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THEMA: Physikalische Erklärung des Negativen Drucks

Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 23 Jun 2017 04:57 #16072

  • Chalawan2000
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Siehe Lulu’s Empfehlung: Tamara Davies:

(Tamara Davis, Ph.D., is an Australian astrophysicist. As of 2016 she is a Professor, and Vice-Chancellor of Research and Teaching Fellow, at the University of Queensland,[1] where she has been employed since 2008.[2][3] )

Auch andere Arbeiten von ihr wie die auf arXiv 2014 online gestellte überzeugen mich, wenn ich auch nicht beurteilen kann oder will, ob sie richtig liegt. Bei dieser Thematik geht es unvermeidlich um Spekulation.

Warum kein künstlerisches Wort als „Prolog“:
Aus „Schlagschatten“ von Paul Auster, USA:

„Wenn denken hier vielleicht ein zu starkes Wort ist, so wäre ein etwas bescheidenerer Ausdruck – nachsinnen oder spekulieren zum Beispiel – nicht ganz fehl am Platz. Spekulieren vom lateinischen speculor, was ich spähe aus, ich beobachte heißt und mit dem Wort speculum, Spiegel, zusammenhängt. Denn während er Black auf der anderen Straßenseite beobachtet, ist es, als blicke Blue in einen Spiegel, und anstatt nur einen anderen zu beobachten, findet er, dass er auch sich selbst beobachtet.“


Warum Energie – wirklich - nicht verloren geht

Wenn Zeit und Raum selbst veränderlich sind, geht die Zeitsymmetrie verloren, und die Erhaltung der Energie muss nicht mehr gelten.
Aber auch wenn die Krümmung sich nicht ändert, ist der Versuch, die Energie des Universums zu bilanzieren, eine unnütze Übung: Die gottähnliche Perspektive unseres Buchhalters trifft auf keinen Beobachter im Universum zu. Insbesondere wird die Energie nicht berücksichtigt, die durch die Passivbewegung der Galaxien relativ zueinander entsteht; die Galaxien scheinen keine kinetische Energie zu haben. Ein weiteres Problem ist die Gravitationsenergie, die mit der gegenseitigen Anziehung der Galaxien verbunden ist. Die allgemeine Relativitätstheorie vermag Gravitationsenergie nicht immer eindeutig in einer Weise zu definieren, die für das Universum als Ganzes gilt.
Demnach bleibt die Gesamtenergie des Alls weder erhalten noch geht sie verloren - sie ist einfach undefinierbar.
@ Chris
Der leere Raum hat keine physikalische Realität. Wenn Galaxien sich voneinander entfernen, steht es uns darum frei, diese Relativbewegung wahlweise als »Expansion des Raums« oder als »Bewegung durch den Raum« zu betrachten.

Die Rotverschiebung, die wir an fernen Galaxien beobachten, wird gewöhnlich der Dehnung des Raums zugeschrieben; sie kann aber auch durch die Fluchtbewegung der Galaxien gegenüber dem Beobachter erklärt werden. Insofern gleicht sie dem bekannten Dopplereffekt, den man hört, wenn ein hupendes Auto vorbeifährt. Dabei wird zugleich auch die Wellenlänge der vom optischen Warnsignal ausgehenden Photonen beeinflusst. Im Fall des Autos bleibt die Energie erhalten. Ebenso zeigt die Berechnung der galaktischen Rotverschiebung als Dopplereffekt (gegenüberliegende Seite), dass auch die von einer fernen Galaxie ausgehenden Photonen keine Energie verlieren.
Bei der Dopplerverschiebung verlieren die Photonen keine Energie noch wechseln sie unterwegs die Farbe. Sie haben nur vom Standpunkt des Beobachters aus gesehen andere Farben.
Galaktische Rotverschiebung als Dopplereffekt
Die Rotverschiebung einer Galaxie ist identisch mit der Dopplerverschiebung, die ein Beobachter sähe, wenn eine Lichtquelle sich mit derselben Relativgeschwindigkeit entfernte wie die Galaxie - wobei Relativgeschwindigkeit allerdings richtig definiert sein muss. Erstens muss man die Trajektorien der Galaxie und des Beobachters nicht im Raum, sondern in der Raumzeit verfolgen. In unserer schematischen Skizze ist der Raum eine zweidimensionale Fläche, durch welche die Raumzeit-Trajektorien hindurchstoßen. Zweitens muss man die Geschwindigkeit der Galaxie zu der Zeit, als sie das Photon emittierte, mit der Geschwindigkeit des Beobachters zu der Zeit vergleichen, als er das Photon empfing. Daraus lässt sich mittels der allgemein-relativistischen Gleichungen die Relativgeschwindigkeit errechnen. Die so ermittelte Dopplerverschiebung stimmt mit der Rotverschiebung der Galaxie überein. Somit lässt sich die Rotverschiebung als Folge der Relativbewegung deuten statt als Raumdehnungseffekt. Darum geht keine Energie verloren.

Die kosmische Rotverschiebung wird normalerweise als Folge der Expansion des Raums erklärt. Aber in Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie ist der Raum relativ; was wirklich zählt, ist die Geschichte einer Galaxie - die Trajektorie, die sie in der Raumzeit beschreibt. Darum sollten wir, wenn wir die Relativgeschwindigkeit der fernen Galaxie in Bezug auf uns berechnen, deren Trajektorie und unsere vergleichen. Der Betrag der Rotverschiebung, den der irdische Beobachter an der Galaxie feststellt, erweist sich als identisch mit der Dopplerverschiebung, die er an einem Auto sähe, das sich mit derselben Relativgeschwindigkeit entfernt.
Das trifft zu, weil die Raumzeit des Universums in genügend kleinen Bereichen annähernd flach ist. Doch in einer flachen Raumzeit gibt es keine Gravitation und keine Dehnung von Wellen; jede Rotverschiebung muss einfach ein Dopplereffekt sein. Somit können wir uns vorstellen, dass das Licht auf seiner Trajektorie viele winzig kleine Dopplerverschiebungen erleidet. Und genau wie im Fall der vorbeibewegten Hupe - wo uns nicht einfiele, dass der Schall Energie gewinnt oder verliert - bewirkt auch hier die Relativbewegung von Sender und Beobachter bloß, dass die beiden die Photonen aus unterschiedlicher Perspektive sehen, und nicht, dass die Photonen unterwegs Energie verloren haben.
Letzten Endes umgibt also kein Rätsel den Energieverlust der Photonen: Die Energien werden von Galaxien aus gemessen, die sich voneinander entfernen, und die Energieabnahme ist nur eine Frage des Standpunkts und der Relativbewegung. Als wir zu klären versuchten, ob die Energie des ganzen Universums erhalten bleibt, stießen wir an eine fundamentale Grenze, denn wir können der Energie des Universums keinen eindeutigen Wert zuweisen. Darum verletzt das Universum den Energieerhaltungssatz nicht; vielmehr liegt es jenseits von dessen Geltung.
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 23 Jun 2017 16:05 #16093

  • Chris
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Hallo banned aka M13P4. diese einer Spruch hat dich verraten. Wie auch immer, um Denobio brauchst du dir keine sorgen machen, sehr wahrscheinlich ist das er länger hier verbleibt, als so ein Troll wie du.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 23 Jun 2017 16:53 #16098

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Denobio schrieb;

Dazu habe ich zu wenig Humor, zumindest endet dort meine Toleranz. An dieser Stelle kann ich nicht über meinen Schatten springen.

Gerade habe ich mir noch gedacht, alter Cyborg, halt bloss die Klappe, aber ich kann es einfach nicht.
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Liebe Grüße Cyborg

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 23 Jun 2017 17:11 #16099

Hallo Cyborg, alles ok. Kein Humor .... ist nur Ausdruck meiner Not. Meine Toleranz ist allgemein sehr groß. Mit der Ausnahme, dass ich an einer ganz bestimmten Stelle unnachsichtig und ärgerlich werde. Im Beruf bin ich mit dieser Eigenschaft nicht so schlecht gefahren. Sie hat dazu geführt, dass ich gute Leute um mich geschart habe. Dabei sind nicht viele auf der Strecke geblieben, weil ich immer das Glück hatte, aufbauen zu können. Also "Knallhart" musste ich nicht oft sein.
Es fällt mir schwer an einen Gott zu glauben, der von Ewigkeit zu Ewigkeit existiert. Ich bin aber kirchlich ond gehe oft mit meiner Frau in die Kirche, weil es auf den Geist ankommt, der weht. Und sich mit geistigen Dingen zu beschäftigen, oder sich mit den Wahrheiten, die man in einer guten Predigt hört, auseinanderzusetzen , ist eine große Bereicherung und Hilfe in der Lebensführung.
Und im Übrigen schätze ich Deine Beiträge zur Physik sehr. Das was den Transhumanismus angeht, ist mir fremd, im Denken fremd, und ich gestehe, ich mache darum einen Bogen.
Heitere und humorvolle Grüße
Denobio

Leicht beieinander wohnen die Gedanken. Doch hart im Raume stoßen sich die Sachen. Schiller, Wallenstein
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 23 Jun 2017 18:31 #16103

banned schrieb: Hallo Chris,

Chris schrieb: Hallo banned aka M13P4. diese einer Spruch hat dich verraten. Wie auch immer, um Denobio brauchst du dir keine sorgen machen, sehr wahrscheinlich ist das er länger hier verbleibt, als so ein Troll wie du.


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Grüße, der auf frischer Tat von einem sehr aufmerksamen Nutzer ertappter Troll.


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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 23 Jun 2017 20:50 #16107

Oh je Denobio,

Unbeherrschtheit ist ein Wesenszug, den ich tatsächlich nicht mag. Aber sei's drum. Eine weitere Diskussion erübrigt sich. Deine befremdlichen Anwürfe gegen mich und der Beifall von einschlägiger Seite zeigen, dass zwar viel Ehrgeiz vorhanden ist, den Dingen auf den Grund zu gehen, aber die Mittel dazu fehlen. Deshalb die Angriffe gegen mich.
Statt sachlich zu bleiben , verhaust du mich förmlich , sehr zur Freude einiger anderer , die auch schon durch Fehlverhalten aufgefallen sind. Wie heißt das Sprichwort?: Gleich zu Gleich gesellt sich gerne.
Im Übrigen findet man in deinen Beiträgen einige physikalische Falschaussagen, wie zum Beispiel der Hinweis auf eine hypothetische Energie... und Ähnliches.
Aber was soll's, schade.
Ich dachte du hättest diese Unbeherrschtheiten zwischenzeitlich im Griff, weil der neuerliche Kontakt ja sehr freundlich begann. Aber der Mensch ändert sich eben nicht so leicht.
Da du mich offensichtlich bewusst provozieren wolltest, man das aber gar nicht kann, da Emotionen nie gut sind für sachliche Diskussionen, stehst du jetzt in einer Ecke, in die du dich selbst gebracht hast.
Solltest du also weiterhin Unrichtigkeiten verbreiten im felsenfesten Ton der Überzeugung, dass nur du über Wahrheit verfügst, behalte ich mir eindeutige Schritte vor.
Bei nochmaligem Fehlverhalten wird also die Ungeduld auf meiner Seite sein, um deine Worte zu gebrauchen.
Thomas
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 23 Jun 2017 23:28 #16109

Noch ein Nachtrag, der der Verständlichkeit des Diskussionsgegenstandes dient.
Da immer wieder die Friedmanngleichungen erwähnt wurden, will ich darauf hinweisen, dass sie bei wiki gut erklärt sind. Wer also mehr über den Hintergrund erfahren will, sollte da mal nachlesen.
Wer sich schon länger mit Kosmologie beschäftigt, wird feststellen, dass die dortigen Aussagen über mögliche Weltmodelle eigentlich schon ein alter Hut sind.
Soll nicht heißen, dass sie nicht immer noch zur Untersuchung des kosmischen Expansionsverhaltens dienlich sind. Ne, sind sie schon.
Die neueren wissenschaftlichen Forschungsergebnisse und Erkenntnisse schränken die möglichen Weltmodelle aber immer mehr ein.
Die Friedmann -Lemaitre Gleichungen als theoretische Grundlage sind also eigentlich unverzichtbar. Sie richtig ins Verhältnis zu setzen zum heutigen Erkenntnisstand ist eine echte Fleißaufgabe.
Daher kam ja auch das Entsetzen vieler Astrophysiker, als sie feststellen mussten, dass sie eigentlich nur über 4,9% dessen, was existiert, eigentlich gut Bescheid wissen, nämlich über die uns bekannten Materieformen. Über den Rest wusste man plötzlich nichts mehr.
Alle unsere heutigen Anstrengungen laufen darauf hinaus, dass wir das Wesen der DM verstehen lernen. Vom Verstehen des Wesens der DE sind wir noch überirdisch weit entfernt.
Wir wissen nur, dass die Geometrie des Universums flach ist (winkelsumme im Dreieck auf sehr große Distanzen =1 und dass die Gesamtenergie, aller beteiligten Spieler gleich Null ist).

Vielleicht hilft es ja, diese Darstellung des tatsächlichen Sachverhalts hier mal nachzuschieben.

Grüße
Thomas
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 24 Jun 2017 10:01 #16113

Hallo Denobio,

Warum dieser plötzliche Frontalangriff auf Thomas?
Bedenke bitte: die Physikalische Erklärung des negativen Drucks ist DEIN Steckenpferd! Thomas hat sich auf den Disput eingelassen mit einer von der deinigen leicht abweichenden Sichtweise. Diese ist genauso zu respektieren wie deine! Ihm hier fachliche Inkompetenz vorzuwerfen geht entschieden zu weit.

Druck ist Kraft auf eine Fläche. Ob der positiv oder negativ ist hängt davon ab auf welcher Seite der Fläche man sich befindet. Ihr beiden, Thomas und du, habt anscheinend die Fläche zwischen euch. (Das war jetzt bildlich gemeint und hat nur indirekt mit dem Thema zu tun)

Denobio schrieb: Hoffentlich habe ich bei meiner Argumentation nirgends einen größeren Kinken. Diese Angst habe ich immer, wenn ich mich aus dem Fenster lehne. Aus Erfahrung weiß ich, dass man selbst 100 % sicher sein kann, und es gibt trotzdem ein Mißverständnis.

Vielleicht liegt hier ein solches vor?

Nach meiner Wahrnehmung ist dies hier auch ein Disput Mathematik vs Physik und welchen Stellenwert die beiden relativ zueinander haben.

Viele Grüße
Merilix

PS:

Denobio schrieb: In diesem Zuscammenhang bin ich überrascht, wie sehr ich bei meinen Beiträgen mit Prosaphysik auskomme. Man kann doch ohne Mathe weit mehr sagen, als ich bisher gedacht habe.

Mal abgesehen davon das "Prosaphysik" leicht abwertend klingt ist dies doch eine recht interessante Erfahrung oder?

assume good faith
assume good faith
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 24 Jun 2017 23:20 #16141

Hallo Merilix,

erst mal danke für deine Stellungnahme. Dieser ist nichts hinzuzufügen.

Ich will aber noch einige erklärende Sätze über das Wesen des negativen Drucks oder der negativen Energie oder auch genannt Dunkle Energie verlieren.

Diese Energieform ist ein Überbleibsel der Inflationsphase.
Ich versuch das mal in einem einfachen verständlichen Bild:
Man stelle sich vor, auf einem Berg liegt eine Glaskugel. Sie hat eine potentielle Energie, also Lageenergie und kommt durch eine Quantenfluktuation aus dem Gleichgewicht. Sie rollt den Berg hinunter und zersplittert im Tal in tausend Einzelteile.
So in etwa muss man sich die Geburt unseres Universums vorstellen. Eine extreme Energieansammlung kommt ins Ungleichgewicht und setzt diese Energie frei. Heraus kommt die Urmaterie und ein Rest , der sich nicht materialisieren kann, verbleibt im Raum und bildet die Grundlage für die Dunkle Energie. Das heutige Energieäquivalent entspricht dabei etwa 3 Protonenmassen pro m3.
Diese Vorstellung, man könnte sie jetzt noch viel detaillierter schildern, ist Grundlage des heutigen naturwissenschaftlichen Diskurses.
Dieser Einwurf ist für diejenigen gedacht, die die Hintergründe nicht so vor Augen haben wie wir.
Man findet Details auch unter dem Stichwort Mexican Hut. Dieser entsteht, wenn wir die Rollkurve der Kugel um 360^ drehen. Die Kugel hat nämlich, ausgehend von der Bergspitze die Freiheit, in alle möglichen Richtungen den Berg hinabzurollen.
Wie und warum sich diese freiwerdende Energie in soundsoviel Materie und soundsoviel Energie manifestiert hat, bleibt vorläufig noch das Geheimnis des damaligen Vorgangs selbst.
Ich wollte diese physikalische Sichtweise des Geburtsvorganges erklärend nachschieben, weil ich nach obigen Disput unsere Leser nicht in unangeregtem Zustand hinterlassen will.

Und noch eine Bemerkung: diese paar wenigen Sätze sind viel näher an der eingangs gestellten Frage zum Wesen des negativen Drucks.

Grüße
Thomas
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 27 Jun 2017 21:22 #16286

Lehnen wir uns weit zurück.

Wie sieht die Energiebilanz des Universums aus?

Nirgendwo liest man, dass hier alles eindeutig und klar ist. Das liegt mit an der Unanschaulichkeit der ART. Und dann heißt es noch, in der ART gelte die Energieerhaltung nicht global, nur lokal. Den Physikern wäre eine Energiebilanz „Null“ sehr recht. Denn sonst müßte man erklären, woher all diese Energie kommt, die das All füllt. Ein Schöpfergott wäre dann keine schlechte Lösung. Eine Wurzel des Götterglaubens war ja die Erklärung der für den Menschen unerklärbaren Naturphänomene. Die Geschichte der Naturwissenschaften ist ein kontinuierliches Roden dieser Wurzel. Also wollen wir jetzt angesichts solcher „letzter Fragen“ auch nicht zurückweichen.

Gottseidank kommt uns da die Unschärferelation der Quantenmechanik entgegen. Sie erlaubt für kurze Zeit das Auftreten von Energie in Form von symmetrischen virtuellen Teilchenpaaren aus dem Nichts. Die zerfallen zwar wieder sehr schnell. Aber diesen Ansatz konnte die Physik nutzen.

Man arbeitete einen Mechanismus aus, der die Entstehung der ca. 10 hoch neunzig Teilchen des Universums aus einer geringfügigen Anfangsenergie unter Einhaltung der Energiebilanz Null erklären konnte.

Der Münchner Kosmologe Pauldrach erklärt das sehr schön in seinem Buch „Das Dunkle Universum“ über viele Seiten (ab Seite 525 und folgende).
Ich zitiere nur Auszugsweise einige Sätze:

„Dabei hat der negative Druck des falschen Higgs-Feldes sowohl die Funktion der treibenden, Kraft…, erfüllt - als auch das negative Äquivalent zum sich gewaltig mehrenden Energiebetrag des Higgsfeldes dargestellt …..“

Er beschreibt dann, wie das falsche Vakuum des Higgsfeldes durch eine Phasenübergang sich wieder im Grundzustand „positionierte“. Dadurch brach auch der negative Druck wieder zusammen. Wäre jetzt keine andere negative Energie aufgetreten, dann wären alle Teilchen sehr schnell wieder zu virtuellen Teilchen geworden, denn sie hätten um des Energierehalts Willen wieder ans Vakuum zurückgegeben werden müssen. Aber Gamow hat gezeigt, dass die gesamte positive Energie eines Sterns exakt durch seine negative Gravitationsenergie ausgeglichen wird. Und was einem Stern recht ist, sollte für ein ganzes im Entstehen begriffenes Universum auch recht sein.

Pauldrach schreibt:
„Die negative Gravitationsenergie löst also die negative Energie des Negativen Druck in der Funktion ab, schlüpfte somit in deren Rolle und damit stellte nunmehr sie das negative Äquivalent zu den entstandenen und weiterhin bestehenden masseorientierten Teilchen dar.“

Soweit die Inflation. Die heute beobachtete Dunkel Energie kann man nun als kleinen Bruder des Inflationsgeschehens ansehen. Aufgrund seiner positiven Energiedichte entsteht lokal immer neue Energie dE=ρdV. Diese Energie wird ständig lokal ausgeglichen durch den negativen Druck dE=pdV=-ρdV.

Dieses war eine sehr verkürzte und vereinfachte Darstellung einiger Aspekte in Bezug zur Energiebilanz. Aber das gängige Weltmodell muss man erst mal in seiner Gänze verstehen, wenn man Zweifel anmelden, zu weiterführenden Fragen kommen, oder sich Alternativen ausdenken will.

Man könnte jetzt zum Beispiel trefflich über „negative Energie“ diskutieren. Diese spielt ja im dargestellten Szenario immer die Rolle, des Ausgleichs zur normalen positiven Energie aller Dinge. Zum negativen Druck läßt sich Pauldrach weiter vorne im Buch über viele Seiten aus. Aber das einzige was er mit vielen Worten sagt, ist das er physikalisch nicht verstehbar ist.

Ich möchte kurz auf die negative potentielle Energie zu sprechen kommen.

Nehmen wir einen Stein vor dem Abgrund. Eine gängige Konvention in der Physik ist, dass man ihm oben die Energie Null zuschreibt. Fällt er, so wird die potentielle Energie negativ, während die kinetische Energie zunimmt. Genauso gut könnte man ihm oben genau die potentielle Energie zuschreiben, die es braucht, um ihn von unten nach oben zu bringen. Was sagt uns das? Bei der potentiellen Energie kann man immer durch Wahl des Bezugspunktes vermeiden, dass sie negativ wird.

Also ist die Frage, warum startet die normale Expansion des Universums nicht bei der potentiellen Energie Null?

Zur negativen Energie der Dunklen Energie in Form des negativen Drucks sage ich nur „das ist obskur“ und übersteigt unser physikalisches Gefühl (auf das ich ansonsten so großen Wert lege).

Dann gibt es im Energiezusammenhang noch weitere Fragen. Zum Beispiel: Gibt es neben den bisher genannten vier Energien noch weitere Kraftintegrale über den Weg, die man berücksichtigen muss?

Die Friedmann Kosmologie gilt bei vielen Kosmologen als ein Herzstück der ART: beileibe kein alter Hut. Von Wiki kann ich in diesem Zusammenhang nur abraten. Manche Bücher brauchen über 100 graphische Darstellungen, um die wesentlichen Inhalte darzustellen.
Schon ein Problem: Friedmann Kosmologie setzt Homogenität voraus. Die haben wir nur auf großen Skalen. Also....

Andere Frage. Der Raum expandiert. Alle wissen das. Expandiert er nur in Voids? Oder auch in unsrem Sonnensystem. Oder in Atomen?. Warum merken wir das nicht.? Fließt in einem gebunden System raum unter dem System?

Expandiert der Raum auch ohne Massen? Kommt hier durch den expandierenden Raum nicht wieder der absolute Raum durch die Hintertür herein Warum ist das keine naive Frage? Gibt es einen Raumbegriff in Abwesenheit von Massen? Warum nicht?

Sind das alles Fragen, die die theoretische Physik adressieren kann?
Warum konnte Wolfgang Pauli so ätzend sein (der furchtbare Pauli!)

Genug Fragen für eine interessante Diskussion.

Lehnen wir uns weit zurück!

Leicht beieinander wohnen die Gedanken. Doch hart im Raume stoßen sich die Sachen. Schiller, Wallenstein
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 27 Jun 2017 22:10 #16287

@Denobio
die Diskussion ist beendet. Hast du mich nicht verstanden? Beendet.
Dein jüngster Text strotz vor neuerlicher Demagogie.
Sprachlich gewitzt aber völlig unkorrekt und er verleitet viele Leser auf die Spur zu denken, da hat einer Ahnung von den Dingen,. In Wirkrlichkeit verbreitest du Halbwissen und zitierst aus dem Zusammenhang gerissen.
Das macht man nicht!!!
Wenn noch so ein Statement kommt, ist nicht nur die Diskussion beendet. Haben wir uns jetzt wenigstens verstanden?!
Thomas
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 27 Jun 2017 22:16 #16288

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Denobio schrieb: Warum konnte Wolfgang Pauli so ätzend sein?

Scheint als würdest du hier auch als Geißel Gottes wahrgenommen. :-)
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 27 Jun 2017 22:20 #16289

Nein, nicht als Geisel Gottes, aber immer anständig, korrekt und sauber bleiben, dann ist alles gut.
Thomas
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 27 Jun 2017 22:40 #16290

Thomas, glaubst Du, dass ein einziger kompetenter Leser glaubt, das ich physikalisches Halbwissen erzähle oder aus dem Zusammenhang zitiere? Wie sehen einige Deiner Aussagen in diesem Lichte aus? Macht Dich das so wütend?
Und bitteschön: Wo ist die Demagogie?

Ich zitiere Dich:
Moderatorenhinweis:
Jeder, der hier meint, sich mit mir anlegen zu können, verkennt die Tatsachen und fliegt hier raus.


Das ist die Rede eines sehr robusten, vielleicht auch dickfelligen, Mannes.
Ist das auch die Rede eines kompetenten Physiker?

Nun tue, was Deines Naturelles ist.
Ich für meine Geschmack, sitze heiter auf meinen physikalischen Leistungen. Von der Schule, über das Studium bis zum Forscher und Entwickler. Alles ganz nett erfolgreich.
In dieses Forum kam ich als Laie und weiß nun, dass ich seinen Moderator nicht zu fürchten brauche.
Fürchtest Du mich?

Beste Grüße Denobio

Leicht beieinander wohnen die Gedanken. Doch hart im Raume stoßen sich die Sachen. Schiller, Wallenstein
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Physikalische Erklärung des Negativen Drucks 27 Jun 2017 22:53 #16291

Denobio,
was soll das? Auf welche neuerliche Ebene begibst du dich?
Ich hab weiter oben schon mal das Wort "Schade" bebraucht, erinnerst du dich?
Hast du es wirklich fertig gebracht, dein Leben mit Demagogie zu bestreiten?
Ich will hier nur eine sachliche und keine infame Gestaltung der Diskussionen. Und deshalb:
Schluss jetzt!
Thema ist gesperrt!
Thomas
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