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THEMA: Inflation

Inflation 04 Nov 2018 10:47 #44550

Hallo ra-raisch,

Du hast es auf den Punkt gebracht. Beim Versuch die Realität zu erklären ist es ein gutes Mittel, spielerisch und nicht mit allzu begrenzten Vorstellungen vorzugehen.
Erstens sollte man Spaß am Denken haben. Zweitens ist nichts wirklich undenkbar.
Wenn's gut tut, sich an seinen alten Glaubenssätzen festzuhalten macht das vielleicht auch Sinn, bringt Dich aber nicht wirklich vorwärts.

Du solltest bedenken, dass Du einen Körper hast, aber nicht Dein Körper bist.

Das, mit dem Du Physik erklären möchtest, besitzt keine physische Substanz. Der Erklärbär steckt im Bewusstsein. Das ist nicht materiell, kann aber mit der Materie, also dem Hirn interagieren. Ohne das Bewusstsein macht das Hirn alles mögliche nur nicht bewusst denken.


Hallo STM

Das Bewusstsein ist grundsätzlich nicht begrenzt. Auch nicht dimensional. Da wir in einer 3-D Welt leben, begnügen wir uns in aller Regel mit einem begrenzten Bewusstsein. Für eine Entgrenzung fehlt häufig der Mut über sein eigenes begrenztes Bewusstsein nachzudenken. Die Begrenzungen sind in erster Linie unsere Glaubenssätze.

Lienhard Pagel (Quantenphysiker) 'Energie ist Information' (das Buch ist aktuell)

Also ist es denkbar, dass bereits zur 'Zeit' des Urknalls alle Information in Form von Energie vorlag, die sich zu einem 'späteren' Zeitpunkt in seinem jeweiligen Augenblick materialisiert. Für uns als aufblitzender Augenblick wahrnehmbar, um unmittelbar wieder in's Meer der Wahrscheinlichkeiten zurückzusinken.
Der nächste Augenblick steigt bereits aus dem Meer der Wahrscheinlichkeiten auf, wird wahrgenommen... usw.
Welche Wahrscheinlichkeit sich für Dich materialisieren soll obliegt Deinen freien Willen.
Wie viele Dimensionen da dann im Spiel sind - darüber ließe sich nachdenken.

Nachdenken könnte man auch darüber, ob das Universum zwar grundsätzlich informiert ist, aber erst durch unser Bewusstsein materiell erkannt wird..

Ich materialisiere mir jetzt ein 3-D Bier aus dem Kühlschrank.

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Inflation 04 Nov 2018 12:30 #44564

Ich bitte vielmals um Verzeihung. Ich dachte meine Idee würde sehr gut zu diesem Thema passen. Und das meine Idee ein alternatives Weltbild ist, finde ich nicht.

Ich dachte ich würde ein etwas anderes Feedback bekommen!

Wie gesagt Verzeihung.

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Inflation 04 Nov 2018 12:39 #44566

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Dr. Seth schrieb: Das heißt nicht, dass ein vierdimensionales Bewusstsein undenkbar ist.

Dr. Seth schrieb: Das Bewusstsein ist grundsätzlich nicht begrenzt. Auch nicht dimensional.

Was denn nun? vierdimensional? nichtdimensional? Das ist doch leeres Geschwurbel.

Dr. Seth schrieb: Also ist es denkbar, dass bereits zur 'Zeit' des Urknalls alle Information in Form von Energie vorlag, die sich zu einem 'späteren' Zeitpunkt in seinem jeweiligen Augenblick materialisiert. Für uns als aufblitzender Augenblick wahrnehmbar, um unmittelbar wieder in's Meer der Wahrscheinlichkeiten zurückzusinken.
Der nächste Augenblick steigt bereits aus dem Meer der Wahrscheinlichkeiten auf, wird wahrgenommen... usw.
Welche Wahrscheinlichkeit sich für Dich materialisieren soll obliegt Deinen freien Willen.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Der physikalische Determinismus war ein Tagtraum der Allwissenheit, der mit jedem Fortschritt der Physik wirklicher zu werden schien, bis er zu einem scheinbar unausweichlichen Alptraum wurde. - Karl Popper

Der physikalische Determinismus ist eine Theorie, über die man, wenn sie wahr ist, nicht argumentieren kann, denn sie führt alle unsere Reaktionen auf rein physikalische Bedingungen zurück. - Karl Popper

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Der physikalische Determinismus war ein Tagtraum der Allwissenheit, der mit jedem Fortschritt der Physik wirklicher zu werden schien, bis er zu einem scheinbar unausweichlichen Alptraum wurde. - Karl Popper

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Inflation 04 Nov 2018 15:41 #44579

olly schrieb: Ich dachte ich würde ein etwas anderes Feedback bekommen!

olly schrieb: das heißt auch je mehr Sterne je mehr Strahlung je schneller ist die raumausdehnung. dies würde die Inflation und auch die beschleunigte Expansion des Raums erklären!


Wenn ich es richtig im Kopf habe, wird das Weltall jetzt bereits dunkler. Zum einen brennen soweit ich weiß inzwischen mehr Sterne aus als neu entstehen und zum anderen nimmt durch die Kosmos-Expansion die Lichtdichte im Universum deutlich ab.

Die Beobachtungen zeigen aber eine beschleunigte Expansion. Dies passt nicht zusammen.

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Inflation 04 Nov 2018 15:46 #44580

Dr. Seth schrieb: Lienhard Pagel (Quantenphysiker) 'Energie ist Information' (das Buch ist aktuell)

Also ist es denkbar, dass bereits zur 'Zeit' des Urknalls alle Information in Form von Energie vorlag, die sich zu einem 'späteren' Zeitpunkt in seinem jeweiligen Augenblick materialisiert. Für uns als aufblitzender Augenblick wahrnehmbar, um unmittelbar wieder in's Meer der Wahrscheinlichkeiten zurückzusinken.
Der nächste Augenblick steigt bereits aus dem Meer der Wahrscheinlichkeiten auf, wird wahrgenommen... usw.
Welche Wahrscheinlichkeit sich für Dich materialisieren soll obliegt Deinen freien Willen.


Moderatoren Hinweis

Schreibt dies Lienhard Pagel? Gibt es hierfür andere Quellen? Oder ist das Deine Philosophie?

Wenn letzteres, dann fiele das in die Rubrik Alternative Weltbilder.

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Inflation 04 Nov 2018 19:56 #44595

ClausS schrieb: Die Beobachtungen zeigen aber eine beschleunigte Expansion. Dies passt nicht zusammen.

Wieso passt das nicht damit zusammen, dass das Universum womöglich dunkler wird? Eine Ausdehung bedeutet eine Rotverschiebung und somit ein dunkler Werden. Aber ansonsten ist beides voneinander ziemlich unabhängig.

wl01 schrieb: Nun eine andere, für euch glaube ich leicht zu beantwortende Frage. Allerdings habe ich im Netzt nichts davon gefunden.
Wenn nun die Expansion des Universums durch den Hubbelfaktor leicht messbar und nachzuvollziehen ist, hat man im gleichen Umfang auch die entsprechende Tangentialgeschwindigkeit messen können? Sprich, kann man die statistische Vergrößerung der tangentialen Abstände innerhalb eines Raumsektors messen und entsprechen die dem Hubbelfaktor, in Anhängigkeit von der vermuteten Entfernung?

Nein, die Werte sind dafür viel zu klein und die Rezession gilt ja nur zwischen Galaxien. Unser Nachbar Andromeda nähert sich uns.

Die Geschwindigkeit würde H*D betragen, und H hat den Wert 2,19733e-18 1/s.
Mit anderen Worten, in 100 Jahren beträgt die Abstandsänderung ΔD/D = 100 Jahre * H = 0,00000069341 %

Aber die gemessenen Rotverschiebungen in großen Entfernungen ergeben ja gerade die Hubblekonstante, daher kommt ja die ganze Idee.
Und wie außer mittels Rotverschiebung sollte man die relative Bewegung von fernen Galaxien messen?

Natürlich wird die Rotverschiebung auch durch Gravitation verursacht

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Inflation 04 Nov 2018 21:08 #44597

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ra-raisch schrieb:

wl01 schrieb: Sprich, kann man die statistische Vergrößerung der tangentialen Abstände innerhalb eines Raumsektors messen und entsprechen die dem Hubbelfaktor, in Anhängigkeit von der vermuteten Entfernung?

Nein, die Werte sind dafür viel zu klein und die Rezession gilt ja nur zwischen Galaxien. Die Geschwindigkeit würde H*D betragen, und H hat den Wert 2,19733e-18 1/s. U. Mit anderen Worten, in 100 Jahren beträgt die Abstandsänderung ΔD/D = 100 Jahre * H = 0,00000069341 %

Ok, danke für die Information. Also ist die beschleunigte Expansion nur aufgrund des Hubbelfaktors beweisbar. Eine Entfernungsvergrößerung in tangenieller Richtung also ist nicht messbar.

MfG
WL01

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MfG
WL01

Inflation 04 Nov 2018 23:06 #44601

wl01 schrieb: Eine Entfernungsvergrößerung in tangenieller Richtung also ist nicht messbar.

Naja, es ist so, dass die Rotverschiebung sehr gut zu den Entfernungen passt und somit sehr konsistent ist, wie es für eine überall gleichmäßige Expansion zu erwarten ist. Abweichungen sind wiederum bei gleichen Entfernungen gleich und insgesamt ebenfalls kontinuierlich. Das ist schon etwas mehr als nur ein Hubblefaktor, aber alles fußt auf den Rotverschiebungen zusammen mit den anderweitig gemessenen (Standardkerzen) Entfernungen.

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Inflation 06 Nov 2018 06:48 #44645

Bewusstsein ist Information und Selbstbewusstsein ist Quanteninformation, die sich selbst kennt. Prof. Thomas Görnitz (Physiker)

Hallo stm:

Warum sollte das Bewusstsein nur als das mir bekannte menschliche Bewusstsein vorliegen?
Wenn man mal annähme, dass der Mensch eine Seele hat, wäre diese nicht zwingend 3-D . Da wir sie nicht 'sehen' muss es bei der Annahme bleiben. Gäbe es sie in einer anderen Dimensionalität würden wir sie im Umkehrschluss eben nicht sehen.

Aber muss alles was wir nicht sehen können auch inexistent sein?. Du siehst ja auch nicht Dein Bewusstsein, nur seine Auswirkung.

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Inflation 06 Nov 2018 10:49 #44652

Dr. Seth schrieb: ist es ein gutes Mittel, spielerisch und nicht mit allzu begrenzten Vorstellungen vorzugehen.

Das ist richtig für die Brainstorming Phase, und die darf ruhig immer wieder aufflackern. Dafür ist allerdings bei längst gelösten Problemen in einem ernsthaften Physikforum kein Platz. Jedenfalls nicht in diesem hier. Die "Alternative" Abteilung wurde deshalb unlängst geschlossen. Die meisten Leser, die sich für diese Materie interessieren, können leider nicht zwischen Brainstorming und Realität unterscheiden, die meisten Vertreter negieren physikalische Gesetze und gehen gerade mit allzu begrenzten Vorstellungen vor.

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Inflation 06 Nov 2018 13:02 #44654

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Dr. Seth schrieb: Warum sollte das Bewusstsein nur als das mir bekannte menschliche Bewusstsein vorliegen?

Ja warum? Bewusstsein kennen wir von höheren Lebewesen, Selbstbewusstsein von uns selbst. Jetzt kann man natürlich den Begriff des Bewusstseins ins Unsinnige erweitern und sagen: Bewusstsein ist Information, Bewusstsein ist Energie, Bewusstsein ist Blütenstaub... Hat man dadurch irgendetwas gewonnen? Außer dass man den Begriff "Bewusstsein" seines Inhalts entleert hat? Und dabei das Gefühl hat, etwas besonders Bedeutsames zu meinen?

Dr. Seth schrieb: Wenn man mal annähme, dass der Mensch eine Seele hat, wäre diese nicht zwingend 3-D . Da wir sie nicht 'sehen' muss es bei der Annahme bleiben. Gäbe es sie in einer anderen Dimensionalität würden wir sie im Umkehrschluss eben nicht sehen.
Aber muss alles was wir nicht sehen können auch inexistent sein?. Du siehst ja auch nicht Dein Bewusstsein, nur seine Auswirkung.

Nun ist es auch so, dass ich z.B. keine Marsmännchen sehe. In welchen Dimensionen leben die? Auch sehe ich keine Zahlen, allenfalls Zahlzeichen. In welcher Dimension leben die Zahlen? Ebensowenig sehe ich mein Bewusstsein. Aber das Bewusstsein ist kein Ding in einer anderen Dimension. Macht der Dimensionsbegriff hier irgend einen Sinn, außer dass er bedeutend und geheimnisvoll klingt, tatsächlich aber gar nichts bedeutet?

Ergänzung
Obwohl das nun leider weitab vom Thema des Threads ist, will ich kurz skizzieren, was ich mir so unter Bewusstsein vorstelle, damit wir nicht zu weit aneinander vorbeireden. Bewusstsein ist das, was ich an mir selbst unmittelbar wahrnehme, was ich dem Gegenüber, wenn ich mich mit ihm unterhalte, zwangsläufig zuschreiben muss, was ich bei Tieren in mehr oder weniger ausgeprägter Form beobachten kann. Bewusstsein ist kein Ding, auch kein vieldimensionales oder dimensionsloses. Bewusstsein ist eher eine Art Prozess oder Funktion, nicht ganz unähnlich anderen Körperfunktionen wie Atmung oder Verdauung. Bewusstsein ist auch keine Information, kann aber Informationen interpretieren, vielleicht auch erfinden, jedenfalls aber entdecken. Letztere, also die Information, hat ihr eigenes Recht und kann sowohl Eigenschaft materieller Dinge als auch Inhalt von Bewusstseinen sein, ist aber weder auf das Eine noch auf das Andere reduzierbar.

Der physikalische Determinismus war ein Tagtraum der Allwissenheit, der mit jedem Fortschritt der Physik wirklicher zu werden schien, bis er zu einem scheinbar unausweichlichen Alptraum wurde. - Karl Popper

Der physikalische Determinismus ist eine Theorie, über die man, wenn sie wahr ist, nicht argumentieren kann, denn sie führt alle unsere Reaktionen auf rein physikalische Bedingungen zurück. - Karl Popper
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Der physikalische Determinismus war ein Tagtraum der Allwissenheit, der mit jedem Fortschritt der Physik wirklicher zu werden schien, bis er zu einem scheinbar unausweichlichen Alptraum wurde. - Karl Popper

Der physikalische Determinismus ist eine Theorie, über die man, wenn sie wahr ist, nicht argumentieren kann, denn sie führt alle unsere Reaktionen auf rein physikalische Bedingungen zurück. - Karl Popper

Inflation 06 Nov 2018 21:55 #44666

Ich denke wir kommen da ein bisschen vom thema ab, wenn wir uns an dieser Stelle über so Was wie das Bewusstsein unterhalten!

Interessant ist es dennoch.

Ich stelle nochmal eine frage:
Was könnte die Inflation angetrieben haben?

Und wo ist die wärmeenergie hin, als sich das Universum abgekühlt hat, bevor es auch nur ein Teilchen gab?

Vg
Olly

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Inflation 06 Nov 2018 23:57 #44672

olly schrieb: Und wo ist die wärmeenergie hin, als sich das Universum abgekühlt hat, bevor es auch nur ein Teilchen gab?

Die Temperatur ist durch die Expansion gesunken, denn die dadurch verursachte Rotverschiebung verringert die Energie der Strahlung.

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Inflation 07 Nov 2018 09:10 #44673

Das beantwortet die Frage in keiner Weise.

Stichwort Energie Erhaltung.
Nach deiner Antwort hätte das Universum ja Energie durch die rotverschiebung abgegeben bzw verloren.

Vg
Olly

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Inflation 07 Nov 2018 09:14 #44674

Das beantwortet die Frage in keiner Weise.

Stichwort Energie Erhaltung.
Nach deiner Antwort hätte das Universum ja Energie durch die rotverschiebung abgegeben bzw verloren.

Aber danke für die umgehende Antwort... grins

Vg
Olly

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Inflation 07 Nov 2018 09:30 #44677

olly schrieb: Das beantwortet die Frage in keiner Weise.

Stichwort Energie Erhaltung.

Das ist eine neue Frage.
Energieerhaltung muss nicht zwangsläufig vorliegen.
Die Vergrößerung des Universums kann man auch als potentielle Energie der Strahlung sehen.

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Inflation 07 Nov 2018 10:28 #44680

olly schrieb: Stichwort Energie Erhaltung.
ra-raisch schrieb: Das ist eine neue Frage.

So neu nun auch wieder nicht.

Darauf hinweisend dass diese Frage in diesem Forum schon gefühlte 100 Mal beantwortet wurde,

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Inflation 01 Dez 2018 16:15 #45510

ClausS schrieb: In der Inflationsphase hat sich der Raum mit Überlichtgeschwindigkeit ausgedehnt, so wie er das übrigens auch heute tut.

Die Teilchen (oder was es damals an Rauminhalt gegeben hat) konnten sich damals wie heute nicht mit Überlichtgeschwindigkeit relativ zum lokalen Raum bewegen.


Wie verhält sich nach dem Standardmodell die Gravitationswirkung?

Kann Gravitation weit entfernter Materie noch auf uns wirken, wenn diese Materie sich von uns durch Expansion mit Überlichtgeschwindigkeit entfernt?

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Inflation 01 Dez 2018 19:01 #45512

Jürgen schrieb: Kann Gravitation weit entfernter Materie noch auf uns wirken, wenn diese Materie sich von uns durch Expansion mit Überlichtgeschwindigkeit entfernt?

Nein, natürlich nicht, denn die Änderung der Gravitationswirkung wird nur mit c übertragen.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Inflation 01 Dez 2018 20:29 #45514

Michael D. schrieb:

Jürgen schrieb: Kann Gravitation weit entfernter Materie noch auf uns wirken, wenn diese Materie sich von uns durch Expansion mit Überlichtgeschwindigkeit entfernt?

Nein, natürlich nicht, denn die Änderung der Gravitationswirkung wird nur mit c übertragen.


Wir haben in diesem Fall keine Änderung der Gravitationswirkung im eigentlichen Sinne. Die Masse ist ja noch da. Sie entfernt sich lediglich so schnell, dass Informationen über die Entfernung und damit auch über das Vorhandensein uns nicht mehr erreichen (oder doch?).

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Inflation 02 Dez 2018 11:41 #45526

Da sich die Gravitationswirkung mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, müssten die Objekte, die wir sehen können, und die Objekte, die wir gravitativ spüren können, identisch sein (bezogen auf die Zeit nach Entkopplung der Hintergrundstrahlung).

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Inflation 02 Dez 2018 12:19 #45529

ClausS schrieb: Da sich die Gravitationswirkung mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, müssten die Objekte, die wir sehen können, und die Objekte, die wir gravitativ spüren können, identisch sein (bezogen auf die Zeit nach Entkopplung der Hintergrundstrahlung).


Daraus ableitend sollte die Gravitationswirkung des Gesamtraums auf ein einzelnes Objekt wie z.B. unser System nach und nach geringer werden.

Weit entfernte Systeme (z.B. 10Mrd. LJ), die noch im Einflussbereich unseres Gravitationsfeldes sind würden dafür nach und nach weniger Gravitation aus unserer Richtung erfahren.

Die für uns wegfallende Gravitation aus dieser Richtung (z.B. >20 Mrd. LJ) hätte andererseits noch Einfluss auf jene weit entfernten Systeme (z.B. 10Mrd. LJ).

Würde dies nicht die zunehmende Expansionsgeschwindigkeit auch ohne dunkle Energie erklären?

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Inflation 02 Dez 2018 13:00 #45532

ClausS schrieb: Da sich die Gravitationswirkung mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, müssten die Objekte, die wir sehen können, und die Objekte, die wir gravitativ spüren können, identisch sein (bezogen auf die Zeit nach Entkopplung der Hintergrundstrahlung).

Das ist quasi immer so: Was wir optisch sehen, dessen Wirkungen spüren wir gleichzeitig. Nur beim SL spüren wir die Gravitation, ohne etwas zu sehen.

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Inflation 02 Dez 2018 13:49 #45535

Jürgen schrieb: Weit entfernte Systeme (z.B. 10Mrd. LJ), die noch im Einflussbereich unseres Gravitationsfeldes sind würden dafür nach und nach weniger Gravitation aus unserer Richtung erfahren.

Die für uns wegfallende Gravitation aus dieser Richtung (z.B. >20 Mrd. LJ) hätte andererseits noch Einfluss auf jene weit entfernten Systeme (z.B. 10Mrd. LJ).


Die Gravitationskraft ist proportional zu M/r². Somit entspricht die Gravitationskraft einer Galaxie mit 1 Billion (10^12) Sonnenmassen in 10 Milliarden (10^10) Lichtjahren Entfernung der Gravitationskraft, die ein sonnengroßer Stern in 10000 Lichtjahren Entfernung auf uns ausübt.

Ob so unmessbare winzige Gravitations-Beiträge so eine große Rolle spielen können, wage ich daher zu bezweifeln. In jedem Fall braucht dennoch eine beschleunigte Expansion etwas, das diese Beschleunigung hervorruft.

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Inflation 02 Dez 2018 14:00 #45536

Die im leeren Raum enthaltenden photonen haben doch quantenfluktuationen zur Folge.
Jedenfalls wenn ich Herrn Gassner richtig verstanden habe.

Könnten denn nicht diese fluktuationen eine Ursache für die beschleunigte Expansion darstellen.

Vg
Olly

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Inflation 02 Dez 2018 15:35 #45539

olly schrieb: Könnten denn nicht diese fluktuationen eine Ursache für die beschleunigte Expansion darstellen.

Nach derzeitigem Sachstand, ist die Vakuumenerige Λ (auch Dunkle Energie oder Kosmologische Konstante genannt) das Einzige, was für die derzeitige Expansionsbeschleunigung verantwortlich gemacht wird.

Das sind aber Quantenfluktuationen unabhängig von realen Photonen. Die Photonen machen weit weniger als 1% (ca Ωγ = 5,38e-3 %) der Gesamtmasse/Energie des Universums aus, die Dunkle Energie hingegen fast 70% (ΩΛ = 69,2 %).

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Inflation 02 Dez 2018 15:43 #45541

Vakuum Energie ist denke ich der falsche Ansatz, da Energie nicht erschaffen werden kann.

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Inflation 02 Dez 2018 15:45 #45542

olly schrieb: Vakuum Energie ist denke ich der falsche Ansatz, da Energie nicht erschaffen werden kann.

Sie ist auch nicht (real) vorhanden, sie fluktuiert lediglich, hat aber die selbe Wirkung. (zB Casimir Druck)

Tatsächlich kostet die Expansion des Universums Energie, welche wiederum als (Verringerung der negativen) potentielle Energie erscheint. Die Bilanz sollte neutral bleiben.

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Inflation 02 Dez 2018 16:03 #45543

ClausS schrieb:

Jürgen schrieb: Weit entfernte Systeme (z.B. 10Mrd. LJ), die noch im Einflussbereich unseres Gravitationsfeldes sind würden dafür nach und nach weniger Gravitation aus unserer Richtung erfahren.

Die für uns wegfallende Gravitation aus dieser Richtung (z.B. >20 Mrd. LJ) hätte andererseits noch Einfluss auf jene weit entfernten Systeme (z.B. 10Mrd. LJ).


Die Gravitationskraft ist proportional zu M/r². Somit entspricht die Gravitationskraft einer Galaxie mit 1 Billion (10^12) Sonnenmassen in 10 Milliarden (10^10) Lichtjahren Entfernung der Gravitationskraft, die ein sonnengroßer Stern in 10000 Lichtjahren Entfernung auf uns ausübt.

Ob so unmessbare winzige Gravitations-Beiträge so eine große Rolle spielen können, wage ich daher zu bezweifeln. In jedem Fall braucht dennoch eine beschleunigte Expansion etwas, das diese Beschleunigung hervorruft.


Ich denke, so winzig wird dieser Anteil nicht sein, wenn man dies mit der Anzahl der Galaxien multipliziert, die sich hinter unserem Horizont befinden.

Aber ich stimme zu, dass die Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass, wenn die Gravitation nur begrenzt auf den expandierenden Raum wirken kann, eine mehr oder minder ausgeglichene Gravitationsbilanz zu erwarten ist. Dies würde bedeuten, dass die Expansion ohne Dunkle Energie weder beschleunigt, noch verzögert würde.

Allerdings stellt sich dann die Frage, ob es in dem Fall einer ausgeglichenen Gravitationsbilanz tatsächlich solcher großen Menge an Dunkler Energie bedarf, um diese Beschleunigung zu verursachen.

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Inflation 02 Dez 2018 22:35 #45547

Ich erkläre mir den casimir druck dadurch das es in dem Vakuum immer Strahlung gibt, die sich nicht abschirmen lässt.

Das Experiment fand ja auch nicht bei 0K statt.
Dann ist da noch die kosmische strahlung. Gibt also genug photonen durch die der Effekt verursacht werden kann.

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