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THEMA: Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer

Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 19 Jan 2019 12:17 #47332

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Hallo Schmelzer,
ich habe ein paar Fragen zu physikalischen Aussagen deiner Theorie.

Aber erstmal kurz meine Äthervorstellung, damit wir nicht aneinander vorbeireden:
Es gibt einen absoluten Raum und eine absolute Zeit.
In diesem absoluten Raum könnte es durchaus echte Relativität geben, also Überlichtgeschwindigkeit.
In diesem absoluten Raum befindet sich der Äther, was immer das auch ist.
Dieser Äther muss nicht statisch oder homogen sein.
Für Materie und Elektromagnetismus ist der Äther das absolute Bezugssystem.
Für einen intrinsischen Beobachter, eingebettet in den Äther, als Teil des Äthers,
ist der Äther quasi der Raum.

Die Lorentzkontraktion ist physikalisch real.
Zeitdilatation ist nur eine Verlangsamung der Wechselwirkung über den Äther.
Ein echtes Elementarteilchen was nicht über den Äther wechselwirkt,
würde keine Zeitdilataion erfahren.

Ich halte die Raumzeit (Deutung der LT) der SRT für falsch.
Die Raumzeit der ART macht durchaus Sinn, ist aber nur Mathematik (siehe oben).
Der intrinsische Beobachter Einstein hat einfach eine mathematische Beschreibung
seiner Beobachtungen hergeleitet.


Zu deiner Theorie:

Kannst du kurz auf meine Äthervorstellung eingehen,
ob das überhaupt möglich ist,
und in wie weit die mit deiner Theorie übereinstimmt?


Du schriebst im Thema "Der Lorentz-Äther"

Die Formeln für alle messbaren Effekte sind dieselben wie in der SRT, weswegen der Lorentz-Äther physikalisch nicht von der Raumzeit-Interpretation von Minkowski unterscheidbar ist.

Etwas ähnliches habe ich auf Wikipedia gelesen.
Das halte ich für falsch.
Mathematisch mögen beide Theorien identisch sein, aber doch nicht physikalisch.
Nach meinen Überlegungen muss ein bewegter Beobachter etwas anderes
beobachten als ein unbewegter (relativ zum Äther) Beobachter.
Aus einem relativ zum Äther bewegten Inertialsystem S'
sollte man eine Relativgeschwindigkeit v'>v beobachten.

Was ist deine Deutung der Lorentztransformation?

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 19 Jan 2019 12:19 #47333

Michael D. schrieb: Gemäss Einstein hat ein statisches Gravitationsfeld keinen Energieinhalt. Bei Dir dagegen doch. Wir sollten diesen Unterschied zu Einstein herausarbeiten.

Gerne. Der ist aber anders, weil die ART eigentlich gar keinen physikalisch wohldefinierten Energie-Impuls-Tensor hat, nur verschiedene Vorschläge für Pseudotensoren kennt.

Was oft in der ART "Energie-Impuls-erhaltung" genannt wird ist die Gleichung \(\nabla_\mu T^{\mu\nu} = 0\) mit kovarianter Ableitung, die zwar die Energie-Impuls-Erhaltungsgleichungen der SRT verallgemeinert, aber selbst eben keine Erhaltungsgleichung ist. Da kann man nämlich nichts draus integrieren, was erhalten werden würde.

Siehe dazu auch meine Antwort hier wo ich ein bisschen begründe woher die Probleme mit Energieerhaltung in der ART kommen. .

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 19 Jan 2019 12:37 #47335

Schmelzer schrieb: Gerne. Der ist aber anders, weil die ART eigentlich gar keinen physikalisch wohldefinierten Energie-Impuls-Tensor hat, nur verschiedene Vorschläge für Pseudotensoren kennt.

Na ja, für ein statisches Gravitationsfeld gilt eindeutig:
\[R_{\mu\nu} = 0\]
Das dürfte ja gemäss Deiner Theorie nicht der Fall sein. Wie lautet der Energieinhalt des statischen G-Feldes gemäss Deiner Theorie?

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 19 Jan 2019 12:44 #47336

sebp schrieb: Hallo Schmelzer,
ich habe ein paar Fragen zu physikalischen Aussagen deiner Theorie.

Aber erstmal kurz meine Äthervorstellung, damit wir nicht aneinander vorbeireden:
Es gibt einen absoluten Raum und eine absolute Zeit.
In diesem absoluten Raum könnte es durchaus echte Relativität geben, also Überlichtgeschwindigkeit.
In diesem absoluten Raum befindet sich der Äther, was immer das auch ist.
Dieser Äther muss nicht statisch oder homogen sein.
Für Materie und Elektromagnetismus ist der Äther das absolute Bezugssystem.
Für einen intrinsischen Beobachter, eingebettet in den Äther, als Teil des Äthers,
ist der Äther quasi der Raum.

Die Lorentzkontraktion ist physikalisch real.
Zeitdilatation ist nur eine Verlangsamung der Wechselwirkung über den Äther.
Ein echtes Elementarteilchen was nicht über den Äther wechselwirkt,
würde keine Zeitdilataion erfahren.

Korrekt. Der Effekt, dass durch die Längen- und Uhrzeitdilation die absoluten Längen und die absolute Zeit gar nicht gemessen werden können, liegt daran, dass es gar keine solche echten Elementarteilchen außerhalb des Äthers gibt. Alle Felder sind Eigenschaften des Äthers.

Ich halte die Raumzeit (Deutung der LT) der SRT für falsch.
Die Raumzeit der ART macht durchaus Sinn, ist aber nur Mathematik (siehe oben).
Der intrinsische Beobachter Einstein hat einfach eine mathematische Beschreibung
seiner Beobachtungen hergeleitet.

Ok.

Kannst du kurz auf meine Äthervorstellung eingehen,
ob das überhaupt möglich ist,
und in wie weit die mit deiner Theorie übereinstimmt?

Ist faktisch mit Deinen Worten beschrieben meine Theorie, geht insofern alles. Wo mir die Formulierung komisch vorkam, habe ich durchgestrichen.

Du schriebst im Thema "Der Lorentz-Äther"

Die Formeln für alle messbaren Effekte sind dieselben wie in der SRT, weswegen der Lorentz-Äther physikalisch nicht von der Raumzeit-Interpretation von Minkowski unterscheidbar ist.

Etwas ähnliches habe ich auf Wikipedia gelesen.
Das halte ich für falsch.
Mathematisch mögen beide Theorien identisch sein, aber doch nicht physikalisch.
Nach meinen Überlegungen muss ein bewegter Beobachter etwas anderes
beobachten als ein unbewegter (relativ zum Äther) Beobachter.
Aus einem relativ zum Äther bewegten Inertialsystem S'
sollte man eine Relativgeschwindigkeit v'>v beobachten.

Sicher gibt es erhebliche Unterschiede, was die Beschreibung der physikalischen Realität betrifft.

Das ändert allerdings nichts daran, dass alle Voraussagen für klassische experimentell messbare Effekte dieselben sind.

Was ist deine Deutung der Lorentztransformation?[

Lorentztransformationen sind einfach die Symmetriegruppe der Wellengleichung. Wann immer man eine Wellengleichung und eine Lösung dieser Gleichung hat, kann man mit Hilfe der zugehörigen Lorentztransformation andere, Doppler-verschobene Lösungen konstruieren. Geht genauso für Wasserwellen oder Schallwellen, man muss lediglich in der Lorentztranformation die Wellengeschwindigkeit aus der relevanten Gleichung nehmen, also die Geschwindigkeit von Wasser- oder Schallwellen statt c.

Für Wasser- und Schallwellen gibt es in der Umgebung genug, was von anderen Gleichungen beschrieben wird, die Transformation funktioniert aber nur für die Wellen selbst. Alles andere passt nicht dazu. Daher ist klar und leicht erkennbar, dass die Doppler-verschobene Lösung eine physikalisch ganz andere Lösung ist.

Wenn alle Felder, die wir beobachten können, von Wellengleichungen mit derselben Geschwindigkeit c beschrieben werden, wie es im Standardmodell der Teilchenphysik ist, dann haben wir nichts, was nicht genauso mittransformiert werden könnte. Und damit haben wir auch nichts, womit wir noch feststellen könnten, dass sich die beiden Lösungen überhaupt unterscheiden. Bei jeder Messung, die wir machen, würde die Doppler-verschobene Lösung eine Messung beschreiben, die dasselbe Ergebnis für den genauso Doppler-verschodenen Wissenschaftler ergibt. Das ist halt die Äthervariante des Äquivalenzprinzips.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 19 Jan 2019 17:31 #47348

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Das ändert allerdings nichts daran, dass alle Voraussagen für klassische experimentell messbare Effekte dieselben sind.


Dann ist also in deinem Äther auch die Ein-Weg-Lichtgeschwindigkeit konstant?

Nach meiner Äthervorstellung ist nur die Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit konstant.
Zumindest für einen Beobachter der selbst aus Struktur besteht die durch Elektromagnetismus zusammengehalten wird.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 19 Jan 2019 23:33 #47362

mit dem Effekt als Programmieranfänger auf die harte Tour bekanntgemacht zu werden.

Jo kenne ich. Eine meiner besten Arbeiten war eine positions- und strukturabhängige Bildglättung auf der Basis von Diffusions-Tensoren. Randwert-Probleme waren immer Quelle von Wellen.. Ist ja auch logisch, bei Differentialgleichungen 2ter Ordnung.
Aber hier hab ich erstmals gelernt wie Tensor-Gleichungen im Prinzip funktionieren. Hatte ich in der FH leider nicht.

Schon. Nur wo ist das Problem dabei? Die heftige Oszillation verschwindet ja deswegen nicht,

Das meinte ich auch nicht. Es ging mir nur darum, ob die Aussage jener Knoten ist gerade oder ungerade ist, nicht relativ ist. Wenn es für Gitter-Theorie relevant ist, wie man abzählt.. Das meinte ich auch mit der Frage nach Geometrie.. Nicht welche Strukturen betrachtet werden, sondern wieviel Relativität hier mitspielt.

MfG Ghosti
Koordinatensysteme sind die Extremstform von Egoisten- sie beziehen alles auf sich selbst.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 20 Jan 2019 01:59 #47365

ghostwhisperer schrieb: Es ging mir nur darum, ob die Aussage jener Knoten ist gerade oder ungerade ist, nicht relativ ist. Wenn es für Gitter-Theorie relevant ist, wie man abzählt.


Also in der Hinsicht ist gerade oder ungerade vermutlich relativ. Obwohl ich nicht ausschließen will, dass gerade und ungerade Zellen verschieden sind, also dass hier keine Relativitiät vorliegt.

Das hätte natürlich aus Auswirkungen, wenn man Gitterdefekte betrachtet. Ein Gitterdefekt bedeutet ja, dass man bei verschiedenen Wegen um den Defekt herum zu verschiedenen Abzählergebnissen kommt, was auch ein Unterschied gerade vs. ungerade sein kann. Die Gitterdefekte sind natürlich wichtig, sie sind Beispiele von Gitterverzerrungen, und die werden verwendet um die elektroschwachen Kräfte zu beschreiben, im Modell mit der Gruppe \(U(2)_L \otimes U(1)_R\).

Allerdings scheint mir bisher, dass kleine Verzerrungen ausreichen müssten, ich also keine richtigen Defekte brauche.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 20 Jan 2019 09:44 #47374

Schmelzer schrieb: Gerne. Der ist aber anders, weil die ART eigentlich gar keinen physikalisch wohldefinierten Energie-Impuls-Tensor hat, nur verschiedene Vorschläge für Pseudotensoren kennt.

Es nutzt alles nichts. Wir müssen wieder auf den Punkt kommen. Gemäss Einstein gilt für ein statisches Gravitationsfeld eindeutig:
\[R_{\mu\nu} = 0\]
Das dürfte ja gemäss Deiner Theorie nicht der Fall sein. Wie lautet der Energieinhalt des statischen G-Feldes gemäss Deiner Theorie?

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 20 Jan 2019 11:09 #47386

Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: Gerne. Der ist aber anders, weil die ART eigentlich gar keinen physikalisch wohldefinierten Energie-Impuls-Tensor hat, nur verschiedene Vorschläge für Pseudotensoren kennt.

Es nutzt alles nichts. Wir müssen wieder auf den Punkt kommen. Gemäss Einstein gilt für ein statisches Gravitationsfeld eindeutig:
\[R_{\mu\nu} = 0\]
Das dürfte ja gemäss Deiner Theorie nicht der Fall sein. Wie lautet der Energieinhalt des statischen G-Feldes gemäss Deiner Theorie?

Sicher gibt es in meiner Theorie ja noch die Zusatzterme mit \(\Xi\) und \(\Upsilon\). Zu faul jetzt die zu kopieren, stehen ja im Paper.

Nur, was genau hat die Feststellung dass \[R_{\mu\nu} = 0\] ist in der ART und in der GLET nicht mit der Frage nach der Energie eines statischen Feldes (die Antwort darauf ist \(g^{00}\sqrt{-g}\), und das unabhängig davon ob es statisch ist) zu tun? Mir scheint, dahinter steht irgendein Missverständnis.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 20 Jan 2019 15:16 #47402

Schmelzer schrieb: Nur, was genau hat die Feststellung dass \[R_{\mu\nu} = 0\] ist in der ART und in der GLET nicht mit der Frage nach der Energie eines statischen Feldes (die Antwort darauf ist \(g^{00}\sqrt{-g}\), und das unabhängig davon ob es statisch ist) zu tun?

Bei Einstein gilt für das statische G-Feld im Vakuum:
\[R_{\mu\nu} = 0\]
In Deiner Theorie gilt hingegen:
\[R_{\mu\nu} = T_{\mu\nu}(g^{00}\sqrt{-g})\]
Ums mal in Worten auszudrücken: Welche Energie hat eins Deiner Klötzchen/Würfel im unverformten/unverschobenen/unverdrehten Zustand? Damit kann man Deine Theorie doch testen.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 20 Jan 2019 15:38 #47405

Also, daß mit der Energiedichte eines Gravitationsfeldes hab ich immer anders verstanden. Ich bin nach einiger Zeit davon ausgegangen, daß nur dort eine Energie definiert ist, wo der Einstein-tensor nicht verschwindet.
Ich hatte dazu mal überlegt, wie man die zu einer bestimmten Krümmung proportionale Energiedichte zu integrieren ist. Nach meiner Rechnung hätte ein schwarzes Loch aufeinmal doppelt soviel Masse, wie in seiner Singularität steckt (wenn ich von unendlich bis zum Schwarzschild-Radius integriere). Oder ich nehme das Außenfeld negativ. Dann wäre die Summe insgesamt Null.
Wo ist mein Denkfehler, wenn ich davon ausgehe, daß der Riemanntensor deswegen nicht verschwindet (im Gegensatz zum Einstein-tensor) weil der dreidimensionale Raum symmetrisch verändert wird?
Dasselbe Problem haben wir beim elektrischen Feld. Ein Integral über das Außenfeld führt zu unsinnigen Ergebnissen. Man hat schon lange aufgegeben die Feldenergie mit der Masse des Elektrons zu identifizieren. Ein Integral bis zum kleinstmöglichen Abstand (Plancklänge) führt sogar zu Planckmasse/137.
Die Energie die " im Feld steckt" lässt sich einfach nicht sinnvoll auf seine Quelle anwenden. Diese spielt immer nur als Lageenergie von getrennten Ladungen eine Rolle. Und damit mit der Quantenmechanik von Wechselwirkungen. Zumindest soweit ich es verstehe.

Nachtrag: ich meine natürlich wo die Quelle des Feldes steckt. Wenn du also dem Raum eine nichtverschwindenden E-Tensor zuordnest, ist das nach meiner Auffassung eine Stelle, in der das Gravitationsfeld divergiert. Bedeutet, um die so definierte Stelle herum verschindet die Energie-Dichte.

MfG Ghosti
Koordinatensysteme sind die Extremstform von Egoisten- sie beziehen alles auf sich selbst.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 20 Jan 2019 16:01 #47406

Michael D. schrieb: Bei Einstein gilt für das statische G-Feld im Vakuum:
\[R_{\mu\nu} = 0\]
In Deiner Theorie gilt hingegen:
\[R_{\mu\nu} = T_{\mu\nu}(g^{00}\sqrt{-g})\]

Ich sag doch, dahinter steckt irgendein Missverständnis.
Die Gleichung in meiner Theorie sieht ganz anders aus, nämlich so:
\[G^\alpha_\beta = 8\pi G (T_m)^\alpha_\beta
+ (\Lambda +\frac12\gamma_{\gamma\delta}g^{\gamma\delta}) \delta^\alpha_\beta
- g^{\alpha\gamma}\gamma_{\gamma\beta}.\]
Daraus wird dann im Vakuum
\[G^\alpha_\beta = + (\Lambda +\frac12\gamma_{\gamma\delta}g^{\gamma\delta}) \delta^\alpha_\beta
- g^{\alpha\gamma}\gamma_{\gamma\beta}.\]
Hierbei ist \(\gamma_{ab}\) eine konstante Diagonalmatrix aus den Konstanten \(\Xi, \Upsilon\) der Theorie.

Michael D. schrieb: Ums mal in Worten auszudrücken: Welche Energie hat eins Deiner Klötzchen/Würfel im unverformten/unverschobenen/unverdrehten Zustand? Damit kann man Deine Theorie doch testen.

Nein. Aus dem Äthermodell für das SM soll das SM rauskommen. Wenn das nicht klappt, das dieses Äthermodell bereits auf der Ebene verloren. Ist das jedoch geschafft, dann bringt dieser Teil nur dasselbe, was in der ART mit dem ganz normalen SM passiert, nichts weiter. Die Zusatzterme der GLET, also der Gravitationstheorie, sind auf der Ebene der Klötzchen gar nicht zu erkennen. Es sind nämlich Zusatzterme für Wellen, die (ähnlich wie Schallwellen ganz geringer Frequenz) große Bereiche als Ganzes hin- und herschwingen lassen und die lokalen Konstellationen dabei völlig unverändert lassen.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 20 Jan 2019 16:41 #47409

Schmelzer schrieb: Die Zusatzterme der GLET, also der Gravitationstheorie, sind auf der Ebene der Klötzchen gar nicht zu erkennen. Es sind nämlich Zusatzterme für Wellen, die (ähnlich wie Schallwellen ganz geringer Frequenz) große Bereiche als Ganzes hin- und herschwingen lassen und die lokalen Konstellationen dabei völlig unverändert lassen.

Deine GLET hat mich auf eine Idee bezüglich der Loop-QGT gebracht. Hier werden wohl instantane Erzeugung und Vernichtung von Vektoren bis hin zu Volumen betrachtet, deren Änderungen einen quantisierten lokalen Zeitbegriff bedingen. Könnte man nicht zusätzlich Moden gekoppelter Größen implementieren? So ungefähr: die lokalen Erzeugungen werden durch Koppelung an ihre Nachbarn "ausgebremst", da sie diese verzögert mitverändern. Letztlich derselbe Grund warum relevante Änderungen eines Gravitationsfeldes sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.
Die Loop hat ja bekanntermaßen enorme Probleme den Limes zur ART zu vollziehen. Eine Modenkoppelung könnte mit zunehmender Größe des Raumzeit-Netzes immer langwelligere, bzw. allgemein stetigere Verläufe ermöglichen und den Limes zur ART erleichtern. Ich denke ich starte mal einen Thread zu Spin-Netzen.
Wie du es eben beschrieben hast "Schwingung als Ganzes". Dann müssten innerhalb solcher Kollektive zwischen den lokalen Erzeugern irgendwie Phasenverschiebungen berücksichtigt werden.

Nachtrag: Vielleicht besser so, das vermeidet den Begriff der Verzögerung im Sinne der ART: Die Quantenmechanik ist nichtlokal, in gewisser Hinsicht ganzheitlich. Wenn die Wellenfunktion an einer Stelle gestört wird, dann wird sie in ihrer Ganzheit gestört, egal wie weit weg. Man müsste den Begriff der Lokalität der Loop teilweise aufweichen. Lokal erscheint wie bisher ein Vektor instantan. Wenn ich die Erzeugung Richtung "kollektiv" erweitere bedingt eine Funktion, daß viele Vektoren das Gitter über einen größeren Bereich in einem Schritt erweitern. Maßnahme: man müsste das schon bestehende Netz als Freiheitsgrad nehmen und als Maß für mögliche Wellenlängen definieren. Je größer das Netz, desto mehr Wellenlängen wären möglich. Desto glatter erscheint es.

MfG Ghosti
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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 20 Jan 2019 17:09 #47415

ghostwhisperer schrieb: Die Loop hat ja bekanntermaßen enorme Probleme den Limes zur ART zu vollziehen. Eine Modenkoppelung könnte mit zunehmender Größe des Raumzeit-Netzes immer langwelligere, bzw. allgemein stetigere Verläufe ermöglichen und den Limes zur ART erleichtern. Ich denke ich starte mal einen Thread zu Spin-Netzen.

Das wundert mich jetzt nicht wirklich. Ich habe ja für hintergrundlose Quantengravitationstheorien (das will LQG ja sein) ein No-Go-Theorem. arxiv:0909.1408

ghostwhisperer schrieb: Wie du es eben beschrieben hast "Schwingung als Ganzes". Dann müssten innerhalb solcher Kollektive zwischen den lokalen Erzeugern irgendwie Phasenverschiebungen berücksichtigt werden.

Was sich lokal so auswirkt als wenn dunkle Materie vorbeigeflogen ist.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 20 Jan 2019 17:17 #47418

Schmelzer schrieb: Aus dem Äthermodell für das SM soll das SM rauskommen.

Hier gehts nicht um das SM sondern um die Energiedichte des statischen Gravitationsfeldes im Vakuum. Dieser Bereich besteht aus reinem Lorentz-Äther, ohne Materie. Wie hoch ist der Energieinhalt dieses Bereichs gemäss Deiner Theorie?

Wenn das nicht klappt, das dieses Äthermodell bereits auf der Ebene verloren. Ist das jedoch geschafft, dann bringt dieser Teil nur dasselbe, was in der ART mit dem ganz normalen SM passiert, nichts weiter. Die Zusatzterme der GLET, also der Gravitationstheorie, sind auf der Ebene der Klötzchen gar nicht zu erkennen. Es sind nämlich Zusatzterme für Wellen, die (ähnlich wie Schallwellen ganz geringer Frequenz) große Bereiche als Ganzes hin- und herschwingen lassen und die lokalen Konstellationen dabei völlig unverändert lassen.

Sorry, aber hört sich nach Wischiwaschi an.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 20 Jan 2019 19:48 #47432

Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: Aus dem Äthermodell für das SM soll das SM rauskommen.

Hier gehts nicht um das SM sondern um die Energiedichte des statischen Gravitationsfeldes im Vakuum. Dieser Bereich besteht aus reinem Lorentz-Äther, ohne Materie. Wie hoch ist der Energieinhalt dieses Bereichs gemäss Deiner Theorie?

Wie gesagt, das SM-Modell sagt dazu gar nichts, das ist im Vakuum einfach im Grundzustand minimaler Energie.

Der Energiegehalt ist ansonsten immer und überall \(g^{00}\sqrt{-g}\). Den Energiegehalt dort, wo die Materiefelder keine Energie haben, also der Gravitationsanteil des Energie-Impuls-Tensors, ist
\[
(\mathcal{T}_g)^{\alpha\beta} = \frac{1}{8\pi G}\left(g^{\alpha\beta}
(\Lambda + \frac12\gamma_{\gamma\delta}g^{\gamma\delta})
- G^{\alpha\beta}\right)\sqrt{-g}.\]
Was genau Du da rausholen willst, angesichts der Probleme der ART, so einen Tensor überhaupt zu definieren, ist mir immer noch unklar.

Michael D. schrieb: Sorry, aber hört sich nach Wischiwaschi an.

Es ist insofern konkret genug, dass irgendwelche lokalen Details über die Zellen im Zellmodell keine Auswirkungen auf die Energie des Gravitationsfeldes im Vakuum haben, weil diese lokalen Energien im Vakuum einfach im Grundzustand sind.

Michael D. schrieb:

Yukterez schrieb: Der Ricci Tensor beschreibt die Rate der Volumenänderung.

Richtig. Und die ist "0". Also stellt gemäss Einstein ein statisches G-Feld keine Raumverdichtung dar. Und somit keinen Energieinhalt, daher ist auch der Energie-Impuls-Tensor "0". Bei Schmelzer hingegen ist der Raum verdichtbar. Frage also an Schmelzer: Ist gemäss seiner Theorie ein statisch G-Feld verdichteter Raum?


Und wo genau kommen diese Thesen über einen Zusamenhang von \(R_{\mu\nu}=0\), "Raumverdichtung" (statt, sagen wir mal "Raumzeitverdichtung") und "Energieinhalt" her?

Ansonsten, die Phrasen zur Beschreibung in der GLET sind inkorrekt, der absolute Raum ist nicht kompressibel, und nichts kann daher "verdichteter Raum" sein (wenn, dann "verdichteter Äther"). Die Ätherdichte ist, wie schon mehrfach gesagt, \(g^{00}\sqrt{-g}\).

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 21 Jan 2019 13:58 #47469

Schmelzer schrieb: Wie gesagt, das SM-Modell sagt dazu gar nichts, das ist im Vakuum einfach im Grundzustand minimaler Energie.

Das SM steht in diesem Fall nicht zur Debatte. Wichtig sind die Unterschiede zu Einsteins ART.

Schmelzer schrieb: ...der Gravitationsanteil des Energie-Impuls-Tensors, ist
\[
(\mathcal{T}_g)^{\alpha\beta} = \frac{1}{8\pi G}\left(g^{\alpha\beta}
(\Lambda + \frac12\gamma_{\gamma\delta}g^{\gamma\delta})
- G^{\alpha\beta}\right)\sqrt{-g}.\]

Das ist doch mal was. Der Gravitationsanteil des Energie-Impuls-Tensors ist gemäss Einstein "0". Bei ihm ist es reine Geometrie, bei Dir dagegen nicht.

Schmelzer schrieb: ...angesichts der Probleme der ART, so einen Tensor überhaupt zu definieren, ist mir immer noch unklar.

Die ART ist glasklar formuliert. Lass doch mal diese Diskreditierungen. Das ist unprofessionell.

Schmelzer schrieb: Es ist insofern konkret genug, dass irgendwelche lokalen Details über die Zellen im Zellmodell keine Auswirkungen auf die Energie des Gravitationsfeldes im Vakuum haben, weil diese lokalen Energien im Vakuum einfach im Grundzustand sind.

Sorry, aber dann kann dein Äther kein "Feststoff" sein. Der müsste auch im "Grundzustand" Energie aufweisen.

Und wo genau kommen diese Thesen über einen Zusamenhang von \(R_{\mu\nu}=0\), "Raumverdichtung" (statt, sagen wir mal "Raumzeitverdichtung") und "Energieinhalt" her?

Das sind Einsteins Feldgleichungen, aus denen die äussere Schwarzschild-Lösung im Vakuum gewonnen wird. Nur zur Klarstellung, ich vergleiche grundsätzlich Einsteins Raumzeit mit Deinem Äther und nicht mit Deinem absoluten Raum.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 21 Jan 2019 16:04 #47472

Michael D. schrieb: [
Die ART ist glasklar formuliert. Lass doch mal diese Diskreditierungen. Das ist unprofessionell.

Na dann wird es Die ja nicht schwerfallen, die glasklaren Definitionen zur Energiedichte des Gravitationsfeldes in der ART in einem der etablierten ART-Lehrbücher zu finden und darauf verweisen zu können.

Michael D. schrieb: [

Schmelzer schrieb: Es ist insofern konkret genug, dass irgendwelche lokalen Details über die Zellen im Zellmodell keine Auswirkungen auf die Energie des Gravitationsfeldes im Vakuum haben, weil diese lokalen Energien im Vakuum einfach im Grundzustand sind.

Sorry, aber dann kann dein Äther kein "Feststoff" sein. Der müsste auch im "Grundzustand" Energie aufweisen.

Darf er ja auch. Eine additive Konstante ist was die Energie betrifft irrelevant. Und mit Festkörper oder nicht hat das gar nichts zu tun. Grundzustände gibt es in der Festkörperphysik genauso.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 21 Jan 2019 16:48 #47473

Schmelzer schrieb: Na dann wird es Die ja nicht schwerfallen, die glasklaren Definitionen zur Energiedichte des Gravitationsfeldes in der ART in einem der etablierten ART-Lehrbücher zu finden und darauf verweisen zu können.

Das ist trivial. Die Energiedichte des Gravitationsfeldes ist "0":
\[R_{\mu\nu} = 0\]

Michael D. schrieb: Sorry, aber dann kann dein Äther kein "Feststoff" sein. Der müsste auch im "Grundzustand" Energie aufweisen.

Darf er ja auch. Eine additive Konstante ist was die Energie betrifft irrelevant.

Irrelevant? Das kann jetzt nicht Dein Ernst sein. Bei Einstein ist der Wert "0". Für Dich nochmal ganz ausführlich. Einsteins Feldgleichungen im Vakuum:
\[R_{\mu\nu}-\frac{1}{2}Rg_{\mu\nu}=0\]
Für \(g_{\mu\nu}\) kann ich jede Metrik einsetzen, d.h. jedes G-Feld, weil der Ricci-Tensor \(R_{\mu\nu}\) und damit auch der Ricci-Skalar \(R\) "0" ist. Die Energiedichte auf der rechten Seite bleibt "0".

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 22 Jan 2019 21:51 #47539

Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: Na dann wird es Die ja nicht schwerfallen, die glasklaren Definitionen zur Energiedichte des Gravitationsfeldes in der ART in einem der etablierten ART-Lehrbücher zu finden und darauf verweisen zu können.

Das ist trivial. Die Energiedichte des Gravitationsfeldes ist "0":
\[R_{\mu\nu} = 0\]

Michael D. schrieb: Sorry, aber dann kann dein Äther kein "Feststoff" sein. Der müsste auch im "Grundzustand" Energie aufweisen.

Darf er ja auch. Eine additive Konstante ist was die Energie betrifft irrelevant.

Irrelevant? Das kann jetzt nicht Dein Ernst sein. Bei Einstein ist der Wert "0". Für Dich nochmal ganz ausführlich. Einsteins Feldgleichungen im Vakuum:
\[R_{\mu\nu}-\frac{1}{2}Rg_{\mu\nu}=0\]
Für \(g_{\mu\nu}\) kann ich jede Metrik einsetzen, d.h. jedes G-Feld, weil der Ricci-Tensor \(R_{\mu\nu}\) und damit auch der Ricci-Skalar \(R\) "0" ist. Die Energiedichte auf der rechten Seite bleibt "0".

Und was genau steht in der ART auf der rechten Seite? Der Energie-Impuls-Tensor der Materiefelder und nicht des Gravitationsfeldes.

Der ist natürlich für das Vakuum null. Dort stehen ja keine Materiefelder rum. Und die stehen in der GLET dort auch nicht rum.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 23 Jan 2019 14:17 #47567

Schmelzer schrieb: Und was genau steht in der ART auf der rechten Seite? Der Energie-Impuls-Tensor der Materiefelder und nicht des Gravitationsfeldes.

Nein. Rechts muss alles enthalten sein, was irgendwie Energie beinhaltet.

Der ist natürlich für das Vakuum null. Dort stehen ja keine Materiefelder rum.

So natürlich ist das nicht. Der Energie-Impuls-Tensor gilt schliesslich nicht nur für Materiefelder.

Und die stehen in der GLET dort auch nicht rum.

In Deiner GLET darf das natürlich nicht null sein, denn bei Dir ist das Vakuum (Lorentz-Äther) ein Materiefeld. Ansonsten macht Deine GLET keinen Sinn.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 23 Jan 2019 14:49 #47568

Hi Michael, du schriebst:

Nein. Rechts muss alles enthalten sein, was irgendwie Energie beinhaltet.

Tschuldigung für meine blöde Frage aber könnt es nicht auch so sein dass das was wir unter "normaler Energie" verstehen
auf einer Seite steht z.B. ( Materie / Strahlung)
und auf der anderen Seite steht die Raumzeit selbst mit einer seltsamen anderen Energieform ( z.B. dunkle Energie) :unsure:
LG

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 25 Jan 2019 04:44 #47668

Michael D. schrieb:

Schmelzer schrieb: Und was genau steht in der ART auf der rechten Seite? Der Energie-Impuls-Tensor der Materiefelder und nicht des Gravitationsfeldes.

Nein. Rechts muss alles enthalten sein, was irgendwie Energie beinhaltet.

Und woher genau wissen wir das?

Die Einsteinschen Gleichungen sind die Euler-Langrange Gleichungen für \(g_{\mu\nu}\).

\[\frac{\delta L}{\delta g_{\mu\nu}} = 0.\]

wegen \(L = L_{GR} + L_{matter}\) und weil die Details von \(L_{matter}\) unbekannt sind, kann der Gravitationstheoretiker nur den ersten Teil ausrechnen, weswegen er die Berechnung des zweiten Teils offenlässt und dafür einfach nur einen Term definiert:

\[ T_{matter}^{\mu\nu} = \frac{\delta L_{matter}}{\delta g_{\mu\nu}}. \]

Dieselbe Definition nehme ich natürlich auch. Der Unterschied entsteht dann auf der linken Seite, wo dann \( \frac{\delta L_{GLET-Zusatz}}{\delta g_{\mu\nu}}\) zu \(\frac{\delta L_{GR}}{\delta g_{\mu\nu}} = G^{\mu\nu}\) hinzukommt.

Und für alle bekannten Materiefelder ist \(T_{matter}^{\mu\nu}\) eben der Stress-Energie-Impuls Tensor. Das ist was wir wissen, das ist, was die Gravitationstheorie uns dazu sagen kann. Von einer Energie des Gravitationsfeldes selbst ist da nichts zu erkennen. Alle Terme, die nur vom Gravitationsfeld abhängen, stehen dabei einfach auf der linken Seite, alle für die reine Gravitationstheorie unbekannten Terme auf der rechten Seite. Mehr ist da nicht dahinter.

Ansonsten wissen wir noch, dass Gravitationswellen Energie mit sich führen, und dies obwohl Gravitationswellen, so sie sich durchs Vakuum bewegen, der Gleichung \(R^{\mu\nu}=0\) genügen und damit nach Ihrer Interpretation keine Energie mit sich führen können. Sowohl die uralten Beobachtungen der binary pulsars, die nunmal genauso viel Energie verlieren wie die Gravitationswellen die sie erzeugen wegschleppen können, als auch die Gravitationswellenbeobachtungen, die das letzte Stadium dieses Effekts beschreiben, sollten dafür ausreichen.

(Ein kritischer Leser könnte jetzt fragen, woher denn diese Voraussagen kommen, wenn die ART Schwierigkeiten hat, überhaupt Energieerhaltung zu definieren. Nun, dadurch dass man diese Schwierigkeiten einfach mal übersieht. Man nimmt also die Koordinaten, die man sowieso rein pragmatisch bevorzugt, also harmonische Koordinaten. Und in denen sind dann die Pseudo-Tensoren durchaus wohldefiniert.)

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 25 Jan 2019 21:57 #47706

Schmelzer schrieb: Ansonsten wissen wir noch, dass Gravitationswellen Energie mit sich führen, und dies obwohl Gravitationswellen, so sie sich durchs Vakuum bewegen, der Gleichung \(R^{\mu\nu}=0\) genügen

Ich sehe da kein großes Identifikationsproblem. \(R^{\mu\nu}=0\) reduziert sich für Gravitationswellen doch auf die Wellengleichung, den Differentialoperator richtig? Das sieht für mich so aus, dass der Wert im Vakuum Null ist, weil er letztlich vierdimensional ist.
Kann ich die Wellengleichung nicht separieren in Raum und Zeit-Anteil? Dann repräsentiert die räumliche Divergenz der Welle für mich ein Maß ihrer lokalen Energiedichte. Sieht man ja dann am Pseudo-Tensor. Ist ja nur die "tensorielle Erweiterung" einer einfachen skalaren Divergenz.

MfG Ghosti
Koordinatensysteme sind die Extremstform von Egoisten- sie beziehen alles auf sich selbst.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 26 Jan 2019 04:25 #47715

ghostwhisperer schrieb: Ich sehe da kein großes Identifikationsproblem. \(R^{\mu\nu}=0\) reduziert sich für Gravitationswellen doch auf die Wellengleichung, den Differentialoperator richtig? Das sieht für mich so aus, dass der Wert im Vakuum Null ist, weil er letztlich vierdimensional ist.
Kann ich die Wellengleichung nicht separieren in Raum und Zeit-Anteil? Dann repräsentiert die räumliche Divergenz der Welle für mich ein Maß ihrer lokalen Energiedichte. Sieht man ja dann am Pseudo-Tensor. Ist ja nur die "tensorielle Erweiterung" einer einfachen skalaren Divergenz.

Der Widerspruch ist ja der mit der These, \(R^{\mu\nu}=0\) würde bedeuten dass es dort gar keine Energie des Gravitationsfeldes gäbe.

Ansonsten kann man die Gleichung natürlich separieren. Nur ist dieses Separieren laut Raumzeitinterpretation eben nichts was irgendeine objektive Grundlage haben könnte. Mit solchen Techniken kriegt man also auch nichts besseres als koordinatenabhängige Pseudotensoren.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 26 Jan 2019 12:04 #47724

Schmelzer schrieb: Der Widerspruch ist ja der mit der These, \(R^{\mu\nu}=0\) würde bedeuten dass es dort gar keine Energie des Gravitationsfeldes gäbe.

"These" ist gut. Muss ich einem Mathematiker Mathematik erklären? Die Gleichung besagt, dass der Energieinhalt eines statischen Gravitationsfeldes "0" ist. Einstein glasklar: alles was mit Energie zu tun hat, steht rechts. Alles was mit Geometrie zu tun hat, links. Ende, aus die Maus. Dein Denkfehler: Auf der rechten Seite sind auch alle Energieformen inbegriffen, die der Theorie unbekannt sind! Insbesondere müsste da bei einem Energieinhalt des statischen G-Feldes ein Wert ungleich "0" stehen, so wie es gemäss Deiner Theorie der Fall ist. Nur im Falle von G-Wellen ist gemäss Einstein der Wert auf der rechten Seite nicht "0". Somit muss! der Unterschied Deiner Theorie für den statischen Fall Einfluss auf das Linienelement haben, was Deine Theorie testbar macht. Leite doch mal ein paar brauchbare Feldgleichungen aus Deinem Lagrangian ab!

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 26 Jan 2019 12:57 #47726

Schmelzer schrieb: irgendeine objektive Grundlage haben könnte. Mit solchen Techniken kriegt man also auch nichts besseres als koordinatenabhängige Pseudotensoren.

Ich finde, das macht nichts. Ok, dann ist der Energiebegriff ganz allgemein nicht substantiell und richtig verortbar. Dann brauchen wir halt immer erst einen speziellen Rahmen, einen Hintergrundraum, um darauf Physik zu machen. In den meisten Theorien geht man automatisch davon aus, besonders in solchen, die zunächst nix von ART wissen. Quantenmechanik ist eine davon.
Stringtheorie arbeitet in einem Hintergrund-Raum, könnte es aber besser wissen..
Dann muss man für Lösungen der ART je nachdem, wonach man sucht, verschiedene Metriken ansetzen.
HUPS, das sind ja die Lösungen.... ;)

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 26 Jan 2019 13:56 #47728

[quote="Michael D." post=47724
Nur im Falle von G-Wellen ist gemäss Einstein der Wert auf der rechten Seite nicht "0".
[/quote]
Doch, ist er. Gravitationswellen sind Lösungen der Gleichung \(R^{\mu\nu}=0\).

Ansonsten, wenn Du meinst, Einstein sei da irgendwie "ganz klar", zitiere bitte Einstein.


@ghostwhisperer: Es macht schon was, weil man ohne Energiebegriff nichts wirklich quantisieren kann.

Ich simme natürlich mit Dir überein, dass man dazu halt auch einen Hintergrundraum braucht. Ohne Hintergrundraum keine Quantentheorie. Und die GLET liefert ja diesen erforderlichen Hintergrund, und liefert auch die erforderliche lokale Energie des Gravitationsfeldes.

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 26 Jan 2019 14:04 #47729

Michael schrieb: Einstein glasklar: alles was mit Energie zu tun hat, steht rechts

Ist das so richtig:
Die für uns "normale" Energie (für uns wahrnehmbare messbare Energie / Masse) , die dunkle
Materie und die dunkle Energie stehen rechts der Gleichung (also im Prinzip das ganze Universum)?

Alles was mit Geometrie zu tun hat, links

Da frag ich mich:
Müsste man der Geometrie nicht auch eine Energieform zuordnen?
Prof. Ganteför sagte in einer Vorlesung dass die dunkle Energie evtl. eine sonderbare Energie-Form des
Raumes selber ist.
Dann müsste man doch der Geometrie auf der linken Seite evtl. die dunkle Energie zuordnen.
Sie könnte ja die Raumzeit selbst sein die das Universum "aufspannt" und hätte damit geometrische/physikalische Eigenschaften.

Ich meine damit:
Auf der linken Seite der Gleichung könnte doch die dunkle Energie ( Geometrie / die Raumzeit selber)
mit ihrer antigravitativen Eigenschaft stehen und auf der rechten Seite alle anderen Energieformen die
"positiv" gravitativ auf sie wirken.

Nix capito und von Formeln der Feldgleichungen keinerlei Ahnung :silly: mal wieder auf dem Schlauch stehend,
aber egal, wer nicht fragt stirbt dumm (mach ich sowieso, aber vielleicht bisschen weniger wenn ich frage, hehe...) , deshalb ...

Im Prinzip ist es aber auch egal. Alles was existiert ist aus einer Art von "Urenergie" entstanden und zeigt sich nur in
verschiedenen Zustandsformen welche miteinander wechselwirken. Die Zustandsformen der "Urenergie" könnten sich
duch Abkühlung ( in ihrer jeweiligen Zeit) in unterschiedliche "Aggregatzustände" verwandelt haben.
Dann wäre ja alles im Univesum ein und das selbe, eine Urenergie in verschiedenen Zuständen.

LG

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Die Allgemeine Lorentz-Äthertheorie (GLET) von Ilja Schmelzer 26 Jan 2019 14:37 #47730

Schmelzer schrieb: Gravitationswellen sind Lösungen der Gleichung \(R^{\mu\nu}=0\).

Schon, aber im Falle der G-Welle steht rechts nur temporär die "0", nämlich dann, wenn gerade die Verzerrung des Quadrupols verschwindet, also beim "0"-Durchgang der Welle. Ein statisches G-Feld ist dagegen immer unverzerrt, also kein Quadrupol.

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