Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Die DE/DM-Theorie von James Farnes

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 27 Dez 2018 10:48 #46360

In diesem Thread soll die aktuell veröffentlichte Theorie von James Farnes, Universität Oxford, zur vereinheitlichten Erklärung der Phänomene "Dunkle Energie" (DE) und "Dunkle Materie" (DM), durchdiskutiert werden. Es geht um dieses Paper .

Kurzzusammenfassung:

- Einführung einer neuen Materieform: Fluid (Gas/Flüssigkeit) mit negativer Masse
- Modifizierung des \(\Lambda\)CDM-Modells der Kosmologie
- Negative Masse wird bei der Ausdehnung des Universums ständig neu generiert: dies führt zur Abflachung der Rotationskurven von Galaxien sowie zur Wirkung gemäss der kosmologischen Konstante \(\Lambda\) in Einsteins Gleichungen
- Erklärung der Verteilung von DM in Galaxien aus ersten Prinzipien heraus
- Das Modell führt zu einem zyklischen Universum mit einem zeitlich variablen Hubble-Parameter
- Das Modell macht experimentell überprüfbare Vorhersagen
- Das Modell ist gemäss Farnes in Übereinstimmung mit Beobachtungen entfernter Supernovae, dem CMB sowie Galaxie-Clustern
- Postulierung der Existenz negativer Massen oder zumindest einer übergeordneten Theorie, die sich mit Hilfe von negativen Massen modellieren und simulieren lässt

Farnes hat mit seinem Modell N-Körpersimulationen durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass das Fluid mit negativer Masse Halos um die Galaxien herum bildet, die den mehrfachen Durchmesser der sichtbaren Materie der Galaxien aufweisen. Entscheidend ist, dass die Halos in Farnes Simulationen nicht "cuspy" sind, so wie es in bisherigen Simulationen der Fall ist. Es gibt anscheinend ein Problem der bisherigen DM-Simulationen, das als Cuspy Halo Problem bekannt ist.

Wer aber ist James Farnes? Wie ist sein Werdegang? Was ist das "Cuspy Halo Problem"?

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Verwandte Themen

Betreff des ThemasRelevanzDatum des letzten Beitrages
James Webb Space Telescope6.8Samstag, 19 Dezember 2015
String-Theorie4.64Sonntag, 27 März 2016
theorie von allem4.64Mittwoch, 13 Juni 2018
Theorie dunkle Energie4.59Donnerstag, 18 Februar 2016
wie beurteilen sie die MOND-Theorie4.59Dienstag, 26 Januar 2016
Die Energetische Antigravitations Theorie (EAT!)4.59Mittwoch, 09 Mai 2018
Theorie der fortlaufenden Materie4.59Donnerstag, 08 Dezember 2016
The Light Dark Theorie4.59Freitag, 15 Dezember 2017
(Gelöst) Ausblenden Alternative Theorie4.54Sonntag, 15 Juli 2018
Eine (weitere) alternative „Theorie“4.54Dienstag, 14 August 2018

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 27 Dez 2018 12:11 #46362

Anscheinend wird die Theorie von ihm im englisch sprachigen Raum heiß diskutiert. Hier im deutschen findet man leider noch
nicht sehr viel darüber. Wenn man in Google den Suchbegriff Dark Fluid Theory eingibt findet man dort ganz viel aktuelles
darüber.
Gibt auch ein Artikel in der Wikipedia zu dem Thema dunkle Energie und dunkle Materie in einer dunklen Flüssigkeit
zu vereinen und den finde ich ganz gut ( weil die Theorie dort einfach erklärt wird).

Da steht z.B.:

Bei galaktischen Skalen verhält sich die dunkle Flüssigkeit wie dunkle Materie, und bei größeren Skalen ähnelt ihr Verhalten der dunklen Energie.

DieTheorie der dunklen Flüssigkeiten geht davon aus, dass die dunkle Flüssigkeit eine spezifische Art von Flüssigkeit ist, deren anziehendes und abstoßendes Verhalten von der lokalen Energiedichte abhängt. In dieser Theorie verhält sich die dunkle Flüssigkeit in Bereichen, in denen die Baryonendichte hoch ist, wie dunkle Materie. Die Idee ist, dass, wenn sich die dunkle Flüssigkeit in der Gegenwart von Materie befindet, sie langsamer wird und um sie herum gerinnt; Dies zieht dann mehr dunkle Flüssigkeit an, um es zu koagulieren, wodurch die Schwerkraft in der Nähe verstärkt wird. Der Effekt ist immer vorhanden, wird jedoch nur bei einer sehr großen Masse wie einer Galaxie spürbar.

An Orten, an denen es relativ wenig Materie gibt, wie in den Hohlräumen zwischen galaktischen Superclustern , sagt diese Theorie dagegen voraus, dass sich die dunkle Flüssigkeit entspannt und einen Unterdruck annimmt. So wird dunkle Flüssigkeit zu einer abstoßenden Kraft, deren Wirkung der der dunklen Energie
ähnelt.

Die dunkle Flüssigkeit geht über die dunkle Materie und die dunkle Energie hinaus, indem sie eine kontinuierliche Reihe attraktiver und abstoßender Qualitäten in verschiedenen Fällen der Materiedichte vorhersagt. Tatsächlich werden Sonderfälle verschiedener anderer Gravitationstheorien durch dunkle Flüssigkeiten reproduziert, z. B. Inflation , Quintessenz , k-Essenz , f (R) , verallgemeinerter Einstein-Äther f (K) , MOND , TeVeS , BSTV usw. Auch die Theorie der dunklen Flüssigkeiten schlägt neue Modelle vor, wie z. B. ein bestimmtes f (K + R) -Modell, das interessante Korrekturen von MOND vorschlägt, die von Rotverschiebung und Dichte abhängen.


https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=https://en.wikipedia.org/wiki/Dark_fluid&prev=search

Dort gibt es auch einen Verweis auf James Farnes
LG
Folgende Benutzer bedankten sich: Michael D., Z., Struktron

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 27 Dez 2018 12:36 #46365

So weit so gut. Bei dem Begriff "Dunkle Flüssigkeit" drängt sich natürlich eine bohrende Frage auf: Aus was soll die "Dunkle Flüssigkeit" bestehen? Offensichtlich hat Farnes sein Modell mit Teilchen simuliert. Das ist natürlich ein Problem, denn Teilchen müssen nachgewiesen werden. Was sollen das für Teilchen sein? Das ginge ja sogar über die Supersymmetrie hinaus.

Kommen wir mal zum Kapitel 2.3.1 des Papers: "Massenerzeugung". Ein Knackpunkt aus meiner Sicht. Ich meine es ist klar, dass wenn Farnes die kosmologische Konstante bei Expansion des Universums erklären will, muss er in jedem Raumpunkt konstant ständig neue negative Masse erzeugen. Wo soll die herkommen?

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 27 Dez 2018 13:02 #46366

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1061
  • Dank erhalten: 163
Hallo Micha,

Wo soll die her kommen?


hiermal ein Beispiel wie man im Labor auf Basis "positiver Masse", Effekte erzeugt die dem Verhalten von "negativer Masse" entsprechen.
Ein Modell das evtl.auch auf DM anwendbar.

Negative mass hydrodynamics in a Spin-Orbit--Coupled Bose-Einstein Condensate
arxiv.org/abs/1612.04055

Dazu was erklärendes in Deutsch: Zitat.
"Verkehrte Welt: Forscher haben eine ultrakalte Atomgruppe mit negativer effektiver Masse erzeugt. Dadurch reagieren die Atome auf einen Impuls genau umgekehrt wie normalerweise: Ein Schubs bewegt sie auf den Impuls zu statt von ihm weg. Möglich wurde dies durch gezielte Manipulation des Bose-Einstein-Kondensats mit Lasern, wie die Forscher berichten."
www.scinexx.de/news/technik/physiker-erzeugen-negative-masse/

Bis später Z.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Folgende Benutzer bedankten sich: Michael D., Sonni1967

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 27 Dez 2018 13:10 #46367

Ja, das Paper kenn ich schon. Sehr interessant, um die Kräfte bei negativen Massen zu verstehen. :)

Machen wir mal weiter. Was macht Farnes jetzt? Er erweitert die Einsteinschen Feldgleichungen auf der rechten Seite des Energie-Impuls-Tensors mit dem Quellterm der negativen Masse \(C_{\mu\nu}\): \[R_{\mu\nu}-\frac{1}{2}Rg_{\mu\nu}+\Lambda g_{\mu\nu}=\frac{8\pi G}{c^4}(T_{\mu\nu}+C_{\mu\nu})\]
Das heisst, man kann im Prinzip ganz einfach schreiben: \[\Lambda g_{\mu\nu} = C_{\mu\nu}\]
In Worten: Negative Masse verursacht negative Krümmung.
Konsequenz dieses Ansatzes: Wenn neuer Raum mit negativer Krümmung entsteht (Expansion des Universums), muss! negative Masse, die diesen krümmen kann, mitentstehen. Sonst funktioniert es nicht.

Meine persönliche Meinung bisher: Der Quellterm für die negative Masse ist ein grosses Handicap. Besser wäre es, negative Krümmung ohne Vorhandensein negativer Masse zu postulieren. Zum Beispiel aus einem Gleichgewichtsprinzip (durchschnittliche Flachheit des Raumes) heraus.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 27 Dez 2018 14:49 #46369

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1061
  • Dank erhalten: 163
Nochmal zum "woher sollte sie kommen"...

Das interessante am obigen Laborversuch ist ja gerade dass herkömmliche observable Energien, in dem Falle Bosonen (wozu auch im erweiterten Falle Gravitonen zählten), unter entsprechenden Bedingungen Abstossungseffekte erzeugen können. Man bräuchte also im Grunde nicht mehr nach "negativen Massen" zu suchen, da vorhanden "positive Massen", unter Umständen gesuchten Effekte "negativer Massen" erzeugten....

Die gesuchte Energieform steckte sogesehen in breits bekannter, als "positive Masse" bezeichneter Energie. Es käme diesen Falls, evtl. nur auf örtliche Umstände an ob die Masse abstossender oder gravitativer Natur... (Ähnlich Franes variablem Fluid) In Anlehung könnte man Theorien bzgl. Dunkler Materie heranziehen, die auf den Zerfall von Higgs-Bosonen in Dunkle Materie setzen.... um die Suche nach der Herkunft der nötigen Energie bzgl Bosonen zu vertiefen.

Soweit so gut... mal ein triviales Gedankenexperiment mit vorhanden bekannten Energieformen...
Einsteins "ponderable", inkl. virtueller Energie sprich Vakuumfluktuationen, ohne im einzelnen auf all die obigen Faktoren einzugehen.

Schauen wir uns doch mal an was passiert wenn Quantenfluktuationen auf stark gekrümmter Metrik fluktuieren. QF werden mit Hilfe gravitativer Energien zu realen Teilchen. S. Hawkingstrahlung. Dabei entsteht allerdings kein weiteres G-Potential, da die "Energie" dem Feld mit entsprechender Metrik entstammt und diese lediglich auf das entstehende, dem G-Feld entkommende, Teilchen übergeht. Ein Nullsummenspiel sozusagen, zumindest Global, den örtlich findet ja eine Abnahme entsprechend gravitativen Potentials statt.

Möglichst einfach gedachter Versuch...
Denken wir uns nun ein unitäres SL in einem geschlossen, ansonsten materiefreien Universum "statischer Grösse*" und was vorraussichtlich passiert wenn wir die Hawkingstrahlung einführen. Zunächst spannt das Feld des SL wie üblich, eine sich ins "Unendliche" erstreckende Metrik* auf. Die Metrik, derer räumliche Ausdehnung, wäre über alle Zeiten sphärisch stabiler Natur. Nichts würde sich zusammenziehen, da grob gesagt nichts zur Attraktion im Aussenbereich vorhanden...

Die Statik würde sich jedoch in dem Moment "ändern" wenn das Feld plötzlich in den Aussenbereich hinein zu fluktuieren beginnt, dies eben genau dann wenn wir nun einen Hintergrund einführen, der virtuelle Energie wie Vakuumfluktuationen enthält.. Sollten die entsprechend erzeugten Teilchen dem Feld tatsächlich entkommen können, das Feld dabei örtlich schwächer werden, hätten wir soetwas wie eine Gravitationstrahlung die im Endeffekt einer Expansion des Feldes gleich käme...Expandierenden Raum (Metrik) anhand abgestrahlter Teilchen, die ins Unendliche propagieren. hmmm

Was denkst du...
LG Z.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 27 Dez 2018 16:04 #46373

Fassen wir mal zusammen, was alles die Effekte von negativer Masse verursachen könnte:

1. Teilchen mit negativer Masse, die dann den Raum negativ krümmen, so dass Materie von der negativen Krümmung wegbeschleunigt.
2. Negativ gekrümmter Raum ohne Teilchen mit negativer Masse, so dass Materie von der negativen Krümmung wegbeschleunigt.
3. Wegbeschleunigung aufgrund von speziellen Teilchen mit positiver Masse (Bose-Einstein-Kondensat) ohne den Zwischenschritt der negativen Raumkrümmung.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 28 Dez 2018 01:01 #46382

Michael D. schrieb: Fassen wir mal zusammen, was alles die Effekte von negativer Masse verursachen könnte:

1. Teilchen mit negativer Masse, die dann den Raum negativ krümmen, so dass Materie von der negativen Krümmung wegbeschleunigt.
2. Negativ gekrümmter Raum ohne Teilchen mit negativer Masse, so dass Materie von der negativen Krümmung wegbeschleunigt.
3. Wegbeschleunigung aufgrund von speziellen Teilchen mit positiver Masse (Bose-Einstein-Kondensat) ohne den Zwischenschritt der negativen Raumkrümmung.

Wäre vielleicht auch
4. eine Dichteabnahme als Dunkle Energie interpretierbar und eine Dichtezunahme als Dunkle Materie? Diskutiert wurde das im März in Unterschied dunkle Materie / dunkle Energie . Schon 2017 wurde diskutiert Wie muss ich mir negativen Druck vorstellen?
Eine Dunkle Flüssigkeit, welche mit diskreten Objekten simuliert wurde, erübrigt übrigens auch beim neuesten Video (38) den Hinweis ab ca. Minute 28, dass Energie- und Impulserhaltung im ganz Kleinen nicht gelten, falls diese bei den Wechselwirkungen der diskreten Objekte gelten.
MfG
Lothar W.

www.uratom.de
Entwicklung des Universums in einer diskret formulierten Standardphysik

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

www.uratom.de
Entwicklung des Universums in einer diskret formulierten Standardphysik

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 28 Dez 2018 10:57 #46383

Hallo, melde mich doch noch einmal aus dem Off, weil ich doch ein wenig erstaunt bin, dass die vorgestellten Gedanken behandelt werden.
In meinem damaligen Erst-Post zu Friedmann-Universen sind insbesondere Cyborg, Yukterez und ich auf das nicht erklärbare Phänomen gestoßen, dass die expandierende Raumzeit in deklarierten Voids feststellbar sein soll, aber in der Nähe von Materie sich so gar nicht ausdehnen will. Letztlich ist das für mich nicht konsistent. Auch eine Galaxis besteht mal hauptsächlich aus Raum, aber auch gilt das eigentlich für ein Atom.

Meine damalige Hypothese: In der Nähe von Massen schlägt die DE ab einem bestimmten Grenzwert um und verstärkt die Gravitation in den Anordnungen. Damals erschien mir das etwas wild und habe es nicht weiter verfolgt. Mal sehen, ob die Diskussion hier überlebt.

Euch allen einen Guten Rutsch und ein gelungenes Jahr 2019.


Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.


Die DE/DM-Theorie von James Farnes 28 Dez 2018 12:57 #46384

Struktron schrieb: Wäre vielleicht auch
4. eine Dichteabnahme als Dunkle Energie interpretierbar und eine Dichtezunahme als Dunkle Materie?

Aus meiner Sicht ja, wenn Du die Raumzeit meinst und ihr verschiedene Dichten an verschiedenen Orten zugestehst. Denn eine hypothetische Raumzeit-Dichte ist meines Erachtens mit der Raumzeit-Krümmung korreliert. Natürlich kann man auch Teilchen ins Spiel bringen, aber das ist im Grunde nicht notwendig. Ausserdem müssen postulierte Teilchen immer nachgewiesen werden. Dazu kommt noch, dass gemäss Einstein eine negative Raumkrümmung über Teilchen nur mit einer negativen Masse derer erzeugt werden kann. Daher ist mir persönlich der teilchenlose Feld/Substrat-Charakter und damit eine Modellierung ohne Teilchenstösse zur Behandlung des Problems lieber.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 28 Dez 2018 14:16 #46386

D.Rajic schrieb: In meinem damaligen Erst-Post zu Friedmann-Universen sind insbesondere Cyborg, Yukterez und ich auf das nicht erklärbare Phänomen gestoßen, dass die expandierende Raumzeit in deklarierten Voids feststellbar sein soll, aber in der Nähe von Materie sich so gar nicht ausdehnen will.

Das ist doppelt falsch: erstens habe ich noch nie an eine expandierende Raumzeit geglaubt, und zweitens expandiert der Raum sehr wohl auch in der Nähe von oder auch innerhalb von Materie. Das geht eindeutig aus der Friedmanngleichung hervor, wo sich das Universum schon damals als die Materie noch praktisch gleichmäßig verteilt und die Dichte unverhältnismäßig viel höher als heute war ausgedehnt hat. Das ist wie mit zwei Kräften, eine von beiden kann zwar überwiegen aber das ist nicht das Gleiche wie wenn von vornherein nur eine da wäre. Auch die Anziehung im Nahbereich von Massen ist durch die Abstoßung durch die dunkle Energie ein bisschen schwächer (siehe z.B. die De Sitter Schwarzschild Metrik).

Klarstellend,

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 28 Dez 2018 15:15 #46390

Yukterez schrieb: erstens habe ich noch nie an eine expandierende Raumzeit geglaubt, und zweitens expandiert der Raum sehr wohl auch in der Nähe von Materie


Hab ich das so richtig verstanden ?
Nicht Raum und Zeit expandieren sondern nur der Raum. Die Abstände von Ortspunkten (nicht Ortszeitpunkten) im
Raum verändert sich weil zwischen ihnen fortwährend neuer Raum entsteht (der Raum expandiert),
die Abstände von Zeitpunkten aber nicht.
Ich meine damit die Zeitintervalle (das was zwischen tick und tack ist) bleiben gleich und die haben sich seit dem Urknall
nicht verändert ( die Abstände der Zeitpunkte (zw. tick/tack) sind heute noch genauso wie kurz nach dem Urknall). Oder anders:
Der 3dimensionale Raum expandiert, die 1dimensionale Zeit (in Richtung Zukunft / Zeitpfeil) war / ist / bleibt konstant.
Hmmm... schwierig find ich das wenn man sich die 4dimensionale Raumzeit als eine Einheit vorstellt.
Wenn ich mir sie aber als bildliche Vorstellung eines Blockuniversums vorstelle dann verstehe ich (glaub ich).

D.Rajik schrieb:Hallo, melde mich doch noch einmal aus dem Off

Hab mich gefreut dass du hier mal wieder was geschrieben hast :)
Hab deine Beiträge gerne gelesen, wünsche dir auch einen guten Rutsch und alles Gute für 2019!

Liebe Grüßchen (an alle)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 28 Dez 2018 15:37 #46392

Sonni1967 schrieb: Der 3dimensionale Raum expandiert, die 1dimensionale Zeit (in Richtung Zukunft / Zeitpfeil) war / ist / bleibt konstant. Hmmm... schwierig find ich das wenn man sich die 4dimensionale Raumzeit als eine Einheit vorstellt.

Es ist sehr einfach wenn man sich das Linienelement anschaut: ds²=1dt²-a²·(dx²+dy²+dz²) mit Betonung auf 1dt².

So einfach wie möglich, aber nicht einfacher als nötig,

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 28 Dez 2018 15:44 #46394

Yukterez schrieb: Es ist sehr einfach wenn man sich das Linienelement anschaut: ds²=1dt²+a(t)(dx²*dy²+dz²) mit Betonung auf 1dt².

.
Verstehe doch in der Sprache der Mathematik nix ( wie die wahrscheinlich restlichen 99% der Menschheit). :lol:
Also du musst übersetzen :)
LG

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 28 Dez 2018 16:06 #46396

Sonni1967 schrieb: Verstehe doch in der Sprache der Mathematik nix ( wie die wahrscheinlich restlichen 99% der Menschheit). Also du musst übersetzen

Dass t die Zeit ist und x, y & z die Raumachsen wirst du ja wohl hoffentlich schon wissen. a ist der expandierende Skalenfaktor, und wie man sieht wird nur dx, dy & dz damit multipliziert, aber nicht dt.

Übersetzend,

Folgende Benutzer bedankten sich: Sonni1967

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 10:45 #46416

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1061
  • Dank erhalten: 163
Hallo geehrter D. Rajic,

prima das du dich wieder mal beteiligst... schön von dir zu hören..
Hoffe alles läuft wie gewünscht...

nun wir reden hier nicht direkt von der Expansion des Alls... eher davon ob "negative Massen" existieren die der Schwerkraft entgegen wirken.
So eine "Masse" könnte dann rein örtlich bedingt zur Abstossung führen. Global ist natürlich die DE als "Negative Energie" mit im Spiel, die alles gleichmässig aufbläht aber im Bereich von Massen (Galaxien etc) gegen die Schwerkraft wirken muss...

HLG und auch dir beste Wünsche fürs neu Jahr..
Z.

Ps.. ""Negative Massen" Effekte"" im Labor..
urknall-weltall-leben.de/urknall-weltall...es-farnes.html#46366

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 11:48 #46418

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1066
  • Dank erhalten: 116

Z. schrieb: ...eher davon ob "negative Massen" existieren die der Schwerkraft entgegen wirken. So eine "Masse" könnte dann rein örtlich bedingt zur Abstossung führen. Global ist natürlich die DE als "Negative Energie" mit im Spiel, die alles gleichmässig aufbläht aber im Bereich von Massen (Galaxien etc) gegen die Schwerkraft wirken muss...

Dass es einen derartigen Mechanismus geben könnte, ist mir schon seit langem klar und habe ich in meinem TDT-Modell (allerdings sehr grob) seit 2012 beschrieben. Was mir allerdings nicht klar ist, weshalb die Aufblähung der negativen Massen ein Widerspruch zum Wirken der Schwerkraft sein soll.
Ich weiß, es ist nur ein Analogon, aber bei Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Dichten (bzw unterschiedliche polare Bindung) kommt es zu ähnlichen Effekten, beispielsweise bei Emulsionen. Eine Aufblähung des Wassers erhöht den Druck auf das Öl. Und an den Oberflächen es kommt zu sog. Grenzflächenspannungen. Die Grenzflächenspannung ist der Antrieb, eine möglichst kleine Grenzfläche zu bilden, was konsequent versucht kleinere Öltröpfchen zu vereinen (Koaleszenz), also zusammen zuführen (Gravitation?) Natürlich ist ein derartiges System (Emulsion) ein instabiles System, das danach strebt stabil zu werden (Entropie sinkt), also alle Massen mit gleicher Dichte jeweils zusammenzuführen.

Also zusammengefasst:
Dort wo positive und negative Massen aufeinander treffen, kommt es zur Ausbildung von Grenzflächen, die wir als Gravitation und bei Galaxien als Dunkle Materie (Halo) empfinden. Das was im Paper als negative Masse postuliert wird, ist das was wir als Dunkle Energie definiert haben.

MfG
WL01

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

MfG
WL01

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 13:51 #46422

wl01 schrieb: Was mir allerdings nicht klar ist, weshalb die Aufblähung der negativen Massen ein Widerspruch zum Wirken der Schwerkraft sein soll.

Gemäss Einstein bewirken positive Massen eine positive Raumkrümmung und negative Massen eine entsprechend negative Raumkrümmung. Bereiche positiver Raumkrümmung ziehen sich an und Bereiche negativer Raumkrümmung stossen sich ab. Es kommt primär auf das Zusammenwirken der resultierenden Raumkrümmungen an und nicht auf die Verursacher dieser Raumkrümmungen.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 14:13 #46424

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1061
  • Dank erhalten: 163
Moin Wl01,

nun da hypothetische Tachyonen sofort in reele Teilchen zerfallen sollten, derer gravitativen Eigeschaften positiver Natur sind, sehe ich nicht wie durch Tachyonen eine Abstossende WW zu stande kommen sollte...im Sinne der Diskussion. Laut Quantenfeldtheorie führt das positive Quadrat einer Masse (m² > 0) zur üblichen positiven Krümmung des Potentials, mit sozusagen dauerhaft gravitativen Eigenschaften. Ein negatives Massenquadrat (m² < 0), negative Krümmung des Potentials, ist zwar laut QM theoretisch möglich, jedoch so instabil dass das Gebilde sofort zerfällt....

Bedenke dass wir hier nur hypothetischer Weise von "negativen Massen" sprechen. Selbst im obigen Laborversuch, geht es nur um Effekte faktisch "positiver Massen", die gemäss Laborversuch Abstossung erzeugen.. Es geht jedoch im grossen und ganzen, bzgl globaler Expansion, um "negativen Druck", der die Expansion antreibt... sprich "negative Energie".... Die in der QM theoretisierten Tachyonen, bzw. die negative Krümmung deren Potentials, würde sofort zerfallen und dabei gravitativ wirkende Teilchen erzeugen.. Dunkle Energie erzeugt gesuchten "negativen Druck", jedoch keine neuen Teilchen....

NG und guten Rutsch
Z.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 15:22 #46428

Moderatoren Hinweis

Sind Tachyonen Teil der Theorie von James Farnes? Wenn nein, sollten sie hier kein Thema sein.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 16:12 #46430

Hab heute ein kleines Video gefunden ( auf deutsch) und da wird erklärt:
Er ( James Farnes) hat eine mathematische Definition von Gravitation umgestellt. Er hat ein - davor gesetzt
(negatives Gravitationsvorzeichen). Er hat das ganze dann mit dem Computer simuliert und da kam wohl
raus dass unser Universum sich ähnlich verhält.



Das Video simuliert aber nur das was wir als dunkle Materie (deren Eigenschaften ) bezeichnen ( nicht die
Eigenschaften die wir der dunkle Energie zuschreiben ).

Ich hab es so verstanden (James Farnes):
Beide Eigenschaften (dunkle Materie / dunkle Energie)
werden von ein und der selben Substanz (was auch immer sie ist) verursacht.
Wenn ganz wenig "positive Masse" vorhanden ist (der Raum relativ flach) wirkt die Substanz mit ihrem "Negativ" (-) abstoßend (er expandiert).
Wenn aber viel "positive Masse" auf einem Haufen ist dann verändert sich die Geometrie dieser Substanz.
Sie muß dann nachgeben weil da ein "Ungleichgewicht" entsteht (zw. - und +) ( sie verändert da ihre Eigenschaften)
und dadurch ( durch das Ungleichgewicht zw. + und - ) krümmt sich der Raum aus unserer Sicht ins -.
Ohjee, tschuldigung für meine Vorstellungen :woohoo:


Ob das so ist ( wie im Video so dargestellt kann ich nicht beurteilen / also alles unter Vorbehalt).
Ich weiß nur dass Albert Einstein selbst die Idee einer negativen Masse damals in seine Gleichungen
eingesetzt hat ( und dann wieder verworfen).
Folgende Benutzer bedankten sich: wl01

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 16:21 #46431

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1066
  • Dank erhalten: 116

Michael D. schrieb:

wl01 schrieb: Was mir allerdings nicht klar ist, weshalb die Aufblähung der negativen Massen ein Widerspruch zum Wirken der Schwerkraft sein soll.

Gemäss Einstein bewirken positive Massen eine positive Raumkrümmung und negative Massen eine entsprechend negative Raumkrümmung. Bereiche positiver Raumkrümmung ziehen sich an und Bereiche negativer Raumkrümmung stossen sich ab. Es kommt primär auf das Zusammenwirken der resultierenden Raumkrümmungen an und nicht auf die Verursacher dieser Raumkrümmungen.

M.A. ergibt sich eine positive oder negativer Raumkrümmung nur an den Übergangsstellen von positiver und negativer Masse. Also dort wo positive Masse aufhört und negative anfängt. Wenn hingegen beispielsweise negative Masse homogen vorhanden ist (und keine positive Masse), dann gibt es einfach keine Raumkrümmung. Sprich Raumkrümmung kann nur im Bereich des Grenzflächen auftreten und nur dort können wir es in Form von Gravitation messen.

MfG
WL01

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

MfG
WL01

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 16:36 #46432

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1066
  • Dank erhalten: 116

Z. schrieb: Bedenke dass wir hier nur hypothetischer Weise von "negativen Massen" sprechen.
Nun da hypothetische Tachyonen sofort in reele Teilchen zerfallen sollten, derer gravitativen Eigeschaften positiver Natur sind, sehe ich nicht wie durch Tachyonen eine Abstossende WW zu stande kommen sollte...im Sinne der Diskussion. Laut Quantenfeldtheorie führt das positive Quadrat einer Masse (m² > 0) zur üblichen positiven Krümmung des Potentials, mit sozusagen dauerhaft gravitativen Eigenschaften. Ein negatives Massenquadrat (m² < 0), negative Krümmung des Potentials, ist zwar laut QM theoretisch möglich, jedoch so instabil dass das Gebilde sofort zerfällt....

Zum ersten Punkt.
Natürlich können wir über negative Masse nur theoretisieren, da wir sie bisher nicht gemessen haben, oder vielleicht doch, in Form von Gravitation?...
Zum Zweiten, ich habe hier nichts von Tachyonen gesprochen! Ob es sich bei der fraglichen Masse um eine rein negative, oder ein negatives Massenquadrat handeln könnte, wäre m.A. nach jedoch zu hinterfragen. Und ich bin nicht deiner Ansicht, dass Teilchen mit negativen Massenquadrat instabil sind und sofort in reelle Teilchen zerfallen müssen, zumindestens nicht in einer homogenen Zusammensetzung (=95% des Universums).
Wie ich im vorherigen Post festgellt habe, kann dies m.A. nur beim Zusammentreffen von positiver und negativer Masse passieren. Die Instabilität kann also m.A. nach nur in den Grenzflächen (z.B. Dunkle Materie) auftreten.

I here emphasise that several well-accepted theories can be modelled using non-real or effective negative masses. Air bubbles in water can be modelled as having a negative effective mass (Brennen 1995). For holes in semiconductor theory, electrons at the top of the valence band have a negative effective mass (Ashcroft & Mermin 1976). The Casimir effect can be modelled using a region of negative energy density (Morris et al. 1988). Hawking radiation can be modelled using virtual negative mass particles that fall into the black hole (Hawking 1975). In the dark energy alternative of phantom energy (with ω < −1), the excitations of the phantom field are negative mass particles (Caldwell 2002; Carroll 2004). Even Bose–Einstein condensates have observable regions with negative effective mass


MfG
WL01

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

MfG
WL01

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 19:57 #46435

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1061
  • Dank erhalten: 163

Wl01 schrieb: Zum Zweiten, ich habe hier nichts von Tachyonen gesprochen!


Sehr witzg. :dry:

Wl01 schrieb vorher: Dass es einen derartigen Mechanismus geben könnte, ist mir schon seit langem klar und habe ich in meinem TDT-Modell

Wl01 .. "TDT Modell" = Tachyonen Druck .... Modell

Mit dieser Aussage hast du direkt zu meinen vorherigen Beispielen "negativer Masse" Stellung genommen und dein TDT in Vergleich dazu gebracht...
urknall-weltall-leben.de/urknall-weltall...es-farnes.html#46418
Deshalb habe ich im Kontext versucht deinen "Tachyonen Druck" aus dem Spiel zu nehmen....
Lass den "Shit" einfach raus...
NG Z.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 20:43 #46437

Moderatoren Hinweis

Bitte im weiteren Verlauf dieses Threads keine Diskussion mehr zum Thema Tachyonen Druck Modell. Bitte niemand mehr einen Bezug zu Tachyonen herstellen, es sei denn in der Original Publikation von Farnes findet sich ein solcher (was ich sehr bezweifle).

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 22:01 #46439

Soweit ich es verstanden habe hat er die Teilchenphysik noch gar nicht in seiner Theorie
integriert und bittet die Teilchenphysiker ( und alle anderen Wissenschaftler ) da um Mithilfe.

Er schrieb:
Es wird wahrscheinlich Jahre dauern, bis wir diese Theorie bestätigen oder widerlegen können. Als professioneller Astrophysiker mit zehnjähriger Forschungserfahrung gebe ich selbst als erster zu, dass ich die Teilchenphysik überhaupt nicht in meine Theorie integriert habe. Um dies gründlich zu testen, müssten viele Menschen, darunter auch Teilchenphysiker, zusammenarbeiten. Ich bin also als einzelner Astrophysiker eindeutig nicht in der Lage, dies mit einer einzigen Arbeit zu tun (das wäre eine "Theorie von allem").

Aus der Google Übersetzung:
http://jamiefarnes.co.uk/a-comment-on-recent-media-articles/
LG

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 29 Dez 2018 23:04 #46441

Insofern ist das gar keine Theorie, sondern allenfalls eine Hypothese.
Theorien findet man in Lehrbüchern, Hypothesen nicht.

Begrifflich auf die Beine helfend

Thomas

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 30 Dez 2018 08:20 #46446

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1066
  • Dank erhalten: 116
Nun er schreibt immerhin:

I here emphasise that several well-accepted theories can be modelled using non-real or effective negative masses.
Ich möchte hier betonen, dass mehrere gut akzeptierte Theorien modelliert werden können, wenn man nicht-reale oder effektiv negative Massen verwendet.


@Z:
Ich habe lediglich erwähnt, dass meine Modell-Vorstellung dem von Farnes ähnlich ist, also so wie Farnes es beschreibt, von nicht-realen oder negativen Massen ausgeht und Dunkle Energie, Dunkle Materie, Gravitation und den Casimir-Effekt erklären kann. Deshalb möchte ich nur über Farnes Paper sprechen!!

MfG
WL01

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

MfG
WL01

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 30 Dez 2018 15:22 #46456

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1061
  • Dank erhalten: 163
Lieber Wl01,

bzgl. der "Stabilität" gestellten Fragen.. habe ich dir eine PM zukommen lassen..

NG Z.

PS: ...

also so wie Farnes es beschreibt, von nicht-realen oder negativen Massen ausgeht und Dunkle Energie, Dunkle Materie, Gravitation und den Casimir-Effekt erklären kann.


Erklären ist im Falle Farnes mM. etwas übertrieben, er hat zunächst nur ein Modell erstellt welches seiner Meinung nach zur Aufklärung behandelter Fragen führen könnte... Sicher ist er sich nicht ob seine Art der "Erklärung" zutrifft, wie ja Sonni so schön zitierte. Somit entspricht sein Modell, wie Thomas bereits geschlossen, streng gesehen nicht mal einer Theorie. Insofern hast du auch ins Schwarze getroffen, bzgl. vermeintlicher Ähnlichkeiten zu deinen von dir erwähnten Überlegungen..

Resümee..
Wie bereits mehrfach in den letzten Monaten von mir dazu geäussert, und gebeten, sollte in deren Titel auf Hypothese.. statt Theorie abgestellt werden....

NG Z.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Folgende Benutzer bedankten sich: Sonni1967

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.

Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 30 Dez 2018 16:19 #46457

Hi Thomas,

du schriebst: Insofern ist das gar keine Theorie, sondern allenfalls eine Hypothese.

Hab da überlegt wo du den Unterschied zwischen den Begriffen (Theorie und Hypothese) siehst und eben das gelesen:
Du:

Die Naturwissenschaftliche Methode geht so:
Man denke sich ein Modell aus, wie die Natur im Allgemeinen oder speziell beschaffen sein könnte. Man nennt so ein Modell eine Hypothese.
Dann prüft man, ob Vorhersagen oder Beschreibungsweisen dieser Hypothese im Experiment bestätigt oder widerlegt werden können.
Dann finden sich bei einer guten Hypothese auch Kollegen, die das im Labor oder durch Beobachtung bestätigen oder widerlegen.
Es vergeht also Zeit, bis sich ein Stückchen der Wirklichkeit, wie die Dinge beschaffen sind und wie sie funktionieren, zu erkennen gibt.
Wird eine Hypothese durch vielfältigste Versuche immer wieder bestätigt, dann und erst dann wird sie zur Theorie.
Soweit zum üblichen Sprachgebrauch in den Naturwissenschaften.
Diese Methode war und ist überaus erfolgreich.

Habs gelesen in dem Thread: Menschen sind Götter mit Geisteskrankheiten ( Post #46296).
https://urknall-weltall-leben.de/urknall-weltall-leben-forum/ist-noch-platz-fuer-gott-in-der-wissenschaft/2724-menschen-sind-goetter-mit-geisteskrankheiten.html#46454

Aus dieser Sicht gesehen (denk ich mal) ist das Modell von James Farnes eine Hypothese.
Könnte aber evtl. mehr daraus werden.
Ich glaub das Hauptproblem bei seinem Modell liegt bei der Einführung von "negativen Massen".
Komisch ist aber dass die Computersimulationen gerade mit deren Einfügung (negative Masse)
ein Bild ergeben dass dem entspricht wie unser Universum sich verhält.

Wie ich es gelesen habe stammt aber die ursprüngliche Idee der Einführung einer negativen Masse nicht
von James Farnes sondern von Albert Einstein. Stephen Hawkings hat sie auch in Betracht gezogen.
Könnte ja was dran sein, hmmmm……

Hab hier noch nen Link darüber in der englischsprachigen Wikipedia (in der deutschen findet man ja leider nix :( , echt blöd).
Aus dem Wiki Übersetzter:

https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=https://en.wikipedia.org/wiki/Negative_mass&prev=search

Da gibt es ganz viel Infos und Links über die "negative Masse".
Gibts die oder nicht? Hihi, weiß nicht aber alles in unserer
Welt hat Gegensätze. Es gibt für alles Positiv- und Negativformen. Warum sollte davon eine Form alleine bestehen (die positive Masse
ohne ihren "Gegenspieler" ihre negative Form) ?
LG Sonni
Ps: Oh der erste Link den ich eingestellt hatte über negative Masse war fehlgeleitet. Habs bemerkt und korrigiert.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

AUF Zug
Powered by Kunena Forum