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THEMA: Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen?

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 20 Mär 2016 10:19 #4038

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Hallo Thomas, danke für die Antwort. Vor dem Off-Topic-Intermezzo war die Diskussion m.E. schon etwas weiter.

Thomas schrieb: Sollte sich dieser Effekt als zutreffend erweisen, widerspricht er ganz grundsätzlich der SRT und der höchsten Grenzgeschwindigkeit, nämlich der Lichtgeschwindigkeit als Informationsüberragungsgeschwindigkeit, wonach jeglicher Informationsübertrag nur mit c erfolgen kann.

Das ist in den anfangs verlinkten Videos anders erklärt: Es wird keine Information übertragen, also kein Widerspruch zur SRT!

Thomas schrieb: Auch die Stringtheorie oder M Theorie liefert hier keine Begründung.

Sicherlich noch keine Begründung, das Schrieb Josef ja bereits. Ich formuliere meine Ursprungsfrage nochmal anders.
  • Beobachtung: Die verschränkten Teilchen haben eine gemeinsame Eigenschaft, trotz großer Entfernung auf unserer "Brane".
  • M-Theorie: Unsere "Brane" ist wie eine Kinoleinwand, auf welche die für uns sichtbate Realität projiziert wird.
  • These: Die Teilchen sind über die 6 .. 7 übrigen Dimensionen der M-Theorie miteinander verbunden.
  • Experiment: Im GHZ-Experiment wurde bewiesen, dass Quantenverschränktheit nicht mit Hilfe von lokalen versteckten Variablen erklärbar ist.

Frage: Lohnt es sich, diese These trotzdem weiter zu verfolgen, oder ist sie mit dem GHZ-Experiment bereits wiederlegt?

PS:

Thomas schrieb: Vielleicht kann uns Josef seine Meinung auch noch beisteuern, falls er das überhaupt liest.

Du kennst ihn als Mod sicher besser, vielleicht magst Du ihn bitte mal fragen?
Wie wir wissen, ist Josef wegen des "Mathematikers in ihm" ein kleines bisschen M-Theorie-Fan.

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Letzte Änderung: von Torsten C. Begründung: PS, Formatierung

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 20 Mär 2016 13:36 #4061

Ich treffe ihn erst wieder im Mai. Das Thema steht sowieso auf dem Speisezettel seiner Sommervorlesung. Wir werden auf jeden Fall darüber diskutieren.
Thomas

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 20 Mär 2016 14:11 #4063

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Thomas schrieb: Wir werden auf jeden Fall darüber diskutieren.

Cool. :) Danke. Ich bin gespannt auf das Ergebnis. :cheer:

Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Das "neueste", was ich zur M-Theorie verständlich erklärt fand, ist das Buch "Das elegante Universum" des amerikanischen Physikers Brian Greene aus dem Jahre 2000 bzw. dessen dreiteilige Fernsehadaptation "Was Einstein noch nicht wusste" auf YouTube. Daher ein recht altes Bild dazu, wie meine These in etwa gemeint ist:
Da wir inzwischen auf Seite 3 sind: Es ging darum, ob diese These durch das GHZ-Experiment widerlegt ist, also um das, was 

ich schrieb:

  • Beobachtung: Die verschränkten Teilchen haben eine gemeinsame Eigenschaft, trotz großer Entfernung auf unserer "Brane".
  • M-Theorie: Unsere "Brane" ist wie eine Kinoleinwand, auf welche die für uns sichtbate Realität projiziert wird.
  • These: Die Teilchen sind über die 6 .. 7 übrigen Dimensionen der M-Theorie miteinander verbunden. (PS: verschränkt, siehe Bild)
  • Experiment: Im GHZ-Experiment wurde bewiesen, dass Quantenverschränktheit nicht mit Hilfe von lokalen versteckten Variablen erklärbar ist.

Anhang:

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Letzte Änderung: von Torsten C. Begründung: Formatierung/Link/Rechtschreibung

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 02 Apr 2016 16:12 #4831

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Seit ich das Video " Light Has No Speed " sah, meine ich, Quantenverschränkung und Nichtlokalität etwas besser zu verstehen.

Versetzen wir uns in die Lage des Photons:
Ich (das Photon) entstehe und und fliege sofort Lichtgeschwindigkeit, bis ich irgendwo wechselwirke. Aufgrund der Zeitdilatation vergeht für mich aber keine Zeit. Meine Wechselwirkung und meine Entstehung ereignen sich aus meiner Perspektive also gleichzeitig.

Für ein verschränktes Teilchen gilt das Gleiche:
Aus den Perspektiven der verschränkten Photonen vergeht während des Fluges keine Zeit. Cool! B)

Verschränkte Photonen existieren aus ihrer eigenen Perspektive also gleichzeitig am Ort ihrer gemeinsamen Entstehung und an den unterschiedlichen Orten ihrer Wechselwirkung.

Ich will nicht behaupten, mein Gehirn könne sich Quantenverschränkung und Nichtlokalität nun wirklich vorstellen.
ABER: So "spukhaft" finde ich beides gar nicht mehr; und eine neue Dimensionen ist vielleicht auch nicht nötig,

… obwohl die M-Theorie genügend davon zur Verfügung gehabt hätte. :P

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 02 Apr 2016 16:24 #4833

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Interessanter Gedanke.

Die Verschränkung erklärt er leider nicht, da nicht nur Photonen sondern beispielsweise auch Elektronen miteinander verschränkt sein können. Und für die vergeht Zeit und auch bei denen wirkt das Ergebnis der Messung bei einem Teilchen unmittelbar auf das andere Teilchen.
Folgende Benutzer bedankten sich: Torsten C

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Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 02 Apr 2016 16:29 #4834

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Guter Hinweis. Also: Nicht zuende gedacht. Schade. :(

Also heißt es: Weiter warten, bis zur Sommervorlesung.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 03 Apr 2016 11:06 #4854

Torsten C schrieb:

Thomas schrieb: Wir werden auf jeden Fall darüber diskutieren.

Cool. :) Danke. Ich bin gespannt auf das Ergebnis. :cheer:

Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Das "neueste", was ich zur M-Theorie verständlich erklärt fand, ist das Buch "Das elegante Universum" des amerikanischen Physikers Brian Greene aus dem Jahre 2000 bzw. dessen dreiteilige Fernsehadaptation "Was Einstein noch nicht wusste" auf YouTube. Daher ein recht altes Bild dazu, wie meine These in etwa gemeint ist:
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ich schrieb:

  • Beobachtung: Die verschränkten Teilchen haben eine gemeinsame Eigenschaft, trotz großer Entfernung auf unserer "Brane".
  • M-Theorie: Unsere "Brane" ist wie eine Kinoleinwand, auf welche die für uns sichtbate Realität projiziert wird.
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Ich gebe zu bedenken, dass das mit den "Branen" und "Strings" und auch mit den "Multiversen" lediglich Annahmen sind, die sich auch noch teilweise gegenseitig widersprechen, sich also ausschließen, es handelt sich hierbei NICHT um gesicherte Erkenntnisse der Wissenschaft!

Ich halte eine ernsthafte darüber hier unter uns Laien also für nicht sehr zielführend, zumindest sollte man das jedes Mal erwähnen, dass es sich so verhält, wenn man darüber einen Beitrag verfasst, ansonsten könnten zufällige Leser davon ausgehen, dass es Branen und Strings wirklich gäbe.


Grüße
Udo

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 04 Apr 2016 00:31 #4898

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Torsten C schrieb: Hallo Thomas, danke für die Antwort. Vor dem Off-Topic-Intermezzo war die Diskussion m.E. schon etwas weiter.

Thomas schrieb: Sollte sich dieser Effekt als zutreffend erweisen, widerspricht er ganz grundsätzlich der SRT und der höchsten Grenzgeschwindigkeit, nämlich der Lichtgeschwindigkeit als Informationsüberragungsgeschwindigkeit, wonach jeglicher Informationsübertrag nur mit c erfolgen kann.

Das ist in den anfangs verlinkten Videos anders erklärt: Es wird keine Information übertragen, also kein Widerspruch zur SRT!

Ich bin gespannt und freue mich auf die Ergebnisse der Sommervorlesung zu den String-Theorien und der Quantenverschränkung bzw. der Nichtlokalität. :)

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 11 Apr 2016 14:57 #5376

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Content_ist_Content schrieb: … Dazu gehören beispielsweise die sog. ‚String Theorien‘, zusammen mit einer ‚M-Theorie‘ (Membran-T.), die die Frage nach einer Viel-Welten-Situation (übrigens zweite Interpretation des Doppelspalt-Experiments neben der Kopenhagener) stellt.
(aus Religion und Naturwissenschaft #5373 )

Cool. B)
Die String Theorien liefern neben der Kopenhagener Deutung eine zweite Interpretation des Doppelspalt-Experiments?

@C_ist_C: Hast Du dazu eine Quellenangabe?

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 11 Apr 2016 15:51 #5381

www.forphys.de/Website/qm/text/text6.html

Sehr anschaulich geschildert...

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 27 Apr 2016 21:05 #5784

ich vermutte dass es eine Verbindug zwieschen den beide n Teichen gibt allerdings in 4 Raumdimmension. . Naja die 4 Dimmension kann man phisikalisch nicht erfassen deswegen wird die Verbindung nicht erkannt. So weit mir bekannt ist würde die Grawitation anders funktioniren. Es gäbe keine stabilen planetenbahnen z.B wenn es mehr Raumdimmensionen gäbe deswegen es ist nur eine Vermuttung

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Letzte Änderung: von neugierig.

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 29 Apr 2016 13:08 #5819

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Hallo neugierig,
tue mir doch den Gefallen und versuche, den Beitrag zu überarbeiten und deine Gedanken klarer zu strukturieren.

So ist es echt schwer, deinen Beitrag zu verstehen...

Viele Grüße,
Nirusu


Hat sich erledigt, siehe Thread zu Verschränkung

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"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan
Letzte Änderung: von Nirusu.

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 16 Mai 2016 21:56 #6142

Guten Abend und Hallo,

mal eine kurze Frage, kann man jetzt Informationen per QV übertragen oder nicht ?

Best Grüße.

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 16 Mai 2016 22:23 #6145

Nein, kann man nicht. Informationen sind nicht übertragbar, da dislokalisierte Quanten / Teilchen sich nicht an die Lichtgeschwindigkeit halten. Sie sind quasi in der Raumzeit räumlich und auch zeitlich irgendwie dislokal verwandt und dies hängt an ihrer gemeinsamen Entstehungsgeschichte. Genug Stoff für weitere Forschungsanstrengungen.
Grüße
Thomas
Folgende Benutzer bedankten sich: Chwolka

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 16 Mai 2016 22:43 #6146

So jetzt mal ein erklärungs versuch zur QV:

Teilchen sind Zukunft Zeitreisende

Mal angenommen Teilchen könnten in die Zukunft Reisen oder kommen aus der Zukunft.( wenn mich nicht alles täuscht müste das die QT hergeben) Dann wäre es denkbar, das sie sämtliche Inforamtion, aus der Zukunft in sich tragen. Schnappt man sich jetzt ein Teilchen X und verschränkt es mit Teilchen Y, wird aus Y Teilchen Xy ( genaugenommen wird es zu einem X Zwilling) . Teilchen Xy trägt jetzt alle Informationen des urspünglichen X Teilchen in sich.
Also wenn Herr Gaßer um 12:22 eine Messung an Teilechen X vornimmt reagiert es wie in der Zunkunft "vorhergesagt" und somit auch synchron das Xy Teilchen.
Also keine Überlichtschnelle Daten Übertragung.

Na was haltet ihr davon ? :whistle:

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Letzte Änderung: von Chwolka.

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 17 Mai 2016 05:11 #6155

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Hallo Chwolka. Also ich finde es Super. sehr gut, jedoch Leider ist diese Falsch. Aus dem ersten Grund da es sich EINDEUTIG um kein Zwilling handelt. Letzter abschnitt des Verschränkung Videos hier, wird genau darauf hingewiesen das es sich um kein Zwillings Teilchen handeln kann. Eine reise machen diese Teilchen so gesehen nicht aber ein SPRUNG somit kann dieser seiner Zeit voraus sein. Aber das dieses nun eine Zeitreise rückwärts Beschließt ist Sahnetorte.
Ein Verschränktes System ist bitte als Eines an zu sehen, jedoch räumlich nicht gebunden. Mehr ist da nicht der Raum ist nun dieser an dem wir weiter forschen müssen um das zu Kapieren. Und bis wir die Quantenverschränkung in Technik Gissen können wird die Erde wahrscheinlich wie Coruscant aussehen. Also Ein Planet ist eine Stadt, ich glaube das dauert noch.

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Datenreichtum sei dank. Je weiter man in die Tiefsten Erkenntnisse schaut, um so blinde wird man.
Was muss ich Bezahlen, Spenden um die Benutzer Deformierung in diesem Forum zu entfernen?

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 17 Mai 2016 11:18 #6157

Hallo Thomas,
danke für die Antwort.

In Zeilingers Gruppe an der Universität Wien, hört sich das aber ganz anders an. Dort wird eindeutig von Datenübertagung gesprochen und diese sogar "unknackbar" verschlüsselt.

habe mal unten ein paar Link dazu angefügt.

medienportal.univie.ac.at/uniview/forsch...ensionen/?no_cache=1

derstandard.at/2000031212574/Ein-Satelli...-zum-Quanteninternet

Ein Satellit als nächster Schritt zum Quanteninternet
"Das Projekt mit dem Titel "Quantum Experiments at Space Scale" (Quess) soll zeigen, ob der Zustand der quantenphysikalischen Verschränkung von Photonen auch über große Distanzen von mehr als 1000 Kilometern möglich ist und dann auch aufrecht bleibt. Zeilinger und seinem Team gelang 2012 zwischen Teneriffa und La Palma, eine Entfernung von 144 Kilometern zu überbrücken: Das ist bis heute Weltrekord. Nun soll ein weiter Sprung vorwärts gelingen."

www.spiegel.de/wissenschaft/technik/phys...enkung-a-988400.html



Mal in kürze ein Gedanken von mir da zu.
Wenn ich auf der Erde ein zwei Teilchen mit einander verschränke, diese nun trenne und jeweils in eine Messaparatur packe, mich mit einer dieser Aparaturen auf den weg zum Saturn mache. Mein Kollge auf der Erde im Labor, fängt sobald ich an gekommen bin an, das Teilchen zu manipulieren (z.b 3 mal kurz hinter einander ) Wenn ich dieses jetzt auf dem Saturn messen kann, sind doch Daten geflossen ohne Zeitverlust.

Aus meiner Sicht feht hier eigetlich nur eine Technische lösung um das Non-Cloning-Theorem zu umgehen. Und auch bei der Probabilistik müsste nur eine Mathematisch Technische Lösung gefunden werden.

"Das No-Cloning-Theorem ist ein bedeutsames Resultat der Quantenphysik. Demnach ist es nicht möglich, ein System zu bauen, das jedes beliebige Qubit perfekt auf ein anderes Qubit kopiert, ohne dabei das ursprüngliche zu verändern. Die Ursache dafür liegt in der Linearität der Quantenmechanik.

Das No-Cloning-Theorem hat weitreichende Folgen für die Quanteninformatik. Zum einen können klassische Fehlerkorrekturcodes, die darauf beruhen, die zu übertragende Information zu kopieren, nicht angewandt werden. Zum anderen kann niemand eine entsprechende Informationsübertragung unbemerkt abhören, da er dazu eine Kopie der übertragenen Qubits anlegen müsste. Diese Eigenschaft bildet die Grundlage der Quantenkryptografie." ...

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Letzte Änderung: von Chwolka.

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 17 Mai 2016 13:12 #6159

Hallo Chris,

gut dann lassen wir den Zwilling weg.

Sahnetorte:

Ich Spekuliere mal, das es Theoretisch eine Wahrscheinleichkeit dafür gibt, das ein Teilchen vor einer messung sich in der Zunkunft befindet oder seine Zukunft messen kann. "Die Heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation ist die Aussage der Quantenphysik, dass zwei komplementäre Eigenschaften eines Teilchens nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmbar sind. Das bekannteste Beispiel für ein Paar solcher Eigenschaften sind Ort und Impuls.
Eine komplementäre Eigenschaft eines Teilchen ist aber auch die Zeit.
Sie wurde zuerst von Werner Heisenberg zusammen mit der Unschärferelation für Ort und Impuls publiziert, beschreibt jedoch einen grundsätzlich anderen Zusammenhang. Versuche, die Energie-Zeit-Unschärfe durch Einführung eines Zeitoperators \hat t direkt auf die Ort-Impuls-Unschärferelation zurückzuführen, ergeben Widersprüche. Wie die Ort-Impuls-Unschärferelation ist die Energie-Zeit-Unschärferelation prinzipieller Natur und nicht eine Folge von Unzulänglichkeiten im Messprozess.

Anders als die Unschärferelation für Ort und Impuls lässt sich die Energie-Zeit-Unschärferelation nicht stringent aus dem Standardformalismus der Quantenmechanik herleiten.

de.wikipedia.org/wiki/Heisenbergsche_Unsch%C3%A4rferelation

Meine Schlüssfolgerung Teilchen könnten schon in der zukunft rumhängen ... ;)

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Letzte Änderung: von Chwolka.

Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 17 Mai 2016 14:06 #6161

Chwolka schrieb: Hallo Thomas,
danke für die Antwort.

In Zeilingers Gruppe an der Universität Wien, hört sich das aber ganz anders an. Dort wird eindeutig von Datenübertagung gesprochen und diese sogar "unknackbar" verschlüsselt.


Hallo Chwolka,

die Gruppe um Zeilinger benutzt die QV nicht direkt zur Informationsübertragung, sondern nur dazu, um Informationen abhörsicher zu machen. Die Übertragung der Information findet ganz konventionell statt, also per Funk, Telefon, Email etc. Grob zusammengefaßt geht es darum, daß durch die Verschränkung ein Eingriff eines Dritten die Nachricht unlesbar macht, weil die Verschränkung dadurch aufgehoben wird, analog dazu, daß man ein Schloß nicht mit dem Schlüssel, sondern dem Bohrer öffnet, dann weiß man hinterher auch nicht mehr, wie die Zähne im Schloß vorher aussahen. Nur der Empfänger, der das andere verschränkte Teilchen hat, kann decodieren (sehr vereinfacht dargestellt!).

Gruß
Heinz Jürgen

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Quantenverschränkung / Nichtlokalität ohne neue Dimensionen? 17 Mai 2016 17:33 #6162

Ja, gebe ich ihnen Recht ... Merkwürdeig ist aber das Zeillinger in verschiedenen Vorlesungen und Vorträgen von der Möglichkeit der direkten übertragung spricht ... Müssen sie sich wenn sie lust haben mal etwas bei YT durch Anton Ziellinger Vid´s wühlen ...

leider ist der ton recht schlecht : ab ca. min 8 - min 14 dann aber ca. min18 - 28

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Letzte Änderung: von Chwolka.
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