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THEMA: Worum gehts in der Welt? | Grundlagen Film Harald Lesch

Worum gehts in der Welt? | Grundlagen Film Harald Lesch 08 Dez 2015 21:21 #1571

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Das ewige Sein (der Fehler im Vakuum) hat sich zufällig selbst wahrgenommen und erkennt sich als einsame und sinnlose Belanglosigkeit. Das ganze Spektakel, das wir Universum nennen, entfaltet sich, um vielfältigen Sinn in die Belanglosigkeit des ewigen Seins zu bringen. Darum geht es in der Welt. Auszug aus Seite 48 (letzte Seite) von - physik.as -
Auch wenn die Empirik die Philosophie nicht wirklich ersetzen kann, ist der Film doch außergewöhnlich tiefsinnig.
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Worum gehts in der Welt? | Grundlagen Film Harald Lesch 13 Dez 2015 17:07 #1607

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Die Seite 48 (letzte Seite) von - physik.as -
ist das weiteste, was wir jemals denken werden können.
Unterhalb dieser Grenze gibt es noch sehr viel zu erdenken,
darüber hinaus ist nichts mehr möglich.

Was spricht dagegen?
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Worum gehts in der Welt? | Grundlagen Film Harald Lesch 21 Feb 2016 23:59 #2986

Nichts spricht dagegen. Es ist eine von vielen Möglichkeiten, die Welt denkend zu begreifen.
Aber wie sich das ewige Sein selbst wahrnimmt und fühlt, davon können wir keine Ahnung haben. Wir haben nur dieses gewöhnliche Ichbewusstsein, wie will man damit einem so Großen wirklich nachspüren? Unser Bewusstsein ist begrenzt, zwar entwicklungsfähig, aber begrenzt.
Ich stelle mir vor, das ewige Sein hat keine Ahnung, was das heißt: Belanglosigkeit, Sinn, Bedeutung. Ich hab natürlich auch eine Lieblingsvorstellung:
Das ewige Sein hat einen ungeheuren Spieltrieb. Sich Wesen mit einem Sinn für Schönheit, für Musik, für Poesie, für Begeisterung auszudenken! Wir können mitspielen, so intelligent und begeistert, wie wir nur können. Natürlich kann man auch miese Spiele spielen. Aber die Entwicklung des Planeten ging doch in der Hauptrichtung hin zu immer größerer Vielfalt und Schönheit. Also wieso dagegen arbeiten? Das kommt daher, weil die Leute nichts von Evolution verstehen und meinen, ihre begrenzte menschliche Welt ist alles, was wichtig ist. Jeder Käfer, jeder Maulwurf denkt dasselbe. Bloß Käfer und Maulwurf können nicht dagegenarbeiten. Daß wir uns auf einem Planeten befinden, der um einen Stern kreist, ist bei den meisten Leuten noch immer nicht angekommen. Ein Horizont wie ihn ein Maulwurf hat.

Q: Why is the universe here?
A: Where else would it be?

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Q: Why is the universe here?
A: Where else would it be?

Worum gehts in der Welt? | Grundlagen Film Harald Lesch 22 Feb 2016 22:37 #3007

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Robbie schrieb:

Aber wie sich das ewige Sein selbst wahrnimmt und fühlt, davon können wir keine Ahnung haben

Wir sind das ewige Sein. Das Leben als fühlender, denkender und intelligenter Teil des ewigen Sein. Wer sollte sonst eine Ahnung haben als wir? Wir sind diejenigen

Robbie schrieb:

Aber die Entwicklung des Planeten ging doch in der Hauptrichtung hin zu immer größerer Vielfalt und Schönheit.

Und trotzdem bleibt die immer größere Vielfalt und Schönheit stets unvollkommen. Es ist nicht das Streben nach Vielfalt und Schönheit, dass uns zu schaffen macht, sondern das Streben, alles zu vervollkommen.
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Worum gehts in der Welt? | Grundlagen Film Harald Lesch 24 Feb 2016 01:10 #3079

badhofer schrieb: .
Wir sind das ewige Sein. Das Leben als fühlender, denkender und intelligenter Teil des ewigen Sein. Wer sollte sonst eine Ahnung haben als wir? Wir sind diejenigen

Ja, du hast recht. Wir sollten es eigentlich wissen. Aber das ewige Sein schaut durch Myriaden von Augen. Es hat anscheinend keine Gesamtschau. Vielleicht möchte es sich im Menschen einer solchen Schau annähern. Also in ferner Zukunft. 
Vor zwei Tagen saß ich gegen Abend auf einer Bank. Hinter mir der große gelbe Sonnenball, im Untergehen begriffen, und vor mir kam grade der volle Mond über den Horizont. Das sah toll aus und ich spürte eine Weile, daß ich mich auf einem schwebenden Planeten befinde. Als ich den Berg hinunterging, machte ich ein paar Spaziergänger auf den großen hellen Mond aufmerksam. Nur ein einziger sah wirklich hin und lächelte. Die andern nur den Bruchteil einer Sekunde lang und brummten irgendwas Unverständliches. Die meisten Leute fühlen sich doch nicht wirklich im Weltall, sondern auf einer großen Plattform, auf der sie ihren Geschäften nachgehen und Mond und Sterne sind höchstens eine Art Dekoration.
Wenn der Mensch seinen Ursprung begreift, den er mit allem anderen gemeinsam hat, dann könnte er seine Stellung im Universum begreifen und die Erde nicht als Plattform und die Umwelt zu seiner alleinigen Verfügung, sondern als Mitwelt. Als einziges Wesen, das bewusst teilnehmen und mitwirken kann an der Vielfalt des Lebens. Sich einfügen in das große Orchester. Man kann nur in einer Symphonie mitspielen, wenn man auch die anderen Stimmen hört und seine Stimme harmonisch dazufügt. Natürlich Dissonanzen gehören auch dazu, aber auch gleich wieder die Auflösung. Naja, ich mag halt lieber klassische Musik und keine Kakophonien. 
Dann könnte der Mensch ein kleines bisschen näher einer Gesamtschau kommen.
Aber vielleicht ist das alles Käse, was ich da schreibe.

badhofer schrieb: .
Und trotzdem bleibt die immer größere Vielfalt und Schönheit stets unvollkommen. Es ist nicht das Streben nach Vielfalt und Schönheit, dass uns zu schaffen macht, sondern das Streben, alles zu vervollkommen.
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Ich sehe kein Streben nach Vervollkommnung. Eher das Streben nach immer schneller, höher, weiter, und vor allem: mehr. Mehr von allem. Auch wenn man nicht weiß, wo man es hintun soll, wenn man es hat.


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Worum gehts in der Welt? | Grundlagen Film Harald Lesch 24 Feb 2016 11:37 #3088

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Robbie schrieb:

. . . das Streben nach immer schneller, höher, weiter, und vor allem: mehr. Mehr von allem. Auch wenn man nicht weiß, wo man es hintun soll, wenn man es hat.

Das sind alles nur Ersatzbefriedigungen, die niemals befriedigen können, egal, wie weit man sie treibt. Das Akzeptieren des unvollkommenen Lebens in einem unvollkommenen Lebensraum ist das einzige, was befriedigt. Zu akzeptieren, dass nichts vollkommen sein kann, vollendet die Evolution.
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