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THEMA: Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ?

Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 03 Nov 2018 16:22 #44500

stm schrieb: Hallo Udo, du wolltest wissen, ob ich Politiker bin. Möchtest du mich denn wählen können? In welchem Wahlkreis soll ich für dich kandidieren?


Deine Frage nach dem Wahlkreis zeigt mir, dass du kein Politiker bist, was für dich spricht.

Um dich wählen zu wollen, müsste ich mehr über dich wissen, z. B. in welcher politischen Partei du Mitglied bist und was deine politischen Ansichten zu all den übrigen Themen, die uns bewegen, sind.

Aber lassen wir das, ich rate dir, dich nicht politisch in Parteien zu engagieren, das macht keinen Spaß, denn da wird intrigiert und mit Ellenbogen schon parteiintern hart gekämpft, schon auf kleinster politischer Ebene in den kleinen Städten und Gemeinden, es besteht Grüppchenbildung und Abschottung gewisser Leute, die mal die Wahrheit sagen. Ich spreche da aus Erfahrung, ich war mal Parteimitglied und hatte mich da mal engagiert, war alles sehr spannend und interessant, da habe ich dann so diverse unschöne Dinge mitbekommen, wie man ehemals angesehene Parteimitglieder kalt stellt und sie letztlich zur Aufgabe zwingt.

Wer da politisch erfolgreich mitmischen will, muss manchmal nicht nur im übertragenen Sinne über Leichen gehen, darf keine Skrupel haben, Ehrlichkeit wäre da nicht hilfreich, man muss lügen können, dass sich die Balken biegen ohne rot zu werden, sonst erreicht man da nichts.

Und zum Inhaltlichen: deine Beiträge gehen durchaus in die Richtung, dass man mit "etwas Isolierwolle und ein paar Windrädern sich ökologisch wieder obenauf fühlen" dürfe.

Nein, eben genau NICHT!

Woraus schließt du denn so etwas?

Im Gegenteil habe ich geschrieben, dass jede Art von Energiesparmaßnahme oder die Gewinnung von regenerativer Energie hierzulande zwar einen gewissen Effekt hat, dass dieser jedoch Tausendfach konterkariert wird durch entsprechende Energieverschwendung anderswo auf der Welt, dass man also damit NICHT die Welt retten kann.

Schließlich sind die Klimamodelle ja nicht vertrauenswürdig.

Sind sie ja auch nicht. Das sagt sogar Herr Prof. Dr. Harald Lesch in seinem Vortrag über Emergenz, dass man gar keine präzisen Vorhersagen diesbezüglich machen KANN, da die Anzahl der Parameter so groß sei und schon geringste Abweichungen in einer Grundannahme zu völlig anderen Ergebnissen führen würden.

Schau dir mal diese beiden Vortragsteile an, das ist sehr spannend (Emergenz und Evolution).

Oder meinst du, der Herr Lesch lügt?

Waldsterben und saurer Regen waren Fake-News und den Plastikmüll in den Meeren findest du vermutlich auch ganz dekorativ.


Hier vermischt du ganz unterschiedliche Dinge miteinander und behauptest, all das würde ich verneinen.

Das ist eine böswillige Unterstellung, da ich so etwas nie geschrieben habe.

Waldsterben hat es SO nie gegeben, wie man uns damals weismachen wollte, es erkrankten lokal einige Bäume, sogar einige viele Bäume, das ist wahr. Als Grund für das lokale Absterben einiger vieler Bäume wurde damals ausschließlich der saure Regen, hervorgerufen durch zu viele Industrieabgase in der Luft, verantwortlich gemacht, weitere Untersuchungen, warum diese Bäume abstarben, gab es nicht, man hatte ja den Grund gefunden. Dachte man.

Darauf hin prognostizierte man eben das völlig Absterben des gesamten Waldes, wenn man nicht sofort Gegenmaßnahmen ergreifen würde. Da man kaum die Industrieabgase bekämpfen konnte (Arbeitsplätze), mussten wieder mal die Autofahrer herhalten, die waren die Übeltäter, sonst niemand.

Dummerweise erholte sich der Baumbestand schnell wieder, so dass es seit zig Jahren keinen jährlichen Waldschadensbericht mehr gibt, der damals jedes Jahr mit großem Tamtam veröffentlicht wurde.

Meines Wissens hat man nie die Ursachen für dieses "Waldsterben" einerseits und die rasche Erholung des Waldbestandes andererseits erforscht. Dafür gibt man keine Forschungsgelder aus.

Insofern waren "Waldsterben" und Saurer Regen keine Fake News, man hat jedoch die Bedeutung maßlos übertrieben.

Plastikmüll in den Meeren hingegen erachte ich als ernstes Problem, zumal man neuerdings Mikroplastik auch in menschlichen Körpern nachgewiesen hat.

Das ist weder Fake News noch auf die leichte Schulter zu nehmen, das ist wahrscheinlich ein noch viel ernsteres Problem als das tägliche Gewäsch über den Klimawandel.


Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 03 Nov 2018 17:11 #44503

Bezüglich Plastikmüll stellt sich für mich die Frage, wo das Plastik herkommt, das die Weltmeere verschmutzt. Ist das Plastik, das wir in Deutschland in den Müll werfen oder zum Wertstoffhof bringen? Oder stammt das Plastik aus weniger entwickelten Ländern, die keine Müllaufbereitungssysteme haben?

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 03 Nov 2018 17:33 #44505

udogigahertz schrieb:

Eine Ironie der Geschichte.

Nein, das Waldsterben hat es nie gegeben, heute haben wir mehr Wald als je zuvor.

Das mal zu den diversen Voraussagen angeblich seriöser Wissenschaftler.

Die wollten damals nur Geld vom Staat für ihre Studien. Und Geld bekommt man nur, wenn man Katastrophenvorhersagen macht, das ist leider so, dem Steuerzahler ist ja kaum begreiflich zu machen, wenn die Politik Geld für Studien ausgeben sollte, die am Ende aussagen, dass alles in Ordnung ist oder dass man am zukünftigen Geschehen nichts ändern kann.

In diesem Lichte betrachtet erscheinen mir sämtliche Hinweise auf den Klimawandel irgendwie suspekt. Nicht falsch verstehen, den Klimawandel gibt es sehr wohl und er wird auch Konsequenzen haben, keine Frage, zweifelhaft bleibt für mich, welche Ursachen der nun hat, gewiss trägt der Mensch dazu bei, die Frage ist nur, wie viel sein Beitrag ist und was unser deutscher Beitrag da wäre.

Es wird immer so getan, als könne man mit der Installation einer Wärmepumpe die Welt retten, das ist jedoch Quatsch, denn die Wärmepumpe benötigt Strom und woher kommt der? Des Nachts bei Windstille, gerade dann, wenn man das Haus beheizen muss?

Ich gebe mal ein paar Antwortmöglichkeiten vor:

- Aus Solar- und Windenergie, die man in geeigneten Speichern gesammelt hat (gibts nicht, sowas, man arbeitet auch nicht daran)
- Aus Biogasanlagen (die gibt es zwar, aber viel zu wenige um damit nennenswert die Grundlast zu ersetzen)
- Aus Atomkraftwerken
- Aus Braunkohlekraftwerken
- Aus Wasserkraft (gibt es zwar, aber viel zu wenige)

Auch die Installation von noch mehr Solardächern kann an dieser Misere der Nichtspeicherfähigkeit ja nichts ändern.

Man rettet die Welt damit also NICHT, doktert nur an an einigen Symptomen herum und bereichert sich auf Kosten anderer.


Grüße
Udo


Hallo Udo,

Obwohl du mich vor ein paar Jahren der Verschwörung bezichtigt hast, muss ich dir für diesen Beitrag ein dickes Lob aussprechen.

Eines möchte ich noch hinzufügen: Der Grünen Lehre nach leben Bäume ewig und nur der böse Mensch vernichtet sie.

LG
Heidi

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 03 Nov 2018 17:47 #44507

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Nach meiner Kenntnis fällt in Deutschland pro Kopf soviel Plastikmüll an wie kaum woanders. Der Prozentsatz, der dann tatsächlich recycelt ist immer noch beschämend gering. Das meiste Plastik wird trotz fleißiger Mülltrennung verbrannt oder landet auf Halden. Ob allerdings viel von unserem Müll am Ende im Meer landet, weiß ich auch nicht. Auf dem Umweg über den Müllexport kann ich mir das jedoch gut vorstellen.

Adelheid-Minerva schrieb: Eines möchte ich noch hinzufügen: Der Grünen Lehre nach leben Bäume ewig und nur der böse Mensch vernichtet sie.

Zu tief in die Schnapsflasche geschaut?

Der physikalische Determinismus war ein Tagtraum der Allwissenheit, der mit jedem Fortschritt der Physik wirklicher zu werden schien, bis er zu einem scheinbar unausweichlichen Alptraum wurde. - Karl Popper

Der physikalische Determinismus ist eine Theorie, über die man, wenn sie wahr ist, nicht argumentieren kann, denn sie führt alle unsere Reaktionen auf rein physikalische Bedingungen zurück. - Karl Popper

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 03 Nov 2018 19:21 #44513

Adelheid-Minerva schrieb: Eines möchte ich noch hinzufügen: Der Grünen Lehre nach leben Bäume ewig und nur der böse Mensch vernichtet sie.


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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 04 Nov 2018 09:47 #44539

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stm schrieb: Nach meiner Kenntnis fällt in Deutschland pro Kopf soviel Plastikmüll an wie kaum woanders. Der Prozentsatz, der dann tatsächlich recycelt ist immer noch beschämend gering. Das meiste Plastik wird trotz fleißiger Mülltrennung verbrannt oder landet auf Halden. Ob allerdings viel von unserem Müll am Ende im Meer landet, weiß ich auch nicht. Auf dem Umweg über den Müllexport kann ich mir das jedoch gut vorstellen.

Laut diesem Artikel verteilt sich die Herkunft des Plastik auf den Meeren zum größten Teil auf fünf Länder:

Mehr als die Hälfte der Kunststoffabfälle stammt aus nur fünf Ländern, darunter China, Indonesien und die Philippinen (Science: Jambeck et al., 2015). Das meiste schwemmen Flüsse und Gewässer ins Meer hinaus. An deren Ufern sammelt sich der Abfall auf wilden Deponien, wo Müll der Bevölkerung und aus der Industrie direkt in die Umwelt gekippt wird.


Die Tendenz ist, dass bei Industrienationen zwar mehr Plastik anfällt, aber dieses zum größten Teil ordnungsgemäß entsorgt wird. Bei Entwicklungsländern fällt zwar weniger an, wird jedoch dort entsorgt wo man wohnt (also in Flüssen, die ins Meer münden)!

Bezüglich der Plastikmüllverbrennung, muss festgestellt werden, dass zur Verbrennung des Hausmülles ein gewisser Anteil von Plastik hinzugemengt werden muss, um die nötige Brenntemperatur zu erreichen. Organische Substanzen und feuchtes Gemüse brennt einfach nicht so gut.
Aber grundsätzlich gibt es natürlich auch zahlreiche dubiose "Entsorgungsfirmen", die den Plastikmüll ins Ausland verkaufen. Und dann landet er auf Mülldeponien in Entwicklungsländern, die sich wieder ins Meer entsorgen...

MfG
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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 04 Nov 2018 15:27 #44577

Das Thema zeigt mir, das es an unserem Handeln liegt.

wäre eine andere Erziehung eine Möglichkeit unser Handeln nachhaltig zu ändern. Das Problem ist dann nur jede Generation erzieht die folgende und wie will man das durchbrechen?
mit Einsicht wohl kaum , sonst würden wir anders reagieren
also mit fühlbaren schmerzlich Erfahrungen , welche uns zu anderer Erziehung und Handeln zwingen!
Der Prozess ist in vollem Gang!

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 05 Nov 2018 15:32 #44622

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N.d.N. oder: Das allgemeinste Modell zum Klimawandel :-)

wl01 schrieb: Die Tendenz ist, dass bei Industrienationen zwar mehr Plastik anfällt, aber dieses zum größten Teil ordnungsgemäß entsorgt wird.


Naja, mit dem größten Teil wäre ich vorsichtig. :-)
Sonst Konsens.

Wie viel dem Wertstoff-Kreislauf zurückgegeben werden soll, legt dabei eine gesetzliche Quote fest - sie ist je nach Material unterschiedlich. Bei Kunststoffen müssen mindestens 36 Prozent verwertet werden, bis zum Jahr 2022 soll der Wert dann auf 63 Prozent angehoben werden. Laut dem Statistischen Amt der Europäischen Union lag 2015 die Recyclingquote für Kunststoffe in Deutschland bei 48,8 Prozent.


Konklusion:

Die Industrienationen haben den größten Pro-Kopf-Verbrauch an Welt (ca 20 bis 100 mal soviel wie die 3.Welt), die anderen sind dafür 10 bis 20 mal mehr.

Was alle wieder eint: Der Wille zum gelebten Opportunismus ('Wildwachstum' gespeist aus der Irrationalität des Kernbewusstseins -> religiöse Bewusstseinsstufe). :-)

Auch durchgehend 50 oder 75 % Recycling bei gleichzeitig weiter gehuldigtem Wachstumswahn schiebt die Apocalypse nur auf.

... es ist ja nur eine Facette der gelebten Weltübernutzung ...


mvg Philzer

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 09 Nov 2018 22:19 #44773

Wer gerade Nachrichten geschaut hat, es brennt gerade in Californien. 1000 Häuser sind schon verbrannt. Die anhaltende Trockenheit und der Wind sind angeblich schuld.
Um diese Jahreszeit dort ungewöhnlich.

In der Artktis hat man gestern eine Temperatur gemessen, die 10 Grad über dem Mittelwert der letzten Jahrzehnte liegt.

Auch bei uns liegt der Jahresdurchschnittswert bereits 2,2 Grad über dem Mittelwert der letzten Jahrzehnte. Gemeldet vom deutschen Wetterdienst, gestern.

Hat jemand noch ein paar Fakten? Bitte, dann hier darüber berichten.

Thomas

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 10 Nov 2018 09:00 #44776

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Laut meinen privaten Aufzeichnungen meiner Photovoltaik waren die Erträge des letzten Jahres sehr unterschiedlich.

Sprich, Jänner weit über dem Durchschnitt, dafür Februar und März weit unter dem Durchschnitt. Dafür wieder ein sehr starker April, Mai Durchschnitt, Juni, Juli unter dem Durchschnitt. August Durchschnitt, September und Oktober und voraussichtlich November über dem Durchschnitt.

Also alles sehr durchwachsen, ohne größere Tendenz nach oben.
Auch von den Temperaturen meiner Wetterstation gab es keine außergewöhnliche Ausschläge, im Gegenteil 2017 gab es höhere Ausschläge:


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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 10 Nov 2018 12:37 #44782

Thomas schrieb: Wer gerade Nachrichten geschaut hat, es brennt gerade in Californien. 1000 Häuser sind schon verbrannt. Die anhaltende Trockenheit und der Wind sind angeblich schuld.
Um diese Jahreszeit dort ungewöhnlich.

In der Artktis hat man gestern eine Temperatur gemessen, die 10 Grad über dem Mittelwert der letzten Jahrzehnte liegt.

Auch bei uns liegt der Jahresdurchschnittswert bereits 2,2 Grad über dem Mittelwert der letzten Jahrzehnte. Gemeldet vom deutschen Wetterdienst, gestern.

Hat jemand noch ein paar Fakten? Bitte, dann hier darüber berichten.

Thomas


Das Wettergeschehen über ein Jahr zu beobachten, hat noch so rein gar nichts mit dem Klima zu tun, Klima ist das Wettergeschehen über 30 Jahre gesehen.

Es gab und gibt immer mal wieder "Ausreißerjahre", in denen das Wetter ungewöhnlich ist, vielleicht wird das nächste Jahr ungewöhnlich kalt und regnerisch? Oder noch trockener?

Vor wenigen Jahren war es ganz lange ganz ungewöhnlich kalt, es lag an Ostern sehr viel Schnee, selbst in den Niederungen, damals war ja auch niemand besorgt darüber, ob wir uns einer Eiszeit nähern.

Was klar ersichtlich ist, ist jedoch, DASS sich da am Wetter was ändert, die extremen Wetterlagen nehmen zu, was auf Instabilitäten hindeutet, da läuft also was aus dem Ruder.

Ob der Mensch daran Anteil hat? Ja, sicher, wie kann es anders sein? Wir verändern unseren Planeten überall, machen Riesenlöcher und schaffen dafür neue Berge, wir leiten Flüsse um, trocknen ehemals große Seen aus, nicht zuletzt all die Schadstoffe, die wir in die Luft blasen, wie kann all das denn KEINEN Einfluss auf unser labiles Wettergeschehen und damit das Klima haben?

Fraglich ist jedoch, in welchem Maße der Mensch dazu beiträgt, hier beginnen die unterschiedlichsten Weltanschauungen und der Streit.

Einige Wissenschaftler, die heute den sogenannten "Mainstream" bilden, sind der Ansicht dass NUR der Mensch das Klima beeinflusst, andere Faktoren lassen sie nicht gelten bzw. werden in ihren Auswirkungen als zu gering angesehen.
Glaubt man denen, dass der Klimawandel menschengemacht sei, also ALLEIN menschengemacht, so besteht im Umkehrschluss die Chance, bei zukünftiger Vermeidung umweltverändernder Einflüsse durch den Menschen eben diesen drohenden Klimawandel gänzlich zum Stoppen zu bringen, was unsere Politiker zum Handeln zwingt.

Wie aber handeln Politiker? Durch Erlasse und Verbote, durch Steueranhebungen auf tatsächliche oder vermeintliche Umweltgefahren, also Anhebung der Mineralölsteuer, Vorschriften zur Dämmung der Privathäuser, durch pauschale Subventionierung von regenerativen Energiequellen, die die Bürger selbst bezahlen müssen durch eine Zusatzsteuer auf den Strombezug.

Teilweise erachte diese Regularien als sinnvoll, teilweise als überflüssig und unwirksam, teilweise als schädlich, da kann man trefflich drüber streiten.

Andere Wissenschaftler, die ebenso ihre Doktortitel und Professuren haben, sehen das aber anders, sie glauben nicht, dass der Mensch so viel Einfluss hat, sie machen ganz andere Dinge für den drohenden Klimawandel hauptverantwortlich, wie z. B. die Sonne und die Erdumlaufbahn um die selbige, dazu noch die taumelnde Achsneigung der Erde und andere Einflüsse, wie z. B. Vulkanismus.

Ich persönlich weiß nicht so recht, wem man da glauben soll, ich kann nur jedem raten, sich selber seine eigenen Gedanken zu machen und gleichzeitig im eigenen Interesse so viel Energie zu sparen, wie es geht. Zudem empfehle ich, verstärkt auf Mehrwegverpackungen zu setzen, damit der Müllberg kleiner wird, man kann z. B. Joghurt in Mehrwegglasflaschen kaufen, man muss den nicht immer in diesen Plastikmülldöschen kaufen, man kann Gemüse lose kaufen oder bereits vakuumverpackt.

Irgendwie glaube ich jedoch, dass wir alle von der Politik verarscht werden, denn warum verbieten die nicht einfach (kostet denen nix) das unsinnige In-Plastikfolie-Einschweißen von Salatgurken? Die Gurke braucht keine Plastikumhüllung, die hat von Hause aus ihre biologische Hülle, warum verbieten die nicht einfach Einwegverpackungen? Ich glaube, denen ist an unserem Wohlergehen gar nicht gelegen, die denken nur an Steuereinnahmen und Arbeitsplätze, die erhalten werden müssen.


Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 10 Nov 2018 13:14 #44786

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Dass man durch "Vermeidung" die Erderwärmung stoppen kann, ist sicherlich richtig. Aber wie kann man die bereits erfolgte Erderwärmung reduzieren?


Was das ist?
Ein Aufnahme von Google Maps, Südspanien:
Ein interessante (und eigentlich so nicht gewollte) Maßnahme ist der Anbau von Gemüse in Folientunnels in Spanien:

In weitläufigen Umkreis der spanischen Stadt, El Ejido, tinyurl.com/yarygcx9
gibt es jede Menge an Obst und Gemüse Plantagen, deren Anbaugebiete durch teilreflektierende Folien überdacht sind, wodurch in Bodennähe die Temperatur um wenige Grad geringer ist als der Rest von Spanien.


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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 10 Nov 2018 22:43 #44796

udogigahertz schrieb: Waldsterben hat es SO nie gegeben, wie man uns damals weismachen wollte, es erkrankten lokal einige Bäume, sogar einige viele Bäume, das ist wahr. Als Grund für das lokale Absterben einiger vieler Bäume wurde damals ausschließlich der saure Regen, hervorgerufen durch zu viele Industrieabgase in der Luft, verantwortlich gemacht, weitere Untersuchungen, warum diese Bäume abstarben, gab es nicht, man hatte ja den Grund gefunden. Dachte man.


www.buergerimstaat.de/1_01/wald07.htm

intressanter artikel

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 11 Nov 2018 10:50 #44802

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heinzendres schrieb: www.buergerimstaat.de/1_01/wald07.htm intressanter artikel

Gemäß dieses Artikels wird die Ansicht vertreten, dass das starke Wachstum des Waldes nicht auf ein gesundes Ökosystem schließen lässt, sondern im Gegenteil auf ein krankes.
Der Artikel geht davon aus (die Übersäuerung des Bodens hat nicht abgenommen, sondern eher zugenommen), dass der Wald eine Anpassungsphase durchgemacht habe. Da er in seiner Entwicklungsgeschichte (also genetisch) bereits die Information gespeichert hat, wie man mit sauren Böden umgeht, hat er diese Information nun wieder hervorgeholt und lässt die Reaktion darauf nun ablaufen.
Die Reaktion der Bäume gemäß dieser Hypothese lautet also:
Alle vorhandenen Ressourcen in das Wachstum und die Vermehrung stecken, um überleben zu können. Unter Herabsetzung der Ressourcen für andere Bereiche (z.B. Schädlingsabwehr).
Der Vorgang ist auch in anderen Bereichen bekannt: Bei Orchideen (aber auch bei Fichten) spricht man von "Angstblüten" )

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 11 Nov 2018 12:43 #44810

wl01 schrieb:

heinzendres schrieb: www.buergerimstaat.de/1_01/wald07.htm intressanter artikel

Gemäß dieses Artikels wird die Ansicht vertreten, dass das starke Wachstum des Waldes nicht auf ein gesundes Ökosystem schließen lässt, sondern im Gegenteil auf ein krankes.


Na ja, das ist ein typisches Rückzugsargument, so erklärt man sich heute, dass der Wald, entgegen aller damaligen Voraussagen aller seriöser Wissenschaftler (oder waren die gar nicht seriös?) eben NICHT vollständig verschwunden ist, sondern im Gegenteil noch mehr Flächen bedeckt als damals.

Es ist doch vollkommen egal, wieso der Wald eben nicht verschwunden ist, sondern sich im Gegenteil scheinbar erholt hat, wichtig ist ja nur, DASS die Vorhersagen eben NICHT eingetreten sind! Die Ursachen dafür sind natürlich interessant, dass es eine Anpassung gegeben hat, was auch immer, so genau weiß man das auch nicht, das sind alles Mutmaßungen, weiter nichts.

Hier haben wir also die Situation, dass Vorhersagen vorgeblich seriöser Wissenschaftler eben NICHT eingetreten sind, das Gegenteil ist eingetreten, der Wald hat sich nicht nur erholt, sondern ist heute mehr geworden als in den letzten 1.500 Jahren.

Das gleiche Szenario findet man bei den Vorhersagen zu den Ölvorräten des Club of Rome, die schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ausgegangen sein müssten, die sagten damals voraus, dass das Öl in den 70er Jahren zu Ende wäre, alle Lagerstätten wären dann erschöpft, alle, leer, ausgepumpt, nichts mehr da, wech.

Wie wir alle wissen, war das Quatsch hoch drei, es wird immer noch Öl gefördert, sogar mehr als jemals zuvor.

Damit will ich keineswegs aussagen, dass man mit dem Ölverbrauch ruhig so weitermachen sollte wie bisher, da ist Umdenken und Einsparen gefordert, Öl ist viel zu wertvoll, um es als Heizmaterial zu verwenden oder zur Fortbewegung.

Es geht mir hier NUR um die absolute Unrichtigkeit angeblich seriöser wissenschaftlicher Vorhersagen, wie weit sie daneben liegen können.

Da wir also in der letzten Zeit mindestens zwei Mal von vorgeblich seriösen Wissenschaftlern an der Nase herumgeführt und verarscht wurden, glaube ich den derzeitigen Klimakatastrophenvorhersagern kein Wort, einmal kann man mich ja verarschen, eventuell auch zwei Mal, aber drei Mal? Nein.

Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 11 Nov 2018 13:08 #44812

man sollte aber nicht vergessen, dass in den 80ziger Jahren die „Großfeuerungsanlagen Verordnungen“ zur Verringerung der Emissionen von Schwefeldioxid und Stickstoffoxiden aus Kraftwerken" erlassen wurde.

daten.didaktikchemie.uni-bayreuth.de/uma...gen/saurer_regen.htm

dort Punkt 4 "Gegenmaßnahmen"

möcht nicht unbedingt wissen, was mit unserem Wald ohne rigorose Gegenmaßnahmen passiert wäre.

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 11 Nov 2018 13:54 #44813

Brooder schrieb:
möcht nicht unbedingt wissen, was mit unserem Wald ohne rigorose Gegenmaßnahmen passiert wäre.


Na, was wohl? Genau das gleiche wie jetzt auch, du kannst doch nicht im ernst meinen, dass diese Maßnahmen zur Verringerung des Schadstoffausstoßes bei unseren Industrie- und Großfeuerungsanlagen die Ursache für das gute Gedeihen des Waldes wären?

Luft kennt keine Landesgrenzen, die verteilt sich allüberall über den Globus, die Schadstoffkonzentration mag lokal abgenommen haben durch diese Gesetze und Verordnungen, was natürlich zu begrüßen und ein Segen ist, dennoch wird unsere Luft immer mehr verschmutzt und mit Schadstoffen angereichert, wenn auf der anderen Seite in den Nachbarländern und vor allem in Fernost und in den USA die Schadstoffe weiterhin ungefiltert in die Luft geblasen werden.

Schon damals, zur Hochsaison des "Waldsterbens" hat man sich gewundert, dass der Wald nahe bei Industrie- und Großfeuerungsanlagen genauso schadhaft war, wie im einsamsten Winkel des Schwarzwaldes, wo nachgemessen fast keine Schadstoffe nachweisbar waren.

Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 11 Nov 2018 14:30 #44817

udogigahertz schrieb:

du kannst doch nicht im ernst meinen, dass diese Maßnahmen zur Verringerung des Schadstoffausstoßes bei unseren Industrie- und Großfeuerungsanlagen die Ursache für das gute Gedeihen des Waldes wären?


das Säure nicht unbedingt förderlich für das gedeihen der Pflanzenwelt ist, dem sollte man aber nicht einfach so widersprechen.

leider gibt es zu viele gegensätzliche Meinungen zu diesem Thema im Internet.
Vieles wird einfach behauptet, ohne das man es selbst überprüfen kann.
Ich möchte auf keinen Fall auf Dauer mit bloßer Haut, auf längere Zeit einem sauren Regen ausgesetzt sein.

Habe 6 Jahre am Ural in der Nähe einer großen Industriestadt gearbeitet.
Glaub mir, der Wald in der Umgebung dort sah nicht gesund aus.

Grüße Brooder

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 11 Nov 2018 17:21 #44823

Hallo an alle
Ich finde die Überschrift schon ein wenig bizzar Sorry. Klimawandel (ok ) aber neuste Modelle und Erkenntnisse??? Wir brauchen keine neuen Erkenntnisse, Wir wissen alles was es zu wissen gibt zu dem Thema, der Klimawandel ist da, Es muss nur noch gehandelt werden. Schiffe die mit Schweröl betrieben werden müssen weg. Ich war mal Abends mit meinem Teleskop draußen, ( kleine Ortschaft im Rheinland ) war in der Dämmerung aufbauen. Wie ich zum Himmel schaue wollte ich schon wieder Einpacken 24 Flugzeuge konnte ich Zählen 24 mal Kondensstreifen innerhalb von nicht mal 3 Minuten. Bitcoin, diese rein Spekulative Kacke verbraucht alleine nur um zu Berechnen Energiemengen ( größtenteils mit Kohle gewonnen) die jeder Beschreibung spotten. Bezahlen kann man eh nichts damit. Plastikflaschen, selbst diese PET Flaschen nicht nur Strohhalme Plastiktaschen und Verpackungen.Was wo ich mich natürlich auch Fragen muss Energiesparlampen sind die wirklich ökologisch besser, Produktion verbraucht auch Ressourcen und deren Entsorgung die wie ich gehört habe aufwendig ist auch, Eisenbahn, Dieselloks Von den LKWs und Diesel PKW wollen wir gar nicht reden Möbel aus teuren Edelhölzern müssen auch nicht sein( Abholzung der Regenwälder.) Aber zum Mars wollen wir. Jenem Planeten der weder Atmosphäre noch Magnetfeld was vor kosmischer Strahlung schützt besitzt, geschweige nutzbare Wasservorkommen hat. Astronomie, Physik, Geologie, damit meine ich nicht jene Geowissenschaften die bestrebt sind in Haushalte eingreifen zu wollen wie wir weder verstanden noch begriffen haben. Dass sind die Erkenntnisse wie wir haben Die aktuellen Daten sind: wenn damit nicht schnellsten begonnen wird, brauchen wir uns gar nicht weiter zu bemühen, Dann hat Gaia oder Mutter Natur die Sache für sich erledigt.
schöne Grüße noch an alle ( der dumme Junge aus dem Rheinland )

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 11 Nov 2018 21:36 #44831

@Fernglasspechtler,,
deine Zeilen sprechen von Sensibilität für das, was du beobachtest und du stellst dir die Frage, ob soviele Kondensstreifen in 3 Minuten noch normal sein können.
Das ist ein klares Indiz für Intelligenz, denn Konrad Lorenz, (Verhaltensforscher und Nobelpreisträger ) hat das so formuliert : Leben ist ein erkenntnisgewinnender Prozess.
Also vom dummen Jungen keine Spur, ganz im Gegenteil.
Nur wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, muss sich Dummheit, oder sagen wir lieber mangelnde Erkenntnisfähigkeit vorwerfen lassen.
Aber einen Vorwurf kann man solchen Menschen im eigentlichen Sinne auch nicht machen, denn die Natur hat sie halt nicht besser ausgestattet.
Sicherlich ist auch das mit ein Grund, warum Harry den Satz geprägt hat: die Menschheit scheint nur aus Katastrophen zu lernen. Er hätte auch sagen können: Mangel an Erkenntnis führt zu Katastrophen und die wiederum führen zu einem sensitiveren Verhalten in der Zukunft.

Im Übrigen bekommen diejenigen, die sich viel mit den Klimaveränderungen beschäftigen, es mit Angst zu tun. Richtig Angst, denn sie sehen, was passieren wird. Die Fehlerbalken werden natürlich in fernerer Zukunft größer.
Die Angst schürt sich auch aus der Beobachtung, dass die meisten Menschen die Zusammenhänge nicht begreifen, entweder weil sie’s nicht können, oder nicht wollen.

Wenn wir alle viel mehr die Füße unterm Tisch hielten, nach dem Motto Weniger ist Mehr, wäre das nach meiner Überzeugung der größte Schritt in die richtige Richtung, der sofort umsetzbar wäre.

Thomas

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 12 Nov 2018 11:13 #44843

Fernglasspechtler schrieb: Hallo an alle
Ich finde die Überschrift schon ein wenig bizzar Sorry. Klimawandel (ok ) aber neuste Modelle und Erkenntnisse??? Wir brauchen keine neuen Erkenntnisse, Wir wissen alles was es zu wissen gibt zu dem Thema, der Klimawandel ist da, Es muss nur noch gehandelt werden. Schiffe die mit Schweröl betrieben werden müssen weg. Ich war mal Abends mit meinem Teleskop draußen, ( kleine Ortschaft im Rheinland ) war in der Dämmerung aufbauen. Wie ich zum Himmel schaue wollte ich schon wieder Einpacken 24 Flugzeuge konnte ich Zählen 24 mal Kondensstreifen innerhalb von nicht mal 3 Minuten. Bitcoin, diese rein Spekulative Kacke verbraucht alleine nur um zu Berechnen Energiemengen ( größtenteils mit Kohle gewonnen) die jeder Beschreibung spotten. Bezahlen kann man eh nichts damit. Plastikflaschen, selbst diese PET Flaschen nicht nur Strohhalme Plastiktaschen und Verpackungen.Was wo ich mich natürlich auch Fragen muss Energiesparlampen sind die wirklich ökologisch besser, Produktion verbraucht auch Ressourcen und deren Entsorgung die wie ich gehört habe aufwendig ist auch, Eisenbahn, Dieselloks Von den LKWs und Diesel PKW wollen wir gar nicht reden Möbel aus teuren Edelhölzern müssen auch nicht sein( Abholzung der Regenwälder.) Aber zum Mars wollen wir. Jenem Planeten der weder Atmosphäre noch Magnetfeld was vor kosmischer Strahlung schützt besitzt, geschweige nutzbare Wasservorkommen hat. Astronomie, Physik, Geologie, damit meine ich nicht jene Geowissenschaften die bestrebt sind in Haushalte eingreifen zu wollen wie wir weder verstanden noch begriffen haben. Dass sind die Erkenntnisse wie wir haben Die aktuellen Daten sind: wenn damit nicht schnellsten begonnen wird, brauchen wir uns gar nicht weiter zu bemühen, Dann hat Gaia oder Mutter Natur die Sache für sich erledigt.
schöne Grüße noch an alle ( der dumme Junge aus dem Rheinland )


Du sprichst mir weitgehend aus der Seele, ich beobachte ja laufend genau das gleiche, überall Verschwendung von wertvollen Ressourcen wo man auch hinsieht.

Zu jeder Sekunde befinden sich eine Million Menschen in der Luft, Tendenz laufend steigend, nur um mal Urlaub zu machen in exotisch ferne Länder, also eigentlich völlig überflüssig, denn erholen kann man sich auch sehr viel näher gelegen.

All die Plastikproduktion, meist nur, um was sehr Niedrigpriesiges zu verpacken, warum gibt es immer noch Einwegflaschen?
In fast jedem Lebensmittel ist heute Palmöl drin, weils billig ist, es zerstört jedoch die sowieso nicht sehr artenreiche urwüchsige Bepflanzungen auf diversen Tropeninseln, intakte Biosphären werden dort abgeholzt, um Palmölpflanzen in Reih und Glied wachsen zu lassen, weils Geld bringt, eine Sauerei das Ganze.

Der Tropenwald wird ja nicht nur abgeholzt, um daraus wertvolle Möbel zu machen, wenns nur das wäre, es ist ja viel schlimmer: Die Fläche wird benötigt, um dort schnell nachwachsende Bio-Sprit-Pflanzen wachsen zu lassen, das dann in unser Benzin und Diesel gemixt wird, damit die Umwelt gerettet wird ........... man muss sich diesen Wahnsinn mal vorstellen. Da fast alle "zivilisierten" Länder ein Einfuhrverbot für wertvolle Tropenhölzer erlassen haben, kann man mit diesem wertvollen Holz nichts mehr anfangen, man lässt es verrotten oder verbrennt es einfach, nur um zusätzliche Agrarflächen zu bekommen, um dort Biospritpflanzen anzubauen.

Hier geerntete Kartoffeln werden zum Waschen per LKW über die Alpen nach Italien gefahren, dort wird das knappe Trinkwasser dafür geopfert und anschließend werden diese dort gewaschenen Kartoffeln wieder zurück-verfrachtet.

Die großen Fleischfabriken (jeder kennt deren Namen, sind alle gleich) lassen sich mit Schweine- und Rinderhälften aus ganz Europa beliefern, weil die Preise dort zufällig mal um einen Zehntelcent je Kilo niedriger sind, da die heimischen Tierfabriken trotz einer das Tierwohl vernachlässigenden Massenhaltung manchmal mit den Dumpingpreisen nicht mithalten können ........... es ist fürchterlich.

Dabei hätte die Politik die Macht, per Gesetzesbeschluss vieles zum Besseren zu wenden, sie wollen das aber nicht, weil sie Klientelpolitik betreiben.

Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 12 Nov 2018 17:27 #44859

Hallo Thomas
An jenem Abend habe ich nur noch gedacht Warum! Aber dann fiel mir noch ein Gespräch mit einen Bekannten ein Hoh, ich fliege nach München zum Oktoberfest, da lasse ich mich mal so richtig volllaufen. Hatte ihn damals noch gefragt Fliegen warum fährste nicht mit der Bahn? Nee, Flug ist billiger, schneller, ( zur Beachtung: das waren nicht meine Worte ). Hatten dann noch eine Diskussion über Klima und so.Dann die Meinung von Ihm " Wird wohl nicht so schlimm sein, sind sowieso alles Klimaspinner, gibt genug die das mit dem Klima sagen stimmt nicht wäre Normal und nicht Menschengemacht. Zudem ist ja nur einmal im Jahr und zudem ich lebe jetzt ( nochmal NICHT MEINE WORTE ). Habe mich gefragt ob alle in diesen Fliegern genau so, oder ähnlich denken? Solche Gedanken kommen zeitweise. Und wenn ich dann durch mein Teleskop schaue Der Kosmos bietet soviel Schönheit ( Saturn und so, oder vorher mal ein schönes Abendrot zu sehen) Als o scheinbar muss ich einer derjenigen sein die den lauf der Dinge verpasst haben. Deshalb mein Schlusswort bei meinem Treat Der dumme Junge aus dem Rheinland

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 15 Nov 2018 09:25 #44929

Die Brände in Kalifornien breiten sich weiter aus. Trump, der Narr, sagt, es läge am falschen waldmanagement. Ich versteh gar nicht, dass er sich vor dem Vorwurf der Dummheit nicht fürchtet.

Der Jetstream über dem Atlantik ist weitgehend zusammengebrochen. Das liegt an zu geringen Temperaturunterschieden zwischen Arktis und den südlichen Breiten. Fehlt der Jetstream, bleiben Hochs und Tiefs ziemlich ortsstabil. Sie verschieben sich kaum.
Daher bei uns, wie auch in Kalifornien die anhaltende Trockenheit. Auch die Unwetter über dem Mittelmeerder letzten Wochen lassen sich so erklären. So wurde gestern im Wetterbericht berichtet.

Der Rhein führt noch 1 m Wasser! Schiffe laufen auf Grund und haben nur noch wenig Ladung an Bord. Die Spritpreise klettern infolgedessen.
Wer mit der Atmosphäre spielt, spielt mit seiner Existenz! Wir machen ein riesiges Experiment und merken es erst, wenn uns das Labor um die Ohren fliegt.

Steigende Spritpreise sind dabei für die meisten ein kaum einzuordnendes Detail und ein Zusammenhang mit dem Klimawandel kaum vorstellbar. Der Fiskus ist schuld, weil eine zu große Steuerlast drauflegt., so gestern in den Nachrichten.
So eine Nachricht hat Karnevalscharakter.

Angesichts des Ernstes der Lage, verstehe ich die Heiterkeit nicht. Die Titanic sinkt, aber die Kapelle spielt noch.

Thomas
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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 15 Nov 2018 15:20 #44937

udogigahertz schrieb: Na ja, das ist ein typisches Rückzugsargument, so erklärt man sich heute, dass der Wald, entgegen aller damaligen Voraussagen aller seriöser Wissenschaftler (oder waren die gar nicht seriös?) eben NICHT vollständig verschwunden ist, sondern im Gegenteil noch mehr Flächen bedeckt als damals.

Es ist doch vollkommen egal, wieso der Wald eben nicht verschwunden ist, sondern sich im Gegenteil scheinbar erholt hat, wichtig ist ja nur, DASS die Vorhersagen eben NICHT eingetreten sind! Die Ursachen dafür sind natürlich interessant, dass es eine Anpassung gegeben hat, was auch immer, so genau weiß man das auch nicht, das sind alles Mutmaßungen, weiter nichts.

Hier haben wir also die Situation, dass Vorhersagen vorgeblich seriöser Wissenschaftler eben NICHT eingetreten sind, das Gegenteil ist eingetreten, der Wald hat sich nicht nur erholt, sondern ist heute mehr geworden als in den letzten 1.500 Jahren.

Das gleiche Szenario findet man bei den Vorhersagen zu den Ölvorräten des Club of Rome, die schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ausgegangen sein müssten, die sagten damals voraus, dass das Öl in den 70er Jahren zu Ende wäre, alle Lagerstätten wären dann erschöpft, alle, leer, ausgepumpt, nichts mehr da, wech.

Wie wir alle wissen, war das Quatsch hoch drei, es wird immer noch Öl gefördert, sogar mehr als jemals zuvor.

Damit will ich keineswegs aussagen, dass man mit dem Ölverbrauch ruhig so weitermachen sollte wie bisher, da ist Umdenken und Einsparen gefordert, Öl ist viel zu wertvoll, um es als Heizmaterial zu verwenden oder zur Fortbewegung.

Es geht mir hier NUR um die absolute Unrichtigkeit angeblich seriöser wissenschaftlicher Vorhersagen, wie weit sie daneben liegen können.

Da wir also in der letzten Zeit mindestens zwei Mal von vorgeblich seriösen Wissenschaftlern an der Nase herumgeführt und verarscht wurden, glaube ich den derzeitigen Klimakatastrophenvorhersagern kein Wort, einmal kann man mich ja verarschen, eventuell auch zwei Mal, aber drei Mal? Nein.


Das ist jetzt nicht dein Ernst !

Zum ersten waren die vorhersagen Wissenschaftlich korrekt , mit den damals vorhandenen Daten und Modellen .
Auch die Prognosen des Waldsterbens mussten ja mit den damals aktuellen Daten und Modellen erstellt werden .

Auch KANN sich später herausstellen das sich das Klima und der Meeresspiegel anders entwickeln als in den aktuellen Modellen , ob zum besseren oder schlechteren .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 16 Nov 2018 12:22 #44967

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udogigahertz schrieb:
Das gleiche Szenario findet man bei den Vorhersagen zu den Ölvorräten des Club of Rome, die schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ausgegangen sein müssten, die sagten damals voraus, dass das Öl in den 70er Jahren zu Ende wäre, alle Lagerstätten wären dann erschöpft, alle, leer, ausgepumpt, nichts mehr da, wech.


Aus Deinem "ist eh alles Unfug" greif ich mal diesen Punkt heraus.
Ich frage mich wirklich was Deine Motivation ist derart offensichtlichen Unfug zu behaupten um daraus letztendlich abzuleiten das wir in solchen Dingen eh immer belogen werden?

In dem ersten Bericht des Club of Rome von 1972 wurden verschiedene Szenarien beschrieben auf Basis der damals verfügbaren Daten. Ein Teil der untersuchten Themen waren Rohstoffe, davon wiederum ein Teil das Thema Öl.
Seltsamerweise haben sich die Kritiker immer auf die Rohstoffe gestürzt, meist dann das Öl, und zudem auf das Szenario mit den knappsten Annahmen zu Vorkommen...mit dem Ergebnis: Hah, hier lagen die falsch, also alles Unsinn was die schreiben.
Im Bericht wurde aber Modellläufe sowohl unter der Annahme gleichbleibender wie auch bis zu fünf Mal höherer Reserven, als 1972 nachgewiesen waren, durchgeführt.
Außerdem wurde im Bericht erklärt dass keine Voraussagen gemacht würden, sondern nur „Hinweise auf die im Weltsystem charakteristischen Verhaltensweisen“ (Meadows et al.: Die Grenzen des Wachstums. S. 79, 1. Absatz, 9. Zeile).
Die Idee ein Modell zu entwickeln um mögliche Risiken in der Zukunft zu identifizieren und auch mögliche Stellschrauben zur Vermeidung darzustellen finde ich eigentlich ganz OK.

Da der Club of Rome bis heute aktiv ist: Macht es nicht mehr Sinn die aktuellen Berichte als Diskussionsbasis zu nehmen? 1972 ist eventuell ja nicht mehr so ganz aktuell...
Eine Aussage hat sich allerdings seit 1972 nicht verändert: Es ist ein Problem wenn Mensch mehr verbraucht als das auf Dauer durchhaltbar ist.

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 16 Nov 2018 14:38 #44974

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Lutz schrieb: Ich frage mich wirklich was Deine Motivation ist derart offensichtlichen Unfug zu behaupten um daraus letztendlich abzuleiten das wir in solchen Dingen eh immer belogen werden?

Da sprichst du was an. Das habe ich mich bei Udo auch immer gefragt. Ich vermute jetzt aber, er hat einfach nur Spaß am Unfug.

Der physikalische Determinismus war ein Tagtraum der Allwissenheit, der mit jedem Fortschritt der Physik wirklicher zu werden schien, bis er zu einem scheinbar unausweichlichen Alptraum wurde. - Karl Popper

Der physikalische Determinismus ist eine Theorie, über die man, wenn sie wahr ist, nicht argumentieren kann, denn sie führt alle unsere Reaktionen auf rein physikalische Bedingungen zurück. - Karl Popper

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 16 Nov 2018 15:48 #44976

stm schrieb:

Lutz schrieb: Ich frage mich wirklich was Deine Motivation ist derart offensichtlichen Unfug zu behaupten um daraus letztendlich abzuleiten das wir in solchen Dingen eh immer belogen werden?

Da sprichst du was an. Das habe ich mich bei Udo auch immer gefragt. Ich vermute jetzt aber, er hat einfach nur Spaß am Unfug.


Nein, "Spaß um Unfug" ist nicht meine Motivation, ich bin nur einer, der nicht alles unbesehen glaubt, was die Medien ihm vorsetzen, der sich seine eigenen Gedanken macht.

Manchmal treffe ich den Kern der Wahrheit, manchmal auch nicht.

Ja, ich gebe es zu: Auch ich kann irren. Um überhaupt Gehör zu finden, um eine Diskussion auszulösen, bin ich leider gezwungen, sehr oft zu übertreiben, wenn ich schreiben würde: "Dem stimme ich nicht zu", geht das unter, niemand wird darauf antworten, wenn ich jedoch schreibe, dass ALLE Vorhersagen von damals nicht eingetreten sind, dass ALLE Wissenschaftler geirrt haben, erzeuge ich automatisch ein tieferes Nachdenken bei euch und natürlich Widerspruch. So wird eine Diskussion daraus.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 16 Nov 2018 15:56 #44977

Lutz schrieb:

udogigahertz schrieb:
Das gleiche Szenario findet man bei den Vorhersagen zu den Ölvorräten des Club of Rome, die schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ausgegangen sein müssten, die sagten damals voraus, dass das Öl in den 70er Jahren zu Ende wäre, alle Lagerstätten wären dann erschöpft, alle, leer, ausgepumpt, nichts mehr da, wech.


Aus Deinem "ist eh alles Unfug" greif ich mal diesen Punkt heraus.
Ich frage mich wirklich was Deine Motivation ist derart offensichtlichen Unfug zu behaupten um daraus letztendlich abzuleiten das wir in solchen Dingen eh immer belogen werden?

In dem ersten Bericht des Club of Rome von 1972 wurden verschiedene Szenarien beschrieben auf Basis der damals verfügbaren Daten


Das ist das Schlimme daran, dass sie eben NICHT alle Daten vorliegen hatten und trotzdem solche Horrorvorhersagen gemacht hatten.

Wie wir alle wissen, gibt es noch heute Öl. Also stimmten diese Vorhersagen nicht. Punkt. Ende. Basta. Aus.

Dein Herumgewinsel zur Rechtfertigung dieser falschen Vorhersagen ist nicht hilfreich, was lernen wir daraus? Dass man solche Vorhersagen namhafter Wissenschaftler eben KEINEN Glauben schenken sollte.

Damals haben diese Horrorvorhersagen doch nur dazu geführt, dass es eine Ölpreisexplosion gegeben hat, die Ölfördermengen wurden dadurch nicht nachhaltig heruntergefahren, im Gegenteil wird heute so viel Öl gefördert und verbrannt, wie noch nie zuvor.

Was also war der Erfolg dieser falschen Horrorvorhersagen des Club of Rome? Keiner, außer dass die Preise dramatisch angestiegen sind und immer noch steigen, als wären die Herrschaften des Club of Rome von den Mineralölfirmen gesponsort worden (sind sie natürlich nicht, aber der Eindruck entsteht).

Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 16 Nov 2018 16:03 #44978

heinzendres schrieb:

udogigahertz schrieb: Na ja, das ist ein typisches Rückzugsargument, so erklärt man sich heute, dass der Wald, entgegen aller damaligen Voraussagen aller seriöser Wissenschaftler (oder waren die gar nicht seriös?) eben NICHT vollständig verschwunden ist, sondern im Gegenteil noch mehr Flächen bedeckt als damals.

Es ist doch vollkommen egal, wieso der Wald eben nicht verschwunden ist, sondern sich im Gegenteil scheinbar erholt hat, wichtig ist ja nur, DASS die Vorhersagen eben NICHT eingetreten sind! Die Ursachen dafür sind natürlich interessant, dass es eine Anpassung gegeben hat, was auch immer, so genau weiß man das auch nicht, das sind alles Mutmaßungen, weiter nichts.

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Das gleiche Szenario findet man bei den Vorhersagen zu den Ölvorräten des Club of Rome, die schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ausgegangen sein müssten, die sagten damals voraus, dass das Öl in den 70er Jahren zu Ende wäre, alle Lagerstätten wären dann erschöpft, alle, leer, ausgepumpt, nichts mehr da, wech.

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Da wir also in der letzten Zeit mindestens zwei Mal von vorgeblich seriösen Wissenschaftlern an der Nase herumgeführt und verarscht wurden, glaube ich den derzeitigen Klimakatastrophenvorhersagern kein Wort, einmal kann man mich ja verarschen, eventuell auch zwei Mal, aber drei Mal? Nein.


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Zum ersten waren die vorhersagen Wissenschaftlich korrekt , mit den damals vorhandenen Daten und Modellen .
Auch die Prognosen des Waldsterbens mussten ja mit den damals aktuellen Daten und Modellen erstellt werden .

Auch KANN sich später herausstellen das sich das Klima und der Meeresspiegel anders entwickeln als in den aktuellen Modellen , ob zum besseren oder schlechteren .


Was nützen mir Vorhersagen, wenn sie am Ende nicht stimmen? Nichts. Also weg damit.

So ist es auch mit den Vorhersagen zum Klimawandel, ich prognostiziere, dass es für ein wirksames Gegensteuern bereits viel zu spät ist, auch wenn wir abrupt alle Emissionen einstellen würden, was das Ende der uns bekannten Zivilisation bedeuten würde, keine Wissenschaft mehr, kein Internet, kein Transport von Waren mehr, jeder müsste sich sein Essen selber anbauen oder jagen usw., würde das Klima sich wandeln, es ist bereits gekippt bzw. dabei, zu kippen.

Insofern sind die Vorhersagen und Vorschläge aller Wissenschaftler Unsinn, es wird noch viel schlimmer kommen, als die schlimmsten Vorhersagen das aussagen.

Und hier und da und dort ein wenig CO² einsparen ... lächerlich, einfach lächerlich, wenn irgendwo anders auf der Welt laufend neue Kohlekraftwerke ans Netz gehen.

Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 16 Nov 2018 23:21 #44985

@Udo,
vom Saulus zum Paulus.
Sag mal, als Klimawandelbestreiter wandelst du dich offensichtlich zum Klimawandelakzeptierer. Ja sogar zum eingefleischten Klimapessimisten.
Wie kann das sein, hast du dich mit dem Thema richtig beschäftigt? Woher kommt der Sinneswandel?
Thomas

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AUF Zug
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