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THEMA: Urknall und Zeit

Urknall und Zeit 22 Mai 2017 21:23 #14826

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Hallo zusammen.

Als „interessierter Laie“ verwirren mich immer die Angeben X Sekunden, oder auch Bruchteile einer Sekunde, nach dem Urknall ist dies und jenes passiert.

Wenn andererseits Zeit durch Masse bzw. Energie beeinflusst wird (verlangsamt in der Nähe großer Massen ...) wie lässt sich dann für „kurz nach“ dem Urknall eine genaue Zeitangabe oder Zeitdauer festlegen bzw. wie kann Zeit überhaupt gleichmäßig "ablaufen" um als Maßstab verwendet zu werden.

Gruß, Viva

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Urknall und Zeit 22 Mai 2017 21:49 #14831

Hallo Viva,

Zeit ist ein Begriff, den wir Menschen uns ausgedacht haben. In der Natur gibt es nichts, was diese Definition in irgendeinerweise kennt. In der Natur gibt es lediglich Abläufe oder Prozesse. Diese laufen stets in eine Richtung, nämlich in die Zukunft. Die Gegenwart ist sozusagen die Schreibmaschine. Die Vergangenheit liefert die kausalen Voraussetzungen für die Richtung, in der sich die Prozesse entwickeln.
Aus der ART wissen wir, dass diese Prozesse und die Prozessgeschwindigkeiten abhängen von der Größe der Schwerefelder, in denen sie stattfinden und abhängen von den Geschwindigkeiten, bei denen sie passieren.
Mit Hilfe der Mathematik können wir aber diese Relativitäten auf einen prozessualen, also zeitlichen Maßstab setzen, der angibt, in welcher Relation zu heutigen Verhältnissen die damaligen abgelaufen sein müssen.
Grüße
Thomas
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Urknall und Zeit 23 Mai 2017 14:18 #14860

Die Relativität der Zeit ist immer vom Beobachter abhängig. Alles im gleichen Bezugssystem ist synchron, dort merkt man also nichts von Einflüssen, die auf das gesamte Bezugssystem wirken. ZB Erdoberfläche (mal unterstellt die Erde wäre eine perfekte Kugel mit gleichmäßiger Masseverteilung), alle Uhren in 2 m Höhe über dem Erdboden laufen gleich. Die Uhren in 3 m Höhe laufen aus Sicht der 2 m Uhren schneller, die auf 1 m langsamer.
Dies bedeutet auch, daß jeder Beobachter an sich selbst gar nichts bemerkt, er hat immer das gleiche Zeitempfinden. Nimmt man also zB ein Materiequant am Anfang des Universums, so ist seine "Uhr" identisch mit der Uhr jedes anderen Quants, jeweils bezogen auf sich selbst. Beobachtet das Quant aber andere Quanten in anderen Bezugssystemen, zeigen sich die Unterschiede.
Die Zeitangaben beziehen sich also auf die jeweils individuelle Uhr der betroffenen Objekte. Am Anfang des Universums waren die Dichteunterschiede zudem sehr gering, so daß es kaum Auswirkungen von Gravitationsfeldern gab. Die kamen erst, als sich die ersten Sterne bildeten.

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt. Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.

Buddha
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Urknall und Zeit 24 Mai 2017 19:21 #14900

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