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THEMA: Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell

Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 25 Dez 2015 20:34 #1808

  • Kinseher Richard
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Bisher gibt es kein Erklärungsmodell für das ´Wesen von Zeit´. Hier soll das Wesen von Zeit als Energie/-menge beschrieben werden:
1) Wenn Zeit und Universum beim Urknall aus konzentrierter Energie entstanden - dann könnte ZEIT eine Energieform sein
2) Nicholas Léonard Sadi Carnot, Rudolf Claudius, Ludwig Boltzmann, usw. fanden heraus, dass der Antrieb von Maschinen durch einen asymmetrischen Fluss von Energie bewirkt wird: von heiß zu kalt, von hohem zu niedrigem Energiegehalt.
2a) Betrachtet man das Universum als Maschine, die ihren gesamten Energieinhalt bekommen hat, als sie beim Urknall gestartet wurde. Dann wird die Maschine ´Universum´ durch asymmetrischen Energieabfluss betrieben: Denn seit dem Urknall nimmt die Energie ständig ab - weil sich das Universum ausdehnt. D.h. der Energieinhalt pro Volumen nimmt seitdem ständig ab und das Universum wird kühler. (=> dies ist ein Grund dafür, wieso der ´Zeit-Pfeil´ eine festgelegte Richtung hat und warum die Entropie ständig zunimmt)
2b) Auch jedes einzelne Atom muss man als Maschine betrachten, die Energie abgibt (Wenn nicht, wäre es ein Perpetuum Mobile - welches physikalisch nicht möglich ist). Nehmen wir an, dass die von den Atomen ständig abgegebene Energie eine abstoßende Wirkung hat - dann könnte dies die seltsame ´Dunkle Energie´ sein, welche das Universum mit zunehmender Ausbreitungsgeschwindigkeit auseinander treibt (Wird ein Objekt dauerhaft gleichmäßig beschleunigt, dann führt dies zu einer zunehmenden Bewegungs-Geschwindigkeit).
3) nach der anfänglich extremen Expansion des Universums sollte sich dieses dann eigentlich mit gleichbleibender oder sich verringernder (z.B. wegen Gravitationseffekten) Geschwindigkeit ausbreiten. Beobachtungen (Edwin Hubble) zeigen aber, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Universums zunimmt. Der Grund dafür dürfte sein, dass sich die vom Urknall vorgegebene Geschwindigkeit und die durch die Dunkle Energie bewirkte zunehmende Ausbreitungsgeschwindigkeit überlagern. Dadurch bekommt der zweite Effekt einen immer größeren Einfluss.
4) Durch die Ausbreitung des Universums verringert sich der Energieinhalt pro Volumen ständig - diesen sich dauernd verändernden Zustand kann man als imaginäre ´Gegenwart´ bezeichnen. Die Energiedifferenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zuständen - kann man als ´vergangene Zeit´ beschreiben: ZEIT = Energie. (Vergleichbar einem Pfeil: dieser erhält beim Abschuss die gesamte Energie. Teilt man den Pfeilflug in winzigste Gegenwart-Abschnitte ein, so wird sich der Pfeil dabei immer bewegen und gleichzeitig immer energieärmer)
5) Ein sich dauernd veränderndes Universum und Atome, wo der Energieinhalt in der Gegenwart ständig abnimmt - erlauben es, dass einzelne Objekte sowohl ständig existieren (Existenzerhaltung) und sich dabei trotzdem dauernd verändern können (Identitätswechsel).
Dies war bisher für die Physik ein großes Problem: Wie kann ein Objekt von der Zukunft über die Gegenwart in die Vergangenheit übergehen?

Die vorstehende Idee geht davon aus, dass es keine Zeit-Dauer gibt - sondern nur die sich dauernd verändernde imaginäre Gegenwart (ohne Ausdehnung). Weil vergangene ZEIT sich als Energie/-menge beschreiben lässt - bedeutet dies, dass Zeit als 4. Dimension in der Realität nicht existiert. Der Buddhismus geht von dieser Annahme schon seit 2500 Jahren aus - ich hoffe nun, dass die Physik sich endlich dazu entschließt, das ´Wesen von Zeit´ zu definieren.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 25 Dez 2015 21:21 #1809

Das gehört ins Reich der Esoterik und nicht in die Welt der Naturwissenschaft.
Grüße
Thomas

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 26 Dez 2015 13:35 #1818

  • Kinseher Richard
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@Thomas: Bevor Du ehrenrührige Esoterik-Unterstellungen veröffentlichst, wäre es nett, wenn Du Dich zumindest vorher sachkundig machen würdest - hier ein paar Infos:

Nicolas Léonard Sadi Carnot - erforschte die Effektivität von Dampfmaschinen. Er erkannte, dass der Wärme-/Energiefluss, von heiß zu kalt, diese Maschinen antreibt. Je höher die Temperaturdifferenz ist, um so wirksamer ist eine Maschine; wobei Energie in andere Formen umgewandelt werden kann.

Rudolf Claudius - beschrieb in seiner Wärmelehre diesen Energiefluss als gerichtet. Energie (Wärme) kann nur in einer bestimmten Richtung weiter gegeben werden (heiß > kalt, konzentriert > ungeordnet).Er verwendete den Begriff ´Entropie´ als Maß für Unordnung, wenn sich Objekte abkühlen, nimmt Entropie zu.

Für Ludwig Boltzmann - bestand die Welt aus kleinsten Teilchen, die sich ständig bewegen. Heiße Objekte bewegen sich schneller als kalte. Heiße Objekte geben dabei Wärme an eine kühlere Umwelt ab - so verteilt sich die Wärme. Alle Maschinen zapfen diesen Energiefluss (heiß > kalt, Ordnung > Unordnung) an und werden dadurch bewegt. Die Entropie nimmt dabei zu.

Kurz gesagt:
Wenn in einem System deutlich ein gerichteter asymmetrischer Energiefluss (z.B. heiß > kalt) erkennbar ist, sollte man zumindest in Betracht ziehen, dass hier der gleiche prinzipielle Vorgang wie bei der Arbeitsweise von Maschinen erkennbar ist.
In einem ´Erklärungsmodell´ auf diesen Sachverhalt bezug zu nehmen, ist eine legitime und seriöse Art, eine Idee vorzustellen.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 26 Dez 2015 14:49 #1819

Hallo Richard,
Tut mir leid, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Aber klingt es nicht etwas sonderbar, wenn da steht: Zeit ist Energie?
Die genannten Prozesse, wie der Carnot - Prozess, die Brown'sche Molekularbewegung, die Entropiezunahme im Universum, das ist mir alles bekannt. Man muss nur aufpassen, dass man die Begriffe physikalisch sauber verwendet. Ein Istgleichzeichen bedeutet, dass das, was links steht, gleich dem ist, was rechts steht. Und eine Gleichung, in der Links Zeit steht und rechts Energie, ist physikalisch nicht korrekt.
Viele Grüße
Thomas

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 26 Dez 2015 17:00 #1822

  • Kinseher Richard
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@Thomas. Entschuldigung akzeptiert!
Mir geht es im Beitrag darum, zu zeigen, dass das ´Wesen von Zeit´ als Energie/-menge beschrieben werden kann. Mein Beitrag ist aber keine wissenschaftlich fehlerfreie, korrekte Veröffentlichung - sondern nur eine Anregung, dieses Thema einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Ein Problem der Physik ist bisher, dass es für das Wesen von Zeit bisher noch nicht einmal im Ansatz ein nachvollziehbares Erklärungsmodell gibt. So sollte eine seriöse Wissenschaft, meiner Meinung nach, nicht arbeiten. Grundlagen sind nachvollziehbar zu definieren.
Ob mein Erklärungsmodell gut oder schlecht ist, muss diskutiert werden - es zu ignorieren wäre falsch und unwissenschaftlich.

Nach meinem Modell gibt es nur die ´Gegenwart´ als imaginärer Übergangszustand. Zukunft und Vergangenheit wären in der Realität nicht existent. Daraus ergibt sich das Problem, dass die Zeit-DAUER als 4. Dimension wegfällt. Gleichzeitig braucht man aber nicht mehr nach einer Erklärung dafür zu suchen, wie ein Objekt in der Zukunft entsteht, wie es in die Gegenwart kommt und was damit in der Vergangenheit passiert: dies sind Probleme, welche die Physik bisher nicht gelöst hat (das Thema ´Blockuniversum´ geht auf diese Fragestellung zurück) - denn mein Modell erlaubt, dass sich Objekte in der Gegenwart verändern können.
Eine andere Frage der aktuellen Physik ist die Ursache der zunehmenden Expansionsgeschwindigkeit des Universums - auch hier bietet mein Modell eine Erklärung an: abstoßend wirkende Dunkle Energie.
Eine weitere interessante Frage ist, ob die Grundlage des Universums gequantelt oder wellenförmig ist - wenn die Gegenwart ein sich dauernd verändernder Übergangszustand ist - dann würde die Wellenform am besten passen. Denn die Existenz von Quanten genau in dieser Übergangsphase würde bedeuten, dass es zumindest kurzzeitig eine DAUER geben könnte.

Mir ist auch klar, dass man das Thema ZEIT in Zukunft zweigleisig bearbeiten muss: A) Die bisherigen Formeln der Physik haben sich recht gut bewährt und werden für die Sichtweise der Zeit als Zeit-Dauer weiterhin zu benutzen sein. B) die Frage nach und Erklärungen für das ´Wesen von Zeit´ sollten neue und interessante Lösungsansätze für physikalische Probleme anbieten.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 26 Dez 2015 17:53 #1823

Hallo Richard,
Du schreibst, dass Vergangenheit und Zukunft in der Realität nicht existent sei. Wie kann es dann sein, dass es dich gibt und dass es dich aller Wahrscheinlichkeit nach morgen auch noch geben wird? Wenn es keine Vergangenheit gäbe, dann hättest du gar nicht geboren werden dürfen und wenn man das konsequent zu Ende denkt, dann hätte auch das Universum nicht geboren werden dürfen. Es gäbe also nichts, auch keine imaginäre Gegenwart.
Grüße
Thomas

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 26 Dez 2015 20:17 #1827

Da muss man ja auch noch bedenken, dass alles was wir sehen und hören aufgrund der Relativitätstheorie eigentlich in der Vergangenheit stattgefunden hat.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 27 Dez 2015 06:04 #1832

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@Thomas: Weil es nur die sich dauernd verändernde imaginäre Grenzlinie der Gegenwart gibt - sind Vergangenheit bzw. Zukunft physikalisch in der Realität nicht möglich. Prof. Gassner beschrieb im Forum Zeit daher ganz richtig als Taktrate, in der Prozesse sich entwickeln (Kap. 2.4. Zeit).

In dieser sich verändernden Gegenwart sind Ereignisse möglich - deshalb konnte ich geboren werden.
Die Entstehung des Universums ist allerdings ein Spezialfall - da es im Urknall aus einer Singularität (konzentrierte Energie) entstand - weil die Zeit (wenn sie als Abnahme des Energieinhalts pro Volumen im Universum betrachtet) sich erst seit damals verändert. D.h. eine Aussage über die Zeit bei der Entstehung des Universums könnte ich nur dann treffen, wenn ich weiß, wie das Universum entstanden ist.

Ich würde Dir das Buch von Bischof Augustinus ´Bekenntnisse´ (Reclam ISBN: 978-3150027929) empfehlen; 11. Buch, Kap. 14 - 29.
Er beschrieb darin schon vor 1600 Jahren ganz richtig, dass wir Begriffe wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft recht schlampig benutzen, weil wir es gewohnt sind, uns ungenau auszudrücken. In seinem Text begründet er sehr gut, dass es Vergangenheit/Zukunft nicht geben kann und dass nur die sich dauernd verändernde zeitlose (ohne Ausdehnung) Gegenwart möglich ist.
Dass wir uns an die Vergangenheit erinnern und in die Zukunft planen können - bezeichnet er als ´Ausdehnung des Geistes´ - die für ihn aber ganz klar nur in der Gegenwart möglich ist (z.B. Kap. 20, Zitat: "Es gibt drei Zeiten, die Gegenwart von Vergangenem, die Gegenwart von Gegenwärtigem und die Gegenwart von Zukünftigem." Diese ´Ausdehnung des Geistes´ muss man als GEDÄCHTNIS bezeichnen.
Wir können uns gedanklich - immer in der Gegenwart! - z.B an Vergangenes erinnern und Zukünftiges planen.

Und dies ist das eigentliche Problem, welches hinter Deiner Frage steht: Wenn wir Begriffe nicht sauber und eindeutig definieren, können wir keine guten Fragen stellen bzw. gute Antworten erhalten. Und damit wieder zurück zu Bischof Augustinus: Er erkannte ganz richtig, dass es als physikalische Zeit nichts geben kann, außer der sich dauernd verändernden imaginären Gegenwart. Aber dann verwendet er die gleichen Begriffe in einem anderen Zusammenhang - mit der Arbeitsweise unseres Gedächtnisses (Ausdehnung des Geistes) - und kommt so zu dem Schluss, dass dort Gegenwart, Vergangenheit bzw. Zukunft vorstellbar sind. Eine physikalische Zeit und eine gedankliche Vorstellung sind aber völlig unterschiedliche Phänomene.

Kurz gesagt: Ereignisse können sich immer nur in der Gegenwart ereignen - und in der Gegenwart können wir uns an Vergangenes erinnern und Zukünftiges planen - weil wir ein Gedächtnis haben.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 27 Dez 2015 13:44 #1837

Hallo Richard,

wenn wir in den Himmel sehen und da das Sternenlicht betrachten, dann schauen wir in die Vergangenheit und je weiter diese Sterne entfernt sind, umso weiter in dieselbe. U.U. gibt es diese Sterne gar nicht mehr, weil sie schon längst explodiert sind. Das Licht der Sonne ist etwa 500 Sekunden alt, wenn es in unsere Augen fällt. Ja der Mensch mir gegenüber ist bereits um den Bruchteil einer Sekunde älter, als das Bild, das gerade von ihm in meine Augen gelangt. Das liegt an der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit. Die Vergangenheit holt uns also permanent ein. Deshalb ist Zeit relativ und nicht absolut. Das wusste der Bischof Augustinus noch nicht. Deshalb hat er nach seinem Augenschein geurteilt und nicht nach der Wirklichkeit. Und dieser Augenschein hat ihn dazu verführt, etwas anzunehmen, das so gar nicht stimmt. Du scheinst der gleichen Verführung zu erliegen wie der Bischof. 1500 Jahre nach dem Bischof hat uns Einstein diese Wirklichkeit in beeindruckender Weise aufgezeigt.
viele Grüße
Thomas

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 27 Dez 2015 16:12 #1842

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@Thomas: Wer in der Nacht die Sterne betrachtet, blickt nicht in die Vergangenheit. Sondern dieser Anblick entspricht der Gegenwart - denn wir können nur das Licht sehen, welches gerade ankommt. Wie lange dieses Licht schon unterwegs war, ist ein völlig anderes Thema.
(Realität und Wirklichkeit sind Begriffe, die beschreiben, wie wir wahrnehmen. Realität - ist das, wie ein Objekt ist. Wirklichkeit - ist aber nur unsere individuelle Interpretation von der Realität. Ein Beispiel: Wenn in einem Zimmer ein roter Apfel auf dem Tisch liegt - dann ist er für einen normalsichtigen Menschen rot, wer unter rot-grün-Blindheit wahrnimmt - wird diese Farbe nicht erkennen; und ein Blinder wird vom Apfel wieder eine völlig andere Wirklichkeit haben.)

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 27 Dez 2015 16:20 #1843

Kinseher Richard schrieb: @Thomas: Wer in der Nacht die Sterne betrachtet, blickt nicht in die Vergangenheit. Sondern dieser Anblick entspricht der Gegenwart - denn wir können nur das Licht sehen, welches gerade ankommt. Wie lange dieses Licht schon unterwegs war, ist ein völlig anderes Thema.
(Realität und Wirklichkeit sind Begriffe, die beschreiben, wie wir wahrnehmen. Realität - ist das, wie ein Objekt ist. Wirklichkeit - ist aber nur unsere individuelle Interpretation von der Realität. Ein Beispiel: Wenn in einem Zimmer ein roter Apfel auf dem Tisch liegt - dann ist er für einen normalsichtigen Menschen rot, wer unter rot-grün-Blindheit wahrnimmt - wird diese Farbe nicht erkennen; und ein Blinder wird vom Apfel wieder eine völlig andere Wirklichkeit haben.)


Das heißt aber, dass ein und das selbe Ereignis von unterschiedlichen Beobachtern zu unterschiedlichen Zeiten als Gegenwart wahrgenommen würde. Zu der Zeit, in der dieses Ereignis wahrgenommen würde, wäre es selbst bereits unveränderlich in der Vergangenheit.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 27 Dez 2015 20:49 #1848

Dieser Thread beweist die altbekannte Tatsache, dass es (fast) unmöglich ist andere Menschen nur durch Worte zu überzeugen. Besonders wenn die Menschen von etwas überzeugt sind, was zwar allgemein anerkannt ist und auch richtig ist, aber eben nur eine Seite der Medaille ist. Eigentlich sollten auch Physiker, nicht nur Philosophen bereit sein, Gegensätzliches, was sich ansonsten ausschliessen müsste, gleichberechtigt anzunehmen (s. z.B. Teilchen-Welle-Dualismus).
Neben dem bekannten Prinzip der Relativität, dass einen relativen Raum und eine relative Zeit zu einer RaumZeit verknüpft, gibt es sehr wohl gleichberechtigt dazu eine absolute Zeit und einen absoluten Raum.
Wieviel Mühe und Energie habe ich bisher darauf verwendet, dass hier im Forum zu beschreiben!
Ich weiss auch nicht, mit welchen Worten ich das noch beschreiben kann.
Eine kleine Zusammenfassung findet sich hier:
www.urknall-weltall-leben.de/kunena/2-de...spannt?start=40#1660
Gerade am Beispiel der Zeit lässt sich zeigen, was ich meine:
Es ist richtig, dass alles, was in meinem Bewusstsein abgebildet wird, auf Ursachen zurückgehen, die genau dann, wenn diese mir bewusst werden, in der Vergangenheit zurückliegen. Sogar das Bild auf meinem Computermonitor, der nur wenige Zentimeter von mir entfernt steht, dass ich sehe, dass sich in meinem Bewusstsein abbildet, braucht seine Zeit, bis es mich erreicht.
Ich kann aber nur dann etwas als Vergangenheit bestimmen, wenn ich weiss, was Gegenwart ist. Schärfer formuliert: wenn ich weiss, was jetzt ist.
Wer aber bestimmt für mich was jetzt ist?
Das kann nur ich allein. Niemand sonst als ich kann für mich bestimmen, was jetzt ist. Ich kann das nicht delegieren.
Das ist der erste Schritt. Im zweiten Schritt muss ich das anderen Menschen auch zugestehen:
Jeder bestimmt für sich selber, was für ihn jetzt ist. Und erst durch Kommunikation untereinander wird die absolute "Ersterkenntnis" relativiert.
Durch das Geschriebene wird auch deutlich, warum es so schwer ist, andere Menschen nur durch Worte zu überzeugen. Durch das wird auch deutlich, warum es in der Geschichte der Wissenschaften (Natur- und Geisteswissenschaften) sölange (Jahrtausende) gedauert hat, bis das Prinzip der Relativität sich durchgesetzt hat:
Jede Erkenntnis, die ein Mensch gewinnt, wird durch diesen Menschen als absolut gesetzt und erst im zweiten schritt wird durch Kommunikation, Austausch mit Anderen diese absolute Erkenntnis relativiert. Und oft genug fehlt es am Austausch.
Das Alles ist nicht nur ein Problem der Philosophie oder Psychologie, sondern auch ein Untersuchungsobjekt der Naturwissenschaften, da sowohl absoluter Raum als auch absolute Zeit mathematisiert werden kann (s. Link)

Zur Fragestellung des Threadstarters wäre folgendes zu sagen:
Zeit kann nicht eine Energieform sein.
Die einfachste Begründung wäre die, dass diese Gleichsetzung tautologisch wäre, ein Zirkelschluss wäre, da in der physikalischen Grösse Energie schon der Zeitfaktor vorhanden ist. Z.B. kinetische Energie E = 0,5 * m * v² und v = s / t
Etwas komplexer wäre eine Begründung über die Axiomatik der Grundgrössen Masse, Länge und Zeit im formalen System der Physik.
Innerhalb der Axiomatik des formalen Systems der Physik sind Masse, Länge und Zeit Basisgrössen.
Als solche sind sie wohldefiniert und grenzen sich gegenseitig ab. Die Schnittmenge der Mengen der Eigenschaften der jeweiligen Basiselemente Masse, Länge und Zeit ist leer.
Das bedeutet, Masse ist nicht Teil der Länge oder der Zeit. Und Länge oder Zeit ist nicht Teil der Masse.
Und Zeit ist nicht Teil der Masse oder der Länge.
Wäre diese Abgrenzung nicht vorhanden, würden sich im formalen System der Physik irgendwann Widersprüche ergeben. Das lässt sich - glaube ich zumindestens - metamathematisch beweisen.
Ich kann daher keine Grundgrösse auf andere Grundgrössen zurückführen. Und damit die Zeit auf Energie.
Das bedeutet durchaus, dass die Physik, das formale System Physik, keine Aussagen machen kann, was das "Wesen der Zeit" ("Wesen der Masse"; "Wesen des Raumes (-> Länge)") ist. Sie kann beschreiben, wie sich Raum, Zeit und Masse im Zusammenspiel verhalten, aber "tieferliegende" Aussagen als das Fundament (Axiomatik) der Physik zulässt, kann die Physik nicht machen. Hier muss die Naturwissenschaft den "Staffelstab" an die Geisteswissenschaften abgeben.

Das Leben ist kein Problem, dass man lösen muss, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.

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Das Leben ist kein Problem, dass man lösen muss, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.
Letzte Änderung: von Andique. Begründung: Zusatz (Notfallmeldung) an den Administrator

Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 28 Dez 2015 05:50 #1850

  • Kinseher Richard
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@Andique:
Deine ´Beweisführung´ ist sinnlos - denn sie zeigt nur, dass Du es noch nicht einmal für notwendig gefunden hast, meinen Beitrag überhaupt zu lesen.
z.B.
- gehe ich davon aus, dass es nur die Gegenwart als imaginären Übergangszustand (ohne Dauer) gibt. D.h. es gibt weder eine Vergangenheit, noch eine Zukunft in der Realität. D.h. physikalische Formeln, in denen Zeit als Dauer beschrieben wird, können sehr gut geeignet sein, eine Wirklichkeit zu beschreiben, wie wir sie scheinbar erleben - aber diese Formeln sind ungeeignet, die ZEIT (das Wesen von Zeit) zu beschreiben.
- Es gibt Physiker, die ZEITREISEN berechnen können - daraus ergibt sich ein Problem: Wenn es nichts außer der imaginären Gegenwart gibt, dann sind soche Berechnungen eindeutig falsch. Oder um es ganz klar auszudrücken - mit der physikalischen Mathematik kann ich anscheinend zu jedem gewünschten Ergebnis kommen - so schlecht sind manche Berechnungen: deshalb wundert es mich nicht, dass die Physik immer esoterischer wird. Blockuniversum, Multiversen, Stringtheorie sind nur ein paar Beispiele, die aktuell diskutiert werden. (Ein typisches Verhalten von Esoterikern ist, dass sie Behauptungen aufstellen, ohne nachvollziehbare Belege vorzuweisen.)
Und damit sind wir wieder beim Thema: Deine Anregung, dass Physiker den ´Staffelstab´ zur Klärung von bestimmten Fragestellungen an die Geisteswissenschaft abgeben soll - ist pure Esoterik: Denn was Du forderst, ist nichts anderes als BEWEISUMKEHR - die esoterische Physik stellt Behauptungen auf - und andere Wissenschaften sollen die Beweise dafür liefern.

Meine persönliche Sichtweise von seriöser Wissenschaft ist völlig anders: Ich meine, wenn Wissenschaftler eine Behauptung aufstellen, dann müssen sie diese selbst beweisen - und nachvollziehbare Belege dafür vorlegen. Dabei ist es auch erlaubt Theorien/Hypothesen aufzustellen - aber selbst diese müssen so beschrieben sein, dass nachvollziehbar ist, was damit gemeint ist.

Und damit wieder zurück zur aktuellen Physik:
Die Formeln der Phsyik sind durchaus geeignet um Vorgänge so zu beschreiben (z.B. Geschwindigkeit, Beschleunigung), dass man eine beobachtbare Wirklichkeit gut damit abbilden kann: Zeit als Zeitdauer.
Aber das Problem dabei ist, dass die Physik bisher nicht in der Lage war, zu belegen, dass es Zeit-DAUER überhaupt gibt!
Z.B. wenn ein Objekt in der Gegenwart von mir verändert wurde - was passiert dann: Wenn dieses Objekt in die Vergangenheit geht - wohin geht es dabei? Und: Wenn ein geändertes Objekt in der Vergangenheit verschwunden ist - wieso kann es dann von der Zukunft herkommend als geändertes Objekt wieder in die Gegenwart herüberkommen?
Bisher kann die Physik auf diese Problemstellung keine Antwort geben - d.h. die Annahme von Zeit-Dauer ist nicht wissenschaftlich begründet.
Wenn Du, @Andique, mein obiges Erklärungsmodell wenigstens einmal gelesen hättest - dann hättest Du dort eine Erklärung für diese Fragestellung gefunden: Die Gegenwart ist ein imaginärer Übergangszustand, in dem sich Objekte sowohl dauernd ändern können - aber auch immer mit sich selbst identisch sind.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 28 Dez 2015 09:48 #1851

Zu den Beiträgen von "Kinseher Richard" sehe ich mich genötigt, hier mal "Thomas" zu zitieren:

Thomas schrieb: Das gehört ins Reich der Esoterik und nicht in die Welt der Naturwissenschaft.
Grüße
Thomas


Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, wie sagte mal ein bekannter Wissenschaftler und Comedian: "Ein Esoteriker ist in der Lage, in 5 Minuten mehr Unsinn zu behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann."


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 28 Dez 2015 10:22 #1852

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@Andique: Nachtrag - zu Deiner Forderung, dass bestimmte Themen der Geisteswissenschaft überlassen werden sollten:

Dass die Zeit keine Dauer/Ausdehnung hat,
1) wurde z.B. von Bischof Augustinus schon vor über 1600 Jahren festgestellt (die Quelle habe ich schon genannt)
2) ist Bestandteil der buddhistischen Philosophie seit ca. 2500 Jahren
Ich habe Dir jetzt extra ein kleines Zitat herausgesucht: "Diese zeitlose Wirklichkeit ist, was ich das ´Erlebnis der Gegenwart´ nenne; denn die Gegenwart hat keine zeitliche Ausdehnung und ist damit zeitlos. Es ist die irrationale Grenzlinie zwischen den zwei Richtungen der Zeit. Die Gegenwart hat nicht Ausdehnung, sondern Intensität. Sie kennt keine Kausalität, die nur in der Zeit denkbar ist, sondern eine Gleichzeitgkeit von Beziehungen, die nur in der räumlichen Dimension bestehen können." Zitat aus: Grundlagen tibetischer Mystik´ Lama Anagarika Govinda ISBN: 3 436 02129 6

Jetzt stellt sich dann bloß noch die Frage, bis wann es Physiker gibt, die zu Kenntnis nehmen - was schon lange bekannt ist.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 28 Dez 2015 20:08 #1853

Kinseher Richard schrieb: Die Formeln der Phsyik sind durchaus geeignet um Vorgänge so zu beschreiben (z.B. Geschwindigkeit, Beschleunigung), dass man eine beobachtbare Wirklichkeit gut damit abbilden kann: Zeit als Zeitdauer.
Aber das Problem dabei ist, dass die Physik bisher nicht in der Lage war, zu belegen, dass es Zeit-DAUER überhaupt gibt!


Es gibt durchaus physikalische Formeln, die Zeitdauern beinhalten, etwa beim radioaktiven Zerfall:

N(t) = N(t=0) * e^(-lambda*t)

Hier kann man berechnen, wie viele Atome nach welcher Zeitdauer noch nicht zerfallen sind.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 28 Dez 2015 23:07 #1855

ClausS schrieb:
Es gibt durchaus physikalische Formeln, die Zeitdauern beinhalten, etwa beim radioaktiven Zerfall:

N(t) = N(t=0) * e^(-lambda*t)

Hier kann man berechnen, wie viele Atome nach welcher Zeitdauer noch nicht zerfallen sind.


Ich vermute doch stark, dass der Fragesteller nicht an physikalisch-wissenschaftlichen Antworten interessiert ist, sondern eher an esoterischen "Wahrheiten", er möchte das "Wesen" der Zeit ergründen, er möchte da weitermachen, wo der Bischof Augustinus vor 1500 Jahren aufgehört hat, er möchte wissen, WARUM die Zeit vergeht, selbst wenn der Zeiger steht.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 29 Dez 2015 05:14 #1857

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@udogigahertz:
Auch wenn Du mir falsche Absichten (Esoterik) unterstellst - so hast Du zumindest die Idee erfasst, um was es mir geht:

Es geht beim Thema ´Wesen von Zeit´ um MATERIALKUNDE. Und dazu sind unbedingt physikalisch-wissenschaftliche Fagestellungen und Antworten notwendig. Dies bedeutet, dass man Erklärungen dafür finden muss, WAS sich WARUM verändert und was dabei passiert, wenn Zeit vergeht.

Formeln - wie für radioaktiven Zerfall - sind recht nett, aber ohne Aussage über Ursachen. Z.B. wenn man einem kleinen Kind sagt, dass der Osterhase am Ostersonntag bunte Eier und Schokoeier versteckt. Dann ist für das Kleinkind die Richtigkeit dieser Aussage bewiesen - wenn es am Ostersonntag versteckte Eier findet. Und wenn sich dieses Ereignis im nächsten Jahr wiederholt - dann ist dies wiederum eine Bestätigung dieser Aussage.
Die eigentliche Ursache - Eltern verstecken diese Eier - erkennt das Kleinkind dadurch aber nicht.
Wenn eine physikalische Formel z.B. das Ausmaß des radioaktiven Zerfalls voraussagt - dann ist diese Erkenntnis genaus so brauchbar; wie es für ein Kleinkind das ´Wissen´ ist, dass der Osterhase im nächsten Jahr am Ostersonntag wieder Eier verstecken wird.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 29 Dez 2015 07:35 #1858

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@udogigahertz: Nachtrag: Dein Hinweis auf den radioaktiven Zerfall ist recht interessant - denn er bestätigt mein Erklärungsmodell:

Die Bildung von höheren Elementen durch atomare Reaktion in einem Stern ist ein Prozess, der sich nicht schlagartig ereignet. Sondern diese Reaktion wird sich im Stern unterschiedlich ereignen - je nachdem ob die Reaktion eher im Kern bzw. in Randgebieten stattfand. Vereinfacht kann man das Ausmaß dieser Elementbildung als Reaktion mit einer Gauss´schen Kurve beschreiben. Dies bedeutet, dass gleichartige gebildete Elemente in einem Stern unterschiedlich ´alt´ sind.
Geht man wie ich davon aus, dass auch Atome als Maschinen zu betrachten sind - dann müssen diese Atome ständig winzige Mengen an Energie abgeben - und zwar bis sie dann zerfallen. Der Begriff ´Halbwertszeit´ beschreibt ja nur eine Art Mittelwert, wie wir ihn von Gauss´schen Verteilungskurven kennen. Und - weil sich diese Elemente zu unterschiedlichen Stadien im Stern gebildet haben (und die Zerfallsbedingungen - durch Abgabe von Energie - für alle gleichartigen Atome gleich sind) - werden in einem Gemisch auch Atome unterschiedlichen ´Alters´ enthalten sein; die unterschiedliche Mengen an Energie abgegeben haben.
Dies bedeutet - dass die Halbwertszeit von Elementen eventuell eine Aussage über deren Bildungsbedingungen geben könnte: spekulativ gesprochen. Ein Grund mehr, wieso mein Erklärungsmodell - über das Wesen von Zeit - für die Physik von Interesse sein dürfte.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 29 Dez 2015 16:40 #1862

Kinseher Richard schrieb: Geht man wie ich davon aus, dass auch Atome als Maschinen zu betrachten sind - dann müssen diese Atome ständig winzige Mengen an Energie abgeben - und zwar bis sie dann zerfallen. Der Begriff ´Halbwertszeit´ beschreibt ja nur eine Art Mittelwert, wie wir ihn von Gauss´schen Verteilungskurven kennen. Und - weil sich diese Elemente zu unterschiedlichen Stadien im Stern gebildet haben (und die Zerfallsbedingungen - durch Abgabe von Energie - für alle gleichartigen Atome gleich sind) - werden in einem Gemisch auch Atome unterschiedlichen ´Alters´ enthalten sein; die unterschiedliche Mengen an Energie abgegeben haben.
Dies bedeutet - dass die Halbwertszeit von Elementen eventuell eine Aussage über deren Bildungsbedingungen geben könnte: spekulativ gesprochen. Ein Grund mehr, wieso mein Erklärungsmodell - über das Wesen von Zeit - für die Physik von Interesse sein dürfte.


Das widerspricht den Experimenten der Quantenmechanik. Radioaktive Atomkerne (im Grundzustand) geben eben nicht permanent kleine Mengen Energie ab, um dadurch zu zerfallen.

Die Halbwertszeit ist unabhängig von der Vorgeschichte. Ein Uran-238-Atomkern hat beispielsweise die selbe Halbwertszeit, egal ob er gerade entstanden ist oder ob er schon zwei Milliarden Jahre alt ist.

Radiokative Zerfälle resultieren aus dem quantenmechanischen Tunneleffekt. Pro Zeiteinheit gibt es immer die selbe Wahrscheinlichkeit für den Zerfall. Hieraus resultiert die exponentielle Zerfallskurve.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 29 Dez 2015 17:12 #1863

Kinseher Richard schrieb: Es geht beim Thema ´Wesen von Zeit´ um MATERIALKUNDE. Und dazu sind unbedingt physikalisch-wissenschaftliche Fagestellungen und Antworten notwendig. Dies bedeutet, dass man Erklärungen dafür finden muss, WAS sich WARUM verändert und was dabei passiert, wenn Zeit vergeht.


Nein, so ist es nicht, bzw. du stellst die falschen Fragen an das falsche Publikum.

Die Naturwissenschaften können nur die Dinge, wie sie sind, erkunden und erklären wie alles zusammenhängt, die Frage nach dem WARUM muss Wissenschaft letztendlich schuldig bleiben.

Was Zeit ist, wurde bereits erschöpfend erklärt, aus physikalischer Sicht zumindest, die Wissenschaft kann allenfalls noch schlussfolgern, dass Zeit, also der Zeitablauf zum Funktionieren des Universums unbedingt erforderlich ist, denn ohne zeitliche Abläufe würde nichts entstehen können, es wäre alles in der Zeit eingefroren, es würde sich nichts ändern oder verändern, der Urknall könnte sich niemals ereignen.

Die Wissenschaft kann aber prinzipiell nicht das WARUM die Zeit denn voranschreitet erklären, dazu müsste sie in Erfahrung bringen, was vor dem Urknall war, wer den initiiert hat, wer das Uhrwerk des Universums in Gang gesetzt hat oder warum das geschah.

Da die Wissenschaft aber nicht hinter diese natürliche "Urknall-Grenze" blicken kann, muss die Beantwortung solcher grundsätzlicher Fragen unbeantwortet bleiben.


Diese Fragenkomplexe kann man jedoch ganz wunderbar in esoterischen und glaubensabhängigen Foren diskutieren, oder auch in der Philosophie.

Da gibts dann auch "Wahrheiten" dazu.


Hier ist nicht der richtige Ort, um solche Fragen ernsthaft zu diskutieren.


Grüße
Udo

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 29 Dez 2015 17:45 #1865

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@udo:
zunächst eine Fehlerkorrektur: Meine vorherige Anregung - Halbwertszeiten und Bildungszeiten von Elementen in einen Zusammenhang zu bringen - ist nicht sinnvoll: weil es unterschiedliche Arten gibt, wie Isotopen gebildet werden können.

Über die Art und Weise wie Wissenschaft arbeiten soll - sind wir offensichtlich unterschiedlicher Meinung. Ich halte Denkverbote nicht für sinnvoll - denn wenn schon das Entwickeln von Ideen verboten wird, dann können auch keine Erkenntnisse gewonnen werden, die darauf aufbauen würden.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 29 Dez 2015 17:54 #1867

Kinseher Richard schrieb: @udo:

Über die Art und Weise wie Wissenschaft arbeiten soll - sind wir offensichtlich unterschiedlicher Meinung. Ich halte Denkverbote nicht für sinnvoll - denn wenn schon das Entwickeln von Ideen verboten wird, dann können auch keine Erkenntnisse gewonnen werden, die darauf aufbauen würden.


Wer spricht von Denkverboten?

Man kann und soll gewiss über alles und jedes diskutieren, auch gerne spekulativ.

Allerdings sollte man allgemeines Schwadronieren über "Gott und die Welt", über den "Sinn des Lebens" oder "Wer hat alles in Gang gesetzt" und warum? nicht mit der Naturwissenschaft verwechseln.

Du willst Fragen diskutieren, die eindeutig NICHT in den Bereich der Natur-Wissenschaften gehören, hier in einem naturwissenschaftlich orientierten Forum lösen bzw. beantwortet wissen.

Das geht nun mal nicht, die möglichen Antworten werden dir nicht gefallen können, weil Naturwissenschaft eben KEINE esoterischen Probleme lösen kann.

Insofern hat das nichts mit "Denkverbot" zu tun, sondern nur damit, dass du dir hier das falsche Forum ausgesucht hast.

Grüße
Udo

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 29 Dez 2015 18:29 #1868

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@udo
Etwas für esoterisch zu bezeichnen, weil man der Meinung ist, dies sei unwissenschaftlich - ist nichts anderes als ein Denkverbot.

Übrigens zur Erinnerung: Dass man Details unterhalb der Abbe-Grenze mit dem Lichtmikroskop erkennen kann - galt als wissenschaftliche Tatsache. Bis Prof. Stefan Hell eine Arbeitsweise entwickelte - das STED-Mikroskop - welches diese Grenze überwand.

Nach Deiner Sichtweise hätte man diese Idee im Vorfeld niemals auf diesem Forum veröffentlichen dürfen - da sie nachweislich physikalischen Gesetzen widerspricht.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 29 Dez 2015 19:29 #1869

.
Kinseher Richard schrieb:

Das Wesen von ZEIT ist Energie

Selbst wenn das so wäre, was würde das aussagen? Wir wissen nicht, was Zeit ist und wir wissen auch nicht, was Energie ist.
"Das Wesen von Zeit ist Energie" bedeutet also:
Etwas, was wir nicht wissen, was es ist, ist das Wesen von etwas, das wir auch nicht wissen, was es ist?
Was soll das nun aussagen?
.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 30 Dez 2015 05:19 #1874

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Fehlerkorrektur: im letzten Beitrag habe ich das Wort NICHT vergessen:

Dass man Details unterhalb der Abbe-Grenze mit dem Lichtmikroskop NICHT erkennen kann - galt als wissenschaftliche Tatsache.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 30 Dez 2015 10:45 #1875

Kinseher Richard schrieb: Fehlerkorrektur: im letzten Beitrag habe ich das Wort NICHT vergessen:

Dass man Details unterhalb der Abbe-Grenze mit dem Lichtmikroskop NICHT erkennen kann - galt als wissenschaftliche Tatsache.


Ja und? Das Wesen der Wissenschaft ist der Irrtum und die rasche Korrektur dieser Irrtümer beim Vorliegen neuer Erkenntnisse.

Du vermischt hier andauernd Wissenschaft bzw. wissenschaftliches Arbeiten mit deiner esoterischen Fragestellung nach "dem Wesen der Zeit".

Früher galten auch mal Geschwindigkeiten über 50 km/h als schädlich für Menschen, man prognostizierte Blindheit usw. Das war, als die Eisenbahn aufkam. Später wurde das dann rasch falsifiziert und als Irrtum entlarvt. Auf diese Weise wird das Wissen der Menschen immer größer. Dieser Prozess der Falsifikation dauert jedoch an, der wird nie abgeschlossen sein, so ist es wahrscheinlich, dass nach und nach die jetzigen Grenzen überwunden werden, was man heute noch für unmöglich hält, kann morgen schon beweisbar falsch sein.

Das hat aber nichts mit deiner Fragestellung nach dem "Wesen der Zeit" zu tun! Diese Frage gehört vom Typ her nicht in den Bereich der Natur-Wissenschaft, sondern in den Bereich der Geisteswissenschaften und auch dort in den Bereich der Grenzwissenschaften, ganz Außen in die Esoterik-Ecke.

Deine Frage ist so ähnlich wie die Frage nach dem Sinn des Lebens, oder warum gibt es uns oder sind wir allein im Universum und wenn ja, warum.

Grüße
Udo

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 30 Dez 2015 13:17 #1879

udogigahertz schrieb: Das hat aber nichts mit deiner Fragestellung nach dem "Wesen der Zeit" zu tun! Diese Frage gehört vom Typ her nicht in den Bereich der Natur-Wissenschaft, sondern in den Bereich der Geisteswissenschaften und auch dort in den Bereich der Grenzwissenschaften, ganz Außen in die Esoterik-Ecke.


Meines Wissens beschäftigen sich theoritische Physiker durchaus mit grundlegenden Fragestellungen zum Thema Zeit, zum Beispiel: Verläuft die Zeit kontinuierlich oder ist sie quantifiziert?

Daher denke ist die Fragestellung nach dem "Wesen der Zeit" auch eine physikalische. Der entscheidende Punkt ist, ob es Experimente oder zumindest Gedankenexperimente gibt, mit der die diesbezüglichen Theorien überprüft werden können. Solange es die nicht gibt, kann die Physik hierüber keine Aussagen treffen. Sobald jemand entsprechende Experimente einfallen, kann die Physik vielleicht Aussagen treffen.

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 30 Dez 2015 14:45 #1881

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@ClausS.
Stephen Hawking schreibt in seinem Buch ´Eine kurze Geschichte der Zeit´- dass das Universum zum Zeitpunkt des Urknalls unendlich heiß war, nach einer Sekunde war die Temperatur auf ca. 10 Milliarden Grad gesunken und nach ca. 100 Sekunden auf 1 Milliarde Grad. (diese Zahlen brauchen wir nicht im Detail diskutieren).
Weil aber am Anfang des Universums nach dem Urknall auch die inflationäre Expansion stand - ist es auch wissenschaftlich korrekt und zulässig, die Temperatur des Universums und dessen Volumen in einem Zusammenhang darzustellen. Denn es hat sich nicht nur die Temperatur sondern auch das Volumen des Universums geändert.
Es gibt also zwei unterschiedliche Möglichkeiten Veränderungen im Universum darzustellen
a) als Kombination von Temperatur und vergangener Uhr-Zeit
b) als Kombination von Temperatur und aktuellem Volumen des Universums

Du gibst mir sicherlich recht, wenn ich behaupte, dass in beiden Darstellungen keinerlei esoterische Gedankengänge erkennbar sind.
Wenn ich in meinem Erklärungsmodell für das Wesen von Zeit davon ausgehe, dass Veränderungen im Universum auch über den Energieinhalt (Temperatur) pro Volumen beschrieben werden können - dann ist dies daher ebenfalls wissenschaftlich zulässig. (auch diese Sichtweise hat nicht das Geringste mit Esoterik zu tun).

Weil aber der Energieinhalt pro Volumen in unserem Universum immer mehr abnimmt - weil es sich ausdehnt - haben wir hier eine eindeutig asymmetrische Energieabnahme (pro Volumen).
Systeme, die dadurch gekennzeichnet sind, dass deren Energieinhalt ständig asymmetrisch abnimmt - bezeichnet man in der Physik allgemein als ´Maschinen´. D.h. wenn ich das Universum als Maschine bezeichne - ist dies eine korrekte und zulässige Beschreibung (und hat nicht das Geringste mit Esoterik zu tun)

Dies waren nur ein paar Zeilen, um zu zeigen, dass meine Überlegungen sich im Rahmen der bisher üblichen wissenschaftlichen Denkweise bewegen.
Wenn @udogigahertz hier immer wieder esoterisches Gedankengut erkennt - dann frage ich mich, woher er diesen Eindruck hat.

Die Überlegung des Buddhismus und von Bischof Augustinus - dass die Gegenwart nur eine imaginäre Grenzlinie ohne Ausdehnung ist - sollte jeden ernsthaften Physiker beschäftigen: denn die Frage ob grundlegende Veränderungen im Universum kontinuierlich oder gequantelt erfolgen, gehört zu den wichtigsten Fragestellungen der theoretischen Physik. Denn auf solchem Grundwissen bauen andere Theorien der Physik auf.

Das Fragen oder Vorstellen von Theorien verbieten zu wollen, indem man diese als esoterisch verleumdet - ist nichts anderes als ein Denkverbot. Wer meint, bessere Ideen zu haben, soll diese doch in einem eigenen Beitrag im Forum vorstellen!

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 31 Dez 2015 14:59 #1901

Kinseher Richard schrieb: @ClausS.
Stephen Hawking schreibt in seinem Buch ´Eine kurze Geschichte der Zeit´- dass das Universum zum Zeitpunkt des Urknalls unendlich heiß war, nach einer Sekunde war die Temperatur auf ca. 10 Milliarden Grad gesunken und nach ca. 100 Sekunden auf 1 Milliarde Grad. (diese Zahlen brauchen wir nicht im Detail diskutieren).
Weil aber am Anfang des Universums nach dem Urknall auch die inflationäre Expansion stand - ist es auch wissenschaftlich korrekt und zulässig, die Temperatur des Universums und dessen Volumen in einem Zusammenhang darzustellen. Denn es hat sich nicht nur die Temperatur sondern auch das Volumen des Universums geändert.
Es gibt also zwei unterschiedliche Möglichkeiten Veränderungen im Universum darzustellen
a) als Kombination von Temperatur und vergangener Uhr-Zeit
b) als Kombination von Temperatur und aktuellem Volumen des Universums

Du gibst mir sicherlich recht, wenn ich behaupte, dass in beiden Darstellungen keinerlei esoterische Gedankengänge erkennbar sind.


Ja, da gebe ich dir recht.

Wenn @udogigahertz hier immer wieder esoterisches Gedankengut erkennt - dann frage ich mich, woher er diesen Eindruck hat.



Weil du immer rein wissenschaftliche Thesen und Theorien mit diesem Quatsch vermischt:

Die Überlegung des Buddhismus und von Bischof Augustinus - dass die Gegenwart nur eine imaginäre Grenzlinie ohne Ausdehnung ist - sollte jeden ernsthaften Physiker beschäftigen: denn die Frage ob grundlegende Veränderungen im Universum kontinuierlich oder gequantelt erfolgen, gehört zu den wichtigsten Fragestellungen der theoretischen Physik. Denn auf solchem Grundwissen bauen andere Theorien der Physik auf.


Nun mal ehrlich, was haben Aussagen eines Bischofs von vor 1.500 Jahren mit der heutigen Wissenschaft zu tun? Nichts.

Was haben buddhistische Gedankengänge mit Wissenschaft zu tun? Nichts, weil es sich hier um Glaubensdinge, um Religion handelt.

Wie reizvoll solche Übersprünge auch manchmal sind oder sein können, so muss man doch scharf trennen zwischen Wissenschaft und solchen religiösen Dingen, seien sie auch noch so "wissenschaftlich" angehaucht.

Das kannst du scheinbar nicht, schade.

Grüße
Udo

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