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THEMA: Interstellare Raumfahrt

Interstellare Raumfahrt 13 Mai 2018 17:18 #32927

wl01, irgendwie verstehe ich nicht so recht worauf du eigentlich hinaus willst.
Willst du sagen das Sonnen oder Laser-Segel wäre zu wenig?
Eine 1 Gramm Sonde braucht doch kein Shuttle-Booster.
Es kommt ja nicht auf die Newtons an sondern ob der Antrieb das nötige deltaV aufbringen kann. Und da spielt Gewicht und Schubkraft zusammen.

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Interstellare Raumfahrt 13 Mai 2018 17:36 #32933

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wl01

Langsam gehts mir mit dem Schubgeblubber aus deiner Richtung auf die Nerven.
Du verfehlst mit deinen "Bleienten-Antriebsvergleichen" das angestrebte Thema.

badhofer schrieb:

Nach 2 Minuten hat man das Objekt auf 1/5 der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt.

Dies ist wohl kaum mit einer deiner "Schubladen" machbar.

Außerdem reden wir hier von vollkommen unterschiedlichen Technologien, die uns dazu befleißigen entsprechende Wege, zur Kommunikation und Steuerung von Sonden die enorme Distanzen in kürzester Zeit zurücklegen (die deine Bleienten im Traum nicht schaffen), zu erörtern.

Du:

Ich wiederhole nochmals:
Ich spreche vom Schub und nicht von der theoretischen Endgeschwindigkeit eines derartigen Satellites. Also nochmals der Vergleich:

Das ist schon reichlich klar dass du davon sprichst. Nochmals und nochmals...
Ich habs ja kapiert.

Dennoch bisher wars noch ein Thread dessen Faden Kontext zum Thema herstellte und Spass machte.
Der vergeht mir immer wenn Rechthaberei ins Spiel kommt.

Z.

Ps. Mal von deinen unterschwelligen, persönlichen Anfeindungen, die seit gestern laufen abgesehen.

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Interstellare Raumfahrt 13 Mai 2018 23:03 #32970

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Merilix schrieb: wl01, irgendwie verstehe ich nicht so recht worauf du eigentlich hinaus willst.
Willst du sagen das Sonnen oder Laser-Segel wäre zu wenig?
Eine 1 Gramm Sonde braucht doch kein Shuttle-Booster.
Es kommt ja nicht auf die Newtons an sondern ob der Antrieb das nötige deltaV aufbringen kann. Und da spielt Gewicht und Schubkraft zusammen.

Nein, ich bin durchaus der Meinung, dass man Interstellare Satelliten natürlich nur mit Solarsegeln auf die Endgeschwindigkeit bringen kann, meinetwegen auch auf eine Geschwindigkeit die einem Fünftel der LG nahekommt.
Aber ohne Anfangsbeschleunigung der chemischen Triebwerke wird es nicht funktionieren.
Ich kann mir das Unternehmen in drei Phasen vorstellen.
1. Phase: Start von extrem leichten 10 Gramm Sonden, die eine Art Sensorphalanx für die tatsächliche Forschungssonde darstellt.
2. Phase: zeitnahes Aussenden der Forschungssonde mit mindestens 10 bis 25 Tonnen.
3. Phase: Starten der endgültigen Mission mit menschlicher Besatzung nach der Übermittlung der Daten aus den jeweiligen Systemen.

Die Sensorsonden könnten sicherlich mit einer Breakthrough Starshot ähnlichen Lasersegel angetrieben werden
Die Forschungssonde wird aber ohne chemischen Anfangsschub bei der wahrscheinlich notwendigen Masse nicht zu schnelle die nötige Geschwindigkeit erreichen können. Und die geplante Kamera/Kommunikation/Steuerelektronik/Batterie würde für die vorgesehene Aufgabenstellung zu wenig sein. Es müssen schließlich ja auch lokal im jeweiligen Ziel-Sonnensystem entsprechende Forschungsergebnisse gewonnen werden und man muss auch entsprechend in diesem Sonnensystem manövrieren können.
Aber auch die Sensorsonden könnten für die Startbeschleunigung mit einer einzigen chemischen Antriebseinheit gestartet werden, um danach wie bei einem "Mehrfachsprengkopf" ausgesetzt zu werden um danach die geplanten Lasersegel zu nutzen.
Grundvoraussetzung solcher Missionen ist m.A. jedoch, dass zuvor alle Komponenten in den Orbit gebracht werden müssen und dazu sind chemische Triebwerke unumgänglich. (wobei ich die Effektivität der Erdgebundenheit der Lasereinheit für den Breakthrough Starshot auch bezweifle. M.A. müsste auch die in den Orbit gebracht werden)
M.A. zu solch einer Mission.
Und wenn hier jemand von "persönlichen Anfeindungen" spricht, ich habe damit nicht angefangen, aber schwamm drüber.

MfG
WL01

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MfG
WL01

Interstellare Raumfahrt 14 Mai 2018 08:38 #32976

Jetzt wird es verständlich.
Da der Thread "Interstellare Raumfahrt" heist und nicht "Breakthrough Starshot" hast du natürlich recht.
Für Phase 2 und 3, falls die überhaupt möglich sind, bräuchte man wohl tatsächlich andere Antriebe als nur Segel.

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Interstellare Raumfahrt 14 Mai 2018 13:16 #32990

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@wl01
Verstehe ich das jetzt richtig? Eine Forschungssonde, die 10t - 15t wiegt, und die sich mit einem Fünftel der Lichtgeschwindigkeit bewegen soll? Das schwebt Dir vor?
Davon sprach ich allerdings nicht, ich sprach von einem Objekt, das ein paar wenige Gramm wiegt, so wie die es bei Breakthrough Starshot halt gerade erforschen und dabei bleibe ich auch, gerade, weil es diese Forscher selbst betonen und es die gegenwärtige Technik, sowie die Technik der nächsten Jahre auch nicht zulässt: Das geht nicht mit chemischen oder "atomaren" Antrieben; dazu braucht's diesen Laser"schuss", siehe "shot" im starshot.

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Interstellare Raumfahrt 14 Mai 2018 13:34 #32993

Ich denke ebenfalls, dass wir mit dem Rückstoßprinzip, oder auch EMP oder sogar Antimaterieantrieben nicht wirklich auf nennenswerte Geschwindigkeiten kommen könnten. Ich mag die Idee mikroskopisch kleiner Sonden die mit 0.2c reisen, bin fasziniert davon.

Zur Preisfrage und dem "Budgetbashing" das auf YouTube betrieben wird wollte ich noch anmerken: Erkenntnis und neues Wissen rechtfertigen solche Budgets allemal, uns sollte kein Preis zu hoch sein die Wissenschaften zu fördern. Es ist ein schlechter Witz wie sich da in den Kommentare manche dran reiben, da versenken wir Milliarden in 'Bankenrettungen' aber bei 100 Mio für die Wissenschaft die freiwillig von Privatiers und deren Stiftungen kommen, also noch nicht einmal das Säckel der Allgemeinheit belasten, da wird sich dann echauffiert? Ich wünschte diese Hampelmänner würden ihre Energie gegen die wahren Ärgernisse der Gesellschaft wie z.B. die Kohle- und Atomlobby oder Konzerne wie Nestlé richten.

Doch zurück zum Thema:

Wenn es uns gelänge solche miniaturisierten Sonden zu bauen, könnten wir damit auch unser Sonnensystem viel besser erforschen als derzeit. Statt eine Marssonde könnte man tausende losschicken, gleichzeitig mit weiteren Myriaden die Merkur, Venus und alle größeren Monde erkunden. Wir würden dabei grade mal ein paar Kilogramm "Weltraumschrott" produzieren, also ich finde das klasse.

S = k log W

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Interstellare Raumfahrt 14 Mai 2018 16:08 #33008

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Rupert schrieb: @wl01
Verstehe ich das jetzt richtig? Eine Forschungssonde, die 10t - 15t wiegt, und die sich mit einem Fünftel der Lichtgeschwindigkeit bewegen soll? Das schwebt Dir vor?
Davon sprach ich allerdings nicht, ich sprach von einem Objekt, das ein paar wenige Gramm wiegt, so wie die es bei Breakthrough Starshot halt gerade erforschen und dabei bleibe ich auch, gerade, weil es diese Forscher selbst betonen und es die gegenwärtige Technik, sowie die Technik der nächsten Jahre auch nicht zulässt: Das geht nicht mit chemischen oder "atomaren" Antrieben; dazu braucht's diesen Laser"schuss", siehe "shot" im starshot.

Grundsätzlich für Phase 2 ja, da sie ja "zeitnah" den Sensorsonden folgen sollte. Und die Geschwindigkeit ist im Prinzip nur eine Frage, wie lang man beschleunigt. Und natürlich könnte man die "große" Sonde auch mit einem ähnlichen System beschleunigen.

Weshalb habe ich Bedenken bezüglich des ursprünglich angedachten Breakthrough Starshot-Plans?
Die Kleinstsonde soll entsprechend den Angaben nur einen Steuerchip, eine Kamera, eine Batterie, eine Kommunikationseinheit und das Segel an Bord haben. Mehr geht sich in 10 bis 20 Gramm nicht aus. Nur, wenn die Sonde in den Bereich des anderen Sonnensystems eintritt, müsste sie möglichen Asteroidengürteln ausweichen können und wenn sie einen potentiellen Planeten gefunden hätte, müsste sie eine Kursänderung dorthin vornehmen. Ebenso müsste sie um etwas sinnvolles erkennen zu können ihre Geschwindigkeit von 60.000 Km/s abbremsen können. All dies würde zusätzliche Triebwerke bedingen. Und selbst wenn sie den richtigen Planeten in der habitablen Zone entdecken würde (wie sollte sie das überhaupt, es fehlen die nötigen Ortungsgeräte), könnte sie dann maximal ein paar Aufnahmen aus großer Entfernung machen und diese an uns zurückschicken. Was so gut wie keinen Informationsgehalt für uns hätte (Planet wie groß, in welcher Entfernung, wo im Sonnensystem, welche Umlaufbahn,...). Es wäre somit maximal ein Appetizer und das für eine zumindestens 24 Jahre lang dauernde Mission. Neuerliche Untersuchungen würden dann zumindestens weitere 24 Jahre benötigen.

Für eine sinnvolle Analyse würden also neben der zusätzlichen Navigation, den zusätzlichen Ortungsmodulen, auch Analysegeräte für Atmosphäre, Luftdruck, Oberflächenabtastung, vielleicht sogar einen oder zwei Lander samt Bodenanalyse notwendig machen. Und dann sind wir bei meinen genannten 10 bis 25 Tonnen.

Breakthrough Starshot Satelliten ja, aber nur als Sensorsonden für eine zeitnah folgende "große" Satellitenmission.
Und ja, wir sollten viel Geld in die Hand nehmen, um solche Missionen zu forcieren!

MfG
WL01

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MfG
WL01

Interstellare Raumfahrt 14 Mai 2018 16:52 #33021

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Step by Step.
Breakthrough Starshot steht schon vor einer gefühlten Unmenge an technischen Problemen und würde mindestens 100 Mrd. Dollar (oder Euro) kosten.

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Interstellare Raumfahrt 14 Mai 2018 17:02 #33025

Rupert schrieb: Step by Step.
Breakthrough Starshot steht schon vor einer gefühlten Unmenge an technischen Problemen und würde mindestens 100 Mrd. Dollar (oder Euro) kosten.

Wenn man Schraubenzieher für 50.000€ das Stück kauft, und sie von Beratern die ein Jahr pro Schraube bei einem 10.000$ Tagessatz verwenden lässt vielleicht.

Immer diese völlig utopischen Zahlen... Für 100 Mrd. Dollar kann man locker 12.500 Menschen ein finanziell sorgenfreies Leben schaffen (Annahme: 8Mio pro Kopf reichen)

Für diesen Betrag kann man eine Kleinstadt in der die klügsten Köpfen des Planeten frei von finanziellen Zwängen leben könnten gründen.

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Interstellare Raumfahrt 14 Mai 2018 17:25 #33033

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Madouc99 schrieb: (...)
Immer diese völlig utopischen Zahlen... Für 100 Mrd. Dollar kann man locker 12.500 Menschen ein finanziell sorgenfreies Leben schaffen (Annahme: 8Mio pro Kopf reichen)
(...)


Kommt aus dem aktuellen "Brems"-Video. Ich gestehe dem Mann mal etwas mehr Ahnung zu und gehe davon aus, dass er nicht in der totalen Utopie lebt :)

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Interstellare Raumfahrt 14 Mai 2018 19:00 #33048

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Erfahrungsgemäß wird's am Ende eher teurer als am Anfang geplant. 100 Mrd $ würde ich mal als Mindestbetrag einschätzen.

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Interstellare Raumfahrt 14 Mai 2018 22:49 #33074

Rupert schrieb:

Madouc99 schrieb: (...)
Immer diese völlig utopischen Zahlen... Für 100 Mrd. Dollar kann man locker 12.500 Menschen ein finanziell sorgenfreies Leben schaffen (Annahme: 8Mio pro Kopf reichen)
(...)


Kommt aus dem aktuellen "Brems"-Video. Ich gestehe dem Mann mal etwas mehr Ahnung zu und gehe davon aus, dass er nicht in der totalen Utopie lebt :)

Das hab ich jetzt auch gesehen. Ich hatte die 100 Mrd für die Entwicklung der theoretischen Grundlagen gedacht, und dafür hielt ich sie für völlig überzogen.

Ich hab da sowieso ein utopisches Traumprojekt im Kopf, wäre ich Multi-Milliardär, ich würde tatsächlich ein Dorf gründen, auf irgend einer schicken Insel und dort würde ich modernste, umweltfreundlichste Infrastruktur aufstellen, also Häuser, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen und auch sonst nur umweltschonende Technik zur Energiegewinnung verwenden, als Verkehrsmittel ausschließlich Fahrräder mit Elektromotorenunterstützung, biologischen Ackerbau nach dem Vorbild von Sepp Holzer und einquartieren würde ich dort die hellsten Köpfe des Planeten mit dem Versprechen eines völlig sorgenfreien Lebens bei dem sie den ganzen Tag das machen dürfen was sie am liebsten tun, u.a. Wissenschaft betreiben, mit dem Schwerpunkt "den Planeten retten". Für die Kinder dort ein besonderes Bildungssystem, wo sie die ersten Jahre bis ~12 erst mal nur mit Spiel, Sport, Theater, Kunst und Musik bespaßt werden, um dann eine kulturelle Bildung und wissenschaftliche Ausbildung bis in die späten 20er Jahre zu genießen. Völlig frei von "der Wirtschaft dienlichen Lerninhalten", mit viel Zeit und ohne Druck.

Alle Ergebnisse die sie produzieren würde ich der Menschheit zur Verfügung stellen, maximal zu den Kosten die es braucht die Dorfgemeinschaft weiter zu versorgen.

Ich rechne mir dabei jedenfalls aus, dass man mit weit weniger als 100 Milliarden - eher mit maximal einer Milliarde - eine produktive Gemeinschaft aufbauen kann, deren Ideen das Projekt am Ende irgend wann von selbst finanzieren.

Sorry für Offtopic, aber solche Themen wecken immer den Fantasten in mir ;)

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Interstellare Raumfahrt 15 Mai 2018 15:34 #33104

Madouc99 schrieb: Ich rechne mir dabei jedenfalls aus, dass man mit weit weniger als 100 Milliarden - eher mit maximal einer Milliarde - eine produktive Gemeinschaft aufbauen kann, deren Ideen das Projekt am Ende irgend wann von selbst finanzieren.


Eine produktive Gesellschaft baut man am besten ohne Geld auf , sie soll ja produktiv sein also einen Mehrwert erzeugen der über dem eigenen Konsum liegt .

Diese Insel von der du redest gibt es schon und sie heißt Ibiza , dort werden bereits mit Milliarden die man mit Ausbeutung der Restmenschheit erzielt hat Kinder mit Kultur und Musik bespasst .

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Interstellare Raumfahrt 15 Mai 2018 15:41 #33105

heinzendres schrieb:

Madouc99 schrieb: Ich rechne mir dabei jedenfalls aus, dass man mit weit weniger als 100 Milliarden - eher mit maximal einer Milliarde - eine produktive Gemeinschaft aufbauen kann, deren Ideen das Projekt am Ende irgend wann von selbst finanzieren.


Eine produktive Gesellschaft baut man am besten ohne Geld auf , sie soll ja produktiv sein also einen Mehrwert erzeugen der über dem eigenen Konsum liegt .

Diese Insel von der du redest gibt es schon und sie heißt Ibiza , dort werden bereits mit Milliarden die man mit Ausbeutung der Restmenschheit erzielt hat Kinder mit Kultur und Musik bespasst .

Was für ein Schwachsinn, lies bitte nochmal was ich schrieb, dann nochmal, dann versteh es und dann sag mir noch mal wie viel Geld die auf meiner Insel brauchen werden.

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Interstellare Raumfahrt 15 Mai 2018 16:20 #33109

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Die Insel sollte aber wenigstens jenseits der Oortschen Wolke liegen, damit's zumindest Richtung interstellar geht.

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Interstellare Raumfahrt 17 Mai 2018 17:54 #33269

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wenn der planet keine atmosphäre hat oder flüssiges wasser macht es keinen sinn dahin zu fliegen.
also erstmal EELT abwarten. james webb hochschiessen und paar daten sammeln.

und ich kann jetzt schon sagen. der planet wird nicht lebensfreundlich sein.

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Interstellare Raumfahrt 18 Mai 2018 01:05 #33310

3d schrieb: und ich kann jetzt schon sagen. der planet wird nicht lebensfreundlich sein.

Interessant! Ich teile die tendenzielle Neigung, aber kann nicht nachvollziehen wie du dir so sicher sein kannst? Die vielen Eruptionen? Die Strahlung? Was macht dich so sicher? (und reden wir von TRAPPIST 1 oder von Proxima Centauri b?)

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Interstellare Raumfahrt 18 Mai 2018 01:22 #33313

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Moin die Herren,
sind wir jetzt allgemein bei Interstellare Raumfahrt, oder dem was der TE spezifisch wissen wollte??
Badhofer was meinst??

Nur mal so nachgefragt...
NGse Z.

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Interstellare Raumfahrt 18 Mai 2018 05:54 #33314

Bin bis Sonntag im Ausland ohne Internet ausgenommen Handy. Am Handy einen ausführlichen Kommentar zu schreiben ist mir zu mühsam. :(

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Interstellare Raumfahrt 18 Mai 2018 07:46 #33316

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Was macht dich so sicher? (und reden wir von TRAPPIST 1 oder von Proxima Centauri b?


es wäre einfach leichtsinnig zu glauben, dass in unserer nachbarschaft eine "zweite" erde existiert.
da kannst genauso gut lotto spielen und auf ein 6er hoffen.

ich vertrete die meinung, dass wir in den nächsten 100 jahren keinen lebensfähigen planeten finden werden.

auch bin ich von dem segel nicht überzeugt.
wir brauchen power onboard.
man sollte sich auf kleine kernreaktoren konzentrieren.
das risiko ist sehr überschaubar im vergleich zu all den atombomben, die man früher einfach so hoch gehen lassen hat.
ich weiss aber nicht ob man damit auf brauchbare geschwindigkeiten kommen könnte. (bsp. ionenantrieb)

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Interstellare Raumfahrt 18 Mai 2018 10:18 #33319

3d schrieb:

Was macht dich so sicher? (und reden wir von TRAPPIST 1 oder von Proxima Centauri b?


es wäre einfach leichtsinnig zu glauben, dass in unserer nachbarschaft eine "zweite" erde existiert.
da kannst genauso gut lotto spielen und auf ein 6er hoffen.

ich vertrete die meinung, dass wir in den nächsten 100 jahren keinen lebensfähigen planeten finden werden.


Ich frage mich schon wieder woher du diese Gewissheit nimmst. Wie kannst du da so sicher sein?

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Interstellare Raumfahrt 18 Mai 2018 18:45 #33352

Madouc99 schrieb:

3d schrieb: und ich kann jetzt schon sagen. der planet wird nicht lebensfreundlich sein.

Interessant! Ich teile die tendenzielle Neigung, aber kann nicht nachvollziehen wie du dir so sicher sein kannst? Die vielen Eruptionen? Die Strahlung? Was macht dich so sicher? (und reden wir von TRAPPIST 1 oder von Proxima Centauri b?)


So kleine rote Sterne können denke ich keinen lebensfreundlichen Planeten haben. Das erste Problem ist die gebundene Rotation, so dass die Rückseite eines Planeten extrem kalt wäre - und unter Umständen Gase ausfrieren. Das zweite Problem sind die Ausbrüche der Sonnen, die einen so nahen Planeten deutlich leichter treffen.

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Interstellare Raumfahrt 18 Mai 2018 19:37 #33354

3d schrieb: auch bin ich von dem segel nicht überzeugt.
wir brauchen power onboard.
man sollte sich auf kleine kernreaktoren konzentrieren.
das risiko ist sehr überschaubar im vergleich zu all den atombomben, die man früher einfach so hoch gehen lassen hat.
ich weiss aber nicht ob man damit auf brauchbare geschwindigkeiten kommen könnte. (bsp. ionenantrieb)


Du verwirfst etwas das theoretisch funktioniert und ersetzt es durch etwas von dem du nicht einmal weißt das es theoretisch funktioniert .
Kernreaktoren haben auch ihrer Probleme .

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Interstellare Raumfahrt 19 Mai 2018 01:37 #33372

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ja. weil ich an dem projekt zu grosse nachteile sehe.
das ding kann nichtmal senden. wir müssten nochmal jahrzente warten bis es zurück ist.
das wäre ein generationenprojekt.

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Interstellare Raumfahrt 19 Mai 2018 07:56 #33377

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3d schrieb: ja. weil ich an dem projekt zu grosse nachteile sehe.
das ding kann nichtmal senden. wir müssten nochmal jahrzente warten bis es zurück ist.
das wäre ein generationenprojekt.

Genau dieses Problem sehe ich auch und habe es in meinem letzten Beitrag in diesem Thread angesprochen. Also entweder alle Ressourcen in so ein Projekt stecken (also großer Forschungssatellit), oder generationenlanger Frust.

Und solche Mikrosonden haben eben keine entsprechende Sensoren, um wirklich Fragen beantworten zu können. Aber ja, sie haben einen Sender, um die Informationen, die sie bekommen, an uns zurückzusenden. Nur die einzige Info, die sie bieten können, wären Bilder. Die jedoch in keinerlei Konnex (Größe, Maßtab, im Verhältnis zu) zu den übrigen Sensordaten stehen, da sie eben sonst keine Sensoren besitzen.
Nur zwei einfache Argument sprechen für solch eine Mission:
1. Sie ist billig und
2. es wird dadurch überhaupt etwas in der interstellaren Raumfahrt unternommen.

MfG
WL01

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WL01

Interstellare Raumfahrt 19 Mai 2018 11:24 #33386

3d schrieb: wir brauchen power onboard.


Schätzen wir hier doch mal best case ab. Das Raumschiff besteht zu 75% aus Materie/Antimaterie, die gegenseitig zerstrahlen und mit 100% in den Antrieb gehen. 50% werden zum beschleunigen verwendet und 25% dann zum Abbremsen (das Raumschiff ist ja dann leichter). Diese Annahmen sind derzeit weit jenseits einer denkbaren technischen Realisierung.

Welche Geschwindigkeit ist damit erreichbar? Um es einfacher zu machen, schreibe ich im folgenden Gamma als y und Beta als B.

Grundformel: Ekin = m0*c2

---> (y-1) * m0*c2 = m0*c2

---> y = 2

---> y2 = 1 / (1-B2)= 4

--> B2 = 3/4

--> Es wäre eine Geschwindigkeit von knapp 87% Lichtgeschwindigkeit erreichbar. Es wäre also theoretisch möglich, mit einem Onboard Antrieb weit zu kommen. Wie schon oben gesagt, ist das technisch noch weit entfernt von einer Realisierung.

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Interstellare Raumfahrt 19 Mai 2018 19:47 #33403

3d schrieb: wir müssten nochmal jahrzente warten bis es zurück ist.

Oh Gott du hast überhaupt keine Ahnung worüber du redest , was ist deine Motivation über dinge zu schreiben die dir egal sind . Nirgends wurde je erwähnt das die Sonden zurückfliegen sollen was auch unmöglich wäre da es dort keine Laser gibt . Und das sagt mir das du an dem Thema null Interesse hast da du dich sonst darüber informiert hättest .

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Interstellare Raumfahrt 19 Mai 2018 22:53 #33429

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ich fasse kurz zusammen was erwähnt wurde.

20 jahre hinflug. keine möglichkeit ein brauchbares bild zu schießen, geschweige zurück zu funken.
40-80 jahre hinflug mit abbremsen. gute möglichkeit bilder zu machen, aber mit 1g sonde immer noch unmöglich zu senden.
optimales fenster für den start: alle 80 -90 jahre.

so sehen erstmal die fakten aus.
und hier überwiegen die probleme und nachteile deutlich.
und zwar so deutlich dass auch der Milliardär sagen wird "denkt bitte weiter und lasst euch was anderes einfallen"

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Interstellare Raumfahrt 20 Mai 2018 00:13 #33442

3d schrieb: und hier überwiegen die probleme und nachteile deutlich.
und zwar so deutlich dass auch der Milliardär sagen wird "denkt bitte weiter und lasst euch was anderes einfallen"

Also es ist einer Generationen aufgab und es gibt viele Probleme zu lösen die uns aber technisch nach vorne Katapultieren werden . Den die Sonden werden funken was eine massive Förderung der Elektrotechnik bewirkt , die Sonde muss leicht sein und doch widerstandsfähig sein was massive Förderung der Materialforschung bringt .
Und eben weil die Milliardäre den Zusammenhang erkennen werden sie ihr Geld da reinstecken .

Denkst du die wurden Milliardäre weil sie sagten

Bezahlen im Internet macht zu viele Probleme und das wird eh keiner nützen ?
Oder haben sie gesagt eine Grafische Benutzerfläche braucht eh keiner und die Entwicklung ist eh zu teuer ?

Glaub mir , die Ergebnisse werden sie noch reicher machen .

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Interstellare Raumfahrt 20 Mai 2018 08:14 #33464

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3d schrieb: ich fasse kurz zusammen was erwähnt wurde.
20 jahre hinflug. keine möglichkeit ein brauchbares bild zu schießen, geschweige zurück zu funken.
40-80 jahre hinflug mit abbremsen. gute möglichkeit bilder zu machen, aber mit 1g sonde immer noch unmöglich zu senden.
optimales fenster für den start: alle 80 -90 jahre.
so sehen erstmal die fakten aus.

Also es wäre wirklich besser, so wie es heinzendres es erwähnte, dass Du dich über das vorliegende Projekt besser informierst.
Dort steht nämlich:

In naher Zukunft könnten eine Kamera, ein anständiger Computer, ein Kommunikationslaser und ein winziger Fleck Plutonium für die Bordleistung...genügen

Also es können von den Satelliten in Briefmarkengröße Bilder geschossen werden und Laserimpulse zurückgesendet werden. Der Hinflug wird in diesem Artikel mit 20 Jahren veranschlagt und der zurückgesendete Laserimpuls eine Laufzeit von rd. 4 Jahren haben. In Summe somit 24 Jahre.
Womit ich allerdings Probleme habe ist, dass der Satellit "zu schnell" am Ziel vorbeifliegen wird, keinen Bezug zum Zielsysystem hat und demnach auch nicht weiß was er da dann wo und wann zu fotografieren hätte (keine Ortungssensoren, keine Korrekturtriebwerke,...) und auch nicht weiß in welche Richtung er den Kommunikationslaser zur Übermittlung der Informationen ausrichten soll.

MfG
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