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THEMA: Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation

Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 12 Mär 2017 19:42 #12665

… Angenommen ein Planet (S1) würde um ein Massives Schwarzesloch keisen, wenn auf (S1) 1 Strúnde vergehen, vergehen auf der Erde 1.000.000 Jahre.
(S1) ist vom der Erde 1Mrd Lichtjahre entfernt.

1. Frage: Ein Radiosignal das von der Erde richtung S1 geschickt wird, kommt dort auf S1 nach 1000 Stunden an?
2. Frage: Wäre aus sicht von S1 die Erde nur 1000 Lichtstunden entfernt oder das Licht schneller ?
3. Frage: Würde das auch bedeuten, dass eine massives Schwarzesloch sämtliche Information im Universum, mehr oder weniger simultan erreicht?

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 12 Mär 2017 20:38 #12671

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Also, neuer Versuch neues Glück, :)

Zu Frage 1:
Ein Radiosignal, kommt nach Zeitrechnung auf dem Planeten S1, nach 1000 Jahren dort an. Nach Erdzeitrechnung sind es jedoch 1 Mrd. Jahre. Von Zeitdilatation mal abgesehen.

Zu Frage 2:
Das Licht kann nicht schneller sein. Sendet man von S1 ein Radiosignal aus, ist dieses vermutlich erst nach 1 Mrd. Jahren, von Zeitdilatation mal abgesehen, bei uns. Aus Sicht von S1 müssten ebenfalls 1000 Jahre vergehen.

Zu Frage 3:
Ich glaube da hast Du Recht. Aber nur aus Sicht des SL. SH hat dies ebenfalls erkannt und die so genannte H-Strahlung postuliert um das Informationsparadoxon am SL zu lösen. Ich finde diese Lösung nur unbefriedigend, da die Information letztlich als Strahlung vorliegt, schwer vorstellbar. Aktuell entwickle ich gerade eine Vision zur INMA. Du hast sicherlich den Thread gelesen. Falls Du Interesse hast schreibe ich Dir gern mehr darüber, wie sie das Informationsparadoxon am SL zufriedenstellend lösen könnte, ohne dass Information verloren geht. Der Erhaltungssatz der Information würde zu 100% erfüllt. Du solltest aber unbedingt erst dies hier komplett lesen:

www.urknall-weltall-leben.de/urknall-wel...intelligent-erkennen

Sonst müsste ich zu weit ausholen.
Grüße EXCEL

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 12 Mär 2017 21:09 #12673

Danke für die beantwortung. Werde mir den Link genau anschauen Danke. Klar immer interesse! Imfomation werden geleich aufgesaugt ;)

Zu Frage 2. noch mal: Welche entfernung würde man von S1 also S1 --> Erde messen ?

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 12 Mär 2017 21:23 #12674

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Man schaut also mit dem Teleskop von S1 aus raus und sieht, dass das Licht was von hier dort ankommt 1 Mrd. LJ unterwegs war, indem man es mit einer Standardkerze vergleicht. Nun ja, schlussfolgernd müsste man, auf S1, von der gleichen Entfernung, wie Erde --> S1 ausgehen. Soweit mein Amateur Halbwissen. Hattest Du hier etwas anderes im Sinn?
Grüße EXCEL

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 12 Mär 2017 22:01 #12676

zu 2.

Ja, aus Sicht von S1 wäre die Erde nach irdischem Zeitempfinden ungleich näher. Aber: Das Licht wäre nicht schneller, nur die Zeit vergeht je nach Perspektive anders, die Geschwindigkeit bleibt gleich.
Eine Musiksendung von der Erde wäre auch wahnsinnig komprimiert, man könnte Longplayer übertragen, das Musikstück das 1000 Jahre läuft, und sich innerhalb einer Stunde 1000-mal in voller Länge als Stream anhören.

zu 3.

Nicht simultan, nur in einem extremen Zeitraffer.

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 12 Mär 2017 22:54 #12678

EXCEL schrieb: Man schaut also mit dem Teleskop von S1 aus raus und sieht, dass das Licht was von hier dort ankommt 1 Mrd. LJ unterwegs war, indem man es mit einer Standardkerze vergleicht. Nun ja, schlussfolgernd müsste man, auf S1, von der gleichen Entfernung, wie Erde --> S1 ausgehen. Soweit mein Amateur Halbwissen. Hattest Du hier etwas anderes im Sinn?
Grüße EXCEL



Also mein Amateur halbwissen sagt mir von S1 aus ist die Erde 1000 Lichtstunden weg. Mal angenommen die Standardkerze wäre zufällig auch genau von Erde und S1 1Mrd LJ entfernt. Die Standartkerze müste doch jeweils unterschiedliche ergäbnis für S1 und Erde leifern oder?

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 12 Mär 2017 23:38 #12679

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Sorry Irrtum vom Amt, hab vergessen, dass die Sekunde auf S1 ja nichts mit unserer Sekunde auf der Erde zu tun hat. Die Lichtgeschwindigkeit nimmt also formal einen anderen Wert an obwohl es die gleiche Relativgeschwindigkeit bleibt. Demzufolge hast Du vollkommen Recht. Auf S1 vergehen nur 1000 Stunden bis unser Licht dort ankommt. Zeit ist eben relativ. :whistle:
Grüße EXCEL

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 12 Mär 2017 23:40 #12680

Elinweth schrieb: zu 2.

Ja, aus Sicht von S1 wäre die Erde nach irdischem Zeitempfinden ungleich näher. Aber: Das Licht wäre nicht schneller, nur die Zeit vergeht je nach Perspektive anders, die Geschwindigkeit bleibt gleich.
Eine Musiksendung von der Erde wäre auch wahnsinnig komprimiert, man könnte Longplayer übertragen, das Musikstück das 1000 Jahre läuft, und sich innerhalb einer Stunde 1000-mal in voller Länge als Stream anhören.

zu 3.

Nicht simultan, nur in einem extremen Zeitraffer.


Zu 2. "irdischem Zeitempfinden ungleich näher" das jetzt aber schwammig … Also wenn das Licht die gleiche geschwindigkeit hat dann muss Ja eigentlich die Stecke kurzer sein oder ? Unabhängig vom Erdzeitsmpfinden, müssen die S1er eine Entfernung messen können und die müste bei gleicher LG kurzer sein.
Genrell finde ich den Gedanken extrem faszinierend den ich mir hier um S1 zusammen spinne. Wäre es dann auch verstellbar bzw. dankbar, wenn man dass Garavitationfeld unsere Galxie verläst, ein sich völlig anderes Bilder des Universum ergibt?
zu 3. Klar Simultan ware erst ab einer ∞ Masse …

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 00:02 #12681

EXCEL schrieb: Sorry Irrtum vom Amt, hab vergessen, dass die Sekunde auf S1 ja nichts mit unserer Sekunde auf der Erde zu tun hat. Die Lichtgeschwindigkeit nimmt also formal einen anderen Wert an obwohl es die gleiche Relativgeschwindigkeit bleibt. Demzufolge hast Du vollkommen Recht. Auf S1 vergehen nur 1000 Stunden bis unser Licht dort ankommt. Zeit ist eben relativ. :whistle:
Grüße EXCEL



Sicher bin ich mir auch nicht :blink: Ich frag mich halt ob die Entfernung kürzer ist aussicht der S1er oder sich einfach nur die Skalieung verschoben hat und für die S1er der Betrag der LG einfach nur höher ist?

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 00:03 #12682

Zu 2. "irdischem Zeitempfinden ungleich näher" das jetzt aber schwammig … Also wenn das Licht die gleiche geschwindigkeit hat dann muss Ja eigentlich die Stecke kurzer sein oder ? Unabhängig vom Erdzeitsmpfinden, müssen die S1er eine Entfernung messen können und die müste bei gleicher LG kurzer sein.


Die Geschwindigkeit bestimmt sich aus einer Strecke durch die Zeit. Nicht die Strecke ist anders, nur der Zeit. Das Ergebnis müsste immer noch das Gleiche sein, wenn man die Lichtgeschwindigkeit berechnen würde. Hier wurden ja schon Standardkerzen erwähnt, auch diese würden die gleichen Eigenschaften haben. Aber eine Stunde auf S1 unterscheidet sich sehr extrem von einer Stunde auf der Erde.

Zu 3. Es ist ziemlich gruselig zu überlegen was mit einem Planeten wie S1 wohl passieren würde. Es ist in meinen Augen unwahrscheinlich, dass so ein Planet existieren könnte, allein durch die Gezeitenkräfte des SL dürfte dort der Planet schon lange extrem erhitzt worden sein, dass nur noch irgendwelche ionisierten Gase übrig sind, wo vielleicht einmal Gestein war.

Abgesehen davon, dass man kein Raumschiff bauen könnte, dass diese Kräfte übersteht, würde man mit unbekannten Sonden wohl rein gar nichts erkennen können, die Informationen würden uns wohl nie erreichen. Und eine bemannte Mission würde vielleicht mehr erkennen können, diese Informationen auch niemanden mitteilen können, der nicht dabei ist.

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 00:41 #12683

Elinweth schrieb:

Zu 2. "irdischem Zeitempfinden ungleich näher" das jetzt aber schwammig … Also wenn das Licht die gleiche geschwindigkeit hat dann muss Ja eigentlich die Stecke kurzer sein oder ? Unabhängig vom Erdzeitsmpfinden, müssen die S1er eine Entfernung messen können und die müste bei gleicher LG kurzer sein.


Die Geschwindigkeit bestimmt sich aus einer Strecke durch die Zeit. Nicht die Strecke ist anders, nur der Zeit. Das Ergebnis müsste immer noch das Gleiche sein, wenn man die Lichtgeschwindigkeit berechnen würde. Hier wurden ja schon Standardkerzen erwähnt, auch diese würden die gleichen Eigenschaften haben. Aber eine Stunde auf S1 unterscheidet sich sehr extrem von einer Stunde auf der Erde.

Zu 3. Es ist ziemlich gruselig zu überlegen was mit einem Planeten wie S1 wohl passieren würde. Es ist in meinen Augen unwahrscheinlich, dass so ein Planet existieren könnte, allein durch die Gezeitenkräfte des SL dürfte dort der Planet schon lange extrem erhitzt worden sein, dass nur noch irgendwelche ionisierten Gase übrig sind, wo vielleicht einmal Gestein war.

Abgesehen davon, dass man kein Raumschiff bauen könnte, dass diese Kräfte übersteht, würde man mit unbekannten Sonden wohl rein gar nichts erkennen können, die Informationen würden uns wohl nie erreichen. Und eine bemannte Mission würde vielleicht mehr erkennen können, diese Informationen auch niemanden mitteilen können, der nicht dabei ist.


Das ganze ist ja auch ein rein hypotätisches gedanken Experiment und S1 dient lediglich der Bildlichen verdeutlichung.

"Aber eine Stunde auf S1 unterscheidet sich sehr extrem von einer Stunde auf der Erde" Bist du dir da sicher ? Ich meine die Stunde verändert sich nicht ob Erde oder S1. Mal angenommen die S1er und die Erlinge hätte eine Wrumlochverbindung, Erdling drurchs Wrumloch bleibt eine Stunde aud S1 kommt auf die Erde zurück 1.000.000 Jahre um auf der Erde. S1er druchs Wurmloch bleibt eine Stunde auf der Erde kommt zurück nach S1 eine Stunde um. Demnach ist die Erd Stunde gleich der S1 Studnde, glaube ich auf jeden fall. Wäre logisch oder ?

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 01:59 #12684

Kommt mir gerade noch eine Frage in den Sinn: Also S1 ist auf einer stabilen Kreisbahn um das SL, würde man auf S1 überhaupt etwas von der Gravitation des SL mitbekommen ?

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 02:22 #12685

Kommt mir gerade noch eine Frage in den Sinn: Also S1 ist auf einer stabilen Kreisbahn um das SL, würde man auf S1 überhaupt etwas von der Gravitation des SL mitbekommen ?

Bekommen wir auf der Erde etwas von der stabilen Kreisbahn des Mondes um die Erde mit? Ich meine, dass auch auf dem Jupitermond Europa flüssiges Wasser möglich ist, da dieser vom Jupiter auch stark durchgeknetet und damit erhitzt wird. Ein ähnlicher Effekt dürfte auch auf S1 einwirken.

"Aber eine Stunde auf S1 unterscheidet sich sehr extrem von einer Stunde auf der Erde" Bist du dir da sicher ?

Also der gegebene Unterschied ist in meinen Augen schon extrem.

Ich meine die Stunde verändert sich nicht ob Erde oder S1. Mal angenommen die S1er und die Erlinge hätte eine Wrumlochverbindung, Erdling drurchs Wrumloch bleibt eine Stunde aud S1 kommt auf die Erde zurück 1.000.000 Jahre um auf der Erde. S1er druchs Wurmloch bleibt eine Stunde auf der Erde kommt zurück nach S1 eine Stunde um. Demnach ist die Erd Stunde gleich der S1 Studnde, glaube ich auf jeden fall. Wäre logisch oder ?

Also mein Stand der Erkenntnis ist, dass theoretische Wurmlöcher so klein sind, dass da nicht einmal Atome durch passen, und sie erfordern so eine große Masse, die die Erde zerstören könnte, wenn dieses Wurmloch in der Nähe wäre. Abgesehen davon, dass auch das Raumschiff des Erdlings schwer kaum heil ankommen würde, wäre da noch das Problem, dass in der Zeit, in der der Erdling da reist, S1 schon vom SL oder die Erde von der Sonne verschluckt sein könnte.

Selbst wenn man all das außer Acht lässt und man instant durch das Wurmloch reisen könnte:
Auf der Erde sind schon 1.000.000 Jahre vergangen, wenn der Erdling nach einer Stunde auf S1 zurückkehrt.

Edit: Ich hoffe ich da nichts übersehen. Musste noch einen Gedankenfehler entfernen.

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 07:19 #12688

Wenn ihr einen Planeten betrachtet, der um ein SL kreist, muss sich dieser Planet außerhalb seiner Roche Grenze befinden, damit ihn nicht die auftretenden Gezeitenkräfte zerreißen (siehe de.wikipedia.org/wiki/Roche-Grenze ). Damit könnte man berechnen, wie weit ein Planet um ein riesiges SL (beispielsweise 1 Milliare Sonnenmassen) entfernt sein muss, um existieren zu können.

Das könnte man dann mit dem Radius des Ereignishorizonts vergleichen.

Schießlich könnte man die Stärke der Gravitationskraft berechnen, die das SL auf diesen Planeten ausübt und diese mit den Verhältnissen im Soonnensystem vergleichen.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 11:01 #12694

Chwolka schrieb: (S1) ist vom der Erde 1Mrd Lichtjahre entfernt.
1. Frage: Ein Radiosignal das von der Erde richtung S1 geschickt wird, kommt dort auf S1 nach 1000 Stunden an?

Öhhm... ist nach der Relativitätstheorie die Lichtgeschwindigkeit nicht für alle Beobachter gleich?

Würde dann nicht das Licht von S1 aus gesehen 1 Mrd. Jahre brauchen wenn der Punkt 1 Mrd. Lichtjahre von S1 aus entfernt ist?

Wenn ich auf der Erde stehe und sage der Stern ist 1 Mrd Lichtjahre entfernt, dann heißt das doch das Licht braucht 1 Mrd. Jahre bis zu mir?

Wäre dem nicht so, dann wäre einer der beiden Standpunkte bevorzugt, und das darf nicht sein, oder? :dry:

ich zitiere mal Elinweth:

Das Ergebnis müsste immer noch das Gleiche sein, wenn man die Lichtgeschwindigkeit berechnen würde.

Eben!

Das ein Signal eine scheinbar schnellere Geschwindigkeit als Licht hatte gab es schon mal CERN - San Grasso Experiment , Ihr erinnert Euch?
Wie kann es also sein das von S1 aus gesehen das Licht für 1 Mrd. Lichtjahre nur 1000 Stunden benötigt?

Der Knackpunkt liegt in der Betrachtung der Fragestellung: Ein Signal, also Licht, braucht für 1 Mrd. Lichtjahre immer 1 Mrd. Jahre.

Nur wenn ich die Abläufe des entfernten Punktes beobachte und exakt weiß wie lange diese auf meinem Standpunkt dauern, dann kann ich eine Zeitdifferenz dieses Ablaufes erkennen .

Wenn ich die Beobachtungstandpunkte vertausche, und mich frage wie sieht mich der andere, dann ändert sich von aussen betrachtet die Zeit, aber eben nicht nur diese sondern auch die Distanz. D.h. würde das Licht aus meiner Sicht nur 1000 Stunden benötigen, dann verkürzt sich aus dieser Betrachtungsweise der Weg den das Licht zurücklegen muss. Wäre dem nicht so wäre das Licht mit Überlichtgeschwindigkeit unterwegs. Ist das logisch?

Andreas.

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 12:35 #12700

"Bekommen wir auf der Erde etwas von der stabilen Kreisbahn des Mondes um die Erde mit? Ich meine, dass auch auf dem Jupitermond Europa flüssiges Wasser möglich ist, da dieser vom Jupiter auch stark durchgeknetet und damit erhitzt wird. Ein ähnlicher Effekt dürfte auch auf S1 einwirken."

Wenn ich das mal mit der ISS vergleiche dann herrscht dort Schwerelosigkeit, also ISS, Mond oder S1 fallen in einer stabilen Kreisbahn um eine Masse herum. Die Gravitation auf dem Mond generiert sich aus der Mondmasse.

"Jupitermond Europa" Das stark durchgeknetet hängt das nicht viel mehr von Europas eigenbewegungen ab, also Rotation,Flugbahn, rumeiern usw. also wechselnde nähne oder ferne zu Jupiter ? Bei einer mehr oder weniger perfeckten und stabilen Kreisbahn dürften diese kräfte eigentlich nur noch minimal sein.

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 13:12 #12702

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Auf der Oberfläche von Europa gibt es kein flüssiges Wasser, da ist es viel zu kalt; unterhalb der Eisschicht liegt eine Schicht mit flüssigem Wasser.
Das ist aber alles Wikipedia-Wissen.

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 13:45 #12703

@AndreasKiller
Werden ja immer mehr Fragen, aber genau diese Fragen, frage ich mich eigentlich auch :-)

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 14:38 #12704

Chwolka schrieb: @AndreasKiller
Werden ja immer mehr Fragen, aber genau diese Fragen, frage ich mich eigentlich auch :-)

Da hab ich mich dann wohl missverständlich ausgedrückt, Entschuldigung, ich wollte mit den Fragen weitere Überlegungen anregen.

Ersetze die Fragenzeichen durch Punkte, oder anders gesagt: Ich beantworte Deine 3 Fragen alle mit Nein.

Andreas.

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 13 Mär 2017 18:53 #12717

@andreaskiller

Öhhm... ist nach der Relativitätstheorie die Lichtgeschwindigkeit nicht für alle Beobachter gleich?

"Würde dann nicht das Licht von S1 aus gesehen 1 Mrd. Jahre brauchen wenn der Punkt 1 Mrd. Lichtjahre von S1 aus entfernt ist?"

Eigetnlich bräuchtes es von S1 aus gesehen 1000 Lichtstunden sollte eigentlich so sein.

"Wenn ich auf der Erde stehe und sage der Stern ist 1 Mrd Lichtjahre entfernt, dann heißt das doch das Licht braucht 1 Mrd. Jahre bis zu mir?"

Ja ist so. Die Frage ist wenn ich auf S1 Stehe, wie weit sind die Sterne weg?

Wäre dem nicht so, dann wäre einer der beiden Standpunkte bevorzugt, und das darf nicht sein, oder?"

Gibts sowas wie "bevorzugt" im Universum ?

Also von meinem Logicverständnis her kommt mir EXCEL Antwort schlüssigsten vor:

"Zu Frage 1:
Ein Radiosignal, kommt nach Zeitrechnung auf dem Planeten S1, nach 1000 Jahren dort an. Nach Erdzeitrechnung sind es jedoch 1 Mrd. Jahre. Von Zeitdilatation mal abgesehen.

Zu Frage 2:
Das Licht kann nicht schneller sein. Sendet man von S1 ein Radiosignal aus, ist dieses vermutlich erst nach 1 Mrd. Jahren, von Zeitdilatation mal abgesehen, bei uns. Aus Sicht von S1 müssten ebenfalls 1000 Jahre vergehen.

Zu Frage 3:
Ich glaube da hast Du Recht. Aber nur aus Sicht des SL. SH hat dies ebenfalls erkannt und die so genannte H-Strahlung postuliert um das Informationsparadoxon am SL zu lösen. Ich finde diese Lösung nur unbefriedigend, da die Information letztlich als Strahlung vorliegt, schwer vorstellbar. Aktuell entwickle ich gerade eine Vision zur INMA. Du hast sicherlich den Thread gelesen. Falls Du Interesse hast schreibe ich Dir gern mehr darüber, wie sie das Informationsparadoxon am SL zufriedenstellend lösen könnte, ohne dass Information verloren geht. Der Erhaltungssatz der Information würde zu 100% erfüllt. Du solltest aber unbedingt erst dies hier komplett lesen: … "

Die Antwort von Elinweth

zu 3.
Nicht simultan, nur in einem extremen Zeitraffer.

halte ich auch für logisch …

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Planet am Rand eines Schwarzenloches gravitative Zeitdilatation 14 Mär 2017 21:07 #12740

Wenn ich das mal mit der ISS vergleiche dann herrscht dort Schwerelosigkeit, also ISS, Mond oder S1 fallen in einer stabilen Kreisbahn um eine Masse herum. Die Gravitation auf dem Mond generiert sich aus der Mondmasse.


Ja, aber die Erde hat auch eine viel kleinere Masse, als ein SL und der Mond hat einen Einfluss auf uns, die Gezeiten, die meines Wissens nach den Jupiter seinen Mond Europa durchkneten lassen. Dazu kommt, dass auf der ISS auch eine Mikrogravitation herrscht, keine richtige Schwerelosigkeit.

Dann kommt noch der Effekt der Zeitdilatation, der ja auf S1 herrscht. Es wäre interessant einmal auszurechnen, wie schnell sich S1 um das SL bewegen muss, damit dieser Effekt wie beschrieben auftritt. Mit der höheren Geschwindigkeit würde es in meinen Augen sehr ungemütlich werden, auf der Oberfläche von S1 zu stehen, da mit steigender Geschwindigkeit die Effekte der Gravitation verstärkt werden, mit der Erhitzung von S1 durch Gezeitenkräfte und Gravitation würde ich von einer Art Ionenwolke ausgehen, die sich extrem kompakt verbunden hat.

Also ja: man würde auf S1 definitiv die Effekte der Gravitation des SL spüren, schon die Eigenschaften der langsamer vergehen Zeit sind ja eine direkte Folge durch die Wirkung des SL auf die Raumzeit.

Zumindest ist dies das Ergebniss, wenn ich mir S1 vorstelle.

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