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THEMA: Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens

Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 18 Mai 2017 13:21 #14660

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Moin moin,

Ein Gedankenexperiment:
Nehmen wir an, dass wir uns frei in unserem Sonnensystem bewegen können. Damit haben wir die Möglichkeit an die Ressourcen anderer Objekte in dem System ranzukommen. Als Beispiel nehme ich den Asteroidengürtel.

Also wir fliegen zum Asteroidengürtel und nehmen uns einen Asteroiden nach dem anderen durch und erbeuteten uns dort die Ressourcen,die wir am nötigsten brauchen (z.B.: Gold (ganz wichtig, brauchen ja immer mehr davon), Kupfer, Silizium, Wasser, radioaktive Verbindungen, etc..).
Damit nehmen wir ja Masse vom Punkt A und transportieren diese zum Punkt B (z.B.: Erde) und erreichen damit das im Asteroidengürtel immer weniger Masse und auf der Erde immer mehr vorhanden ist.

Wann wird sich die Massenumverteilung bemerkbar machen und Auswirkungen auf z.B. die Umlaufbahnen der Objekte in unserem System spürbar sein?


Grüße, M13P4.

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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 18 Mai 2017 15:48 #14665

Auswirkungen hat es immer, Physiker sagen nur immer wieder gerne sie seien "zu vernachlässigen". Meist solange bis sie im perfekte Kugeln im Vakuum haben ;)

S = k log W
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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 18 Mai 2017 16:21 #14669

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Moin,

Ich habe ja nach dem "wann" gefragt und nicht nach "ob", dass es irgendwann eintreten wird bin ich mir ziemlich sicher (ich bin rechenfaul).

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass solch ein Vorgehen ziemlich früh zur Instabilität innerhalb des Asteroidengürtels führen könnte, sodass einige Objekte aus ihrer Umlaufbahn geschleudert werden würden.

Grüße, ...

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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 18 Mai 2017 17:46 #14675

Grundsätzlich sind es ja mindestens 2 Effekte: Das Starten und Landen von sehr großen Raumschiffen und den Abtransport von viel Material, die einen Effekt haben könnten.

Der wichtigste Faktor zur Stabilisierung des Asteroiden Gürtels ist ja Jupiter mit entsprechenden Umlauf-Resonanzen.

Spontan würde ich sagen, diese Effekte sind zu vernachlässigen. Um dies wirklich zu wissen, müsste man die Wechselwirkungen der einzelnen Asteroiden untereinander simulieren - eine anspruchsvolle Aufgabe für einen Großrechner.

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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 18 Mai 2017 19:55 #14684

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Moin ClausS,

Vielen Dank für die Antwort.

ClausS schrieb: Grundsätzlich sind es ja mindestens 2 Effekte: Das Starten und Landen von sehr großen Raumschiffen und den Abtransport von viel Material, die einen Effekt haben könnten.


Lassen wir mal die Raumschiffe ausser Acht. Unter der Annahme, dass wir uns weit genug entwickelt haben (wenn wir uns bis da hin nicht vernichtet haben :D), könnten es auch kleine Raumschiffe (schlepper o.ä.) sein.

ClausS schrieb: Der wichtigste Faktor zur Stabilisierung des Asteroiden Gürtels ist ja Jupiter mit entsprechenden Umlauf-Resonanzen.


Des kompletten Gürtels selbst: ja, ich meinte aber die einzelnen Objekte im Gürtel die sich auch gegenseitig stabilisieren, du bist aber auch im nächsten Absatz drauf eingegangen.

Was mich auch interessieren würde ist: ab welcher Massezunahme auf der Erde es gefährlich werden könnte für unsere Umlaufbahn und für die unserer Nachbarn (auch langfristig gesehen). Kannst du (oder sonst jemand) es "Pi mal Daumen" schätzen?

Viele Grüße, M13P4.

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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 18 Mai 2017 20:19 #14686

m13p4 schrieb: Was mich auch interessieren würde ist: ab welcher Massezunahme auf der Erde es gefährlich werden könnte für unsere Umlaufbahn und für die unserer Nachbarn (auch langfristig gesehen). Kannst du (oder sonst jemand) es "Pi mal Daumen" schätzen?


Das lässt sich nicht so einfach schätzen. Die Zukunft des Planetensystems sind höchst komplexe Simulationen. Langfristig könnte der Merkur zum Problem werden.

Ich möchte gefühlsmäßig aber ganz anders antworten. Gerade denke ich an den Ausspruch, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings das Wetter beeinflussen kann. Vielleicht löst eine minimale Massenzunahme der Erde in 1 Milliarde Jahre eine Kollision Merkur-Venus aus, vielleicht verhindert aber gerade eine minimale Massenzunahme der Erde in 1 Milliarde Jahre eine Kollision Merkur-Venus. Ich denke, dass man so genau noch nicht simulieren kann.

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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 18 Mai 2017 20:19 #14687

m13p4 schrieb: Was mich auch interessieren würde ist: ab welcher Massezunahme auf der Erde es gefährlich werden könnte für unsere Umlaufbahn und für die unserer Nachbarn (auch langfristig gesehen). Kannst du (oder sonst jemand) es "Pi mal Daumen" schätzen?


Das lässt sich nicht so einfach schätzen. Die Zukunft des Planetensystems sind höchst komplexe Simulationen. Langfristig könnte der Merkur zum Problem werden.

Ich möchte gefühlsmäßig aber ganz anders antworten. Gerade denke ich an den Ausspruch, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings das Wetter beeinflussen kann. Vielleicht löst eine minimale Massenzunahme der Erde in 1 Milliarde Jahre eine Kollision Merkur-Venus aus, vielleicht verhindert aber gerade eine minimale Massenzunahme der Erde in 1 Milliarde Jahre eine Kollision Merkur-Venus. Ich denke, dass man so genau noch nicht simulieren kann.

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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 18 Mai 2017 22:00 #14692

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Danke dir ClausS!

Nicht-Moderatoren Hinweis:
Du hast nen Doppel-Post hinterlassen :)

Viele Grüße, M13P4.

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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 19 Mai 2017 15:18 #14715

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Genau 1 Milliarde Jahre vor Simulieren :D wird mit besten Rechnern in einer Milliarde Jahre nicht Möglich sein, um die weitere Milliarde vor zu Simulieren. Wenn ich doch klar erkannt hab das alles Schwingt muss ich doch auch klar erkennen das es Interferenzen zeigt und ich bin sicher diese späteren sehr genauen Simulationen werden unter genau exakt selben Bedingungen, unterschiedliche Ergebnisse zeigen, und dennoch beide zutreffen.

Zum eigentlichen also es ist zu vernachlässigen, je nach der Geschwindigkeit dieser Maßen Änderung, da sich ein sehr großes System an die Änderung anpassen muss, aber jetzt spinnen wir mal aktuell weiter: Wie stark ändert sich der Planetenabstand durch Massen Verlust in einem Sonnensystem?.... Voyager 1 und 2 haben über 1.5 Tonnen zusammen.

Wie es scheint hat das Forum ein Troll bekommen,... ich hab wohl viel nach zu holen.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 19 Mai 2017 16:13 #14721

Chris schrieb: Zum eigentlichen also es ist zu vernachlässigen, je nach der Geschwindigkeit dieser Maßen Änderung, da sich ein sehr großes System an die Änderung anpassen muss, aber jetzt spinnen wir mal aktuell weiter: Wie stark ändert sich der Planetenabstand durch Massen Verlust in einem Sonnensystem?.... Voyager 1 und 2 haben über 1.5 Tonnen zusammen.


1,5 Tonnen sind klein gegenüber natürlichen Veränderungen.

Grundsätzlich ändert sich der Planetenabstand durch Massenverlust erstmal nicht, es sei denn durch den Massenverlust wird ein Impuls auf den Planeten ausgeübt.

Was sich aber in jedem Fall ändert, ist die Kraft, die der Planet auf andere Planeten ausübt. Ebenso ist der Einfluss anderer Planeten um so größer, je kleiner die Masse des Planeten ist.

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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 19 Mai 2017 16:51 #14723

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Ja Darling, der abstand zu Sonnen durch diese 1.5 Tonnen ändert sich zu wenig um es wahr zu nehmen, jedoch das muss er sonst muss ich Newton in die Tonne schmeißen, mach ich aber nicht ich mag diesem. Zum Impuls: nun das Paarweise auftreten der Kräfte ist denke ich bekannt, also ich bin sicher ein Impuls ist nicht zu vermeiden, es ist eher eine bahn Änderung spürbar, als die Rotation Änderung bei Massen Verlust, es ist jedoch eindeutig Haarspalterei was wir hier betreiben denn es ist zu vernachlässigen da die Differenz enorm ist.

@m13p4:
Pi mal Daumen geht es nicht da spielt es eine rolle welche Massen wir zu uns bewegen sowohl auf Gewicht wie auf Standort bezogen, und wie schnell es passiert.

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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 19 Mai 2017 17:10 #14725

ClausS schrieb: 1,5 Tonnen sind klein gegenüber natürlichen Veränderungen.

ja wen man dem gegenüberstellt

Zum Massenzuwachs zählen vor allem die rund 40 Tonnen an Meteoritenstaub, die täglich auf die Erde fallen, zum Massenverlust das Entweichen leichter Gase (insbes. Wasserstoff) aus der Hochatmosphäre in den Weltraum.


Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
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Ausbeutung von Ressourcen ausserhalb unseres Sandkastens 20 Mai 2017 10:22 #14754

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Moin moin,

Danke für eure Antworten! Ihr hilft mir meine Wissenslücken zu stopfen.

Wie es scheint hat das Forum ein Troll bekommen,... ich hab wohl viel nach zu holen.


Ja Chris, ich bemühe mich ein wenig Chaos in die Ordnung zu bringen ;) macht irgendwie Spass :D

Zum Massenzuwachs zählen vor allem die rund 40 Tonnen an Meteoritenstaub, die täglich auf die Erde fallen, zum Massenverlust das Entweichen leichter Gase (insbes. Wasserstoff) aus der Hochatmosphäre in den Weltraum.


heinzendres ist dir zufällig auch das Verhältnis von Massenzuwachs zu Massenverlust bekannt?


Viele Grüße, M13P4.

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