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THEMA: NSF press conference on breakthrough in multimessenger astrophysics

NSF press conference on breakthrough in multimessenger astrophysics 10 Jul 2018 19:52 #36932

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Am Donnerstag findet eine Pressekonferenz zu einem "breakthrough in multimessenger astrophysics" statt.
Worum es gehen dürfte, lässt sich an den aufgeführten "Panelists" ablesen, die Neutrino und Gammastrahlungsteleskope repräsentieren.
Wahrscheinlich geht es also um Gamma-ray bursts.

www.nsf.gov/news/news_summ.jsp?cntn_id=295980&org=NSF&from=news

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Betreff des ThemasRelevanzDatum des letzten Beitrages
Desy Multimessenger - IceCube/Neutrino6.63Donnerstag, 19 Juli 2018

NSF press conference on breakthrough in multimessenger astrophysics 11 Jul 2018 17:37 #36976

Mal sehen, was kommt. Bei Worten wie breakthrough bin ich mittlerweile vorsichtig. Jeder will weitere Forschungsgelder haben und verkauft dann jede Entdeckung als großartig.

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NSF press conference on breakthrough in multimessenger astrophysics 11 Jul 2018 18:00 #36979

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Hallo ClausS,

das aktuellste Gerücht ist dieses:

www.astroblogs.nl/2018/07/10/donderdag-w...sics-bekend-gemaakt/

Gruß,
Lulu

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NSF press conference on breakthrough in multimessenger astrophysics 12 Jul 2018 19:11 #37070

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Lulu schrieb: Hallo ClausS,

das aktuellste Gerücht ist dieses:

www.astroblogs.nl/2018/07/10/donderdag-w...sics-bekend-gemaakt/

Gruß,
Lulu


Was gestern ein Gerücht war, ist heute eine Nachricht und demnächst dann wohl Thema eines Videos auf diesem Kanal.

www.nsf.gov/news/news_summ.jsp?cntn_id=295955
www.br.de/themen/wissen/icecube-kosmisch...inos-blazar-100.html

Gruß,
Lulu

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NSF press conference on breakthrough in multimessenger astrophysics 13 Jul 2018 15:21 #37116

Danke, Lulu, interessante Sache.

Nur eine Anmerkung am Rande:

Die hochenergetischen Protonen mit ihrer positiven Ladung ferner extragalaktischer Quellen werden von intergalaktischen Magnetfeldern abgelenkt, wodurch es unmöglich ist, ihren genauen Herkunftsort zu bestimmen. Die neutralen Neutrinos bleiben davon unbeeinflusst. Zu sagen, dass sie somit keinem Einfluss ausgesetzt wären, dürfte aber auch nicht völlig richtig sein, denn jede Form der Energie unterliegt gravitativen Einflüssen. Und da auch jede Form der Energie selber wieder Gravitation erzeugt, müssten auch die kosmischen Magnetfelder, die ja ihrerseits Energie enthalten, einen gravitativen Einfluss auf die Neutrinos und Photonen der Ursprungsquelle haben.

Ist dieser gravitative Einfluss auf Neutrinos und Photonen völlig vernachlässigbar, wenn es darum geht, die Ursprungsquelle in den Weiten des Alls exakt zu lokalisieren?

Und noch ein Aspekt: Zumindest haben doch Neutrinos nach aktuellem Stand eine winzige Ruhemasse und reisen somit nicht mit voller Lichtgeschwindigkeit. Somit müssten auf großen Distanzen die entsprechenden Neutrinos etwas später bei uns ankommen als die zugehörigen Photonen, die zeitgleich mit ihnen an der Ursprungsquelle durch die Prozesse des Blazars entstanden sind.
Angeblich kamen damals 1987 bei der Supernova 1987A aus der Magellanschen Wolke die Neutrinos mit 15 Sekunden Verspätung an (Detektion in Japan) auf eine Entfernung von 168000 Lj. Nach einer einfachen Analogie müsste es somit auf eine Distanz von 4,5 Milliarden Lj einen zeitlichen Versatz von mind. ca. 110 Stunden geben.

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Letzte Änderung: von Cyborg.

NSF press conference on breakthrough in multimessenger astrophysics 13 Jul 2018 21:24 #37156

Cyborg schrieb: Angeblich kamen damals 1987 bei der Supernova 1987A aus der Magellanschen Wolke die Neutrinos mit 15 Sekunden Verspätung an (Detektion in Japan) auf eine Entfernung von 168000 Lj. Nach einer einfachen Analogie müsste es somit auf eine Distanz von 4,5 Milliarden Lj einen zeitlichen Versatz von mind. ca. 110 Stunden geben.


Irgendwo habe ich mal gehört, dass die Neutrinos sogar kurz vor den Photonen angekommen sind. Wie kann das möglich sein?

Die Neutrinos sind vor den Photonen losgeflogen. Wieso das?

Die Neutrinos sind losgeflogen, sobald sie erzeugt wurden. Die Photonen sind erst dann losgeflogen, wenn die Supernova "durchsichtig" geworden ist.

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NSF press conference on breakthrough in multimessenger astrophysics 13 Jul 2018 22:08 #37167

ClausS schrieb:

Irgendwo habe ich mal gehört, dass die Neutrinos sogar kurz vor den Photonen angekommen sind. Wie kann das möglich sein?
Die Neutrinos sind vor den Photonen losgeflogen. Wieso das?
Die Neutrinos sind losgeflogen, sobald sie erzeugt wurden. Die Photonen sind erst dann losgeflogen, wenn die Supernova "durchsichtig" geworden ist.

Ja, das steht auch auf der Wiki-Seite zu Supernova 1987A. Da scheine ich dann einer Falsch-Info aufgesessen zu sein. Dann kann man sowieso keinen Analogieschluss bzw. Überschlagsrechnung machen, wie ich das in meinem Beitrag versuchte.
Nun habe ich offen gestanden das Ganze auch nur so überflogen, aber bei dieser Quelle, dem Blazar scheinen doch schon Photonen und zugehörige Neutrinos gleichzeitig emittiert zu werden, oder?
Damit müsste es aber dann doch einen zeitlichen Versatz auf diese lange Strecke von 4,5 Milliarden Lj geben, also die zugehörigen Neutrinos (mit kleiner Ruhemasse) später ankommen. Wird darauf in den Veröffentlichungen eingegangen? Kann man das zeitlich quantifizieren? Weiß da jemand was?

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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