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THEMA: Kurze Frage zu AzS 36

Kurze Frage zu AzS 36 24 Nov 2018 21:20 #45238

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(Mein erster Beitrag und vielleicht eine doofe Frage)

Ist es für eine (Licht)-Quelle überhaupt möglich ein einzelnes Photon in
eine vorherbestimmte, gewünschte Richtung abzugeben? Nach dem Video würde ich vermuten prinzipiell nein.

Edit. Ok habe nach einmal nachgesehen und das Video bezieht sich wohl immer auf mehrere abgegebene Photonen.
Also andere Frage^^: Würde für ein einzelnes Photon denn Einfallswinkel = Ausfallswinkel gelten? Bzw. wie findet es seinen
schnellsten Pfad?

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Kurze Frage zu AzS 36 25 Nov 2018 17:05 #45269

Hallo Marc,
jedes Photon - egal ob einzeln unterwegs oder nicht - hat prinzipiell unendlich viele Wege zur Verfügung und jeder dieser Wege besitzt eine Wahrscheinlichkeitsamplitude (repräsentiert durch einen Pfeil).
Das Photon "findet" nicht den schnellsten Pfad, sondern es geht alle Pfade, wobei lediglich diejenigen Pfade signifikant zu einer durchgeführten Messung beitragen, die nahe am schnellsten Pfad sind.
Ich denke das Prinzip wird in den nächsten Folgen klarer werden. In der Folge 38 errichten wir dann den Überbau zu allen bisherigen Theorien.
Mit diesem Überbau werden wir wiederum in die eigentlichen Überlegungen der Quantenfeldtheorien einsteigen können.
Ich bitte um etwas Geduld - für Dezember sind zwei Folgen der Reihe geplant.

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Kurze Frage zu AzS 36 09 Dez 2018 13:53 #45724

Josef M. Gaßner schrieb: ...Das Photon "findet" nicht den schnellsten Pfad, sondern es geht alle Pfade...


Wie kann ein einzelnes Photon alle Pfade gehen? In der Annahme von Wellen verstehe ich das, es breitet sich wellenförmig aus. In der Annahme es handele sich um ein "Teilchen" verstehe ich das nicht.

Was ich mir vorstellen kann, dass es am Ende eine Anregung eines Feldes ist und diese Anregung sich dann Wellenförmig im Feld ausbreitet. Liege ich da ein bisschen richtig? Oder muss ich warten auf die nächsten Folgen :-)
Bernd

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Kurze Frage zu AzS 36 09 Dez 2018 14:00 #45725

CydiaFrosch schrieb:

Josef M. Gaßner schrieb: ...Das Photon "findet" nicht den schnellsten Pfad, sondern es geht alle Pfade...


Wie kann ein einzelnes Photon alle Pfade gehen? In der Annahme von Wellen verstehe ich das, es breitet sich wellenförmig aus. In der Annahme es handele sich um ein "Teilchen" verstehe ich das nicht.

Verstehe ich auch nicht. Für mich persönlich ist ein Photon in erster Linie eine Energieportion, ohne jede Aussage über räumliche Ausdehnung, Teilchencharakter, geometrische Form usw. Mehr nicht. Alles andere ist Interpretation! Ich verstehe nicht, wie die Profi-Physiker so dermassen davon überzeugt sein können, dass ein Photon ein Punktteilchen sein soll und auch noch tatsächlich jeden zur Verfügung stehenden Weg ausprobiert und dann auch noch im Rahmen eine komplexen Wahrscheinlichkeitsfunktion. Dann soll man auch dazu stehen, dass es sich um ein rein! abstraktes Modell handelt und gar nicht erst versuchen, dieses irgendwie anschaulich zu erklären. Denn das erzeugt nur Verwirrung, Unglauben und ist kontraproduktiv. Entweder oder: Abstraktion mit komplexwertiger Mathematik, oder klassischer Feld-Wellen-Ansatz mit viel Anschaulichkeit.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Kurze Frage zu AzS 36 09 Dez 2018 17:20 #45731

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Michael D. schrieb: Ich verstehe nicht, wie die Profi-Physiker so dermassen davon überzeugt sein können, dass ein Photon ein Punktteilchen sein soll und auch noch tatsächlich jeden zur Verfügung stehenden Weg ausprobiert und dann auch noch im Rahmen eine komplexen Wahrscheinlichkeitsfunktion. Dann soll man auch dazu stehen, dass es sich um ein rein! abstraktes Modell handelt und gar nicht erst versuchen, dieses irgendwie anschaulich zu erklären. Denn das erzeugt nur Verwirrung, Unglauben und ist kontraproduktiv. Entweder oder: Abstraktion mit komplexwertiger Mathematik, oder klassischer Feld-Wellen-Ansatz mit viel Anschaulichkeit.

Wenn ich ehrlich sein soll, finde ich deinen klassischer Feld-Wellen-Ansatz sehr viel verwirrender als die Interpretation der beobachteten Quantenpänomene mithilfe der Wahrscheinlichkeitsamplituden. Von Produktivität gar nicht zu reden...

Der physikalische Determinismus war ein Tagtraum der Allwissenheit, der mit jedem Fortschritt der Physik wirklicher zu werden schien, bis er zu einem scheinbar unausweichlichen Alptraum wurde. - Karl Popper

Der physikalische Determinismus ist eine Theorie, über die man, wenn sie wahr ist, nicht argumentieren kann, denn sie führt alle unsere Reaktionen auf rein physikalische Bedingungen zurück. - Karl Popper

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Kurze Frage zu AzS 36 09 Dez 2018 17:51 #45732

stm schrieb: Wenn ich ehrlich sein soll, finde ich deinen klassischer Feld-Wellen-Ansatz sehr viel verwirrender als die Interpretation der beobachteten Quantenpänomene mithilfe der Wahrscheinlichkeitsamplituden. Von Produktivität gar nicht zu reden...

Wenn ich ehrlich sein soll, kann ich Dein Argument nicht nachvollziehen. Wozu mehr Abstraktion, wenn es auch mit weniger geht? Es kann natürich sein, dass wir ein einem riesigen Quantencomputer leben, der mit abstrakten Hilbert-Zustandsräumen rechnet, um die Realität zu simulieren. Aber auf so eine Vorstellung hab ich keine Lust.

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