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THEMA: Urknall, Weltall und das Klima?

Urknall, Weltall und das Klima? 28 Aug 2017 23:01 #19057

Guten Tag! Ich bin neu hier um Forum, aber bereits über lange Zeit begeisterter Begleister sämtlicher online Auftritte Herrn Leschs und Herrn Gassners. Natürlich Neuerdings auch einiger neuer Kollegen dank Ihres YouTube Kanals. Vielen Dank für die vielen Stunden Material für mich. :-)

Ich habe eine Anregung für einen Beitrag. Und zwar zu einem alltäglich in allen Medien immer wieder hochkochendem Thema: dem Klimawandel. Ich würde sehr gerne eine wirklich rein naturwissenschaftliche Betrachtung des Themas hören/sehen. Gerade jetzt in der Wahlkampfzeit versuche ich hier mir vergebens eine neutrale Meinung dazu zu bilden. Ich meine dazu bereits vor Jahren eine alpha centauri Folge gesehen zu haben, zum Thema Sonne und 11 Jahreszyklus, was das Thema zumindest am Rand berührte.

Gibt es hier schon Empfehlungen? Sie haben sicherlich genug zu tun jeden Freitag ein neues Video zu bringen, das ist mir klar. Ich habe aber auch nichts dagegen wenn zusätzlich am Mittwoch etwas kommt. :-)

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Urknall, Weltall und das Klima? 29 Aug 2017 10:14 #19060

Das Thema Klimawandel ist durch , wir sind an den Punkt gekommen wo er anfängt sich selbst zu verstärken . Was willst du zusätzlich zu dem wissen was Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten darlegen . Das wir immer mehr dinge mit immer geringeren Lebensdauer herstellen und dafür immer mehr Umwelt zerstören .
Das Hauptproblem sind nicht die Menschen die macht ausüben sondern die Milliarden Menschen ( davon ca 79 Millionen deutsche ) die ihre macht nicht ausüben .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
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Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

Urknall, Weltall und das Klima? 29 Aug 2017 21:28 #19069

@Heinzendres

das Thema scheint durch zu sein, seit dem Klimaabkommen von Paris.
Der Klimawandel selbst ist dagegen nicht durch. Wir stehen gerade am Beginn desselben.
Texas, so groß wie Spanien steht unter Wasser und kein Ende in Sicht.
Und dieser Trumperer, um nicht zu sagen Humperer, das ist ein bayrischer Ausdruck für Heini oder auch Tollpatsch, hockt sich hin und verkündet, dass er das beste Krisenmanagement aller Zeiten vollbringt.
Ich kann nicht mehr weiterschreiben, da mir sonst Gift und Galle kommen.

Grüße
Thomas

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Urknall, Weltall und das Klima? 29 Aug 2017 22:34 #19070

Ich drücke mich sonst klarer aus , entschuldige .

Der Klimawandel ist insoweit durch als das wir jetzt noch etwas lenken könnten .

Alle Maßnahmen der Politik sind doch nur Investitionsschutz für die Investoren und waren sogar klimaschädlich . Kann mir irgendwer auch nur eine nennen die etwas für die Umwelt gebracht haben . Denn für mehr als die nächsten tausend Jahre sind wir noch auf die Erde angewiesen .

Und in Deutschland hat man noch nicht begriffen das es nicht die unterentwickelten Länder sind die es am härtesten trifft sondern die hochentwickelten , also uns und das wird heftig werden .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

Urknall, Weltall und das Klima? 30 Aug 2017 10:25 #19072

Das Thema Klimawandel ist ein sehr komplexes Thema, das man nicht in 5 Sätzen darstellen kann.

Man erwirbt sich auch ständig neue Erkenntnisse über Zusammenhänge, Rückkopplungen und weitere Effekte. Somit denke ich kann derzeit kein Mensch wirklich vorhersagen, was genau beispielsweise in 20 Jahren passieren wird.

Grundsätzlich sind alle großen Eingriffe des Menschen in die Umwelt aus meiner Sicht problematisch.

Beispielsweise verändert die fortgesetzte Abholzung von Wäldern den Wasserhaushalt der Erde. Wüsten breiten sich menschengemacht aus. Der viertgrößte See der Erde ist quasi verschwunden. Zu Zeiten der Römer war Nordafrika ihre Kornkammer und heute droht sogar Süd- und Mittelspanien zu versteppen - alles menschengemacht durch Abholzung. Veränderungen des Wasserhaushalts sind zudem sehr kritisch, da Wasserdampf eines der wirksamsten Klimagase ist.

Ich kann nicht einschätzen wie dramatisch das Bienen- und Insektensterben ist, das derzeit ebenfalls menschengemacht stattfindet. Sollten diese Bestäuber signifikant wegfallen, wäre dies eine dramatische Bedrohung für viele Arten auf der Erde - unter anderem für uns.

Die menschengemachte Freisetzung großer Mengen Kohlendioxid und Methan (Massentierhaltung von Rindern und Reisanbau) erwärmt das Klima - mit derzeit noch nicht genau abschätzbaren Folgen. Diese werden dramatisch sein und die Lebensgrundlage für viele Arten (auch uns) in vielen Teilen der Erde erschweren oder gar unmöglich machen. Weitere Effekte wie die Freisetzung großer Mengen Methan von Ozeanböden könne dies noch dramatisch verstärken.

Insbesondere den Meeren droht durch Übersäuerung und Erwärmung ein dramatischer Verlust von Arten und Leben. Sollten die Meere eine einzige Wüste werden, hätte das dramatische Folgen auch für uns Landbewohner. Beispielsweise könnte der Sauerstoff-Anteil der Athmosphäre deutlich sinken.


Auf lange Sicht werden wir sogar größere Mengen Kohlendioxid oder Methan in die Athmosphäre entsenden müssen, um die in den nächsten Jahrtausenden drohende Eiszeit zu verhindern oder abzumildern. Aber halt nicht so viel auf einmal wie jetzt.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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Urknall, Weltall und das Klima? 30 Aug 2017 16:27 #19077

Vielen Dank für die schnellen Beiträge. Ja wir spüren alle schon die Auswirkungen. Auch wohl haben die Chinesen den Klimawandel nicht erfunden. Wenn man allerdings youtube oder Google nach dem Thema durchsucht, findet man in der Regel keine neutralen Beiträge dazu, es geht dabei meist nur um Meinungsmache. Daher eben die Anfrage nach korrekter wissenschaftlicher Betrachtung: Ursachen, Auswirkungen und Folgen. Das traue ich niemand mehr zu als "Urknall Weltall Leben"

Oder gibt es bereits Vorträge die zu empfehlen sind? Einiges von Herrn Lesch habe ich dazu natürlich schon gefunden.

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Urknall, Weltall und das Klima? 30 Aug 2017 22:09 #19079

@heinzendres @Zulufisch

lasst mich mal ein Szenario entwickeln, das uns vielleicht helfen könnte. Nur so eine Idee.

Wir stellen fest, dass sich unsere Atmosphäre erwärmt. Grund ist das massive Verbrennen fossiler Brennstoffe und deren Folgewirkungen, wie Freisetzen von Methan oder ein erhöhter Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre aufgrund ansteigender Temperaturen der Meeresoberfläche. Und , und....und...
Wir wissen auch, dass diese Gase bereits unterwegs sind und dass das Klima sehr träge reagiert. Dass also die eigentlichen Folgen unseres Handelns erst noch so richtig zuschlagen werden.
Auch wenn wir sofort und augenblicklich jegliche CO2 Emission stoppen könnten, würden wir die Folgen unseres bisherigen Tuns durch natürliche Korrekturprozesse erst in einigen 100 Jahren spüren.
Jeder erkennt sofort die Unmöglichkeit dieses Unterfangens.
Ja, und jetzt? Sollen wir wissentlich und ungeachtet unserer Fähigkeiten, zu lernen, einfach zuschauen, wie das Klimaschicksal uns ereilt und dezimiert?
Wenn wir schon die Gefahr sehen und zunehmend begreifen, dann müssen wir aktiv in diesen Prozess eingreifen und versuchen, ihn umzukehren.
Und wie soll das Geschehen? Indem wir alle Verbrennungsprozesse sofort stoppen? Indem wir die Weltbevölkerung reduzieren? Geht nicht!
Was wir machen könnten ist, überall auf der Erdkugel, wo es machbar erscheint, eine Technologie zu installieren, die aktiv die Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernt um sie entweder zu deponieren oder in harmlose zweiatomige Moleküle zu zerlegen.
Die Energie, die dafür nötig ist, liefert uns die Sonne.
Ähnlich, wie wir die Energiewende eingeleitet haben, um die Folgen der Kernkraft zu mildern, muss es doch möglich sein, in einem weiteren Schritt, die Zusammensetzung unserer Atmosphärengase technologisch zu beeinflussen.
Wenn uns dieses aktive Gestalten nicht gelingt, übernimmt die Natur mit dem freien Spiel der Naturkräfte diesen Regelmechanismus, mit Folgen, die man sich leicht vorstellen kann.
Ich meine, dass in Zukunft solche notwendigen Treibhausgas-Entfernungs -Technologien, so nenn ich sie mal, einen wahren Boom erleben werden.
Wie wir sie emittieren können, haben wir hinreichend gezeigt. Wie wir sie aber intelligent kontrollieren können, dieser Beweis ist noch zu führen.
Hoffentlich verschlafen wir auch diese Notwendigkeit nicht.

Grüße
Thomas

P.S.: Vorschläge, wie die ausehen und finanziert werden könnten, bitte machen. Ein weites Feld

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Urknall, Weltall und das Klima? 30 Aug 2017 23:23 #19081

ich möchte noch einen Gedanken nachschieben:

Wenn uns das Wasser bis zum Halse stehen wird, wie jetzt in Houston und auch in Südostasien schon eindringlich sichtbar, spätestens dann wird man auf die Rüstungsbillionen verzichten müssen und sie in umweltrelevante und klimakorrigierende Technologien investieren müssen.
Es scheint ein Wettlauf, zwischen Erkenntisfähigkeit und Dummheit auf der einen Seite und der Zugehörigkeit der Macht zu diesen Eigenschaften auf der anderen Seite, unser Schicksal zu bestimmen.
Die Menschen müssen sich dieses Zusammenhanges bewusst werden, und für die Paarung moralisch und sozial integrere und naturwissenschaftlich gebildete Intelligenz und Macht abstimmen, sonst haben wir keine Chance, etwas auszurichten.

Das sei noch nachgeschoben für alle, die auch noch eine politische Ader haben.

Grüße
Thomas

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Urknall, Weltall und das Klima? 07 Sep 2017 11:13 #19248

Thomas schrieb: P.S.: Vorschläge, wie die ausehen und finanziert werden könnten, bitte machen. Ein weites Feld


Wir müssen das Wirtschaftssystem ändern , und vor allem müssen die Ausbildung der Menschen die in der Wirtschaft entscheiden angepasst werden . Die ökonomische Sicht des Grenzenlosen Wachstums aus den Anfängen der Industrialisierung darf nicht länger ein Bestandteil sein .

Es muss der soziale Zusammenhalt gewahrt werden durch Freiheit und Gerechtigkeit . Also nicht durch Verbote sondern durch einen gerechten preis für die Umweltbelastung das ein Endprodukt erzeugt .
z.b
Fleisch bei dem die Umwelt stärker belastet wird durch z.b Methan wird höher besteuert .
Konsumgüter die eine hohe Ressourcenverschwendung verursachen werden höher besteuert .

Änderung der Ökosteuer , in ihrer jetzigen Form hat sie nur den Produktionsort verlagert . Sie war also umweltschädlich weil die Produktion nun in Ländern mit geringeren Umweltvorschriften stattfindet was zu mehr Umweltbelastung für das gleiche Produkt führt .
Firmen werden nicht mehr für den CO2 Ausstoß besteuert sondern ihre Produkte , Produkte die eine überdurchschnittliche Umweltbelastung verursachen werden höher besteuert .


Dann muss es noch eine Änderung bei den kosten für Arbeitskraft und Ressourcen geben . Alle abgaben und der größte Steueranteil wird auf den Faktor Arbeitskraft geschoben . Die Schäden die durch Raubbau an den Ressourcen entstehen trägt meist die Allgemeinheit . Das ganze führt uns in die Einbahnstraße von einer immer kürzerer Lebensdauer von Produkten deren Reparatur teurer als die Neubeschaffung ist .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

Urknall, Weltall und das Klima? 07 Sep 2017 21:06 #19255

Hallo Heinzendres,

ich stehe heute vor dem Eindruck, den die Bilder der Verwüstung einiger Karibikinseln bei mir hinterlassen haben. Ich sehe die Folgen des Hurrikans Harvey in Houston und jetzt steuert Irma Richtung Florida und dann folgt Jose, der sich ebenfalls schnell der Karibik nähert.
Und hinter Jose bildet sich ein weiteres Orkantief und im Golf von Mexiko entsteht ein weiteres Sturmtief, von dem man noch nicht weiß, wohin es sich wenden wird.
Ich war heuer im Frühsommer in der Karibik. Diese Bilder machen mir zu schaffen, angesichts der Tatsache, welch überaus liebenswerte Menschen dort leben.
Unabhängig von diesem persönlichen Einwurf und den kurz zurückliegenden Erfahrungen, die ich machen durfte, sollte es doch jetzt überdeutlich einer Majorität der Menschen vor Augen führen, dass wir nicht nur über den human verursachten Klimawandel als Möglichkeit diskutieren, sondern dass er bereits in seinen Folgen spürbar wird.
Ob wir unser Wirtschaftssystem ändern müssen oder aktiv die Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernen sollten oder oder oder, weiß ich auch nicht mit letzter Sicherheit.
Eins weiß ich aber schon: wenn wir so weitermachen wie bisher, dann kommt viel Leid über die Menschheit.
Wir verändern die Umweltbedingungen und setzten uns einem Anpassungsdruck aus, dem wir letztlich gar nicht mehr gewachsen sind. Darwin lässt grüßen! Mit der Natur können wir nicht verhandeln. Das sollte jedem bewusst sein.
Grüße
Thomas

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