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THEMA: Das Scheinwerfer-Paradoxon

Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Jan 2019 22:52 #47776

Yukterez schrieb: So einfach wie möglich,

Schon richtig. Nein ich meine nicht, wie er es berechnet, sondern wie er es sich erklärt. Mit welcher Formel? Wo in der SRT gibt es die Konstellation, dass in einem anderen Bezugssystem die Zeit schneller vergeht? Welcher Mechanismus außer die Resynchronisierung?

Apropos: Kannst Du mir mit Lichtblitzen oder sonstwie geometrisch erklären, wieso der Rand der Scheibe kontrahieren sollte? Bleiben wir dafür gerne bei der Sicht vom Zentrum aus. Du scheinst ja mit mir darin übereinzustimmen, dass in diesem Fall keine Relativität der Gleichzeitigkeit vorkommt.

Meinst Du nicht, dass die Lorentzkontraktion bei der Relativbewegung allein durch die Relativität der Gleichzeitigkeit verursacht wird, wenn ich das so sagen darf?

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Jan 2019 17:06 #47797

Yukterez schrieb:
Lieber aufhörend bevor ich mich noch zu ärgern anfange

Du gibst nie auf und das ist auch gut so. Aufgeber gibts eh wie Sand am Meer.
Deine folgende Frage, ob ich den Unterschied zwischen aufhören und aufgeben erkenne, kannst du dir sparen. Ich kenne ihn. Aber für so Leute wie wir wäre aufhören so wie aufgeben.

ra-raisch schrieb:
Badhofer ist sehr verbissen darin, etwas nicht zu verstehen.

Genau so ist es.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Jan 2019 21:54 #47815

.
Ich habe schon längere Zeit ein Paradoxon im Auge, das würde (oberflächlich betrachtet) alle Paradoxon, die ich bis jetzt bezüglich der SRT gelesen habe, in den Schatten stellen. Da geht es um eine paradoxe Situation bei der relativistischen Massenzunahme aus der Sicht von 2 verschiedenen Beobachter. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man das auch rein Mathematisch präsentieren könnte. Aber da bin ich auf Hilfe angewiesen. Die dazugehörige Mathematik ist mir fremd. Ich könnte es lediglich in einer ganz primitiven Art und Weise präsentieren. Wer würde mir da helfen dabei, das ins mathematische zu übersetzen? Gerne auch per Pin. Aber, vielleicht ist das nur ein Hirngespinst?
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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Jan 2019 22:17 #47818

badhofer schrieb: .
Ich habe schon längere Zeit ein Paradoxon im Auge, das würde (oberflächlich betrachtet) alle Paradoxon, die ich bis jetzt bezüglich der SRT gelesen habe, in den Schatten stellen. Da geht es um eine paradoxe Situation bei der relativistischen Massenzunahme aus der Sicht von 2 verschiedenen Beobachter. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man das auch rein Mathematisch präsentieren könnte. Aber da bin ich auf Hilfe angewiesen. Die dazugehörige Mathematik ist mir fremd. Ich könnte es lediglich in einer ganz primitiven Art und Weise präsentieren. Wer würde mir da helfen dabei, das ins mathematische zu übersetzen? Gerne auch per Pin. Aber, vielleicht ist das nur ein Hirngespinst?
.

Paradoxon ist was paradox erscheint....ich kanns versuchen in Formeln zu kleiden und vlt gleich zu beantworten. Masse ist invarant....aber Du meinst sicher den Impuls, der ist eh relativ.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Jan 2019 22:27 #47819

badhofer schrieb:  
relativistische Masse

ra-raisch schrieb:  
Masse ist invarant

Er fragt ja nicht nach der Ruhemasse sondern nach der relativistischen, und die ist so wie auch die Geschwindigkeit und die Energie bezugssystemabhängig:

Don Koks schrieb:  
Their relativistic masses depend on their speeds

Unterscheidend,

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Jan 2019 22:46 #47822

Yukterez schrieb: Er fragt ja nicht nach der Ruhemasse sondern nach der relativistischen, und die ist so wie auch die Geschwindigkeit und die Energie bezugssystemabhängig:l]

klar, ich sage ja Impuls und sowieso relativ.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Jan 2019 21:05 #47892

ra-raisch schrieb:
Paradoxon ist was paradox erscheint....ich kanns versuchen in Formeln zu kleiden und vlt gleich zu beantworten. Masse ist invarant....aber Du meinst sicher den Impuls, der ist eh relativ.

Du weißt überhaupt noch nicht, was ich schreiben werde aber du weißt schon, was ich meine und das es auf den Impuls ankommt, der eh relativ ist. Kannst du hellsehen? :) :) :)

Ich werde noch auf dich zurückkommen. Vielen Dank. Dieses mal schreibe ich jedoch nichts spontan aus dem Gefühl heraus, sondern ich werde mir genau überlegen, wie ich das ausformuliere, um möglichst gleich am Anfang auf den Punkt zu kommen. Dieses mal lasse ich mir schon einige Zeit. Tage oder Wochen, je nach dem. Zeit ist eh auch relativ.
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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Jan 2019 21:12 #47893

badhofer schrieb: Kannst du hellsehen? :) :) :)

So weit schon, alles eine Frage der relativen Gleichzeitigkeit. :woohoo:

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 29 Jan 2019 13:00 #47918

.
Oha, in einem anderen Forum hat jemand etwas ganz interessantes geschrieben:
Für die Lampe ruht der Reflektor, weshalb also sollte sich der Winkel der von ihr ausgehenden Photonen ändern?
Bezogen z.B. auf das Garagenparadoxon würde das bedeuten:
Warum sollte sich aufgrund der Längenkontraktion der Abstand zwischen der vorderen Stoßstange und der hinteren Stoßstange verändern, wenn beide Stoßstangen auch während der Fahrt relativ zueinander ruhen? Das klingt ganz logisch. Wie aber sollte sich die Länge des Autos ändern, wenn sich der Abstand zwischen den Stoßstangen nicht ändert?

Das kann ich jetzt selbst nicht erdenken?
.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 29 Jan 2019 13:31 #47919

badhofer schrieb:  
Das kann ich jetzt selbst nicht erdenken?

Um so etwas durchschauen zu können muss man zuerst lernen zwischen den verschiedenen Bezugssystemen zu unterscheiden. In Anbetracht dessen dass du am 27.1.2019 einen Faden auf Allmystery eröffnest in dem du die gleiche Frage die dir hier bereits am 22.8.2018 beantwortet wurde nochmal stellst so als ob nie was gewesen wäre mache ich mir dabei aber keine allzu großen Hoffnungen.

Hoffend dass die Kinder auf Allmystery mehr Geduld mit dir haben werden,

Folgende Benutzer bedankten sich: ra-raisch

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 29 Jan 2019 14:16 #47926

badhofer schrieb: Warum sollte sich .

Schöne Grüße vom Murmeltier.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 29 Jan 2019 16:31 #47943

Yukterez schrieb: Der Lorentzäther ist zwar nicht so ein arges alternatives Weltbild wie z.B. das Hohlscheibenmodell der Erde, aber ich finde auch dass es keinen Sinn macht in einem Faden über die Relativitätstheorie mit dem Äther anzutanzen. Genauso wäre es auch fehl am Platz in einem Faden über die Stringtheorie mit der Schleifenquantengravitation daherzukommen, oder in einem über das eine Thema mit einem anderen.

Ich habe die Frage in diesem Beitrag zur Diskussion gestellt, da erfolgte kein Widerspruch. Kurz, solange es um die spezielle Relativitätstheorie geht, ist der Lorentzäther keine alternative Theorie, sondern lediglich eine andere Interpretation, noch dazu die ursprüngliche. Die Minkowski-Interpretation kam erst später. Außerdem folge ich nur den Empfehlungen, die Bell in der Arbeit "how to teach special relativity" zum Thema, wie man die Spezielle Relativitätstheorie lehren sollte, vertreten hat, Diskussion dazu bitte hier .

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 30 Jan 2019 13:40 #48008

ra-raisch schrieb: Deshalb darf man die lineare Bewegung nicht in eine radiale und eine tangentiale Komponente zerlegen, wie ich (gelegentlich) gedacht hatte, für die Rotation lag ich aber wohl doch richtig.

Ich denke ich hab das mit der Richtung gelöst:

ra-raisch schrieb: Schräge Flugrichtungen (Stoßparameter b=r¹×v¹¹>0) sind orthogonal auf den Ursprung zu verschieben (also s=r¹◦v¹¹). Rotationen haben dann Abstand s=r¹◦v¹¹=0.

\(s = \vec r \circ \hat v\)
also (D=Distanz ist besser als s)
τΔ = γ·D¹◦v¹/c²

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 30 Jan 2019 13:41 #48009

badhofer schrieb: Da geht es um eine paradoxe Situation bei der relativistischen Massenzunahme aus der Sicht von 2 verschiedenen Beobachter. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man das auch rein Mathematisch präsentieren könnte.


www.geogebra.org/classic
v=Schieberegler[-1, 1, 0.01, 1, 200, false, true, false, false]
γ=1/sqrt(1-v²)
u=Schieberegler[-1, 1, 0.01, 1, 200, false, true, false, false]
M={{γ, -γv, 0, 0}, {-γv, γ, 0, 0}, {0, 0, 1, 0}, {0, 0, 0, 1}} {{1 / sqrt(1 - u²)}, {u / sqrt(1 - u²)}, {0}, {0}}
E=Element[M, 1, 1]
p=Element[M, 2, 1]
u'=p/E
m=sqrt(E² - p²)

Beispiel: v=0.8 u=-0.6
Im Bildschirmsystem wird auf das ein entgegenkommendes Raumschiff ein Torpedo mit 0,6*c abgefeuert. Im Raumschiffsystem hat das Torpedo die
Energie 3.08*mc²
Impuls -2.92*m*c
kinetische Energie 2.08*mc²
Geschwindigkeit 0.95*c
und die Masse bleibt natürlich bei 1, egal was du mit den Schiebern machst.

Wenn du willst, kannst du Rakete und Torpedo noch so simulieren.
t=Schieberegler[-5, 5, 0.01, 1, 200, false, true, false, false]
R=(v t, 0)
T=(u t, 0)
Folgende Benutzer bedankten sich: badhofer

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 30 Jan 2019 21:51 #48060

.
@julian apostata
Vielen Dank dafür, aber das kann ich beim besten Willen nicht durchführen. Ich denke mir, da muß man schon sehr eingearbeitet sein, damit man alle Regler richtig erkennt und richtig verschiebt. Ich kann das nicht. Ganz egal, wo ich hindrücke, es kommt nichts, was mir etwas sagen könnte. Ich komme nicht einmal zu einem Bild oder sonst irgend etwas :(
.
.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 31 Jan 2019 13:14 #48079

@badhofer
Okay, was genau kapierst du denn da nicht. Die Rakete ist mit der Geschwindigkeit v und der Torpedo mit der Geschwindigkeit u unterwegs. Sind da 2 Schieberegler wirklich schon zu viel für dich?

In der Algebraansicht kannst du dann ablesen, welchen Impuls, Geschwindigkeit Energie der Torpedo im System Raumschiff hat.

Aber vielleicht ist es besser wenn ich für die LT-Matrix eine Extravariable definiere:

v=Schieberegler[-1, 1, 0.01, 1, 200, false, true, false, false]
γ=1/sqrt(1-v²)
u=Schieberegler[-1, 1, 0.01, 1, 200, false, true, false, false]
LMatrix={{γ, -γv, 0, 0}, {-γv, γ, 0, 0}, {0, 0, 1, 0}, {0, 0, 0, 1}}
M=LMatrix*{{1 / sqrt(1 - u²)}, {u / sqrt(1 - u²)}, {0}, {0}}

Und jetzt kannst du schon direkt im Ergebnisvektor M Energie und Impuls vom Torpedo ablesen. Die Geschwindigkeit ermittelst du indem du das zweite Element von M durch das erste teilst.

Die Zahl der Nachkommastellen kann man rechts oben (3 Querbalken) regeln.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 31 Jan 2019 14:25 #48081

Dieses Bild öffnet sich, wenn ich deinen Link aufmache:
Ist sehe keine Rakete, wo ich anschieben kann :(


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Das Scheinwerfer-Paradoxon 31 Jan 2019 14:59 #48083

badhofer schrieb:  
Ist sehe keine Rakete, wo ich anschieben kann

Das ist wie man schon an der URL sieht ein ganz normales leeres Geogebra Arbeitsblatt, wie kommst du denn auf die Idee dir dort eine schon fertige Rakete zu erwarten? Den letzten Schritt hat Apostata dir selber überlassen weil er sich denkt dass es besser ist dir eine Angel zu geben anstatt einen fertig zubereiteten Fisch zu servieren. Die Rakete musst du also zuerst hineinprogrammieren, und zwar mit so einem Code wie dem den Apostata dir da oben gezeigt hat.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 02 Feb 2019 15:13 #48202

Ich hab grad raus gefunden, dass es auch die Möglichkeit gibt, Arbeitsblätter zu erstellen ohne eingeloggt zu sein. Da braucht niemand von euch irgendwas irgendwohin zu kopieren.

www.geogebra.org/classic/qagjtamh

Links habt ihr die LTMatrix die durch verstellen von v geändert wird. Rechts davon der EnergieImpulsvektor vom Torpedo im Bildschirmsystem. Ganz rechts der EnergieImpulsvektor im System der Rakete. Energie und Impuls kann man direkt ermitteln, und die Geschwindigkeit dadurch, dass man Impuls/Energie dividiert.

Beide Objekte sind als Punkte dargestellt, die sich mit Hilfe des t-Schiebers bewegen lassen.

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