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THEMA: Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren

Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 04 Nov 2018 10:08 #44543

Erstmal wieder ein super Video.
Ich finde es immer wieder schön erklärt.


Für mich gibt es aber 2-100 Fragen und habe 1-2 Ideen.

Erstmal zu den Fragen:
War nicht das "Messen" nach dem Doppelspat als eine Interaktion mit irgend etwas definiert?
- Dann wäre der Cristall nichts für das Teilchen, obwohl es verdoppelt wird?
Sonst hätte der Cristall eine andere Realität als die Sensoren?

Daher die weiteren Fragen für mich:
- Hätte ein Informationsabgriff vom Cristall dann die Information verändernd?
- Kann man "hinschauen" (passives messen) ob ein Teilchen durch den Cristall geht?
* Gibt es das Experiment mit leicht verändertem Aufbau:
- 2 seperate Cristalle ohne messen/ mit passiver messung/ aktiver Messung

Ist die Messungsmethode bei B0 B1 B2 B3 B4 gleich?
Wenn aktiv (mit Energieeintrag) gemessen wird könnte ja die Messung das Ergebniss an einem anderen Punkt beeinflussen.
Also die Energie "strahlt" dem Teilchen entgegen und bildet eine Art "Leitstahl".
Oder bei passiver Messung löst das Teilchen vielleicht eine Gegenreaktion aus,
vergleichbar mit der Fangladung die bei einem Blitz vom Boden entgegen gesandt wird.
In diesem Fall würde auch das Teilchen immer Fragen stellen und zwar sensorisch in die Zukunft.... auch skuriel,
aber dann hätte das Teilchen die Information früher als man annimmt.


Sollte aber das Ergebniss, bei anderen Aufbauten, gleich bleiben und eine Zeitlicheinformationsverschränkung vorliegen,
wäre es dann nicht nach aktuell gültigen Theroien vertretbar, dass wenn Information nicht an die Lichtgeschwindigkeit gebunden ist,
dass es dann auch nicht an die Zeit gebunden wäre.
Also wenn es schneller als Lichtgeschwindigkeit die Information in der Verschränkung übertragen wird, ist die Zeit dann nicht egal, also für die Information?

Aus meiner Sicht es es toll, als Laie kann ich eine Menge akzeptieren, wie ein Neugeborenes,
welches ein fliegendes Schwein zwar interessant findet,
aber niemals die Existens oder die Fähigkeit von dem fliegenden Schwein anzweifeln würde.

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Letzte Änderung: von Technohell.

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 05 Nov 2018 09:30 #44608

Hallo

Mich würde interessieren, welches Muster nur auf dem D0 angezeigt wird, wenn
- kein anderer Detektor aktiviert ist? (ein Interfernzmuster?)
- D3 und D4 aktiviert sind? (ein Klumpen?)

lg
Robert

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 05 Nov 2018 11:05 #44611

Ein Gemisch aus Beidem, dass ohne Sortieren nicht zugeordnet werden kann.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 05 Nov 2018 13:40 #44614

D.H. auf D0 sieht man immer einen Klumpen mit Interfernzmuster?

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 05 Nov 2018 13:52 #44615

Wenn an den anderen Detektoren gemessen wird schon.

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 05 Nov 2018 22:11 #44639

Wenn ich es richtig verstanden habe wird bei D0 weder das eine noch das andes ohne einbeziehung eines weiteren Detektorergebins erscheinen.
Eigentlich ist die Interferenz/ der Klumpen die graphische Darstellung aus beiden Messungen.
Wenn ich bei einem X-Y-Koordinatensystem X oder y weg lasse bleibt ein Punkt oder eine Gerade.

Der Klumpen oder das Muster sind eine mathematische/graphische Darstellung aus der Vereinigung beider Messergebnisse.
Oder bin ich da jetzt gänzlich falsch?

An einem vereinfachten Beispiel:
5 Personen besuchen eine Kneipe zu 5 verschiedenen Zeiten.
Wenn ich gucke wer kommt wann in die Kneipe (B0/B1) wäre das die Kombination "Klumpen vs Muster"
dann nur gucke Wer (B0) oder Wann (B1), dann sind es ganz andere Graphen. in beiden Fällen Geraden, ja alle da und ja zu allen Zeiten jemand da.


So und jetzt gebt es dem dummen Baumschullehrer, wo bin ich falsch abgebogen? ;) :P

Aus meiner Sicht es es toll, als Laie kann ich eine Menge akzeptieren, wie ein Neugeborenes,
welches ein fliegendes Schwein zwar interessant findet,
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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 06 Nov 2018 08:14 #44646

Was jetzt auch interessant wäre, ob es die Möglichkeit der Informationszeitreise auch für beeinflusste Ereignisse gibt.

Ich nehme jetzt mal die Zeitliche Verschränkung als gesichert, dann wäre doch die Möglichkeit bei einem Quantencomputer
das Ergebniss schneller zu erhalten, als die Rechenoperationen an Zeit dauern, oder?

Da in dem Video "Quantenmechanik - Laserkühlung, Kohärenz, Superposition, Quantencomputer" ja einige Werte wie:
- aktuell mögliche Transportstecke mit Glasfaser ca 60 km für ein verschränktes Atom
- aktuelle Zeit für die "Gefangenschafftszeit" eines ruhenden, verschränkten Atoms ca. 15 Minuten
Für die verrückten Börsenheinis wäre das genial und wenn die Zeitreise nur maginal kurz wäre.... :unsure:

Also mein Laien-Gedankenspiel wäre dann so:
Teilchen verschränken (beim Broker zu Hause in 60 km zur nächsten Börse)
ein Teilchen zur Börse schicken und das 2. Teilchen "auslesen".
Wenn das 1. Teilchen an der Börse ankommt, bekommt es direkt einen Information "aufgedückt".

???=> Wäre dann die Information, die auf Teilchen 1 "aufgedrückt" wird schon bei Teilchen 2 gemessen worden?

=> Wenn ja, kann man dann 15 Minuten lang, dass gleiche Teilchen verändern und der Wert ändert sich...

???=> a) auch in der aller ersten Messung b) in der zeilichen Reihenfolge nur Zeitlich versetzt c) gleichzeitig


Oder ist es ein Fehlschluß von mir und die Teilchen würden "Zwangsinformationen" immer nur gleichzeitig haben
und vorher halt einen gleichen Wert, der sich zeitlich gleichzeitg ändert?

Informations-Raum-Teleportation hatte ja geklappt,.... wäre interessant wenn es auch in der Zeit funktioniert.....
Da sind dann in meinem Kopf böde Paradoxon wie:
Es wäre dann ja möglich in der Zeit rückwärz zu rechnen.
Wenn man das koppelt, also einen Zeitrücksprung mit dem nächsten,
dann müsste ja alles "vorher" bekannt sein können würden hätten ... ahahahahhahaha :woohoo:

Nach dem Motto, man schaltet den aller ersten Quanten-Raum-Zeit-Teleportations-Computer, Kurz QRZTC an.... :cheer: :P
Und das erste was erscheint ist "42" und alles ist klar..... :cheer: :cheer:



Ok und jetzt dürft ihr den Sprotler verprügeln.... ahahah (nicht wirklich sportlich).:kiss:

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 06 Nov 2018 20:16 #44661

Eine Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit (gleichbedeutend mit Reise rückwärts in der Zeit) ist nach den bisherigen Erkenntnissen der SRT und QM nicht möglich.

Die Verschränkung sorgt zwar dafür, daß an verschiedenen Punkten der Raumzeit, die untereinander mit Lichtgeschwindigkeit nicht erreicht werden können, eine gewisse Verbindung besteht, aber Informationen können nicht übertragen werden.

Dies liegt daran, daß man einem Objekt nicht ansieht, ob sein Partner gemessen wurde oder nicht. Das Meßergebnis unterscheidet sich nicht von jeder anderen beliebigen Messung, es ist statistisch zufällig. Die Verschränkung besteht in einer Korrelation, die sich aber erst offenbart, wenn man die Meßergebnisse vergleicht, was wiederum nur mit Lichtgeschwindigkeit oder darunter erfolgt.

Du weißt bei einer Messung nicht einmal, ob die Verschränkung noch besteht oder nicht.

Das "Aufdrücken" von Information ist so nicht möglich. Vor einer gewillkürten Veränderung des Zustandes muß dieser erst einmal festgelegt werden. damit endet aber die Verschränkung. Dh das Partnerobjekt macht das "Aufdrücken" nicht mit.

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt. Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.

Buddha

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Letzte Änderung: von Heinz Jürgen.

Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 07 Nov 2018 12:34 #44683

Naja, um einen Quantencomputer zu bauen muss eine veränderung und ein Auslesen möglich sein.
Wenn ich das im Video Richtig verstanden habe wird "einfach" mit a,b,ab gearbeitet...
Wenn ein Quantencomputer funtionsfähig ist, dann ist eine lese-/ schreibfähigkeit vorhanden.

Es hieß in dem Video auch weiter, dass "Quantenmeschanische Teleportation" gelungen ist.
Wenn sie also die Information räumlich "versand" haben (das heist für mich, es ist ein "Aufdrücken" + "Auslesen" möglich),
dann ist die Zeit weniger das Problem, wenn es auch eine Zeitlicheverschränkung gibt; Quantenradierer.

Und das mit dem Lichtgeschwindigkeit/Zeit-Paradoxon bei verschränkten Teilchen, da kann ich nix für, da musst du mit den Teilchen schimpfen. :-)
Es wird in beidem experimentell nach gewiesen, laut der Videos.... ergo (für mich) es ist so, ob wohl es nicht darf.
Ob diese Experimente Fehler hatten, darüber kann ich nichts sagen, sondern nur die gegeben Variabelen als fest annehmen und damit spielen.

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 07 Nov 2018 14:30 #44687

Ich muss hier trotzdem nochmal nachfragen:

1) Wenn man die Detektoren D1-D4 aus diese Versuch vollständig entfernen würde, würde man dann nicht auf D0 ein reines Interfernzmuster sehen?

2) Wenn man nur die Detektoren D3 und D4 im Versuch hat (kein D1,D2 und keine halbdurchlässigen Spiegel) hat man dann auf D0 einen reinen Klumpen?

3) Wenn man nur die Detektoren D1 und D2 im Versuch hat (kein D3, D4 und die vorderen Spiegel durch nichtdurchlässige Spiegel ersetzt) hat man dann auf D0 wieder ein reines Interfernzmuster sehen?

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 07 Nov 2018 16:23 #44689

Zum Quantencomputer habe ich nur Grundlagenkenntnisse. Hier muß man aber zwischen Informationsspeicherung und -verarbeitung differenzieren. Quantencomputer können parallele Rechenoperationen schneller durchführen, weil Informationen sich unabhängig überlagern können. Soweit ich weiß, können aber nicht mehr an Informationen gespeichert werden.

Bei der Quantenteleportation geht es im Grunde genommen darum, durch Verschränkung einen Quantenzustand zu übertragen. Die komplette Informationsübertragung geschieht aber immer mit Unterlichtgeschwindigkeit, da die Messung an sich noch keinen Informationsgehalt hat. Erst die Kombination aus Meßergebnis der Verschränkung und der mit maximal Lichtgeschwindigkeit übertragenen Teilinformation stellt die Gesamtinformation her. Daher handelt es sich nicht um überlichtschnelle Kommunikation, sondern eher um sichere Kommunikation, weil die herkömmlich übertragene Teilinformation für einen Datendieb unbrauchbar ist und die Ergänzung durch die Verschränkung durch einen Datendieb zerstört würde.

Ein Paradoxon beim Quantenradieren gibt es nicht, solange man die Grundregeln der Quantenmechanik ernst nimmt. Nur wenn man versucht, das Meßergebnis klassisch zu interpretieren, stößt man auf scheinbar Unerklärbares. Die Erklärung liegt in der nicht lokal-realistischen Quantenwelt. Akzeptiert man dies, ist das Ergebnis konsequent.

Es ist also nicht die Wirklichkeit seltsam, sondern unser mit falschen Vorurteilen belastetes klassisches Verständnis der Welt stimmt nicht mit ihr überein.

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 08 Nov 2018 21:02 #44733

Ok, dann habe ich, glaube ich, so weit verstanden wo mein Fehler war.
Mal sehen:
Wir wundern uns nachher, wenn wir die Ergebnisse sehen, dass das erste Teilche "A"
den gleichen Wert hat welchen Teilchen "B" vorgegeben haben sollte, laut Vorstellung.
Prinzipell könnte aber der Wert auch immer gleich sein und/oder Teilchen "B" nimmte den passenden Pfad oder .....
Grob richtig?

Schade, wäre schön gewesen, ein zeitrückwärtiger Computer.
Endlich keine Leute die 300 mal ein Program starten, weil es nicht sofort offen ist. ;-)
Nicht immer das video bis kurz vor das Ende spu..... das führt zu weit.
Ich hoffe, dass in den nächsten 40 jahren noch keine Quantencomputer in Wohnzimmern stehen, dann kann es mir auch egal sein.


Aber eine bitte, an den Ingenör/Wissenschafter/Mann in der Garage, der als Erster einen Quantencomputer (also einen fertig nutzbaren) baut:
Beim "Booten" muss als erstes "42" auf dem Bildschirm erscheinen und das Bild der Webcam muss gespeichert werden;
Danke. ;-)

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 10 Nov 2018 19:49 #44794

Wenn ich das Video richtig verstanden habe, gibt es nur entweder ein Interferenzmuster oder eine Gaußverteilung – keine Mischform.
Für mich scheint es logisch, dass es sich bei der Interferenz nicht um die Wechselwirkung von Wahrscheinlichkeiten handelt, sondern dass das Feld tatsächlich durch beide Spalte geht und wechselwirkt. Ein Detektor verändert das Feld.
In dem Experiment mit den 3 Strahlteilern (Detektor D1 / D2) werden die zwei Teile des Feldes wieder zusammengeführt, womit die Interferenz wieder möglich wird.
Der Quantenradierer wird mir nur verständlich, wenn die Verschränkung als ein verbundenes Feld verstanden wird.
Der Detektor D3 oder D4 entnimmt diesem Feld eine Eigenschaft, die über die Möglichkeit zur Interferenz entscheidet, solange die Wechselwirkung an D0 noch nicht manifest ist.

Ich bin gespannt, ob diese Interpretation Zustimmung findet.

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 11 Nov 2018 10:51 #44803

Jürgen schrieb: Der Quantenradierer wird mir nur verständlich, wenn die Verschränkung als ein verbundenes Feld verstanden wird.


Es ist auf alle Fälle als Gesamt-System zu betrachten, ja.
Oder wolltest du mit „Feld“ auf eine (relativistische) Quantenfeldtheorie anspielen?
Denn auch wenn man das Doppelspalt-Experiment in seiner „Urform“ mit der Pfadintegralmethodik der QFT gut beschreiben kann, wird es mit den nicht-lokalen, instantanen Eigenschaften von verschränkten Systemen dann doch problematisch.

„Gleichzeitigkeit“ ist in einer relativistischen Raumzeit ja eh ein Problem.
Man scheint eine Abkürzung durch dieses Gefüge zu benötigen.

Ein Ansatz wäre „ER=EPR“, also die Äquivalenz zwischen Wurmlöchern (Einstein-Rosen-Brücke) und Verschränkung (Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon).
Es gibt dazu auf YT auch eine kleine Vorlesungsreihe von Leonard Susskind (Stanford)

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 11 Nov 2018 11:52 #44807

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Jürgen schrieb: Für mich scheint es logisch, dass es sich bei der Interferenz nicht um die Wechselwirkung von Wahrscheinlichkeiten handelt, sondern dass das Feld tatsächlich durch beide Spalte geht und wechselwirkt.
Der Detektor D3 oder D4 entnimmt diesem Feld eine Eigenschaft, die über die Möglichkeit zur Interferenz entscheidet, solange die Wechselwirkung an D0 noch nicht manifest ist.

Das hört sich in meinen Ohren sehr nach "verborgenen Variablen" an, die aber von uns (derzeit) nicht messbar (also nicht "realistisch") sind.

MfG
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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 11 Nov 2018 17:21 #44822

wl01 schrieb: Das hört sich in meinen Ohren sehr nach "verborgenen Variablen" an, die aber von uns (derzeit) nicht messbar (also nicht "realistisch") sind.


Eine verborgene Variable bezüglich eines möglichen zukünftigen Kontakts mit einem Strahlteiler?

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 11 Nov 2018 21:35 #44830

ClausS schrieb:

wl01 schrieb: Das hört sich in meinen Ohren sehr nach "verborgenen Variablen" an, die aber von uns (derzeit) nicht messbar (also nicht "realistisch") sind.


Eine verborgene Variable bezüglich eines möglichen zukünftigen Kontakts mit einem Strahlteiler?


Naja, irgendwie schon.
Eine verborgene Variable die, weil die "welcher Weg" Information bereits gewonnen wurde, bestimmt wo das Photon in der Gaußverteilung an D0 auftaucht und ebenfalls bestimmt welchen Weg sein Zwilling am Strahlteiler nimmt. Ist das plausibel?


Es wäre interessant zu wissen was herauskommen würde wenn man an D0 einen polarisationsabhängigen Strahlteiler hätte. Würden sich vieleicht die gleichen Muster diesmal sichtbar zeigen? Ich hätte gern ein Optik-Labor ;)

assume good faith

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 12 Nov 2018 08:59 #44839

wl01 schrieb:

Jürgen schrieb: Für mich scheint es logisch, dass es sich bei der Interferenz nicht um die Wechselwirkung von Wahrscheinlichkeiten handelt, sondern dass das Feld tatsächlich durch beide Spalte geht und wechselwirkt.
Der Detektor D3 oder D4 entnimmt diesem Feld eine Eigenschaft, die über die Möglichkeit zur Interferenz entscheidet, solange die Wechselwirkung an D0 noch nicht manifest ist.

Das hört sich in meinen Ohren sehr nach "verborgenen Variablen" an, die aber von uns (derzeit) nicht messbar (also nicht "realistisch") sind.

Das muss nicht zwingend eine verborgene Variable sein. Es kann sich auch um ein Energiepotential handeln.
Wenn ich ein Rohr mit einem Gas oder einer Flüssigkeit unter Druck setze, kann ich beim Öffnen an einer Seite eine Reaktion erwarten.
Sobald ich jedoch an einer der beiden Seiten nachsehe, was sich darin befindet, habe ich den Druck vermindert und die Reaktion an der anderen Seite verändert.
Eine Verschränkung entspricht in diesem Bild zwei Rohren mit jeweils einer elastischen Membran am Ende, die an der Membran verbunden sind.
Werden diese Rohre voneinander getrennt, ändert sich ebenfalls das Druckverhältnis und die Reaktion wird sich ändern.

Das ist, zugegeben, kein besonders quantenmechanisches Modell, in dem auch keine spukhafte Fernwirkung und Wahrscheinlichkeiten mir Rückwirkung auf reale Wechselwirkungen enthalten sind.

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Einige Fragen/Gedanken zur Zeitlichenverschränkung/ Quantenradieren 12 Nov 2018 15:23 #44850

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Jürgen schrieb: Das muss nicht zwingend eine verborgene Variable sein. Es kann sich auch um ein Energiepotential handeln.
Wenn ich ein Rohr mit einem Gas oder einer Flüssigkeit unter Druck setze, kann ich beim Öffnen an einer Seite eine Reaktion erwarten.
Sobald ich jedoch an einer der beiden Seiten nachsehe, was sich darin befindet, habe ich den Druck vermindert und die Reaktion an der anderen Seite verändert.

Die Druckminderung wäre in meinen Augen eine Variable, auch die Veränderung des Energiepotential wäre eine solche.
Beim Rohr ist die Variable messbar, bei der Verschränkung eben nicht, was sie eben zu einer verborgenen Variable macht, wir kennen eben weder ihre Funktionsweise noch die dazu gehörige Messmethode. Vielleicht eine Gravitationswelle (Scherz!)?

MfG
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