poelz in (39) erwähnt.
MfG
Lothar W.

www.localisator.de/atom/
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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 07:05 #35134

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Struktron schrieb: Interessant war für mich in diesem Zusammenhang: An electron model with synchrotron radiation von G.Poelz, Formeln (6) und (7).
Persönlich favorisiere ich die Erklärung des Elektrons als Wolkenwirbel sehr kleinner Kugeln (Plancklänge), welche gerade freie Weglängen der Comptonwellenlänge besitzen und durch Stöße mit Kugeln der Umgebung die wirbelartige Struktur erhalten, welche als Spin zu bezeichnen ist. In eigenen Simulationen vieler Stöße zeichnet sich die Erzeugung der Feinstrukturkonstante ab. Das führt vermutlich auf die Fixpunktiteration von de Vries, welche auch Poelz in (39) erwähnt.
MfG
Lothar W.

Ich glaube in dieser Modellvorstellung gehen wir einigermaßen konform. M.A. ist eine EM-Welle nur ein helixförmig rotierender Teilchenstrom, der zweidimensional als Welle aufgefasst werden kann und durch die überlichtschnelle Bewegung der Teilchen nur Bruchteile seines Bewegungsmuster erkennen lässt (=Spin). (z.B. toroidalen und poloidalen Vektoren und natürlich Vektoren in Bewegungsrichtung).
Deshalb ergeben die Eingabe von rein ganzzahligen Gradwerten in die Bell-Gleichung bei Zirkularen Polarisationsfiltern keinen Sinn. Erst wenn man imaginäre Werte (=überlichtschnelle Teilchen) verwendet, wird die Bellsche Ungleichung, so wie im tatsächlichen Experiment, gebrochen.
Zusammenfassend:
M.A. wird nur deshalb von Aufenthaltswahrscheinlichkeit, oder räumlicher Ausdehnung gesprochen, weil man den exakten Aufenthaltsort/Geschwindigkeit der Teilchen nicht messen kann, weil jedes Einzelteilchen (in Abkehr von der Kopenhagener Deutung):
1. mehrere Teilchen in Plankgröße sind
2. sie in für uns in (derzeit) nicht nachvollziehbaren Bahnen
3. mit überlichtschnellen Geschwindigkeiten dahineilen

Und ja, dies sind lediglich Modellvorstellung außerhalb des Standardmodells.

MfG
WL01

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WL01
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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 07:08 #35135

heinzendres schrieb: Du zeigst gar nichts , solange deine Formeln und Rechnungen die gleichen werte wie die Standarttheorie liefern ist es nur Schall und Rauch . Du bist nur ein Plagiator der sich Formeln klaut und nur andere Namen benutzt .

Natürlich zeige ich das was ich zeigen will, das Meine Beschreibung eine Alternative zur Lehrmeinung ist.
Sie soll ja zeigen, das die Erklärungen identisch sind.
Das habenSie gerade exakt, mit Ihrem Kommentar bestätigt.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 15:01 #35170

Ich glaube hier liegt ein grundlegend falsches Verständnis von "Teilchen" und "Punkt" vor. Hier werden Alltagsvorstellungen auf Quantenobjekte übertragen und dadurch entsteht eine Verwirrung.

Irgendwie geistert in den Köpfen immer bei Begriff Elektron ein rotes oder blaues Kügelchen herum oder es ist das Bild einer modulierten Sinuskurve, wenn man von einer Welle ausgeht.

Ich fürchte, das Elektron ist aber etwas ganz anderes. Das Kügelchen und die Welle sind nur mathematische Beschreibungen von einer Summe von Eigenschaften, die man dann in dieser Menge als Elektron bezeichnet.

Da gibt es die Eigenschaft der Masse, des Spins, der Ladung (elektromagnetisch negativ und eventuell Farbladung 0 und schwache Ladung?) und die von Ort und Impuls und damit auch von Energie.

Möglicherweise (oder ziemlich sicher) hängen einzelne Eigenschaften von anderen ab.

Mit Punktladung meint man dann eben, daß die Eigenschaft der Ladung oder der Masse einen Peak im Potential hat und nach allen Raumrichtungen mit dem Quadrat der Entfernung abfällt. Das hat aber mit dem Ort und Impuls nur indirekt zu tun. Denn dieser Punkt im Potential ist eben von der Lage her unbestimmt und daher "verschmiert".

Würde man das Elektron mit maximal scharfem Ort wechselwirken lassen, gibt es keine theoretische Grenze bis wohin der Ort bestimmt werden kann, man handelt sich aber eine entsprechende Unbestimmtheit des Impulses ein.

Bislang wurde bis auf die angesprochene Meßgröße herunter keine Aufteilung des Elektrons in Bestandteile beobachtet. Bestandteile hieße insoweit, daß man die Menge der Eigenschaften in andere Teilmengen bzw. Verknüpfungen aufteilen könnte.

Von daher gibt es weder theoretisch noch experimentell einen Grund, von einer Verteilung der Masse oder der Ladung auszugehen.

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt. Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.

Buddha

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 15:10 #35173

Dieter Grosch schrieb: Meine Beschreibung eine Alternative zur Lehrmeinung ist.
Sie soll ja zeigen, das die Erklärungen identisch sind.
´

Danke , nur wofür braucht man eine neue Theorie wen sie nichts anders berechnet als die alte Theorie .

Man führt auch kein neues Wort für Apfel ein solange ein Apfel so bleibt wie er schon immer war .

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 15:13 #35174

Heinz Jürgen schrieb: Von daher gibt es weder theoretisch noch experimentell einen Grund, von einer Verteilung der Masse oder der Ladung auszugehen.

Und ich sage: In \(10^{-19} m\) hat ein ganzes Universum Platz. Es gibt keinen Grund, von einem Punktteilchen auszugehen.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 15:33 #35175

Danke , nur wofür braucht man eine neue Theorie wen sie nichts anders berechnet als die alte Theorie .

Natürlich, denn dei Neue braucht nur eine Konstante, die Masse des eT, nit der man alle alten Rechnugen ersetzen kann.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 16:00 #35179

Michael D.
Die Theorie spricht aber für den Punkt.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 20:05 #35218

Heinz Jürgen schrieb: Die Theorie spricht aber für den Punkt.

Ich bin nicht überzeugt von einem Punktteilchen. Dafür hat mir die Wellenfunktion zu viele physikalisch anmutende Eigenschaften.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 20:44 #35229

Es ist aber nicht die Wellenfunktion, die den Ort darstellt, sondern das Betragsquadrat der Wellenfunktion ergibt die Wahrscheinlichkeit, innerhalb des definierten Rahmens (Integral) das Objekt anzutreffen.

Die Wellenfunktion ist daher nur eine Beschreibung des Objekts, aber nicht identisch mit dem Objekt. Es ist ohnehin eine interessante philosophische Frage, ob es das Objekt vor der WW überhaupt als solches gibt, bzw. ob es vor der WW identisch ist mit dem Objekt nach der WW.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 20:53 #35232

Heinz Jürgen schrieb: Die Wellenfunktion ist daher nur eine Beschreibung des Objekts, aber nicht identisch mit dem Objekt.

Das kann man so oder so interpretieren und ist alles Andere als eindeutig. Ich denke das "Punktteilchen" existiert so lange nicht, bis gemessen wird. Und was da letztlich gemessen wird, könnte ja auch eine Konzentration der übertragenen Energie aus der Wellenfunktion sein. Irgendwo muss die Energie ja nunmal übertragen werden.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 11 Jun 2018 21:03 #35235

Hat ja Josef Gaßner schon längst in einem anderen Thread geklärt: Die Wellenfunkion ist nicht das Teilchen.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 12 Jun 2018 08:51 #35263

Rupert schrieb: Hat ja Josef Gaßner schon längst in einem anderen Thread geklärt: Die Wellenfunkion ist nicht das Teilchen.

Wenn das alles so klar wäre, dann hätten wir schon längst eine TOE.Wieso sollte die Wellenfunktion nicht das sein, was bei einer Messung (und nur dann!) Teilchencharacter offenbart. Eine "punktförmig konzentrierte" Energie, nennen wir es mal so, muss doch vor der Messung nicht zwingend existieren. Und nach der Messung wird dieser "Ort" doch auch sofort wieder zur Welle. Nur wenn Du dauerhaft misst, gibts auch dauerhaft Punktteilchen-Charakter (wobei \(10^{-19}m\) noch längst nicht punktförmig sind).

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 12 Jun 2018 09:24 #35267

Die Wellenfunktion enthält als Superposition Zustände, die sich nie realisieren. Schon allein deshalb ist es fraglich, ob man Wellenfunktion=Objekt setzen kann.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 12 Jun 2018 09:33 #35268

Heinz Jürgen schrieb: Die Wellenfunktion enthält als Superposition Zustände, die sich nie realisieren. Schon allein deshalb ist es fraglich, ob man Wellenfunktion=Objekt setzen kann.

Solange eine Wellenfunktion, die man einem Teilchen zuordnen kann, keinen unbegrenzten Energieinhalt hat, kann man sie doch durchaus als Objekt bezeichnen. Ich denke, wir sollten das Ganze mal ein bischen entmystifizieren. Es ist eine energetisch begrenzte Einheit. Also mir genügt das als Objektcharakter.

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Räumliche Ausdehnung der Elementarteilchen? 12 Jun 2018 10:32 #35269

Mir persönlich genügt es, auf einen erwiesenen Fachmann zu hören, der die notwendige Erfahrung und das nötige naturwissenschaftliche Rüstzeug hat - was ich beides nicht habe wie, übrigens, nahezu alle anderen in diesem Forum auch nicht :)

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