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THEMA: bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem

bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 01 Nov 2018 14:42 #44424

Etwas Spinnerei

Es soll hier darum gehen, wie ich persönlich mir das Universum bildlich vorstelle. Das Gummituch ist mir zu zweidimensional. Ich glaube, ich bin nicht der einzige, der damit Schwierigkeiten hat.
Ich stelle mir den Raum als eine Art Gelee vor. Ich weis, das das Universum keine Sülze ist. Es geht nur um eine bildliche Vorstellung. Ich fang einfach mal an:
Der ganze Raum ist die einer Art Gelee gefüllt. Masse macht das Gelee flüssiger, so das andere Masse zu dem flüssigeren Teil hingezogen werden. Ist die Masse sehr groß, reißt das Gelee, und es entstehen Löcher (schwarzes Loch). Auch die Netzstruktur des Universums erkläre ich mir mit Risse im Gelee. Dort ordnet sich dann die Masse verstärkt an, weil das Gelee in der Rissen flüssiger ist. Auch elektromagnetische Wellen, können sich in flüssigerem Gelee leichter bewegen, als im festem Gelee. So ist die Lichtkrümmung an Massen einfach erklärt. Auch dunkle Materie kann ich mir mit den unterschieden in der Festigkeit des Gelees erklären.
Auch Gravitationswellen kann ich mir so gut vorstellen. Jeder kennt das vom Wackelpudding.
Alles im Universum dreht sich. Warum sollte sich dann nicht auch mein Gelee drehen ? Nur nicht um eine Achse, sondern um einen Punkt. Stellen wir uns den Punkt virtuell vor. Er kann überall sein. Durch die Fliehkraft würde sich das Gelee ausdehnen. Um so mehr, je weiter es weg ist.

Natürlich ist das alles Quatsch. Aber es hilft mir, und vielleicht auch Anderen, sich etwas Unvorstellbares vorzustellen.
Wenn ich mir jetzt denke, das mein Gelee nicht aus Eiweißketten, sonders aus Ketten von Strings besteht……..

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 01 Nov 2018 22:04 #44465

Ich kann zwar Deine Gedanken nachvollziehen, aber dieser Gelee erinnert mich an die Äthertheorie, die einen absoluten Raum postuliert.

Daher ist Deine Vorstellung an dieser Stelle leider wieder irreführend.

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt. Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 02 Nov 2018 00:58 #44474

Das stimmt nicht ganz. Ich sage je nicht, des das Geee irgendwo aufhört.
Irgendwas muss in dem Raum sein. Ob nun Wimp, Äther oder Gelee. Leer scheint er nicht zu sein, wenn nicht mal das Vakuum leer ist.

Ich kann es mir so einfach besser vorstellen, als mit dem oft gezeigten Gummituch.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 02 Nov 2018 08:51 #44480

Heinz Jürgen schrieb: Ich kann zwar Deine Gedanken nachvollziehen, aber dieser Gelee erinnert mich an die Äthertheorie, die einen absoluten Raum postuliert.

Daher ist Deine Vorstellung an dieser Stelle leider wieder irreführend.

Die Vorstellung ist mitnichten irreführend, denn die Lorentzsche Äthertheorie und der absolute Raum sind bis heute nicht widerlegt. Man kann sehr wohl den Raum als fluides Medium betrachten.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 03 Nov 2018 23:21 #44528

Mein Problem bei dem ganzen Gelee ist, das ich nicht weis, was ich mit der Zeit mache. So sehr ich mich auch bemühe: Eine Raumzeit kann ich mir nicht bildlich vorstellen.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 04 Nov 2018 10:22 #44546

Geht mir genau so. Ich habe eine "Alltagsvorstellung" von Raum und Zeit, eine "physikalische" Vorstellung (mit allem was da dahintersteht) fehlt mir.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 04 Nov 2018 10:23 #44547

Harald Franz schrieb: Mein Problem bei dem ganzen Gelee ist, das ich nicht weis, was ich mit der Zeit mache. So sehr ich mich auch bemühe: Eine Raumzeit kann ich mir nicht bildlich vorstellen.

Vergiss mal den Zeitbegriff. Besser ist Kausalität. Wenn es einem Punkt A möglich ist, Punkt C zu beinflussen und seinen direkten Nachbarn Punkt B dabei unberücksichtigt zu lassen, kannst Du z.B. die ganze Differentialrechnung vergessen und damit z.B. auch Einsteins Feldgleichungen. Dann kannst Du im Prinzip auch die Kausalität und den normalen Zeitfluss vergessen. Kausalität heisst, dass Punkt A nur über die vorherige Beinflussung von Punkt B dann Punkt C beeinflussen kann. Wenn das nicht mehr gilt, wie offensichtlich beim Quantenradierer, dann kann eigentilch die Quantentheorie keine grundlegende Theorie sein.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 12 Nov 2018 22:50 #44870

Mit der Quantentheorie hab ich weniger Probleme, wenn ich mir vorstelle, das es nicht entweder Teilchen oder Welle sind. Warum sollen Teilchen nicht auch so etwas wie Gravitationswellen in meinem Gelee verbreiten ? Die Welle zeigt einfach nur, das sich ein Teilchen bewegt. Da kann ich mir auch den Doppelspalt-Versuch erklären.
Nun zum Quantenradierer. Was ist, wenn Zeit eine Mindestgröße braucht, um überhaupt zu existieren ? Wenn es für kleine Teilchen gar keine Zeit gibt ?
Ich meine damit nicht, eine Quantisierung der Zeit selbst, sondern des Mediums auf das die Zeit wirkt. Dann erscheint sogar die Verschränkung logisch. Wenn es für die Teilchen keine Zeit gibt, gibt es auch keine Entfernung.
Ich weis, es klingt alles etwas blöd. Ich versuche nur, es für mich begreifbar zu machen.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 13 Nov 2018 08:55 #44872

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Harald Franz schrieb: (...)
Ich meine damit nicht, eine Quantisierung der Zeit selbstWenn es für die Teilchen keine Zeit gibt, gibt es auch keine Entfernung.
(...).


Da hast jetzt, für meinen Geschmack, ein Photon beschrieben aus dessen Sicht es ja keine Zeit gibt.
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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 13 Nov 2018 21:42 #44901

Michael D. schrieb:

Heinz Jürgen schrieb: Ich kann zwar Deine Gedanken nachvollziehen, aber dieser Gelee erinnert mich an die Äthertheorie, die einen absoluten Raum postuliert.

Daher ist Deine Vorstellung an dieser Stelle leider wieder irreführend.

Die Vorstellung ist mitnichten irreführend, denn die Lorentzsche Äthertheorie und der absolute Raum sind bis heute nicht widerlegt.

Die Äthertheorie ist längst widerlegt. Die Äthertheorie besagt, dass es ein Medium im Raum gibt, auf das man sich absolut beziehen kann. Da dies durch das Michelson-Morley-Experiment widerlegt wurde, wurde ja gerade der Weg für die SRT geschaffen. Jede Bewegung ist relativ zu anderen Objekten im Raum, relativ zu einem absoluten Raum (=Äther) gibt es keine Bewegung, da es diesen absolut ruhenden Raum nicht gibt.

Nenne mir ein einziges Phänomen, das Du mittels der Äthertheorie erklären willst. Ich denke eher, Du willst aus der Äthertheorie unbekannte Phänomene ableiten ...

Es gibt zwar die allgegenwärtige Hintergrundstrahlung im gesamten Universum, relativ zu der man sich bewegen kann, doch ändert das nichts daran, dass jede Bewegung relativ zum Raum nicht existiert.

Das muss nicht heißen, dass man die Vorstellung eines Gelees verwerfen müßte, solange klar ist, dass sich dieses Gelee immer mit jedem Beobachter mitbewegt. Allerdings wüßte ich nicht, wozu das Bild dieses Gelees hilfreich sein könnte. Ich würde eher erwarten, dass dieses Bild zu Fehlinterpretationen führt. Wackelpudding ist zwar ein verständliches Bild, doch letztlich wackelt ja nur die Oberfläche wie bei einem See oder Gummituch.

Statt das Gummituch stelle ich mir lieber das Ballonmodell vor, das allerdings das Gummituch im Detail wieder enthält. Es kommt aber immer darauf an, welche Effekte man denn überhaupt mit dem Bild darstellen will.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 13 Nov 2018 23:59 #44903

ra-raisch schrieb: Die Äthertheorie ist längst widerlegt. Die Äthertheorie besagt, dass es ein Medium im Raum gibt, auf das man sich absolut beziehen kann.

Aber wohl nicht die Lorentzsche Äthertheorie. Diese ist äquivalent zur SRT. Und in der ART gibt es den Äther auch nach Einstein. Er stellte ihn sich als "Molluske" vor, was das auch immer sein soll (quallenförmiges Weichtier?).

ra-raisch schrieb: ...
Das muss nicht heißen, dass man die Vorstellung eines Gelees verwerfen müßte, solange klar ist, dass sich dieses Gelee immer mit jedem Beobachter mitbewegt. Allerdings wüßte ich nicht, wozu das Bild dieses Gelees hilfreich sein könnte. Ich würde eher erwarten, dass dieses Bild zu Fehlinterpretationen führt. Wackelpudding ist zwar ein verständliches Bild, doch letztlich wackelt ja nur die Oberfläche wie bei einem See oder Gummituch.

Statt das Gummituch stelle ich mir lieber das Ballonmodell vor, das allerdings das Gummituch im Detail wieder enthält. Es kommt aber immer darauf an, welche Effekte man denn überhaupt mit dem Bild darstellen will.

Vermutlich kann der Wackelpudding lokale Dichte- und Geschwindigkeitsfeldabweichungen (Impuls und Energie) besitzen.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 14 Nov 2018 00:05 #44904

Wir sind ja hier bei der “bildlichen Vorstellung von etwas Unvorstellbarem „

Stelle mir gerade einen hochkonzentrierten Neutrinostrahl vor.
Wie würde dieser Strahl eine Lichtjahr dicke Bleiwand wahrnehmen?
Er würde diese ungeheure Konzentration von Materie wohl eher als leeren Raum wahrnehmen und ihn fast ungehindert durchdringen.

Hab mal so über den Daumen gepeilt:
In einer Kugel mit einem Lichtjahr Durchmesser, hätten ca. 1020 Sonnenkugeln Platz.

Mal abstrakt ausgedrückt,..ein Neutrinowesen könnte eine Theorie aufstellen, dass es im Vakuum einen winzig kleinen Widerstand gibt und ihn Ätherwind nennen.
Andere könnten sich auch eine Art Gelee vorstellen.
Was für das eine als undurchdringliches Medium erscheint, kann für das andere als fast absolute Leere erscheinen.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 14 Nov 2018 03:30 #44906

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Hi Harald Franz,

Etwas Spinnerei


Na dann bin ich ja richtig hier...
Nun ich habe das Universum mal bei einer Konzentrationsübung von "aussen gesehen".
Sah wie ein komplexes, schwarz weiß, ziemlich dunkel graues Wolkengebilde aus, das vom schwarzen Nichts umgeben, langsam vor sich hin dümpelte...
Na ja hätte es mir vorher bunter vorgestellt... ;)

NG Z.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 14 Nov 2018 10:36 #44916

Hi Z.

Na ja hätte es mir vorher bunter vorgestellt... ;)



ich persönlich bleib bei bunt :P ,wenn ich schon die Wahl hab. Fühl mich einfach wohler dabei.

cool)

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 14 Nov 2018 23:53 #44926

Ich möchte doch mit meinem Gelee nicht die Äther- Theorie beleben. Es ist nur ein Denkmodell.
Natürlich wackelt der Wackelpudding nicht nur an der Oberfläche. Nimm Götterspeise und tu Rosinen rein, dann kannst Du es sehen.
Wer sich ein Gittermodell vorstellt, nimmt auch nicht an, das ein Gitter im Universum ist. Oder irgendwo ein Gummituch schwebt.

Es wird leicht vergessen, das wir nur elektromagnetische Schwingungen wahrnehmen können. Trotz aller Technik. Seit sehr kurzer Zeit auch „Kräuselungen der Raumzeit“.
Es ist doch stark anzunehmen, das es auch andere Arten gibt, Energie zu Übertragen. Unsere Sinne reichen einfach nicht.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 15 Nov 2018 02:35 #44928

Harald Franz schrieb:

Es wird leicht vergessen, das wir nur elektromagnetische Schwingungen wahrnehmen können.
Es ist doch stark anzunehmen, das es auch andere Arten gibt, Energie zu Übertragen. Unsere Sinne reichen einfach nicht.

Natürlich hast du recht.

Wir brauchen ja nur bei den Neutrinos bleiben.
Sie kommen von der Sonne und von anderen Sternen. Es gibt sie praktisch überall. Auf der Erde durchqueren in jeder Sekunde mehrere Milliarden davon eine Fläche von der Größe eines Daumennagels.

Könnten wir sie genauso wahrnehmen, wie mit unseren Augen die Photonen, dann würden wir die Sonne und den Sternenhimmel auch unter unseren Füßen während der Nacht, durch die gesammte Erde hindurch ungehindert scheinen sehen.
Für Neutrinos ist , was wir hochverdichtete Materie nennen, eben weiterhin leerer Raum (falls es bei ihnen auf Grund ihrer relativistischen Geschwindigkeit überhaupt noch Raum und Zeit gibt).
Aus unserer Sicht kann Materie aber doch etwas sehr sehr Massives sein, also noch ein bisschen mehr als Gelee. ;)

Die Sache mit dem Raum kann es ganz schön in sich haben, zumal er noch dazu nicht absolut ist, sondern durch die relative Geschwindigkeit der Objekte zueinander variabel ist.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 16 Nov 2018 02:48 #44950

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Moin Brooder,

ich persönlich bleib bei bunt :P ,wenn ich schon die Wahl hab. Fühl mich einfach wohler dabei.


Ja drinnen, wo man ist :evil: schön Bunt und so, mit Schlange und Apfel... hihi
Spass beiseite, hatte auch mich erstmal verwirrt... Das Licht, Grau/Weiss aus der Wolke, fand ich erstmal unverständlich.

Vielleicht wird ja so ein Schuh draus..

Weißes Licht ist im physikalischen Sinne ein aus Anteilen aller Wellenlängen des sichtbaren Spektralbereichs energiegleich gemischtes Licht und praktisch kaum realisierbar.


Schau polychromatisches Licht... ;)
Fangfrage, in welcher "Farbe" scheint die Sonne am stärksten? cool)
HGse mein lieber Brooder
Z.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 16 Nov 2018 08:17 #44954

Z. schrieb:

Weißes Licht ist im physikalischen Sinne ein aus Anteilen aller Wellenlängen des sichtbaren Spektralbereichs energiegleich gemischtes Licht und praktisch kaum realisierbar.

Wer hat denn diese These aufgestellt?
Wenn das richtig wäre, hätte Planck nicht h gefunden.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 16 Nov 2018 08:40 #44955

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ra-raisch schrieb: Wenn das richtig wäre, hätte Planck nicht h gefunden.

Das sagt wikipedia; kannst sie da ja korrigieren hinsichtlich was richtig wäre Deiner Meinung nach.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 16 Nov 2018 09:16 #44956

Rupert schrieb:

ra-raisch schrieb: Wenn das richtig wäre, hätte Planck nicht h gefunden.

Das sagt wikipedia; kannst sie da ja korrigieren hinsichtlich was richtig wäre Deiner Meinung nach.

Aus dem Zusammenhang gerissen war die Aussage "weißes Licht" eben unsinnig:
wiki: Meist versteht man deshalb darunter Tageslicht (Sonnenlicht) .... Dennoch ist ein typischeres Beispiel für polychromatisches Licht weißes Licht (z. B. auch Tageslicht),

Tatsächlich ist die Aussage "weißes Licht" in diesem Sinne sowieso unsinnig, was soll das denn dann sein, wenn nicht Licht, das dem Auge weiß erscheint. Soll es eine gleichmäßige Mischung von Wellenlänge 0 bis ∞ sein? Ich werde mal sehen, ob man das bei wiki besser formulieren kann.

Man müßte dafür ein neues Wort erfinden, zB "antichromatisch".

Z. schrieb: Fangfrage, in welcher "Farbe" scheint die Sonne am stärksten?

eben, und genau das ist die einzig valide physikalische Definition für "weißes Licht", siehe Wiki-Artikel "Farbtemperatur", der Farbbalken ist in der Mitte zwischen 1000 und 12000 K weiß.


EDIT:
Ich habe das noch nie berechnet und noch nie gelesen:
Tageslicht mit 6500 K entspricht einer Schwarzkörperstrahlung von 785 nm also Infrarot ....
achso, ich darf ja nicht a (Wien-Frequenz) sondern muss b (Wien-Wellenlänge) benützen, dann erhalte ich 445 nm
wiki: Sonne hat ihr Maximum bei etwa 500 nm

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 16 Nov 2018 09:40 #44958

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Harald Franz,

Auch elektromagnetische Wellen, können sich in flüssigerem Gelee leichter bewegen, als im festem Gelee. So ist die Lichtkrümmung an Massen einfach erklärt.

Das würde doch eine Krümmung in die andere Richtung ergeben.
Licht müsste sich in der Nähe von Massen "schwerer" bewegen.
Dein Modell passt nicht.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 16 Nov 2018 09:58 #44959

sebp schrieb: Harald Franz,

Auch elektromagnetische Wellen, können sich in flüssigerem Gelee leichter bewegen, als im festem Gelee. So ist die Lichtkrümmung an Massen einfach erklärt.

Das würde doch eine Krümmung in die andere Richtung ergeben.
Licht müsste sich in der Nähe von Massen "schwerer" bewegen.
Dein Modell passt nicht.

Licht wird im Gravitationsfeld langsamer, meinst Du das mit "schwerer"?

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 16 Nov 2018 13:08 #44969

Bildliche Vorstellungen haben immer irgendein Problem, schön beschrieben in diesem Cartoon:
Teaching Physics

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 16 Nov 2018 14:14 #44972

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ra-raisch,

Licht wird im Gravitationsfeld langsamer, meinst Du das mit "schwerer"?

Ja genau, "leichter" verstand ich als schneller.
Aber ich kenne ich sein Lichtmodell nicht, vielleicht passt das dann doch wieder ;)

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 17 Nov 2018 17:06 #45006

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ra-raisch,

Wer hat denn diese These aufgestellt?

Nicht nur Wiki ;)

Aber deine Unkonzentriertheit, ist wohl wiedermal die eigentliche Anwort.
Schau mal in welchem Zusammenhang es genannt wurde.. das weiße licht "ausserhalb des Universums".. :P

Dann Sonne... ist gar nicht drauf bezogen, sondern die an Brooder gestellte Fangfrage, steht im Kontext dazu was für Licht/Frequenzen real sind und was wir sehen..
Das hängt wiederum, damit zusamen das es im Kontext vorher um den Begriff "Bunt" ging...



Na Antworte doch mal spontan ohne nachzusehen, in welcher "Farbe/Spektrum" die Sonne am stärksten strahlt..??
Die meisten liegen da falsch... und genau um diese Fehleinschätzungen, die ua... auf unsere Wahrnehmung/Rezeptoren etc.. gründen.. bezieht sich meine Fangfrage..

Wie auch immer, schön auf die Aussagen konzentrieren wie sichs als Anwalt ziemt..hihihi
LG Z.

Ps:

Licht wird im Gravitationsfeld langsamer

Sagt man so... stimmen tut es aber definitiv nicht.
Langsamer würde heißen, in gleicher Zeit weniger Strecke zurücklegend... tut es aber nicht..
NG hihi...

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 17 Nov 2018 23:01 #45022

Z. schrieb:

Licht wird im Gravitationsfeld langsamer

Sagt man so... stimmen tut es aber definitiv nicht.
Langsamer würde heißen, in gleicher Zeit weniger Strecke zurücklegend... tut es aber nicht..

Von außen gesehen sehr wohl. Tangentiale Strahlung unterliegt lediglich der Zeitdilatation, die lokale Lichtgeschwindigkeit ist daher c_t=²(1-rs/r)c. Radial komt die Lorentzkontraktion dazu, daher c_r=c(1-rs/r). Von innen gesehen ist die Lichtgeschwindigkeit zwar c aber weiter außen höher ...

Z. schrieb: in welcher "Farbe/Spektrum" die Sonne am stärksten strahlt..??

Habe ich doch schon oben in #44956 beantwortet, kann natürlich falsch sein, vermutlich denkst Du an Infrarot? Da sich Deine Frage aber auf eine bestimmte Frequenz bezog, bleibe ich bei meiner ersten Antwort. Und unsere Sinne haben sich so entwickelt bzw angepasst eben gerade weil die Sonne so strahlt.

Z. schrieb: Schau mal in welchem Zusammenhang es genannt wurde.. das weiße licht "ausserhalb des Universums"

Wo steht das denn? Das Wort "außerhalb" (oder ausserhalb) taucht auf dieser Seite erstmals in Deinem letzten Beitrag auf.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 18 Nov 2018 09:04 #45033

Hallo ra-raisch

Licht wird im Gravitationsfeld langsamer


Irgendwie hätte ich es als Laie besser verstanden wenn du geschrieben hättest:
Licht erscheint im Gravitationsfeld langsamer.
Oder:

ra-raisch schrieb: Von innen gesehen ist die Lichtgeschwindigkeit zwar c aber weiter außen höher ...

Von innen gesehen ist die Lichtgeschwindigkeit zwar c aber weiter außen erscheint sie höher.

Hängt ja alles vom Standpunkt des Beobachters ab wie er die Lichtgeschwindigkeit wahrnimmt.
Lokal bewegen sich die Photonen immer mit C. Ein Photon kann nicht langsamer oder schneller als mit
Lichtgeschwindigkeit unterwegs sein ( egal ob die Raumzeit annähernd flach oder gekrümmt ist).
In einer gekrümmten Raumzeit vergeht die Zeit langsamer und deshalb scheinen die Photonen dort für einen
Beobachter der sich weiter "außerhalb" in einer flacheren Raumzeit befindet langsamer unterwegs zu sein als
sie es tatsächlich sind ( wegen der Zeitdilatation ).

Ich finde es macht einen Unterschied ob man formuliert dass das Licht im Gravitationsfeld langsamer wird
oder ob man sagt, es erscheint langsamer. Hmmm…
LG

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 18 Nov 2018 12:22 #45051

Sonni1967 schrieb: Hallo ra-raisch

Licht wird im Gravitationsfeld langsamer


Irgendwie hätte ich es als Laie besser verstanden wenn du geschrieben hättest:
Licht erscheint im Gravitationsfeld langsamer.

Nein, es scheint nicht so, es ist so. Das Licht läuft außen (hohes Potential) absolut schneller als innen (niedriges Potential). Es ist nur so, dass lokal beide Beobachter die gleiche Geschwindigkeit c messen. Sie messen aber den relativen Unterschied c_r1/c_r2 übereinstimmend (also nicht etwas spiegelbildlich).

Es ist wie bei einem dichten Medium mit hohem Brechindex c_r=c/n_r. Lokal ist c_r immer und überall gleich c, aber im Vergleich kann es abweichen. ... nein stimmt gar nicht, die Schallgeschwindigkeit kann im Medium sogar größer als c_r sein, liegt aber wohl daran, dass der Schall an der Oberflächer und nicht im Medium transportiert wird... da kenne ich mich nicht so richtig aus, teils wird auch gesagt, das Licht nehme nur einen längeren Weg, so dass über die Distanz eine größere Zeit erforderlich wird.

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 18 Nov 2018 13:10 #45052

Es ist nur so, dass lokal beide Beobachter die gleiche Geschwindigkeit c messen.


Ich glaub das verstehe ich weil jeder in seiner lokalen Eigenzeit (je nachdem in welchem Gravitationspotential er sich
befindet) Licht immer mit C misst.

Sie messen aber den relativen Unterschied c_r1/c_r2 übereinstimmend (also nicht etwas spiegelbildlich).


Das kommt aber dann nicht daher dass die Lichtgeschwindigkeiten unterschiedlich wären (im unteren Potential langsamer
und im oberen Potential schneller) sondern weil die Uhr im unteren Potential langsamer tickt im Bezug zu dem oberen.
Der Beobachter im oberen Bereich sieht die Zeit im unteren Bereich langsamer vergehen und deshalb erscheint ihm dort
auch ( oder er misst ) die Geschwindigkeit des Lichts verlangsamt.

Ich meine damit:
Die Lichtgeschwindigkeit ist / bleibt konstant aber der Raum und die Zeit sind veränderlich
je nachdem in welcher Struktur innerhalb der Raumzeit sich Beobachter zueinander befinden.

Ist beim Ereignishorizont eines schwarzen Loches ja ganz extrem. Da tickt die Uhr nicht (oder fast gar nicht mehr) im
Bezug zu einem Beobachter der sich "ausserhalb" befindet. Für ihn erscheint es so als würde das Licht stehen bleiben.
Nimmt er die Zeit als stillstehend war so auch die Bewegung des Lichtes (wie eingefroren).
Kann aber sein dass ich mal wieder auf dem Schlauch stehe :silly:
LG

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bildliche Vorstellung von etwas Unvorstellbarem 18 Nov 2018 21:33 #45068

Sonni1967 schrieb: Kann aber sein dass ich mal wieder auf dem Schlauch stehe :silly:
LG

Naja es ist schon wie Du sagst, allerdings ist es eben real, dass die Geschwindigkeiten unterschiedlich sind, genauso wie die Zeit unterschiedlich schnell vergeht (und radial der Raum gedehnt wird) ... genau wie beim Zwillingsparadoxon das Alter unterschiedlich ist. Dazu muss der Zwilling gar nicht umkehren, es genügt, dass er auf dem Mond landet.

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