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THEMA: Das Scheinwerfer-Paradoxon

Das Scheinwerfer-Paradoxon 25 Aug 2018 21:29 #40947

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@julian apostata
Vielen Dank. Das ist also das Werkzeug, mit dem man den Sachverhalt offen legen kann. So mal oberflächlich betrachtet für mich vorerst etwas verwirrend, aber das wird sich mit der Zeit schon legen. Wie müssen die Parameter gestellt sein, damit einmal die Grundsituation erfasst ist. Der klassische Fall. Ein Scheinwerfer einer Lok sendet in Fahrtrichtung parallel zur Fahrtrichtung einen Lichtstrahl aus? Ohne relativistische Geschwindigkeit des Zuges stellt sich für beide Beobachter (Zugführer + Bahnhofvorsteher) die gleiche Situation dar.
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Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Aug 2018 00:35 #40953

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badhofer schrieb: .
Wie müssen die Parametoer gestellt sein, damit einmal die Grundsituation erfasst ist. Der klassische Fall. Ein Scheinwerfer einer Lok sendet in Fahrtrichtung parallel zur Fahrtrichtung einen Lichtstrahl aus? Ohne relativistische Geschwindigkeit des Zuges stellt sich für beide Beobachter (Zugführer + Bahnhofvorsteher) die gleiche Situation dar.
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v auf 0,1 oder kleiner setzen.

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Die Halluzinationen des wl01 26 Aug 2018 04:46 #40956

wl01 hat geschrieben: weil Du in deiner Animation den Scheinwerfer mit einer größeren Geschwindigkeit nach rechts laufen lässt, als den Lichtstrahl.

Dann hast du deinen Monitor offenbar verdreht aufgestellt, auf meinem Bildschirm läuft das Licht mit der gleichen Geschwindigkeit nach rechts wie die Lampe und mit der pythagoräischen Differenz nach oben.

wl01 hat geschrieben: Du fakst!

Ich glaube eher du trollst.

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Die Halluzinationen des wl01 26 Aug 2018 10:48 #40964

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Yukterez schrieb: Dann hast du deinen Monitor offenbar verdreht aufgestellt, auf meinem Bildschirm läuft das Licht mit der gleichen Geschwindigkeit nach rechts wie die Lampe und mit der pythagoräischen Differenz nach oben

Zugegeben. Du hattest recht und ich unrecht. Mea culpa, mea maxima culpa.
Mein Fehler war die Annahme, dass sich Spiegel und Lichtstrahl mit gleicher Geschwindigkeit nach rechts bewegen und sich daher, noch dazu mit auseinanderdriftenden Winkel nie treffen würden.
Tatsächlich muss man allerdings vom Kollisionspunkt zwischen Spiegel und Lichtstrahl ausgehen. Und durch die Schräge des Spiegels wird die Entfernung Lichtstrahl-Spiegel immer geringer und dadurch trifft der Strahl den Spiegel auf alle Fälle.
Sorry für meinen Fehlschluss.

MfG
WL01

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MfG
WL01

Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Aug 2018 11:09 #40966

badhofer schrieb: .Wie müssen die Parameter gestellt sein, damit einmal die Grundsituation erfasst ist. Der klassische Fall. Ein Scheinwerfer einer Lok sendet in Fahrtrichtung parallel zur Fahrtrichtung einen Lichtstrahl aus?


www.geogebra.org/m/cnz4u7rd

In der Ausgangssituation reicht schon ein einziger Parameter aus. Schieb einfach den α'-Schieber so lange rum, bis du die gewünschte Konstellation erreicht hast.

Ich sagte doch. Spielt einfach ein wenig mit den Schiebern und dem Dragpoint und dem Button "Systemwechsel", dann kriegt ihr spielerisch raus, was ich mir bei der Animation gedacht habe.

Stellt beispielsweise α' so ein, dass sich der gesendete Strahl mit dem reflektierten Strahl deckt.

Dann bewegt t'. t bewegt sich automatisch mit, weil ich beide Schieber gekoppelt habe.

t'=0 Photon befindet sich in Lichtuhrmitte.
t'=1 Photon befindet sich am Lichtuhrrand.
t'=2 Photon befindet sich in Lichtuhrmitte.
t'=3 Photon befindet sich am Lichtuhrrand.

Klick auf Systemwechsel und ihr könnt dieselben Zeiten an den Timelines ablesen.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Aug 2018 12:04 #40971

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julian apostata schrieb: www.geogebra.org/m/cnz4u7rd
In der Ausgangssituation reicht schon ein einziger Parameter aus. Schieb einfach den α'-Schieber so lange rum, bis du die gewünschte Konstellation erreicht hast.

Klick auf Systemwechsel und ihr könnt dieselben Zeiten an den Timelines ablesen.

Schaut gut aus. Jedoch kann man damit die klassische Situation im Ruhesystem nicht nachstellen, da in diesem Fall der Lichtstrahl mit 90° nach oben gesendet wird (dies wurde bei unserer Darstellung \( \alpha \) genannt. In deiner sehr guten Darstellung kann dieser Winkel jedoch nicht verändert werden. Nur der Winkel des Spiegels, der in der Darstellung auch \( \alpha' \) genannt wird.
Also benötigen wir eine Darstellung von fixen 90° Aussendewinkel, der sich durch den Systemwechsel und abhängig von der Geschwindigkeit verkleinert. Auch der Winkelspiegel und der Reflexionswinkel sollten sich aufgrund der Parametern automatisch ändern.
Sonst kommt das heraus, was ja nicht gewünscht ist:

Die derzeit mögliche Anpassung von v ergibt jedoch eine Schlussfolgerung, die ich schon am Anfang hatte.
Je höher die Geschwindigkeit, desto größer der Winkel des Spiegels und damit der Reflexionwinkel, jedoch um so größer wird auch der Aussendewinkel (er nähert sich wieder den 90°), womit sich beides kompensiert.

MfG
WL01

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WL01

Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Aug 2018 12:32 #40978

wl01 schrieb: Jedoch kann man damit die klassische Situation im Ruhesystem nicht nachstellen, da in diesem Fall der Lichtstrahl mit 90° nach oben gesendet wird


Zum Glück liebe ich es, mich ständig zu wiederholen.

Mach in der Situation, die du dargestellt hast einen Klick auf Systemwechsel. Nun erscheint ein "Dragpoint" am Spiegel. Diesen ziehst du ganz nach oben.

Dann stellst du α'=45° ein. Oder α'=135° wenn der reflektierte Strahl nach rückwärts laufen soll.

Oder du lässt 45° eingestellt und ziehst den "Dragpoint" ganz nach unten.

Wenn man übrigens wieder ins Bahnhofsystem wechselt und mit dem v-Schieber spielt, kann man schön erkennen, wie sich Alles an der Lichtuhr verkürzt und die Lage der Timelines verändert.

Dass sie die Lichtuhrzeit korrekt anzeigen, könnt ihr auch so überprüfen.

Dragpoint ganz nach oben oder unten ziehen

t'=1 Photon erreicht Spiegel
t'=2 Photon erreicht denselben x-Wert wie der Lichtuhrrand
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Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Aug 2018 12:45 #40982

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Sorry, habe nicht angenommen, dass die Punkte beweglich sind!
Danke!

PS:
Vielleicht könnte man beim Verschieben des Dragpoints den Aussende-Winkel \( \alpha \) und den Reflexions-Winkel \( \beta\) als Wert irgendwo darstellen, dann wäre alles gut! :)

MfG
WL01

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WL01

Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Aug 2018 12:47 #40983

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Dieter Grosch schrieb: (...)
Wie das soll hier in Alternativ vorgetragen werden. Das ist hier vdas Thema.


Nein, das ist nicht das ist hier nicht das Thema. Du befindest Dich hier nicht in dem Bereich des Forums in dem Du bis zum 1.10. Deine Fantasien als Wissenschaft verkaufen darfst.
Hier geht es gerade um Naturwissenschaft - akzeptiere dass und sondere hier nicht auch noch Deine Falschbehauptungen ab.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Aug 2018 12:47 #40984

wl01 schrieb: Also benötigen wir eine Darstellung von fixen 90° Aussendewinkel, der sich durch den Systemwechsel und abhängig von der Geschwindigkeit verkleinert.

Du kannst den Spiegel eh mit der Maus nach oben ziehen, so wie ich das schon in Beitrag #40915 verlinkt habe. Ein Regler wäre zwar angenehmer da es eine ziemliche Einfädelei ist die Position genau auf 90° zu schieben, aber gehen tut es.

Am Anfang auch verzweifelt nach dem Schieberegler gesucht habend,

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Aug 2018 13:02 #40985

Dieter Grosch schrieb: Wie das soll hier in Alternativ vorgetragen werden. Das ist hier vdas Thema.


Moderatoren Hinweis

Achtung, wir befinden uns hier nicht im Bereich Alternative Weltbilder. Darum soll hier nicht alternativ vorgegangen werden.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Aug 2018 19:26 #41016

Zurück zum Thema:

Yukterez schrieb:
  Damit ist der Reflexionswinkel am bewegten Spiegel mit √(1-v²/c²)·Sin(δ)=Cos(δ)→δ=63.4349°
  der Selbe wie an einem ruhenden Spiegel mit √(1-v²/c²)/(1-v/c)·Sin(δ)=Cos(δ)→δ=15°


Zusammenfassend kann man jedenfalls sagen dass ein bewegter Spiegel so reflektiert wie ein ruhender Spiegel der in Bewegungsrichtung um den Faktor 1/(1-v/c) länger (oder kürzer, je nach dem Vorzeichen von v) ist als der lorentzkontrahierte bewegte Spiegel.



Das heißt natürlich auch dass es bei einem Spiegel der in Bewegungsrichtung 0° hat für den Reflexionswinkel keinen Unterschied macht ob er sich auf mich zu, von mir weg oder mit mir bewegt.

Zusammenfassend,

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 26 Aug 2018 23:28 #41027

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Yukterez schrieb:
Zusammenfassend kann man jedenfalls sagen dass ein bewegter Spiegel so reflektiert wie ein ruhender Spiegel der in Bewegungsrichtung um den Faktor 1/(1-v/c) länger (oder kürzer, je nach dem Vorzeichen von v) ist als der lorentzkontrahierte bewegte Spiegel.

Das heißt natürlich auch dass es bei einem Spiegel der in Bewegungsrichtung 0° hat für den Reflexionswinkel keinen Unterschied macht ob er sich auf mich zu, von mir weg oder mit mir bewegt.

Der Adler kommt nicht ins Licht. Daran ist nicht zu zweifeln. Wahrscheinlich mathematisch leicht nachvollziehbar. Nicht leicht darstellbar ist die Verbildlichung der Mathematik. Noch dazu, wo Zeit eine Rolle spielt. Wie will man Zeit verbildlichen, wo man doch nicht einmal weiß, was Zeit überhaupt ist? Ich denke mir, dass das nicht nur Laien so ergeht, auch Fachleute haben ein Problem damit, sich ein Bild zu machen.

Trotzdem denke ich mir, dass das Scheinwerfer-Paradoxon ein geeignetes Objekt ist, es zu versuchen. Im Prinzip ist es ja ganz einfach. Ein Spiegel, ein ruhender und ein relativistisch-bewegter Bezugspunkt und ein mit c bewegtes Photon. Aus. Mehr ist da nicht. Mit dem Werkzeug, dass uns julian apostata in die Hand gegeben hat, finde ich mich noch nicht zurecht. Dazu kann ich momentan überhaupt nichts sagen.

Was mir bei der Grafik von Yukterez auffällt, sind die verschieden lange Wege des Photons (L und L1) aus der Sicht der beiden Beobachter. Die LG ist in beiden Fällen gleich. Wie kann man mit derselben Geschwindigkeit verschieden lange Wege beschreiten? Die Zeit wird da wahrscheinlich eine Rolle spielen. Kann man das mit julian apostatas Methode irgendwie sichtbar machen? Nicht mathematisch, sondern optisch?
.


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Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Aug 2018 00:10 #41028

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Das ist das Gleiche wie beim einfacheren Beispiel des Lichpendels. Der Lichtweg kippt im äusserer-Beobachtersystem eben nach rechts, wird also länger, die Zeit dehnt sich dabei.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Aug 2018 06:27 #41033

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badhofer schrieb: Kann man das mit julian apostatas Methode irgendwie sichtbar machen? Nicht mathematisch, sondern optisch?.

Also entweder ist die Darstellung bei julian apostatas nicht ganz richtig, oder aber meine ursprünglich Annahme stimmt:

In der zweiten Grafik ist nicht nur der Spiegel kontrahiert, sondern auch der Lichtweg nach rechts (x). Was aber wieder den Aussende-Winkel vergrößert und damit auch den Reflexionswinkel exakt nach vorne ausrichtet.

MfG
WL01

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Aug 2018 07:04 #41034

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Jaja, Rupert..
Reitet ein einsamer Cowboy mit gleichmäßiger Translationsbewegung durch eine Landschaft von Koordinaten hin nach einem Orte, nämlich der UWudL-Grand-Central-Station; doch ganz plötzlich wird es derbe zwillingsparadox. (-:

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Aug 2018 09:42 #41038

wl01 schrieb: In der zweiten Grafik ist nicht nur der Spiegel kontrahiert, sondern auch der Lichtweg nach rechts (x). Was aber wieder den Aussende-Winkel vergrößert und damit auch den Reflexionswinkel exakt nach vorne ausrichtet. Bild

Nicht wenn man das Folgende berücksichtigt:



Wenn man 1 und 1 zusammenzählt stellt man fest dass der Pfad des Photons dieser ist:



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Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Aug 2018 13:23 #41049

badhofer schrieb: Wie kann man mit derselben Geschwindigkeit verschieden lange Wege beschreiten? Die Zeit wird da wahrscheinlich eine Rolle spielen. Kann man das mit julian apostatas Methode irgendwie sichtbar machen? Nicht mathematisch, sondern optisch?


Das mit den verschieden langen Lichtwegen hab ich zum Beispiel hier mal demonstriert,
www.geogebra.org/m/uwz5vQNF

wobei mich dieses Gedankenexperiment inspiriert hat.
de.wikibooks.org/wiki/Spezielle_Relativi...s_Gedankenexperiment

Am besten erst mal nur die untere Ansicht anschauen. Am roten Schieberegler erkennt man. Zwei Photonen werden jeweils am linken und rechten Linealrand emittiert und zwar gleichzeitig zum Zeitpunkt t=0.

An den blauen Timelines kann man ablesen.

L(inks) findet statt bei t'=8
R(echts) findet statt bei t'=-8

Jetzt stellt t=6 ein.
Aus Sicht von Rot haben L und R jeweils 6 Punkte zurück gelegt.
Aus Sicht von Blau hat L 2 Punkte R aber 18 Punkte zurück gelegt.

Ein und dasselbe Szenario können wir nun auch in der oberen Ansicht simulieren.

Da sehen wir: R startet bei t'=-8 t=0 (letzteren Wert wieder an den Timelines ablesen)

Wie setzen nun t'=8. L wird erst jetzt geboren, wobei hier wieder die Tl(0) zur Stelle ist (also gleichzeitige Geburt in System Rot)

Bei t'=10 t=6 treffen sich die beiden Photonen. Ist jetzt einigermaßen klar, warum die Lichtwege so verschieden lang sein müssen?

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Aug 2018 15:28 #41055

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julian apostata schrieb:

wobei mich dieses Gedankenexperiment inspiriert hat.
de.wikibooks.org/wiki/Spezielle_Relativi...s_Gedankenexperiment

Oha! Das ist schlecht, denn mutmaßlich ganz offensichtlich weiß der Verfasser nicht, was ein kovarianter Zusammenhang ist.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 27 Aug 2018 22:39 #41106

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julian apostata schrieb:
Das mit den verschieden langen Lichtwegen hab ich zum Beispiel hier mal demonstriert.
www.geogebra.org/m/uwz5vQNF

Diese Demonstration ist ungefähr wie bei einem Rechenschieber, bei dem sich durch Verschieben von Zahlen verschiedenen Werte ergeben. Ein Bild macht das noch keines :(
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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Aug 2018 06:23 #41116

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badhofer schrieb: .

julian apostata schrieb:
Das mit den verschieden langen Lichtwegen hab ich zum Beispiel hier mal demonstriert.
www.geogebra.org/m/uwz5vQNF

Diese Demonstration ist ungefähr wie bei einem Rechenschieber, bei dem sich durch Verschieben von Zahlen verschiedenen Werte ergeben. Ein Bild macht das noch keines :(
.

Vereinfacht gesagt, zeigt es nur, dass sich der Spiegel in der Zeit weiterbewegt und der Lichtstrahl dadurch für das andere Inertialsystem länger wird. Dann kommt es nicht zu dem Irrtum den ich bei der Animation von julian apostata ursprünglich hatte. Yukterez hat das im vovorigen Post gut demonstriert. (Strahl vom roten Punkt zum Spiegel)

Was aber dann allerdings letzten Endes nicht erklärt, weshalb der Reflexionswinkel trotz steileren Spiegelwinkels kleiner wird. Offensichtlich widerspricht hier die Mathematik scheinbar der Logik. Oder aber der Reflexionswinkel wird eben vom bewegten System genommen, was dann wieder meiner These entsprechen würde. (Strahl vom blauen Punkt zum Spiegel) Letzten Endes wäre es das was hier als Kovarianz genannt wurde. Aussende-Winkel wird aus dem einen Bezugssystem genommen (ändert sich somit), Reflexionwinkel aus dem anderen (und ändert sich somit nicht).

MfG
WL01

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Aug 2018 09:35 #41123

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wl01 schrieb:
...was dann wieder meiner These entsprechen würde. (Strahl vom blauen Punkt zum Spiegel) Letzten Endes wäre es das was hier als Kovarianz genannt wurde.

Jaja.
Wer, wenn nicht du, redet denn hier seit mindestens zwanzig Jahren schon im Rahmen seiner „eigenen These“ als Hohepriester der Kovarianz dem gesunden physikalischen Menschenverstand das Wort. :-)
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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Aug 2018 12:33 #41142

badhofer schrieb: .
Diese Demonstration ist ungefähr wie bei einem Rechenschieber, bei dem sich durch Verschieben von Zahlen verschiedenen Werte ergeben. Ein Bild macht das noch keines :(
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Welche Zahlen meinst du überhaupt? Die Zahlen an den Zeitschiebern oder an den Timelines?

www.geogebra.org/m/uwz5vQNF

Du wolltest wissen, wie ein und dasselbe Photon verschieden lange Lichtwege haben kann. Genau das demonstriert die Animation. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass du diese nicht verstehst. Wenn dem so ist, warum sagst du mir nicht, was genau du da nicht kapierst. Löchere mich doch ganz einfach mit Fragen.

Ich setze nämlich ungern Animationen in die Welt, welche nicht verstanden werden.

Ropp schrieb: de.wikibooks.org/wiki/Spezielle_Relativi...s_Gedankenexperiment

Oha! Das ist schlecht, denn mutmaßlich ganz offensichtlich weiß der Verfasser nicht, was ein kovarianter Zusammenhang ist.


Könntest du das mal anhand des Textes näher erläutern?

wl01 schrieb: Was aber dann allerdings letzten Endes nicht erklärt, weshalb der Reflexionswinkel trotz steileren Spiegelwinkels kleiner wird.


www.geogebra.org/m/cnz4u7rd

Okay, Spiegel nach oben, α'=45° stellen, Systemwechsel machen und mit dem v-Schieber spielen. Damit ändern wir den Anstellwinkel des Spiegels, die Strahlrichtung nach vorne bleibt jedoch erhalten.

Das liegt ganz einfach daran: Einfallswinkel=Ausfallwinkel gilt nur bei einem ruhenden Spiegel, nicht aber bei einen Bewegten.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Aug 2018 12:34 #41143

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Ropp schrieb: Jaja.
Wer, wenn nicht du, redet denn hier seit mindestens zwanzig Jahren schon im Rahmen seiner „eigenen These“ als Hohepriester der Kovarianz dem gesunden physikalischen Menschenverstand das Wort. :-)

Tja, aus deinem Mund klingt das ja fast wie ein Lob. Aber schaffst Du so etwas auch?

MfG
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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Aug 2018 13:40 #41145

http://www.directupload.net/file/d/5193/yk7vbgas_gif.htmhttp://www.directupload.net/file/d/5193/yk7vbgas_gif.htm

Ich hoffe mal, dass das Bild zu sehen ist. M schickt einen Strahl zum Spiegel. Im Punkt A wird er reflektiert. Dann zeichne ich die Winkelhalbierende im Punkt A ein.

An dieser Winkelhalbierenden spiegle ich den Punkt M. Der reflektierte Strahl muss nun durch den Punkt M' gehen.

Setze ich nun diese Apparatur in Bewegung, so rücken wegen der Längenkontraktion die Punkte B,C und M' näher an die y-Achse (welche durch die Punkte M und A läuft) heran.

Alles klar so weit?
http://www.directupload.net/file/d/5193/yk7vbgas_gif.htm

Nix is klar. Kann mir mal jemand erklären, was ich beim Posten von Bildern falsch mache?
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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Aug 2018 15:22 #41148

.

julian apostatas schrieb:
Kann mir mal jemand erklären, was ich beim Posten von Bildern falsch mache?

Du machst nichts falsch. Es ist alles gut so, wie du es machst. Es ist nur so, dass ich als Laie etwas begriffsstutzig bin.

Dein Bild (links) beschreibt den Sachverhalt aus der Sicht des Lokführers. Das Bild ist klar und deutlich. Es gleicht sich auch mit dem Bild von Yukterez (rechts)
.
. . . . . . . . . . .. . .
.
Was jetzt noch fehlt wäre dasselbe Bild, jedoch so wie es sich aus der Sicht des Bahnhofvorstehers darstellt und das selbe Bild noch einmal, wenn sich der Scheinwerfer in die andere Richtung bewegt. Und diese 3 Bilder nebeneinander gestellt. Dann könnte ich mir, so nehme ich an, etwas vorstellen vom gesamten Sachverhalt.
.

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Aug 2018 20:37 #41162

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julian apostata schrieb: Nix is klar. Kann mir mal jemand erklären, was ich beim Posten von Bildern falsch mache?

Das Bild muss immer eine gif oder jpg -Endung haben.
Und in das untere Feld muss der Link eingegeben werden, im oberen Feld irgendeine Bezeichnung.

Übrigens bei Share Link nicht die "empfohlenen" nehmen (das stellt eben die Grafik auf einer html-Seite dar, sondern den untersten Link "Hotlink" nehmen.

also so
[img  alt=Grafik]http://fs1.directupload.net/images/180828/yk7vbgas.gif[/img]

MfG
WL01

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Aug 2018 20:45 #41163

julian apostata schrieb: Alles klar so weit?
directupload.net/file/d/5193/yk7vbgas_gif.htm
Nix is klar. Kann mir mal jemand erklären, was ich beim Posten von Bildern falsch mache?

Man kann natürlich keine HTML Seite als Bild einbinden, das geht nur mit GIF, JPG und PNG. Dein Imagehoster führt den Kunden mit solchen Tricks wie dem Fake-Suffix "_gif.htm" in die Irre (vermutlich damit man um das Bild zu sehen auf seine Seite gehen muss wo man dann höchstwahrscheinlich mit Cookies oder Werbung zugepflastert wird), das ist so ein ähnlicher Schmäh wie movie_avi.exe aber ein bisschen harmloser.

Hinweisend,

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 28 Aug 2018 21:21 #41168

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julian apostata schrieb:

wl01 schrieb: Was aber dann allerdings letzten Endes nicht erklärt, weshalb der Reflexionswinkel trotz steileren Spiegelwinkels kleiner wird.

Das liegt ganz einfach daran: Einfallswinkel=Ausfallwinkel gilt nur bei einem ruhenden Spiegel, nicht aber bei einen Bewegten.

Schon klar und ausprobiert. Die Frage ist jedoch noch immer weshalb das so gilt? Aussendewinkel wird nach Formel kleiner. OK! dann ist aber auch der Spiegel-Einfallswinkel größer. OK! Nur dann wird mit der umgekehrten Formel der Ausfallwinkel wieder verkleinert. OK! Aber weshalb? Weil, wie ich schrieb:

WL01 schrieb: Der Aussende-Winkel wird aus dem einen Bezugssystem genommen (ändert sich somit), Reflexionwinkel aus dem anderen (und ändert sich somit nicht).

??

MfG
WL01

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Das Scheinwerfer-Paradoxon 29 Aug 2018 14:00 #41238

www.geogebra.org/m/v6gsycky

badhofer schrieb: Was jetzt noch fehlt wäre dasselbe Bild, jedoch so wie es sich aus der Sicht des Bahnhofvorstehers darstellt und das selbe Bild noch einmal, wenn sich der Scheinwerfer in die andere Richtung bewegt. Und diese 3 Bilder nebeneinander gestellt. Dann könnte ich mir, so nehme ich an, etwas vorstellen vom gesamten Sachverhalt.
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Den Spiegel kannst du jetzt mit den beiden Winkelschiebern verstellen. Wenn du die Sicht des Bahnhofs simulieren willst stellst du einfach v<>0 ein (Die Winkelschieber werden dann unsichtbar). Dann ziehen sich die entscheidenden Punkte zusammen und du siehst, wie sich die Winkel verändern.

Ich erklär dann morgen mehr dazu, weil ich heute keine zeit mehr habe.
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