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THEMA: Plancks Glaube - Eine Dynamik des Urknalls

Plancks Glaube - Eine Dynamik des Urknalls 20 Nov 2015 11:11 #1327

  • Kai
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In „Was ist Leben“ diskutiert Schrödinger Plancks Vermutung, dass der Physik letztendlich ein DYNAMISCHES Prinzip zu Grunde liegt (§ 66ff). Schrödinger hält diese Auffassung für „nicht einmal ganz falsch“, wobei er hinzufügt, dass sie nur mit einem „sehr großen Körnchen Salz zu genießen“ ist.
Dann diskutiert Schrödinger diese Auffassung an dem „Gang einer Uhr“, einer möglichen „Uhr ohne Triebwerk“, die keine Feder benötigt, um sich aufzuziehen, sozusagen einer Uhr, die ein perpetum mobile wäre. Schrödinger argumentiert, dass ein „Uhrwerk aus realer stofflicher Materie“ sich an der Reibung irgendwann totlaufen würde. Dies „kann nur als statistisches Phänomen verstanden werden“. Die Quantentheorie gäbe auf die Frage, wann ein physikalisches Phänomen sich rein mechanisch oder dynamisch verhalten könne, die Antwort: „am absoluten Nullpunkt der Temperatur“: Mit der Annäherung an den Nullpunkt verliert die molekulare Unordnung jede Bedeutung für physikalische Vorgänge“.

Ich möchte versuchen darzulegen, dass ein solcher Zustand einer Temperatur absolut Null dem Urknall des Universums zugrunde gelegen haben muss, bevor durch einen Umschlag jene massive Materiedichte und Energiedichte erzeugt wurde, die wir auch mit einer maximalen Temperatur angeben, die wir aber als den höchstgeordneten Zustand angeben, aus der alle weitere Entwicklung folgte. Schon jetzt möchte ich feststellen, dass es ja die Expansion des Raumes selbst bewirkt, dass die Materie und Energie in diesem verteilen kann. In einen noch nicht vorhandenen Raum kann Energie als Wärme ja auch gar nicht abfließen. Und genau so ist es ja. Die Expansion des Raumes stellt eben den Raum zu Verfügung, in den konzentrierte oder hochgeordnete Energie als Wärme abfließen kann! Seltsamer Weise korreliert dieser Vorgang mit einer Gesamtabkühlung des Universums, so dass, wenn man sich diesen Prozess als kontinuierlich fortdauernd vorstellt, das Universum irgendwann die Temperatur absolut Null erreichen soll.
In der Diskussion um das Primat der Mechanik oder Statistik, die Schrödinger mit Planck führt, geht es darum, wie wir mit dem Verhältnis von Kontinuität und Diskontinuität umgehen. Denn ein Kontinuum gibt es nur im Singular. Wer das Kontinuum denkt, denkt die Mechanik oder Dynamik. Schrödinger selbst muss zugeben, dass es ein Streit um Auffassungen ist („hängt von unserer Einstellung ab“, § 67). Aber Experimente und Beobachtungen bestätigten eher die statistische Auffassung. Das heißt: der Diskontinuität gebührt sozusagen das Primat, alle stabilen Phänomene resultieren letztendlich aus der großen Anzahl dieser Diskontinuitäten, als statistische Phänomene.

Planck, ein echter Nachfolger des Parmenides, mag daran nicht recht glauben, dass das Diskontinuum Vorrang vor dem Kontinuum haben solle. Vielleicht führte ihn gerade der Glaube an das Kontinuum zur Entdeckung des Wirkungsquantums. Bei der Suche nach dem Moment, indem sich Alles zusammenfügt, stieß er auf eine Lücke und brachte dadurch erst seine „Gegner“, die Statistiker, auf die Spur. Was für ein grandioser Irrtum!
Seither gilt jenes „Planck-Teilchen“, an dem alle Stränge abreißen, als die Grenze der Erkenntnis, ja sogar als die Grenze des Anfangs selbst. Mit dieser Diskontinuität sei zu beginnen! Dahinter ließe sich nicht schauen.
Aber sind denn wirklich alle Stränge abgerissen? Eine Saite sehe ich noch straff aufgespannt. Und das ist die des Lichtes! Auch im Planck-Korpuskel: das wir uns als ein Raum-Zeit-Korpuskel denken, ist innen, zwischen den Raum- und den Zeitmomenten das Licht, der Vektor der Lichtgeschwindigkeit, straff aufgespannt! Könnte dieser Vektor wie der Zeiger einer Uhr fungieren? Ist dieser einer, der die Momente doch wieder zusammenschließt, ein Hinweis auf eine Kontinuität, die doch wieder in der Diskontinuität steckt?
Der Witz an diesem Licht ist ja, dass es sich, zumindest im Vakuum, in alle Richtungen gleich verhält: Und das heute in unserer so differenzierten Welt immer noch! Bei all den Widersprüchen und Paradoxien, die dieses Verhalten hervorruft, irgendwie findet das gewitzte Licht immer einen Kompromiss. Das Licht verhält sich so kompromisslerisch, dass wir es fast für blöde halten müssten (Eigentlich ist es ganz schön raffiniert, denn die Kompromisse geht es ja ein, nur um stur sein Prinzip doch wieder durchzusetzen.). Aber es behält letztendlich mit dieser Strategie Recht. Das stößt uns so vor den Kopf, dass wir darüber lieber nicht mehr reden möchten. Ausnutzen wollen wir dieses Verhalten – ja: Und das tun wir ja auch: keine Moderne Technik wäre ohne dieses komische Verhalten möglich gewesen. Aber wirklich noch darüber reden möchte noch nicht einmal der Durchschnittphysiker. Er fürchtet die Gefahr, für blöd oder – noch schlimmer! – unwissenschaftlich gehalten zu werden. Mit seinem Schweigen lässt ein solcher Physiker uns mit den Problemen des Lichts, der Kontinuität und der Diskontinuität im Regen stehen, die aber gerade seine Physik erst aufgeworfen hat. Mehr noch: Mit seinem STOPP vorentscheidet er die Frage, bevor sie überhaupt erst gestellt wurde. Redlich ist das nicht (Zur Redlichkeit siehe Schrödinger: Geist und Materie).

In einem Beitrag in diesem Forum: „ÜberLichtEnergieSymmetrie“ habe ich meine Schwierigkeiten mit der Lichtproblematik und meine Gedanken dazu sehr unsortiert ausgebreitet. Ich hatte die Hoffnung, dass dennoch eine Diskussion daran anschließen kann. Es ist mir nicht gelungen. Ich möchte mit diesem Beitrag einen zweiten Versuch starten. Ich hoffe, dass das folgende nachvollziehbar ist. Ich bemühe mich, so systematisch wie möglich vorzugehen. Dennoch empfehle ich meinen letzten Beitrag sozusagen als Untermalung und ergänzende Ressource.

Ich möchte an Plancks Vorstellung von einer „Himmelsmechanik“ anschließen und mit jenem „Objekt“, auf das Planck bei der Suche nach dem zusammenschließenden Moment gestoßen ist, und welches bis heute als die definitive Grenze für physikalisch sinnvolle Aussage gilt, arbeiten: also mit dem Planckschen Wirkungsquantum und den aus ihm abgeleiteten Planckgrößen. Entscheidend für meine Konstruktion ist vor allem die feste Beziehung zwischen Planckzeit und Plancklänge, die durch die konstante Lichtgeschwindigkeit vermittelt ist. Mehr an Voraussetzungen benötige ich nicht.
Ich habe einmal, als ich über das Licht nachdachte, folgenden Satz für mich formuliert: Licht, ein Bewirkungsakt oder Moment, das in jedem Moment, in das es hineinwirkt, eben diese Lichtfunktion selbst als ein Moment wieder freisetzt, so dass es auf den folgenden Moment wirkt, so dass in dem diesen Bewirkungsakt folgenden Moment (Bewirkungsakt) die Lichtfunktion verdoppelt sein müsste, weil erstes und zweites Moment nun gemeinsam wirken, und in den folgenden Momenten weiter exponentiell vervielfacht wirken, wenn immer alle Momente weiterwirken: eine Dynamik der ganzzahligen Vervielfachung der Lichtgeschwindigkeit (Beschleunigung) – exponentiell wachsen diese Momente?
Diesen Satz musste ich hier hinschreiben. So irre der auch klingt. Aber ich brauche ihn. Ich möchte den Gedanken im Folgenden systematisch auseinandernehmen, so dass der Leser ihn verstehen kann.
Also: Das Problem besteht darin, Bewirkungsakt und Moment zu unterscheiden. Wir kommen da tatsächlich an die Grenze des denkbaren, aber es ist vielleicht doch zu machen. Das verrückte an der Planck-Relation ist ja, dass da eine Beziehung zwischen zwei – tja: was sind diese Beiden, Raum und Zeit – ich sag mal zwischen 2 Enden: durch einen sie verbindenden Vektor festgelegt wird. Dass da eine feste Beziehung besteht, haben wir aus der physikalischen Beobachtung herausdestilliert. Eben die Planckrelation gibt sie in konkreten Maßeinheiten an. Für unsere Deduktion ist es aber nicht von Bedeutung, mit empirischen konkreten Zahlen zu hantieren, sondern einzig die empirisch festgestellte Beziehung zwischen Zeit und Länge, also dass eine bestimmte Zeit aufgewendet werden muss, um eine Distanz zu durchlaufen, ist wichtig! In einem Raumzeitdiagramm können wir einen Schnittpunkt von Raum und Zeit markieren. Wir können einen zweiten solchen Schnittpunkt markieren. Beide können wir mit einem Vektor verbinden. Dieser Vektor nun sei als Einheitsvektor festgelegt: Er hat natürlich eine Richtung durch seinen Pfeil. Der genau entgegengesetzte Vektor wäre auch möglich. Dem ist auch so. Hier treffen wir vorerst eine Entscheidung. Wir entscheiden uns für einen Vektor. Er führt also von einem Raumzeitpunkt zu dem anderen. Und dies ist also der/das Moment als Bewirkungsakt, dargestellt durch diesen Vektor: Er bewirkt den Übergang von einem Raumzeitpunkt zu einem andern. Was sind nun diese beiden Raumzeitpunkte selbst? Ebenfalls Momente? Es sind Aspekte des Moments selbst. Das Moment selbst ist ein Übergang von einem Moment zu einem anderen. Eben das drückt das ganze Konstrukt aus: Von A nach B in Zeit C (Die Differenz von Zeitpunkt A und Zeitpunkt B und eine Differenz von Raumpunkt A und Raumpunkt B.). Das Moment und seine Grenzen sind durch den Vektor definiert. Der Vektor besagt: der Übergang erfolgt in einer kontinuierlichen „Bewegung“ von A nach B in Zeit C. Und dennoch setzen wir einen endlichen Vektor! Einen Einheitsvektor. Das ist ein Willensakt. Ich mach das einfach. Wie groß soll er sein? Ist nicht wichtig bei der Deduktion. Für unser Universum hätten wir zum Angebot eben jenen Planckzeit-Plancklänge-Vektor. Der/das Moment - der Bewirkungsakt - ist also vollzogen durch den kontinuierlichen Übergang von A nach B. Erstes Moment. Da der Übergang kontinuierlich ist, könnten wir den Bewirkungsakt noch viel mehr aufsplittern: sozusagen einen viel kleineren Vektor wählen! Könnten wir. Auch dieser Vektor wäre ein Einheitsvektor. Nämlich für die Beziehung zwischen diesem kleineren Raum und der kleineren Durchlaufzeit. Wichtig an der Beziehung ist gar nicht die konkrete Länge, Dauer, sondern die Beziehung selbst zwischen Raum und Zeit, die durch all diese verwandten und letztendlich identischen Vektoren dargestellt wird! Wichtig ist aber: habe ich erst einmal eine Distanz und eine Zeitdifferenz und damit einen Vektor festgelegt, so werde ich nur noch mit diesem operieren. Das Moment ist als ein Diskontinuum auf das Kontinuum gesetzt. Ich behaupte ja wie Planck, dass das Kontinuum die Basis ist, die Diskontinuität nur zweitrangig. Das zeigt sich schon daran, dass ich die Diskontinuität so willkürlich setzen kann. Aber für den weiteren Verlauf wird es von Bedeutung sein, kontinuierlich zu operieren!
Was heißt das? Es heißt: ich operiere nach Regeln. Ich definiere also den/das Moment als Übergang von Punkt A nach B in Zeit C. Das ist ein Takt oder Operationsschritt. Am Anfang war Punkt A, dann folgte die Bewegung entlang des Vektors in einer bestimmten Zeit. Am Ende des Vektors erreichen wir Punkt B. Takt eins ist beendet.
Der Übergang zu Takt 2 ist etwas schwierig. Aber er ist dadurch zu verstehen, dass wir sowohl den Ausganspunkt A als auch den Übergang von A nach B und eben den Abschluss des Übergangs in B als Moment auffassen. Weil der Übergang von Takt 1 zu Takt 2 ebenso ein kontinuierlicher ist, den wir aber ebenso als Moment erfassen möchten, müssen wir eben diesen Übergang als einen Moment des Übergangs von Moment Takt 1 zu Moment Takt 2 auffassen. Wollen wir es mal so beschreiben. Wenn in Takt 1 von A nach B wandert, dann wandert in Takt 2 jeweils aus den Punkten A und B ein Vektor heraus, aber auch der erste Vektor als ganzes wandert. Die Verschiebung innerhalb des 2. Zeittaktes ist zusammengesetzt aus der Fortführung des Vektors, der von A nach B gewandert ist im ersten Takt, über B hinaus nach Punkt D in der Zeit 2C (Zeit des 2. Taktes) UND der Verschiebung des ersten Vektors selbst, der nun als Ganzes (als eigener Moment) in der Zeit C des 2. Takts um eine Strecke AB verschoben wird. Beide Verschiebungen überlagern sich, addieren sich auf. Es resultiert eine Vervielfachung des Lichtvektors. Dies ist sozusagen eine Selbstüberschreitung der Lichtfunktion. Ich weiß, es ist schwierig zu begreifen. Weil ich ständig das Bezugssystem ändere. Denn wenn ich die Operation graphisch darstelle, dann habe ich plötzlich doch Vektoren mit größeren (doppelten) Spannweiten, die ich entsprechend dieser Spanne in einem Zeittakt verschiebe. In dem gleichen Zeittakt verschiebe ich aber den Grundvektor um eine viel kleinere Raumeinheit. Aber es geht, weil ja sozusagen alle diese Momente miteinander verbunden sind und kontinuierlich sich mitvollziehen.
Die größeren Vektoren kann ich deshalb genauso behandeln wie die kleineren Grundvektoren. Ich erinnere noch einmal daran, dass es bei den Vektoren nicht um die Darstellung einer konkreten Distanz und einer konkreten Zeitdifferenz, sondern um die Darstellung einer konkreten Beziehung zwischen Raum und Zeit handelt. Wenn ich nun alle Vektoren addiere, erhalte ich dennoch einen Vektor, als Gesamtvektor, den ich dann doch lese als: eine höhere, vervielfachte Geschwindigkeit! Denn nun wechsle ich die Perspektive und deute diesen Gesamtvektor als Anzeige jenes Gesamtraumes, der in einer Takteinheit (Planckzeit) durchzogen wurde. Ich gebe den Betrag als ein Vielfaches des ersten Grundvektors an. Danach aber, in der nächsten Operation behandele ich wieder jeden Vektor gleich, als ob alle Grundvektoren oder Einheitsvektoren wären.
Ich erlaube mir diese Vorgehensweise, weil sie für mein Verständnis das paradoxe Verhalten von Licht gut wiedergibt. Dieses Modell bezieht sich nur auf einen Lichtstrahl, der einen Anfang hat und sich auf einer Linie in eine Richtung fortbewegt. Die „Spitze“ des jeweiligen Gesamtvektors gibt die Frontgeschwindigkeit an, während untergeordnete Vektoren untergeordnete Phasen- oder Gruppengeschwindigkeiten angeben. In Wirklichkeit breitet sich das Licht in alle Richtungen des Raumes aus. Das verkompliziert natürlich das Modell! In dem Beitrag „ÜberLichtEnergieSymmetrie“ habe ich mehr literarisch Modelle beschrieben, die für mein Verständnis aus diesem seltsamen Verhalten des Lichtes abgeleitet werden können. Diese Beschreibungen können vielleicht dabei helfen, meine Ausführungen hier nachzuvollziehen.
In diesem Beitrag habe ich beschrieben, wie ich mir ein „erstes“ Ereignis vorstelle: Ein Ort, ein Moment, ein „Teilchen“, eine erste Materie hat sich geformt durch eine Rotation, die sich aus einem Allstrom „potentiellen“ Lichts, das aus allen und in alle Richtungen fließt, also aus eben jenen Flüssen je ein Moment borgte und zu einer Allrotation ordnete. Ich habe von eingelenkten Strömen gesprochen. Das war ein erster Symmetriebruch. Die Rotationssymmetrie blieb noch gewahrt. Aber an diesem Körnchen brachen sich nun wie Flussströmungen an einer Boje die Ströme des Allstroms. Die Struktur dieses Körnchens war natürlich viel komplizierter: Der Außenwirkung korrespondierte eine inverse Wirkung jenseits der Oberfläche dieses Körnchens in es hinein. Wir wollen das hier vernachlässigen. Für das Körnchen in einem Außen ergibt sich: Ein Körnchen und ein riesiges leeres Feld um ihn. In dem Körnchen konzentrierte sich alle „Energie“ und „Masse“. Aber es war ja noch nichts da? Ja: Aber in das Nichts wird der Raum sich ausbreiten dann: Es ist die Umwelt des entstehenden Universums. Es war deshalb ein Temperatursprung von 0 auf 1. Aber diese 1 drückte aus den Zustand höchster Energiedichte, Massedichte. Ein Zustand von Nichts umgeben. Es folgte die Inflation: eine exponentielle Vervielfältigung des ersten Zustands: auf nichts anderes will meine obige Vektorvervielfältigung hinaus, als diese Inflation zu beschreiben. Ich werde die Beschreibung gleich noch einmal durchführen: etwas variiert, um das Bild zu verbessern. Die Temperatur nach der Inflation bekam natürlich einen völlig anderen Wert, weil eben sich das „Teilchen“ vervielfältigt hat, und ein Cluster dicht beieinander gepackter Teilchen (Momente) hervorgebracht hat. Es hat sich die Zahl der Temperatur vervielfältigt. Aber qualitativ hat sich wenig geändert: Dichte Materie, Energie von Nichts umgeben, noch nicht viel Raum. 10hoch32 K also entsprechen qualitativ der 1, beziehungsweise: die 1 entspricht einer noch viel höheren Temperatur, da sie ja die Temperatur vor der Expansion war. Im Nachhinein können wir dieser 1 auch in den dann entstandenen Maßeinheiten geben. (Ebenso verhält es sich mit den Massen und den Energien.) Aber jetzt ändert sich die Dynamik der Expansion des Universums. Während der Inflation ging es um die Vervielfältigung der Grundstruktur: Ein dichtes Raster zu schaffen, mit dem gearbeitet werden kann. Das Lichtparadox wurde ignoriert. Überlichtexpansion. Ich werde das gleich noch einmal beschreiben. Dann der Moment des Umschlags in die „gemäßigte“, „vernünftige“ Expansion. Jetzt wurde keine Momente mehr vervielfältigt, sondern die große Zahl der bis dahin erzeugten Momente stabilisiert, als Elementareinheiten (besser dieser Begriff als der Begriff der Elementarteilchen). Jetzt expandierte nur noch eins, ein Moment: Nämlich das eine Universum. Nämlich der Raum. Die Dynamik, die über das Licht hinausschoss muss irgendwie eingefangen worden sein, zu einer inneren interaktiven Dynamik zwischen den Elementareinheiten verwandelt worden sein, eingelenkt sozusagen. Das konnte geschehen, weil sich um den dichten Cluster ein Ring gelegt hat, der nun die Expansionsdynamik diktierte! Nur noch ein Vektor zählt! Vielleicht konnte dieser Ring entstehen, weil in dem Cluster dichtester Protomaterie und Energie aus 10hoch80 bis 89 Elementen bereits sich eine statistische Struktur gebildet hat, innere Dynamiken und Interferenzen, die eine solche Emanation ermöglichte. Wir werden sehen, dass aber etwas an dem Verhalten dieses neuen Moments doch nur mechanisch gedeutet werden kann: Es scheint so zu sein, dass sich dieser Ring doch als direkter Abkömmling seines ersten Urahns erweist. Dazu noch einmal später.
Ich sagte, die Rotationssymmetrie blieb noch gewahrt. Vielleicht bleibt sie aus einer perspektive immer gewahrt, so wie Alan Guth sagt, die Inflation dauere ewig weiter an. Vielleicht bleibt aus einer Perspektive auch die absolute Symmetrie gewahrt. Aber auch die Rotationssymmetrie ist gebrochen worden. Auf jeden Fall für jene Räume und Strukturen, in denen wir wohnen. Das heißt: aus dem Allstrom wurde eine Richtung und ein Richtungssinn ausgewählt, um als Leitstrom zu fungieren. Schon mein Vektorspiel oben operierte ja an einem ausgesuchten Vektor.

Ich will jetzt meine Vektorvervielfältigung noch einmal durchspielen, um im Anschluss eben den Umschlag der Inflation in die gemäßigte Expansion mit diesem Modell zu beschreiben. Dazu wandle ich mein Modell etwas ab. Wir bleiben vorerst auf der Linie, auf einem Strahl, und beschreiben noch einmal die „Expansion“ des Lichtes in eine Richtung. In Wirklichkeit breitet sich das Licht in alle Richtungen des Raumes aus. Aber, ich nehme vorweg: der „Zeitpfeil“ ist so etwas wie eine Auswahl eines Lichtstrahls, einer Richtung für die Region, in der wir wohnen. Ich modifiziere mein Modell etwas. Ich habe schon herausgelassen, dass ich mir den Anfang als einen Umschlag der geradlinigen Lichtströme in eine Rotation vorstelle. Deshalb werde ich jetzt statt mit dem Modell A-Vektor(C)-B zu arbeiten, mit Einkreisungen arbeiten: Ich setze also den Einheitsvektor und ziehe einen Kreis um ihn, wobei der Anfang des Vektors und sein Ende an der Pfeilspitze auf dem Umfang des Kreises liegen. So kann ich alle Momente dessen, was ich Bewirkungsakt genannt habe, besser als integriert darstellen. Ich beginne an einem Punkt, auf einer horizontalen Linie und beschreibe eine Rechtsverschiebung (oder –vervielfachung oder –entwicklung). Takt 0 sei der Start: also ich setze einen solchen eingekreisten Einheitsvektor. Takt 1: Erste Verdopplung: Ich verschiebe den Einheitsvektor so, dass er verdoppelt auf der Linie, die als Basis für meinen Strahl fungiert, erscheint. Zwei Vektoren, zwei Einheitskreise, die sich in einem Punkt berühren. Dieses Paar kreise ich jetzt auch ein, das heißt: Ich ziehe einen Kreis um das Paar, so dass der Anfangspunkt und der Endpunkt auf dem Umfang liegen. Takt 2: Ich verdopple alle Kreise! Also zuerst den äußeren Kreis, indem ich ihn kopiere und so rechts daneben auf die Linie setze, wobei sich beide Kreise in einem Punkt berühren. Dann verdoppele ich je die kleinen Einheitskreise. Dadurch vergrößert oder dehnt sich der Umfang des das Paar umgebenden Einheitskreises, der ja nun vier Grundkreise enthält. Ich zähle die Strecke mit den kleinen ersten Einheitsvektoren ab: 8 Elemente. Nun kreise ich neu ein. Und zwar alle Paare, die sich gebildet haben. Die kleinen Paare, die aus zwei Grundeinheiten bestehen. Aber ich kreise ebenso das große Paar ein, ziehe also einen großen Kreis, dessen Umfang den Anfang und das Ende des Gesamtvektors, der aus den 8 Grundvektoren zusammengesetzt ist, berührt. Takt 3: Ich verdopple auf die gleiche Weise wie in Takt 2 alle Kreise und zähle dann den resultierenden Gesamtvektor mit dem kleinen Grundvektor als Maßeinheit ab. Ich erhalte als Maßzahl: 128. Dann kreise ich wieder alle entstandenen Paare ein. Takt für Takt gehe ich weiter so vor. Nach Takt 4 erhalte ich schon 32768 Grundelemente.
Die Zahlenfolge 1 – 2 – 8 – 128 – 32768 - … usw. lässt sich darstellen:
1 x 2 = 2
4 x (1 x 2) = 8
8 x (1 x 2 x 8 ) = 128
16 x (1 x 2 x 8 x 128) = 32768

oder:
1 + 0 = 1; 2¹ = 2
2 + (0+1) = 3; 2³ = 8
3 + (0+1+3) = 7; 2⁷ = 128
4 + (0+1+3+7) = 15; 2¹⁵ = 32768.
Also:
Die Exponenten der Potenzen
0, 1, 3, 7, 15 usw. resultieren aus der Addition mit: 1, 2, 4, 8 (also 2 hoch x). Eine relativ einfache exponentielle Summe.
Das ist die Entwicklung die resultiert für eine „einfache“ Rechtsverschiebung der Grundeinheit entlang einer Linie! Die Grundeinheit steht für eine Grunddistanz, durch die sich in einer Grundzeit das Licht „bewegt“, oder gar erst den „Raum“ mittels dieser „Bewegung“ aufspannt - mit der Beziehung zwischen Distanz und Zeit: c=s/t. Also ein Vektor der Lichtgeschwindigkeit. Es wird aber der Raum durch diese Operation nicht nur entlang einer Linie in einer Richtung, sondern von einem Ur=SPRUNG aus in alle Richtungen eines Kubus‘ entwickelt. Das verkompliziert dementsprechend die Gleichung sehr.
Mein Gedanke ist der: Vakuum ist ein Nichts, in dem sich der Allstrom des Lichtes potentiell verbirgt (Siehe in ÜberLichtEnergieSymmetrie). Wenn eine solche Regel, wie ich sie eben entwickelt habe, die potentielle Dynamik des Allstroms des Lichtes entwickeln kann, tatsächlich ins Vakuum greift, dann haben wir mehr als eine flüchtige Quantenfluktuation. Diese Regel greift sozusagen bei seiner Behandlung des Lichtparadoxes durch! Sie rechnet das Paradox aus – das heißt: sie breitet es rechnend in der Zeit aus! Sie operiert mit einer Unterscheidung der Dimensionen und mit Entscheidungen. Diese wendet sie eben regelhaft an und stabilisiert sie damit. Das geschieht durch Ausklammerung und Einklammerung von Widersprüchen (Reduktion: Nach Penrose: Reduktion R von U (Unity) führt zur Klassik (C)). Im Falle der Inflation, des exponentiellen Wachstums der Momente, wird die Paradoxie operiert, aber alle Ungereimtheiten für die über die GrundMomente selbst hinausweisenden Momente (exponetielle Lichtgeschwindigkeiten), werden zwar benutzt, um die DYNAMIK zu starten, aber dann auch wieder aus- und eingeklammert. Man kann fast sagen, sie werden benutzt und ignoriert: ausgebeutet, um erst einmal eine Masse Elementarmomente zu schaffen, mit denen dann auf einer höheren Stufe der Operation das Paradox weiter auseinandergenommen und re-integriert (analysiert und synthetisiert) werden kann. Es entsteht in der Dynamik der Inflation ein Cluster von dicht gedrängten Momenten, aber die Möglichkeiten des Clusters sind noch nicht realisiert oder materialisiert: man könnte fast sagen: NOCH NICHT BEWUSST! Noch nicht bewusst ist die Möglichkeit ihrer Einheit. Ich würde sogar behaupten: die Operation der Inflation ist die naive Operationsweise des Nichts selbst, ein Vorsichhinbrabbeln und -blubbern des Vakuums, das erst durch den nächsten Bruch, beim Umschlag von Inflation in gemäßigte Expansion des einen Universums gewissermaßen intelligent wird, just in dem Augenblick, in dem eine der äußeren Einkreisungen selbst sich als Einheit ins Spiel bringt! Hier ist ein wirkliches Re-entry gemäß Spencer-Brown am Werk! Eine letzte Einkreisung eines letzten Taktes der inflationären Operationsweise beansprucht nun selbst, ein erstes Moment zu sein! Und hier kommt etwas ins Spiel: da dieses Moment durch die Inflation selbst schon ein strukturiertes Innen hat, kann es auf einer höheren Stufe als ein erstes Moment agieren: diesmal ist die Paradoxie nicht nach außen verlagert, sondern eingeschlossen, sie kann sich in den Interaktionen zwischen den 10 hoch 80 Elementareinheiten austoben! Diese Möglichkeit federt sozusagen die Operationsweise dieses höheren Anfangsmomentes ab!
Man spürt förmlich die Sprengkraft und die Spannung, die die die exponentielle Dynamik enthält. Wenn man sich vorstellt wie die Subeinheiten auf die übergeordneten Einheiten drücken. Es gibt ein Platzproblem. Wie soll das Ganze sich noch in einem kubischen Raum zusammendrängen können? Und nun drückt sozusagen von außen ein „Ring“, der das Cluster auf einfache Lichtausbreitung zurückzwingt. Nur auf einem einfachen Lichtstrahl reiten? Druck, Sprengkraft, Spannung.
Es werden die Elementarmomente aus der Expansion zu einer dichtesten Elementarmaterie zusammengedrückt. Das Cluster also zu einem massiven Brocken gepresst. Die expansive Dynamik muss in diese Materie gebannt werden und sie kann sich nur mäßig, entlang einer langsamen Expansion von Raum in einfacher Lichtgeschwindigkeit „Luft“ verschaffen! Deshalb muss die Dynamik invertiert sein durch diesen immensen Druck. Der Brocken muss so heiß sein, dass er trotz seiner Dichte kein Festkörper sein konnte: Dichtestes Wirbeln der gefesselten Momente: Dichteste Energie. Aber stabile Momente auch: Denn die Vervielfältigung war gestoppt und zugunsten der Expansion eines Raumes – in einen Raum aufgegeben! Die von uns aus als äußerst gewaltig erscheinende Explosion des Urknalls resultiert dynamisch aus einer Abbremsung der Inflation einem Stopp und dann dem Schub der nun gestoppten Momente in den Raum. Der Raum konnte sich sozusagen als ZwischenRaum der Momente etablieren. Es folgte eine Differenzierung von Kräften! Zuerst drückte also ein äußerer „Ring“, der zur Einheit drängte, auf das Cluster, das dagegen drückte: Der Ring expandierte mit einem Radius der mit Lichtgeschwindigkeit anwuchs (und heute noch anwächst!). Ungleichgewichte in der Urmaterie, die das Cluster war, führten bald zu dichteren und weniger dichten Zuständen: hier nun spielt die Statistik ihre Rolle. Die Geschichte der vier Grundkräfte der Physik schreiben wir noch in das Modell ein. Später. Ich glaube es ist möglich und kann auch einige beobachtbare Erscheinungen einfacher erklären. Hoffe ich! Also ich möchte behaupten, es könnten sich doch aus dem Modell überprüfbare Aussagen ableiten lassen.
Ich will zum Schluss andeuten, wie man das machen kann. Über die Zeit vor der Planck-Ära wissen wir nichts. Wir wissen aber eben, dass der Planck-Raum und die Planck-Zeit die kleinste mögliche Einheit ist. In der Phase der Baryogenese vollzog sich der Umschlag des All-Lichtes in die Allrotation. Also der erste Symmetriebruch. Es ist ein Moment der Zäsur, der Setzung einer Diskontinuität im Allstrom. Die Dynamik wurde über Wechsel-Wirkung, also ein Hin- und Herwirken eingelenkt. Die Momente erzeugten sich wechselseitig: MatrixPatrix. Es hat etwas Geisterartiges. Diese als Wechselwirkungsteilchen wirkenden Momente, die sich hier bilden spiegeln im wahrsten Sinne des Wortes den Bruch der Symmetrie. Spiegelglasgspiegelungen: Spiegel im Spiegel! Es ist so als ob die Form des Spiegels die Form des Objektes erzeugt und nicht ein Objekt in einem Spiegel sich abbildet. Ich glaube, in dieser Phase, bildet sich die geschmeidige Membran, der Spalt, der Ereignishorizont heraus, der Innen und Außen trennt. Ein Schleier um die Planckkerne? Ich werde nachher zeigen, dass vielleicht dieses Moment, obwohl es auf unserer Zeitskala vor der Inflation liegt, doch irgendwie von den folgenden Ereignissen beeinflusst ist. Also eine Wirkung in umgekehrter Zeitrichtung? Diese stabilisieren erst jene Dynamik im „Nachhinein“. Vielleicht lässt sich so der kleine Materieüberschuss verstehen: Während der Baryogenese ist die Zeitentscheidung noch nicht gefallen! Aber erst als die Zeitentscheidung dann gefallen ist, war die Baryogenese in der Form, wie wir sie analysieren können, möglich gewesen.
Es ist noch sehr geisterhafte Materie: noch nicht so recht ausgedehnt! Eher Momente, aus denen Materie erst werden wird. Aber schon eine Differenzierung der möglichen Materie war angesetzt. Das Ergebnis aber war, dass ein Film, eine Membran das Planckkorpuskel umhüllte! In dem Planckkorpuskel waren unendliche Vektoren (Durchmesser) möglicher Zeiten enthalten. Noch war der Zeitpfeil nicht ausgewählt, der die Richtung der weiteren Entwicklung bestimmte. Die Form des Korpuskels, eine von einer Rotationssymmetrischen Membran umhüllte Menge von Lichtvektoren hat Ähnlichkeit mit meinem eingekreisten Vektor, den ich für die Beschreibung der Expansion verwendete (Grundeinheit eines Moments, eines Takts, einer Räumlichen Diskontinuität, aber auch eine UHR (Siehe oben Planck vs. Schrödinger). Nur dass bisher noch nicht der eine Vektor (Zeiger) ausgewählt ist. Dieser Symmetriebruch erfolgte erst in der nächsten Phase. Ein Zeitpfeil wurde ausgewählt! Auch das ist eigentlich nur eine Rückwirkung vom Jetzt: Weil wir uns in einer Region eines Zeitpfeils sozusagen befinden, musste dieser Zeitpfeil auch ausgewählt worden sein! Die Auswahl dieses einen Zeitpfeils (eines Lichtstrahls) erzeugte natürlich wiederum „Rückstoßwirkungen“: die des genau gespiegelten Zeitpfeils, der orthogonalen Achsen usw.: Interferenzmuster. Ich deute das hier nur an. Durch diesen Symmetriebruch erst wurde die Zeit erzeugt, die nachträglich auf die „vorherigen“ Prozesse zurückprojiziert wird. Aber es ist noch nicht die kontinuierliche Zeit unseres Universums, sondern die Zeit ist erst einmal eine erste Taktung. Denn in der Expansionsphase erfolgte erst einmal eine exzessive Ausbreitung der Momente ohne Rücksicht auf einen höheren raumzeitlichen Zusammenhang. Schon scheint zwar eine Zeitachse eine Richtung vorzugeben in die sich die Expansion entwickelt, aber die Momente werden noch nicht in diese Richtung bewegt, sondern fast senkrecht zu dieser Achse entwickelt. Wenn wir der Richtung, in die die Expansion der Momente in der Inflation erfolgte, folgen, haben wir die Paradoxa einer exponentiellen Vervielfachung des Lichtes. Wenn wir aber die Kurve auf die dann bestimmende Zeitachse projizieren, die fast senkrecht zur Expansionsrichtung der Inflation steht, haben wir vielleicht eine perspektivische Verkürzung der Vektoren der Inflation, und als Abbildung auf dem sich durchsetzenden Zeitpfeil widerspricht die Summierung dieser Projektionen gar nicht der einfachen Lichtgeschwindigkeit (Vektorprodukt! aus Zeitvektor und Raumvektor: Während der Inflation Ausbreitung fast senkrecht zum Zeitpfeil: maximale Teilungen, nach der Inflation, in der gemäßigten Phase: wird der Gesamte Cluster in Zeitrichtung mitgeschoben (also fast der gesamte Gesamtvektor und nur zwei kleine Planckvektoren in die räumliche Expansion)? Zum Abschluss der Inflation nun kippt die ganze Dynamik endlich um in die Richtung des Einen Zeitpfeils: Die Basiszahl von Grundelementen hat sich gebildet. Sie wird nun stabil bleiben. Es wird nur noch der Raum zwischen ihnen expandieren! So ist die Dynamik mit dem Zeitpfeil „fast“ parallelisiert! Auf jeden Fall ist der Winkel zwischen Zeitpfeil und den Schenkeln des Trichters, der im Raumzeitdiagramm nun die Expansion des Universums darstellt, sehr spitz.
Und hier könnten wir vielleicht ansetzen, um tatsächlich das Modell zu überprüfen? Nämlich um sich die Expansion des Raumes, die Hubble-Konstante zu erklären. Die relativ gemütliche Expansionsgeschwindigkeit des Raumes in Beziehung zur Distanz, 73 km/s je Mpc, resultiert nämlich aus diesem spitzen Winkel! Während der Inflation folgte die Expansion einem Vektor, der einen fast senkrechten Winkel zur Zeitachse bildete oder einen sehr, sehr stumpfen Winkel der Schenkel des Trichters im Raumzeitdiagramm. Hier summierten sich Planckeinheitsmomente „nebeneinander“ auf. Bis zu einer Größe von ca. 10 cm blähte sich der „Raum“ auf. Es war aber ein Raum dicht bepackt mit jenen Momenten des EnergieMaterieKomplexes. Kein leerer Raum in unserem Verständnis dazwischen! Aber eine Aufblähung des Keims um den Faktor 10 hoch 26 (mindestens). Nach dem Umschlag in eine „gemäßigte“ Expansion, kamen keine Momente des MaterieEnergieKomplexes mehr hinzu, sondern nun expandierte die „Leere“ um diese herum! Das Universum, gleichzusetzen mit der äußeren Einkreisung des MaterieEnergieClusters expandierte nun, nicht mehr dieses Cluster selbst. Das Cluster wuchs nach dem Prinzip Zellteilung, es segmentierte den Raum. Das Universum expandiert nun nach Prinzip: kontinuierliche Ausdehnung, das Cluster wird nun entlang der Zeit geschoben!! Wir können nun das Cluster, das während der Inflation entstanden ist, in einem dreidimensionalen Raumzeitdiagramm als Fläche darstellen, und die 10 hoch 80 Momente (Planck-Momente) in einen Kreis bannen. Dann können wir den Durchmesse dieses Kreises (oder eben der Kugel) bestimmen. Wir geben ihn jetzt in Planckeinheiten an. Also in Plancklängen. Jetzt können wir wieder in Takten arbeiten, um die Operation der gemütlichen Expansion des Raumes zu beschreiben: Wir können den Kreis wachsen lassen und zwar so: dass sein Durchmesser, wenn wir entlang der Zeitachse um eine Planckeinheit voranschreiten, genau um 2 Plancklängen (2 x r) wächst! Also im Zeithorizont eines Minkowski-Kegels. Wenn wir nun dieses Anwachsen des Durchmessers um 2 Plancklängen in Beziehung setzen zu der schon unermesslichen Ausgangslänge dieses Durchmessers als Folge der Inflation, dann erkennen wir den Knick, den die Dynamik hier genommen hat. Aber wir erkennen auch die Schönheit dieses Vorgangs: denn immer noch steht auch diese Expansion in einer kontinuierlichen mathematischen oder geometrischen Beziehung zur Planckeinheit! Während der Inflation geht die gesamte Dynamik in den Raum pro Takt und vielleicht nur eine Grundeinheit in Richtung ausgewählte Zeitachse. Nach der Inflation geht die Dynamik in Bewegung über (Rotationen): Das bedeutet: der Gesamtvektor des Clusters geht fast vollständig in Richtung der Zeitachse und vielleicht nur zwei Planckeinheiten gehen senkrecht zur Zeitachse in Richtung Raumausdehung. (Der von einem Einheitskreis umgebene Vektor repräsentiert das Moment in seinen zwei Erscheinungsmöglichkeiten als Wellenelement oder Element eines Teilchens. Wir können aber alle möglichen Einheitsvektoren (Durchmesser) als Pfeile darstellen in diesem Einheitskreis: das erinnert an die Pfeile aus Feynmans "QED": Was hinzukommt ist, dass Einheitskreise ineinander verschachtelt sind und dennoch jeder an sich erst einmal gleichwertig(also auch die größeren Einkreisungen von Einkreisungen). Dadurch entsteht aber das paradoxe Verhalten des Lichts, eine Spannung der nicht alle in die Struktur passenden Elemente: Dadurch müssen einige Strukturen fast bis zum Punkt gedrückt oder übermäßig gedehnt werden (dynamisch werden sie einrotiert). Immer aber streben sie ihren entspannten Zustand an. Die Grundeinheiten sind nicht elastisch: weil der kleinste Einheitsvektor nicht gedrückt werden kann???) Jetzt können wir den Wert der Hubble-Konstante mit diesem spitzen Winkel in Beziehung setzen. Interessant ist: Dass die Expansion des Raumes sozusagen bei einem Wert 0 für die Geschwindigkeit und die Distanz (des Zwischenraumes der ja nun zu expandieren begann) startet und nun stetig mit wachsender Distanz sich beschleunigt! Bei einem Mpc auf 73,3 km/s. Diese Beschleunigung der Expansion des Raumes liegt aber auf der gleichmäßigen Lichtdynamik seines „Radius‘“, des Zeitpfeils auf: Denn dieser Zeitpfeil bildet den Radius einer Kugel, deren Oberfläche den Raum darstellt im Rauzeitdiagramm. Die Fläche „wächst“ quadratisch im Verhältnis zum Radius. Punkte auf der Oberfläche entfernen sich voneinander mit einer stetigen Beschleunigung in Relation zu ihrer Entfernung. Dann können sich die Punkte sogar wieder in Überlichtgeschwindigkeit voneinander entfernen hinter dem Horizont des Sichtbaren Universums. Das wirft wieder Fragen auf.

So viel für dieses Mal.

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Letzte Änderung: von Kai. Begründung: Fehlekorrektur

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Plancks Glaube - Eine Dynamik des Urknalls 22 Dez 2015 10:49 #1734

  • Kai
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Ich finde, mit der Idee der Einkreisungen von Vektoren kann man arbeiten. Dadurch gewinnt der Raum eine Spannung, einen Druck, eine Tiefe – und durch die Verschachtelung eigentlich auch erst eine Ausdehnung. Während der Inflationsphase kommt das Licht noch nicht zu sich. So auch der Raum. Wir konstatieren durch unsere Beobachtung zwar jenes erste präreflexive Grund-Moment, mittels der die Inflation operiert und eben diese Operationsweise. Wir konstatieren es aber im Nachhinein, als späte Beobachter, die selbst aus diesen Vorgängen resultieren: Weil wir in einem strukturierten Raum existieren und aus diesem heraus auf seinen Ursprung deuten! Irgendwie muss sich das Licht gebündelt und der Raum gefestigt haben. Deshalb setzten wir jenes Moment als einen möglichen Beginn für jenes Raum-Zeit-Gebilde: Moment Eins! (Welchen empirischen Wert es hat, konnte ebenso erst im Nachhinein ermittelt werden – durch Planck wurde er ermittelt als ein Wert, mit dem alle empirischen Daten korrelieren.) Während der Inflation vervielfacht sich dieses Moment expansiv. Aber, wie gesagt, es kommt während der inflationären Expansionsphase eigentlich noch gar nicht zu sich, weil die Momente noch nicht in einem einheitlichen Kontinuum wechselwirken! Sie wechselwirken zwar, aber sporadisch, sie bilden noch keinen einheitlichen Zusammenhang aller Momente. Sie sind noch nicht reflexiv in einem einzigen ihnen gemeinsamen Moment. Der Formalismus der Operationsweise der Expansion, ihre Mathematik kann erst in Erscheinung treten, NACHDEM diese Momente reflexiv geworden sind, die Einheit des Raumes (als eben jenes reflexive Moment) sich gebildet hat! Erst diese Einheit der Momente gestattet, die Momente auch zu zählen und seine Genese zu erzählen! Zu sich kommen das Licht und der Raum durch seine Vereinheitlichung und Verstetigung: durch das Re-entry des Moments, die Selbstsetzung des Moments der Momente: und die Setzung eines Einheitswertes, einer Konstanz, der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit als SIGNALGESCHWINDIGKEIT. Erst durch diese Setzung und Vereinheitlichung kann das Licht sich zählen und erzählen, mit dieser Einheit kann es RECHNEN. Erst jetzt kristallisiert sich im NACHHINEIN der Formalismus der Inflation als eine exponentielle Rechnung heraus. Die war möglich auf der Basis eines ersten Taktes, eines ersten (prä)reflexiven Urmoments, einer Ureinheit! Diese aber, wie gesagt, kristallisierte sich erst wirklich heraus auf der Basis der Vereinheitlichung! Die Inflation ist somit ein spontanes unreflektiertes Ereignis, das sich erst nach der Vereinheitlichung im Moment des Austritts aus der Inflation der Momente und ihres Eintritts in die Phase der Konsolidierung in einem Kontinuum als spontane exponentielle Rechenoperation erweist. Das Licht schafft durch die Setzung eines konstanten Werts der SIGNALGESCHWINDIGKEIT die Basis für die Kommunikation der Momente und setzt damit den Raum: das Medium dafür. Die Momente können deshalb kommunizieren, weil sie diesen Signalwert ebenso in sich tragen: er ist als allgemeine Währung geeignet. Die Grund-Momente sind ja nichts anderes als die kleinsten Einheiten dieser Währung. Ihre Gesamtheit ist mit dem Umschlag in die gemäßigte Expansion des einheitlichen Raumes in Signallichtgeschwindigkeit bilanziert! Ab diesem Zeitpunkt steht die Summe, die Masse, die Energiebilanz fest! Jetzt wird nicht mehr akkumuliert! Sondern kommuniziert! Jetzt erst erreichen sich die Moment-Monaden durch das SIGNALLICHT! Das Licht tritt in das Stadium der Selbstbeobachtung und damit der Systembildung! Das Innen des Systems ist das SIGNALLICHT, das Außen das ÜBERLICHT. An den Umschlagorten, wo die Dynamiken der Momente, die mit Licht operieren, ins Überlicht scheinbar umzuschlagen drohen, genau an diesen Orten finden aber die entscheidenden das System und seine Umwelt abgrenzenden Operationen statt: es sind die entscheidenden Ereignis-Orte, -Horizonte! Es ist absolut notwendig, dass sich jede Entität, Substanz oder Struktur an diesen Horizonten orientiert, informiert und formiert! Sie bilden die Membranen. Sie sind die Grenzen des Raumes UND der Zeit, des Diesseits und des Jenseits: in dem Sinne: dass nur die Dinge Erscheinungen im Raume und der Zeit sein können, die in das durch das SIGNALLICHT zusammengehaltene Kontinuum gehalten werden! So sind die Formen in diesem Raume durch dieses Licht (an der Grenze zum Überlicht) strukturiert! Deshalb gilt als die grundlegende absolute physikalische Naturkonstante das LICHT: das SIGNALLICHT, ihre Konstanz, als Grundeinheit! Nichts kann extensiv die Lichtgeschwindigkeit überschreiten, ohne aus dem Zusammenhang des Universums gerissen zu werden. Nichts, was informiert: Vielleicht oder auch notwendigerweise gibt es einen kleinen und wesentlichen Zwischenraum, indem doch Information unter Beteiligung von Überlichtmomenten generiert wird: eben gerade an den Grenzmembranen, den Ereignishorizonten (submikroskopische Bereiche: Tredder (1974): Elementarlänge, Tachyonen und Kausalität. In: Philosophische Probleme des Physikalischen Raums. Berlin: Akademie Verlag)! Innerhalb des Kontinuums ist alle Dynamik dem Licht entsprungen: in den relativ ruhigen Regionen mit kleinen äußeren Geschwindigkeiten ist die Dynamik des Lichts in den Massen und Energien der Momente aufgerollt und gespeichert. Weil nichts innerhalb des Kontinuums, das durch die SIGNALLICHTGESCHWINDIGKEIT bestimmt ist, extensiv diese Lichtgeschwindigkeit überschreiten kann, deshalb, wirken jene Momente, die potentiell extensiv aus dem Kontinuum ausbrechen würden, intensiv als „Kräfte“ der Materie.
Nun ist das Kontinuum durch die Zeit vermittels des Lichtes zusammengehalten, und als Zusammenhang eine ERHALTUNGSGRÖßE (vgl. Weizsäcker, C.F. (1984): Kants „Kants erste Analogie der Erfahrung“ und die Erhaltungssätze der Physik. In: ders.(1984): Die Einheit der Natur. München: dtv, S. 383ff und: Kant, I. (1997): Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft. Hamburg: Felix Meiner Verlag). Kants Schrift ist unbedingt zu empfehlen. Ich kann hier nicht Kants Analyse und Beweisführung nachzeichnen, die Einteilung der Anfangsgründe in: Phoronomie, Dynamik, Mechanik und Phänomenologie. Deshalb möchte ich hier nur auf diese Schrift hinweisen. Sie hat mir geholfen, meine Gedanken zu sortieren. Es ist mein Text vielleicht ohne Kant nicht zu verstehen. Jedenfalls formuliert Kant Lehrsätze der Mechanik. Einer lautet: die Quantität der Materie bleibt im Ganzen dieselbe, und ein anderer: Wirkung und Gegenwirkung seien jederzeit gleich. Weizsäcker behauptet den inneren Zusammenhang von Raum und Wechselwirkung: Raum ist also nichts anderes als Wechselwirkung (vgl. Weizsäcker ebd.: S. 203ff)! Ebenso gibt es für Kant keinen absoluten und leeren Raum (Kant ebd.: S. 18, 85ff, 118f). Er ist eine Hilfskonstruktion für die Beschreibung von Phänomenen und nicht eine Eigenschaften an sich. Metaphysische Genauigkeit aber kann helfen, für die Beschreibung der Erscheinungen die passenden Modelle aufzufinden. Und darum geht es mir: Nicht darum, absolut ein SO IST ES! zu statuieren, sondern ein Modell auszuprobieren, das die Phänomene in eine griffige Beschreibung bringt, dabei aber der Komplexität des Zusammenhangs gerecht wird. Energie (Bewegung) und Materie, kann also den Zusammenhang des Raumes des Universums nicht fliehen. Aber dennoch reichen unsere Daten bis an die Ränder dieses Zusammenhangs, an die Schwarzen Löcher und den Urknall, heran, an dem mit einem Außen eine Wechselwirkung konstatiert werden kann. Sobald aber diese Wechselwirkung selbst als Information an uns herangetragen werden kann, ist dieses gar nicht mehr ein Außen, sondern in Verbindung mit dem Kontinuum! Es hat sich nur der Horizont erweitert! Das Außen ist nur um etwas verschoben (vgl. Hegels oder Foucaults Begriff der SCHRANKE)!

Ereignishorizonte gibt es in verschiedenen und auf verschiedenen Ebenen und Strukturen, nicht nur an den Schwarzen Löchern, auch in den Tiefenstrukturen der Elementarmaterie! Vielleicht hat das Leben mit seiner organischen Substanz es geschafft, auf ganz raffinierte Weise einen niederenergetischen Ereignishorizont aufzuspannen (Penrose). Unser Bewusstsein wäre selbst ein solcher (Ich meine nicht das Bewusstsein an sich: sondern die materielle Möglichkeit des Bewusstseins)! Für unser Universum weiterhin als konstant: die ANZAHL der Momente, die sich in der Inflation gebildet haben. Seit die Momente in den gemeinsamen, kommunikativen Raum, der mittels Signallicht kommuniziert, umgeschlagen sind, erhält sich ihre ANZAHL stabil, weil nun gilt: nichts gehört in den Verband, was die Geschwindigkeit überschreitet! Die Inflation aber war die permanente Überschreitung! Aus diesen beiden Konstanten können wir alles Weitere ableiten: die Grundeinheiten des Raumes: kleinster Raum, also Raummaßstab ist: 1/ANZAHL der Grundelemente (vgl.: Weizsäcker: „1/R“ ebd. S. 275). Kleinster, dichtester Einheitsraum: jener Raum beim Ausgang aus der Inflation und eben Umschlag in die eigentliche Raumexpansion!
Obwohl (oder gerade WEIL!) der eigentliche Operator, die Zeit ist, die Dimension, an der sich der (unser) Raum auffädelt und aufwebt (vgl. auch Weizsäckers: Uralternativen), können wir ihren Maßstab erst aus den vorher ermittelten ableiten. Aber sie ist grundlegend. Also der einheitliche kosmologische Zeitmaßstab lässt sich ableiten als das zeitliche Moment (Differenz) für die Operation der Expansion des Raumes: Also einfach entspricht sie der Zeitdifferenz, die für die Durchschreitung des kleinsten Raummaßstabes notwendig ist.
Die vierte Konstanz ist die nunmehrige Expansion des Zwischenraumes zwischen den Momenten! Diese ist schwerer zu durchschauen, weil sie nur in ihrer Gesamtbilanz notwendig gilt. Da die Raumzeitstruktur aber notwendig auch schwankt, haben wir (wiederum notwendige) extreme paradoxe Raumstrukturen, die sich sozusagen diesem Dogma bis an die Schwellen des Übertritts zu widersetzen scheinen (bspw. Schwarze Löcher und alle Singularitäten, Hintergrund). Aber dem ist nicht so: gerade diese Regionen sind die bedeutenden kosmologischen Maschinen an den Ereignishorizonten und sozusagen Grenzwächter der Einheit. Das Hintergrundparadox ebenso! Dass es ja weit entfernte Regionen gibt, die in Überlicht expandieren, aber dennoch zu unserem Raum gehören! Eben, sie sind hinter dem Horizont! Aber das ist kein Widerspruch! Der Raum expandiert entlang eines Leitstrahls des Lichtes eben in einem sehr spitzen Winkel zu diesem (Hubble-Expansion). Wie wir gleich sehen werden resultiert die relativ langsame Expansion des Universums aus einem ganz geringen Überschuss des Wachstums des Raumzeitgitters gegenüber jenen Kräften, die es wieder aufzuschlucken trachten. Gemessen an den Größenordnungen, von denen wir hier sprechen, ist dieser Überschuss an Expansion geradezu submikroskopisch (vgl. dazu wieder: Tredder).
Alle anderen Konstanten müssten von diesen grundlegenden physikalischen mathematisch abgeleitet werden können. Interessant ist: die Anzahl, der Zeit- und Raummaßstab sind reine physikalische Konstanten: gemessene! Das Licht hat einen hybriden Charakter als teilweise physikalische, teilweise mathematische Konstante. Die Kommunikation der Momente im Raum müssen natürlich, da der Raum mathematischen Gesetzen unterliegt, die mathematischen (geometrischen) Konstanten einbeziehen: sie sind auch physikalisch wirksam: aus dem Wechselspiel von mathematischen und physikalischen Gesetzen und Konstanten resultieren die andern physikalischen Konstanten als abgeleitete! Wir wollen später die Konstanten einzeln durchgehen.
Aus der Inflation hat das Universum also eine sehr komprimierte Zusammenballung der Grundmomente, die wiederum in größere Einheiten verpackt sind, geerbt. Eine letzte umfassende Einheit umrahmt diese Raumstruktur. Der Rahmen ist hochgespannt und dehnt sich aus! Es entsteht Zwischenraum! Schrittweise, taktartig! Während der Expansion entspannt sich allmählich die Struktur. Der Zwischenraum ermöglicht es der zusammengefalteten Materie, sich allmählich auszupacken und zu entspannen! „Leerer“ Raum, quasi Vakuum ist dann völlig entpackter Raum, in dem das Licht als Welle oder Photon weder überdehnt noch eingefaltet oder eingerollt und daher völlig entspannt ist! Nach Helmut Günther (1996: Grenzgeschwindigkeiten und ihre Paradoxa: Gitter, Äther, Relativität. Stuttgart, Leipzig: Teubner) entspricht dieser entspannte Vakuumzustand einem Idealen Gitter eines Kristalls: Alle Momente sind in Reih und Glied und regelmäßig und entspannt und symmetrisch angeordnet! Das Kristall kann aber von Versetzungen durchzogen sein. Das sind störende Extra-Linien in dem Kristall, die das Gitter leicht verschiebt und die Extra-Spannungen erzeugen. Das ideale Gitter selbst hat eine kontinuierliche, konstante Grundspannung, die für die regelmäßigen Abstände der Momente (oder Atome im Festkörper) sorgt – eben die Gitterstruktur. Die Versetzungen oder Deformationen können im Gitter wandern, aber bei jedem Kristall herrscht eine konstante Schallgeschwindigkeit vor. Hier gibt es viele Parallelen im Festkörper zu der Relativität auf der Grundlage einer konstanten Signalgeschwindigkeit. Im Festkörper können mittels der Begriffe der Elastizität und Plastizität jene Phänomene der spontanen oder diskreten Zustandsänderung erklärt werden: Die idealen Gitterpositionen sind jene Positionen, zu denen die Momente streben, da sie das niedrigste Energieniveau haben. Wenn nun Kräfte wirken, die ein Moment aus der idealen Position drängen, so wirkt die Gitterspannung bis zu einem Betrag elastisch dagegen. Erst wenn ein Schwellwert an Krafteinwirkung überschritten ist, springt das Moment in eine andere Position im Gitter über, auch wieder eine Position niedriger Energie. Der zusammengeballte Materie-Energie-Komplex als Resultat der Inflation am Anfang unseres Universums kann verstanden werden als ein extrem zusammengefaltetes Gitter. Das dichtest zusammengepackte Gitter.
Die Vorstellung ist die, dass die Vektorenbündel schon danach streben, ordentlich nebeneinander gepackt zu sein, in einem idealen Gitter vielleicht. Nun haben wir ja während der Inflation eine Überlagerung von Vektoren (nach Kant: eine intensive Erfüllung des Raumes) verschiedenster Grade. Zunächst einmal haben wir immer eine gesteigerte Reproduktion dieser Grundelemente, der kleinsten Planckvektorenbündel. Die sind nicht elastisch, nicht plastisch verformbar. Der Planckabstand gilt! Der kann nicht zusammengedrückt werden. Aber vielleicht gibt es einen Trick? Dann haben wir die jeweiligen neuen Vektoren, die Einkreisungen der Grundvektorenpaare bei der linearen Entwicklung nach Schritt eins: ich würde sagen Vektoren erster Ordnung, wenn die Grundvektoren Vektoren nullter Ordnung heißen. In Schritt drei haben wir dann eine Reproduktion von Vektoren oder Momenten nullter Ordnung, die enthalten sind in Momenten erster Ordnung, die sich nun auch schon wieder reproduzieren. Es kommen nun aber die Einkreisungen, Vektoren oder Momente 2. Ordnung hinzu, die die Vektoren erster Ordnung einkreisen. So geht das immer weiter.
Alle Vektorenmomente oder Einkreisungen versuchen, auf ihre Weise das Platzproblem der Expansion zu bewältigen. Das heißt, die Vektoren jeder Ordnung „möchten“ ein Gitter anstreben, in dem sie möglichst entspannt nebeneinander existieren können. Möge das nun ein hexagonales oder kubisches Gitter sein, diese beiden Alternativen sind die favorisierten. Aber wir haben da eine Spannung, einen Widerspruch zwischen den Vektorengruppen der verschiedenen Einkreisungsordnungen. Die „Massen“ der unteren Ordnungen drücken auf die „Kreise“ der oberen Ordnungen (sozusagen von innen). Dadurch sind die Kreise der höheren Ordnung selbst mit Druck beladen und drücken mit ihren jeweiligen Ladungen sich gegenseitig. Jede Pore des Raumes wird nun ausgenutzt, die höheren Momente sind elastischer und plastischer, da aus den Grundelementen aufgebaut, so dass sie durchaus geknickt und gefaltet werden können. Vielleicht sind die höheren Einkreisungen auch äußerst instabil und verflüchtigen sich: vielleicht nicht alle, vielleicht gibt es Periodizitäten von stabilen Ebenen, Ordnungen zwischen unstabilen? Man kann sagen in den unteren Ordnungen ist eine extrem niedrige Elastizität (hohe Spannung), plastische Deformationen sind große Umbrüche. Je größer die Einheiten, umso weicher werden sie: die Elastizität und Plastizität reagiert bei schon niederen Kräften, die Umbrüche sind nicht so gravierend (eher UmBiegungen)! Als der Raum begann gemäßigt zu expandieren, bedeutete dies, neue leere Momente oder unbesetzte freie Positionen kamen allmählich hinzu, in die die überspannten Momente der Inflation hinüberspringen konnten. Diskrete Sprünge. Die Frage ist jetzt natürlich die, warum sich die Momente nicht regelmäßiger in den Raum verteilt haben. Warum so viel leerer Raum zwischen Inseln versammelter Materie, die nicht in diesen hineinstrebt? Dort gibt es ja sogar Bestrebungen der Zusammenballung? Warum also die Gravitation?
Wir sagten: die Grundelemente können nicht gedrückt werden (sind unelastisch), aber vielleicht gibt es einen Trick, wie sie dennoch Raum sparen können: Dadurch, dass sie sich zu geordneten Rotationsmomenten kombinieren und die Expansionsdynamik dadurch in einer Rotationsdynamik einfangen! Diese Rotationssysteme fangen also die Expansion auf indem sie die Momente in ihre Rotation dynamisch einfangen. Diese Momente sind dann nicht räumlich expandiert sondern übereinander gelagert, ineinander verkeilt in einem Raumort (eingedreht), aber dafür „zeitlich“ gespeichert in den Drehmomenten. Diese Eigenrotation möge am Anfang durch den äußeren Druck angeregt sein, entwickelt aber mit der Zeit eine eigene Dynamik und „Trägheit“. Vielleicht stabilisieren sich Gleichgewichtszustände zwischen den äußeren Druckkräften und den Eigenrotationen entlang einer virtuellen „Membran“, an der sozusagen die Kräfte ausscheren, entweder in die Eigenrotation des einen Systems oder des benachbarten. Gleichzeitig halten die Momente auf Distanz! Es gibt nicht zu unterschreitende Minimalabstände. Möglicherweise etabliert sich durch diese Homöostase eine komplexe eingedrehte und verkeilte Gitterstruktur: elastische Balancen, diskrete Schwellwerte für Positionswechsel. Zahnradartiges komplementäres Ineinandergreifen von Elementarstrukturen (Zahnräder mit Widerhaken, diese Widerhaken, schließen andere Momente ein, ziehen sie sogar in ihr Zentrum), dadurch Stabilisierung von Metastrukturen: Rückkopplungen: Selektion. Aber immer Überschüsse, die eingefangen werden müssen: Dynamiken: immer feiner! Um zur absolute Symmetrie des „Vakuums“ (Vakuum als Raumeigenschaft ist nicht völlig leer sondern der Zustand des idealen Gitters! Also des völlig entpackten!) zu gelangen, gibt es zwei Wege in der zeitzentrierten Raumstruktur: vorwärts: Expansive Ausflachung des Störmoments durch Zerbröselung (extensiv) - oder rückwärts: die Zurücknahme des Vorgangs durch ein Zurückfließen in den Ursprung der Störung (intensiv). Möge auch der zweite Weg unmöglich zum Erfolg führen, versucht es doch ein Teil auf diesem Wege. Nach einem Modell für den Ausgang des Universums müsse erst alle Materie in eine „relativ kleine“ gut im Universum verteilte Clique riesiger Schwarzer Löcher zusammengeballt werden, ehe sie letztendlich doch zerstrahlt werden kann. Anders formuliert: da in unserem Universum ein Raum existiert oder ausgebreitet ist, müssen die extensiven Kräfte für dieses Kontinuum die intensiven übertreffen (Hubble-Expansion).
Ich verstehe es so: Der Materie-Energie-Komplex „will“ oder kann gar nicht vollkommen regelmäßig oder kontinuierlich entpackt werden! Ich sagte ja, die ersten Brüche oder Positionswechsel waren hochenergetische Umbrüche. Dann haben sich aber größere Cluster, Systeme oder Einheiten gebildet verschiedener elastischer und plastischer Schmiegsamkeit: Möglicherweise komplexe Sub-Gitterstrukturen eigener Stabilität in einer komplementären Homöostase von Periodizität und Aperiodizität! Die Elementareinheiten waren in sich stabil und drängten gar nicht in die freien Positionen hinaus! Es ist eher so, dass nun ein Überhang an freien Positionen in diese Strukturen selbst hineingezogen wird. Also, dass an diesen Orten, nicht der freie Raum die Materie auszieht, sondern die Materie die Regionen des freien Raums einzieht! Jene Wirkung ist die Wirkung der Masse und der Gravitation! Als dynamisches Moment dieser Anziehung müssen wir dabei immer eben auch die membranenbildene Allrotation um die Momente sehen (der Baryogenese: Kraftteilchen!), dass hinter den Momenten ja noch einmal ein eigener innerer, uns unzulänglicher Raum als „Gegenraum“ (intensiver Raum) (Gegenpol) konstruiert werden kann: von dem wir direkt nichts erfahren, aber durch dessen Statuierung wir uns die Phänomene der Gravitation erklären können! Auf diesen weisen all die gravitativen Vektoren hin! Um diesen kreisen die Ereignisse (Ereignishorizont). Diese Knoten (in Anspielung an die Schleifenquantengravitation) beherbergen immer ein Innerhalb, welches ein anderes Außerhalb ist. Das Schwarze Loch, auf der anderen Seite ist es vielleicht weiß (aber die andere Seite hat auch alle Schatten vertauscht)? Eine weichere Variante dieses Spiels der Kräfte mag das Leben sein: das an einem der inneren Ränder des Kosmos einen Bewusstseinsraum erschuf (aperiodischen Kristall in einer Biosphären-Landschaft von Licht und Elementen erschaffen).
Aber zurück zum Gitter! Die stabilen aber komplementären (polaren) Sub-Einheiten besetzen in einem dynamischen Wechselspiel die freien Positionen. Stabil sind sie aber nur im Zusammenspiel: Als Massenkomplexe gebunden (intensiv), weil jene Momente dazu neigen zusammenzubleiben, streben die Momente gemeinsam zu den freien Positionen, ohne sich aber zu trennen, weil sie als größeres Gitter zwar nicht auf niedrigstem Energieniveau, aber auf einem relativ stabilen Niveau liegen. So also gehen sie nicht in die freien Positionen hinaus, sondern fordern die freien Positionen in sich hinein! Sie wollen sich nicht trennen und nicht auf das ideale Gitter verteilen, sondern zusammenbleiben! So drängen sie auf einen freien Platz, für den sie zu groß und zu schwer sind. Zu dicht, obwohl in sich stabil: weil unelastisch, schwer - sie aufzubrechen, benötigt viel Energie - es sind eben Zusammenballungen jener Überbleibsel der Anfangszeit, die so ineinander verkeilt sind, dass sie nun bei niedrigerer Energieverteilung gar nicht aufzubrechen sind. Also gehen die freien Momente in die Materie hinein. Dabei ziehen sie durch ihre Netzstruktur gerade wieder andere Materieteilchen, die in diesem Netz hängen, an die Materiekomplexe heran und steigern deren Dichte.
Diese Gebilde sind äußerst seltene paradoxe Gitter, die unter einer hohen Spannung stehen, aber dennoch so verhakt sind, dass sie nicht Auseinanderkommen. Wenn aber einmal irgendeine Kraft ihre Gitterstäbe so biegt oder umspannt, dass die Struktur aufspringt, dann entlädt sich diese Spannung spontan und überheftig. Deshalb können die Momente, die in einem solchen paradoxen Gitter (das ist der milliardstel kleine Anteil von Überschuss von Materie gegenüber Antimaterie) verknotet sind, nicht in den freien Raum expandieren. Es gibt aber ein Ungleichgewicht zwischen dem expandierenden Raumgitter, das nämlich auch aktiv danach strebt, auch besetzt zu werden! Alle Materie und Antimaterie hat sich vernichtet aufgelöst in den freien Raum, nur dieses verknotete Gitter sträubt sich. Wenn also die Momente nicht aktiv sich aus diesem Gitter befreien können, das Gitter sie also in dieser unmöglichen Position festhält, und sie also nicht zu den freien Positionen kommen können, dann können die freien Positionen zu ihnen kommen und so ist es, diese Momente ziehen die freien Momente an, wickeln das Gitter freier Raumzeit um sich ein und drücken damit dieses Gitter selbst zusammen: dafür reicht die Energie kraft dieser Zusammenballungen, dabei fangen sie ebenso besetzte Momente oder eben solche Massenmomente ein, vergrößern sich! Nun wird das Raumzeitgitter selbst intensiv aufgeladen, als Ganzes, als Kontinuum, als Netzt strebt es aber in die Expansion, also gegen die Richtung der intensiven Materie. So kann es, wenn es einmal eine gewisse Kompression erreicht hat, mit einer Energiedichte aufgeladen sein, dass es nunendlich, plötzlich, die Materiegitter aufbrechen und die ganze intensiv geladene Dynamik in die Expansion umlenken kann. Das geschieht, wenn die aufgewickelte Raumzeitgitterstruktur so gespannt und gepresst ist, so dass die Energie ausreicht, nun selbst das Gitter dieser Massen teilweise aufzusprengen am Rande. Nun sind aber die härtesten Gittersplitter übrig, die nun wieder Raumzeit „fressen“ und sich noch dichter zusammen pressen: Spannung der Raumzeit bricht Materie auf: usw. Supernova! Die dichtesten Verpackungen sind aber so schwer, dass sie ganz einfach das unsrige Raumreitkontinuum durchbrechen und davonzwitschen. Das heißt sie trennen sich von uns, zischen als befreite Momente fort: oder sie haben tatsächlich den Rückweg geschafft zur Antimaterieaufhebung: vernichtet und getrennt? - eben abgestrahlt, ins Außen? Am Ereignishorizont. (Am Ende wird alle Materie abgestrahlt, getrennt aufgehoben, an den letzten großen Schwarzen Löchern? )
Das leere Raumzeitgitter expandiert gegen ein schweres verpacktes Materiegitter: Wechselwirkung zwischen beiden ist energetisch. Die Raumzeit (der Zwischenraum zwischen dem Materiegitter) expandiert „gemäßigt“: im Durchschnitt: 74,3 km/s je Mpc! Also überwiegt letztendlich doch die Materieaufbrechende Kraft. Allerdings wird in den Zentren der schweren Materie viel Raumzeit vernichtet. Die Expansion wird so zurückgehalten, so dass der Raum nicht inflationär expandiert. Wenn er in Lichtgeschwindigkeit überall und überhaupt expandierte, hätten wir ja wieder das Paradox, das zur Inflation führte. Hier haben wir aber eine gemäßigte Entwicklung der Expansion des Raumes: auf ganz geringe Distanzen ist die Expansion nahe (gleich) Null, auf Distanzen des Mpc 74,3 km. Bei einer Distanz von etwa 4034 Mpc erreicht aber die „Frontexpansion“ des Raumes den Wert der Lichtgeschwindigkeit in unserem homogenen Raum auch. Zurückgehalten wird eben die Expansion durch die Schwerkraft der Materie. Die schweren Materiegitter: sie selbst sind extrem gepackte Raumzeitgitter (intensive Kräfte die der Expansion entgegewirken), aber selbst in einer relativen Stabilität, in einem „falschen“ Zustand niedrigster Energie: das heißt: die Energie, die aufgewendet werden muss, um sie aus dem zwar stabilen aber gespannten Zustand herauszubrechen, um sie dann auf ein niedrigeres Gitterniveau herunterzufallen zu lassen, ist sehr hoch. Dagegen ist das Netz freier Raumzeit dass nun stetig als ein Netz expandiert. Es bietet einen Überschuss an freien Positionen, in denen das verpackte Gitter sich auspacken könnte. Es benötigt dazu aber hohe Energien. Das Gitter der leeren Raumzeit ist relativ schwach, aber der Vorteil dieses ist es, dass es zusammenhängend ist und stetig wächst und einen Überschuss seiner Momente erzeugt. Auch wenn es durch die Materie (Schwere) in den Materiezentren arg zusammengepresst, an den schwarzen Löchern sogar teilweise geschluckt wird: Einen ganz kleinen Überschuss (er entspricht vielleicht dem ganz kleinen Überschuss der Materieteilchen gegenüber den Antimaterieteilchen in der Bariogenese) gegenüber den intensiven Kräften produziert es dennoch. Wie ist der Überschuss zu verstehen? Nun: das Netz freier Positionen, das leere Raumzeitgitter expandiert: es schafft die Möglichkeit, dass die verpackte Materie sich mittels dieser freien Positionen entpacken könnte, in den Raum sich ausbreiten könnte. Aber zuerst sind die Energien, die nötig sind, damit die verpackte Materie sich entpacken kann, sehr hoch. Ihre Gitter (Festkörperkristalle mit eigenen Grenzgeschwindigkeiten) sind zu stabil verpackt. So wechseln sie nicht spontan in die freien Positionen. Das Gewebe der Raumzeit ist zusammenhängend „reißfest“, aber sehr weich und leicht. Anstatt also dass die Materie zu den freien Positionen strebt, drängen die freien Positionen, des leeren Raumzeitnetzes zur Materie, das Raumzeitnetz wird selbst in die Materie hineingezogen und gewickelt, dadurch wird ein Großteil seines Wachstums oder seiner Expansion wieder einkassiert, von der Materie „gefressen“. Dadurch entsteht eben jene Struktur gekrümmter Raumzeit: die Gravitation. Es wird diese Raumzeit dadurch selbst dicht verpackt, um die Materie, aufgespannt, und auf ein höheres Energieniveau gebracht: Bis zu einem Moment, indem das Energieniveau der gedrängten Raumzeit es erlaubt, die Materiegitter aufzubrechen. Da selbst in diesem Moment, wo das geschieht, das Raumzeitgitter weiter freie Positionen doch noch zur Verfügung hat, streben nun endlich doch die freigesetzten Momente der Materie räumlich nach Außen in die freien Positionen der Raumzeit! Der Überschuss an Raumzeit gegenüber der Schwerkraft der Materie drückt sich im Durchschnitt in der Hubble-Konstante aus. Örtlich ist aber dieses Verhältnis zwischen der Sogkraft der Materie einerseits und der Sogwirkung der freien Raumzeit ganz unterschiedlich verteilt! In den leeren Zwischenräumen zwischen den Materieinseln dominiert natürlich die Expansion der Raumzeit! An den Schwarzen Löchern scheint das Verhältnis völlig umzukippen: hier wird die Raumzeit geradezu aufgezehrt ohne zu erreichen, dass die Materie sich entpackt. Allerdings vielleicht gerade doch wird ein Überschuss leerer Positionen gewahrt durch die Hawking-Strahlung? In den Galaxien stabilisieren sich Gleichgewichtszustände zwischen den gravitativen Wirkungen und der expansiven Raumzeit. Die extremen Dynamiken sind ausgelagert einerseits an die Ränder der Schwarzen Löcher, andererseits in die Leere des freien Raumes zwischen den Materieinseln. Somit haben wir hier tatsächlich eine „Absurdität“ von „Sterne(n), die das Licht nicht ausstrahlten, sondern konzentrisch einsogen“ (Weizsäcker, C.F. (1984): Die Einheit der Natur. 4. Auflage. München: Deutscher Taschenbuchverlag, S. 176). Nur gibt es innerhalb des Kontinuums, von dem aus wir sehen können, einen geringen Überschuss der „Strahlwirkung“, der Expansion! Und die andere Seite können wir nicht sehen, sondern nur theoretisch ableiten aus den hiesigen Phänomenen. Wir bleiben somit auf einer Zeitrichtung fixiert.
Was wichtig ist für das Verständnis dieser Wechselwirkung! Das Gitter dieses Netzes freier Positionen bildet ein Kontinuum und kann dieses Kontinuum nur deshalb stabil halten, weil die Schwerkraft der Materie genau eben den Großteil seiner Expansion an sich bindet. Dort gehen die freien Positionen aber nicht in das schwere Gitter über, das wäre ja nur eine weitere Zunahme von Besetzung, sondern sie erzeugen eine elastische extensive Spannung gegen die intensiv wirkenden Kräfte. Wenn es so nicht wäre, hieße dies, dass diese Positionen in dem Moment, wo sie in das anderer Gitter übergingen, aus ihrem eigenen Gitter völlig losgerissen wären und auf die andere Seite der Rechnung übergingen. Das mag an schwarzen Löchern dann geschehen. Von unserer Perspektive aus können wir aber nur die Ereignisse jener Strukturen erfassen, die im Kontinuum geblieben sind: Wenn also die schweren Besetzungen in das Kontinuum der freien Positionen übergehen, das können wir sehen. Also lagern sich die freien Positionen an die schweren Gitter nur an als Gegenkraft! Und zwar genau in dem Verhältnis, in dem in diesem Schweren Gitter selbst übergelagerte Momente, die in die freien Positionen wechseln könnten, harren. Dabei faltet sich das Gitter freier Positionen selbst und damit baut es selbst eine Spannung auf: ihr Gitter ist gefaltet, was heißt, mit Energie aufgeladen, Energie, die zur Freisetzung in die Expansion drängt… Irgendwann ist das Energieniveau so hoch, dass damit das Schwere Gitter aufgesprengt werden kann und nun wechseln die schweren Momente in die freien Positionen über! Energie wird freigesetzt (die freien Positionen, die zur Energiefreisetzung nötig waren, werden dabei vielleicht gelöscht) und versetzt dass Raumzeitgitter in elastische Schwingung (in Zentrumsnähe auch plastische Verformungen). Die elastische Schwingung wird durch das riesige expandierende Raumzeitgitter des Universums aufgefangen, abgedämpft: in Wärme abgestrahlt! Nun aber ist nicht die gesamte Materie aufgelöst sondern nur gesplittert, sie ist immer noch schwer, also akkumuliert sie wieder die freien Positionen aus dem Netz der Raumzeit. Da die Materiesplitter die Raumzeit in der Nähe schneller einziehen (sie „dehnen“ das Raumzeitnetz, indem sie es um sich einziehen), sich die Splitter relativ zueinander in Nähe befinden, ziehen sich die Materiesplitter einer Region an und ballen sich zusammen, erhöhen damit wieder ihre Potenz, Raumzeit einzuziehen (Masse). Ausgeglichen wird diese Dynamik dadurch, dass sich solche Materieinseln insgesamt auf das gesamte Gitter verteilen und so relativ zueinander ausgleichen, weil viel leerer Raum dazwischen geschaltet ist! In den gemäßigten Regionen, wo der Druck zwischen diesen beiden Extremen nicht so gigantisch ist, kann sich eine komplexere, vielgestaltigere Variation dieser Homöostase entwickeln. Leben ist eine niederenergetische Variation, wie Raum und Zeit ein- und um-gewebt werden kann.

ZUSAMMENFASSUNG DES ZULETZT GESAGTEN: Wir können das noch einmal anders formulieren: die Bildung der Materiemomente erfolgte durch eine inflationäre Expansion der Momente. Beim Umschlag in die Expansion des Raumes stoppte die Expansion der Materiemomente, weil sozusagen nur noch ein, sie beinhaltendes Moment (reentry) nun expandiert: das einfache, ideale Raumzeitgitter (ein relativ weiches, leicht durchzustoßendes, aber dennoch sehr zusammenhängendes Gitter: eine reißfeste Flüssigkeit, durch die sich die Materie bewegen kann, mit der sie aber auch wechselwirkt!). Während der Inflation erfolgte nicht nur eine extensive Expansion der Momente, sondern auch eine intensive (Kant, der auch schon die Konstruktion von Raum und Materie einzig auf Bewegung und Geschwindigkeit aufbaute, erkannte schon die Möglichkeit, die Geschwindigkeit als eine intensive Größe (ebd. S.35).), d.h.: eine nach innen gerichtete, in die Zentren der Materiemomente wirkende Dynamik. Auch hier ist Kants Dynamik und vor allem Phänomenologie sehr hilfreich zum Verständnis der Vorgänge: Das was er über das Verhältnis der Anziehungs- und Zurückstoßungskräfte und die Sonderstellung der Kreisbewegung sagt. Das einfache, ideale Raumzeitgitter ist nicht leer, verhält sich aber wie ein Vakuum (vgl. dazu Helmut Günther ebd. z.B. 179ff). Nichts spricht dagegen, dass dieses Netz ebenso inflationär wachsen könnte. Aber, meine Hypothese ist, jene Momente bieten freie Plätze für die intensiv verpackte Materie an, in die sich diese sozusagen auspacken kann. Allerdings sind die intensiven Kräfte nicht so ohne weiteres aufzubrechen. Deshalb werden die freien Momente des Raumzeitgitters erst einmal selbst in die Materie hinein gezogen, anstatt dass die Materie sich auf dem idealen Raunzeitgitter ausbreitet. Allerdings gibt es einen geringen Überschuss der Expansion des idealen Raumzeitkontinuums (Hubble-Expansion). So gelingt es diesem letztendlich doch, die Materie herauszuziehen, aufzubrechen, zu verteilen. Allerdings gibt es auch eine Gegenbewegung: Durch leichte Ungleichgewichte sammelte, umkreiste (lenkte sich gegenseitig ein: siehe Kreisbewegung bei Kant) und verdichtete sich (intensive) Materie an Orten, in denen die intensive Gegenwirkung gegen die Expansion nicht nur standhält, sondern z.B. in den Schwarzen Löchern sogar Teile des Raumzeitgitters verschluckt und vernichtet. Aber gerade dieser Verbrauch an überschüssigen Momenten ermöglicht es, dass sich das Raumzeitgitter insgesamt nahezu ideal in den Zwischenräumen aufspannt. So erst ist ein konstantes und einheitliches physikalisches Kontinuum errichtet!
Bezüglich Kant könnten noch folgende Punkte besprochen werden:
- Extensive vs. Intensive „Geschwindigkeit“: Raumerweiternd vs. Raumerfüllend
- Grundeinheiten der Geschwindigkeit (Einheitsvektoren: Geradlinig)
- Das Verhältnis der Kreisbewegung als wirkliche, disjunktive, nicht alternative Erscheinung
- Das Verhältnis von Volumen und Fläche in Beziehung zu den über die Ferne und in der Berührung wirkenden Kräften (bei Kant: Anziehung wirkt über die Fläche (zweite Potenz) verteilt im Raum, Zurückstoßung wirkt über das Volumen (dritte Potenz), Frage wirkt die Expansion des Universums als eine „Fernwirkung“ über das Volumen, dagegen die Gravitation eine nicht ganz so globale, nur örtliche Fernwirkung (in der Summe aller Orte allerdings dann doch wieder vollglobale Fernwirkung), die über die Fläche wirkt?
- Das hieße: Zurückstoßung in der Elementarmaterie einerseits, andererseits in der Expansion des Gesamtsystems Universum. Anziehung durch Gravitation im Gesamtsystem, durch intensive Vektoren (Raumerfüllungen) in der Elementarmaterie (dass der Kern zusammenklebt: Bosonen).

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