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THEMA: anfang vom ende der evolution = dummheit?

anfang vom ende der evolution = dummheit? 09 Feb 2016 19:53 #2643

Ich sehe keine Anhaltspunkte, warum die Menschheit sich bessern sollte. Sie wird dies fürchte ich weder genetisch tun (es gibt keine individuelle Selektion in Richtung Nachhaltigkeit) noch sehe ich in Summe irgendeine kulturelle Weiterentwicklung. Den Satz von Herrn Lesch unterschreibe ich sofort.


das gab mir zu denken endlich mal was loszuwerden.

ich denke, dass die ganzen schlechten eigenschaften, die ein wesen so haben kann erst einmal durchlaufen werden müssen.
das ist ein klasse übergang zur religiösen stufe, die gebote waren dort schon immer gleich, von den sumerern bis zu den christen oder gar mormonen.
die gemeinen grundregeln scheinen nicht gesetzgebend sondern sinnvoll und logisch, sogar selbstverständlich.
(man sollte sich das wort "selbstverständlich" mehrmals durchlesen)

ab einer bestimmten intelligenz scheint ein wesen abzuheben und alle grundmittel zu nutzen, die ihm zur verfügung stehen, um seinen wohlstand zu ermöglichen.
das sagte thomas ganz gut: " wir feiern hier eine party". dem ist so.

möglicherweise haben andere zivilisationen das selbe durchlebt und wohnen nun auf ihrem heimatplaneten unterirdisch, das dürfte, wenn ich mich nicht irre, ein paar hundert mal in der milchstraße der fall sein...

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anfang vom ende der evolution = dummheit? 09 Feb 2016 20:24 #2645

Ferdi Runge schrieb: das gab mir zu denken endlich mal was loszuwerden.

ich denke, dass die ganzen schlechten eigenschaften, die ein wesen so haben kann erst einmal durchlaufen werden müssen.
das ist ein klasse übergang zur religiösen stufe, die gebote waren dort schon immer gleich, von den sumerern bis zu den christen oder gar mormonen.
die gemeinen grundregeln scheinen nicht gesetzgebend sondern sinnvoll und logisch, sogar selbstverständlich.
(man sollte sich das wort "selbstverständlich" mehrmals durchlesen)

ab einer bestimmten intelligenz scheint ein wesen abzuheben und alle grundmittel zu nutzen, die ihm zur verfügung stehen, um seinen wohlstand zu ermöglichen.
das sagte thomas ganz gut: " wir feiern hier eine party". dem ist so.

möglicherweise haben andere zivilisationen das selbe durchlebt und wohnen nun auf ihrem heimatplaneten unterirdisch, das dürfte, wenn ich mich nicht irre, ein paar hundert mal in der milchstraße der fall sein...


Ferdi, mir ist nun nicht ganz klar, was du uns damit sagen wolltest, worauf du hinaus willst.

Vorweg eine Bitte: Unsere deutsche Rechtschreibung sieht explizit die Möglichkeit der Groß- und Kleinschreibung vor, bitte halte dich daran, das würde deine Texte weit besser lesbar machen, Danke im Voraus.

Der Mensch ist halt so, wie er nun mal ist: Egoistisch, Egozentrisch, Rechthaberisch, Besserwisserisch, nur auf sich bedacht.

Altruistisch werden wir nur, wenn wir glauben, uns sowas leisten zu können und wenn wir Leid und Elend direkt vor der Nase haben.

Nun, diese Eigenschaften waren doch sehr hilfreich für den Fortschritt in Wissenschaft und Technik, wir können heute viel mehr Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen als noch vor zig Jahren, wir erfahren dank neuester Technik direkt von allen Vorgängen auf diesem Planeten, sind oft sozusagen "live" dabei, wenn ein Vulkan ausbricht oder sich gerade ein Erdbeben ereignet. Früher fanden all diese Katastrophen auch statt, nur erfuhr man davon entweder gar nicht oder Jahre später.

Einige Menschen waren schon auf einem anderen Himmelskörper, wir erkennen immer mehr von "des Pudels Kern", den Dingen, die die "Welt im Innersten zusammenhalten" dank riesiger Forschungsanlagen, z. B. des CERN.

Ohne den notwendigen finanziellen Background, also dem Erwirtschaften von Geldern durch Ausbeutung der Ressourcen dieses Planeten und der Ausbeutung der Arbeitskraft von Millionen Menschen in der dritten Welt wäre dieser Fortschritt der Technik nicht möglich gewesen.

Willst du einen anderen Menschen? Einen, der sich aus dem Arbeitsleben ausklinkt, um sich selbst in Kunst und Kultur zu verwirklichen? Der von seinen arbeitenden Mitmenschen durchgefüttert wird? Oder sollen wir alle wieder zurück zu einer steinzeitlichen Jäger- und Sammler-Kultur, die im vollkommenen Ausgleich mit der Natur lebt? Dann kann dieser Planet aber nur noch ca. 1 Million Menschen ernähren, die allesamt nie sehr alt werden können. Was machst du mit den restlichen 7 Milliarden Menschen? Alle umbringen?

Oder was soll dein Beitrag?


Grüße
Udo

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anfang vom ende der evolution = dummheit? 09 Feb 2016 20:35 #2646

Die Natur ist nicht von Ethik bestimmt. Handelt eine Katze ethisch oder unethisch, wenn sie eine Maus frisst? Ich denke keines von beiden.

Nur das Verhalten von Menschen wird (teilweise) durch Ethik bestimmt. Ein Ethik-Gen dürfte der Mensch wohl nicht haben, dies erklärt vielleicht, warum wir uns damit so schwer tun.

In der Natur sind alle Lebewesen darauf ausgelegt, genau das zu tun, was zu ihrem Nutzen (=überleben) ist oder was gut für das Überleben der eigenen Art ist. Der Mensch ist da keine Ausnahme. Er ist gut angepasst, aber nicht für die spezielle Situation, in der er sich derzeit befindet - als Herrscher der Erde mit 8 Milliarden Individuen.

Ferdi Runge schrieb: möglicherweise haben andere zivilisationen das selbe durchlebt und wohnen nun auf ihrem heimatplaneten unterirdisch, das dürfte, wenn ich mich nicht irre, ein paar hundert mal in der milchstraße der fall sein...


Zivilisationen können zumindest eine Weile noch ins Unterirdische ausweichen, wenn die Energie der zentralen Sonne immer mehr zunimmt.

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anfang vom ende der evolution = dummheit? 10 Feb 2016 16:16 #2658

Ferdi, mir ist nun nicht ganz klar, was du uns damit sagen wolltest, worauf du hinaus willst.


ich habe mir nur überlegt, ob es überall im universum so passiert: man hat auf einem belebten planeten (ich sag jetzt mal...) humanoide, die intelligenter werden. irgendwann unterwerfen sie den planeten und zerstören ihn schleichend um die genannte "party" zu feiern, es sich gut gehen zu lassen.
wenn es dann zu immer größeren "selbstgemachten" katastrophen kommt muss diese spezies umdenken, oder sie geht zu grunde, wenn sie weiter so macht.
ein prozess des aufwachens sozusagen, den wir gerade am eigenen leib erfahren und vollbringen müssen - energiewende, kernkraftausstieg, abrüstung etc. .
natürlich muss man nicht wie in "kinsman" ein gro der bevölkerung dafür auslöschen, im gegenteil, was nahrung und energie betrifft ist die erde noch lange nicht am limit, da sind sich viele wissenschaftler einig. wir haben ein umverteilungsproblem, was das angeht.
die gier und die habgier können nicht allein durch disziplin der mehrheit ausradiert werden, es sollte gesetze und verbote dafür geben, vorne an die erbschaft.
was die wasserknappheit angeht, so müsste verboten werden, was z.B. der scheißverein NESTLE so anstellt und räuberisch erpresst, klaut und raubt.

das sind so die aufgaben, die eine intelligente zivilisation sich selbst geben und bewältigen muss. erst dann können die nächsten schritte folgen.
ich stelle mir vor was so alles möglich wäre, wenn das alles kein problem mehr darstellt, dann geht es erst so richtig los mit wirklichem fortschritt!

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anfang vom ende der evolution = dummheit? 16 Feb 2016 22:32 #2819

Es gibt Menschen, die können mit anderen Lebewesen mitfühlen und die sich einsetzen für das Wohlergehen von anderen. Und das ist eine Fähigkeit, die man eigentlich als zutiefst menschlich ansieht. Und die Gewissenlosen und Egozentrischen sieht man doch nicht als ganz normale oder besonders gelungene Exemplare des Menschen an, sondern eher als Danebengeratene.
Ich sehe den Grund für die immer größer werdenden Probleme nicht bzw. nicht nur im Egoismus, sondern in der Unwissenheit, Gedankenlosigkeit und Dummheit. Ist ja nicht leicht, sich Gedanken über das Leben zu machen, wenn man andauernd vom eigenen Denken abgehalten wird dank der allgegenwärtigen Medien, Lärm, Hektik im Straßenverkehr, Telefon usw. Es fehlt das unter die Haut gehende Wissen, wie alles Leben auf der Erde miteinander zusammenhängt.
Ich glaube, Loren Eiseley war es, der mal gesagt hat: Ein Handwerker hebt sich jedes kleinste Schräubchen auf, weil es dumm wäre, irgendeine Feder oder Schraube zu verlieren, weil es vielleicht möglich wäre, daß das ganze Gerät dann nicht mehr funktioniert. Aber uns Menschen ist nicht bewusst, daß so viele Tiere und Pflanzen durch unser Verhalten aussterben und haben keine Ahnung, daß diese für das Gedeihen des gesamten Planeten notwendig sind.
(oder so ähnlich sagte Eiseley).
Ich hab mir doch früher auch keine Gedanken um den Planeten gemacht und jetzt hat sich meine Sichtweise geändert und dementsprechend meine Lebenshaltung. Was bei mir geht, kann ja bei anderen auch gehen. Ist vielleicht nur eine Frage der Zeit.

Q: Why is the universe here?
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