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THEMA: Nicht-rotierende Schwarze Löcher, wie kann das sein?

Nicht-rotierende Schwarze Löcher, wie kann das sein? 02 Nov 2018 12:20 #44490

BackeBackeKuchen schrieb: dass die Materie der Akkretionsscheibe nicht exakt an der Äquatorebene einströmt

Jedes/r Partikel hat einen Impuls, der in Verbindung mit dem Stoßparameter (Abstand der Flugbahn vom Zentrum) den Drehimpuls bildet. Daher ist die Rotation (Orbital) grundsätzlich auf eine Ebene definiert.

Die Akkretionsscheibe kommt dadurch zustande, dass die Teile aufeinanderprallen und sich eine gemeinsame Rotationsrichtung ausbildet, während die anderen Richtungen sich kompensieren (zumindest kann ich mir das so vorstellen). Und selbst im Vorbeiflug wird die Gravitation die Partikel untereinander agieren lassen.

(Disclaimer: rs steht hier für Ereignishorizont rH oder EH):
Darüber hinaus gibt es das Frame-Dragging, das allerdings erst nahe rs bedeutend wird, und die Akkretionsscheibe in die Rotation des SL zwingt. Das ist quasi eine Fernwirkung des oben genannten Vorgangs, bei dem ohne direkte Kollision ein Austausch von Drehimpuls stattfindet ... populär ausgedrückt.

Andererseits ist dieses Frame-Dragging wie auch die Gravitation in der Reichweite unbeschränkt und hat wohl auch im Sonnensystem einen ganz ganz ganz winzigen Effekt .... womöglich.

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Nicht-rotierende Schwarze Löcher, wie kann das sein? 02 Nov 2018 12:41 #44491

ra-raisch schrieb: Daher ist die Rotation (Orbital) grundsätzlich auf eine Ebene definiert.

Das ist keineswegs grundsätzlich so, bei rotierenden schwarzen Löchern gilt das nicht, das ist nur bei Schwarzschild so und bei Kerr nur bei exakt äquatorialen Orbits. Du kennst doch eh die Kerr Orbits, da sieht man ja dass sie nicht auf eine Ebene confined sind:

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Nicht-rotierende Schwarze Löcher, wie kann das sein? 03 Nov 2018 13:55 #44499

Yukterez schrieb:

ra-raisch schrieb: Daher ist die Rotation (Orbital) grundsätzlich auf eine Ebene definiert.

Das ist keineswegs grundsätzlich so, bei rotierenden schwarzen Löchern gilt das nicht, das ist nur bei Schwarzschild so und bei Kerr nur bei exakt äquatorialen Orbits.

Drum sagte ich ja "grundsätzlich" (="Newton" bzw bei L¹.(m) × Spin¹.(M)=0) und führte aus, dass durch das Frame Dragging Drehimpuls ausgetauscht wird.

Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob das nicht sowieso die ganz normale Wechselwirkung von zwei Objekten wie im Sonnensystem bzw in Galaxien ist.

Andererseits ist dieses Frame-Dragging wie auch die Gravitation in der Reichweite unbeschränkt und hat wohl auch im Sonnensystem einen ganz ganz ganz winzigen Effekt .... womöglich.

Dies wäre doch eine zusätzliche Erklärung für die beliebte Scheibenform.

Ich frage mich ja auch schon seit längerem, wie Spin.(m) mit L.(m) sowohl in Punkto Richtung als auch Wert zusammenhängen (geringste Wirkung) könnten. Da die (kin.) Energie und somit Δv.(S)=Δv.(L) erhalten bleiben muss, dürfte wohl weder Lagrangian noch Hamiltonian einen Unterschied zeigen? Da kenn ich mich nicht so gut aus ... Bleibt dann nur die Gezeitenkraft als "Motor" für eine Synchronisation ω.(L)=ω.(S)?

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