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THEMA: Das lästige Paradox mit der Hawking-Strahlung

Das lästige Paradox mit der Hawking-Strahlung 07 Nov 2018 22:13 #44704

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Hi Y.

Wenn die Wellenlänge beim Freifall zu hoch ist um gemessen zu werden müsste sie das auch im System eines weit entfernt ruhenden Beobachters sein, die wird auf dem Weg zu ihm ja auch nicht kürzer.


Genau das beschäftigt mich seit dem ich heut Mittag die Hossenfelder zitiert habe...
Nachtrag: hat sich aber mittlerweile erledigt..

NG Z.

Ps. Bzgl. "Widersprüchliche Referenzen" gibt da nen Link?
Danke iv.

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Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator

Das lästige Paradox mit der Hawking-Strahlung 07 Nov 2018 22:53 #44705

Z. schrieb: Bzgl. "Widersprüchliche Referenzen" gibt da nen Link?

Dorothea Deeg wrote: A detector in free fall towards the black hole does not register a thermal particle flux when it crosses the horizon.

Barbado, Barceló & Garay wrote: Among many other results, we find that generic freely-falling observers do not perceive vacuum when crossing the horizon, but an effective temperature a few times larger than the one that they perceived when it started to free-fall.

Dorothea Deeg wrote: This result gives the usual Hawking temperature at infinity, but near the horizon implies a nonvanishing temperature. However, in this limit, adiabaticity is violated and we cannot trust our approximation. Another interesting approach is the derivation of Hawking radiation in Lemaitre coordinates by the complex path approach. The authors showed that in this case they obtain Hawking’s result with no changes to the thermal spectrum. The difference of this result to (5.81) is surprising since the Lemaitre coordinates are natural for a freely falling observer. Either the complex path approach is no proper non-adiabatic treatment of the problem or, more likely, it is not calculating what it claims to.

Die Widersprüche fangen aber schon viel früher an: Luboš Motl schwört z.B. Stein und Bein darauf dass es im System eines Beobachters der auf der Erde steht keine Unruhstrahlung gäbe da es dann auch keinen Horizont gibt, während Sabine Hossenfelder sagt dass er sehr wohl welche empfängt weil man gar keinen Horizont, sondern nur ein gravitatives Feld dafür benötigt. Wenn Letzteres zutrifft und die Erde dennoch nicht evaporiert glaube ich auch nicht dass ein schwarzes Loch evaporieren würde sondern halte es für wahrscheinlicher dass das Vakuum selbst dafür bezahlt ohne selber ärmer zu werden, aber solange das nicht geklärt ist will ich auch keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Zuerst Klarheit in dieser Angelegenheit suchend bevor ich mich an den nächsten Schritt wage,

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