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THEMA: Gravitation eines SL

Gravitation eines SL 25 Mai 2018 01:13 #33900

Es ist allgemein bekannt, dass Gravitation nicht durch Gravitatioin beeinflusst wird, also nicht wechselwirkt, sonst könnte man Gravitation ablenken oder abschirmen. Wenn Gravitation durch Teilchen "Gravitonen" egal ob massebehaftete oder masselose (wie Photonen, oder ist das bei Spin 2 anders?) übertragen würde, dann wäre ein SL wohl ohne gravitative Wirkung nach außen hin. Mithin breitet sich die Gravitation ungehindert nach außen aus. Sie beachtet nicht die gravitativ verursachte Raumzeitkrümmung sondern befolgt eine (flache) Minkowskimetrik, wie sie aus der Ferne im Nullpotential wahrgenommen wird. Wenn nun die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitation absolut und überall v_G=c° beträgt, müßte sie also im Schwerefeld der Erde und jedem anderen Schwerefeld schneller als lokale c_o sein. Wir müßten also hier eine (geringfügig) größere Geschwindigkeit v_G ≥ c° messen und minimal unterschiedlich in horizontaler und in vertikaler Richtung \((c_G-c_t)-(c_G-c_r) ≥ 0\). Und im Hinblick auf die Vakuumenergiedichte müßte Gravitation sich im gesamten All minimal schneller als Licht ausbreiten.

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Gravitation eines SL 25 Mai 2018 01:32 #33901

Wenn Gravitation durch Teilchen "Gravitonen" egal ob massebehaftete oder masselose (wie Photonen, oder ist das bei Spin 2 anders?) übertragen würde, dann wäre ein SL wohl ohne gravitative Wirkung nach außen hin.

Und was ist dann mit geladenen schwarzen Löchern, die nach wie vor ihr elektromagnetisches Feld haben obwohl das Austauschteilchen des Elektromagnetismus das Photon ist?

Sie beachtet nicht die gravitativ verursachte Raumzeitkrümmung sondern befolgt eine (flache) Minkowskimetrik, wie sie aus der Ferne im Nullpotential wahrgenommen wird. Wenn nun die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitation absolut und überall v_G=c° beträgt, müßte sie also im Schwerefeld der Erde und jedem anderen Schwerefeld schneller als lokale c_o sein.

Das ist falsch, Änderungen im Gravitationsfeld breiten sich haargenau so schnell aus wie das Licht.

Mich daran zu erinnern glaubend dass ich diese Diskussion schon mal geführt habe,

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B) Hohlkugel 25 Mai 2018 05:42 #33903

in alternative Weltbilder verschoben.

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B) Hohlkugel 25 Mai 2018 06:15 #33904

ra-raisch schrieb: Q.E.D.

L.O.L.

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B) Hohlkugel 25 Mai 2018 06:19 #33905

yukterez schrieb:

ra-raisch schrieb: Q.E.D.

L.O.L.

Und wo ist der logische oder Rechenfehler? ... oh falsche Abteilung, ich lösche es hier

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Gravitation eines SL 25 Mai 2018 13:26 #33925

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raisch:
Interessante Überlegungen.

yukterez:

Das ist falsch, Änderungen im Gravitationsfeld breiten sich haargenau so schnell aus wie das Licht.

Kannst du das näher begründen?
Gibt es dann eine Raumzeitraumzeit oder wie? ;)

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Gravitation eines SL 25 Mai 2018 14:00 #33929

yukterez schrieb: Das ist falsch, Änderungen im Gravitationsfeld breiten sich haargenau so schnell aus wie das Licht.



Mich daran zu erinnern glaubend dass ich diese Diskussion schon mal geführt habe,

Wenn ich nicht irre, haben wir an diesem Punkt damals nicht weiter gesprochen.

Die Gravitation breitet sich natürlich mit Lichtgeschwindigkeit aus, aber das Licht wird durch das Potential gebremst, im Saldo ist die Gravitation schneller als sich das Licht im All ausbreitet. Und aus einem Potential heraus gemessen ist dann die Gravitation auch schneller als die lokal gemessene Lichtgeschwindigkeit c.

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Gravitation eines SL 25 Mai 2018 14:20 #33931

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ra-raisch schrieb: ...aber das Licht wird durch das Potential gebremst, im Saldo ist die Gravitation schneller als sich das Licht im All ausbreitet.

Hi ra,
Licht wird aber nicht durch Gravitation gebremst. Hat yukterez dich doch schon wissen lassen.

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Gravitation eines SL 25 Mai 2018 14:23 #33932

Ropp schrieb: Licht wird aber nicht durch Gravitation gebremst. Hat yukterez dich doch schon wissen lassen.

Nein, das ist ein Missverständnis:

Licht wird auch lokal mit c gemessen, doch absolut wird es radial durch (1-rs/r) und tangential durch √(1-rs/r) gebremst. Das ist ja die Ursache der Lichtablenkung.

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Gravitation eines SL 25 Mai 2018 15:46 #33940

Ra- raisch:
aber das Licht wird durch das Potential gebremst,

Verstehe ich nicht. Wie wird es denn "gebremst" ?

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Gravitation eines SL 25 Mai 2018 15:49 #33942

Sonni1967 schrieb: Das verstehe ich nicht.

aber das Licht wird durch das Potential gebremst

Du hast die Längendehnung und die Zeitdilatation, beides bewirkt eine Verlangsamung aller Geschwindigkeiten, auch der Lichtgeschwindigkeit. Tangential wirkt nur die Zeitdilatation, daher ist die Auswirkung dort nicht so stark. Stell Dir einfach vor, dass das Licht nicht mehr den kurzen Weg in der Ebene laufen kann sondern in langsamerer Zeit auch noch den längeren Weg den Berg hinab bzw hinauf. Eine Strecke, die in der Ebene nur 1 m beträgt ist dann zB 1,20 m entlang dem Bergpfad. Wir messen zwar die Lichtgeschwindigkeit entlang dem Bergpfad, aus der Vogelperspektive ist aber der flache Weg viel kürzer, das Licht bewegt sich somit von dort aus gesehen langsamer.

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Gravitation eines SL 25 Mai 2018 17:42 #33950

Also so wie ich dass verstanden habe ist die Lichtgeschwindigkeit eine Naturkonstante. Nix ist schneller wie
Licht. Alle Ruhemasselose Teilchen bewegen sich mit dieser Endgeschwindigkeit (auch Information kann nicht
schneller übertragen werden wenn sie zu einem Objekt von A nach B übertragen werden soll).

ra-raisch du schriebst:
Stell Dir einfach vor, dass das Licht nicht mehr den kurzen Weg in der Ebene laufen kann sondern in langsamerer Zeit auch noch den längeren Weg den Berg hinab bzw hinauf.

Ich hab das so verstanden

Das Licht (Photonen) folgen Geodäten. Der geradesten Strecke in einer gekrümmten Raumzeit. Da verändert sich aber die LG nicht
(aus Sicht eines lokalen Beobachters). Aus Sicht eines lokalen Beobachters ist die Lichtgeschwindigkeit konstant ( in der SRT/ und auch ART).

Aus Sicht eines entfernten Beobachters der sich in einer" flachen Raumzeit" befindet erscheint die Geschwindigkeit
des Lichtes innerhalb einer gekrümmten Raumzeit durch Massen verlangsamt. Es erscheint ihm so.
(aus Sicht seiner Eigenzeit im Bezug zu der Eigenzeit des entfernten Beobachters).


Das kommt daher:
Wenn sich die Raumzeit krümmt ( wie in der Nähe von Massen) und deshalb die Zeit langsamer vergeht
(aus Sicht eines Beobachters von außen ) scheint die Lichtgeschwindigkeit
dort für einen entfernten Beobachter geringer zu sein als sie im Bezug eines
Beobachters vor Ort erscheint.

Das liegt aber daran dass alle Objekte ihre" Eigenzeit" haben! Die sind nahe von Massen
(Gravitationszentren) verschieden. So wie aus Sicht eines entfernten Beobachters ( in einer "flachen" Raumzeit)
auf die Sicht eines Beobachters(welcher sich in der Nähe eine G-Zentrums befindet) sich die "Zeit" verlangsamt,
so verlangsamt sich ebenso aus seiner Sicht die Lichtgeschwindigkeit. Das hängt aber mit der Zeitdilatation zwichen den
beiden Beobachtern zusammen. Die Eigenzeiten sind verschieden.
.

Also die Lichtgeschwindigkeit ist absolut. Was veränderlich ist, ist die Raumzeit.

Ach ich poste es jetzt einfach mal, egal ob falsch... kann ja nur lernen.
LG für alle :)

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Gravitation eines SL 25 Mai 2018 19:04 #33955

Sonni1967 schrieb: Also so wie ich dass verstanden habe ist die Lichtgeschwindigkeit eine Naturkonstante. Nix ist schneller wie
Licht. Alle Ruhemasselose Teilchen bewegen sich mit dieser Endgeschwindigkeit (auch Information kann nicht
schneller übertragen werden wenn sie zu einem Objekt von A nach B übertragen werden soll).

Naja das ist schon richtig, aber im Gegensatz zur SRT ist der Effekt permanent. Beide Beobachter sind sich einig, dass das Licht und die Zeit im Nullpotential schneller sind als im tieferen Potential. Von unten gesehen bewegt sich das Licht im höheren Potential mit Überlichtgeschwindigkeit, während von oben gesehen das Licht im tieferen Potential mit Unterlichtgeschwindigkeit dahinschleicht.

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 00:01 #33982

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Moin Moin ra...
Konstant c...

Eine Strecke, die in der Ebene nur 1 m beträgt ist dann zB 1,20 m entlang dem Bergpfad.

Du schreibst es doch selbst. Langsamer weil Strecke länger.

Dann bitte erklär mir doch mal diese Aussage:

Es ist allgemein bekannt, dass Gravitation nicht durch Gravitatioin beeinflusst wird, also nicht wechselwirkt,


Ich hatte ja bereits an anderer Stelle dazu kurz geantwortet, aber nun "da offizieller" , Frage ich doch lieber mal eine kurze "Beschreibung deiner Vorstellung" an, die dich zu einem solchen Schluss führt.
Step by Step.

LG Z.

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 00:14 #33983

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Hi Sonni,

Also die Lichtgeschwindigkeit ist absolut. Was veränderlich ist, ist die Raumzeit.

Dynamisch.... genau.

Gib Wulfie bitte nen Schmatzer!...oder war es Max!? ;)

HLG Z...

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 00:29 #33985

Z. schrieb: Frage ich doch lieber mal eine kurze "Beschreibung deiner Vorstellung" an, die dich zu einem solchen Schluss führt.
Step by Step.

LG Z.

Wenn die Gravitation shapiroverzögert wäre, könnte sie nicht aus dem SL heraus wirken, wie ja auch kein Lichtstrahl herauskommt

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 00:30 #33986

Hi Z.,
bin mal gerade wieder überfordert hihi...

Also was "Schmatzer" angeht, da bin ich sehr zurückhaltend !
Aber dir geb ich einen dicken ;) (lieb gemeint) .

HLG Sonni

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 00:53 #33987

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bin mal gerade wieder überfordert hihi..


Ach was?? :lol:
Du gibst dir einfach viel Mühe und mittlerweile verstehst dus wahrscheinlicher schon besser als ich...
Wolfie und Max.. is übrigens ne Szene aus Terminator 2 (findest im Netz)

und Danke!! :)
herzliche grüße in die schöne pfalz... Schlaf gut und lern schön.
HLG Z.

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 01:03 #33989

ra-raisch schrieb: Wenn die Gravitation shapiroverzögert wäre, könnte sie nicht aus dem SL heraus wirken, wie ja auch kein Lichtstrahl herauskommt

Du glaubst also dass wenn der tiefergelegene Beobachter mit den langsamer gehenden Uhren misst dass sich die Änderung im Gravitationsfeld mit einer Geschwindigkeit von 10 lokalen Messmarken pro Schalenzeit ausgebreitet hat der höhergelegene Beobachter beobachten wird dass die Änderung im Feld zwar die selbe Anzahl pro Messmarken, aber pro Koordinatenzeit zurückgelegt hat? Nettes Paradoxon, jetzt müsste man nur noch ein normales shapiroverzögertes Photon daneben herfliegen lassen, dann würde es im einen System vom Feld überholt, und im anderen würde es das Feld überholen (:

,

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 01:08 #33990

Aber Scherz beiseite, genau weil die Gravitation shapiroverzögert ist kann sie auch nicht einfach verschwinden, da eine Änderung im Feld nur mit normaler, also shapiroverzögerter Lichtgeschwindigkeit erfolgen kann. Eben deswegen haben ja sowohl Schwarzschild, Reissner-Nordström, Kerr und Kerr-Newman SL ein stationäres gravitatives und elektromagnetisches Feld. Deswegen sagte ich auch

Yukterez schrieb: Für den außenstehenden Beobachter macht es keinen Unterschied ob du nach dem du durch den Horizont gefallen bist dort deine Gravitation verbreitest oder vom lieben Gott persönlich in ein anderes Universum gezaubert wirst, im externen Bezugssystem bist du nämlich immer draußen und niemals drinnen.

Nicht wissend warum du stattdessen auf die Schlussfolgerung dass die Gravitation dann ganz verschwinden müsste kommst,

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 01:30 #33991

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Hi ra...

Wenn die Gravitation shapiroverzögert wäre, könnte sie nicht aus dem SL heraus wirken, wie ja auch kein Lichtstrahl herauskommt


Bitte für Laien, ich bin schwer von KP.*
Du verwechselst da was, oder eben alternativ, wie drüber von mir selbstkritisch festgestellt..... :lol:

Erstens:
Photon propagiert durch die RZ, die Gravitation ist die R"Z".
Mit der Folge, dass sich hier keine Welle durch den Raum bewegt, sondern plastisch gesagt, das überall vorhanden RZ-Gitter schwingt (zb. auf Grund Beschleunigung von Massen, oder auf Grund dynamischer RZ, sprich absolut Materie freier RZten, deren Dynamik G-Gellen erzeugen kann, ohne das Materie von Nöten) und "Transportiert" somit, wenn man so will, "potentielle" Energie. Kann man sich wie ein Band vorstellen das ruht, bis irgendwo eine Schwingung entsteht deren stärke auf Reichweiten und max c begrenzt durchs Band läuft...

Aber wie schon angefragt, solltest du bitte etwas ausführlicher erklären, allein auf Grund Shapiro-V wird deine Aussage ja wohl nicht zustande kommen.
Immerhin schreibst du ja auch ....

....also nicht wechselwirkt,

Und meinst** wohl, deswegen** versuche ich ja gründlich nachzufragen, das Gravitation nicht mit sich selbst wechselwirkt...!?**
In etwa wie EM-Wellen, die sich ohne zu WW gegenseitig durchdringen können...

Also wenn möglich bitte etwas ausführlicher, siehe *.
Gruß Z.

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 07:44 #33995

yukterez schrieb: dann würde es im einen System vom Feld überholt, und im anderen würde es das Feld überholen (:

so ähnlich hatte ich es mir vorgestellt, nur dass Gravitation immer schneller bzw im Nullpotential gleich schnell propagiert.

yukterez schrieb: Aber Scherz beiseite, genau weil die Gravitation shapiroverzögert ist kann sie auch nicht einfach verschwinden, da eine Änderung im Feld nur mit normaler, also shapiroverzögerter Lichtgeschwindigkeit erfolgen kann.

Wie ich schon im anderen Photonen-Thread feststellte, beruht das 1/r²-Gesetz ja auf der Verdünnung im Raum (Raumwinkel), die bei der radialen Ausbreitung nicht verändert wird. Bei Licht haben wir die potentialbedingte Rotverschiebung, was anscheinend bei der Feldausbreitung keine Rolle spielt. Insoweit gäbe es dann keinen Grund für einen Unterschied in der Feldausbreitung zwischen Gravitation und Coulomb-Potential.

Dennoch erscheint es mir widersinnig, dass das Gravitationsfeld durch das Potential beeinflusst werden könnte. Gravitationsfelder überlagern sich einfach. Ich muss mir das anhand von Feldlinien verdeutlichen. Eine Störung des Gravitationsfeldes (Sonne) durch ein schweres Objekt (Mars oder Venus) müßte doch dann einen "Schatten" (Verzerrung) werfen, der von einer einfachen Überlagerung abweicht?

Leider weiß ich über Feldlinien gar nicht so viel, ich hielt diese eher für ein mathematisches Konstrukt.

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 09:04 #34001

Also wenn die Feldliniendichte maßgeblich ist, müßte ja wie im Parallelthread bei der el.Anziehungskraft ebenso die gravitative Anziehung im Potential durch die radiale Längendehnung horizontal schwächer sein als vertikal: Also F_t ~ m·m√(1-rs/r)/(4r²π) während radial gilt F_r ~ m·m/(4r²π). Hm, ich vermische wohl gerade beide Beobachter.

Von außen wird ja dann wohl wieder die radiale Kraft gestaucht so dass sie der tangentialen gleicht. Und lokal wird die Dehnung bei der tangentialen Kraft gar nicht bemerkt. *grübel*

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 12:14 #34008

ra-raisch schrieb: Und lokal wird die Dehnung bei der tangentialen Kraft gar nicht bemerkt. *grübel*

Hm, das war wohl falsch gedacht, der Maßstab ändert sich ja nicht sondern nur die Raumzeitmetrik.

Und wenn man den gleichen Abstand d horizontal wie vertikal als Radius nimmt, müßte sich der Effekt sogar dreifach bemerkbar machen: mit \(\Gamma = 1/\sqrt{1+2Φ/c^2} \ : \ d^2/Γ^2 = A_r \ , \ A_t= d^2Γ \) ... *grübel*

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 13:26 #34013

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Hm, ich vermische wohl gerade beide Beobachter.

Sind mindestens 3 Beobachter die du da effektiv "vermischst". So wie ich das sehe.

So stellt sich die Frage, warum Massen überhaupt vom G-Feld angezogen werden.
Zieht G-Feld am Energiepotential des Teilchens oder dem vom Teilchen angeregten G-Feld.
Vakuumlösungen der Feldgleichungen zeigen das letzteres a priori anzunehmen ist.
NG Z.

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 13:58 #34017

Z. schrieb: Sind mindestens 3 Beobachter die du da effektiv "vermischst". So wie ich das sehe.

Vielleicht hast Du mich missverstanden.

Ich meinte den Versuch, dass ich einmal horizontal im Abstand d messe und einmal vertikal im Abstand d. Grundsätzlich kann ich den Unterschied zwischen vertikal R und horizontal r=U/2π feststellen. Da es schwierig zu messen ist, verwenden wir den selben Maßstab d in beide Richtungen und erhalten unterschiedliche Effekte. Daher erhalte ich in der Entfernung horizontal d einen (theoretisch messbar) anderen Raumwinkel bzw Feldliniendichte bzw Beschleunigung als vertikal. Meine Flächen A sind nur rechnerische Hilfsgrößen D ~ 1/A.

Richtig oder falsch?

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 14:49 #34026

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Hi ra...

Du "vermischst" mM. scheinbar und real. (Die Konventionen "des dritten Beobachters" und von der Natur vorgegebenes)
Genauso wie ein "Lichtstrahl" von der Erde ausgesandt sich nur scheinbar > c von li./re über die Mondoberfläche "fortpflanzt".
Es ist Aufgabe Alberts folgend der RT, sich genau solchen scheinbaren Aspekten zu widmen und als Trugschluss zu entlarven.

Du zB:

verwenden wir den selben Maßstab d in beide Richtungen und erhalten unterschiedliche Effekte


Ein wichtiges Argument der RT ist zB:

Wir hatten schon erwähnt, dass wir ohne eine Metrik, d.h. die Möglichkeit der Abstandsmessung im Raum, oft schon die einfachsten Fragen nicht beantworten können. Doch woher erhalten wir eine Metrik? Üblicherweise denken wir an einen starren Stab (das Urmeter in Paris) oder eine andere Definition einer Längenskala (die Wellenlänge bestimmter Linien in einem Atomspektrum), die wir dann mit uns herumtragen können und bei bedarf zur Ausmessung von Abständen benutzen. Doch das setzt voraus, dass sich der Stab nicht verändert, wenn wir ihn herumtragen*. (*Was du somit oben unternimmst)

Es gibt aber keinen ideal starren Körper!
Das verbietet schon die spezielle Relativitätstheorie: Wenn wir auf die eine Seite eines ideal starren Körpers einen Druck ausüben, würde sich dieser Druck instantan auf das andere Ende des Körpers übertragen und zu einer Verschiebung fuhren. Da aber jede Ausbreitung von Energie mit einer endlichen Geschwindigkeit erfolgen muss, kann es keinen ideal starren Körper geben............

Betrachten wir ein anderes, ähnliches Beispiel. Woher wissen wir, was eine gerade Linie ist? Üblicherweise nehmen wir an, dass sich Licht entlang gerader Linien ausbreitet. Doch ist das nicht auch Konvention?
In der allgemeinen Relativitätstheorie fordern wir tatsächlich, dass die Bahnen von Lichtstrahlen in der Raumzeit einer Geodäten folgen.

(In Klammer von mir zugefügt)

Weiter:

Die allgemeine Relativitätstheorie besagt, dass eine Massenverteilung zu eine Krümmung der Raumzeit fuhrt.
Die Ablenkung von Licht an der Sonne lässt sich bei einer Sonnenfinsternis beobachten. Doch ist das nicht der gleiche Fall, wie bei dem Prisma?
Nicht ganz! Die Ablenkung des Lichtes an der Sonne ist nämlich unabhängig von der Wellenlänge. Es gibt keine Dispersionserscheinungen.
Die ”Universalität“ der Ablenkung wird durch das sogenannte Äquivalenzprinzip (vgl. Abschn. 12.1.1) garantiert.

Ohne diese Universalität wäre die Konvention, Geodäten durch Lichtstahlen zu definieren, vollkommen willkürlich und widersprüchlich.
Auch bei der Frage nach der Metrik des Raumes ist daher immer zu entscheiden, ob etwas von der Natur vorgegeben wird, oder ob etwas von uns durch Konvention festgelegt wird. Und wenn wir Konventionen treffen, so müssen wir diese auf ihre Widersprüchlichkeit hin überprüfen.

www.mathphys.uni-freiburg.de/physik/filk...e/Texte/Raumzeit.pdf

NG Z.

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 16:35 #34037

Vielen Dank für den Link!


Das ist mir wohl bekannt, es geht aber in meinem Experiment nicht um Potentialunterschiede sondern ich gehe von einem lokal annährend konstant beschleunigten System aus. die Niveauunterschiede gegenüber r'=r+d sollen sehr gering sein und sind jedenfalls deutlich geringer als die gegenüber r"=∞. Das Gravitationspotential verändert zwar die Längen aus Sicht des entfernten Beobachters aber nicht für den FIDO selbst, egal in welcher Richtung. Nur der Raum wird radial gestreckt und zwar erheblich mehr als ein Potentialunterschied für Δ.d verursachen würde.

Bei einem (negativen) Potential wird der physische Radius R zum Gravitationszentrum (Raumdehnung) mit dem bekannten Faktor gegenüber dem Koordinatenradius gedehnt, was dann insgesamt noch per Integral wegen des sich ändernden Faktors ermittelt werden müßte. In dem lokalen Experiment begnüge ich mich mit dem aktuellen Faktor, der sich bei der fraglichen Länge d nicht messbar ändern soll.

Der lokal gemessene Umfang eines Kreises um das Gravitationszentrum mit dem Koordinatenradius r=U/2π stimmt mit der Messung durch den Beobachter bei r=∞ überein. Der Unterschied zwischen R ≥ r wäre zwar lokal messbar, doch sind die korrekten Werte zwar berechenbar aber nicht so einfach abzubilden bzw viel zu groß um sie zu messen. Der Unterschied in der Auswirkung ist aber eher messbar, wenn man den selben Maßstab in beiden Richtungen anlegt. Die Änderung des Stabes ist dabei zu vernachlässigen und noch viel geringer als die zusätzliche Auswirkung durch den Potentialunterschied über die Länge d.

In der SRT haben wir relative, also subjektive Unterschiede und der gedrehte Stab wächst und schrumpft in gleicher Weise wie die Raumzeit. In der ART haben wir permanente objektive Unterschiede, die zwar subjektiv unterschiedlich wahrgenommen werden, aber der Unterschied wird von allen Beobachtern in gleicher Weise wahrgenommen. Deshalb muss die Rechnung auch für beide Beobachter das gleiche Ergebnis ergeben, womöglich mit einem Umrechnungsfaktor.

Bei meinem Experiment wird der Beobachter in r=∞ wahrnehmen, dass sich die Länge des Stabes bei der Drehung verändert, dafür wird aus seiner Sicht r =R gleich bleiben. Für ihn ist es daher kein Wunder, dass die vertikale Rechnung zu einem größeren Effekt führt. Aus dem Quadrat des Abstandes ergibt sich also aus der Längenänderung ein Faktor von (1-rs/r) für die Änderung der erzeugten Beschleunigung.

Ob sich noch ein weiterer Faktor von √(1-rs/r) für die Beschleunigung [a]=m/s² ergibt oder ob ich im obigen Post doch etwas falsch gerechnet habe .... egal. Auf jeden Fall müßte es einen theoretisch messbaren Unterschied geben. Die Zeitdilatation ist ja jedenfalls für beide Richtungen gleich, die müssen wir bei diesem Vergleich a_t/a_r gar nicht berücksichtigen, denke ich.

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 17:05 #34039

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Lieber ra...
gern geschehen.

Nochmal (im Versuch zunächst abkürzend) eine Frage den einfallenden und den fernen Beobachter bzgl.
Was passiert den vor Ort real, fällt er ein oder bleibt er real am Horizont kleben?

Die Definitionen der ART erlauben dem fernen Beobachter doch genau deswegen auf das vermeintlich korrekte zu schliessen und sich nicht auf Grund Beobachtung täuschen zu lassen... oder?

Und natürlich bleibt die Länge des Stabes in Ruhe, die selbe wie bei v ≈ c des welchen, jedoch weil die RZ in den der Stab eingebettet ist tatsächlich kontrahiert!
Im gleichen Moment steigt auch dessen Gravitationspotential, das in Ruhe relativ schwächer ausfallen würde...

Muss mal was Essen.
Bis später.
Und viele Grüße ;)
Z.

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Gravitation eines SL 26 Mai 2018 17:23 #34040

Nein, er fällt/bewegt sich nicht sondern steht auf der Erdoberfläche zB. (Die Erdrotation können wir vernachlässigen bzw in das Potential einrechnen oder die Erde stoppen).

Die (Eigen)-Länge des Stabes ändert sich weder in der SRT noch in der ART. Die Länge wird nur im anderen Bezugssystemen unterschiedlich gemessen und IST dann dort auch entsprechend verändert lang, was die physikalischen Gesetze betrifft. Bei der ART haben wir wie in der SRT den Fall, dass die Längen (für den anderen Beobachter) nur in einer Richtung verändert werden und nicht quer dazu. Der große Unterschied zwischen ART und SRT ist dabei, dass dies nicht spiegelbildlich gleich für beide Beobachter ist sondern gleichartig und daher der Zeitunterschied permanent.

Guten Appetit ;-)

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