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THEMA: Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ?

Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 17 Nov 2018 07:50 #44991

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Ich denke, dass hier keiner den Klimawandel bestreitet!
Nur zwei Punkte sind hier umstritten.
  1. Ob rein der Mensch diesen Klimawandel verursacht
  2. In welchem Umfang dieser um sich greift

Zum ersten Punkt hat es bereits eine umfangreiche Diskussion gegeben und man wird nicht unbedingt zu einer Lösung kommen. Unbestritten ist jedoch, dass der Mensch zu maximal 3% (manche sagen dann eben zusätzlich) beiträgt.
Zum zweiten Punkt geht Udo aufgrund der Erfahrung mit bisherigen Voraussetzungen davon aus, dass der Umfang wesentlich anders (in diesem Fall also wesentlich höher ist) als prognostiziert.
Und eines ist sicherlich eine Tatsache. Wärmere Substanzen (Boden vor allem aber auch Meere) können viel weniger CO2 speichern als kältere. Was zu einem expotentialen Anstieg von CO2 führt. Im Gegenteil, bei ansteigenden Temperaturen gasen diese Substanzen sogar CO2 aus. Konsequenz, es ist nicht 5 Minuten vor zwölf, sondern zehn Minuten nach zwölf.

Und derartige Klimawandelszenarien hat es bereits früher gegeben und die haben zumeist zu dem Aussterben der jeweils führenden Erdenspezies geführt. Ich bin der Ansicht, dass es weitere, natürliche Ursachen gibt, die dieses Missverhältnis erzeugen. Zur Zeit der Saurier war das Klima wesentlich wärmer als heute. Und der Meteoriteneinschlag hat im Gegenteil das Klima (gemäß den heutigen Gegebenheiten) wieder "normalisiert". Oder seid ihr der Ansicht, dass es beispielsweise eine intelligente Spezies der Sauropoden gab, die ebenso eine derartige Klimakatastrophe ausgelöst hat? Eben.

Aber egal wer oder was diesen Klimawandel verursacht, in einem frühern Post von mir habe ich das Thema bereits angesprochen. Wir müssen nicht nur neues CO2 vermeiden, sondern mit radikalen Methoden den bereits derzeit bestehenden CO2 Gehalt senken. Es wird letzten Endes kein Weg am Geoengineering vorbei gehen.

MfG
WL01
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WL01

Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 17 Nov 2018 12:20 #44997

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Instrumentelle Vernunft

... ist diejenige Teilmenge der Vernunfterkenntnis, die sich widerspruchsfrei unter die Strebungen des 'Es' subsumieren lässt.
- Philzer


breathingearth

Hi,

wl01 schrieb: Unbestritten ist jedoch, dass der Mensch zu maximal 3% (manche sagen dann eben zusätzlich) beiträgt.


Hast Du Links?
Bei 3% würde ich auch sagen, ok - macht nix, können auch 10 oder 20% werden, hat 'eh keinen' Einfluss der 'wirklich was ändern würde' ....

Wenn wir was Ändern könnten durch Verbrauchs/Wachstumskontrolle, dann müsste unser Anteil schon wenigstens bei 50% liegen ...
Geoengineering kann natürlich unabhängig davon etwas 'ändern', nur:

Ist Geoengineering sinnvoll, nur damit weiterhin und überall unbewusstes Wildwachstum stattfinden kann?

Geoengineering kann das kognitive Defizit des Kernbewusstseins nicht ausgleichen.

wl01 schrieb: Und eines ist sicherlich eine Tatsache. Wärmere Substanzen (Boden vor allem aber auch Meere) können viel weniger CO2 speichern als kältere. Was zu einem expotentialen Anstieg von CO2 führt. Im Gegenteil, bei ansteigenden Temperaturen gasen diese Substanzen sogar CO2 aus. Konsequenz, es ist nicht 5 Minuten vor zwölf, sondern zehn Minuten nach zwölf.


Ja, da passen die letzten Vorträge von Harry gut, Emergenz.
Trotzdem sollte man verstehen, dass der Mensch sich nicht ändern wird, die paar Denker fallen nicht ins Gewicht.

Und ob sich der Mensch durch Katastrophen ändert - wie Harry hofft, weiss nicht, wieviel Kriege hat er schon gemacht, er macht sie immer 'geiler' ...
.... jammern werden sie alle, wenn ihnen der Sturm alle zwei Monate das Haus abdeckt, und in dem Monat dazwischen wird es von unten gespült etc,
.... bis dahin aber wird erstmal schön weiter Müll-gestreamt ....
.... aber ändern .... ??? ....

Und so lange da oben keine Denker dran sind, sondern Milliardäre ( Giermonster-Workaholics -> also Kranke - ist ernst gemeint! ), alles zwecklos ...

-> dialektische Einheit von Volk und Herrscher verstehen !

wl01 schrieb: Und derartige Klimawandelszenarien hat es bereits früher gegeben und die haben zumeist zu dem Aussterben der jeweils führenden Erdenspezies geführt. Ich bin der Ansicht, dass es weitere, natürliche Ursachen gibt, die dieses Missverhältnis erzeugen.


Ist bekannt und ich denke auch richtig.
Was zum Untergang von Lebensformen geführt hat, waren quasi Störungen der Kontinuität (Meteorit->Saurier), oder langfristige Prozesse die zu Kalt- und Warmzeiten führen etc......

Neu ist, dass es die Spezies selbst tut.

wl01 schrieb: Aber egal wer oder was diesen Klimawandel verursacht, in einem frühern Post von mir habe ich das Thema bereits angesprochen. Wir müssen nicht nur neues CO2 vermeiden, sondern mit radikalen Methoden den bereits derzeit bestehenden CO2 Gehalt senken.
Es wird letzten Endes kein Weg am Geoengineering vorbei gehen.


Mhhh, keine Ahnung.
Ist das dann nicht 'Teufel mit dem Beelzebub' austreiben?
Harry sagte wohl ähnlich: man glaubt die Technik, die uns das alles nur eingebrockt hat, könne nun auch wieder da raus helfen?
( wie gesagt, Wachstum ist das Problem, nicht Technik an sich, würde ich sagen )( kleine Autos; weniger Menschen; aber außer Shitstorm erntest Du da nichts bei den unendlichen Milliarden ... etc)

Man muss weg von jeglichem quantitativen Wachstum, hin zu qualitativem Wachstum.

Solche Dinge könnte man m.E.n. nur als Menschheit machen.
Globalstaat -> nach Globalisierung der Wirtschaft nur logisch, scheitert nur am Widerstand der Religiösen - da diese nur den Kampf können und wollen ...
Als totalitär individualisiertes Giermonster ( individualisierte, asoziale Religiosität = Bewusstseinsstufe im Kapitalismus ) gibt es m.E.n. keine Chance für wirklich größere Projekte einer Menschheit ...

udogigahertz schrieb: es wird noch viel schlimmer kommen, als die schlimmsten Vorhersagen das aussagen.


Naja, wenigstens bestätigst Du damit ja nun mein Modell. :-)


mvg Philzer

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 17 Nov 2018 15:38 #45003

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udogigahertz schrieb:

stm schrieb:

Lutz schrieb: Ich frage mich wirklich was Deine Motivation ist derart offensichtlichen Unfug zu behaupten um daraus letztendlich abzuleiten das wir in solchen Dingen eh immer belogen werden?

Da sprichst du was an. Das habe ich mich bei Udo auch immer gefragt. Ich vermute jetzt aber, er hat einfach nur Spaß am Unfug.


Nein, "Spaß um Unfug" ist nicht meine Motivation, ich bin nur einer, der nicht alles unbesehen glaubt, was die Medien ihm vorsetzen, der sich seine eigenen Gedanken macht.

Manchmal treffe ich den Kern der Wahrheit, manchmal auch nicht.

Ja, ich gebe es zu: Auch ich kann irren. Um überhaupt Gehör zu finden, um eine Diskussion auszulösen, bin ich leider gezwungen, sehr oft zu übertreiben, wenn ich schreiben würde: "Dem stimme ich nicht zu", geht das unter, niemand wird darauf antworten, wenn ich jedoch schreibe, dass ALLE Vorhersagen von damals nicht eingetreten sind, dass ALLE Wissenschaftler geirrt haben, erzeuge ich automatisch ein tieferes Nachdenken bei euch und natürlich Widerspruch. So wird eine Diskussion daraus.


Grüße
Udo


Ich verstehe Dein Argument Dinge zu Überspitzen, das kann durchaus helfen.
Aber das als grundsätzliche Basis einer Diskussion? Dem möchte ich doch widersprechen! Das führt nach meiner Erfahrung eher zum Schlagabtausch von Meinungen und nicht zu einer differenzierten Diskussion.

Deine Erwartung der Folge dieses Ansatzes ist nur halb korrekt:
Erzeugung von Widerspruch: Aber hallo!
Erzeugung von tieferem Nachdenken: ...grübel :) Nö, eigentlich eher Kopfschütteln

Gruß
Lutz

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 17 Nov 2018 16:00 #45004

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udogigahertz schrieb:

Lutz schrieb:

udogigahertz schrieb:
Das gleiche Szenario findet man bei den Vorhersagen zu den Ölvorräten des Club of Rome, die schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ausgegangen sein müssten, die sagten damals voraus, dass das Öl in den 70er Jahren zu Ende wäre, alle Lagerstätten wären dann erschöpft, alle, leer, ausgepumpt, nichts mehr da, wech.


Aus Deinem "ist eh alles Unfug" greif ich mal diesen Punkt heraus.
Ich frage mich wirklich was Deine Motivation ist derart offensichtlichen Unfug zu behaupten um daraus letztendlich abzuleiten das wir in solchen Dingen eh immer belogen werden?

In dem ersten Bericht des Club of Rome von 1972 wurden verschiedene Szenarien beschrieben auf Basis der damals verfügbaren Daten


Das ist das Schlimme daran, dass sie eben NICHT alle Daten vorliegen hatten und trotzdem solche Horrorvorhersagen gemacht hatten.

Wie wir alle wissen, gibt es noch heute Öl. Also stimmten diese Vorhersagen nicht. Punkt. Ende. Basta. Aus.

Dein Herumgewinsel zur Rechtfertigung dieser falschen Vorhersagen ist nicht hilfreich, was lernen wir daraus? Dass man solche Vorhersagen namhafter Wissenschaftler eben KEINEN Glauben schenken sollte.

Damals haben diese Horrorvorhersagen doch nur dazu geführt, dass es eine Ölpreisexplosion gegeben hat, die Ölfördermengen wurden dadurch nicht nachhaltig heruntergefahren, im Gegenteil wird heute so viel Öl gefördert und verbrannt, wie noch nie zuvor.

Was also war der Erfolg dieser falschen Horrorvorhersagen des Club of Rome? Keiner, außer dass die Preise dramatisch angestiegen sind und immer noch steigen, als wären die Herrschaften des Club of Rome von den Mineralölfirmen gesponsort worden (sind sie natürlich nicht, aber der Eindruck entsteht).

Grüße
Udo


Du hast mein Gewinsel dann leider nicht weiter gelesen als Du hier zitierst...verständlich :)
Die haben im Bericht deutlich darauf hingewiesen das sie keine Vorhersagen machen, es ist also nicht korrekt wenn Du denen Vorhersagen unterstellst.
Der Bericht des Club of Rome hat zu einer Ölpreisexplosion geführt und bis heute Einfluss auf die Ölpreisentwicklung? Oha, echt steile These!
Ich weiß gar nicht wo ich da anfangen soll....ich stell einfach mal eine Grafik zur Preisentwicklung rein.

Gruß
Lutz
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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 18 Nov 2018 08:28 #45032

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wl01 schrieb: Nur zwei Punkte sind hier umstritten.

  1. Ob rein der Mensch diesen Klimawandel verursacht
  2. In welchem Umfang dieser um sich greift

Zum ersten Punkt hat es bereits eine umfangreiche Diskussion gegeben und man wird nicht unbedingt zu einer Lösung kommen. Unbestritten ist jedoch, dass der Mensch zu maximal 3% (manche sagen dann eben zusätzlich) beiträgt.

Woher hast du die 3%? 3% von was? Hast du eine Referenzgröße, wie hoch der aktuelle Temperaturanstieg ohne menschlichen Einfluss sein müsste - und da kommen jetzt noch 3% obendrauf? Habe ich nicht mal von Harald gehört, dass von den bekannten großen natürlichen Zyklen her derzeit eigentlich eine Eiszeit auf der Tagesordnung stünde? Also 3% weniger Eiszeit = massive globale Erwärmung? Und wieso sollten ausgerechnet deine 3% unbestritten sein, während doch sonst um jeden Furz gestritten wird?

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 18 Nov 2018 10:13 #45037

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stm schrieb:

wl01 schrieb: Nur zwei Punkte sind hier umstritten.

  1. Ob rein der Mensch diesen Klimawandel verursacht
  2. In welchem Umfang dieser um sich greift

Zum ersten Punkt hat es bereits eine umfangreiche Diskussion gegeben und man wird nicht unbedingt zu einer Lösung kommen. Unbestritten ist jedoch, dass der Mensch zu maximal 3% (manche sagen dann eben zusätzlich) beiträgt.

Woher hast du die 3%? 3% von was? Hast du eine Referenzgröße, wie hoch der aktuelle Temperaturanstieg ohne menschlichen Einfluss sein müsste - und da kommen jetzt noch 3% obendrauf? Habe ich nicht mal von Harald gehört, dass von den bekannten großen natürlichen Zyklen her derzeit eigentlich eine Eiszeit auf der Tagesordnung stünde? Also 3% weniger Eiszeit = massive globale Erwärmung? Und wieso sollten ausgerechnet deine 3% unbestritten sein, während doch sonst um jeden Furz gestritten wird?


Das ist eines der üblichen Standard(bullshit)argumente von Klimaskeptikern, um den menschlichen Einfluss runterzurechnen.
Die übrigen 97% sind Teil des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs, der unterm Strich nicht zu einem Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre führt.

Gruß,
Lulu

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 18 Nov 2018 11:11 #45045

Thomas schrieb: @Udo,
vom Saulus zum Paulus.
Sag mal, als Klimawandelbestreiter wandelst du dich offensichtlich zum Klimawandelakzeptierer. Ja sogar zum eingefleischten Klimapessimisten.
Wie kann das sein, hast du dich mit dem Thema richtig beschäftigt? Woher kommt der Sinneswandel?
Thomas


Wo oder wann habe ich denn den Klimawandel bestritten?

Das habe ich niemals, im Gegenteil habe ich immer postuliert, dass es da sehr wohl einen Wandel des Klimas gibt, dass wir ihn sogar schon spüren, siehe die diversen sich häufenden "ungewöhnlichen" Wetterereignisse der Gegenwart wie sehr trockene Sommer hier bei uns, wie Starkregen, wie Tornados hier bei uns, wie die extremen Niederschläge in Italien, wie sich häufende und in ihrer Stärke zunehmende Orkane, Zyklone und Hurrikans usw.

Ich bin mir nur nicht sicher, wie groß der menschengemachte Anteil daran ist, es ist möglich, dass er zu 100% anthropogen ist, aber auch jede geringere Prozentangabe scheint plausibel, wiewohl mir 3% als nun doch zu gering erscheinen, jedoch ebenfalls möglich wären, ich weiß es nicht und kein Wissenschaftler ebenso, da wird nur geschätzt und computerprogrammmoduliert, bis die gewünschten Ergebnisse dabei herauskommen.

Sodann wird das als Mainstreammeinung veröffentlicht und von der Politik übernommen, weil, damit kann der gemeine Politiker ja loslaufen und allerlei Gesetze und Vorordnungen erlassen, die die Bürger noch mehr drangsalieren (an die Industrie gehen die nicht ran: Arbeitsplätze in Gefahr!), wie bequem.

Dabei gibt es zahlreiche ebenso seriöse Wissenschaftler, die die Dinge teilweise kontrovers sehen und ihre Meinungen ebenso fundiert begründen können, wem also soll man glauben?

Haben wir nicht gelernt, dass man im Bereich der Wissenschaft nicht glauben soll, sondern es wissen sollte? Glauben kann man in der Kirche.


Übrigens:
Selbst ein anthropogener Einfluss von nur 3% KÖNNTE schon dazu führen (oder geführt haben, es ist längst zu spät), dass ein sowieso sehr labiles Weltklima kippt, aus dem Gleichgewicht gerät und sich fortan selbst verstärkend in eine bestimmte Richtung weiter entwickelt.

Das aber würde bedeuten, dass mit dem Überspringen dieses ominösen Kipppunktes der Mensch rein gar nichts mehr unternehmen kann, was das Klima noch beeinflussen könnte, es ist geschehen. Man darf sich das vielleicht mit dem Anzünden einer nicht löschbaren Zündschnur vorstellen, die nach und nach immer größere Sprengladungen bis hin zu einer Serie von H-Bomben zündet, da macht es keinen Unterschied, wenn man verzweifelt versucht, eine explosive Teilladung da rauszunehmen.

Übrigens zum Zweiten:
Die Konzentration auf Vermeidung von CO² ist womöglich ein falscher Weg, seriöse Wissenschaftler zweifeln inzwischen den Wirkmechanismus an, da es eine Sättigungsgrenze gäbe, ob das alles so stimmt, kann ich nicht beurteilen, viel schlimmer sind andere Gase wie Methan, die jetzt in Sibirien in ungeheuren Mengen freigesetzt werden weil der Permafrostboden auftaut.


Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 18 Nov 2018 11:44 #45048

wl01 schrieb:
Und derartige Klimawandelszenarien hat es bereits früher gegeben und die haben zumeist zu dem Aussterben der jeweils führenden Erdenspezies geführt. Ich bin der Ansicht, dass es weitere, natürliche Ursachen gibt, die dieses Missverhältnis erzeugen. Zur Zeit der Saurier war das Klima wesentlich wärmer als heute. Und der Meteoriteneinschlag hat im Gegenteil das Klima (gemäß den heutigen Gegebenheiten) wieder "normalisiert".


Der Klimawandel, der zum Aussterben der Dinos vor ca. 60 Millionen Jahre geführt hatte, wurde durch den Einschlag eines sehr großen Meteoriten ausgelöst. Eine völlig andere Situation als der momentane Klimawandel, nicht vergleichbar.

Und wieso wurde mit diesem Einschlag "das Klima normalisiert"? Was ist denn das normale Erdklima?

Nimmt man die Dauer, wie lange es warme Perioden mit eisfreien Polen und entsprechend höherem Meeresspiegel oder das Gegenteil, total vereiste Erdkugel oder Zwischenzustände wie teilweise vereist (Eiszeiten) und dem, was wir heute haben, also warme Tropen und ständiges Eis nur in Höhenlagen und an den Polen, so gewinnen die Warmzeiten, es war also viel länger sehr warm auf der Erde als alle sonstigen Zustände zusammen genommen.

Wir dürfen doch in unserer Hybris nicht den jetzigen Klimastand als "normal" für die Erde ansehen, nur weil wir in dieser erdgeschichtlichen Epoche rein zufällig leben.

Normales Erdklima wäre eine Warmzeit mit zumindest in den Sommern oder auch ganzjährigen eisfreien Polen, mit einem Meeresspiegel, der Hundert Meter (ungefähr) höher wäre als heute, mit tropischem Klima bis tief in die heutigen Subtropen hinein und einem subtropischem Klima in allen heute gemäßigten Zonen, gemäßigte Klimazonen gäbe es dann nur noch im Hochgebirge.

Die Landflächen wären viel kleiner als heute, sämtliche Hafenstädte wäre dann unter Wasser, die Niederlande einschließlich Dänemark und ganz Norddeutschland bis tief hinein nach Nordrhein-Westfalen lägen unter Wasser, Bangladesh wäre verschwunden usw.

Im Gegenzug hätten wir es mit einem nahezu paradiesischem Klima zu tun: Kaum Windbewegungen, keine Stürme mehr aber auch keine Meeresströmungen, denn die werden angetrieben durch Temperaturdifferenzen zwischen den Polen und dem Äquator, die wird es dann ja nicht mehr geben. Aber Achtung: Da das Wetter auf "ruhig" steht, wird auch kein Tropfen Regen mehr sehr weit von den Küsten weg im Inland fallen, was manche Regionen zu Wüsten machen würde.


Nochmal: Ich glaube nicht, dass wir die Möglichkeit haben, am kippenden Weltklima wirklich was zu ändern, der Mensch hat damals mal angefangen, an einer der Stellschrauben zu drehen ohne sich dessen bewusst zu sein, was er da macht, damit wurde eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die nun nicht mehr zu stoppen ist.

Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 18 Nov 2018 14:45 #45054

Hallo com-ty,

Wenn man den Klimaerwärmung-Befürworter glauben schenkt müsste jeder Bauer, jeder Mensch, jedes Volk immer das ideale Klima haben.

udogigahertz schrieb:

wl01 schrieb:
Nochmal: Ich glaube nicht, dass wir die Möglichkeit haben, am kippenden Weltklima wirklich was zu ändern, der Mensch hat damals mal angefangen, an einer der Stellschrauben zu drehen ohne sich dessen bewusst zu sein, was er da macht, damit wurde eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die nun nicht mehr zu stoppen ist.

Grüße
Udo


Udo du stehst nicht alleine da mit deiner Meinung, da sind wir jetzt schon 2 die selbstständig denken können. (Also die nicht alles glauben was andere sagen)


"Das Wissen von heute ist nur der Übergang vom Wissen von gestern zum Wissen von morgen"-
"Wer nur auf alten Formeln herum kaut wird nie auf neue Ideen kommen."

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 18 Nov 2018 16:04 #45056

udogigahertz schrieb: Was ist denn das normale Erdklima?

Das an dem sich eine Spezies angepasst hat .

Der Mensch ist ein Generalist der sich dank Technik an alles anpassen kann .

Nur seine Nahrung ist Hochspezialisiert und auf maximalen ertrag hin gezüchtet . Die meisten Industriellen Monokulturen werden die Klimaänderung nicht Überleben .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 18 Nov 2018 16:13 #45057

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StFan schrieb: Wenn man den Klimaerwärmung-Befürworter glauben schenkt müsste jeder Bauer, jeder Mensch, jedes Volk immer das ideale Klima haben.... Udo du stehst nicht alleine da mit deiner Meinung, da sind wir jetzt schon 2 die selbstständig denken können. (Also die nicht alles glauben was andere sagen)

Na dann will ich dir und Udo mal herzlich gratulieren. Echte Selbst-Denker. Respekt.

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 18 Nov 2018 18:22 #45064

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2 die selbstständig denken können. (Also die nicht alles glauben was andere sagen)

Mmh, ich würde mal sagen das grundsätzlicher jeder Mensch selbstständig denkt...ich behaupte mal: Wir sind keine Borg!
Es ist schon klar das dies ein Totschlag-Argument ist oder? Besonders respektvoll ist es übrigens auch nicht.
Ich bezichtige damit meinen Gegenüber nicht selber zu überlegen und alles kritiklos zu glauben.
Wobei dies "alles" schon knifflig ist. Stellt euch mal einen Menschen vor der alles glaubt was er liest und hört...der ist mindestens durcheinander :)
Kann ich übrigens schnell widerlegen, zumindest für mich gerade: Ich "glaube" eine Menge nicht von dem was hier geschrieben wurde (glaube in Anführungszeichen, weil einiges eben auch schlicht falsch war wo eher Wissen zum Zuge kommt).

Beispiel: ...Mensch trägt zu 3% am Klimawandel...
Diese Aussage ist nicht nur aus dem Kontext gerissen sonder schlicht falsch!
Lulu hat das ja schon gut auf den Punkt gebracht mit dem Hinweis auf den CO2-Kreislauf.

@ Udo
Was ich nicht verstehe: Du verurteilst in Bausch und Bogen alles was Klimaforscher zu dem Thema sagen, deren Szenarien (du nennst die ja Vorhersagen) ist nicht zu glauben weil die noch nie stimmten (ich hoffe ich habe das verkürzt korrekt dargestellt).
Von Dir kommt dann allerdings:

Was nützen mir Vorhersagen, wenn sie am Ende nicht stimmen? Nichts. Also weg damit.

So ist es auch mit den Vorhersagen zum Klimawandel, ich prognostiziere, dass es für ein wirksames Gegensteuern bereits viel zu spät ist, auch wenn wir abrupt alle Emissionen einstellen würden, was das Ende der uns bekannten Zivilisation bedeuten würde, keine Wissenschaft mehr, kein Internet, kein Transport von Waren mehr, jeder müsste sich sein Essen selber anbauen oder jagen usw., würde das Klima sich wandeln, es ist bereits gekippt bzw. dabei, zu kippen.

Insofern sind die Vorhersagen und Vorschläge aller Wissenschaftler Unsinn, es wird noch viel schlimmer kommen, als die schlimmsten Vorhersagen das aussagen.

Nun machst Du selber eine "Vorhersage"? Deine Prognose ist besser und richtiger weil?
Sorry, ich glaube nicht alles...sondern zumeist das was mir fundiert erscheint und wo ich, aus verschiedenen Gründen, Vertrauen habe.

Ich möchte mal versuchen ein klein wenig Richtung Forums-Thema zu kommen.
Da hier durchaus die Skeptiker vertreten sind finde ich folgende Seite von Stefan Rahmstorf ganz interessant.
Einer aus dem Bereich der Klimaforscher der sich regelmäßig inhaltlich mit den Klimaskeptikern auseinander setzt.
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/klimaskeptiker.html
Gut finde ich die Auseinandersetzung mit einem Text von Alvo von Alvensleben. Ist zwar von 2004, da aber die Argumente der Skeptiker seit Jahren recht konstant sind passt das immer noch.
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html
Alvo von Alvensleben hat dazu dann einen offenen Brief verfasst, ist dann auch ein link zu einer Skeptiker-Seite....ich möchte ja nicht zu einseitig sein :)
http://www.klimaskeptiker.info/index.php?seite=beitraege/alvensleben_rahmstorf.php

Mal ehrlich, auch ich würde gerne glauben:
Klimawandel haben wir nix mit zu tun oder alternativ: Wir können eh nix machen.
Rohstoffe halten quasi ewig.
....
Ergo: Die Party kann weiter gehen!
Nur leider hat mich bisher nichts und niemand davon überzeugen können...verdammt.

Gruß
Lutz

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 18 Nov 2018 22:42 #45072

Lutz schrieb: @ Udo
Was ich nicht verstehe: Du verurteilst in Bausch und Bogen alles was Klimaforscher zu dem Thema sagen, deren Szenarien (du nennst die ja Vorhersagen) ist nicht zu glauben weil die noch nie stimmten (ich hoffe ich habe das verkürzt korrekt dargestellt).
Von Dir kommt dann allerdings:

Was nützen mir Vorhersagen, wenn sie am Ende nicht stimmen? Nichts. Also weg damit.

So ist es auch mit den Vorhersagen zum Klimawandel, ich prognostiziere, dass es für ein wirksames Gegensteuern bereits viel zu spät ist, auch wenn wir abrupt alle Emissionen einstellen würden, was das Ende der uns bekannten Zivilisation bedeuten würde, keine Wissenschaft mehr, kein Internet, kein Transport von Waren mehr, jeder müsste sich sein Essen selber anbauen oder jagen usw., würde das Klima sich wandeln, es ist bereits gekippt bzw. dabei, zu kippen.

Insofern sind die Vorhersagen und Vorschläge aller Wissenschaftler Unsinn, es wird noch viel schlimmer kommen, als die schlimmsten Vorhersagen das aussagen.

Nun machst Du selber eine "Vorhersage"?

Gruß
Lutz


Das war nicht als "Vorhersage" zu verstehen, kann ja auch gar nicht, da ich weder Klimatologe bin noch über einen Hochleistungsrechner verfüge, der eventuelle Computermodelle, die ich ebenfalls nicht habe, berechnen könnte.

Das war nur eine Vermutung, wobei alles auch ganz anders kommen kann. Nur bin ich lieber pessimistisch, gehe vom Schlechtesten aus und freue mich dann, wenn ich falsch lag.

Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 19 Nov 2018 08:42 #45076

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udogigahertz schrieb: ... ich prognostiziere... Das war nicht als "Vorhersage" zu verstehen...

Erkläre mir doch mal kurz den Unterschied zwischen einer Vorhersage und einer Prognose. Mit ist der Unterschied nicht so geläufig.

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 19 Nov 2018 13:56 #45081

stm schrieb:

udogigahertz schrieb: ... ich prognostiziere... Das war nicht als "Vorhersage" zu verstehen...

Erkläre mir doch mal kurz den Unterschied zwischen einer Vorhersage und einer Prognose. Mit ist der Unterschied nicht so geläufig.


Mir auch nicht. Und jetzt?


Ich wollte doch nur andeuten, dass meine "Vorhersagen" oder "Prognosen" ebenso auf tönernen Füßen stehen, wie alle anderen Vorhersagen auch. Also meine "Vorhersage" oder "Prognose", die keine sind, da sie nicht mit wissenschaftlichen Methoden gemacht wurden, können ebenso zutreffen oder auch nicht.

Da ich Pessimist bin, nehme ich immer das Schlimmste an, daher meine "Prognose", die keine ist.

Wenns nicht so schlimm kommt, umso besser, da würde ich mich freuen, dass ich falsch lag.


Übrigens:

Im Fernsehen gab es heute einen Bericht, wonach man ein Verfahren entwickelt hat, bei man aus Kohlendioxid, also dem ach so klimaschädlichen CO² über mehrere Verfahrensschritte Kohlenstoff und damit das Ausgangsmaterial für Kohle und Öl gewinnen könnte.

Heißt in Zukunft die Devise: Fahren für ein besseres Klima?

Grüße
Udo

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 19 Nov 2018 17:44 #45087

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udogigahertz schrieb:

stm schrieb:

udogigahertz schrieb: ... ich prognostiziere... Das war nicht als "Vorhersage" zu verstehen...

Erkläre mir doch mal kurz den Unterschied zwischen einer Vorhersage und einer Prognose. Mit ist der Unterschied nicht so geläufig.


Mir auch nicht. Und jetzt?


Ich wollte doch nur andeuten, dass meine "Vorhersagen" oder "Prognosen" ebenso auf tönernen Füßen stehen, wie alle anderen Vorhersagen auch. Also meine "Vorhersage" oder "Prognose", die keine sind, da sie nicht mit wissenschaftlichen Methoden gemacht wurden, können ebenso zutreffen oder auch nicht.

Da ich Pessimist bin, nehme ich immer das Schlimmste an, daher meine "Prognose", die keine ist.

Wenns nicht so schlimm kommt, umso besser, da würde ich mich freuen, dass ich falsch lag.


Übrigens:

Im Fernsehen gab es heute einen Bericht, wonach man ein Verfahren entwickelt hat, bei man aus Kohlendioxid, also dem ach so klimaschädlichen CO² über mehrere Verfahrensschritte Kohlenstoff und damit das Ausgangsmaterial für Kohle und Öl gewinnen könnte.

Heißt in Zukunft die Devise: Fahren für ein besseres Klima?

Grüße
Udo


Ich bin ja auch tendenziell ein Pessimist...allerdings eher bezogen auf vernünftiges Verhalten von Menschen was die eigene Zukunft betrifft.
Mit Deinem "alles Mist, Lug + Trug und wir können eh nichts mehr machen" kann ich aber nicht viel anfangen.
Deine Prognose auf, wie Du selber sagst, keinerlei wissenschaftlicher Grundlage hat also die gleiche Aussage-Qualität wie z.B. die Szenarien der Klimaforscher welche auf wissenschaftlicher Grundlage arbeiten?
Da geh ich zwar nicht mit, aber OK.

Dein Hinweis Richtung Power-to-gas und Power-to-fuel ist gut.
Da gibt es schon viele gute Ansätze und auch Versuchsanlagen, sollte auch weiter verfolgt werden. Das einfachste und energetisch recht günstige ist die alte Elekrolyse, da aber Wasserstoff auch ein paar Nachteile hat (z.B. recht Aggressiv gegen Materialien) wird das dann oft mit CO2 weiter zu Methan verarbeitet.
Aktuell zwar noch nicht, aber mittel- und langfristig wird es notwendig das wir regenerative Energie in größerem Maßstab auch speichern und da werden diese Möglichkeiten bestimmt einen Teil beitragen können.
Daraus zu schließen das wir dann CO2 in die Luft pusten sollten ist allerdings ein Trugschluss. Derzeit wird hier industriell hergestelltes CO2 verwendet (direkt erzeugt, Neben- oder Abfallprodukt). Das heraus holen von CO2 aus der Luft ist technisch möglich, allerdings aufwendig und benötigt natürlich wieder Energie.

Gruß
Lutz

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 20 Nov 2018 01:30 #45094

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Zu neuen Modellen und Erkenntnissen hab ich mal ein wenig geschaut...
Die umfangreicheren Übersichten haben meist den Stand des 5. Sachstandsberichts IPCC (2013/2014)

Deutscher Wetterdienst, finde ich insgesamt ganz informativ.
https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimawandel/ueberblick/ueberblick_node.html

Umweltbundesamt hat auch einiges zusammen gestellt.
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel

Das aktuellste (zumindest aus der Wissenschaft) dürfte der Sonderbericht 1,5 °C globale Erwärmung des IPCC sein. Der ist ja auch "Schuld" das es aktuell wieder verstärkt Thema in der Presse ist. Hier der wiki-link.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderbericht_zur_globalen_Erw%C3%A4rmung_von_1,5_Grad_des_IPCC

Ich bemühe mich um Ausgewogenheit. Und immerhin hat Nadja den goldenen Aluhut 2018 bekommen :)
OK, im Ernst...es werden auch Argumente angesprochen die wir hier auch hatten. Zu welchem Thema die Nadja sich in ihren Videos ebenfalls äußert werde ich auf dieser Seite ganz sicher nicht ansprechen...
https://www.youtube.com/watch?v=H-uUvEMAbIY

Gruß
Lutz

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 20 Nov 2018 08:08 #45098

udogigahertz schrieb:
Im Fernsehen gab es heute einen Bericht, wonach man ein Verfahren entwickelt hat, bei man aus Kohlendioxid, also dem ach so klimaschädlichen CO² über mehrere Verfahrensschritte Kohlenstoff und damit das Ausgangsmaterial für Kohle und Öl gewinnen könnte.

Um Kohlendioxid aufzuspalten benötigt man mehr Energie als man durch dessen Erzeugung gewonnen hat . und die bekommt man aus Kohle Kraftwerke?

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 20 Nov 2018 08:11 #45099

Lutz schrieb: Zu neuen Modellen und Erkenntnissen hab ich mal ein wenig geschaut...
Gruß
Lutz

Ich hab das mal
www.scinexx.de/wissen-aktuell-23380-2018-11-20.html

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 20 Nov 2018 12:16 #45102

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Kohlendioxid-Kreislauf fürs Auto?

Hi,

heinzendres schrieb:

udogigahertz schrieb: Im Fernsehen gab es heute einen Bericht, wonach man ein Verfahren entwickelt hat, bei man aus Kohlendioxid, also dem ach so klimaschädlichen CO² über mehrere Verfahrensschritte Kohlenstoff und damit das Ausgangsmaterial für Kohle und Öl gewinnen könnte.

Um Kohlendioxid aufzuspalten benötigt man mehr Energie als man durch dessen Erzeugung gewonnen hat . und die bekommt man aus Kohle Kraftwerke?


Ja, ich steh da genau so im Dunkeln ...

...bspw. hab ich was von einem Wirkungsgrad von 70% gelesen, will ich also 10 kWh Treibstoff ( entspr. 1 Ltr Diesel) für das Auto erzeugen, muss ich dafür 14 kWh Energie aufwenden ? .... die woher kommt ... ?

Weiß jemand mehr?

mvg Philzer

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 20 Nov 2018 12:48 #45103

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Philzer schrieb: Kohlendioxid-Kreislauf fürs Auto?

Hi,

Ja, ich steh da genau so im Dunkeln ...

...bspw. hab ich was von einem Wirkungsgrad von 70% gelesen, will ich also 10 kWh Treibstoff ( entspr. 1 Ltr Diesel) für das Auto erzeugen, muss ich dafür 14 kWh Energie aufwenden ? .... die woher kommt ... ?

Weiß jemand mehr?

mvg Philzer


70% ist schon mal ein echt guter Wirkungsgrad!
Bei der Elektrolyse sind aktuell um die 50% für die gesamte Kette machbar (Elektrolyse=>Speicherung=>Rückverstromung).
Jede Weiterverarbeitung (Methanisierung oder längere Molekülketten Richtung Flüssigtreibstoff) macht das natürlich schlechter.
Es gibt wohl einige hoffnungsvolle Ansätze auf Labor-Ebene hier bessere Wirkungsgrade zu erreichen, z.B. Katalysatoren auf Nano-Ebene.
Da wir leider nicht über 100% kommen können :) macht das immer nur Sinn mit regenerativen Quellen für die Erzeugung.

Gruß
Lutz

PS: Ich glaub wir müssen aufpassen. Wir sind eher bei den möglichen Techniken bezüglich CO2-Vermeidung...also zwar nicht ganz daneben aber nicht exakt im Thema oder?

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 21 Nov 2018 10:07 #45129

Lt. Greenpeace ist die Emissionsmenge der weltweit jährlichen Waldbrände höher als die, die der Straßenverkehr auf der ganzen Welt erzeugt und entspricht der Hälfte der weltweiten Emissionen aus der Kohleverbrennung! Dazu kommen die Brandrodungen im Amazonas /- und Kongobecken sowie die in Südostasien. Die einzigen, die bisher auf Waldbrände reagiert haben, sind die Rückversicherer, der Zweck ihrer Untersuchungen ist leider nicht die Reduzierung der THG.

Wie groß der anthropogene Anteil am Klimawandel ist, spielt eigentlich keine Rolle mehr, er ist ja da! Handeln ist in jedem Fall dringend angesagt, allerdings glaube ich, wie der eine oder andere hier auch, dass es schon zu spät ist.

Für die Umsetzung der Ideen zur Besiedlung von Exoplaneten fehlt uns schon die Zeit, die Glaskuppeln müssen wohl bei uns auf der Erde gebaut werden. Außerdem bin ich überzeugt, dass die Menschheit sich auch ohne Klimawandel in eine evolutionäre Sackgasse hineinmanövrieren würde.

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 21 Nov 2018 14:50 #45135

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Die Psyche der Spezies

Hi derpauli,

derpauli schrieb: Lt. Greenpeace ist die Emissionsmenge der weltweit jährlichen Waldbrände höher als die, die der Straßenverkehr auf der ganzen Welt erzeugt und entspricht der Hälfte der weltweiten Emissionen aus der Kohleverbrennung! Dazu kommen die Brandrodungen im Amazonas /- und Kongobecken sowie die in Südostasien. Die einzigen, die bisher auf Waldbrände reagiert haben, sind die Rückversicherer, der Zweck ihrer Untersuchungen ist leider nicht die Reduzierung der THG.


Sicher, die Zernutzung der Welt durch das opportunistische (kurzfristiges subjektives Nutzenkalkül -> Eibesfeldt: In der Falle des Kurzzeitdenkens) Individuum hat sehr sehr viele Facetten! Sie ist ganzheitlich/totalitär.

derpauli schrieb: Wie groß der anthropogene Anteil am Klimawandel ist, spielt eigentlich keine Rolle mehr, er ist ja da! Handeln ist in jedem Fall dringend angesagt, allerdings glaube ich, wie der eine oder andere hier auch, dass es schon zu spät ist.

Für die Umsetzung der Ideen zur Besiedlung von Exoplaneten fehlt uns schon die Zeit, die Glaskuppeln müssen wohl bei uns auf der Erde gebaut werden. Außerdem bin ich überzeugt, dass die Menschheit sich auch ohne Klimawandel in eine evolutionäre Sackgasse hineinmanövrieren würde.


Konsens. Besiedlung von Exoplaneten ist soweit weg, 100 Millionen Menschen müssten dafür viel Geld bezahlen, dass einer wegfliegen kann, absoluter Nonsens.
Mal ganz abgesehen davon, was dieser dann mit einem armseligen 'Space-shuttle' o.ä. dort auf einem 'Marsplanet XY' anfangen soll .... vermutlich Videos vom Bordserver streamen bis er stirbt ... :-)

Der Grundirrtum dieser religiösen Selbstberuhigung - um beruhigt weiter Opportunismus leben zu können - liegt darin, so zu tun als ob wir aus einem 'Mars XY' eine grüne Erde machen könnten, wir können und praktizieren aber gerade nur das Gegenteil!
Wir machen aus unserer Erde gerade einen MarsII.

Generalaussage: Uns fehlt nicht die Zeit, sondern der Wille, die psychologische Fähigkeit, als Menschheit etwas dagegen zu tun.

Die totalitäre Individualisierung des Kapitalismus kann nichts gegen die Zernutzung des Planeten tun, außer sie immer weiter zu fördern.

Denn davon lebt der Kapitalist nun mal, von der sog. In-Wert-Setzung der Welt (Marx), was eigentlich ihre komplette Entwertung bedeutet. :-)

PS: SCNR :-)

Optimismus, Hoffnungen, die nicht wenigstens durch Hypothesen (nicht fabulierter Mythos!) gestützt sind, sind nichts anderes
als die Fortführung der Sorglosigkeit aus dem nichtselbstbewussten Leben.
- Philzer


mvg Philzer

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 22 Nov 2018 11:44 #45160

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Zur Abwechslung nun wieder ein sinnvoller Beitrag, das neueste Video zum Thema von Harald Lesch: Ist die Sonne schuld am Klimawandel?

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 22 Nov 2018 12:23 #45161

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Hi,

stm schrieb: Zur Abwechslung nun wieder ein sinnvoller Beitrag ...


Danke für Dein Statement zum gelebten Opportunismus.

Lustig nur, dass beim 'nun wieder ein sinnvoller Beitrag' nichts von Dir enthalten ist. Zufall? :)


mvg Philzer

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 23 Nov 2018 00:10 #45177

Wer heute das Stichwort Klimawandel googelt, der bekommt das volle Programm der neuesten Messergebnisse.

Und wer heute die Nachrichten verfolgt hat, wird kaum verstehen, warum diese Nachricht über die Zunahme der Treibhausgaskonzentration und deren Folgen lediglich eine Nachrichtennotiz war und keine Sondersendungen zur Folge hatte.

Obwohl die Bevölkerung spürt, dass unser Klima aus den Fugen zu geraten scheint, misst man in der Berichterstattung diesem Problem nicht die ihm gebührende Bedeutung bei. Warum?
Halten die Medienmacher uns für zu einfältig, um der Komplexität des Themas gewachsen zu sein?
Die Bewohnbarkeit des Planeten hängt davon ab. Was bitte kann denn wichtiger sein, als dieses Thema? Die Rente mit 67 etwa oder die Mietpreisbremse.....?sicherlich, auch von Bedeutung. Mir gehts hier um die Rangfolge der Wichtigkeit.
Wenn die Äpfel im Garten reif sind, die ich eigentlich ernten wollte, und ich gerade mit Grippe im Bett liege, dann sind mir die Äpfel eher wurscht.
Die Erde hat Grippe!!! Und wir sind schuld!!!

Die Titanic sinkt, aber die Kapelle spielt noch.

Thomas

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 23 Nov 2018 07:09 #45178

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Um hier einen Kontrapunkt zu setzen:

Der Mars hat in den vergangenen Jahren eine noch stärkere Klimaerwärmung mitgemacht als die Erde, haben US-Forscher herausgefunden. Besonders große Teile der Planetenoberfläche ändern immer wieder ihre Rückstrahlfähigkeit. Ursache sind gewaltige Staubstürme.

Um 0,86 Grad sei die globale Mitteltemperatur des Roten Planeten von 1978 bis 1999 gestiegen, berichten US-Wissenschaftler in der aktuellen „Nature“. Auf der Erde waren es nach Erkenntnissen des UN-Klimarates in den vergangenen 100 Jahren 0,74 Grad.

www.welt.de/wissenschaft/article796347/A...wird-es-waermer.html
Ähnliche Beobachtungen werden auch für Jupiter und Pluto gemacht.

Es ist richtig wie Herr Lesch sagte, die Sonneneinstrahlung sinkt in den letzten Jahren, wohingegen die Temperaturen auf der Erde und wie man sieht auch auf anderen Planeten steigt.


Die Sonne kann also nicht die Ursache sein. Oder doch?
Nun gibt es das Phänomen der Sonnenflecken, das kühlere Flecken auf der Sonne darstellt und damit auch zu einer geringeren Sonneneinstrahlung führt.

Die hochenergetische kosmische Strahlung, welche aus allen Richtungen des Alls ständig auf unsere Erdatmosphäre trifft, führt dort zur Bildung des Isotops 10Be (chem. Symbol für Beryllium). Die Intensität der kosmischen Strahlung wird jedoch von der Sonne und ihrem Sonnenwind beeinflusst. So nimmt die Intensität der kosmischen Strahlung ab, wenn sich die Sonnenaktivität verstärkt. Gleichzeitig bewirkt dies eine reduzierte Produktion von 10Be in der Atmosphäre.
Da die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre in Form von kleinen Luftbläschen im arktischen und antarktischen Eis über Jahrtausende eingelagert wurde, lässt sich aufgrund der Konzentration des Isotops im Eis relativ gut auf die Stärke der Sonnenaktivität in der Vergangenheit schließen.

meteo.plus/sonne-historie.php

Man könnte nun den Schluss ziehen: geringere Sonneneinstrahlung = höhere Kosmische Strahlung = Klimaerwärmung????

MfG
WL01

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MfG
WL01

Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 23 Nov 2018 07:42 #45179

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wl01 schrieb: Man könnte nun den Schluss ziehen: geringere Sonneneinstrahlung = höhere Kosmische Strahlung = Klimaerwärmung????

Den Schluss halte ich für voreilig, außer du kannst ein Modell anbieten, das einen Zusammenhang von kosmischer Strahlung und Temperatur plausibel macht. Ansonsten spricht der von dir verlinkte Artikel eher gegen deine Interpretation, wenn es heißt:

Allerdings hat der Mars nicht durch Menschen „Planetenfieber“ bekommen. Vielmehr reicht es bei ihm, dass sich die Rückstrahlfähigkeit der Planetenoberfläche (Albedo) ändert. Durch die Albedo wird gesteuert, wie viel Sonnenenergie der Planet speichert und wie viel er ins All zurückstrahlt.

Und genau das passiert derzeit massiv auf der Erde: das Eis schmilzt, die Rückstrahlfähigkeit geht zurück und beschleunigt die Erwärmung.

Mir ist nicht ganz klar, worauf du hinaus willst. Was ist deine Motivation, so ausdauernd gegen die fast schon mit der Hand zu greifenden Konsequenzen des Klimawandels zu argumentieren? Bist du Anhänger einer Verschwörungstheorie, betreibst du Lobbyarbeit für bestimmte industrielle Interessen oder hast du tatsächlich handfeste Argumente, welche die menschliche Mitverantwortung für den Klimawandel in deinen Augen als Märchen erscheinen lassen? Natürlich findest du in den Weiten des Internets immer irgendwo irgendeine Studie, die du dann in deinem Sinne zurechtbiegen kannst. Aber wozu? Was treibt dich an?

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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 23 Nov 2018 10:18 #45180

Hallo stm,
(Kritik an) wir sollten hier ausschließlich auf der Sach/- Inhaltsebene diskutieren. Diskussionsbeiträge, die in Beziehungsebenen oder gar Ressentiments übergehen, sind meines Erachtens nicht in Ordnung und sollten außen vor bleiben. Netiquette sind ein ungeschriebenes Gesetz! (Kritik aus)
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Klimawandel neuste Modelle und Erkenntnisse , aktuelle Daten ? 23 Nov 2018 10:34 #45181

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stm schrieb: [Mir ist nicht ganz klar, worauf du hinaus willst. Was ist deine Motivation, so ausdauernd gegen die fast schon mit der Hand zu greifenden Konsequenzen des Klimawandels zu argumentieren? Bist du Anhänger einer Verschwörungstheorie, betreibst du Lobbyarbeit für bestimmte industrielle Interessen oder hast du tatsächlich handfeste Argumente, welche die menschliche Mitverantwortung für den Klimawandel in deinen Augen als Märchen erscheinen lassen? Natürlich findest du in den Weiten des Internets immer irgendwo irgendeine Studie, die du dann in deinem Sinne zurechtbiegen kannst. Aber wozu? Was treibt dich an?

Ich bin im naturwissenschaftlichen Sinne erzogen worden, nicht alles zu glauben, was einem so vorgekaut wird. Ich bin der Ansicht, man sollte sich ein eigenes Bild der Situation machen. Und dazu gehören auch die Argumente der Gegenseite. M.A. ist es zu einfach zu sagen: "Halt den Mund und glaube!"
Ich bin immer der Ansicht: "Audiatur et altera pars"

MfG
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