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THEMA: Urknall Inflation Wurmloch

Urknall Inflation Wurmloch 05 Apr 2018 10:25 #30434

Hallo Forum,

ich habe mich schon immer gefragt wie es nach dem Urknall so weiter ging. Aus den verschiedenen Theorien die es da gibt, ist für mich, wie scheinbar auch für die meistens Physiker (soll keine Behauptung sein nur eine Vermutung) nicht verständlich wie sich die Raumzeit mit quasi Überlichtgeschwindigtkeit in den ersten paar Teilen einer Sekunde ausgebreitet haben soll.
Es gibt, wie auch von Herrn Gaßner thematisiert, die Theorie der Raumzeitkrümmung und den theoretischen Ansatz von Wurmlöchern. Kann es da nicht sein, dass es sich in den ersten paar Teilen von Sekunden nach dem Urknall um genau solche Effekte gehandelt hat, und dadurch sich quasi die Raumzeit mit Überlichtgeschwindigkeit ausgebreitet hat? Vielleicht gibt es da einen einfachen logischen Ansatz den ich nicht kenne oder nicht bedacht habe, ich bin leider kein Physiker geworden, aber wie gesagt ich interessiere mich für solche Themen.
Ich bin auf eure Antworten gespannt.

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Urknall Inflation Wurmloch 05 Apr 2018 12:24 #30448

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Es ist wohl so, dass sehr weit entfernte Teile des Universums sich auch jetzt mit Überlichtgeschwindigkeit von uns entfernen - was man freilich nicht beobachten kann, das Licht gelangt ja nicht zu uns. Aber wenn die Ausdehnung groß genug ist, geht das aus den Rechenmodellen hervor. Wurmlöcher braucht es dazu nicht.
Folgende Benutzer bedankten sich: ClausS

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Urknall Inflation Wurmloch 06 Apr 2018 06:23 #30494

stm schrieb: Es ist wohl so, dass sehr weit entfernte Teile des Universums sich auch jetzt mit Überlichtgeschwindigkeit von uns entfernen - was man freilich nicht beobachten kann, das Licht gelangt ja nicht zu uns. Aber wenn die Ausdehnung groß genug ist, geht das aus den Rechenmodellen hervor. Wurmlöcher braucht es dazu nicht.


Das liegt doch aber an der Expansion all des mittlerweile existierenden Raumes - der war zu Beginn der Inflationsphase ja noch gar nicht vorhanden und kann doch daher auch nicht Grund gewesen sein...

Werd‘ ich geboren wird es wenig kühl.
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Urknall Inflation Wurmloch 06 Apr 2018 08:37 #30501

Ich finde dieses Inflationsmodell auch sehr seltsam.
Mich wundert, dass das so allgemein akzeptiert ist.
Ergibt es sich aus den Modellen? Also ergibt sich die Inflation quasi "zwangsläufig" durch die Naturgesetze?

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Urknall Inflation Wurmloch 06 Apr 2018 08:58 #30502

blende8 schrieb: Ich finde dieses Inflationsmodell auch sehr seltsam.
Mich wundert, dass das so allgemein akzeptiert ist.
Ergibt es sich aus den Modellen? Also ergibt sich die Inflation quasi "zwangsläufig" durch die Naturgesetze?


Zur kosmischen Inflation schau mal hier (bin ich leider auch nicht der Experte):
de.m.wikipedia.org/wiki/Inflation_(Kosmologie)

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Urknall Inflation Wurmloch 06 Apr 2018 10:03 #30504

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Aber gibt es eine Grenze zwischen dem Lichtgeschwindigkeitsbereich und dem Überlichtgeschwindigkeitsbereich?
Und wie, falls man diesen Übergang als Grenze bezeichnen kann, soll man sich die 2 Systeme nebeneinander erklären?

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Urknall Inflation Wurmloch 06 Apr 2018 13:35 #30522

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Die Interpretation der kosmologischen Rotverschiebung führt diese auf die Zunahme der Entfernungen infolge der Expansion des Universums zurück, nicht auf den Dopplereffekt. Das Hubble-Gesetz ist im Rahmen der relativistischen Kosmologie bei beliebigen Entfernungen gültig, wenn
d
d als physikalische Entfernung (Entfernung zu einem festen Zeitpunkt) interpretiert wird und
v
v als die zeitliche Änderung dieser Entfernung.
v
=
d
˙
v = \dot d kann größer als Lichtgeschwindigkeit werden, was gelegentlich als Widerspruch zur Relativitätstheorie gewertet und als Gegenargument zur Urknalltheorie angeführt wird. Konzeptuell darf aber die Abstandsänderungsrate
d
˙
\dot d nicht mit einer Geschwindigkeit verwechselt werden. Geschwindigkeiten sind lokale Größen, die den Beschränkungen der speziellen Relativitätstheorie unterliegen. Abstandsänderungen unterliegen als globale Größen nicht diesen Beschränkungen und können beliebig groß werden. Echte Überlichtgeschwindigkeiten liegen also auch bei weit entfernten Galaxien nicht vor.

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Urknall Inflation Wurmloch 06 Apr 2018 14:05 #30525

Kurt schrieb: Wieso sollten die das Licht sehen und wir von uns aus nicht?

Kurt


Weil zwischen uns und der Lichtquelle durch die Expansion mehr als 300.000 km Raumdistanz pro Sekunde entstehen.

S = k log W

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S = k log W

Urknall Inflation Wurmloch 06 Apr 2018 20:32 #30542

Man muss immer mit betrachten, zu welchem Zeitpunkt ein Photon ausgesandt wird. Wie meine ich das?

Man betrachte folgende Anordnung: Galaxie A ............ Galaxie B ............ Galaxie C (in einer Linie, Galaxie B liegt genau in der Mitte)

Zeitpunkt 1: In Galaxie A wird Photon 1 Richtung Galaxie B ausgesandt und ebenso in Galaxie B Photon 2 Richtung Galaxie C.

Zeitpunkt 2: Photon 1 erreicht Galaxie B, Photon 2 erreicht Galaxie C. In Galaxie B wird Photon 3 in Richtung Galaxie C ausgesandt.

Die Raumexpansion ist so stark fortgeschritten, dass nun weder Photon 1 noch Photon 3 jeweils Galaxie C erreichen wird.

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Urknall Inflation Wurmloch 06 Apr 2018 21:28 #30551

Da sich das Universum (offenbar) beschleunigt ausdehnt, wird irgendwann zwischen zwei Galaxien so viel neuer Raum entstehen, so dass kein von einer der Galaxien ausgesandtes Photon die andere Galaxie erreichen wird.

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Urknall Inflation Wurmloch 06 Apr 2018 21:36 #30552

Kurt schrieb: Wieso sollen wir das Licht der einen nicht sehen können wenn es die Nachbarn doch können?

Die Grenze wird dort gezogen von wo aus es im Limes unendlich lange dauern würde bis das Licht beim Beobachter ankommt. Wenn das Licht von Galaxie A also unendlich lange braucht um bei Galaxie B anzukommen, wie lange soll es denn dann dauern bis das Licht von Galaxie A bei Galaxie C ankommt, insbesondere dann wenn die Umstände die die Ankunft von Signal A bei Station B unendlich lang hinausgezögert haben in der Zwischenzeit sogar noch ärger geworden sind?

Nicht glaubend dass du mit einer statischen Logik in einem expandierenden Unviversum sehr weit kommen wirst,

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Und täglich grüßt das Murmeltier 06 Apr 2018 22:08 #30556

Wenn das Licht von G1 bei G2 ankommt steht da nur leider nicht mehr 0.4c sondern mehr als 1c. Dass man bei einer beschleunigten Expansion keine konstanten Rezessionsgeschwindigkeiten annehmen darf sollte eigentlich jedem klar sein.

Dir das im Lauf der letzten Jahre schon in mindestens 3 verschiedenen Foren erklärt habend,

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Und täglich grüßt der Papagei 06 Apr 2018 22:40 #30559

Also wieder mal in keiner Weise auf das Argument eingehen und stattdessen einen auf Papagei machen.

,

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Und täglich grüßt der Papagei 06 Apr 2018 23:05 #30565

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Kurt schrieb:

yukterez schrieb: Also wieder mal in keiner Weise auf das Argument eingehen und stattdessen einen auf Papagei machen.

,


Erklär doch mal dein Argument, leg es dar.

Kurt

Erklär du doch mal, wieso du es seit Jahren schon nicht kapierst.
Mit gesundem Verstand versteht man es doch schon nach Durchsicht dieses sFreds.

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Urknall Inflation Wurmloch 07 Apr 2018 22:23 #30621

HardyG schrieb:

blende8 schrieb: Ich finde dieses Inflationsmodell auch sehr seltsam.
Mich wundert, dass das so allgemein akzeptiert ist.
Ergibt es sich aus den Modellen? Also ergibt sich die Inflation quasi "zwangsläufig" durch die Naturgesetze?


Zur kosmischen Inflation schau mal hier (bin ich leider auch nicht der Experte):
de.m.wikipedia.org/wiki/Inflation_(Kosmologie)

Ja, da steht:
"Danach ist die Ursache dieser Expansion die Zustandsänderung eines skalaren Feldes mit einem extrem flachen Potential. Dieses Inflatonfeld genannte skalare Feld hat eine Zustandsgleichung mit negativem Druck."

Dazu meine Frage: Ist das eine Erfindung, um die Inflation zu erzeugen, oder ergibt sich das Inflatonfeld (zwangsläufig) aus bekannten Naturgesetzen?

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Urknall Inflation Wurmloch 08 Apr 2018 00:41 #30628

Hallo blende8,

ja das Thema hat was.

Vielleicht gelten die uns bekannten Naturgesetze erst nach der Inflation.

Versuche mal, ein bisschen die Phantasie laufen zu lassen.
Bitte nicht als mehr verstehen.

Als das Universum geboren wurde, aus einer Fluktuation ( oder was auch immer) in einem Etwas, denn ein absolutes Nichts kann es nicht sein, daraus könnte auch nichts entstehen.
In diesem Etwas, ohne Kausalität, aber einem Potential von unendliche Möglichkeiten ist Raum und Zeit einfach nicht definierbar. Es gibt keine Bezugspunkte an denen sie festgemacht werden könnten.
Fluktuationen, falls sie auftreten brechen einsam für sich wieder zusammen, ohne mit Anderen überhaupt in Wechselwirkung treten zu können. ( deshalb keinerlei Kausalität und damit Raum oder Zeit nicht definierbar)

Wo aber kein Raum und keine Zeit, ist auch keine Geschwindigkeit definierbar.
Geschwindigkeit als Unendlich oder Null macht dort keine Unterschied.
Es gab ja noch nichts Reales, sondern nur Möglichkeiten.

Die Fluktuation ( was anderes ist ja bisher nicht als Ursache bekannt) ) aus der dann unser Universum entstand, konnte einen winzigen Moment dieses Potential nutzen, ohne das bereits Naturgesetze wirkten, und damit eine fast unendliche Geschwindigkeit in der Ausdehnung erreichen.

Erst als feststand, dass diese Fluktuation nicht mehr einsam in sich kollabieren kann, änderte sich alles. Plötzlich war etwas Reales entstanden. In diesem Moment erst wurden Raum, Zeit, Kausalität und auch die Naturgesetze wie wir sie kennen geboren. Die Inflation musste zusammenbrechen.


Man könnte die Inflation in diesem Zusammenhang auch als Einschaltmoment des Universums aus dem Etwas der unendlichen Möglichkeiten in die tatsächliche Existenz betrachten.



Ist halt nur ein Versuch, mehr nicht, aber drüber nachzudenken schad ja nix ;)

Brooder

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Urknall Inflation Wurmloch 08 Apr 2018 12:39 #30653

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Hi Blende8

Am Anfang war Nichts, bis es dachte: ist das Alles?

LG Z.

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