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THEMA: Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen?

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 21 Mai 2016 11:41 #6311

Bei min. 8 - 14 sagt er eindeutlig das es eine informations Übertragung gibt.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 21 Mai 2016 11:44 #6312

Mal eine frage:

Ein Photon das von der Sonne zu Erde fliegt (unterwegs ist ) braucht ca. 8 min. Wie lange braucht es aus sicht des Photons für die strecke ?

Beste Grüßse

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 21 Mai 2016 11:53 #6313

Chwolka schrieb: Mal eine frage:

Ein Photon das von der Sonne zu Erde fliegt (unterwegs ist ) braucht ca. 8 min. Wie lange braucht es aus sicht des Photons für die strecke ?


Aus Sicht des Photons vergeht keine Zeit.

Dies kann aber nicht die Lösung des Verschränkungsproblems sein, da sich die Ruhesysteme der für das Verschänkungsexperiment relevanten Orte nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 21 Mai 2016 12:08 #6314

Muss es sich ja auch nicht. Die Teilchen könnten sich aber bis zum Zeitpunkt ihrer Messung mit LG bewegen.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 23 Mai 2016 22:21 #6436

Der Alltagsbegriff der Geschwindigkeit und deren relativen Veränderung je nach Beobachtergeschwindigkeit ist irreführend. Daher meint man, es ginge doch bestimmt irgendwie schneller als das Licht.
Die SRT wird einfacher verständlich, wenn man sich klar macht, daß
1. Der Abstand zwischen zwei Raumzeitpunkten (also in einem vierdimensionalen Koordinatensystem Länge Breite Höhe Zeit) immer gleich groß ist, völlig egal, wie sich die Beobachter zueinander bewegen,
2. Sich jedes Objekt in diesem vierdimensionalen Kontext immer mit Lichtgeschwindigkeit bewegt und nur der Winkel der Richtung gewechselt wird, so daß man mal mehr Raumkomponente, mal mehr Zeitkomponente durchquert.

Daraus folgt, bewegt man sich mehr im Raum, als ein Photon, muß man sich in der Zeit rückwärts bewegen.

Eien Information, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegt, würde also rückwärts in der Zeit laufen. Photonen laufen aber nicht rückwärts in der Zeit, sondern gar nicht in der Zeit, sondern nur im Raum, deswegen ist dies bereits die größtmögliche Geschwindigkeit.

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt. Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.

Buddha

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 23 Mai 2016 22:46 #6437

was würden sie denn sagen ist 0 Zeit viel Zeit oder wenig ? Also wenn ein Photon eine Uhr hat, die immer, auf sagen wir 12 uhr steht, ist das Photon an jeden Punkt immer um 12 Uhr, ohne das Zeit vergeht. Also könnte man schlussfolgern das Photonen Unendlichviel Zeit haben. Man könnte vieleciht sogar sagen das Photonen eine Materielle Zeit bilde.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 24 Mai 2016 00:07 #6447

wir können uns ruhig duzen :)

Die "Armbanduhr" eines Photons zeigt für uns immer die gleiche Zeit. Es selbst bekommt davon gar nichts mit, da seine innere Uhr nicht läuft. Das ändert aber nichts daran, daß an allen anderen Uhren, die wir beobachten, die Zeit (unterschiedlich schnell) vergeht.

Dabei muß man aber auch immer beachten, daß es das Photon als Teilchen gar nicht gibt. Solange es nicht interagiert, ist es eine sich selbst überlagernde Welle mit Aufenthaltswahrscheinlichkeiten. Diese Welle breitet sich aus, nicht das Photon.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 24 Mai 2016 04:47 #6450

  • Chris
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Hallo Heinz Jürgen, mir ist das also Strahlen bekannt, geometrischen Optik ist da recht interessant. Und was Strahl und Photon so anbelangt kann gut in ein Feld rein passen... Von mir aus ein Skalares Feld welches eine Frequenz trägt. Welche Frequenz hat das Raum-Feld :lol:
nur um kleinem Ansatz hier an den Titel zu finden. Aber Chwolka experimentiert gerne.

@Chwolka:
Es ist leichter und vor allem Ergebnis reicher am Stein die Zeit zu messen als an einem Photon.
Und nein man wird nicht hin gehen und dem Photon eine Uhr anlegen denn dann ist immer noch gegeben das du entweder, die zeit von der Uhr, oder von dem Photon messen wirst, nur um die ebene dir zu verdeutlichen auf der dich befindest.
Zeit ist das was eine Änderung VERLANGT! Also Zeit ist die Sache wo erst bei eine Änderung passiert der Zauber ist: "Ein Photon wird nie eine Änderung machen", ok?
voll einfach das was sich nicht ändert für dieses vergeht keine Zeit.
Und bald wirst du hier viel erfahren über so Quantenfeldtheorie, da kommt dann Verschränkung, Superposition und mehr. Also warten wir mal ab, ich freue mich auch schon sehr auf das Video.

Gruß Chris

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 24 Mai 2016 10:31 #6459

Ich Spekuliere und Expimentiere gerne, das stimmt schon ;) Natürlich legt man Photonen keine Uhr an ... Grund sätzlich will ich ja auch nur sagen, das man nicht weiss was Photonen in ihrer Zeit-Freien Freizeit so treiben und in welchen Sphären sie sich rum treiben ;) ... Aber es spricht aus meiner Sicht, nichts dagen, einem Photon mal eine immanigäre Arband Uhr an zu legen, um gedanken Exprimente etwas Bildlicher zu machen. Züge und Tischtennisplaten müssen auch regelmässig für die Bildlich verdeutlichende erklärung von Relativität herhalten ;)

Wenn wir Photonen messen, ertappen wir sie nur bei c ;)

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 24 Mai 2016 19:09 #6480

Heinz Jürgen schrieb: Dabei muß man aber auch immer beachten, daß es das Photon als Teilchen gar nicht gibt. Solange es nicht interagiert, ist es eine sich selbst überlagernde Welle mit Aufenthaltswahrscheinlichkeiten. Diese Welle breitet sich aus, nicht das Photon.


Photonen unterliegen genauso dem Welle-Teilchen Dualismus wie Elektronen oder Atomkerne. Für diese Erkenntnis hat Einstein seinen Nobelpreis erhalten (nicht für die Relativitätstheorie). Das Experiment ist beschrieben unter de.wikipedia.org/wiki/Photoelektrischer_Effekt .

Kurz zusammengefasst: Photonen können Elektronen genau dann aus einer Bindung herausschlagen, wenn die Photonenenergie mindestens der Bindungsenergie entspricht.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 24 Mai 2016 23:19 #6495

Ich denke, daß die Photonen genauso wie alle anderen Quantenobjekte ihre Teilcheneigenschaften nur bei Interaktion zeigen. Solange es "unbeobachtet" unterwegs ist, nimmt es alle möglichen Zustände und Wege ein.
Prallt es auf ein Stück Metall, dann kommt es zur Dekohärenz und es zeigt sich die Teilcheneigenschaft. Das gilt auch für den Doppelspalt. Auch wenn ein Interferenzmuster zu sehen ist, dieses bezieht sich nur auf den überlagerten Weg bis zum Schirm, am Schirm selbst sieht man jedoch die Treffer der Teilchen.

Daher tritt das Photon nach meiner Ansicht als Teilchen nur bei seiner Entstehung (konkreter Ort der Interaktion mit einem Elektron oder Quark) und bei seinem Ende (wieder konkreter Ort der Interaktion mit einem Elektron oder Quark) in Erscheinung, dazwischen verhält es sich als Wellensuperposition.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 25 Mai 2016 12:56 #6502

Kann UWL nicht mal ein Interview mit Anton Zeillinger machen ?

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 26 Mai 2016 23:00 #6564

Aus meiner Sicht feht hier eigetlich nur eine Technische lösung um das Non-Cloning-Theorem zu umgehen. Und auch bei der Probabilistik müsste nur eine Mathematisch Technische Lösung gefunden werden.

"Das No-Cloning-Theorem ist ein bedeutsames Resultat der Quantenphysik. Demnach ist es nicht möglich, ein System zu bauen, das jedes beliebige Qubit perfekt auf ein anderes Qubit kopiert, ohne dabei das ursprüngliche zu verändern. Die Ursache dafür liegt in der Linearität der Quantenmechanik.

Das No-Cloning-Theorem hat weitreichende Folgen für die Quanteninformatik. Zum einen können klassische Fehlerkorrekturcodes, die darauf beruhen, die zu übertragende Information zu kopieren, nicht angewandt werden. Zum anderen kann niemand eine entsprechende Informationsübertragung unbemerkt abhören, da er dazu eine Kopie der übertragenen Qubits anlegen müsste. Diese Eigenschaft bildet die Grundlage der Quantenkryptografie." ...[/quote]



www.weltderphysik.de/gebiet/theorie/news...krowellen-simuliert/

"Erwin Schrödinger wollte mit seinem berühmten Bild einer Katze, die gleichzeitig lebendig und tot ist, die absurden Konsequenzen illustrieren, die eine Anwendung der Quantentheorie auf makroskopische Objekte hätte. Inzwischen gehören Experimente mit Quantenzuständen, die denen der Schrödinger-Katze ähneln, zur physikalischen Forschung – mit Verbindungen zur Grundlagenphysik und zur Quanteninformationsverarbeitung.

Jetzt haben Forscher um Chen Wang und Robert Schoelkopf von der Yale University Mikrowellen in zwei Hohlraumresonatoren so manipuliert, dass ihr gemeinsamer Zustand dem einer lebendig-toten Schrödinger-Katze entsprach, die an zwei Orten gleichzeitig war. Dieser bizarre Zustand lässt sich auch so interpretieren, dass zwei Schrödinger-Katzen in unterschiedlichen Hohlräumen miteinander quantenmechanisch verschränkt waren. Die Wissenschaftler haben ihre Ergebnisse im Fachblatt „Science“ veröffentlicht.

Bei ihrem Experiment verwendeten die Forscher einen wenige Zentimeter großen Aluminiumblock, der zwei zylinderförmige Hohlräume besaß. Die Hohlräume wurden mit „Alice“ und „Bob“ bezeichnet. Nachdem der Block auf 20 Nanokelvin abgekühlt war, wurde das Aluminium supraleitend und die Hohlräume konnten Mikrowellenphotonen einer bestimmten Resonanzfrequenz einige Millisekunden lang speichern. Mit abgestimmten Mikrowellenpulsen, die in die Resonatoren eingespeist wurden, konnten ihnen Mikrowellenphotonen zugeführt werden. Ein spezielles supraleitendes Bauelement, ein künstliches Atom oder Transmon, koppelte die beiden Resonatoren miteinander und ermöglichte es, ihren Quantenzustand abzufragen und zu ermitteln.

Indem diese Transmon ebenfalls Mikrowellenpulsen ausgesetzt wurde, ließ sich die Stärke der Kopplungen zustandsabhängig verändern. Dadurch konnten die Forscher den Quantenzustand des ganzen Systems umfassend kontrollieren und ein universelles logisches Quantengatter verwirklichen. Zunächst brachten sie die Resonatoren einzeln durch eine geeignete Folge von Mikrowellenpulsen in einen Schrödinger-Katzen-Zustand. Normalerweise ist das Mikrowellenfeld eines angeregten Resonators in einem klassischen sogenannten kohärenten Zustand, wobei die Schwingungsphase und die Photonenzahl des Feldes die kleinstmögliche Unschärfe haben.

Der präparierte Katzenzustand war hingegen eine quantenmechanische Überlagerung zweier solcher klassischer Mikrowellenfeldzustände, deren Phasen sich so stark wie möglich, also um Pi, voneinander unterschieden. Diese beiden gegeneinander schwingenden Feldzustände entsprachen der lebenden beziehungsweise der toten Schrödinger-Katze. Durch die Überlagerung der beiden Zustände war das Feld im Resonator also gleichzeitig „lebendig“ und „tot“. Mit einer weiteren abgestimmten Folge von Mikrowellenpulsen wurden die beiden Resonatoren durch das Transmon gekoppelt, wodurch sich ihre Mikrowellenfelder quantenmechanisch verschränkten. Nun waren die Felder nicht mehr unabhängig voneinander, sondern sowohl beide gleichzeitig „lebendig“ als auch beide gleichzeitig „tot“. Die Entsprechung von Schrödingers Bild wäre eine lebendig-tote Katze, die sich über beide Resonatoren erstreckt.

Indem die Forscher quasi eine lebendig-tote Schrödinger-Katze hergestellt haben, die an zwei Orten gleichzeitig war, haben sie bei der Kontrolle von Quantenzuständen eine neue Stufe erreicht. Damit eröffnen sich auch neue Möglichkeiten für die Quanteninformationsverarbeitung. So kann man durch quantenmechanische Überlagerung und Verschränkung von kohärenten Zuständen, wie es jetzt im Experiment gelungen ist, Quanteninformationen redundant speichern. Das könnte eine effiziente Quantenfehlerkorrektur möglich machen."

Damit wäre eine Überlichtschnelle Daten übertragung möglich!

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 29 Mai 2016 00:28 #6591

Wie kommst Du auf die Schlußfolgerung der Überlichtgeschwindigkeit?

Eine Informationsübertragung setzt voraus, daß eine eindeutige Information von Ort A an Ort B transportiert wird. Es genügt nicht, daß eine Änderung an Ort A Ort B instantan beeinflußt, wenn diese Änderung nicht eindeutig und sofort abrufbar ist.

Dh.: Ändere ich an Ort A etwas und das Ergebnis ist zufällig, wird auch bei Verschränkung keine eindeutige Information übertragen, wenn an Ort B die Änderung nur durch eine Messung sichtbar wird, weil das Ergebnis an Ort B dann immer zufällig aussieht.
Man müßte daher an Ort A das Ergebnis festlegen können und Ort B könnte dann per Messung die Festlegung sehen oder Ort A ändert etwas zufällig und Ort B sieht die Änderung ohne Messung (die Information liegt dann nur in der Änderung selbst).

Ich kann dies aus dem Text aber nicht erkennen.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 29 Mai 2016 09:35 #6592

Zwar können verschränkte Systeme auch über große räumliche Entfernung miteinander wechselwirken, dabei kann aber keine Information übertragen werden, sodass die Kausalität nicht verletzt ist. Dafür gibt es zwei

Gründe:

1. Quantenmechanische Messungen sind probabilistisch, d. h. nicht streng kausal.
2. Das No-Cloning-Theorem verbietet die statistische Überprüfung verschränkter Quantenzustände.

Chen Wang und Robert Schoelkopf von der Yale University haben eine Technische ansatz für die lösung des No-Cloning-Theorem bzw. eine Quantenfehlerkorrektur gefunden.

"Indem die Forscher quasi eine lebendig-tote Schrödinger-Katze hergestellt haben, die an zwei Orten gleichzeitig war, haben sie bei der Kontrolle von Quantenzuständen eine neue Stufe erreicht. Damit eröffnen sich auch neue Möglichkeiten für die Quanteninformationsverarbeitung. So kann man durch quantenmechanische Überlagerung und Verschränkung von kohärenten Zuständen, wie es jetzt im Experiment gelungen ist, Quanteninformationen redundant speichern. Das könnte eine effiziente Quantenfehlerkorrektur möglich machen."

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 29 Mai 2016 10:32 #6593

Indem die Forscher quasi eine lebendig-tote Schrödinger-Katze hergestellt haben, die an zwei Orten gleichzeitig war, haben sie bei der Kontrolle von Quantenzuständen eine neue Stufe erreicht.


die aussage ist schonmal falsch, was die da gemacht haben ist folgendes.
es wurden 2 teilchen quantenmechanisch miteinander verschränkt und dann räumlich voneinander getrennt.
beide teilchen befinden sich bis zur beobachtung/wechselwirkung in superposition, was das experiment der katze darstellt.
bei einer interaktion nimmt das zuvor verschränkte teilchen einen ganz bestimmten quanternzustand an, daraus folgt, dass ich weiß, welche form das andere teilchen annehmen wird, auch wenn diese räumlich voneinander getrennt sind.
einstein wollte das nicht wahr haben und sprach von spukhafter fernwirkung.

live must be a preperation for the transition to another dimension.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 29 Mai 2016 12:28 #6594

Wenn ich auf der linken Seite die lebendige Katze mit dem Mikrowellensender töt, wird die töte Kazte lebending. Wäre die zuvor tote Katze mit einem weiteren Teilchen verschränkt, würde sich ihr Zustand auf das Teilchen und dessen verschränken Teilchen auf der rechten Seite übnertragen. Auf der rechten Seite wird die Tote Katze lebendig und somit die lebendige Tot, was der Mikrowellenempfänger regestieren würde.
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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 29 Mai 2016 17:42 #6596

Auf der rechten Seite wird die Tote Katze lebendig und somit die lebendige Tot, was der Mikrowellenempfänger regestieren würde.


der detektor registriert, wie das "programm" ablief, denn nichts weiter ist dieser versuchsaufbau: ein programm.
man hat hier klassische information beim messen von zuvor verschränkten teilchen gewonnen.
das ist der anfang der quantencomputer, das sind grundlegende schritte für dessen entwicklung.

ein großartiges experiment, das ich mit dem wunsch nach mehr ständig verfolge.

ich selbst bin zwar nur größtenteils am cnc-programmieren: also g-code, if, do und go,
jedoch bin ich nach wie vor der programming motherfucker an board, was das betrifft und sehe programmiertechnisch in den quantencomputern große möglichkeiten für das vereinfachen von abläufen, auch wenn es komplizierter wird ;>
klingt zwar seltsam, aber so ist es. die algos würden sich grundlegend verändern, weil man nicht mehr ein ergebnis einer rechnung, oder einer abhängigkeit generieren muss, sondern das ergebnis als erzeugnis einer zweispurigen autobahn erhält, die - wenn ich sie anzapfe - das ergebnis ausspuckt.
das muss man sich vorstellen, als ob dieser rechenweg ein negatives und ein positives ergebnis ausspuckt. die werte sind numerisch gleich, aber mit anderem vorzeichen, was ich ignorieren kann. (seeehr vereinfacht gesprochen!!!"

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 30 Mai 2016 19:29 #6610

Hab es noch mal etwas angpasst ...
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