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THEMA: Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer

Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 11:50 #47190

Michael D. schrieb: Das ähnelt dem Ansatz von Andrew Hamiltons River-Modell , nur mit dem Unterschied, dass dieser die ART als Grundlage hat und ein und dieselbe Metrik in einen statischen flachen Minkowski-Anteil und einen dynamischen Freefall-Anteil aufsplittet.

Oh, Hamiltons River-Modell ist hier auch bekannt. Das war Anlass für mich, ein Paper zu schreiben , als Antwort dort im Journal. Wurde allerdings nicht publiziert.

Michael D. schrieb: ...ok, seine Zellen können verschoben, verdreht und deformiert werden. Klar, das bringt schonmal ein paar Freiheitsgrade. Daraus will Schmelzer jetzt schon die 3 Familien der Fermionen bilden? Wie bitte? Klingt für mich völlig absurd. Viel zu einfach gedacht. Wie will er denn Spin 1/2 (=> Identität nach 2 Drehungen, also 720°) dadurch erreichen? Ich muss schon sagen, dass ich enttäuscht bin, klingt für mich erstmal nach Schrott...


Erstmal hast Du richtig erkannt, dass die Freiheitsgrade erstmal noch nicht reichen. Ich habe faktisch nur einen Freiheitsgrad (ok, wenn man Position und Impuls zählt, zwei) für jedes elektroschwache Doublet von Fermionen.

Es gibt da allerdings einen Effekt, der die Leute, die Gittertheorie mit Fermionen machen, mächtig stört, bekannt unter dem Namen "fermion doubling". In der Originalvariante keine Verdopplung, sondern Versechzehnfachung, nach Reduktion mit Hilfe von Staggered fermions immer noch eine Vervierfachung. Und genau diesen Effekt missbrauche ich dazu, aus den wenigen Freiheitsgraden, die ich habe, eine Verachtfachung rauszuholen. Und die ist genau das was ich brauche.

In dieser Datei habe ich eine populäre Einführung versucht.

Weil ich nur im Raum, nicht in der Zeit diskretisiere, bringt das "fermion doubling" nur den Faktor acht, also aus einem komplexen Feld werden acht, also zwei Dirac-Fermionen. Die identifiziere ich mit den elektroschwachen Doublets.

Ich habe also erstmal Doublets hingekriegt. Die haben Spin und Isospin. Und wenn man beide addiert, kriegt man die Erzeugenden einer ganz normalen Rotationsgruppe. Der Äther hat also eine bevorzugte Richtung, die zwischen Komponenten mit I_3= +1 und I_3=-1 unterscheidet. Diese Richtung könnte beispielsweise vom Material zwischen den Zellen fixiert (bevorzugt) werden. Aus einem solchen fixierten Hintergrund und sich davor normal drehenden Objekten kann man dann völlig unproblematisch Objekte konstuieren, die erst nach 720 Grad wieder in ihre Ausgangsposition zurückkehren. In den Vortragsfolien ist es das letzte Seite unter "SM fermions" illustrieren diese Möglichkeit. Die Lichtquellen stehen fest, der Spiegel in der Mitte routiert normal, die nach außen dringenden Lichtstrahlen routieren doppelt so schnell. Was nach einer 720 Grad Routation der Lichtstrahlen aussieht ist nur eine 360 Grad Rotation des Spiegels.
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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 11:56 #47191

Ok, ich werd mich erstmal ein wenig mit diesem Ansatz der Beschreibung von Fermionen beschäftigen...Vorab vielleicht kurz ein grundsätzliches Problem: gemäss QFT bedeutet Spin1/2 ja "antikommutativ". D.h. bei einer komplexen Drehung um 720° nebst Helizitäts-/Chiralitätswechsel nach 360° wird wieder der Ausgangszustand erreicht. Für wie zwingend notwendig hälst Du die Drehungs-Interpretation des Anti-Kommutators? Schliesslich wird dadurch ja ein realer magnetischer Dipol erzeugt. Also muss sich zumindest abstrakt etwas drehen.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 12:10 #47192

Michael D. schrieb: Ausgangspunkt für Schmelzer ist also der Lagrangian der ART. ... Hier sehe ich schon eine gewisse Unstimmigkeit. Gehört nun sein Materieterm
\[L_{matter}(g_{\mu\nu},\varphi^m)\]
zum Einsteinteil oder zu seinem Theorieteil? Eigentlich müsste er zum Einsteinteil gehören, denn er enthält keinen seiner Parameter wie z.B. \(\Upsilon\), die, wenn sie gegen 0 gehen, nur noch die Einsteinterme übriglassen. Später schreibt er dann aber widersprüchlicherweise, dass Materiefelder über andere Freiheitsgrade (Materialeigenschaften) des Äthers identifiziert werden müssen. Diese Materialeigenschaften spezifiziert Schmelzer leider in keinster Weise.


Erstmal ist der Lagrangian der ART nicht Ausgangspunkt. Er wird, als Teil des Lagrangians, hergeleitet . Ok, die Herleitung ist in dem Text viel zu kompliziert aufgedröselt. Müsste ich mal vereinfachen. Der wichtigste Punkt: Die Kontinuitäts- und Eulergleichungen sind die Noether-Erhaltungssätze die aus der Translationsinvarianz in Zeit und Raum auf dem Newtonschen Hintergrund folgen.

Dabei verwende ich für die Noether-Erhaltungssätze eine spezielle Form, die man nehmen kann, wenn die Abhängigkeit des Lagrangians von den bevorzugten Koordinaten explizit dargestellt ist. Dann sind das nämlich einfach die Euler-Langrange Gleichungen für die bevorzugten Koordinaten.

Die Zusatzterme sind einfach besonders einfache Terme, die genau die diese Gleichungen ergeben. Der allgemeine Lagrangian ist dann alles, was man noch hinzufügen kann, ohne diesen Teil kaputtzumachen - und damit einfach alles, was nicht von den bevorzugten Koordinaten abhängt, also kovariant ist.

Damit beantwortet sich auch die Frage nach dem Lagrangian für die Materialeigenschaften des Äthers. Der darf die Kontinuitäts- und Eulergleichungen nicht kaputtmachen, muss also auch kovariant sein. Damit haben wir nebenbei das Einsteinsche Äquivalenzprinzip abgeleitet. (Nur das starke Äquivalenzprinzip gilt nicht, weil der Lagrangian des Gravitationsfeldes eben von den bevorzugten Koordinaten abhängt. Wie umgekehrt die Gleichung für die bevorzugten Koordinaten vom Gravitationsfeld)

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 12:18 #47193

Michael schrieb:

Interessant. Aber warum bist Du nach Moskau gegangen und nicht nach Amerika, oder in Deutschland geblieben? War es der Ruf Logunovs, der ihm vorauseilte?


Ich antworte jetzt einmal frech, da Ilja ansonsten in den Ruf der Großkotzigkeit kommen könnte. Die Lomonossow-Uni und ihre mathematische Fakultät hatte schon immer einen hervorragenden Ruf und hat ihn noch immer, wie man an jedem Ranking ablesen kann. Dass da die Unis aus Amerika die ersten Plätze belegen, mag auch damit zu tun haben, dass die Listen wohl meist aus Amerika stammen und da eben auch Geld fließen muss. Dennoch kommt aus Deutschland wohl auch nur die Uni Bonn der Lomonossow nah. Wenn man die Bewertung der Alumni sieht, wäre die Lomonossow deutlich weiter vorne. Meiner Erinnerung nach kam man auf die Moskauer Uni nicht nur alleine, wenn es einem gerade so einfiel. Im Übrigen ist die Uni Regensburg (an der Gaßner Mathe studierte) scheinbar im Austausch mit der Lomonossow.
Ilja Schmelzer schreibt:

Die absolute Zeit kam dann hinzu, nachdem ich vom "Problem der Zeit" der Quantengravitation gehört hatte. Und, in der Tat, das wird mit einer absoluten Zeit gelöst.

Dass mit der absoluten Zeit ist für mich von einem gewissen Interesse und zu der es hier im Forum einige Diskussionen, die zum Teil - man wundere sich - hitzig geworden sind. Wenn du die Zeit absolut gesetzt hast, hast du da nur in die Newtonsche Kiste gegriffen, weil es sich halt damit rechnen und lösen lässt? Absolute Zeit und SRT/ART geht ja gar nicht.


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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 12:25 #47194

Schmelzer schrieb: Erstmal ist der Lagrangian der ART nicht Ausgangspunkt. Er wird, als Teil des Lagrangians, hergeleitet .

Ok, sehe ich mir mal an...

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 12:35 #47195

Michael D. schrieb: Ok, ich werd mich erstmal ein wenig mit diesem Ansatz der Beschreibung von Fermionen beschäftigen...Vorab vielleicht kurz ein grundsätzliches Problem: gemäss QFT bedeutet Spin1/2 ja "antikommutativ". D.h. bei einer komplexen Drehung um 720° nebst Helizitäts-/Chiralitätswechsel nach 360° wird wieder der Ausgangszustand erreicht. Für wie zwingend notwendig hälst Du die Drehungs-Interpretation des Anti-Kommutators? Schliesslich wird dadurch ja ein realer magnetischer Dipol erzeugt. Also muss sich zumindest abstrakt etwas drehen.


Aua, das könnte ein bisschen zu kompliziert für ein Forum sein.

Ok, Schritt 1 ist einfach. Ein ganz normaler degenerierter Vakuumzustand mit zwei Minima statt einem gibt in der QT zwei einander extrem nahe Grundzustände (symmetrische und antisymmetrische Kombination). Alle höheren Energiezustände sind davon weit weg (also je nach Wunsch kann man sie beliebig weit wegschieben). Schon habe ich für die Niedrigenergiewerte statt einem harmonischen Oszillator mit beliebigen natürlichen Zahlen als Energien nur noch zwei Energiewerte. Und damit habe ich schon in jedem einzelnen Punkt, allein für sich betrachtet, die Algebra, der Paulimatrizen sigma^i wie ich sie für Fermionen brauche.

Allerdings sind die Kommutationsrelationen zwischen verschiedenen Gitterpunkten immer noch bosonisch.

Das Problem löse ich über die Einführung einer Nummerierung der Knoten. Dann ersetzt man die bosonischen Operatoren sigma^i_n des Gitterpunktes n durch Produkte sigma^i_n sigma^ 3_n-1 sigma^3_n-2 usw. mit dem Produkt aller sigma^3 für alle Knoten kleiner als n. Und die antikommutieren dann brav.

Das ist aber auch noch nicht alles, ich nehme nämlich auch noch eine sehr spezielle Ordnung, die dann den Ausgangs-Hamilton Operator in das transformiert, was ich für die Fermion brauche, also eine Staggered Fermions Variante. Darüber muss ich dann aber wohl doch auf die Arbeit selbst verweisen,

Schmelzer, I.: A Condensed Matter Interpretation of SM Fermions and Gauge Fields, Foundations of Physics, vol. 39, 1, p. 73 – 107 (2009), arXiv:0908.0591 .

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 12:51 #47196

Schmelzer schrieb: Aua, das könnte ein bisschen zu kompliziert für ein Forum sein.

Da mach Dir mal keine Sorgen drum. Das kriegen wir hier schon seziert.

Und damit habe ich schon in jedem einzelnen Punkt, allein für sich betrachtet, die Algebra, der Paulimatrizen sigma^i wie ich sie für Fermionen brauche.

Interpretierst Du nun den Spin der Elementarteilchen als reale Drehung im 3D-Raum oder nicht? Bei Dir haben doch Fermionen eine geometrische Ausdehnung.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 14:09 #47199

Michael D. schrieb: Aber warum bist Du nach Moskau gegangen und nicht nach Amerika, oder in Deutschland geblieben? War es der Ruf Logunovs, der ihm vorauseilte?

Nein. Um dem Rufs Amerikas zu folgen, hätte ich über eine gewisse Mauer klettern müssen, und das was zu riskant. Die Moskauer Uni war im mir zugänglichen Teil der Welt einfach klar die Nummer 1.

Michael D. schrieb: Ok, ich beschreibe mal mit Worten, wie ich das gemäss ART verstehe: Wenn ich eine Masse irgendwohin setze, wo vorher keine war, ändern sich die Metrik des Raumes. Diese Änderung wird mit Lichtgeschwindigkeit verbreitet. Darauf reagieren dann die anderen Massen. Kann ich doch alles mit den Feldgleichungen berechnen. Wo ist das Problem?

Das Problem ist, dass man nicht zwei verschiedene Lösungen (eine mit eine ohne Masse) vergleichen kann.

In der Newtonschen Theorie geht das problemlos. Die Anfangsbedingungen für die Massenpunkte sind alle dieselben, mit Ausnahme der Zusatzmasse irgendwo im Nullpunkt. Die Gleichungen sind ein bisschen voneinander verschieden, wegen der Masse, aber es sind wohlbestimmte Trajektorien. Wir können also ohne Schwierigkeiten ausrechnen, wie sich die Masse auf die Trajektorien ausgewirkt hat, man nimmt einfach die Differenz x_mit(t) - x_ohne(t).

In der ART bestimmt aber die Lösung nicht das Koordinatensystem. Du kannst also zwei Lösungen nehmen und x_mit(t) - x_ohne(t) ausrechnen. Ich mache dann eine Koordinatentransformation für nur eine der beiden Lösungen. Ich habe immer noch zwei Lösungen. Aber x_mit(t) - x_ohne(t) wird zu etwas was mit der anderen Lösung x'_mit(t') - x_ohne(t) war, also ganz was anderes.

Heißt auf englisch hole problem, in deutsch wohl "Lochbetrachtung".

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 14:21 #47200

Ich verstehe das Problem immer noch nicht. Eine Masse erzeugt gemäss ART eine bestimmte Metrik. Eine andere Masse erzeugt eine andere Metrik. Die beiden Metriken als Lösung kann ich doch vergleichen. Umgekehrt führen verschiedene Metriken doch zu verschiedenen Geodäten für dieselbe Masse. Auch die verschiedenen Geodäten als Lösung kann ich vergleichen.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 14:36 #47202

Michael D. schrieb: Interpretierst Du nun den Spin der Elementarteilchen als reale Drehung im 3D-Raum oder nicht? Bei Dir haben doch Fermionen eine geometrische Ausdehnung.

Die geometrische Interpretation gibt es nur für die elektroschwachen Doublets zusammen. Und in dieser Interpretation sind die Drehoperatoren für Rotationen im 3D Raum die Summen von Spin und Isospin. Also weder der Spin alleine noch der Isospin alleine ist eine Rotation, erst ihre Kombination ergibt eine.

Die Fermionen haben nicht wirklich eine geometrische Ausdehnung, die sind ja nur Quanteneffekte der Felder, ähnlich wie Phononen, denen man auch nicht unbedingt eine genaue geometrische Ausdehnung zuschreiben kann. Die Feldkomponenten sind überall (in allen Gitterpunkten) definiert. Da gibt es in jeder Richtung stark oszillierende und nicht oszillierende Komponenten, auch nicht wirklich was, was man mit "geometrischer Ausdehnung" verbinden könnte.

D.Rajic schrieb: Wenn du die Zeit absolut gesetzt hast, hast du da nur in die Newtonsche Kiste gegriffen, weil es sich halt damit rechnen und lösen lässt? Absolute Zeit und SRT/ART geht ja gar nicht.

Doch, im Lorentz-Äther geht das problemlos. Da gibt es die absolute Zeit und Uhren. Die Uhren messen aber nicht die absolute Zeit, sondern die Eigenzeit. Und die hängt von Dichte, Geschwindigkeit und Druck des Äthers sowie der Geschwindigkeit der Uhr relativ dazu ab. Die absolute Zeit ist daher leider nicht messbar.

Genauer, nur ungefähr messbar, als Zeit nach dem Urknall. Oder Zeit gemessen im CMBR frame. (Wobei man zusätzliche Annahmen wie die Homogenität des Weltalls im Großen verwenden muss, die im Prinzip natürlich falsch sein können, aber doch einfach und plausibel sind.)

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 14:44 #47203

Schmelzer schrieb: Die geometrische Interpretation gibt es nur für die elektroschwachen Doublets zusammen. Und in dieser Interpretation sind die Drehoperatoren für Rotationen im 3D Raum die Summen von Spin und Isospin. Also weder der Spin alleine noch der Isospin alleine ist eine Rotation, erst ihre Kombination ergibt eine.

Erstell doch mal eine Skizze oder besser noch eine 3D-Animation dazu. Dann kann mal sehen, wie Du Dir das vorstellst.

Die Fermionen haben nicht wirklich eine geometrische Ausdehnung, die sind ja nur Quanteneffekte der Felder, ähnlich wie Phononen, denen man auch nicht unbedingt eine genaue geometrische Ausdehnung zuschreiben kann.

Wieso? Das kann man doch. Dürfte doch nicht schwer sein, das mal zu animieren. Eine Condensed-Matter-Theorie schreit doch förmlich nach einer Simulation.

Die Feldkomponenten sind überall (in allen Gitterpunkten) definiert. Da gibt es in jeder Richtung stark oszillierende und nicht oszillierende Komponenten, auch nicht wirklich was, was man mit "geometrischer Ausdehnung" verbinden könnte.

Wie gesagt, ich hätte das an Deiner Stelle mal simuliert. So sieht beispielsweise der Ausschnitt aus einem Phonon aus:



Man kann sich vorstellen, wie sich Phononen schön bosonisch durchdringen können. Wie sieht nun ein Fermion aus?

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 14:57 #47205

Michael D. schrieb:

I. Schmelzer schrieb: Die wichtigste offene Frage im SM ist, warum das SM so ist wie es ist. Es ist diese Frage, die das Modell beantwortet.

Das Argument ist ein bisschen schwach. Besser er sagt etwas Neues vorher aufgrund seiner Theorie.

Man bringt halt was man kann. Ich denke, ich stehe ganz gut da, wenn ich mich mit der Konkurrenz vergleiche - also insbesondere Stringtheorie. Ich kenne auch keine andere Konkurrenz, die es geschafft hat, die Fermionen, die Eichgruppe, und die Wechselwirkungen zwischen diesen aus irgendwas relativ Einfachem herzuleiten.

Michael D. schrieb:

Struktron schrieb: Mich enttäuscht es auch, weil ich keine elementare Wechselwikung zwischen den Zellen erkenne. Er schreibt ja selbst, dass er noch keine Bewegungsgleichungen hergeleitet hat.

Geht eigentlich gar nicht. Das Wichtigste in seiner Theorie, die elementare Wechselwirkung, lässt er einfach weg.


Stimmt ja so auch nicht. Die Wechselwirkung, also die Eichfelder, sind ja schon mit konkreten Arten von Wechelwirkungen wie sie in einem Gitter auftreten können assoziiert. Die Gruppe U(3) die die starke Wechelswirkung enthält sind beispielsweise Wilsonsche Eichfelder. Die werden also definiert durch ein Element der Eichgruppe auf der Verbindungslinie zwischen zwei Zellen. Das ist alles das, was man verwenden würde, wenn man irgendein Material zwischen den Zellen hat, und die Auswirkungen des Materials auf die Bewegungsgleichung der Zellen modellieren will.

Und die Gruppe U(2)_L x U(1)_R, die die schwache Wechselwirkung enthält. wird identifiziert mit Termen die Gitterverzerrungen beschreiben.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 15:14 #47207

Schmelzer schrieb: Die Gruppe U(3) die die starke Wechelswirkung enthält sind beispielsweise Wilsonsche Eichfelder. Die werden also definiert durch ein Element der Eichgruppe auf der Verbindungslinie zwischen zwei Zellen. Das ist alles das, was man verwenden würde, wenn man irgendein Material zwischen den Zellen hat, und die Auswirkungen des Materials auf die Bewegungsgleichung der Zellen modellieren will.

Irgendein Material zwischen den Zellen? Was soll das sein? Ich dachte die Zellen selbst, also der Lorentz-Äther, ist alles, was zur Verfügung steht.

Schmelzer schrieb: ...Und die Gruppe U(2)_L x U(1)_R, die die schwache Wechselwirkung enthält. wird identifiziert mit Termen die Gitterverzerrungen beschreiben...

Da es auf Gitterverzerrungen hinausläuft, müsste man doch Prinzipskizzen der verschiedenen Bosonen und Fermionen anfertigen können. Welchem Elementarteilchen entspräche beispielsweise das oben gezeigte Phonon? Wahrscheinlich doch einem Photon in Form einer transversalen Druckwelle durch den Lorentz-Äther. Wie sieht dann ein ganz einfaches Fermion aus, beispielsweise ein Elektron?

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 17 Jan 2019 22:37 #47215

Guten Abend! Ich weiß, es gibt keine dummen Fragen.. Vielleicht habe ich es nur übersehen..
Wieviel Geometrie ist in Gitter-Eich-Theorie bzw. jetzt im Lorentz-Äther-Modell?
Ich habe eine gewisse Schwierigkeit mir den Doppel-Effekt durch Diskretisierung einer Gleichung anzueignen. Vielleicht denke ich an der Stelle zu "relativ".
Wir betrachten gerade und ungerade Knoten und bekommen in der einfachsten Lösung zB nicht eine sondern zwei Lösungen.
Wir haben also abzählbare Punkte entlang jeder Dimension zB A=2 und B=A+1 und eine Funktion mit den Werten f(A) und f(B).
Das geht ja dann nur relativ zu einer Quell-Position gut oder?
Wenn ich eine allgemeine Translation des Koordinaten-Ursprungs darauf anwende, vertauschen die Punkte auf dem Gitter nicht ihre Rollen?
Danke, für deine Geduld..
ghostwhisperer
ps: wie findest du meinen Leitspruch? Ich finde er beschreibt Reativität recht gut ;)

MfG Ghosti
Koordinatensysteme sind die Extremstform von Egoisten- sie beziehen alles auf sich selbst.

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MfG Ghosti
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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 01:52 #47221

Michael D. schrieb: Irgendein Material zwischen den Zellen? Was soll das sein? Ich dachte die Zellen selbst, also der Lorentz-Äther, ist alles, was zur Verfügung steht.

Was genau es ist, weiß ich ja auch nicht. Die konkreten Modelle sind ja eher Spielereien, vergleichbar mit Kugeln die mit irgendwelchen Federn zwischen ihnen in einem Gitter zusammengehalten werden als Atommodell eines Kristalls. Ich glaube auch nicht, dass sich aus dem SM selbst allzu viel darüber herausfinden lässt. Im Gegenteil, ich nehme an, dass so ziemlich jedes konkretere Ausmalen der Details nur irrelevante Unterschiede produziert, die in der Näherung für große Abstände einfach verschwinden. Daher halte ich mich auch zurück beim Ausmalen. Zwischen den Zellen ist halt irgendwas anderes, was die Kräfte zwischen den Zellen irgendwie beeinflusst. Und die einfachste Art der Beeinflussung wäre eine, die so wirkt, als wäre die Nachbarzelle leicht verdreht und deformiert an einer etwas anderen Position. Und wenn man dies dann umwandelt in eine mathematische Beschreibung, hat man schon ein sehr konkretes Wilsonsches Gittereichfeld.

Michael D. schrieb: Erstell doch mal eine Skizze oder besser noch eine 3D-Animation dazu. Dann kann mal sehen, wie Du Dir das vorstellst.

Es gibt Elemente im Äther, die fest sind, sich nicht drehen (die Lichtquellen im Bild) und Elemente, die sich normal drehen (der Spiegel in der Mitte). Was nach außen davon sichtbar ist (die Lichtstrahlen) verhält sich wie ein Fermion (hat sich, wenn der Spiegel im Innern sich nach 360 Grad Drehung wieder in der Originalposition befindet, um 720 Grad gedreht und ist dann erst auch wieder im selben Zustand).

Dieses Bild könnte man sicherlich auch noch animieren, solche Animationen herzustellen müsste ich allerdings erstmal lernen.

Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: ...Und die Gruppe U(2)_L x U(1)_R, die die schwache Wechselwirkung enthält. wird identifiziert mit Termen die Gitterverzerrungen beschreiben...

Da es auf Gitterverzerrungen hinausläuft, müsste man doch Prinzipskizzen der verschiedenen Bosonen und Fermionen anfertigen können. Welchem Elementarteilchen entspräche beispielsweise das oben gezeigte Phonon? Wahrscheinlich doch einem Photon in Form einer transversalen Druckwelle durch den Lorentz-Äther. Wie sieht dann ein ganz einfaches Fermion aus, beispielsweise ein Elektron?

Das Bild entspricht den einfachsten akustischen Phononen. Die sind die Eichfreiheitsgrade in der Gravitationstheorie. Also das, was ich zusätzlich in die Theorie einführe. (Die sind, wie in der condensed matter Theorie, eng mit der Translationsinvarianz verbunden - das Material wird als ganzes, ohne innere Deformationen, verschoben, weshalb man die lokal auch gar nicht zu sehen bekommt.)
Dies kann man sicherlich ausbauen.

Für die Art und Weise, wie man eine lokalen Oszillation (blau) für große Abstände mit zwei verschiedenen glatten Funktionen (rote Kurven) beschreiben kann, als Illustration für das doubling, habe ich so ein Bild:

Ob das viel weiterhilft, weiß ich nicht. Ob ich irgendwann Animationen hinkriege, die auch nur irgendwie ästhetisch gesehen akzeptabel wären, steht in den Sternen.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 02:20 #47222

ghostwhisperer schrieb: Wieviel Geometrie ist in Gitter-Eich-Theorie bzw. jetzt im Lorentz-Äther-Modell?
Ich habe eine gewisse Schwierigkeit mir den Doppel-Effekt durch Diskretisierung einer Gleichung anzueignen. Vielleicht denke ich an der Stelle zu "relativ".

Vielleicht hilft das Bild im vorigen Beitrag ein bisschen.
Ich hatte das Vergnügen, mit dem Effekt als Programmieranfänger auf die harte Tour bekanntgemacht zu werden. Ich wollte eine ganz normale Diffusionsgleichgung für die Temperatur simulieren. Also fröhlich drauflos T(n. t+1) = T(n,t) - dt/dx^2 (T(n+1,t)+ T(n-1,t)-2 T(n,t)). Das Ergebnis war nach ein paar Zeitschritten nicht etwa etwas sehr konstantes, wie man es von einer Diffusionsgleichung erwarten sollte, sondern heftigste Oszillationen. Das kiegt man ziemlich einfach hin, man braucht nur den Zeitschritt groß genug zu machen.

ghostwhisperer schrieb: Wir betrachten gerade und ungerade Knoten und bekommen in der einfachsten Lösung zB nicht eine sondern zwei Lösungen.
Wir haben also abzählbare Punkte entlang jeder Dimension zB A=2 und B=A+1 und eine Funktion mit den Werten f(A) und f(B).
Das geht ja dann nur relativ zu einer Quell-Position gut oder?
Wenn ich eine allgemeine Translation des Koordinaten-Ursprungs darauf anwende, vertauschen die Punkte auf dem Gitter nicht ihre Rollen?

Schon. Nur wo ist das Problem dabei? Die heftige Oszillation verschwindet ja deswegen nicht, die ändert nur das Vorzeichen. Die sich brav langsam ändernde Lösung bleibt auch. Sogar fast unverändert.

ghostwhisperer schrieb: ps: wie findest du meinen Leitspruch? Ich finde er beschreibt Reativität recht gut ;)

Ich sehe mich enttarnt. Da ich ja in noch dazu meiner eigenen Theorie auch noch ein nach meiner Meinung besonders schönes Koordinatensystem bevorzuge, bin ich wohl der ultimative Egoist überhaupt. ;)

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 03:59 #47224

Michael D. schrieb: Ich verstehe das Problem immer noch nicht. Eine Masse erzeugt gemäss ART eine bestimmte Metrik. Eine andere Masse erzeugt eine andere Metrik. Die beiden Metriken als Lösung kann ich doch vergleichen. Umgekehrt führen verschiedene Metriken doch zu verschiedenen Geodäten für dieselbe Masse. Auch die verschiedenen Geodäten als Lösung kann ich vergleichen.


Ok, mal näher an die Quantenmechanik ran. Ist die Masse da, nimmt das Testteilchen die eine Kurve, ist sie dort, nimmt es die andere Kurve. Was muss ich jetzt tun, um die Interferenzeffekte auszurechnen, wenn ich eine Superposition von Masse hier und Masse dort habe? Ich muss mir die Trajektorien ansehen, die zur selben Zeit im selben Ortt ankommen. Von denen berechne ich dann die Phase und addiere die beiden Phasen. Feynmans Wegintegral halt.

Ich habe aber nur zwei Metriken, im Prinzip sogar noch auf verschiedenen Mannigfaltigkeiten. Vielleicht hat sich ja in einer Metrik ein Wurmloch gebildet oder so. Was genau bedeutet nun, dass das Testteilchen auf beiden Metriken zur selben Zeit am selben Ort ist? Mit Messungen kann ich da nichts identifizieren, die Metriken sind ja verschieden.

Also irgendwie vergleichen kann ich zwar schon - so a la die Metrik hat einen Buckel, die andere nicht, und das Teilchen macht irgendwie ne Kurve drumrum - aber um Interferenzeffekte auszurechnen brauche ich präzise Identifikationen der Ereignisse auf beiden Lösungen. Und die gibt es nicht. Das ist die Kovarianz der Gleichungen der ART: Die Lösung ist nur modulo einer beliebigen Koordinatentransformation bestimmt.

Ich habe also Lösungen g^1_mn(x) und g^2_mn(x). Da könnte ich doch die Ereignisse mit demselben x als dasselbe Ereignis betrachten. Geht aber nicht. Ich mache ne Koordinatentransformation in einem Loch (also Anfangs- und Randwerte unverändert, deswegen Lochbetrachtung). Gibt ne andere Lösung g^2'_mn(x). Die andere Lösung ist natürlich dieselbe Metrik, nur in anderen Koordinaten. Nur, welches Ereignis auf dieser anderen Metrik ist nun das x von g^1_mn(x)? Ist es g^2_mn(x) oder g^2'_mn(x)? Beides sind Lösungen der Einsteinschen Gleichungen, mit denselben Anfangs- und Randbedingungen, sie unterscheiden sich nur innerhalb des Loches.

ghostwhisperer schrieb: Wieviel Geometrie ist in Gitter-Eich-Theorie bzw. jetzt im Lorentz-Äther-Modell?


Erstmal die 3 x (1+3) Struktur der Fermionen (drei Generationen mal (ein Lepton plus drei verschiedenfarbige Quarks)) wird mit einer affinen Matrix identifiziert. Dadurch kommt die dreidimensionale Euklidische Symmetriegruppe ins Spiel. Aus der Rotationssymmetrie folgt dann, dass die drei Generationen was Eichwirkungen betrifft gleich sein müssen, aus der Translationssymmetrie dass in Translationsrichtung (rechte Neutrinos) gar keine Eichfelder wirken dürfen, was U(2)_LxU(2)_RxU(4) zu U(2)_LxU(1)_RxU(3) reduziert.

Dann die geometrische Interpretation der elektroschwachen Doublets zu dreidimensionalen komplexen Differentialformen Lambda(R^3) x C. Was aus Isospin plus Spin eine geometrische Drehung macht.

Standard-Gittereichtheorie ist eigentlich nur Wilson-Eichfelder, was im Modell U(3) ist, was die starke Wechselwirkung gibt. Denn nur dieser Teil hat eine exakte Eichsymmetrie auf dem Gitter. (Und die Untergruppe wo die Masse 0 ist, was exakter Eichsymmetrie entspricht, ist ja auch U(3). Allerdings ist der EM-Teil davon etwas deformiert.) Die schwachen Wechselwirkungen unter U(2)_LxU(1)_R hingegen sind keine exakten Eichsymmetrien des Gitters. Als solche ist es ganz natürlich, dass sie massiv sind.

Diese Unterscheidung exakter und angenäherter Eichsymmetrien auf dem Gitter ist natürlich auch irgendwo geometrisch.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 13:00 #47248

Schmelzer schrieb: Die konkreten Modelle sind ja eher Spielereien, vergleichbar mit Kugeln die mit irgendwelchen Federn zwischen ihnen in einem Gitter zusammengehalten werden als Atommodell eines Kristalls.

Das sich ich ganz anders. Je konkreter das Modell, desto besser. Was habe ich von einem Wischiwaschi-Modell, das zwar lange Bestand hat, aber aufgrund seiner vagen Formulierung nicht falsifizierbar ist. Das nutzt eigentlich nur dem Autor, um im Gespräch zu bleiben, aber nicht der Wissenschaft. Dieser "Spinnereien" mit den Federn zwischen den Kugeln sind wenigstens ein Anfang. Wer "A" sagt (Äther-Modell aus diskreten Körpern mit Zwischenraum), der muss auch "B" sagen (wenigstens einen Vorschlag machen, was in diesem Zwischenraum sein könnte). Ansonsten macht ein Modell mit Zwischenräumen einfach keinen Sinn. Gitterschwingungen aufgrund des Hookschen Gesetzes (Federn) können sich natürlich als zu einfach herausstellen. Aber dieses Modell ist wenigstens falsifizierbar. Die Wissenschaft hat sich immer nach oben geirrt und es wird auch weiterhin so sein.

Schmelzer schrieb: Zwischen den Zellen ist halt irgendwas anderes, was die Kräfte zwischen den Zellen irgendwie beeinflusst.

Ich fürchte, dass wird für ein vernünftiges Modell nicht reichen. Es verwundert micht nicht, dass die Theorie so wenig Anklang gefunden hat. Für mich ist genau das der Grund.

Und die einfachste Art der Beeinflussung wäre eine, die so wirkt, als wäre die Nachbarzelle leicht verdreht und deformiert an einer etwas anderen Position.

Oder ein Modell ganz ohne Zwischenräume.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 14:26 #47259

Michael D. schrieb: Das sich ich ganz anders. Je konkreter das Modell, desto besser. Was habe ich von einem Wischiwaschi-Modell, das zwar lange Bestand hat, aber aufgrund seiner vagen Formulierung nicht falsifizierbar ist. Das nutzt eigentlich nur dem Autor, um im Gespräch zu bleiben, aber nicht der Wissenschaft. Dieser "Spinnereien" mit den Federn zwischen den Kugeln sind wenigstens ein Anfang. Wer "A" sagt (Äther-Modell aus diskreten Körpern mit Zwischenraum), der muss auch "B" sagen (wenigstens einen Vorschlag machen, was in diesem Zwischenraum sein könnte).

Ich gehe ja hier anders vor - ich argumentiere, dass es egal ist, was genau dazwischen ist, weil man seinen Einfluss auf die Gleichung für die Zellen in jedem Fall mit Hilfe eines Wilsonschen Gittereichfelds beschreiben kann.

Ich mache darüber hinaus keinen Vorschlag einfach weil genügend Federn zwischen den Zellen darüber hinaus nichts bringen würden. Mit denen könnte ich dasselbe Ergebnis konstruieren - ein Wilsonsches Gittereichfeld. Was ist damit gewonnen? Gar nichts.

Michael D. schrieb: Gitterschwingungen aufgrund des Hookschen Gesetzes (Federn) können sich natürlich als zu einfach herausstellen. Aber dieses Modell ist wenigstens falsifizierbar.

Meins doch auch. Eine vierte Generation von Fermionen und mein Modell ist tot.

Michael D. schrieb: Ich fürchte, dass wird für ein vernünftiges Modell nicht reichen. Es verwundert micht nicht, dass die Theorie so wenig Anklang gefunden hat. Für mich ist genau das der Grund.

Aus einem vernünftigen Modell muss eine vernünftige Theorie als Approximation für große Abstände rauskommen. Das tut sie. Ich kann ja wichtige, entscheidende Eigenschaften der Wechselwirkungen herleiten, und das ohne dass ich da konkrete Modelle für die Federn definieren muss.

Ein einfaches Hooksches Gesetz dürfte allerdings kaum reichen, ich brauche ja ein degeneriertes Vakuum um zu dem einen skalaren Boson noch zwei Dirac-Fermionen dazuzubekommen.

Michael D. schrieb: Oder ein Modell ganz ohne Zwischenräume.

Das geht nicht. Dann würde der Zustand des Gitters ja eindeutig von den vorderen linken unteren Eckpunkt der Zelle bestimmt, und ich hätte viel weniger Freiheitsgrade. Die Zellen müssen schon die Freiheit haben, wenigstens in gewissem Rahmen sich zu bewegen, sich zu drehen, und auch noch deformiert werden können. Außerdem gäbe es nichts, was dort Wilsonsche Gittereichfelder motivieren könnte. Dieses einfache Modell wurde also bereits als zu einfach ausgeschlossen.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 14:29 #47260

Je konkreter das Modell, desto besser.


Versucht man, das Standardmodell über einen dynamisch-geometrischen Ansatz zu interpretieren, stößt man genauso auf Ungereimtheiten.

Wie sieht denn ein Quark aus? Wie sieht ein Elektron aus? Welle? Teilchen? Was ist Raum? Ist der Raum diskret? Wie sieht eine Raumzelle aus?
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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 15:04 #47269

Schmelzer schrieb: ...ich argumentiere, dass es egal ist, was genau dazwischen ist, weil man seinen Einfluss auf die Gleichung für die Zellen in jedem Fall mit Hilfe eines Wilsonschen Gittereichfelds beschreiben kann.

Kann, oder muss?

Meins doch auch. Eine vierte Generation von Fermionen und mein Modell ist tot.

Ist es im Fall des Nachweises supersymmetrischer Teilchen auch tot?

Ich kann ja wichtige, entscheidende Eigenschaften der Wechselwirkungen herleiten, und das ohne dass ich da konkrete Modelle für die Federn definieren muss.

Schön wär, wenn Du auch was Neues vorhersagen könntest. Ein Teilchen jenseits des Standard-Modells. Wie siehts übrigens mit dem Higgs-Teilchen und dem Higgs-Mechanismus aus?

Ein einfaches Hooksches Gesetz dürfte allerdings kaum reichen, ich brauche ja ein degeneriertes Vakuum um zu dem einen skalaren Boson noch zwei Dirac-Fermionen dazuzubekommen.

Das werden wir noch genauer unter die Lupe nehmen.

Schmelzer schrieb:

Michael D. schrieb: Oder ein Modell ganz ohne Zwischenräume.

Das geht nicht. Dann würde der Zustand des Gitters ja eindeutig von den vorderen linken unteren Eckpunkt der Zelle bestimmt, und ich hätte viel weniger Freiheitsgrade. Die Zellen müssen schon die Freiheit haben, wenigstens in gewissem Rahmen sich zu bewegen, sich zu drehen, und auch noch deformiert werden können. Außerdem gäbe es nichts, was dort Wilsonsche Gittereichfelder motivieren könnte. Dieses einfache Modell wurde also bereits als zu einfach ausgeschlossen.

Und ich behaupte, das geht doch. Ich weiss, wie man die Freiheitsgrade trotzdem erhöhen kann. Auch ohne Zwischenräume.

Javier schrieb: ...Wie sieht ein Elektron aus?...

Also ein Elektron könnte schonmal so aussehen. Ich sage ganz bewusst "könnte" und stelle die folgende Darstellung zur Diskussion. Eine schwingende Drehbewegung:



Nach 360° erfolgt Spin-Umkehr. Nach 720° wird der Ausgangszustand wieder erreicht.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 15:09 #47271

Schön wär, wenn Du auch was Neues vorhersagen könntest. Ein Teilchen jenseits des Standard-Modells. Wie siehts übrigens mit dem Higgs-Teilchen und dem Higgs-Mechanismus aus?


In wie fern kann man den Higgs-Mechanismus als wahr interpretieren? Woher hat das Higgs Teilchen seine Masse? Könnte das vermeintliche Higgs-Teilchen nicht auch das skalare Teilchen der starken WW sein?

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 15:16 #47273

Javier schrieb: Woher hat das Higgs Teilchen seine Masse?

Das ist einfach. Aus der Eigenanregung des Higgs-Feldes, gewissermassen ein bosonisches Phonon des Higgsfeldes.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 15:28 #47277

Michael D. schrieb: Also ein Elektron könnte schonmal so aussehen. Ich sage ganz bewusst "könnte" und stelle die folgende Darstellung zur Diskussion. Eine schwingende Drehbewegung:



Nach 360° erfolgt Spin-Umkehr. Nach 720° wird der Ausgangszustand wieder erreicht.


Auch hier könnten die klassischen Vorstellungen von Poelz On the Wave Character of the Electron vielleicht zusätzliche Erkenntnisse liefern.
MfG
Lothar W.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 19:33 #47303

Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: ...ich argumentiere, dass es egal ist, was genau dazwischen ist, weil man seinen Einfluss auf die Gleichung für die Zellen in jedem Fall mit Hilfe eines Wilsonschen Gittereichfelds beschreiben kann.

Kann, oder muss?

Kann. Zu irgendwas zwingen kann man da niemanden.

Michael D. schrieb:

Meins doch auch. Eine vierte Generation von Fermionen und mein Modell ist tot.

Ist es im Fall des Nachweises supersymmetrischer Teilchen auch tot?

Ja.

Michael D. schrieb: Schön wär, wenn Du auch was Neues vorhersagen könntest. Ein Teilchen jenseits des Standard-Modells. Wie siehts übrigens mit dem Higgs-Teilchen und dem Higgs-Mechanismus aus?

Besser als für supersymmetrische Teilchen, aber keineswegs ideal. Immerhin habe ich eine ganze Menge skalarer Felder im Modell. Einmal die skalaren Bosonen zu jedem elektroschwachen Doublet, und dann noch die Eichfreiheitsgrade, und das für alle Eichfelder, auch die, die unterdrückt werden.
Ich habe eines von diesen im Verdacht, aber weiß rein technisch nicht, wie ich damit zurande kommen soll. Eichfreiheitsgrade sind ja im Mainstream gar nicht physikalisch, werden also nur beseitigt, nicht selbst als Felder behandelt, Und die unterdrückten Felder sind unterdrückt wgen weil sie Anomalien haben. Und solche Felder darf es im Mainstream gar nicht geben, weil sie nicht renormalizierbar sind. Nicht renormalisierbare Theorien sind jedoch als effektive Feldtheorien trotzdem legitim. Nur wird die Mathematik dazu halt nirgends entwickelt, da müsste ich von Grund auf alles selbst machen.

Michael D. schrieb: Und ich behaupte, das geht doch. Ich weiss, wie man die Freiheitsgrade trotzdem erhöhen kann. Auch ohne Zwischenräume.

Nun, dann weisst Du halt mehr als ich.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 18 Jan 2019 19:40 #47305

@Schmelzer
Du hast sehr viel erreicht, auf das Du stolz sein kannst. Wir sind froh, dass wir Dich hier im Forum dabei haben. Vielleicht bringt es auch Dir etwas. Wäre ja schön. :)

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 19 Jan 2019 05:24 #47318

Mir bringt es sogar jetzt schon sehr viel, nämilch überhaupt einmal eine ernsthafte Diskussion meiner Theorien.

Vielleicht findet ja sogar der eine oder andere Beteiligte was, woraus er eine Publikation machen könnte. (Solange er sich keine Hoffnungen macht, dass er auf Forschung in dieser Richtung eine wissenschaftliche Karriere aufbauen könnte, er das also gewissermaßen in seiner Freizeit macht, ist das ja ungefährlich, und wenn er es tatsächlich schaffen würde was zu publizieren sogar nützlich.) Das wäre dann, selbst wenn es als solches für meine Theorie problematisch wäre, trotzdem was besseres als die bisherige völlig Ignoranz. Schließlich hätte ich dann erstmal ein Problem zum Knobeln, und dann, wenn ich eine Lösung gefunden habe, auch einen guten Grund, das Ergebnis als Antwort darauf zu veröffentlichen. (Einfach so irgendwo kleine Fortschritte publizieren ist für Äthertheorien faktisch nicht drin.)

Offene Fragen, über die sich zu forschen lohnen würde, gibt es auf dem Gebiet massenweise - vielleicht findet ja einer ein interessantes Problem was er knacken kann. Nur muss eben jeder, der sowas beginnt, überlegen, ob er sich das leisten kann.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 19 Jan 2019 09:59 #47324

Schmelzer schrieb: Mir bringt es sogar jetzt schon sehr viel, nämilch überhaupt einmal eine ernsthafte Diskussion meiner Theorien.

Das hast Du allemal verdient.

Das wäre dann, selbst wenn es als solches für meine Theorie problematisch wäre, trotzdem was besseres als die bisherige völlig Ignoranz.

Kann ich nachvollziehen. Ignoranz ist schlimmer als ein begründeter Verriss.

Einfach so irgendwo kleine Fortschritte publizieren ist für Äthertheorien faktisch nicht drin.

Auch klar.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 19 Jan 2019 10:59 #47326

Hab diese Antwort zum anderen Thread mal hier plaziert, da rein fachlich und daher hier wichtiger.

Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: Also die Bewegungsgleichungen für Massenpunkte sind dieselben wie in der ART, und das exakt, sie ergeben sich ja aus dem Lagrangian für die Materie, und der ist derselbe.

Das hört sich nicht gut an. Gemäss Deiner Theorie ist der Raum selbst doch auch eine Energie-/Materieform.


Hm. damit kann ich jetzt nicht wirklich was anfangen. Der Hintergrund - also der absolute Newtonsche Raum und die absolute Zeit - sind keine Energie- oder Materieform.

Das Gravitationsfeld ist natürlich eine Materieform, es beschreibt Eigenschaften des Äthers, also von Materie. Das ist aber eben nicht der Raum oder die Zeit. Jedenfalls nicht in der Äther-Interpretation.

Dass ich aber einfach um nicht durch neue Sprache zu verwirren das, was in der ART Materie genannt wird, auch weiter Materie nenne, kann in diesem Zusammenhang vielleicht verwirren:

Gravitationfeld <-> Energie-Impuls.Tensor des Äthers
Materiefelder <-> andere Materialeigenschaften des Äthers

Die Verwirrung wird möglicherweise noch dadurch vergrößert, dass es zwei Formen des Energie-Impuls-Erhaltungssatzes gibt.

1.) Die harmonische Koordinatenbedingung (der Energie-Impuls-Tensor ist hier nur durch das Gravitationsfeld beschrieben, \(T^{\mu\nu}= g^{\mu\nu} \sqrt{-g}\)
2.) Das, was ich erhalte, wenn ich dazu 0 in Form der Bewegungsgleichungen addiere. Das hat dann, weil trotz der Zusatzterme eben auch der gewöhnlich Energie-Impuls-Tensor der Materie drinsteht, die Form
\[\partial_\mu (T^{\mu\nu}_g(g^{\mu\nu}) + T^{\mu\nu}_{matter}(g^{\mu\nu}, \varphi^{matter})) = 0.\]

Oje, und dann kommt ja noch dazu, dass ich ja auch die kovariante Formulierung der Theorie habe, bei der ich so tue, als seien die bevorzugten Koordinaten einfach nur Funktionen (ok, das sind sie ja), die man behandeln kann wie andere Felder, also als wenn die \(\mathfrak{x}^i(x), \mathfrak{t}(x)\) einfach vier weitere skalare Felder seinen. Diese vier Felder verhalten sich dann einfach wie vier skalare Teilchen ohne Masse die mit nichts anderem wechselwirken. Also aussehen wie heiße dunkle Materie.

Sind sie aber nicht wirklich. Erstens haben sie ganz andere Randbedingungen wie skalare Felder, außerdem erfüllen sie eine Menge zusätzlicher Bedingungen, weil sie nämlich ein Koordinatensystem definieren müssen. Beides ist allerdings für kleine Störungen unerheblich. Weswegen diese Betrachtungsart trotzdem nützlich ist. Insbesondere auch weil sie zeigt, dass wir kaum Chancen haben, sie durch Beobachtung zu identifizieren. Aber diese Betrachtung kann natürlich auch zur Interpretation "der Raum selbst doch auch eine Energie-/Materieform" führen. Ist aber ganz was anderes, würde ich sagen.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 19 Jan 2019 11:21 #47328

Schmelzer schrieb: Hm. damit kann ich jetzt nicht wirklich was anfangen. Der Hintergrund - also der absolute Newtonsche Raum und die absolute Zeit - sind keine Energie- oder Materieform.

Klar, den meinte ich auch nicht.

Das Gravitationsfeld ist natürlich eine Materieform, es beschreibt Eigenschaften des Äthers, also von Materie. Das ist aber eben nicht der Raum oder die Zeit. Jedenfalls nicht in der Äther-Interpretation.

Gemäss Einstein hat ein statisches Gravitationsfeld keinen Energieinhalt. Bei Dir dagegen doch. Wir sollten diesen Unterschied zu Einstein herausarbeiten.

Die Verwirrung wird möglicherweise noch dadurch vergrößert, dass es zwei Formen des Energie-Impuls-Erhaltungssatzes gibt.

Unser Bestreben muss sein, die Verwirrung zu verringern und die Dinge auf den Punkt zu bringen.

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