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THEMA: Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell

Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 31 Dez 2015 18:05 #1908

  • Kinseher Richard
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@udogigahertz: Esoterikvorwurf
Jetzt schreibe ich extra laaaangsam, weil ich hoffe - dass Du dann verstehst um was es geht:

Lasse Dir doch einmal den 2. Teil des 1. Satzes und den 2. Satz ganz langsam von Bekannten erklären. Die Frage, ob Veränderungen kontinuierlich oder gequantelt erfolgen - gehört eindeutig zu einer der wichtigsten Problemstellungen der Physik. Wer auch nur ein bisschen Ahnung von Physik hat, wird dies bestätigen.

@all: einen Guten Rutsch in das Neue Jahr - und meine Besten Wünsche für 2016

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 01 Jan 2016 13:16 #1929

Kinseher Richard schrieb: Stephen Hawking schreibt in seinem Buch ´Eine kurze Geschichte der Zeit´- dass das Universum zum Zeitpunkt des Urknalls unendlich heiß war, nach einer Sekunde war die Temperatur auf ca. 10 Milliarden Grad gesunken und nach ca. 100 Sekunden auf 1 Milliarde Grad. (diese Zahlen brauchen wir nicht im Detail diskutieren).
Weil aber am Anfang des Universums nach dem Urknall auch die inflationäre Expansion stand - ist es auch wissenschaftlich korrekt und zulässig, die Temperatur des Universums und dessen Volumen in einem Zusammenhang darzustellen. Denn es hat sich nicht nur die Temperatur sondern auch das Volumen des Universums geändert.
Es gibt also zwei unterschiedliche Möglichkeiten Veränderungen im Universum darzustellen
a) als Kombination von Temperatur und vergangener Uhr-Zeit
b) als Kombination von Temperatur und aktuellem Volumen des Universums

Du gibst mir sicherlich recht, wenn ich behaupte, dass in beiden Darstellungen keinerlei esoterische Gedankengänge erkennbar sind.
Wenn ich in meinem Erklärungsmodell für das Wesen von Zeit davon ausgehe, dass Veränderungen im Universum auch über den Energieinhalt (Temperatur) pro Volumen beschrieben werden können - dann ist dies daher ebenfalls wissenschaftlich zulässig. (auch diese Sichtweise hat nicht das Geringste mit Esoterik zu tun).


Die Beschreibung des Universums mit vergangener Zeit und durchschnittlicher Temperatur (bzw. Energiedichte) ist legitim und wird meines Wissens auch genau so gemacht.

Die Beschreibung des Universums mit vergangener Zeit und aktuellem Volumen halte ich für praktisch unmöglich, da wir denke ich das Gesamtvolumen des Universums nicht bestimmen können.

Kinseher Richard schrieb: Die Überlegung des Buddhismus und von Bischof Augustinus - dass die Gegenwart nur eine imaginäre Grenzlinie ohne Ausdehnung ist - sollte jeden ernsthaften Physiker beschäftigen: denn die Frage ob grundlegende Veränderungen im Universum kontinuierlich oder gequantelt erfolgen, gehört zu den wichtigsten Fragestellungen der theoretischen Physik. Denn auf solchem Grundwissen bauen andere Theorien der Physik auf.


Prinzipiell finde ich nicht falsch, Ideen von Buddhismus oder von Bischof Augustinus zu zitieren. Die Atomidee von Demokrit kommt beispielsweise in vielen Chemiebüchern vor und niemand stört sich daran.

Die Fragestellung, ob Zeit kontinuierlich oder gequantelt verläuft, ist tatsächlich Gegenstand aktueller theoretischer physikalischer Forschung. Es gibt beispielsweise die Theorie der Schleifen-Quantengravitation, für die es allerdings derzeit keine experimentelle Bestätigung gibt, eher im Gegenteil.

Mir fehlt nur gerade die Vorstellung, was die Ideen von Buddhismus oder von Bischof Augustinus mit der Frage zu tun haben, ob Zeit kontinuierlich oder gequantelt verläuft. Wie müsste Zeit verlaufen, damit es diesen Vorstellungen entspricht?

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 01 Jan 2016 13:35 #1931

  • Kinseher Richard
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@ClausS:
Die Idee, dass es nur die sich dauernd ändernde Gegenwart (ohne Ausdehnung) gibt - würde bedeuten, dass Veränderungen im Universum kontinuierlich (ohne Sprünge) ablaufen. Vergangenheit und Zukunft sind somit nicht nötwendig - da sich ein Objekt dabei kontinuierlich verändern kann.

Ereignen sich zeitliche Veränderungen aber gequantelt, dann bedeutet dies, dass es eine Gegenwart mit Ausdehnung gibt - und somit auch Zukunft und Vergangenheit.
Hierzu gibt es von Seiten der Physik bisher keinerlei Erklärungsmodelle - die nachvollziehbar beschreiben können, was dabei mit einem Objekt geschieht (wie kommt es in die Zukunft, was passiert damit in der Vergangenheit)

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Das Wesen von ZEIT ist Energie - ein neues Erklärungsmodell 01 Jan 2016 14:03 #1932

="Kinseher Richard" post=1931
Ereignen sich zeitliche Veränderungen aber gequantelt, dann bedeutet dies, dass es eine Gegenwart mit Ausdehnung gibt - und somit auch Zukunft und Vergangenheit.
Hierzu gibt es von Seiten der Physik bisher keinerlei Erklärungsmodelle - die nachvollziehbar beschreiben können, was dabei mit einem Objekt geschieht (wie kommt es in die Zukunft, was passiert damit in der Vergangenheit)



Soweit ich weiß, gibt es eine kleinste Zeiteinheit, die sogenannte "Plank-Zeit", ob das im Endeffekt bedeutet, dass die Zeit letztlich gequantelt ist, ist mir nicht bekannt. Grundsätzlich unterscheidet man ja zwischen der "normalen" Welt, die uns bekannt ist, also die makroskopische Welt und die Welt der Quanten, wo grundsätzlich alles unbestimmt ist und in Quanten erfolgt, wo es also Sprünge gibt.

Das sind grundsätzlich zwei verschiedene Welten, die jedoch zusammenhängen.

Soll heißen: Die Antwort auf deine Frage könnte sein: Sowohl als auch, also auf der von uns erlebbaren Welt hat die Zeit keine Sprünge, sondern geschieht kontinuierlich, gleichmäßig, fortlaufend, ohne Sprünge, in der Quantenwelt jedoch HAT die Zeit jedoch Sprünge, passiert gequantelt.

Das ist jetzt aber rein spekulativ.


Grüße
Udo

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