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THEMA: ART: relativistische Natur der Gravitation?

ART: relativistische Natur der Gravitation? 12 Nov 2018 18:58 #44863

wl01 schrieb: Die dürfen etwas Nichtexistentes behaupten, ich nicht, Frechheit....;-)


Bei Gravitationswellen gibt es eine physikalische Theorie, mit der man genaue Vorhersagen machen kann. Bislang haben alle direkten und indirekten Messungen diese Theorie bestätigt. Daher ist es durchaus berechtigt, auch für die anderen Fälle an diese Theorie zu glauben.

Ansonsten wäre das als würde man ein Netz mit 10 cm Maschenbreite ins Meer halten und daraufhin behaupten, es gäbe eine Mindestgröße für Fische.

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 04:19 #44871

Hallo zusammen,

ich habe den Verlauf der Diskussion auf mich wirken lassen und dabei haben sich noch einige Fragen ergeben,
die vielleicht noch detaillierter in die Bereiche aktueller "Modellvorstellungen" Vordringen oder wilde
Spekulation meinerseits darstellen. Das Ganze ist für mich wie ein Tasten im Nebel.

Einerseits haben wir die "Abschirmung" der Gravitation des Inneren eines SL
durch Zeitdilatation nach Außen hin, wobei die Modellierung der gleichförmigen oder
beschleunigten Bewegung des SL durch ein Tänzeln erfolgt (#44787 & #44788).
Wobei daraus folgt, dass dieRotation zweier SLs umeinander als tänzelndes Rotieren
Zu interpretieren wäre.
Das deutet darauf hin, dass die Andere Grundlegende Eigenschaft der Materie -die
Trägheit - auch für SLs uneingeschränkt erhalten bleiben müsste.
Wenn in Zukunft die Interaktion Materie - Higgsfeld(skalares Feld) besser verstanden wird, muss
dann nicht auch die Frage -einer möglichen- relativistische Verzögerung der vorgenannten Interaktion
Bezüglich SLs berücksichtigt werden?

Gibt es auch Modellvorstellungen zum Verschmelzung von SLs?
Die extreme Zeitdilatation an den Ereignisshorizonten bleiben bestehen -
die beiden SLs bräuchten "ewig" zur Verschmelzung.
Spekulation Begin
Es sei denn, eine Art destruktiver Interferenz, bricht diese Barrieren kurzzeitig auf.
Dann könnte die Gravitation der die beiden SLs Gebärenden Sternleichen unmittelbar wirken (sofern
diese früheren Eisenkerne noch immer in einer wie auch immer entarteten Materieform vorliegen),
Verschmelzen und ein neues SL entsteht.
Spekulation End
?????

msmirror

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 09:07 #44873

msmirror schrieb: Das deutet darauf hin, dass die Andere Grundlegende Eigenschaft der Materie -die
Trägheit - auch für SLs uneingeschränkt erhalten bleiben müsste.

Wenn Einsteins ART richtig ist, und das ist sie, kann man davon ausgehen.

Wenn in Zukunft die Interaktion Materie - Higgsfeld(skalares Feld) besser verstanden wird, muss
dann nicht auch die Frage -einer möglichen- relativistische Verzögerung der vorgenannten Interaktion
Bezüglich SLs berücksichtigt werden?

Das Higgsfeld dürfte damit nichts mehr zu tun haben, denn innerhalb eines SL gibts höchstwahrscheinlich keine Elementarteilchen mehr.

Gibt es auch Modellvorstellungen zum Verschmelzung von SLs?

Ja naürlich. Das simuliert man mit den uneingeschränkten nicht-linearen Einsteinschen Feldgleichungen.

...die beiden SLs bräuchten "ewig" zur Verschmelzung.

Nein, gemessen wurde ein Verschmelzungs-"Tschirrp" von unter einer Sekunde glaube ich.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 09:59 #44874

Michael D. schrieb: innerhalb eines SL gibts höchstwahrscheinlich keine Elementarteilchen mehr.

Laut welcher Theorie gibt es im innerhalb eines SL keine Elementarteilchen mehr?

Keine kennend,

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 10:06 #44876

Yukterez schrieb:

Michael D. schrieb: innerhalb eines SL gibts höchstwahrscheinlich keine Elementarteilchen mehr.

Laut welcher Theorie gibt es im innerhalb eines SL keine Elementarteilchen mehr?

Keine kennend,

Weil doch gemäss Einstein alles in einer physikalischen Singularität endet. Oder gibt es einen inneren Kern mit einer Ausdehnung?

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 10:14 #44877

Michael D. schrieb: Weil doch gemäss Einstein alles in einer physikalischen Singularität endet. Oder gibt es einen inneren Kern mit einer Ausdehnung?

Das Innere eines SL beginnt bei r=2, die Singularität erst bei r=0. Lauf ART fällt man ganz normal ins schwarze Loch ohne beim Überschreiten des Horizonts irgendwas besonderes zu bemerken.

Differenzierend,

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 10:19 #44878

Yukterez schrieb:

Michael D. schrieb: Weil doch gemäss Einstein alles in einer physikalischen Singularität endet. Oder gibt es einen inneren Kern mit einer Ausdehnung?

Das Innere eines SL beginnt bei r=2, die Singularität erst bei r=0. Lauf ART fällt man ganz normal ins schwarze Loch ohne beim Überschreiten des Horizonts irgendwas besonderes zu bemerken.

Differenzierend,

Wenn das so ist, muss das River-Modell ja stimmen. Sonst gäbs ja keinen Grund, warum Licht dem SL nicht entkommen sollte.

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 10:24 #44879

Michael D. schrieb: Wenn das so ist, muss das River-Modell ja stimmen.

Das stimmt garantiert, es ist ja eine nachvollziehbare Lösung der allgemeinen Relativitätstheorie.

Nie daran gezweifelt habend,

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 10:28 #44880

Yukterez schrieb:

Michael D. schrieb: Wenn das so ist, muss das River-Modell ja stimmen.

Das stimmt garantiert, es ist ja eine nachvollziehbare Lösung der allgemeinen Relativitätstheorie.

Das bedeutet natürlich zwangsläufig auch, dass das SL sich auch dann Raum rivermässig reinzieht, wenn gar keine Materie in der Umgebung ist.

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 10:46 #44882

Michael D. schrieb: Das bedeutet natürlich zwangsläufig auch, dass das SL sich auch dann Raum rivermässig reinzieht, wenn gar keine Materie in der Umgebung ist.

Raum ist der Abstand bzw. das Volumen zwischen Objekten. Wenn du die dunkle Energie weglässt und mit einem geschlossenen und nichtexpandierenden Universum startest würden die Abstände zwischen den schwarzen Löchern (oder auch den normalen Gestirnen) mit der Zeit immer kleiner werden bis die Ausdehnung des Universums am Ende 0 ist, so wie in einem Big Crunch. Deswegen lässt sich das Innere eines schwarzen Lochs mithilfe der Oppenheimer Snyder Metrik auch aus umgedrehte Urknallmetrik beschreiben. Im echten Universum wird zwar durch die dunkle Energie mehr Abstand (ist gleich Raum) zwischen den Objekten geboren als reingezogen wird, aber da gleichzeitig auch hineingezogen wird bleibt unterm Strich etwas weniger dazugekommener Abstand über als das ohne dem Abzug durchs Hineingezogenwerden der Fall wäre (das Univerum expandiert in Anwesenheit von Masse langsamer als in deren Abwesenheit, und würde dann in Abwesenheit der Expansion komplett kollabieren).

Auf den Punkt bringend,

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 12:15 #44883

Yukterez schrieb: Im echten Universum wird zwar durch die dunkle Energie mehr Abstand (ist gleich Raum) zwischen den Objekten geboren als reingezogen wird.

Wenn Raum geboren wird, muss er ja auch eine Mutter haben, bzw. irgendwoher kommen. Aber woher?

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 12:51 #44884

Michael D. schrieb: Wenn Raum geboren wird, muss er ja auch eine Mutter haben, bzw. irgendwoher kommen. Aber woher?

Das ist so eine Henne/Ei-Frage, denn selbst wenn der Raum sich nicht koninuierlich selbst gebären würde müsste ja auch der Raum der bereits da ist von irgendwoher gekommen sein.

Letztendlich immer beim Nichts landend,

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 13:14 #44885

Yukterez schrieb: Letztendlich immer beim Nichts landend.

Von nix kommt nix. Das ist das Grundgesetz aller Universen. Sonst können wir die Logik gleich ganz über Bord werfen.

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 13:43 #44886

Von nix kommt nix. Das ist das Grundgesetz aller Universen.

Nichts ist eine Superposition von allen Teilen und Gegenteilen die nur denkbar sind, aber das sprengt dann schon den Rahmen der ART. In der reinen ART kann zumindest bereits vorhandener Raum neuen Raum gebären, aber die Frage wie der erste Raum in unserem Bezugssystem real wurde kann wohl nur die Quantenphysik beantworten.

Mit meinem Latein am Ende,

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 14:30 #44887

Michael D. schrieb:

msmirror schrieb: Das deutet darauf hin, dass die Andere Grundlegende Eigenschaft der Materie -die
Trägheit - auch für SLs uneingeschränkt erhalten bleiben müsste.

Wenn Einsteins ART richtig ist, und das ist sie, kann man davon ausgehen.

Wenn in Zukunft die Interaktion Materie - Higgsfeld(skalares Feld) besser verstanden wird, muss
dann nicht auch die Frage -einer möglichen- relativistische Verzögerung der vorgenannten Interaktion
Bezüglich SLs berücksichtigt werden?

Das Higgsfeld dürfte damit nichts mehr zu tun haben, denn innerhalb eines SL gibts höchstwahrscheinlich keine Elementarteilchen mehr.


Ich habe das so verstanden, dass das Higgsfeld als "Mittler" für die Eigenschaft der Trägheit von Materie angesehen wird.
Und zwar mikroskopisch (auf Ebene der Elementarteilchen) als auch makroskopisch (Körper in der klassischen Betrachtung).
Wenn in der ART nun das Äquivalenzprinzip als Grundlage für die Entwicklung der Modellierung von Gravitation als durch Materie
hervorgerufene Krümmung der Raumzeit ( und Postulierung der Existenz derselben) dient, dann sagt dies noch nichts über die Natur/Ursache der Trägheit der Materie aus. Das sehe ich erst durch den Baustein des von Higgs als "überall" (auch innerhalb eines SL ?) vorhandenen Skalarfelds modelliert.
Darauf zielte die (oben zitierte ) Frage zur ( möglichen/ in Betracht zu ziehenden) relativistischen Verzögerung der Interaktion Higgsfeld - Materie ( bzw. hier SL).

Vielen Dank

msmirror

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ART: relativistische Natur der Gravitation? 13 Nov 2018 14:52 #44889

Das Higgsfeld ist nicht die Ursache der Trägheit. Dieser Fehler wird immer wieder gemacht. Wir haben das hier im Forum schon gefühlte 1000x besprochen. Der grösste Teil der Trägheit (nämlich beispielsweise die Energie der bosonischen Gluonen in Neutron und Proton) würde auch ohne das Higgsfeld existieren. Es vermittelt nur die Ruhemasse von Elementarteilchen, mehr nicht. Der grösste Teil der Trägheit ist die Trägheit von Energie, nicht die Trägheit von Masse. Masse und Energie sind zwar gemäss Einstein äquivalent, aber nicht gleich. Es erfordert immer noch einen Umwandlungsprozess von Masse in Energie und umgekehrt.

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