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THEMA: Die Welt in 100 Jahren

Die Welt in 100 Jahren 02 Feb 2018 13:37 #27085

Was tun, badhofer? Es ist ganz einfach, geradezu banal simpel: Das Denken ändern.

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Die Welt in 100 Jahren 02 Feb 2018 14:01 #27087

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Dialektik

Hi badhofer,

badhofer schrieb: .
... Das ist ein Kernproblem. Die Frage ist, inwieweit dieses Problem menschlich ist oder ob dieses Problem systembedingt ist. Wir kommen auf die Welt und das System ist schon da und alle Mechanismen, die dieses System aufrechterhalten, sind ein fester Bestandteil davon.


Naja, schau doch mal die Ideen des ursprünglichen Kommunismus an.
Wo lag/liegt der Fehler?

Marx:

Der Mensch ist das Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse.

Und also hat er simpel geschlussfolgert, wir müssen 'nur' die Gesellschaft ändern, und schon ist alles Prima. :)

Wie oft hat der Mensch schon davon geträumt: Spartakus; Bauernkrieg, Störtebecker, große sozialistische Oktoberrevolution .....

Immer denkt man, nur noch diesen letzten Kampf/Krieg, dann ist es geschafft ... Hinkelammert hat das in 'Der Glaube Abrahams und der Ödipus des Westens' gut analysiert.

Leider ist die Schoße nicht und niemals aufgegangen. Warum?

Vielleicht weil ein dialektischer Fehler vorlag?

Der Umkehrschluss ist nämlich m.E.n. zumindest genau so gültig:

Die Gesellschaft ist das Ensemble der menschlichen Eigenschaften ... o.s.ä.

badhofer schrieb: .
Dieses System ist historisch gewachsen und jeder denkt, dass ist ein Naturgesetz, weil es Krieg auch unter den Tieren gibt. Gibt es auch, aber nicht in dieser Art und Weise.
Die Frage ist: Was tun?


Jein. Im Tierreich gibt es Kampf. Krieg, zumindest in psychologischer Sicht, also mit Vorbereitung, wurde bisher von den Forschern (ich glaube von Eibl Eibesfeldt bin aber jetzt nicht ganz sicher) nur bei Schimpansen beobachtet, sie haben sich in einer Gruppe zusammengesetzt, quasi wie eine Meditation, und sind dann gemeinsam aufgestanden und losgezogen (um eine konkurrierende Horde in 'ihrem' Terrirorium - die vorher Teil ihrer eigenen war - zu bekämpfen <- Wachstumsproblematikk ! ! <- die Horde hat sich durch das Wachstum geteilt, weil: Größe ESS ) ...

Richtig ist, dass der Krieg quasi auf den gleichen Verhaltensweisen (nenne ich 3D-Behaviour) wie das tägliche Fressen und Gefressenwerden des Tierreiches beruht.
Dem unreflektierten Wachstum mit zwangsläufig resultierendem Kampf um Lebensraum/Negentropieressourcen ...

Er hat sich quasi gemäß unserem praktischen Bewusstsein (Eibesfeldt: In der Falle des Kurzzeitdenkens)nur faktisch aus der alltäglichen Kleinheit, in eine zyklische wiederkehrende (Akkumulation der Wachstumsproblematik bis zum Crash) 'Großheit' gewandelt ... o.s.ä.

Anhang: Was ist Krieg


mvg Philzer

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Die Welt in 100 Jahren 02 Feb 2018 14:33 #27091

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PS: (kann ich leider schon nicht mehr einändern)


Philzer schrieb: Dialektik
... Richtig ist, dass der Krieg quasi auf den gleichen Verhaltensweisen (nenne ich 3D-Behaviour) wie das tägliche Fressen und Gefressenwerden des Tierreiches beruht.
Dem unreflektierten Wachstum mit zwangsläufig resultierendem Kampf um Lebensraum/Negentropieressourcen ...


Ergänzung:

Auch Kampf um Kulturpositionen ist ganz wichtig, nach Kulturübernutzung, also bspw. YouthBulge -> Heinsohn


mvg Philzer

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Die Welt in 100 Jahren 02 Feb 2018 19:14 #27118

Alfons schrieb: Die ungeachtet dessen aber immer noch offene Frage 2.) wurde von der Forumsleitung jedoch ebenfalls nicht beantwortet, was natürlich auch eine Antwort ist und nur dahingegend gewertet werden kann, daß keine Veranlassung besteht, an den Aussagen des Herrn Lesch Änderungen oder wegen der seitdem mittlerweile verstrichenen Zeit Anpassungen o.ä. vorzunehmen.


Ich habe nicht geantwortet, weil ich keine Antwort habe. Mehr Infos wie Du habe ich diesbezüglich auch nicht. Mir bleibt nur, auf entsprechende Videos, Bücher oder Publikationen zu verweisen.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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Die Welt in 100 Jahren 03 Feb 2018 00:27 #27138

¡Muchas gracias, ClausS! Ich hoffe, ich habe dir keine Mühen bereitet. Ich sehe mittlerweile auch keine unmittelbare Notwendigkeit mehr, Herrn Lesch meine Meinung zu diesem Interview zu sagen, sodaß sich mein Anliegen ohnehin erledigt hat.
¡Buenas noches!

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